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Continental ContiPressureCheck Installationsanleitung

System zur permanenten reifendruck-überwachung
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Inhaltsverzeichnis
PRESSURE
(BAR)
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ContiPressureCheck
Das System zur permanenten Reifendruck-Überwachung
Installationsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Continental ContiPressureCheck

  • Seite 1 PRESSURE (BAR) ™ ContiPressureCheck Das System zur permanenten Reifendruck-Überwachung Installationsanleitung...
  • Seite 3 Inhaltsverzeichnis Inhalt Allgemeines ..................6 Informationen zu dieser Installationsanleitung ........6 Haftungsbeschränkung ..............7 Symbolerklärung ................7 Abkürzungen ..................8 Warnhinweise ..................9 Urheberschutz .................10 Gewährleistungsbestimmungen ............10 Herstelleranschrift ................10 Kundendienst ..................10 Sicherheit ..................11 Allgemeines ..................11 Verbot von Umbauten ..............11 Bestimmungsgemäße Verwendung ..........12 Grundlegende Sicherheitshinweise ..........13 Besondere Gefahren ................14 Personalanforderungen ..............15 Persönliche Schutzausrüstung ............16 Technische Daten .................17...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Haltewinkel ..................24 Verkabelung Lkw/Bus mit zusätzlichem Empfänger......25 Druck-Kontrollanzeige Anhänger/Sattelanhänger ......26 4.10 Verkabelung Anhänger/Sattelanhänger ..........27 4.11 Handlesegerät, Diagnosekabel ............28 4.12 Ersatzteile ..................29 Montage ..................30 Lieferumfang ...................30 Entsorgung der Verpackung ............30 Allgemeine Hinweise................31 Einbau des Reifensensors ...............31 Endkontrolle der Klebeverbindung des Gummicontainers ....41 Reifensensoraktivierung vor Reifenmontage ........41 Entfernen von Entlüftungsrippen im Bereich der Klebestelle ...42 Runderneuerung ................43...
  • Seite 5 Initialisierung durch Handlesegerät ..........65 Probefahrt zur Systemüberprüfung..........68 Probefahrt zur Systemüberprüfung am Lkw/Bus ......68 Probefahrt zur Systemüberprüfung am Sattelanhänger ....70 Vorbereitung zur Wiederholung einer Probefahrt ......71 Modifikation der CPC-Systemkonfiguration .........72 Automatische Radwechsel-Erkennung (optionale Funktion)* ...72 Manuelle Anpassungen mit dem Handlesegerät ......73 Dokumentation des Systemeinbaus ..........73 10 Hinweise zum System ..............74 10.1 Allgemein ..................74...
  • Seite 6: Allgemeines

    Informationen zu dieser Installationsanleitung Diese Installationsanleitung richtet sich an das Personal von Werkstätten mit Fachkenntnissen in der Fahrzeugelek- trik und Reifenmontage. Mit Kenntnis des Inhalts kann das ContiPressureCheck System (CPC-System) an Nutzfahrzeugen installiert wer- den. Zur Inbetriebnahme des Systems ist eine spezielle Einwei- sung durch geschultes Fachpersonal der Continental Reifen Deutschland GmbH und deren Auftragnehmer erforderlich.
  • Seite 7: Haftungsbeschränkung

    Allgemeines Haftungsbeschränkung Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden und Betriebsstörungen aufgrund von ■ Nichtbeachtung dieser Installationsanleitung, ■ nicht bestimmungsgemäßer Verwendung, ■ Einsatz von nicht oder nicht ausreichend ausgebilde- tem und entsprechend spezifisch geschultem Personal, ■ fehlerhafter Installation, ■ Nichtverwendung von Originalersatz- und Zubehörtei- len, ■...
  • Seite 8: Abkürzungen

    Dangereuses par Route) Automatische Anhänger-Erkennung ATL* (Auto-Trailer-Learning) Datenbussystem für die Kommunikation zwischen Fahrzeugsystemen (Controller Area Network) Zentrales Steuergerät (Central Control Unit) ContiPressureCheck Fehlermeldung (Diagnostic Trouble Code) Masse (Ground) Zündung (Ignition) Nutzfahrzeuge Handlesegerät (Hand-Held Tool) RSSI Sendeleistung der Reifenmodule Reifen-ID...
  • Seite 9: Warnhinweise

