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Blackmagic Design Pocket Cinema Camera 4K Installations- Und Bedienungsanleitung

Blackmagic Design Pocket Cinema Camera 4K Installations- Und Bedienungsanleitung

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Avril 2021
Manuel d'installation et d'utilisation
Blackmagic
Pocket
Cinema Camera
Blackmagic Pocket Cinema Camera
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Inhaltszusammenfassung für Blackmagic Design Pocket Cinema Camera 4K

  • Seite 158 April 2021 Installations- und Bedienungsanleitung Blackmagic Pocket Cinema Camera Blackmagic Pocket Cinema Camera...
  • Seite 159: Willkommen

    Feedback aus Nutzerkreisen hat uns bewogen, das Originaldesign mit einer neuen Blackmagic Pocket Cinema Camera Familie auszubauen. Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K ist mit dem gleichen Micro-Four-Thirds- Objektivanschluss wie die originale Pocket Cinema Camera ausgestattet. Sie können damit also weiterhin vorhandene MFT-Objektive nutzen. Die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K und die Pocket Cinema Camera 6K Pro hingegen haben einen EF-Objektivanschluss.
  • Seite 160 Inhaltsverzeichnis Mit welcher Kamera arbeiten Sie?  474 Slate  561 Erste Schritte  474 Videoausgabe der Kamera  566 Verwenden von DaVinci Resolve  567 Anbringen eines Objektivs  474 Project Manager  567 Stromversorgung der Kamera  476 Schneiden im Cut-Arbeitsraum  568 Stromversorgung der Kamera über das mitgelieferte Stromkabel  476 Einfügen von Clips in die Timeline  571...
  • Seite 161: Mit Welcher Kamera Arbeiten Sie

    Sie Ihre Kamera ein. Anbringen eines Objektivs Die Pocket Cinema Camera 6K und 6K Pro sind für EF-Objektive, und die Pocket Cinema Camera 4K ist für Micro-Four-Thirds-Objektive ausgelegt. Zum Aufstecken von Objektiven geht man bei allen Pocket Cinema Camera Modellen auf die gleiche Weise vor. Nehmen Sie zuerst die Staubschutzkappe ab. Entfernen Sie die Staubschutzkappe, indem Sie die Kappe bei gedrückter Verriegelungstaste gegen den Uhrzeigersinn drehen,...
  • Seite 162 So bringen Sie ein EF- oder Micro-Four-Thirds-Objektiv an: Richten Sie den Punkt an Ihrem Objektiv auf den Punkt am Objektivanschluss der Kamera aus. Viele Objektive verfügen über eine Ansetzmarkierung, bspw. einen blauen, roten oder weißen Punkt. Setzen Sie den Objektivanschluss an den Kameraanschluss (Mount) und drehen Sie das Objektiv im Uhrzeigersinn, bis es einrastet.
  • Seite 163: Stromversorgung Der Kamera

    6K- und 4K-Modelle einen regulären LP-E6-Akku. Ein Akku wird mit der Kamera geliefert. Zusätzliche Akkus sind von Blackmagic Design Resellern oder in den meisten Video- und Fotofachgeschäften erhältlich. Um das Akkufach an der Kameraunterseite zu öffnen, entriegeln Sie die Schiebetaste.
  • Seite 164: Speichermedien

    Karten geringer als die Lesegeschwindigkeit. Zudem können die Datendurchsatzraten zwischen den unterschiedlichen Modellen variieren. Für eine verlässliche Aufzeichnung mit Ihren ausgewählten Frameraten verwenden Sie ausschließlich die von Blackmagic Design empfohlenen Karten. So setzen Sie eine CFast-Karte ein: Für den Zugriff auf die Speicherkartenschächte...
  • Seite 165: Auswahl Einer Cfast-2.0-Karte

    Beim Verarbeiten von Videomaterial mit hohen Datenübertragungsraten will genau überlegt sein, welche Art von CFast-Karte man verwendet. Dies ist wichtig, weil CFast-2.0-Karten unterschiedliche Lese- und Schreibgeschwindigkeiten haben. Aktuellste Informationen zu den von Blackmagic Pocket Cinema Cameras unterstützten CFast-Karten finden Sie im Blackmagic Design Support Center unter www.blackmagicdesign.com/de/support. Speichermedien...
  • Seite 166: Sd-Karten

    SD-Karten Zusätzlich zu CFast-2.0-Karten kann Ihre Kamera auch auf extrem schnelle UHS-I- und UHS-II-SD-Karten aufzeichnen. UHS-I-SD-Karten ermöglichen es Ihnen, beim Dreh mit komprimierten HD-Videoformaten erschwinglichere Speichermedien zu verwenden. Noch schnellere UHS-II-Karten gestatten Ihnen sogar die Aufzeichnung in Blackmagic RAW sowie von Ultra-HD-Content in ProRes. SD-Karten ermöglichen außerdem den Einsatz erschwinglicher Speichermedien für Drehs in komprimierten HD-Videoformaten.
  • Seite 167: Auswahl Einer Sd-Karte

    Mac-Computer lesen. Aktuellste Informationen zu von der Blackmagic Pocket Cinema Camera unterstützten SD-Karten finden Sie im Blackmagic Design Support Center unter www.blackmagicdesign.com/de/support. HINWEIS Für hohe Auflösungen und Aufzeichnungen mit hohen Frameraten empfehlen wir, CFast-2.0- Medien oder ein externes USB-C-Laufwerk zu verwenden, weil diese für gewöhnlich schneller und mit größeren Speichervolumen erhältlich sind.
  • Seite 168: Usb-C-Laufwerke

    Tippen Sie auf eine der Speicheranzeigen am unteren Rand des Touchscreens, um die Speicherverwaltung zu öffnen USB-C-Laufwerke Ihre Blackmagic Pocket Cinema Camera verfügt über einen rasant schnellen USB-C-Expansionsport, über den Sie Video direkt auf USB-C-Laufwerke aufzeichnen können. Mit diesen schnellen, leistungsstarken Laufwerken können Sie Video über lange Zeiträume aufzeichnen, was bei lang andauernden Drehs wichtig sein kann.
  • Seite 169: Auswahl Eines Schnellen Usb-C-Laufwerks

    Modelle von USB-C-Laufwerken und USB-C-Laufwerke mit höheren Kapazitäten in der Regel schneller sind. Der Blackmagic Disk Speed Test ist im Mac App Store erhältlich. Windows- und Mac-Versionen sind ebenfalls in der Blackmagic Desktop Video Software enthalten. Diese steht Ihnen im Blackmagic Design Support Center auf www.blackmagicdesign.com/de/support unter „Aufzeichnung und Wiedergabe“...
  • Seite 170: Vorbereiten Von Datenträgern Mit Einer Blackmagic Pocket Cinema Camera

    Vorbereiten von Datenträgern mit einer Blackmagic Pocket Cinema Camera Tippen Sie auf eine der Speicheranzeigen am unteren Rand des LCD-Touchscreens, um den „Storage Manager“ (Speichermanager) zu öffnen. Tippen Sie auf „CFAST-Karte formatieren“ oder „SD-Karte formatieren“. Wenn Sie ein USB-C-Laufwerk an Ihre Kamera angeschlossen haben, wird auf dem Display statt „SD-Karte formatieren“ nun „Laufwerk formatieren“...
  • Seite 171 Vergewissern Sie sich vor dem Formatieren, dass Sie die richtige Karte ausgewählt haben Halten Sie den „Formatieren“-Button 3 Sekunden lang gedrückt, um Ihr Medium zu formatieren. Die Kamera zeigt Ihnen an, wenn die Formatierung abgeschlossen und Ihr Laufwerk einsatzbereit bzw. die Formatierung fehlgeschlagen ist. Tippen Sie auf „OK“, um zum Storage Manager zurückzukehren.
  • Seite 172: Datenträger Auf Mac-Systemen Vorbereiten

    Wenn Sie ein neues Projekt beginnen und die Nummerierung auf 1 zurücksetzen möchten, tippen Sie auf der PROJEKT-Registerkarte für die Slate auf „Projektdaten zurücksetzen“. TIPP Wenn die SD-Karte schreibgeschützt ist, wird statt der Aufnahmedauer der Karte auf dem LCD- Touchscreen Ihrer Kamera das Wort „Gesperrt“ und im Speichermenü ein Schlosssymbol angezeigt. Entsperren Sie die Karte, um sie zu formatieren und darauf aufzuzeichnen.
  • Seite 173: Datenträger Auf Windows-Systemen Vorbereiten

    Versuchen Sie, für kleinere Datenraten Ihre Framerate oder Auflösung zu reduzieren oder einen komprimierten Codec wie ProRes zu verwenden. Die aktuellsten Informationen finden Sie auf der Blackmagic Design Website unter www.blackmagicdesign.com/de HINWEIS Mit Ihrer Blackmagic Pocket Cinema Camera können Sie partitionierte Medien verwenden, wobei Ihre Kamera für die Aufnahme und Wiedergabe nur die primäre Partition erkennt.
  • Seite 174: Aufzeichnen

    Aufzeichnen Aufzeichnen von Clips Die Blackmagic Pocket Cinema Camera verfügt über zwei Aufnahmetasten. Die Hauptaufnahmetaste befindet sich oben auf dem Handgriff, sodass man sie beim Halten mit der rechten Hand ganz einfach mit dem Zeigefinger drücken kann. Die zweite Aufnahmetaste finden Sie an der Vorderseite der Kamera. Diese ermöglicht es Ihnen, die Aufnahme einhändig zu starten, wenn Sie sich selbst filmen möchten.
  • Seite 175: Blackmagic Raw

    Blackmagic RAW Die Blackmagic Pocket Cinema Camera unterstützt das Blackmagic-RAW-Dateiformat. Das Format liefert eine überragende Bildqualität und einen breiten Dynamikumfang in zahlreichen Kompressionsverhältnissen. Mit Blackmagic RAW genießt man alle Anwendervorteile von RAW-Aufzeichnungen. Da die Verarbeitung größtenteils in der Kamera stattfindet und die Hardware von der Kamera selbst beschleunigt wird, sind die Dateien sehr schnell zu handhaben.
  • Seite 176: "Constant Bitrate"-Einstellungen

