Sicherheitshinweise
Schutz vor herabfallenden Gegen-
ständen
An übereinander liegenden Stellen darf
nicht gleichzeitig gearbeitet werden, so-
fern nicht die unteren Arbeitsplätze und
Verkehrswege gegen herabfallende Ge-
genstände, wie Werkzeug oder Materi-
al, geschützt sind.
Verkehrswege und Arbeitsplätze in Ge-
fahrenbereichen vermeiden. Ist dies
vom Ablauf der Arbeiten her nicht mög-
lich, müssen geeignete Schutzeinrich-
tungen vorhanden sein. Dies gilt auch
für kurzfristige Arbeiten.
Hoch gelegene Arbeitsplätze im Be-
triebszustand grundsätzlich durch geeig-
nete bauliche Maßnahmen gegen ein
Herabfallen von Gegenständen sichern.
Unten gelegene Arbeitsplätze müssen
innerhalb des gesamten Gefahrberei-
ches durch geeignete Schutzdächer
überdeckt sein.
Alle Bolzen mit Federstecker und alle
Schrauben mit Muttern sichern.
8
Umsetzvorgang
Bauteile erst ausschalen, wenn der Be-
ton ausreichend erhärtet ist und der Ver-
antwortliche das Ausschalen angeord-
net hat.
Verankerungen erst bei ausreichender
Betonfestigkeit des Ankergrundes be-
lasten.
Klettereinheit erst umsetzen, wenn die
Tragstruktur (Geschossdecke) ausrei-
chend tragfähig ist oder verstärkt wur-
de.
Aus dem Umsetzvorgang ergeben sich
Absturzkanten. Wird in diesem Bereich
gearbeitet, so ist das Personal (z. B.
durch Anseilschutz) zu sichern. Gefah-
renbereiche absperren!
Keine Personen, Baumaterial oder
Werkzeug beim Umsetzen mit dem
Kran transportieren.
Bei Störungen die Klettereinheit auf ei-
ner geeigneter, ausreichend tragfähiger
Fläche absetzen und sofort eine autori-
sierte Person benachrichtigen!
Materialtransport
Lasten so anschlagen, dass das Kranseil
genau senkrecht hängt, damit Kollisio-
nen oder ein Verklemmen mit dem Ge-
länder beim Anheben vermieden wer-
den.
Vor dem Anheben der Last ist die Büh-
ne zu verlassen, um ein Einklemmen
von Personen zu vermeiden!
Falls der Kranführer keinen direkten
Blickkontakt zur Last hat, so ist der
Kranführer über Funk oder Handzeichen
einzuweisen.
Die Last muss ausreichend Spielraum
zum Gebäude, zu Kletterbühnen oder
anderen Gerüsten haben, damit gewähr-
leistet ist, dass sie nicht beim Anheben
an hervorstehenden Bauteilen hängen
bleibt.
Auf symmetrische und gleichbleibende
Lastverteilung achten. Lasten langsam
und kontrolliert auf die RCS MP fahren,
um Kollisionen mit Druckstützen und
Geländer zu vermeiden.
Beim Anschlagen ist ein ungesichertes
Hochsteigen auf die Last verboten.
Max. Aufstandshöhe 1,0 m unter Ober-
kante Gerüstrohr.
Sollte aus arbeitstechnischen Gründen
ein Anschlagen von oben erforderlich
sein (z. B. bei Deckentischen mit Hebe-
bändern) so ist das Personal, z. B. durch
geeigneten Anseilschutz, gegen Absturz
zu sichern.
RCS MP Ausfahrbühne 375 | 550
Aufbau- und Verwendungsanleitung – Regelausführung