2. Baubeschreibung
Bauvorbereitung
Prüfen Sie alle Teile des Baukastens vor Baubeginn auf Vollständigkeit, Mängel und Beschädigungen. Nehmen Sie hierzu die
Stückliste zur Hilfe.
Denken Sie daran, dass Reklamationen nur vor Baubeginn von uns bearbeitet werden können. Bitte senden Sie bei
allen Beanstandungen den Kontrollzettel mit ein. Häufig reicht ein kurzer Anruf bei uns, um unnötige Kosten für Transport,
etc. zu vermeiden.
Lesen Sie diese Bauanleitung sorgfältig durch, um sich mit den einzelnen Baustufen vertraut zu machen. Nummerieren Sie
unter Zuhilfenahme von Plan, Baustufenfotos und Stückliste die noch nicht nummerierten Stanzteile. Drücken Sie anschließend
alle Teile vorsichtig aus dem Brettchen heraus. Stanzungen ggf. etwas mit einem Messer nachschneiden und sämtliche Teile
dem späteren Bauablauf entsprechend zurechtlegen.
2.1 Bauabschnitt "Fläche"
Allgemeines
Die einteilige Tragfläche des Lift off ist in Simprop Styro-Abachi Bauweise mit fertig anscharnierten Rudern gefertigt. Sie ist in
der ARF-Version werkseitig bereits zweifarbig mit hochwertiger Folie bespannt (Orastick 60 orange und Orastick 50 blau).
Die ARC-Version sollte vor dem Bespannen noch einmal ganz fein übergeschliffen und mit Lackpapier "poliert" werden. Dann
haftet die Folie optimal. Beachten Sie auch die Anwendungshinweise des Folienherstellers!
Bei Verwendung der von uns empfohlenen Antriebe verfügt die Tragfläche über eine ausreichende Festigkeit. Die Arbeiten
dieses Abschnitts beziehen sich im Wesentlichen auf die Installation der Querruder-Anlenkungen.
Querruderservo-Einbau
Zunächst Styroporreste aus dem Servoschacht entfernen, um die volle Einbautiefe nutzen zu können. Den Einbau der
Servoaufnahme und des Servos nehmen Sie bitte nach der Anleitung vor, die der Servoaufnahme beiliegt.
Position für QR-Horn 28 nach Deckel der Servoaufnahme und Schnitt E-E auf der Querruder-Klappe anzeichnen. Bügelfolie im
Bereich des Ruderhorns vorsichtig mit einem scharfen Messer entfernen, um eine optimale Verklebung von Ruderhorn und
Querruder-Klappe zu erreichen. Ruderhorn kürzen, anschleifen und gründlich in Klappe einharzen. QR-Gestänge 24 ablängen
und nach Plan montieren (Bild 1).
Tragfläche probeweise auf den Rumpf schrauben und vorderen Schlitz eventuell etwas nacharbeiten.
2.2 Bauabschnitt "Rumpf"
Akkubox
Vordere Halterung für Akkuboden aus den Teilen 10, 11 und 12 zusammenkleben (Bild 2). Nach Trocknung im Rumpf
einpassen und gründlich einharzen (Bild 3).
Hinteren Akku-Endanschlag aus den Teilen 14 und 15 zusammenkleben und erst nach dem Auswiegen auf den Akkuboden
kleben (Bild 2). Der Akkuendanschlag muss je nach Akku leicht angepasst werden. In Akkuboden 13 vordere Löcher 2,2mm
nach Markierung bohren. Akkuboden einfädeln, genau positionieren, Löcher anzeichnen, Boden entnehmen, Löcher ca.
1,2mm vorbohren, Senkschraube eindrehen, Holzgewinde mit Sekundenkleber verhärten und Akkuboden montieren (Bild 2).
Die endgültige Akkuarretierung erfolgt erst nach dem Auswiegen.
Sollten Sie bei besonderen Akku-Konstellationen mit der Akkubox nicht zurechtkommen, so können Sie die Akkubefestigung
nach eigenem Ermessen gestalten. Achten Sie in jedem Fall auf festen Sitz, damit sich der Akku auch bei schnellen
Flugmanövern nicht verschieben kann.
Einbau des Motors (für alle Simprop Antriebsempfehlungen)
Zunächst müssen die Löcher zum Anschrauben des Motors in den Motorspant gebohrt werden. Auf dem Dekorbogen des Lift
off und auf Plan 1 Schnitt A-A sind Bohrschablonen für verschiedene Lochkreisdurchmesser vorhanden, die hierbei eine Hilfe
sein können. Ist der erforderliche Lochkreis für Ihren Motor nicht dabei, sollten Sie zumindest den Mittelpunkt des Motorspantes
mit Hilfe der Bohrschablonen anzeichnen. Zeichnen Sie dann die erforderlichen Bohrungen für Ihren Motor an und bohren Sie
diese in den Motorspant (Bild 4).
Montieren Sie den Motor inklusive Luftschraube und Spinner probeweise (Bild 4 und 5).
Achtung: Stellen Sie stets eine ausreichende Kühlung des Motors sicher. Dies kann durch zusätzliche Öffnungen im
Motorspant oder das Öffnen der am Rumpf leicht vorgeprägten Lufteintritte (siehe Plan 1 ) geschehen.
Kabinenhalterung
CFK-Kabinenhaube 8 bei aufgeschraubter Fläche auf den Rumpf anpassen. Die Haube muss umlaufend im Versatz des
Rumpfes liegen, evtl. etwas (gratfrei) nachschleifen. Haubenverriegelung 9 in etwa dem Verlauf der Kabinenhaube vorbiegen
und Enden gratfrei anspitzen. Vorne muss der Draht in der Haube anliegen und hinten leicht abstehen. Haubenverriegelung 9
an den Klebestellen anrauen und mit Halterungen 16 nach Planmaßen exakt mittig in die Kabinenhaube einkleben. Dabei nur
den Bereich der Halterung mit Kleber benetzen (Bild 5).
Zum Aufschieben der Kabinenhaube die Haubenverriegelung 9 zuerst vorn unter den Kabinenrand schieben. Haube über den
Versatz im Rumpf hinaus nach vorne schieben, Haubenverriegelung hinten unter den Rand stecken und Kabinenhaube nach
hinten schieben bis diese im Versatz des Rumpfes einrastet.
Falls erforderlich, Haubenverriegelung noch geringfügig nachbiegen.
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