    Die Qualitätseinstellungen für Blackmagic RAW sind übrigens nicht willkürlich benannt. Die Namen leiten sich von den technischen Abläufen ab. Bei Auswahl des Codecs „Constant Bitrate“ werden Ihnen die Qualitätseinstellungen 3:1, 5:1, 8:1 und 12:1 angezeigt. Die Zahlen drücken das Verhältnis zwischen der Größe der Dateien in unkomprimiertem RAW und der Größe der beim Filmen in Blackmagic RAW zu erwartenden Dateien aus.
  • Seite 177: Blackmagic Raw In Davinci Resolve

    DaVinci Resolve“ dieses Handbuchs. Blackmagic RAW Software Development Kit Das Blackmagic RAW Software Development Kit (SDK) ist eine von Blackmagic Design entwickelte Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung (API). Mit dem Blackmagic RAW SDK können Sie eigene Anwendungen so programmieren, dass sie das Blackmagic-RAW-Format verwenden. Entwickler können Anwendungen mithilfe der SDK-Bibliothek um Support zum Lesen, Bearbeiten und Speichern von Blackmagic-RAW-Dateien erweitern.
  • Seite 178: Maximale Sensor-Frameraten

    Maximale Sensor-Frameraten Maximale Sensor-Frameraten für die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro und die Pocket Cinema Camera 6K Sensor-Framerate Auflösung Codec Sensorfläche Max. Framerate 6144 x 3456 Blackmagic RAW Voll 6K 2,4:1 6144 x 2560 Blackmagic RAW Gecroppt 5,7K 17:9 5744 x 3024 Blackmagic RAW Gecroppt 4096 x 2160 Blackmagic RAW* Window...
  • Seite 179: Aufzeichnungsdauer

    Maximale Sensor-Frameraten der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K Auflösung Codec Sensorfläche Max. Framerate 4096 x 2160 Blackmagic RAW Voll 4096 x 2160 ProRes 422 HQ Voll 4K DCI 4096 x 2160 ProRes 422 Voll 4096 x 2160 ProRes 422 LT Voll 4096 x 2160 ProRes 422 Proxy Voll 4K 2,4:1 4096 x 1720 Blackmagic RAW Gecroppt 3840 x 2160 Blackmagic RAW Gecroppt...
  • Seite 180 Einstellungen passen auf eine CFast-Karte mit 128 GB Kapazität rund 23 Minuten Video. Das entspricht ungefähr der Hälfte der Aufzeichnungsdauer einer 256 GB großen CFast-Karte. Es ist zu beachten, dass sich die Aufzeichnungsspannen von Medien unterschiedlicher Hersteller ggf. leicht unterscheiden. Auch die Formatierung der CFast-Karte in exFAT oder Mac OS X Extended beeinflusst ggf. die Aufzeichnungsdauer von Speichermedien.
  • Seite 181 4K DCI CFast- Blackmagic Blackmagic Blackmagic Blackmagic ProRes ProRes ProRes ProRes 422 Karte Framerate RAW 3:1 RAW 5:1 RAW 8:1 RAW 12:1 422 HQ 422 LT Proxy Dauer Dauer Dauer Dauer Dauer Dauer Dauer Dauer 23,98 39 Min. 65 Min. 104 Min. 155 Min. 44 Min. 66 Min.
  • Seite 182 3,7K Anamorph CFast- Blackmagic Blackmagic Blackmagic Blackmagic Karte Framerate RAW 3:1 RAW 5:1 RAW 8:1 RAW 12:1 Dauer Dauer Dauer Dauer 23,98 31 Min. 51 Min. 82 Min. 123 Min. 31 Min. 51 Min. 82 Min. 123 Min. 29 Min. 49 Min. 79 Min. 118 Min. 256 GB 24 Min. 41 Min. 65 Min. 98 Min. 15 Min. 24 Min.
  • Seite 183 2,6K 16:9 CFast- Blackmagic Blackmagic Blackmagic Blackmagic Karte Framerate RAW 3:1 RAW 5:1 RAW 8:1 RAW 12:1 Dauer Dauer Dauer Dauer 23,98 87 Min. 144 Min. 230 Min. 342 Min. 87 Min. 144 Min. 229 Min. 342 Min. 83 Min. 138 Min. 220 Min. 328 Min. 256 GB 69 Min. 115 Min. 184 Min. 275 Min. 41 Min. 69 Min.
  • Seite 184: Auswählen Der Framerate

    Auswählen der Framerate Ihre Kamera kann Videomaterial mit vielen verschiedenen Frameraten aufzeichnen. Möglicherweise fragen Sie sich, was für Sie die bestgeeignete ist. Bei der Auswahl der Sensor-Framerate sind grundsätzlich ein paar Punkte zu berücksichtigen. Es gibt seit vielen Jahren technische Normen für die Ausstrahlung von Inhalten im Kino und im Fernsehen. Diese umfassen spezifische Frameraten, die sich von Land zu Land unterscheiden, jedoch dem gleichen Zweck dienen: der Anzeige einer effizienten Anzahl von Einzelbildern pro Sekunde, um Bewegungen angenehm und überzeugend darzustellen.
  • Seite 185: Wiedergabe

    Wiedergabe Wiedergabe von Clips Nachdem Sie Ihr Video aufgezeichnet haben, können Sie es mithilfe der Transportsteuerelemente auf dem LCD-Display abspielen. Drücken Sie die Wiedergabetaste, um in den Wiedergabemodus zu wechseln. Erneutes Drücken löst die sofortige Wiedergabe des zuletzt aufgenommenen Clips auf dem LCD und allen über den HDMI-Ausgang verbundenen Monitoren aus.
  • Seite 186: Rechte Kameraseite

    Einstellrad Mit dem Einstellrad können Sie die Blendenöffnung kompatibler Objektive an Ihrer Kamera anpassen. Um die Blende zu öffnen, schieben Sie das Rad bei Ihnen zugewandtem Touchscreen nach links. Um die Blende zu schließen, drehen Sie das Rad nach rechts. Das Einstellrad dient auch zum Anpassen von Weißabgleich („WB“), Verschlusswinkel („S“) und ISO-Wert („ISO“).
  • Seite 187: Linke Kameraseite

    Linke Kameraseite Linksseitige Buchsen an der Pocket Cinema Camera 6K Pro Linksseitige Buchsen an der Pocket Cinema Camera 6K und der Pocket Cinema Camera 4K 3,5mm-Mikrofoneingang Schließen Sie über den 3,5mm-Stereoanschluss ein Mikrofon an Ihre Kamera an. Mikrofon- und Line- Pegel-Audio werden unterstützt. Mikrofonpegel-Audio ist leiser als Line-Pegel-Audio. Wenn Sie ein Mikrofon an Ihre Kamera anschließen und Line-Pegel auswählen, sind die Pegel vermutlich zu leise.
  • Seite 188: Individuelle Lösungen Für Die Stromversorgung

    HDMI Der HDMI-Anschluss in voller Größe unterstützt 1080p-HD-Video in 10 Bit 4:2:2 mit Unterstützung für HDR und zwei Kanäle eingebettetes Audio. Benutzen Sie das Touchscreenmenü, um für die Ausgabe einen Clean-Feed oder Overlays vorzugeben. An den HDMI-Port können Sie externe Monitore, Rekorder oder ATEM Mini Mischer anschließen.
  • Seite 189: Kameraoberseite

    Darüber hinaus kann über den XLR-Eingang SMPTE-kompatibler Timecode von einer externen Quelle eingespeist werden. Die Quelle für den Kanal stellen Sie abhängig vom Pegel Ihres Timecode-Generators im AUDIO-Menü auf „XLR – Line“ oder „XLR – Mic“ ein. Der Timecode wird automatisch als Metadaten in Ihre Videodatei eingebettet.
  • Seite 190 Aufzeichnen Drücken Sie die Aufnahmetaste (erkenntlich am roten Kreis), um direkt mit der Aufnahme zu beginnen. Drücken Sie sie erneut, um die Aufnahme zu stoppen. Standbild Drücken Sie die Standbildtaste (erkenntlich am Kamerasymbol), um ein Standbild als einzelnen unkomprimierten Frame in DNG zu erfassen. Das kurz in der oberen rechten Ecke des Touchscreens erscheinende Kamerasymbol teilt Ihnen mit, dass Sie erfolgreich ein Standbild aufgenommen haben.
  • Seite 191: Kameraunterseite

    Kameraunterseite Unterseite der Pocket Cinema Camera 6K Pro Unterseite der Pocket Cinema Camera 6K und der Pocket Cinema Camera 4K 1/4“-20-Befestigungsgewinde Das 1/4“-20-Befestigungsgewinde dient zum Anbringen der Pocket Cinema Camera 4K oder der Pocket Cinema Camera 6K an ein Stativ, Rig oder anderweitiges Zubehör. Die Pocket Cinema Camera 6K Pro ist an der Unterseite mit zwei solchen 1/4-Zoll-Befestigungsgewinden ausgestattet.
  • Seite 192: Kamerarückseite

    Kamerarückseite Rückseite der Pocket Cinema Camera 6K Pro Rückseite der Pocket Cinema Camera 6K und der Pocket Cinema Camera 4K Touchscreen-Anzeige Der LCD-Touchscreen lässt Sie mit Tipp- und Wischgesten Einstellungen anpassen, automatisch fokussieren, die Aufnahme starten und stoppen sowie während der Aufzeichnung oder Wiedergabe Clips kontrollieren.
  • Seite 193 Der Tilt-Bildschirm der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro ermöglicht vielerlei Betrachtungswinkel Blendentaste Durch Drücken der Blendentaste (erkenntlich am Blendensymbol) wird automatisch eine Durchschnittsbelichtung basierend auf den Highlights und Schatten in Ihrem Shot eingestellt. Sie können die Blendenöffnung Ihres Objektivs manuell anpassen, indem Sie das Einstellrad nach rechts und links drehen oder auf der Touchscreen-Anzeige auf BLENDE tippen und den Schieberegler betätigen.
  • Seite 194 HFR-Taste Zum Hin- und Herschalten zwischen Bildwechselfrequenzen drücken Sie die HFR- oder „High-Frame-Rate“- Taste. Um diese Funktion zu verwenden, geben Sie im „Frameraten“-Menü einfach die gewünschte Off- Speed-Framerate ein. Nach Auswahl der Off-Speed-Framerate können Sie durch Drücken der HFR-Taste zwischen Ihrer vorgegebenen Off-Speed-Framerate und der Projekt-Framerate hin- und herwechseln. Hier sei erwähnt, dass sich diese Einstellung nur bei angehaltener Aufzeichnung anpassen lässt.
  • Seite 195: Bedienung Per Touchscreen