    Allgemeines Warnhinweise In der vorliegenden Installationsanleitung werden folgende Warnhinweise verwendet: WARNUNG Ein Warnhinweis dieser Gefahrenstufe kennzeichnet eine gefährliche Situation. Falls die gefährliche Situation nicht vermie- den wird, kann dies zu schweren Verletzun- gen führen. ► Die Anweisungen in diesem Warnhinweis befolgen, um schwere Verletzungen von Personen zu vermeiden.
  • Seite 10: Gewährleistungsbestimmungen

    Allgemeines Urheberschutz Diese Installationsanleitung und alle mit diesem System ge- lieferten Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt. Ohne die ausdrückliche Genehmigung von Continental Reifen Deutschland GmbH dürfen diese Unterlagen weder vervielfältigt noch dritten Personen, insbesondere Wettbe- werbsfirmen, zugänglich gemacht werden. Beachten Sie, dass für das System ein Patentschutz be- steht.
  • Seite 11: Verbot Von Umbauten

    Sicherheit Sicherheit Allgemeines Dieses Kapitel gibt wichtige Hinweise zu allen Sicher- heitsaspekten. Neben den in diesem Kapitel angegebenen allgemeinen Sicherheitshinweisen werden in jedem Handlungskapitel weitere, für das entsprechende Kapitel relevante Sicher- heitshinweise angegeben. Gefährdungen, die bei einem speziellen Handlungschritt auftreten können, sind vor dem Handlungsschritt beschrie- ben.
  • Seite 12: Sicherheit

    Sicherheit Bestimmungsgemäße Verwendung Dieses System ist ausschließlich dazu bestimmt, den Luft- druck in Lkw-/Bus-Reifen zu messen und die Werte per Funk an eine externe Auswerteeinheit zu übermitteln. Eine andere oder darüber hinausgehende Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß. WARNUNG Gefahr durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung! Jede über die bestimmungsgemäße Ver- wendung hinausgehende und/oder an-...
  • Seite 13 Sicherheit Grundlegende Sicherheitshinweise Folgende Hinweise für die Unfallverhütung bei der Installa- tion des Systems beachten: ■ Sicherheitshinweise des Fahrzeugherstellers beachten. ■ Vor dem Aufbocken des Fahrzeugs alle erforderlichen Maßnahmen, z. B. gegen Wegrollen treffen. ■ Die Arbeitsschutzvorschriften des jeweiligen Landes beachten.
  • Seite 14: Besondere Gefahren

    Sicherheit Besondere Gefahren VoRSiCHT Kurzschlussgefahr! Bei Arbeiten an der Fahrzeugelektrik besteht Kurzschlussgefahr. ► Die Sicherheitshinweise des Fahrzeug- herstellers beachten. ► Vor dem Trennen der Anschlussklemmen von der Batterie alle elektrischen Ver- braucher ausschalten. ► vor der Plusklemme Die Minusklemme entfernen. ■...
  • Seite 15 Sicherheit Personalanforderungen WARNUNG Verletzungsgefahr bei unzureichender Qualifikation. Unsachgemäßer Umgang kann zu erhebli- chen Personen- und Sachschäden führen. ► Alle Tätigkeiten nur durch dafür qualifi- ziertes Personal durchführen lassen. In dieser Installationsanleitung werden folgende Qualifika- tionen benannt: ■ Fachpersonal ist aufgrund ihrer/seiner fachlichen Ausbildung, Kennt- nisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlä- gigen Bestimmungen in der Lage, die ihr/ihm übertra- genen Arbeiten auszuführen und mögliche Gefahren...
  • Seite 16: Persönliche Schutzausrüstung

    Sicherheit Persönliche Schutzausrüstung WARNUNG Verletzungsgefahr durch falsche oder fehlende Schutzausrüstung! Bei der Installation ist das Tragen von per- sönlicher Schutzausrüstung erforderlich, um Gesundheitsgefahren zu minimieren. ► Die für die jeweilige Arbeit notwendige Schutzausrüstung während der Installati- on tragen. ► Im Arbeitsbereich angebrachte Hinwei- se zur persönlichen Schutzausrüstung befolgen.
  • Seite 17: Zentrales Steuergerät

    Technische Daten Technische Daten HiNWEiS ► Alle am Fahrzeug zu verbauenden Kom- ponenten sind für eine Betriebstempera- tur von -40 °C bis 85 °C ausgelegt. Bei Abweichungen davon erfolgt ein Hinweis bei der entsprechenden Komponente. Reifensensor Abmessungen (L x B x H) 38 x 28 x 22 Gewicht Sendefrequenz...
  • Seite 18: Technische Daten