    Da Nutzer unterschiedliche Vorlieben zur Bezeichnung der ND-Filterstufen haben, können Sie die Maßeinheit Ihrer ND-Einstellungen im Touchscreen-Menü vorgeben. Zur Wahl stehen die Angabe als ND-Filternummer, als Anzahl der lichtreduzierenden Blendenstufen oder als Bruchzahl, die den durch den Filter erzielten Lichtverlust ausdrückt. Einstellungen der Neutraldichtefilter ND-Zahl Stops...
  • Seite 196 Zebra Mit der Zebra-Einstellung ändern Sie die Darstellung der Zebra-Funktion auf dem LCD-Touchscreen und stellen gleichzeitig den Zebra-Pegel für den HDMI-Ausgang ein. Im Zebra-Modus werden auf Bildbereichen, die den voreingestellten Belichtungspegel übersteigen, diagonale Streifen eingeblendet. Wenn Sie Zebra bspw. auf 100 % einstellen, wird Ihnen angezeigt, welche Bereiche komplett überbelichtet sind.
  • Seite 197 TIPP Ihre Blackmagic Pocket Cinema Camera hat zwei Focus-Assist-Modi. Im MONITOR- Einstellungsmenü können Sie zwischen den Modi „Peaking“ und „Farbige Linien“ hin und her wechseln. Näheres finden Sie im Abschnitt MONITOR-Einstellungen in diesem Handbuch. Bildrandmarkierungen Die Einstellung für Bildrandmarkierungen (erkenntlich am Rahmen mit zwei horizontalen Linien) passt das Erscheinungsbild von Bildrandmarkierungen auf Ihrem LCD-Touchscreen an.
  • Seite 198 16:9 Zeigt ein 1,78:1 Bildseitenverhältnis an, das mit 16:9 HD TV- und Computerbildschirmen kompatibel ist. Dieses Bildseitenverhältnis wird vor allem für HD-Broadcasts und Online-Videos verwendet. Das gleiche Bildseitenverhältnis wurde auch für das Broadcasting in Ultra HD übernommen. 14:9 Zeigt ein 14:9 Bildseitenverhältnis an, das von einigen Sendeanstalten verwendet wird, um einen Kompromiss zwischen 16:9- und 4:3-Fernsehgeräten zu finden.
  • Seite 199 Raster Über die Raster-Einstellung wählen Sie eines der Kompositionsraster zur Anzeige auf Ihrem LCD-Touchscreen aus: „Drittel“, „Horizont“, „Fadenkreuz“ oder „Punkt“. Zudem legen Sie hierüber fest, welches Overlay auf der HDMI- Ausgabe zu sehen sein wird. Tippen Sie in den LCD-Monitoroptionen auf das Raster-Icon, um auf die Rastereinstellungen zuzugreifen Raster- und Fadenkreuz-Overlays können bei der Bildkomposition behilflich sein.
  • Seite 200 Die Entfernung zwischen den Linien und dem mittigen Fadenkreuz verhält sich proportional zum Grad der horizontalen oder vertikalen Neigung. Wenn Sie den Bewegungssensor der Kamera kalibriert haben und die Kamera korrekt auf die vertikale oder horizontale Rotationsachse ausgerichtet ist, dann erscheint die vertikale oder horizontale Linie blau.
  • Seite 201 Schutzbereiche dienen auch der Kadrierung von Einstellungen, wenn Sie bspw. wissen, dass ein Shot in der Postproduktion stabilisiert werden soll. Dadurch können die Kanten des Bilds abgeschnitten werden. Des Weiteren können Schutzbereiche verwendet werden, um einen bestimmten Zuschnitt anzuzeigen. Hier ein Beispiel: Bei einer Einstellung von 50 % können Sie beim Aufzeichnen in Ultra HD 3840 x 2160 sehen, wie eine Framegröße von 1920 x 1080 aussehen würde.
  • Seite 202 In einem ausgewogen belichteten Bild werden Hauttöne als grüne und rosa Falschfarben dargestellt Um die Falschfarben-Funktion auf dem LCD-Touchscreen ein- oder auszuschalten, tippen Sie unter der Falschfarben-Schaltfläche unten links auf das Schalter-Icon. Die Falschfarben-Schaltfläche für die Belichtungshilfe ND-Filteranzeige Wenn Sie den ND-Filter Ihrer Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro einstellen, erscheint oben links auf dem Touchscreen und in der HDMI-Ausgabe eine ND-Filteranzeige.
  • Seite 203 Durch Antippen des FPS-Indikators können Sie die Sensor- und Projekt-Framerate über die Schaltfläche am unteren Rand des LCD-Touchscreens ändern. Projekt-Framerate Die Projekt-Framerate bestimmt auch die Framerate des Aufzeichnungsformats der Kamera. Hierfür gibt es eine Auswahl von in der Film- und Fernsehbranche gebräuchlichen Frameraten. Diese Framerate stellt man in der Regel passend für die Abläufe in der Postproduktion ein.
  • Seite 204 Um die Sensor-Framerate zu ändern, tippen Sie auf die Pfeile neben der Sensor-Framerate-Anzeige weiter unten links auf dem Touchscreen. Sie können den Schieberegler auch nach links oder rechts ziehen, um die Framerate zu erhöhen oder zu verringern. Sobald Sie den Schieberegler loslassen, wird die Sensor-Framerate ausgewählt. Im Feld über dem Schieberegler können Sie gängige Offspeed-Frameraten antippen.
  • Seite 205 HINWEIS Beim Drehen in Kunstlicht macht der gewählte Verschlusswert auftretendes Flimmern ggf. stärker sichtbar. Ihre Blackmagic Pocket Cinema Camera berechnet flimmerfreie Verschlusswerte anhand der aktuellen Framerate automatisch. Beim Anpassen des Verschlusses zeigt die Kamera Ihnen am unteren Rand des Touchscreens bis zu drei flimmerfreie Verschlussoptionen an. Diese Verschlusswerte hängen von der Netzfrequenz in Ihrer Region ab.
  • Seite 206 Verschluss Diese Einstellung justiert den Verschlusswert automatisch, um bei konstanter Blendenöffnung eine konstante Belichtung beizubehalten. Wenn Sie eine feste Schärfentiefe beibehalten möchten, wählen Sie diese Einstellung. Denken Sie jedoch daran, dass kleinste automatische Anpassungen des Verschlusses Auswirkungen auf die Bewegungsunschärfe haben können. Beim Dreh in geschlossenen Räumen ist es zudem ratsam, auf etwaiges Flimmern zu achten, das durch unterschiedliche Beleuchtungskörper hervorgerufen werden kann.
  • Seite 207 Hier stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung: Blende Um eine konstante Belichtung bei konstantem Verschlusswinkel zu gewährleisten, justiert diese Einstellung die Blendenöffnung automatisch. Dies wirkt sich nicht auf die Bewegungsunschärfe, ggf. jedoch auf die Schärfentiefe aus. Blende + Verschluss Behält die korrekte Belichtungsstärke bei, indem zunächst die Blendenöffnung und anschließend der Verschlusswert angepasst werden.
  • Seite 208: Duale Native Iso-Empfindlichkeiten

    Folgende zusätzliche Statusindikatoren erscheinen ggf. mit der Daueranzeige: Erscheint links neben der Daueranzeige, wenn Ihre Blackmagic Pocket Cinema Camera in einem gecroppten Sensormodus filmt. Erscheint rechts neben der Daueranzeige, wenn der Timecode angezeigt wird. Erscheint rechts neben der Daueranzeige, wenn ein gültiger externer LTC-Timecode an die 3,5mm-Stereobuchse angeschlossen ist oder der Timecode mit einem ATEM Mini Mischer synchronisiert wird.
  • Seite 209: Dynamikumfang Der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

    Dynamikumfang der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro und der Pocket Cinema Camera 6K 1000 1250 1600 2000 2500 3200 4000 5000 6400 8000 10000 12800 16000 20000 25600 13.4 13.4 13.4 13.4 13.4 13.4 13.4 13.4 13.4 13.4 13.4 12.1 12.1 12.1 12.1 12.1 12.1...
  • Seite 210: Weißabgleich

    Weißabgleich Die Indikatoren WB und TINT zeigen den aktuellen Weißabgleich und Farbton Ihrer Kamera an. Durch Antippen dieser Indikatoren können Sie den Weißabgleich sowie den Farbton Ihrer Kamera bei variierenden Lichtverhältnissen anpassen. Tippen Sie auf die Indikatoren WB und TINT, um auf die Einstellungen für Weißabgleich und Tönung zuzugreifen Lichtquellen geben Licht verschiedener Färbung aus.
  • Seite 211 HINWEIS Die Vorgabe eines benutzerspezifischen Weißabgleichs oder Tönungswerts bewirkt, dass Ihr Preset auf CWB (Custom White Balance) wechselt. Benutzerspezifische Weißabgleicheinstellungen haben hohe Priorität und bleiben nach dem Ein- und Ausschalten konfiguriert. Das Gleiche gilt, wenn zu einem Preset und wieder zurück zu CWB gewechselt wird. So ist es ein Leichtes, einen benutzerspezifischen Weißabgleich mit dem zuletzt verwendeten Preset zu vergleichen.
  • Seite 212 Der mit Ihrer Kamera gelieferte Akku zeigt ein Akkusymbol an, das sich in Schritten von Akkubalken 25 % entleert. Bei einem verbleibenden Ladezustand von 20 % wird der Akkubalken rot angezeigt. Ist ein Akkugriff an Ihre Blackmagic Pocket Cinema Camera Battery 4K oder 6K Battery Grip angebracht, können Sie über diese Akkubalken den Ladezustand beider Akkus getrennt Akkubalken...
  • Seite 213: Aufnahme-Button

    Aufnahme-Button Unten auf dem Touchscreen Ihrer Blackmagic Design Pocket Cinema Camera findet sich neben dem Histogramm ein runder grauer Button. Dies ist der Aufnahme-Button. Tippen Sie einmal auf den Button, um mit der Aufzeichnung zu beginnen. Ein erneutes Antippen stoppt die Aufzeichnung. Während der Aufzeichnung werden der Aufnahme-Button, der Speicher-Indikator daneben und der Timecode oben auf dem Touchscreen Ihrer Blackmagic Pocket Cinema Camera in Rot angezeigt.
  • Seite 214: Verbleibende Aufnahmedauer

    HINWEIS Sie können Ihre Blackmagic Pocket Cinema Camera so einstellen, dass sie die Aufzeichnung bei Erkennung ausgelassener Bilder stoppt. Näheres finden Sie im Abschnitt AUFNAHME-Einstellungen in diesem Handbuch. Verbleibende Aufnahmedauer Wird eine CFast- bzw. SD-Karte eingeschoben oder ein USB-C-Laufwerk an Ihre Kamera angeschlossen, zeigen die Speicher-Indikatoren am unteren Rand des Touchscreens die verbleibende Aufnahmedauer auf der Karte oder dem USB-C-Laufwerk an.
  • Seite 215: Zweimaliges Tippen Zum Zoomen

    Audiopegelmeter Bei Verwendung des internen Mikrofons oder einer angeschlossenen externen Audioquelle zeigen die Audiospitzenmeter die Tonpegel der Kanäle 1 und 2 an. Die Tonpegel-Anzeige ist in dBFS kalibriert und verfügt über Peak-Indikatoren mit der Haltefunktion Peak Hold, die nach einer Übersteuerung kurzfristig sichtbar bleiben. Sie zeigen Ihnen erreichte Höchstpegel deutlich an.
  • Seite 216: Wiedergabemenü

    Durch zweimaliges Antippen des Touchscreens oder durch Drücken der Fokussiertaste wird zwischen der vorherigen vergrößerten Ansicht und der vollen Bildgröße hin- und hergeschaltet. Wenn Sie zum Beispiel per Pinch-to-Zoom eine achtfache Vergrößerung erzeugen und zweimal kurz hintereinander auf den Touchscreen tippen, wird herausgezoomt.
  • Seite 217: Einstellungen

    Während des Vor- oder Rücklaufs können Sie die Geschwindigkeit durch erneutes Antippen der Buttons erhöhen. Mit jedem Antippen verdoppelt sich die Vor- bzw. Rücklaufgeschwindigkeit. Die maximale Geschwindigkeit liegt jedoch bei der 16-fachen der normalen Abspielgeschwindigkeit. Durch erneutes Antippen bei 16-facher Geschwindigkeit gelangen Sie zurück zur doppelten Geschwindigkeit.
  • Seite 218 CODEC UND QUALITÄT Das Menü für die Einstellungen von Codec und Qualität ist in zwei Reihen aufgeteilt. Die obere Reihe lässt Sie zwischen zwei Codec-Familien wählen – Blackmagic RAW und Apple ProRes. Die untere Reihe bietet eine Auswahl an Qualitätsoptionen innerhalb dieser Familien an. Die in der ProRes-Codecfamilie verfügbaren Qualitätsoptionen sind bspw.
  • Seite 219 Wenn Sie Mehrkameraaufzeichnungen über einen ATEM Mini koordinieren, wechselt der eingestellte Codec der einzelnen Pocket Cinema Cameras zu Blackmagic RAW, um hochwertige separate Feeds auf die internen Datenträger aufzuzeichnen. Beim Anschließen von Pocket Cinema Cameras an einen ATEM Mini wechselt die Bildwechselfrequenz der Kameras zu der auf dem ATEM Mini eingestellten Framerate.
  • Seite 220 Sensorfläche Die Blackmagic Pocket Cinema Camera kann so eingestellt werden, dass sie die gesamte Sensorfläche oder – für noch höhere Frameraten – bei gecropptem Sensor nur einen Bildausschnitt verwendet. In letzterem Fall wird der Bildausschnitt nicht von der Gesamtfläche des Sensors herunterskaliert, sondern es werden für das Bild ausschließlich die für das vorgegebene Videoformat benötigten Pixel verwendet.
  • Seite 221 Die gewählte Einstellung wird angewandt, sobald eine CFast- oder SD-Karte eingeschoben wird. Sie können diese Einstellung jederzeit überschreiben, indem Sie in den Storage Manager gehen und auf den Namen einer Karte tippen, um diese zu aktivieren. Wichtig: Sobald Sie eine Karte auswerfen und wieder einschieben, tritt die Einstellung für die bevorzugte Karte wieder in Kraft.
  • Seite 222 Beginnen Sie mit der Aufzeichnung, indem Sie die Aufnahmetaste drücken. Durch erneutes Drücken der Taste wird die Aufzeichnung gestoppt und die Zeitraffer-Sequenz als einzelner Clip entsprechend des auf Ihrer Kamera eingestellten Codecs und der Framerate gespeichert. Sie können die Zeitraffer-Sequenz somit genau wie jeden anderen aufgenommenen Clip in Ihrer Postproduktions-Timeline ablegen.
  • Seite 223: Dateinamenskonventionen

    Dateinamenskonventionen Je nach Ihrem ausgewählten Format werden Clips im Blackmagic-RAW- oder ProRes-QuickTime-Movie-Format auf Ihre CFast- bzw. SD-Karte oder Ihr USB-C-Laufwerk aufgezeichnet. Die nachstehende Tabelle zeigt ein Beispiel der Namenskonvention: A001_08151512_C001.mov QuickTime-Movie-Dateiname A001_08151512_C001.mov Kamera-Index A001_08151512_C001.mov Bandnummer A001_08151512_C001.mov Monat A001_08151512_C001.mov A001_08151512_C001.mov Stunde A001_08151512_C001.mov Minute A001_08151512_C001.mov Clip-Nummer...
  • Seite 224 CLEAN-FEED Tippen Sie auf das Schalter-Icon unter CLEAN-FEED im „LCD“- oder „HDMI“-Menü, um den gesamten Statustext und alle Overlays für die jeweilige Ausgabe außer des Aufnahme-Tally-Indikators zu deaktivieren. Selbst im Clean-Feed-Modus zeigt Ihre Kamera einen Aufnahme-Tally an HINWEIS LUTs werden auch bei aktiviertem Clean-Feed auf die Ausgaben angwendet. LUTs lassen sich deaktivieren, indem Sie im MONITOR-Menü...
  • Seite 225 FOCUS ASSIST Tippen Sie auf das Schalter-Icon unter FOCUS ASSIST im „LCD“- oder „HDMI“-Menü, um die Fokussierhilfe für diese Ausgaben zu aktivieren. Weitere Informationen zur Fokussierhilfe finden Sie im Abschnitt „Funktionsmerkmale des Touchscreens“ in diesem Handbuch. BILDRANDMARKIERUNG Tippen Sie auf das Schalter-Icon unter BILDRANDMARKIERUNG im „LCD“- oder „HDMI“-Menü, um die Bildrandmarkierungs-Funktion für diese Ausgaben zu aktivieren.
  • Seite 226 DISPLAY Anstelle des Histogramms und den Audiopegelmetern zeigt Ihre Kamera in der linken und rechten unteren Ecke des LCD-Touchscreens wahlweise Codec- und Auflösungsinformationen an. Dies ist nützlich, wenn Sie lieber die Falschfarben-Darstellung als Belichtungshilfe verwenden oder Ton separat aufzeichnen möchten. Oder lassen Sie sich an der Stelle, wo normalerweise das Histogramm oder die Audiopegelmeter erscheinen, zusätzliche Informationen anzeigen.
  • Seite 227 STATUSTEXT ANZEIGEN FÜR Kinematograf/Regisseur Auf dem LCD-Touchscreen werden Informationen wie ISO, Weißabgleich und Blendeneinstellungen angezeigt. Das ist sehr hilfreich für den Kameraoperator oder Kinematografen, der die Kamera für individuelle Shots einstellt. Über den HDMI-Ausgang Ihrer Kamera können jedoch zusätzlich Informationen angezeigt werden, die dem Regisseur oder Script Supervisor dienen, der mehrere Shots bzw.
  • Seite 228 Sucher-Einstellungen Wenn Ihre Kamera mit einem Blackmagic Pocket Cinema Camera Pro EVF ausgestattet ist, erscheinen auf der zweiten Menüseite unter dem MONITORING-Tab einige zusätzliche Einstellungen. Damit wählen Sie, was auf dem Sucher angezeigt wird. Anhand der „Alle“-Schaltfläche werden dem LCD, Sucher und der HDMI-Ausgabe gleichzeitig Einstellungen vorgegeben.
  • Seite 229 Die Monitoringeinstellungen für „Beide“ gehen über zwei Seiten und bieten folgende Einstellungen: BILDRAND-MARKIERUNGEN Tippen Sie unter BILDRAND-MARKIERUNGEN auf die Pfeile, um durch alle Ausgabeoptionen Ihrer Kamera zu navigieren. Die Optionen werden im Abschnitt „Funktionsmerkmale des Touchscreens“ in diesem Handbuch näher erläutert und sind zudem über das LCD-Monitoringmenü...
  • Seite 230 Der optimale Grad der Fokussierhilfe richtet sich nach dem jeweiligen Shot. Wird bspw. auf Darsteller scharf gestellt, empfiehlt sich eine stärkere Fokussierhilfe, um mehr Einzelheiten an den Konturen der Gesichter festzuhalten. Bei einer Einstellung von Blatt- oder Mauerwerk würden die dabei zusätzlich erfassten Details womöglich ablenkend wirken.
  • Seite 231: Audio-Einstellungen

    Ihre Audioquelle für die einzelnen Audiokanäle wählen Sie mit den Schaltflächen QUELLE KANAL 1 und QUELLE KANAL 2 aus. Die Pocket Cinema Camera 6K Pro hat zwei Buchsen für XLR-Audio. Die Pocket Cinema Camera 6K und die Pocket Cinema Camera 4K haben jeweils eine XLR-Audiobuchse. Nachstehend werden die einzelnen Quelleinstellungen der Kanäle beschrieben.
  • Seite 232 ‚ 3,5 mm Mono – Line Erstellt über den 3,5mm-Eingang einen Mono-Mix aus dem linken und rechten Kanal für Mikrofonpegel-Audio. ‚ 3,5 mm links – Mic Verwendet nur den linken Kanal des 3,5mm-Eingangs für Mikrofonpegel-Audio. ‚ 3,5 mm rechts – Mic Verwendet nur den rechten Kanal des 3,5mm-Eingangs für Mikrofonpegel-Audio.
  • Seite 233: Setup-Einstellungen