    Technische Daten Display Abmessungen (L x B x H) 117 x 107 x 40 Gewicht Anschlussspannung 12/24 Anzahl Steckzyklen min. Anschlussstecker Diagnose Zyklen Anschlussstecker Versorgung Zyklen Anzahl Steckzyklen min. Zyklen Verbindungsplatte Halterung zum Display Betriebstemperatur - 40 bis 85 °C Ablesbarkeit der Anzeige - 20 bis 80 °C...
  • Seite 19: Funktionsbeschreibung

    Aufbau und Funktion Aufbau und Funktion Funktionsbeschreibung Das ContiPressureCheck -System (CPC-System) ermög- licht die permanente Überwachung des Reifendrucks und der Reifentemperatur. Der Status wird im Display ange- zeigt. Im Fall eines Druckabfalls eines Reifens erhält der Fahrer sofort eine entsprechende Warnung.
  • Seite 20: Aufbau Und Funktion

    Aufbau und Funktion Reifensensor Der Reifensensor umfasst einen Drucksensor, einen Tem- peratursensor, einen Beschleunigungssensor, einen Schalt- kreis zur Auswertung, einen Funksender und eine Lithi- um-Batterie. Die Einheit ist in einem Kunststoffgehäuse vergossen und wird in einen Gummicontainer eingebracht. Der Gummicontainer wird auf der Reifeninnenschicht befes- tigt (siehe hierzu Kapitel 5.4 Einbau des Reifensensors).
  • Seite 21: Zentrales Steuergerät (Central Control Unit - Ccu)

    Aufbau und Funktion Zentrales Steuergerät (Central Control Unit - CCU) Die von dem Reifensensor erfassten Daten werden über Funk an das zentrale Steuergerät übermittelt. Die Funkverbindungen werden durch eine im Gehäuse des Steuergerätes integrierte Antenne sichergestellt, die für störungsfreien Empfang der Druck- und Temperatursignale von sämtlichen Reifensensoren sorgt.
  • Seite 22 Schlagschutz Der zusätzliche Empfänger ist immer mit dem Schlagschutz zu verwenden. HiNWEiS Wird der Schlagschutz nicht verwendet, ► darf das ContiPressureCheck-System nicht für Gefahrguttransporte verwendet werden (siehe Kapitel 14.3 ADR). ► kann es zu Beschädigungen des zusätzli- chen Empfängers kommen.
  • Seite 23 Aufbau und Funktion Display Zur Anzeige der Reifeninformationen wird ein Display im Fahrerhaus angebracht. Dies gilt nur für Lkw und Bus nicht für Anhänger. SET-Taste: Umschaltung zwischen Fahrzeugansicht und Einstellungen -Taste: Navigation zwischen Menüpunkten und Warnmeldungen oK-Taste: Bestätigung des gewählten Menüpunkts -Taste: Umschaltung Fülldruck- oder Tempe- raturanzeige Auf der Rückseite befinden sich die Anschlussbuchsen für:...
  • Seite 24: Haltewinkel Für Zentrales Steuergerät

    Aufbau und Funktion Haltewinkel 4.7.1 Haltewinkel für zentrales Steuergerät Für die Befestigung des zentralen Steuergerätes am Fahr- zeugchassis ist ein spezieller Haltewinkel erforderlich, um eine gute Funkverbindung sicherzustellen. HiNWEiS ► Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern zur Befestigung des zentralen Steuergerätes am Haltewinkel sind im Montagekit enthalten.
  • Seite 25: Verkabelung Lkw/Bus Mit Zusätzlichem Empfänger

    Aufbau und Funktion Verkabelung Lkw/Bus mit zusätzlichem Empfänger Die Verbindung des Systems zur Fahrzeugverkabelung er- folgt beim Lkw/Bus in zwei Abschnitten: ■ Kabelbaum C: Der Kabelbaum C umfasst die Verbindung des zen- tralen Steuergerätes zu einer Verteilerstelle in der Nähe des Fahrerarbeitsplatzes. Dieser Abschnitt ist spritzwassergeschützt, so dass er außen am Fahrzeug verlegt werden kann.
  • Seite 26 Aufbau und Funktion Druck-Kontrollanzeige Anhänger/Sattelanhänger Der Anhänger/Sattelanhänger kann mit einem separaten zentralen Steuergerät unabhängig von der Zugmaschine betrieben werden. In diesem Fall wird außen am Anhänger eine Druck-Kontrollanzeige montiert. Eine beispielhafte Positionierung der Druck-Kontrollanzeige ist in der folgenden Abbildung dargestellt: HiNWEiS ►...
  • Seite 27: Verkabelung Anhänger/Sattelanhänger