    PHANTOMSPEISUNG XLR Über den XLR-Eingang Ihrer Kamera kann ein externes Mikrofon ohne Eigenversorgung mit 48V-Phantomstrom gespeist werden. Wenn die Audioeingabe Ihrer Kamera auf „XLR“ eingestellt ist, tippen Sie einfach auf das Schalter-Icon unter PHANTOMSPEISUNG, um diese zu aktivieren. Die Pocket Cinema Camera 6K Pro verfügt über zwei XLR-Eingänge, von denen jeder einen Ein-Ausschalter für die Phantomspeisung hat.
  • Seite 234 Bei der Pocket Cinema Camera 4K bietet die erste Seite des SETUP-Tabs die Option „Bildstabilisierung“ zum Einschalten der Bildstabilisierung für Ihr Micro-Four-Thirds-Objektiv DATUM UND UHRZEIT Tippen Sie auf DATUM UND UHRZEIT, um diese Daten auf Ihrer Kamera einzustellen. Das Datumsformat wird in Jahr/Monat/Tag angezeigt, die Uhrzeit im 24-Stunden-Format.
  • Seite 235 Bei Verwendung der Verschlusszeit-Einstellung, wird dem Verschluss ein absoluter Wert zugewiesen, unabhängig von der Framerate. Somit ändert sich das Ergebnis, wenn Sie die Framerate ändern. Wenn Sie bspw. mit 24 fps filmen, erzeugt eine Verschlusszeit von 1/48 Sekunde als Entsprechung zu einem Verschlusswinkel von 180 Grad eine für das Auge angenehme Bewegungsunschärfe.
  • Seite 236 FUNKTIONSTASTE EINRICHTEN Die Blackmagic Pocket Cinema Camera hat oben drei Funktionstasten. Die Punkte auf den Tasten stehen für Funktion 1, Funktion 2 und Funktion 3. Den Tasten können häufig verwendete Funktionen zugewiesen werden, die dann bei Einsatz Ihrer Kamera schnell abrufbar sind. Die Funktionstasten oben auf Ihrer Kamera sind mit Punkten gekennzeichnet Um die Tasten zu belegen, wählen Sie zunächst eine Funktionstaste und anschließend ihr Verhalten, eine Einstellung und gewünschte Parameter für diese Funktion aus.
  • Seite 237 Umschaltmodus Wenn eine Funktionstaste auf den Umschaltmodus eingestellt ist, schaltet das Drücken der Taste eine bestimmte Einstellung ein oder aus. In diesem Modus ist das EINSTELLUNGS- Menü ausgegraut. Tippen Sie stattdessen auf die Pfeile des PARAMETER-Menüs, um die verfügbaren Optionen zu durchlaufen. Diese sind „Offspeed-Aufzeichnung“, „OIS“, „Clean- Feed“, „LUT anzeigen“, „Bildrandmarkierung“, „Focus Assist“, „Falschfarben“, „Zebra“, „Raster“...
  • Seite 238 DISPLAY AUTOM. DIMMEN Um Strom zu sparen, bietet die Blackmagic Pocket Cinema Camera die Option, die Helligkeit des Touchscreens nach Inaktivität automatisch abzuschwächen. Wählen Sie eine Option für „Display dimmen nach“, um vorzugeben, wann das Abdunkeln des Displays nach Inaktivität einsetzt. Sobald Sie den Touchscreen erneut berühren, kehrt er zu seiner normalen Helligkeitsstufe zurück.
  • Seite 239 So koppeln Sie Ihre Kamera erstmalig kabellos mit einem iPad: Um Bluetooth zu aktivieren oder zu deaktivieren, tippen Sie im SETUP-Menü auf das Schalter-Icon BLUETOOTH. Öffnen Sie die Blackmagic Camera Control App und wählen Sie die Kamera aus, mit der die Verbindung aufgebaut werden soll.
  • Seite 240 Sobald Ihre Kamera mit Ihrem iPad gekoppelt ist, wird dies bestätigt. Scheitert das Herstellen einer Verbindung mit Ihrem iPad, zeigt die Kamera eine Fehlermeldung an. Versuchen Sie es erneut. HINWEIS Wenn Sie Ihre Blackmagic Pocket Cinema Camera gerade nicht per Bluetooth steuern, empfehlen wir, Bluetooth aus Sicherheitsgründen auszuschalten.
  • Seite 241: Steuern Der Kamera Mit Der Blackmagic Camera Control App

    Steuern der Kamera mit der Blackmagic Camera Control App Nach erfolgreicher Herstellung der Drahtlosverbindung zwischen Ihrer Blackmagic Pocket Cinema Camera und Ihrem iPad können Sie Einstellungen ändern, Metadaten anpassen und die Aufzeichnung per Trigger aktivieren. Sind die Geräte gekoppelt, blendet die Blackmagic Camera Control App diesen Bildschirm ein, wo Sie Einstellungen ändern und die Aufnahme starten können Tippen Sie auf das Filmklappen-Icon unten rechts, um auf die Slate zuzugreifen und sie zu aktualisieren...
  • Seite 242 SETUP-Einstellungen Seite 5 Auf der fünften Seite der SETUP-Registerkarte befinden sich folgende Einstellungsoptionen: „Auf Werkseinstellungen zurücksetzen“, „Pixel-Neuzuordnung“ und „Bewegungssensor-Kalibrierung“. AUF WERKSEINSTELLUNGEN ZURÜCKSETZEN Um die Kamera auf ihre Werkseinstellungen zurückzusetzen, tippen Sie unter AUF WERKSEINSTELLUNGEN ZURÜCKSETZEN auf „Kameraeinstellungen zurücksetzen“. Tippen Sie im Bestätigungsfenster auf „Zurücksetzen“, um diese Aktion zu bestätigen.
  • Seite 243: Presets

    BEWEGUNGSSENSOR-KALIBRIERUNG Um das Horizont-Meter zu kalibrieren, stellen Sie Ihre Kamera auf eine ebene Oberfläche und tippen auf „Bewegungssensor kalibrieren“. Es ist wichtig, die Kamera während der Kalibrierung stillzuhalten. Dieser Prozess dauert ungefähr fünf Sekunden. WEISSABGLEICH LCD-KALIBRIERUNG Um den Weißabgleich des LCDs zu kalibrieren, justieren Sie die Werte für „LCD-Temperatur“ und „LCD-Farbe“, bis die beiden Referenzflächen neutral aussehen.
  • Seite 244 HINWEIS Der interne Speicher Ihrer Kamera fasst bis zu zwölf Presets. Preset-Icons Die Icons am unteren Rand des PRESETS-Menüs stehen für die nachfolgend erklärten Funktionen. Hinzufügen Laden Aktualisieren Verwalten Löschen Speichern und Laden von Presets Tippen Sie zum Erstellen eines neuen Projekts auf das Hinzufügen-Icon. Es erscheint eine Tastatur auf Ihrem LCD. Geben Sie dort den Namen für Ihr Preset ein.
  • Seite 245: 3D Luts

    Sie können ein Preset aktualisieren, indem Sie auf den „Aktualisieren“-Button tippen. Es öffnet sich ein Fenster mit der Frage, ob Sie das Preset mit der derzeitigen Einstellung Ihrer Blackmagic Pocket Cinema Camera aktualisieren wollen. Tippen Sie zur Bestätigung auf den „Aktualisieren“-Button Importieren von Presets Um Presets zu importieren, tippen Sie auf das Verwalten-Icon am unteren Rand des PRESETS-Menüs.
  • Seite 246 3D-LUTs vorgestellt Sie können 3D-LUTs auf Bilder auf dem LCD-Touchscreen und der HDMI-Ausgabe anwenden. LUTs geben Ihrer Kamera vor, welche Farbe und Luminanz bei einer bestimmten Farb- und Luminanz-Eingabe auf die Ausgabe anzuwenden sind. Beispiel: Eine LUT kann Ihrer Kamera vorgeben, ein vom eingehenden Signal her relativ trübes Blau als strahlendes, sattes Blau darzustellen.
  • Seite 247 LUT-Icons Die Icons am unteren Rand des LUTS-Menüs Ihrer Kamera unterstützen folgende Funktionen: Laden Speichermedium Verwalten Löschen LUTs importieren Um eine 3D-LUT zu importieren, tippen Sie auf das Verwalten-Icon unten im LUTS-Menü. Tippen Sie auf „LUT importieren“ und dann auf „Importieren“, um den Vorgang zu bestätigen. Es erscheint der Bildschirm zum Importieren von LUTs.
  • Seite 248: Eingabe Von Metadaten

    Eingebettete 3D-LUTs Wird beim Filmen in Blackmagic RAW auf der Blackmagic Pocket Cinema Camera eine 3D-LUT angewendet, wird die ausgewählte LUT bei der Aufzeichnung in die Blackmagic-RAW-Datei eingebettet. Die 3D-LUT wird mit Ihren aufgezeichneten Dateien in der Kopfzeile der BRAW-Datei (.braw) gespeichert. So kann man die LUT in der Postproduktion mühelos auf die Footage anwenden, ohne eine separate Datei handhaben zu müssen.
  • Seite 249 Im Wiedergabe-Modus erkennt FILMTAFEL FÜR die auf den Clip angewandete Slate und der GUTER TAKE-Button wird eingeblendet. Im Standby-Modus bezieht sich die Slate auf den nächsten Clip und der GUTER TAKE LETZTER CLIP-Button wird eingeblendet FILMTAFEL FÜR Diese Einstellung zeigt an, auf welchen Clip sich die derzeit angezeigten Metadaten beziehen. Im Wiedergabe-Modus ist das der aktuelle und im Standby-Modus der nächste aufgenommene Clip.
  • Seite 250 Geben Sie Objektivdaten mithilfe der Touch-Tastatur ein, falls diese nicht automatisch erscheinen ‚ BLENDE Zeigt die Einstellung der Blende zu Beginn Ihres Clips an. Sofern automatisch mitgeliefert, wird diese Information je nach verwendetem Objektivtyp in f- oder T-Stufen angegeben. Tippen Sie auf diese Einstellung, um Metadaten manuell einzugeben.
  • Seite 251 REEL Zeigt das aktuelle Band an. Ihre Blackmagic Pocket Cinema Camera zählt die Bandnummer in der Regel automatisch hoch. Sie brauchen es nicht manuell zu tun. Wenn Sie für ein neues Projekt mit Reel 1 beginnen möchten, tippen Sie im PROJEKT-Tab der Slate auf „Projektd.
  • Seite 252 TAKE Der TAKE-Indikator zeigt die Take-Nummer des aktuellen Shots an. Diese können Sie entweder durch Antippen der Pfeile auf beiden Seiten der Take-Nummer oder durch Tippen auf den Indikator und Eingabe im Take- Nummern-Editor anpassen. TIPP Beim Hochzählen der Szenennummern oder Shot-Buchstaben fängt die Take-Nummer wieder bei 1 an.
  • Seite 253: Videoausgabe Der Kamera

    PROJEKT-Metadaten Bei Projektmetadaten ist es unerheblich, ob Sie im Standby- oder Wiedergabe-Modus sind. Diese Metadaten beziehen sich auf Ihr gesamtes Projekt und sind nicht mit den Clip-Nummern assoziiert. Geben Sie unter der PROJEKT-Registerkarte die Details für Ihr Projekt ein PROJEKTNAME Zeigt den Namen Ihres aktuellen Projekts an.
  • Seite 254: Verwenden Von Davinci Resolve

    Verwenden von DaVinci Resolve Das Filmen mit Ihrer Blackmagic Pocket Cinema Camera ist nur ein Teil der Erstellung von Inhalten für Kino und TV. Ebenso wichtig sind der Sicherungs- und Verwaltungsprozess von Medien sowie Schnitt, Farbkorrektur und die Kodierung finaler Masterdateien. Ihre Blackmagic Pocket Cinema Camera wird mit einer Version von DaVinci Resolve für Mac und Windows geliefert.
  • Seite 255: Schneiden Im Cut-Arbeitsraum

    Der Projektmanager zeigt alle vom aktuellen User verwendeten Projekte an Weitere Informationen zum Projektmanager finden Sie unter „Project Manager“ im englischsprachigen DaVinci Resolve Handbuch, das auf den Support-Seiten der Blackmagic Design Website heruntergeladen werden kann. Schneiden im Cut-Arbeitsraum Der Cut-Arbeitsraum unterstützt einen schnellen, dynamischen Schnitt-Workflow, mit dem Sie Clips zügig und effizient zusammenstellen, trimmen und bearbeiten können.
  • Seite 256 Weitere Informationen zur Verwendung des Cut-Arbeitsraums finden Sie im Kapitel „Using the Cut Page“ des englischsprachigen DaVinci Resolve Handbuchs. Media-Menü In der oberen linken Ecke der Bedienoberfläche befinden sich fünf Schaltflächen. Klicken Sie auf diese Schaltflächen, um zum Medientoolset für die Bearbeitung Ihres Edits zu gelange.Die erste Schaltfläche steht für den Media Pool, der bereits ausgewählt ist.
  • Seite 257: Importieren Von Clips In Den Media Pool

    Source Clip Der „Source Clip“-Viewer dient der Sichtung eines einzelnen Quellclips aus dem Media Pool. Er unterstützt das Setzen von In- und Out-Punkten entlang der gesamten Viewer-Timeline. Das bringt mehr Kontrolle. Wählen Sie einen Quellclip zur Sichtung aus. Doppelklicken Sie dafür auf einen Clip im Media Pool oder ziehen Sie ihn direkt ins Viewer-Fenster.
  • Seite 258: Einfügen Von Clips In Die Timeline

    Einfügen von Clips in die Timeline Nachdem Sie die Menüs und Modi für Medien und Viewer kennengelernt haben, können Sie jetzt den Media Pool öffnen und Clips direkt in Ihre Timeline einfügen. Die Timeline im Cut-Arbeitsraum mit der oberen und der herangezoomten Timeline darunter In der Timeline stellen Sie Ihren Edit zusammen.
  • Seite 259: Trimmen Von Clips In Der Timeline

    Wiederholen Sie zum Einfügen weiterer Clips Schritte 1 bis 3. Um in der Timeline Lücken zu vermeiden, werden die Clips automatisch am Ende angehängt. Per „Append“ werden Clips verlässlich ohne Lücken in die Timeline eingefügt TIPP Dieser Prozess lässt sich weiter beschleunigen, indem Sie dem „Append“-Icon einen Tastaturbefehl zuweisen.
  • Seite 260: Einfügen Von Titeln

    Beim Trimmen eines Schnitts sehen Sie nun eine erweiterte Wellenform in der Timeline. Nachdem Sie mit dem Trimmen fertig sind, werden die Clips in der Timeline wieder in der gewohnten Größe angezeigt. Die „Audio Trim“-Ansicht blendet die Audio-Waveform in der Timeline ein Wenn Sie Ihre Clips im Cut-Arbeitsraum fertig bearbeitet haben, möchten Sie vielleicht noch einen Titel hinzufügen.
  • Seite 261: Arbeiten Mit Blackmagic-Raw-Dateien

    So fügen Sie einen Standard-Titel ein: Klicken Sie auf den Titel und ziehen Sie ihn in die Timeline. Das ist in beiden Timelines möglich, doch für mehr Präzision empfehlen wir, die detaillierte Timeline zu verwenden. Mit dieser Aktion wird automatisch eine neue Videospur erstellt und der Titel rastet am Abspielkopf ein.
  • Seite 262 Der große Vorteil des Filmens in Blackmagic RAW liegt darin, dass man nicht an diese Einstellungen gebunden ist. Die mit Blackmagic-RAW-Dateien in der Postproduktion gegebenen vielfältigen Möglichkeiten erlauben es Ihnen, im Laufe der Zeit einen eigenen Arbeitsfluss zu entwickeln. Wenn Sie mit den „Clip“-Einstellungen einzelner Clips experimentieren, erkennen Sie schnell, wie leistungsfähig und flexibel es sein kann, mit Blackmagic RAW zu arbeiten.
  • Seite 263 Midpoint Im Modus „Blackmagic Design Film“ stellt sich Ihr Neutralgrau auf den standardmäßigen Wert 0,38 ein, was 38,4 % entspricht. Ziehen Sie den Regler nach links, um die Mittelwerte zu reduzieren oder nach rechts, um sie auf max. 100 % anzuheben. Wird für den Kontrast ein anderer als der Standardwert gesetzt, können Sie Ihre Werte für Highlight- und Shadow-Rolloff modifizieren.
  • Seite 264: Projekteinstellungen Für Blackmagic Raw

    Wählen Sie im Menü eine „Color Science“-Option für die Farbverarbeitung aus. Geben Sie für den Weißabgleich „Custom“ (Benutzerdefiniert) vor. Wählen Sie im Gamma-Menü die Option „Blackmagic Design Custom“ aus. Wählen Sie für „Color Space“ die Farbraum-Option „Blackmagic Design“ aus. Wählen Sie im „Decode Quality“-Menü Ihre Auflösung aus. Eine geringere Auflösung gibt Ihnen auf weniger leistungsstarken Systemen eine bessere Wiedergabe.
  • Seite 265: Verwenden Von Scopes

    und wie man sie benutzt. Sie erlernen dieselben Techniken, die auch Profis in Highend- Farbkorrekturstudios anwenden. Im Rahmen der primären Farbkorrektur werden in Ihren Clips in der Regel zuerst die Pegel für Schatten, Mitteltöne und Lichter optimiert. Sie justieren also die Einstellungen für „Lift“, „Gamma“ und „Gain“ (Schatten-, Mittel- und Weißtonwerte).
  • Seite 266 Die Primaries-Balken erleichtern Farbanpassungen mit der Maus Um die Farben mit der Maus noch akkurater zu steuern, können Sie in der „Color Wheels“-Palette von den Farbrädern „Primary Wheels“ zu den Farbbalken „Primary Bars“ wechseln. Mit ihnen lassen sich jede Farbe und jeder Luminanzkanal für Schatten, Mitten und Lichter separat einstellen.
  • Seite 267: Sekundäre Farbkorrektur

    Die „Curves“-Palette ist ein weiteres Tool für primäre Farbkorrekturen oder um bei Verwendung eines Power Windows bestimmte Bereiche in Ihrem Clip zu optimieren Sekundäre Farbkorrektur Wenn Sie einen bestimmten Bereich Ihres Bildes verfeinern möchten, benutzen Sie sekundäre Farbkorrekturen. Die Anpassungen, die Sie bisher mithilfe von „Lift“, „Gamma“ und „Gain“ vorgenommen haben, haben sich auf das gesamte Bild ausgewirkt.
  • Seite 268: Hinzufügen Eines Power Windows

    Experimentieren Sie mit den Steuerelementen „High“, „Low“ und „Softness“, um Ihre Auswahl zu verfeinern. Nun können Sie Ihre ausgewählte Farbe mithilfe von Farbrädern oder benutzerdefinierten Kurven anpassen. Es kann vorkommen, dass Ihre Auswahl in Bereiche des Bildes vordringt, die nicht einbezogen werden sollen. Sie können die unerwünschten Bereiche mühelos mit einem Power Window ausmaskieren.
  • Seite 269: Tracking Mit Einem Power Window

    Tracking mit einem Power Window Die Kamera, das Objekt oder der Bereich in Ihrer Aufnahme bewegen sich gegebenenfalls. Um sicherzustellen, dass das Power Window auf dem ausgewählten Objekt oder Bereich haften bleibt, steht Ihnen das leistungsstarke Tracking-Tool von DaVinci Resolve zur Verfügung. Der Tracker analysiert die Schwenk-, Neige-, Zoom- und Rotationsbewegung der Kamera oder des Objekts in Ihrem Clip, womit Sie Ihr Window der Bewegung anpassen.
  • Seite 270: Mixen Von Ton

    OFX-Plug-ins bieten eine schnelle und einfache Möglichkeit, einfallsreiche und interessante Looks zu kreieren Im Edit-Arbeitsraum können Sie Clips mit Plug-in-Filtern und Übergängen versehen, indem Sie das „OpenFX“- Menü in der Effektbibliothek öffnen und das gewünschte Plug-in auf die Videospur Ihres Clips in der Timeline ziehen.
  • Seite 271: Der Fairlight-Arbeitsraum