    Aufbau und Funktion 4.10 Verkabelung Anhänger/Sattelanhänger ■ Kabelbaum F + G: Der Kabelbaum F + G verbindet das zentrale Steuerge- rät mit der Fahrzeug-Spannungsversorgung (Zweig F) und dem Anschluss für das Handlesegerät/die Druck- Kontrollanzeige (Zweig G). ■ Kabelbaum H (optional): Die Verbindung des zusätzlichen Empfängers (opti- onal) mit dem zentralen Steuergerät erfolgt über den Kabelbaum H.
  • Seite 28 Das Handlesegerät arbeitet sicher in einem Temperaturbereich von – 10 °C bis 50 °C. Bei Temperaturen von unter – 10 °C oder über 50 °C kann die An- zeige und Sendeleistung beeinträchtigt sein. ► Ausführliche Bedienungshinweise für das Handlesegerät befinden sich unter www.contipressurecheck.com.
  • Seite 29: Ersatzteile

    Regel innerhalb von 24 h zur Verfügung gestellt werden, spätestens nach 72 h. ► Die Kostentragung des Austausches bemisst sich nach den einschlägigen Bestimmungen zur Gewährleistung (siehe Kapitel 1.7 Gewährleitungsbe- stimmungen). 4.12 Ersatzteile Die verfügbaren Ersatzteile und die zugehörigen Artikelnum- mern sind unter www.contipressurecheck.com zu finden.
  • Seite 30: Lieferumfang

    Montage Montage Lieferumfang HiNWEiS ► Unter www.contipressurecheck.com fin- den Sie eine Übersicht für welche Fahr- zeugkonfigurationen und Fahrzeugtypen die unterschiedlichen Kits des ContiPres- sureCheck verwendet werden dürfen. ► Die gesamte Lieferung anhand des beilie- genden Lieferscheins auf Vollständigkeit und sichtbare Schäden prüfen. Die zuge- hörigen Stücklisten sind unter...
  • Seite 31: Allgemeine Hinweise

    Montage Allgemeine Hinweise Für eine zeitsparende Montage und um Fehler zu vermei- den, ist die Reihenfolge der im folgenden beschriebenen Montageschritte unbedingt einzuhalten. HiNWEiS ► Das CPC-System ist spätestens 2 Jahre nach Verpackung des Kits wegen Alte- rung der Kunststoffe (insbesondere des Gummicontainers und der Druck-Kont- rollanzeige) sowie wegen der Batteriela- gerzeit des Reifensensors vor Benutzung...
  • Seite 32 Montage 5.4.2 Besondere Gefahren WARNUNG Verletzungsgefahr! Beim Arbeiten mit dem Druckluftschleifer besteht Verletzungsgefahr! ► Sicherheitshinweise des Herstellers beachten. ► Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. ► Gegebenenfalls Gehörschutz tragen. WARNUNG Verletzungsgefahr beim Umgang mit dem Klebemittel Cyberbond 2250! Haut und Augenlider werden innerhalb von Sekunden zusammengeklebt.
  • Seite 33: Erforderliche Werkzeuge Und Materialien

    Montage 5.4.3 Erforderliche Werkzeuge und Materialien Schutzhandschuhe (nicht im Lieferumfang enthalten) 1 x naphthahaltiger Reiniger (z. B. TipTop Liquid Buffer, 500 ml) Reiniger zur Vorbehandlung der Reifeninnenschicht und der Klebe- fläche des Reifensensors. (nicht im Lieferumfang enthalten) 1 x Reingungstuch Reinigungstuch zur Reinigung der Klebeflächen.
  • Seite 34 Montage Zusätzliches Werkzeug zum Entfernen vorhandener Entlüf- tungsrippen im Klebebereich der Reifeninnenschicht (nicht im Lieferumfang enthalten): Druckluftschleifer, langsam laufend (max. 3600 U/min) Konturscheibe, für niedrige Dreh- zahl (65 mm, K 36) z. B. TipTop Artikel-Nr.: 595 4357 5.4.4 Arbeitsplatz Vor Arbeitsbeginn den Arbeitsplatz so vorbereiten, dass alle notwendigen Materialien und Werkzeuge in Reichweite lie- gen.
  • Seite 35: Zulässige Reifengrößen

    Montage 5.4.5 Zulässige Reifengrößen Grundsätzlich sind bei korrekter Montage alle schlauch- losen Lkw-Standardreifen (zulässige Reifengrößen siehe Tabelle) für das Einbringen eines Reifensensors geeignet, sofern die Oberfläche der Reifeninnenschicht den handels- üblichen Gegebenheiten entspricht. Eine Einbringung in Schlauchreifen ist nicht zulässig. 20“...
  • Seite 36: Klebeposition Im Reifen