    Bewegen Sie den Zeiger im Lautstärke-Overlay, um den Lautstärkepegel des Clips anzupassen. Sollten Sie für Ihr Projekt noch ausgeklügeltere Audiotools benötigen, haben Sie im Fairlight-Arbeitsraum Zugriff auf eine komplette Postproduktionsumgebung für Ton. Der Fairlight-Arbeitsraum Im Fairlight-Arbeitsraum in DaVinci Resolve bearbeiten Sie den Ton Ihres Projekts. Im Einzelmonitor-Modus bietet Ihnen dieser Arbeitsraum eine optimierte Übersicht über die Audiospuren Ihres Projekts.
  • Seite 272: Die Audio-Timeline

    Die Audio-Timeline Spur-Header: Links neben jeder Spur befindet sich ein Spur-Header, der die Spurnummer, den ‚ Spurnamen, die Spurfarbe, Audiokanäle, Fader-Werte und Audiopegelmeter anzeigt. Die Kopfzeile enthält darüber hinaus einen Button zum Sperren und Entsperren von Spuren sowie Solo- und Stummschalt- Buttons.
  • Seite 273: Audio Mit Dem Equalizer Verfeinern

    Audiomixer mit den zu den Spuren in der Timeline gehörigen Kanalzügen Audio mit dem Equalizer verfeinern Sobald die Tonpegel Ihrer Audioclips angepasst sind, stellen Sie vielleicht fest, dass der Ton weiteren Verfeinerungen bedarf. Es kann vorkommen, dass Dialoge, Musik und Soundeffekte um dieselben Frequenzen im Klangspektrum konkurrieren.
  • Seite 274 Über die äußeren Bänder lassen sich Bandfilter mithilfe von Hi-Shelf-, Lo-Shelf-, Hi-Pass- und Lo-Pass-Filtern anpassen. Ein Pass-Filter wirkt sich auf alle Frequenzen über oder unter einem bestimmten Frequenzwert aus, da diese Frequenzen komplett aus dem Signal entfernt werden. Beispiel: Ein Hochpassfilter lässt die hohen Frequenzen passieren und stoppt die niedrigen Frequenzen.
  • Seite 275: Hinzufügen Von Vfx Und Compositing Im Fusion-Arbeitsraum

    Sobald Sie Ihren Clip oder Ihre Spur mit einem EQ versehen haben, können Sie den EQ für jedes Band anpassen. Bitte beachten Sie, dass sich die Steuerelemente je nach ausgewählter Filterart unterscheiden. So passen Sie den EQ für einen Bandfilter an: Wählen Sie im Drop-down-Menü...
  • Seite 276 Media Pool: Der Media Pool funktioniert hier genauso wie im Edit-Arbeitsraum. Ziehen Sie einfach ‚ zusätzliche Medien aus Ihren Bins direkt in Ihr Compositing. Effects Library: In der Effektbibliothek finden Sie Fusion Tools und Vorlagen, die in Kategorien wie ‚ Partikel, Tracking, Filter und Generatoren sortiert sind.
  • Seite 277: Erste Schritte Mit Fusion

    Nodes: Das „Nodes“-Fenster, der sogenannte Node-Editor, ist das Herz des Fusion-Arbeitsraums. Dort ‚ bauen Sie Ihren Node-Baum, indem Sie Tools und den Ausgang eines Nodes mit dem Eingang eines anderen verknüpfen. Die Größe dieses Bereichs variiert je nachdem, welche Editoren geöffnet sind, bspw. der Spline- oder Keyframe-Editor.
  • Seite 278 Nodes verstehen Man kann sich einen Node als ein visuelles Icon vorstellen, das ein einzelnes Tool oder einen Effekt darstellt. Nodes werden mit anderen Nodes verknüpft und so wird durch Hinzufügen von Elementen eine Gesamtkomposition gebaut. Es ist wichtig, die Ein- und Ausgänge der einzelnen Nodes zu verstehen. Das hilft Ihnen bei der Gestaltung von detaillierten visuellen Effekten, den Fluss Ihres Compositings zu navigieren.
  • Seite 279: Arbeiten Mit Keyframes

    Anpassen von Nodes mit dem Inspector Passen Sie Ihre Node-Einstellungen im „Inspector“-Fenster an. Klicken Sie einfach den zu modifizierenden Node an, damit sich das Fenster aktualisiert und es die Einstellungen und Steuerelemente des Nodes anzeigt. Mit Fusion brauchen Sie den aktuell bearbeiteten Node nicht zu sichten, da Sie einen Node modifizieren können, während Ihnen ein anderer in Ihrem Compositing angezeigt wird.
  • Seite 280: Mit Dem Motion Tracker Arbeiten Und Text Hinzufügen

    Die Freiformkurve im „Spline“-Fenster gibt Ihnen noch mehr Kontrolle über Ihre Keyframe-Animation. Wählen Sie damit Keyframes aus, bspw. den ersten und letzten, und glätten Sie die Animation dazwischen anhand einer Bézierkurve. Drücken Sie hierfür Shift und die S-Taste oder rechtsklicken Sie auf einen Keyframe und geben Sie „Smooth“...
  • Seite 281 Klicken Sie in der Toolbar mit den gängigen Nodes auf den „Text+“-Node und ziehen Sie diesen in das „Nodes“-Fenster in die Nähe des Tracker-Nodes. Verbinden Sie das kleine Ausgaberechteck „Text“ mit dem grünen Vordergrundeingang am „Tracker“-Node. Klicken Sie auf den „Tracker“-Node und tippen Sie „1“, um das Merge-Ergebnis im linken Viewer zu betrachten.
  • Seite 282 Bei manchen Shots werden Sie nach abgeschlossenem Tracking vermutlich die Tracking-Punkte entfernen wollen. Bspw. wenn Ihr verfolgtes Objekt vom Bildschirm verschwindet. Mit dem Keyframe- Editor ist das ein einfacher Vorgang. Öffnen Sie den Keyframe-Editor, indem Sie über dem Inspector auf den „Keyframes“-Tab klicken. Man erkennt Nodes, die einen Keyframe enthalten, an einem kleinen Pfeil neben dem Node-Label.
  • Seite 283: Mastern Ihres Schnitts

    Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Erkunden von Fusion und seinen VFX zusammen mit der geballten Power von DaVinci Resolves Edit-, Color- und Fairlight-Arbeitsräumen. Mit so vielen mächtigen Tools in greifbarer Nähe, kennt die Umsetzung Ihrer Ideen in DaVinci Resolve keine Grenzen mehr. Mastern Ihres Schnitts Jetzt, da Sie Ihren Edit bearbeitet, visuelle Effekte hinzugefügt und Ihren Ton gemischt haben, möchten Sie ihn bestimmt mit anderen teilen.
  • Seite 284: Der Deliver-Arbeitsraum

    Das Dialogfenster „Quick Export“ Der Deliver-Arbeitsraum In diesem Arbeitsraum wählen Sie die zu exportierenden Clips aus. Zusätzlich können Format, Codec und die gewünschte Auflösung eingestellt werden. Sie können in diversen Formaten wie QuickTime, AVI, MXF und DPX exportieren und zwar unter Verwendung der folgenden Codecs: 8 Bit oder 10 Bit unkomprimiertes RGB/YUV, ProRes, DNxHD, H.264 und mehr.
  • Seite 285: Camera Control With Atem Mini

    Camera Control with ATEM Mini ATEM Minis sind ein mächtiges Werkzeug für Mehrkamera-Produktionen und Live-Streaming. Mit der Kamerasteuerungsfunktion in ATEM Software Control können Sie über einen ATEM Mini Mischer bis zu vier Blackmagic Pocket Cinema Cameras steuern und damit Schnitte zwischen verschiedenen Kameras ausführen. Um die Features für die Kamerasteuerung Ihres ATEM Mini zu öffnen, klicken Sie in ATEM Software Control auf die Registerkarte mit dem Kamerasymbol.
  • Seite 286 Kanalstatus Die Kanalstatus-Box am oberen Rand jedes Kamerabedienfelds zeigt die Kamerakennung, den On-Air-Status und eine Sperrschaltfläche an. Mit einem Klick auf die Sperrschaltfläche sperren Sie alle Bedienelemente für eine spezifische Kamera. Wenn die Kamera auf Sendung ist, leuchtet der Kanalstatus rot auf und zeigt die On-Air- Warnung an.
  • Seite 287 Blenden-/Schwarzabhebungssteuerung Blende und Schwarzabhebung werden über den kreisförmigen Button im Fadenkreuz der einzelnen Kamerabedienfelder gesteuert. Dieser Button leuchtet rot, wenn die Kamera auf Sendung ist. Ziehen Sie den Button zum Öffnen oder Schließen der Blende nach oben oder unten. Bei gedrückt gehaltener SHIFT-Taste ist nur der Blendenwert anpassbar.
  • Seite 288 Klicken Sie zur Scharfstellung eines kompatiblen Objektivs auf das Autofokus- Symbol oder ziehen Sie den Fokussier-Regler nach rechts oder links Manuelle Fokuseinstellung Mithilfe des unten in jedem Kamerabedienfeld befindlichen Fokussierrings können Sie Ihre Kamera manuell scharfstellen. Ziehen Sie den Fokussierring nach links oder rechts, um die Schärfe manuell einzustellen.
  • Seite 289: Davinci Resolve Primary Color Corrector