    Montage 5.4.6 Klebeposition im Reifen Die richtige Position der Klebefläche ist: ■ mittig auf der Reifeninnenschicht. ■ im Bereich der DOT-Stempelung. Abmessungen der Klebefläche: ca. 6 x 6 cm Abmessungen der zu reinigenden Fläche: ca. 7 x 7 cm HiNWEiS ►...
  • Seite 37: Vorbehandlung Der Klebefläche

    Montage 5.4.7 Vorbehandlung der Klebefläche Spraydose (z. B. Liquid Buffer) schütteln. ‹ Die trockene, zu reinigende Klebefläche in einem ‹ Abstand von ca. 20 cm mit dem Reiniger vollflächig benetzen. Unmittelbar danach die zu reinigende Klebefläche mit ‹ dem Schaber unter leichtem Druck mehrmals versetzt abziehen, bis die Klebefläche trocken ist.
  • Seite 38: Einbringen Des Reifensensors In Den Gummicontainer

    Montage 5.4.8 Einbringen des Reifensensors in den Gummicontainer HiNWEiS ► In der Regel wird der Reifensensor vor- montiert im Gummicontainer geliefert. Die Dichtlippe des Gummicontainers umkrempeln. ‹ Die verbleibende Grundfläche im Container leicht mit ‹ Montagepaste benetzen. Den Reifensensor in den Gummicontainer einsetzen. ‹...
  • Seite 39: Einbringen Des Gummicontainers Mit Integriertem Reifensensor In Das Andrückwerkzeug

    Montage 5.4.9 Einbringen des Gummicontainers mit integriertem Rei- fensensor in das Andrückwerkzeug Das Einlageteil so in das Andrückwerkzeug einlegen, dass ‹ die beiden Pfeile des Einlageteils mit denen des Andrück- werkzeugs übereinstimmen. HiNWEiS ► Das Andrückwerkzeug nicht ohne das Einla- geteil verwenden.
  • Seite 40: Einkleben Des Gummicontainers Mit Integriertem Reifensensor

    Montage 5.4.11 Einkleben des Gummicontainers mit integriertem Reifen- sensor HiNWEiS ► Der Klebstoff CB 2250 ist mit einem fluoreszierenden Mittel versetzt. Anhand dessen kann nach der Verklebung die richtige Auswahl des Klebstoffes über- prüft werden. Position des Gummicontainers mit integriertem Reifen- ‹...
  • Seite 41: Reifensensoraktivierung Vor Reifenmontage

    Montage Endkontrolle der Klebeverbindung des Gummicontainers Die Klebeverbindung optisch kontrollieren. Bei sach- ‹ gemäßer Verklebung liegt der Gummicontainer mit integriertem Reifensensor vollflächig an der Reifenin- nenschicht an. Die überstehenden Kleberreste rundführend am Rand ‹ des Gummicontainers vorsichtig wegwischen. In den ersten 15 Minuten (mindestens) nicht an dem Reifen- sensor oder Gummicontainer ziehen.
  • Seite 42: Entfernen Von Entlüftungsrippen Im Bereich Der Klebestelle

    Montage Entfernen von Entlüftungsrippen im Bereich der Kle- bestelle ACHTUNG Sachschaden durch Beschädigung der Reifeninnenschicht! Beeinträchtigung der Dauerhaltbarkeit des Reifens. ► Nur die Entlüftungsrippen entfernen. ► Nur von Personal ausführen lassen, das auf Reifenreparatur geschult ist. Erforderliche Werkzeuge: ● Signierstift oder Kreide ●...
  • Seite 43: Weiterverwendung Des Reifensensors Bei Um-/Neumontage Eines Reifens

    Montage Runderneuerung ■ Vor einer Runderneuerung des Reifens den Reifen- sensor herausnehmen. Der Gummicontainer kann im Reifen verbleiben. ■ Nach der Runderneuerung den Reifensensor in einen neuen Container einbringen, siehe Kapitel 5.4.8 Ein- bringen des Sensors in den Gummicontainer und in den Reifen einbringen.
  • Seite 44: Nutzung Von Wuchtsubstanzen In Nfz-Reifen

    Räder erübrigen soll. Den Einsatz dieser Substanzen in unseren Reifen emp- fehlen wir weder, noch verbieten wir ihn ausdrücklich: Die Continental Reifen Deutschland GmbH kann keine Aussagen über Qualität und Anwendungsbereich dieser Substanzen treffen, die sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden können.
  • Seite 45: Montage Des Zentralen Steuergerätes Am Lkw/Bus