    DaVinci Resolve Primary Color Corrector Wer mit Farbkorrektur vertraut ist, kann von der für Mischer gebräuchlichen CCU-artigen Benutzeroberfläche zu einer Alternative wechseln, die dem Tool für die primäre Farbkorrektur eines Postproduktions- Gradingsystems gleicht. Blackmagic Kameras sind mit dem integrierten DaVinci Resolve Primary Color Corrector, einem Tool für die primäre Farbkorrektur, ausgestattet.
  • Seite 290 Farbräder Führen Sie irgendwo auf dem Farbrad einen Klick und eine Ziehbewegung aus Die Farbbalance-Anzeige selbst brauchen Sie jedoch nicht zu bewegen. Die unter der Farbbalance-Anzeige gelegenen RGB-Parameter verschieben sich analog zur Farbbalance-Justierung und reflektieren so an einzelnen Kanälen vorgenommene Anpassungen. Führen Sie mittels Shift-Klick eine Ziehbewegung auf dem Farbrad aus Versetzt die Farbbalance-Anzeige an die konkrete Position des Mauszeigers und gestattet die Vornahme schnellerer, extremerer Anpassungen.
  • Seite 291 Sättigung Mit der Sättigungseinstellung lässt sich der Farbanteil im Bild erhöhen oder senken. Die Standardeinstellung liegt bei 50 %. Farbton Mit der Farbtoneinstellung lassen sich alle Farbtöne in einem Bild um den gesamten Umfang des Farbrads drehen. Die Standardeinstellung von 180 Grad zeigt die ursprüngliche Farbtonverteilung an. Die Erhöhung bzw. Senkung dieses Wertes bewirkt, dass alle Farbtöne gemäß...
  • Seite 292: Arbeiten Mit Fremdhersteller-Software

    Arbeiten mit Fremdhersteller-Software Um Clips mit Ihrer bevorzugten Schnittsoftware wie DaVinci Resolve zu bearbeiten, können Sie die Clips von Ihrer Kamera auf ein externes Laufwerk oder einen RAID kopieren und die Clips anschließend in die Software importieren. Alternativ können Sie Ihre Clips direkt von Ihrem Speicherträger importieren. Dies erfolgt über ein Dock bzw.
  • Seite 293: Verwenden Von Final Cut Pro X

    Verwenden von Final Cut Pro X Um Ihre Clips in Final Cut Pro X zu bearbeiten, müssen Sie ein neues Projekt erstellen, das dem Videoformat und der Framerate Ihrer Clips entspricht. In diesem Beispiel wird ProRes 422 HQ 1080p/24 verwendet. Projekteinstellungen in Final Cut Pro X Starten Sie Final Cut Pro X, gehen Sie auf die Menüleiste und wählen Sie „File“...
  • Seite 294: Verwenden Von Adobe Premiere Pro Cc

    3 Geben Sie im „Format“-Menü „HD 1080“ > „1080p/24“ vor und klicken Sie auf „OK“, um das Projekt zu erstellen. 4 Um das Projekt zu öffnen, doppelklicken Sie es im „Select Project“-Fenster. 5 Wählen Sie „File“ > „Input“ > „Source Browser“ (Datei > Eingabe > Quellbrowser) und navigieren Sie zu den zu importierenden Dateien.
  • Seite 295: Blackmagic Camera Setup Utility (Dienstprogramm)

    Blackmagic Design Ordner. Starten Sie von dort die Anwendung Blackmagic Camera Setup. Klicken Sie auf Windows 8.1 auf dem Startbildschirm auf das Pfeilsymbol nach unten und scrollen Sie zum Blackmagic Design Ordner. Starten Sie von dort die Anwendung Blackmagic Camera Setup.
  • Seite 296: Verwenden Eines Akkugriffs

    Starten Sie das Dienstprogramm Blackmagic Camera Setup und folgen Sie den auf dem Bildschirm angezeigten Aufforderungen zur Aktualisierung der Kamerasoftware. Nach erneutem Hochfahren der Kamera erscheint die Seite mit der Sprachauswahl. Bitte beachten Sie, dass mit dem Aktualisieren Ihrer Kamerasoftware alle Presets und benutzerdefinierten LUTs gelöscht und Einstellungen zurückgesetzt werden.
  • Seite 297: So Bringen Sie Einen Blackmagic Pocket Camera Battery Grip An

    Schieben Sie die Kameraboden-Abdeckung mit den Drücken Sie den Kameragriff vorsichtig an den Kontakten zur sicheren Verwahrung in das Fach Boden Ihrer Kamera. Richten Sie die 1/4-Zoll- oben am Akkugriff. Sichern Sie die Abdeckung Schraube oben am Akkugriff auf das 1/4-Zoll-20- durch Anziehen der Schraube.
  • Seite 298: Einlegen Von Akkus In Den Akkugriff

    Zur sicheren Aufbewahrung stecken Sie die Klappen Sie die Akkufachabdeckung zu, damit sie Akkufachabdeckung in die dafür vorgesehene mit der Unterseite des Akkueinschubs eine Ebene Vertiefung an der Unterseite der Akkuschale. bildet. Führen Sie den akkuförmigen Teil des Akkugriffs Um den Akkugriff sicher an der Kamera in das Akkufach Ihrer Kamera ein.
  • Seite 299: Informationen Für Entwickler (Englisch)

    UUID: 180A Characteristics Camera Manufacturer UUID: 2A29 Read the name of the manufacturer (always “Blackmagic Design”). Camera Model UUID: 2A24 Read the name of the camera model (“Pocket Cinema Camera 6K” or “Pocket Cinema Camera 4K”). Informationen für Entwickler (Englisch)
  • Seite 300 Service: Blackmagic Camera Service UUID: 291D567A-6D75-11E6-8B77-86F30CA893D3 Characteristics Outgoing Camera Control (encrypted) UUID: 5DD3465F-1AEE-4299-8493-D2ECA2F8E1BB Send Camera Control messages These messages are identical to those described in the Blackmagic SDI Camera Control Protocol section below. Please read that section for a list of supported messages and required formatting information.
  • Seite 301: Blackmagic Sdi And Bluetooth Camera Control Protocol

    If you are a software developer you can use the Blackmagic SDI and Bluetooth Camera Control Protocol to construct devices that integrate with our products. Here at Blackmagic Design, our approach is to open up our protocols and we eagerly look forward to seeing what you come up with!
  • Seite 302 Abstract Message Packet Format Every message packet consists of a three byte header followed by an optional variable length data block. The maximum packet size is 64 bytes. Device addresses are represented as an 8 bit unsigned integer. Individual Destination device (uint8) devices are numbered 0 through 254 with the value 255 reserved to indicate a broadcast message to all devices.
  • Seite 303 Data types 6 through 127 are reserved. Data elements are signed 16 bit integers representing a real number with 5 bits for the integer component and 11 bits for the fractional component. 128: signed 5.11 fixed point The fixed point representation is equal to the real value multiplied by 2^11. The representable range is from -16.0 to 15.9995 (15 + 2047/2048).
  • Seite 304 Group Parameter Type Index Minimum Maximum Interpretation fps as integer [0] = frame rate – – (eg 24, 25, 30, 50, 60) [1] = M-rate – – 0 = regular, 1 = M-rate 0 = NTSC, 1 = PAL, 2 = 720, 3 = 1080, 4 = 2kDCI, 5 = 2k16:9, Video mode int8...
  • Seite 305 Group Parameter Type Index Minimum Maximum Interpretation Headphone level fixed16 – 0.0 = minimum, 1.0 = maximum Headphone program mix fixed16 – 0.0 = minimum, 1.0 = maximum Speaker level fixed16 – 0.0 = minimum, 1.0 = maximum 0 = internal mic, 1 = line level input, Input type int8...
  • Seite 306 Group Parameter Type Index Minimum Maximum Interpretation Sets the tally front and tally rear brightness to the same level. Tally brightness fixed16 – 0.0 = minimum, 1.0 = maximum Sets the tally front brightness. Front tally brightness fixed16 – 0.0 = minimum, Tally 1.0 = maximum Sets the tally rear brightness.
  • Seite 307 Group Parameter Type Index Minimum Maximum Interpretation 0 = CinemaDNG, 1 = DNxHD, [0] = basic codec – – 2 = ProRes, 3 = Blackmagic RAW CinemaDNG: 0 = uncompressed, – – 1 = lossy 3:1, 2 = lossy 4:1 ProRes: 0 = HQ, 1 = 422,...
  • Seite 308 Group Parameter Type Index Minimum Maximum Interpretation 12.0 Reel int16 [0] = reel – -1 = None 0 = WS 1 = CU [0] = scene tags – – 2 = MS 3 = BCU 4 = MCU signed 12.1 Scene Tags byte 5 = ECU...
  • Seite 309: Example Protocol Packets

    Example Protocol Packets Packet Operation Length Byte header command data trigger instantaneous auto focus on camera 4 turn on OIS on all cameras set exposure to 10 ms on camera 4 (10 ms = 10000 0x10 0x27 0x00 0x00 us = 0x00002710) add 15% to zebra level 0x33 0x01 (15 % = 0.15 f = 0x0133 fp)
  • Seite 310: Hilfe

    Hilfe Am schnellsten erhalten Sie Hilfe über die Online-Support-Seiten auf der Blackmagic Design-Website. Sehen Sie dort nach der aktuellsten Support-Dokumentation für Ihre Kamera. Blackmagic Design Online Support Seiten Die aktuellsten Versionen der Bedienungsanleitung, Produktsoftware und Support-Hinweise finden Sie im Blackmagic Support Center unter www.blackmagicdesign.com/de/support.
  • Seite 311: Gesetzliche Vorschriften

    Gesetzliche Vorschriften Entsorgung von elektrischen und elektronischen Geräten innerhalb der Europäischen Union Das auf dem Produkt abgebildete Symbol weist darauf hin, dass dieses Gerät nicht zusammen mit anderen Abfallstoffen entsorgt werden darf. Altgeräte müssen daher zur Wiederverwertung an eine dafür vorgesehene Sammelstelle übergeben werden. Mülltrennung und Wiederverwertung von Altgeräten tragen zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen bei.
  • Seite 312: Sicherheitshinweise

    Gebieten bei Umgebungstemperaturen bis zu 40 ºC. Es befinden sich keine durch den Anwender zu wartenden Teile im Inneren des Produkts. Wenden Sie sich für die Wartung an ein Blackmagic Design Service-Center in Ihrer Nähe. Sorgen Sie bei sonnigen Verhältnissen für Schatten, um zu vermeiden, dass Ihre Kamera und der Lithium-Akku für längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt...
  • Seite 313: Garantie

    Garantie Eingeschränkte Garantie Für dieses Produkt gewährt die Firma Blackmagic Design eine Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler von 12 Monaten ab Kaufdatum. Sollte sich ein Produkt innerhalb dieser Garantiezeit als fehlerhaft erweisen, wird die Firma Blackmagic Design nach ihrem Ermessen das defekte Produkt entweder ohne Kostenerhebung für Teile und Arbeitszeit reparieren oder Ihnen das defekte Produkt ersetzen.

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