    Montage 5.11 Montage des zentralen Steuergerätes am Lkw/Bus ACHTUNG Beschädigung des Steuergerätes! Vor der Wahl eines geeigneten Anbauortes den folgenden Hinweis beachten, um eine Beschädigung des Steuergerätes zu verhin- dern: ► Die Nähe von zu hohen Temperaturquel- len (z. B. Abgasanlage), rotierenden oder sich bewegenden Teilen vermeiden.
  • Seite 46 Montage 5.11.2 Befestigen ■ Zur Befestigung des Haltewinkels am Langträger min- destens 2 geeignete vorhandene Bohrungen festlegen. Den Abstand der vorhandenen Bohrungen ausmessen, auf den Haltewinkel übertragen und einbringen. ■ Das zentrale Steuergerät an dem Haltewinkel mit dem im Montagekit beigefügten Befestigungsmaterial be- max.
  • Seite 47: Montage Eines Zusätzlichen Empfängers (Optional)

    Montage 5.12 Montage eines zusätzlichen Empfängers (optional) Bei Fahrzeugen mit großem Radstand und bei Fahrzeugen mit mehr als 2 Achsen ist zur Verbesserung der Funkverbin- dung ein zusätzlich Empfänger notwendig. HiNWEiS ► Wird ein zusätzlicher Empfänger instal- liert, ist das zentrale Steuergerät in Vorderachsnähe und der zusätzliche Empfänger am Fahrzeugheck anzubrin- gen.
  • Seite 48: Montage Des Schlagschutzes Auf Den Zusätzlichen Empfänger

    Halter einführen und den Schlagschutz so gegen den Halter pressen, dass alle 4 Schnapphaken einge- rastet sind. HiNWEiS Wird der Schlagschutz nicht verwendet, ► darf das ContiPressureCheck-System nicht für Gefahrguttransporte verwendet werden (siehe Kapitel 14.3 ADR). ► kann es zu Beschädigungen des zusätzli- chen Empfängers kommen.
  • Seite 49: Montage Des Kabelbaums Vom Zentralen Steuergerät Zum Zusätzlichen Empfänger

    Montage 5.13 Montage des Kabelbaums vom zentralen Steuergerät zum zusätzlichen Empfänger Der Kabelbaum D des zusätzlichen Empfängers ist bereits mit wasserdichten Steckern versehen. Die Steckerseite des zentralen Steuergerätes als erstes ‹ verbinden. Das Kabel am vorhandenen Kabelbaum des Fahrzeugs ‹ verlegen und mit Kabelbindern lose sichern.
  • Seite 50: Montage Des Kabelbaums Vom Zentralen Steuergerät Zum Sicherungskasten

    Montage 5.14 Montage des Kabelbaums vom zentralen Steuergerät zum Sicherungskasten ACHTUNG Beschädigung des Kabelbaums! Bei der Verlegung des Kabelbaums den folgenden Hinweis beachten, um eine Beschädigung zu verhindern: ► Die Nähe von zu hohen Temperaturquel- len (z. B. Abgasanlage), rotierenden oder sich bewegenden Teilen vermeiden.
  • Seite 51: Montage Des Displays

    Montage 5.15 Montage des Displays WARNUNG Verletzungsgefahr! Bei Nichtberücksichtigung der Montage- vorgaben ist eine Verletzungsgefahr nicht auszuschließen. ► Das Display seitlich versetzt von Fahrer und Beifahrer(n) an der Windschutzschei- be montieren. ► Das Display nicht im Körper-, Kopf- und Airbagbereich (Fahrer & Beifahrer) mon- tieren.
  • Seite 52: Montage Des Kabelbaums Vom Display Zum Sicherungskasten

    Montage 5.16 Montage des Kabelbaums vom Display zum Siche- rungskasten ACHTUNG Kurzschlussgefahr! ► Vor Beginn der Arbeiten die Zündung ausschalten. Grundprinzip der Verkabelung: BR/BN RT/RD KL 31 SW/BK WS/WH Für jeweils 2 Adern wird ein Steckverbinder verwendet: Steckverbinder 1 (weiß): BR &...
  • Seite 53 Montage Den Kabelbaum A vom Sicherungskasten beginnend ‹ zu Kabel B und C verlegen. Die integrierte Sicherung verbleibt im Kabelbaum. ACHTUNG Kurzschlussgefahr! Durch eine fehlende Absicherung besteht Kurzschlussgefahr. ► Die Versorgungsleitung A nicht an der Sicherungsseite kürzen. Zuerst die beiden CAN Anschlüsse (braun/weiß) des ‹...
  • Seite 54: Montage Des Zentralen Steuergerätes Und Eines

    Montage 5.17 Montage des zentralen Steuergerätes und eines optionalen zusätzlichen Empfängers am Anhänger/Sattelanhänger HiNWEiS ► Bei komplexen Anhängern/Sattelanhän- gern (z. B. mehr als 3 Achsen) wird die Verwendung eines zusätzlichen Emp- fängers empfohlen. In diesem Fall ist das zentrale Steuergerät möglichst nah im Bereich der ersten/letzten Achse zu positionieren und der zusätzliche Emp- fänger möglichst nah im Bereich der...
  • Seite 55: Montage Und Ausrichtung Der Druck-Kontrollanzeige

    Montage Den Zweig G des Kabelbaums F+G provisorisch am ‹ Fahrzeug verlegen (detaillierte Beschreibung im Kapitel 5.19 Montage des Kabelbaums vom zentralen Steu- ergerät zur Druck-Kontrollanzeige, Diagnoseport und Verteilerkasten), um zu überprüfen, ob die Länge des Zweiges G ausreicht, das zentrale Steuergerät und die Druck-Kontrollanzeige zu verbinden.
  • Seite 56 Montage ACHTUNG Beschädigung der Druck-Kontrollanzei- Bei Montage der Druck-Kontrollanzeige im markierten Bereich für die Kranverladung besteht die Gefahr der Beschädigung. ► Bei Kranverladbarkeit den markierten Bereich nicht benutzen. ACHTUNG Beschädigung der Druck-Kontrollanzei- Bei Montage der Druck-Kontrollanzeige an Fahrzeugen mit Bordwänden besteht die Gefahr der Beschädigung des Halters der Druck-Kontrollanzeige durch die herab- fallende Bordwand.
  • Seite 57 Montage 35 - 40 mm ca. 20 mm Maximale Fahrzeugbreite Kante des Halters der Druck-Kontrollanzeige Mittelstellung des Gummiarms Achtung bei Fahrzeug mit Bordwand ■ Die Druck-Kontrollanzeige kann auch weiter innen lie- gen, z. B. bei Tankfahrzeugen, damit die Sichtbarkeit im Rückspiegel bei Geradeausfahrt gewährleistet wird.
  • Seite 58: Montage Der Druck-Kontrollanzeige

    Montage 5.18.2 Montage der Druck-Kontrollanzeige Die Montage des Halters der Druck-Kontrollanzeige mög- lichst an den beiden Postionen A mittig im Langloch vor- nehmen, um bei der Montage nachjustieren zu können. HiNWEiS ► Eine Befestigung nur an B oder nur mit einer Schraube ist nicht zulässig.
  • Seite 59: Ausrichten Der Druck-Kontrollanzeige

    Montage 5.18.3 Ausrichten der Druck-Kontrollanzeige Die Druck-Kontrollanzeige hat einen Abstrahlkegel von 5°. In diesem Bereich hat sie die optimale Leuchtstärke. Au- ßerhalb dieses Abstrahlkegels nimmt die Leuchtstärke sehr schnell ab. Der Durchmesser des Abstrahlkegels beträgt in 7 m Entfernung ca. 60 cm. Position markieren, bei Montage ohne Zugfahrzeug...
  • Seite 60: Ausrichtung Mit Zugfahrzeug Vor Dem Anhänger

    Montage 5.18.3.1 Ausrichtung mit Zugfahrzeug vor dem Anhänger Fahrzeug gerade ausrichten. ‹ Druck-Kontrollanzeige mit dem Handlesegerät zum ‹ Leuchten bringen. Zu diesem Zweck das Diagnose- kabel mit dem Handlesegerät und dem Stecker der Druck-Kontrollanzeige verbinden und das Handlesege- rät einschalten. Feststellmutter am Halter der Druck-Kontrollanzeige ‹...
  • Seite 61 ► Das Anzugsmoment ist bei höheren Temperaturen zu kontrollieren und ein- zustellen. Sichtbarkeit der Druck-Kontrollanzeige während der ‹ Probefahrt und „Einlernen von ContiPressureCheck “ kontrollieren. Wenn nötig Ausrichtung korrigieren. 5.18.3.2 Vorausrichtung der Druck-Kontrollanzeige am Anhänger ohne Zugfahrzeug Bevor die Zugmaschine abgekoppelt wird, Position der ‹...
  • Seite 62 Anzugsmoment 2Nm nicht übersteigen, sonst besteht die Gefahr der Beschädi- gung. ► Das Anzugsmoment ist bei höheren Temperaturen zu kontrollieren und ein- zustellen. Sichtbarkeit der Druck-Kontrollanzeige während der ‹ Probefahrt und „Einlernen von ContiPressureCheck “ kontrollieren. Wenn nötig Ausrichtung korrigieren.
  • Seite 63 Montage 5.19 Montage des Kabelbaums vom zentralen Steuergerät zur Druck-Kontrollanzeige, Diagnoseport und Vertei- lerkasten HiNWEiS ► Falls ein zusätzlicher Empfänger am An- hänger/Sattelanhänger verbaut wurde, ist der Kabelbaum H mit dem zusätz- lichen Empfänger und dem zentralen Steuergerät zu verbinden. Verbauhinwei- se sind dem Kapitel 5.13 Montage des Kabelbaums vom zentralen Steuer- gerät zum zusätzlichen Empfänger zu...
  • Seite 64: Prüfungen Nach Der Montage

    Montage Den Zweig F vom zentralen Steuergerät am vorhande- ‹ nen Kabelbaum zum Verteilerkasten bzw. zur Fahr- zeug-Spannungsversorgung verlegen und mit Kabel- bindern lose sichern. Eine geeignete Kabeldurchführung im Verteilerkasten ‹ suchen und das Kabel durchführen. Den Zweig F, wenn notwendig, auf erforderliche Länge ‹...
  • Seite 65 Fahrzeugkonfiguration bestätigen, oder eine andere ‹ auswählen. Der aktuelle Stand der zur Installation freigegebenen ‹ Fahrzeugkonfigurationen ist unter www.contipressurecheck.com zu finden. Sollte dieser Stand nicht mit den im Handlesegerät hinterlegten Fahrzeugkonfigurationen übereinstimmen, dann ist die Software des Handlesegerätes zu aktualisieren. HiNWEiS ►...
  • Seite 66: Initialisierung Durch Handlesegerät

    Initialisierung durch Handlesegerät Nach der Bestätigung der Fahrzeugkonfiguration folgt das Anlernen der Reifensensoren. Auf dem Bildschirm des Handlesegerätes wird die auszulesende Reifenposition an- gezeigt. HiNWEiS ► Auf der linken Bildschirmseite des Handlesegerätes wird die erste, auf der rechten Seite die letzte Achse ange- zeigt.
  • Seite 67 Initialisierung durch Handlesegerät Nach erfolgreicher Konfiguration ist das Steuergerät für ‹ mindestens 30 Sekunden auszuschalten. Zu diesem Zweck die Zündung ausschalten oder ggf. den Batte- riehauptschalter betätigen, falls das Steuergerät am Anhänger an einer Dauerversorgung angeschlossen wurde. Danach weiter mit Kapitel 7 Probefahrt zur Systemüberprüfung.
  • Seite 68: Probefahrt Zur Systemüberprüfung Am Lkw/Bus

    Probefahrt zur Systemüberprüfung Probefahrt zur Systemüberprüfung Probefahrt zur Systemüberprüfung am Lkw/Bus Um das Gesamtsystem zu überprüfen eine Probefahrt wie folgt durchführen: Das Handlesegerät mit dem Display verbinden und den ‹ Menüpunkt „Installation/Probefahrt Lkw/Bus“ auswäh- len. Probefahrt starten. ‹ HiNWEiS ► Während der Probefahrt wird auf dem Bildschirm ein Fortschrittsbalken ange- zeigt.
  • Seite 69: Probefahrt Zur Systemüberprüfung

    Bei Fahrzeugen mit sehr großem Radstand weiter mit Kapi- tel 5.12 Montage eines zusätzlichen Empfängers. Nach der Probefahrt sind zum Abschluss die Fehlermeldun- gen (DTCs) auszulesen. Bei aktiven DTCs: Fehlerbehebung (siehe hierzu unter www.contipressurecheck.com) und erneute Prüfung. Bei passiven DTCs: alle DTCs löschen.
  • Seite 70: Probefahrt Zur Systemüberprüfung Am Sattelanhänger

    überprüfung am Lkw. Nach der Probefahrt sind zum Abschluss die Fehlermeldun- gen (DTCs) auszulesen. Bei aktiven DTCs: Fehlerbehebung (siehe hierzu unter www.contipressurecheck.com) und erneute Prüfung. Bei passiven DTCs: alle DTCs löschen. Zum Abschluss das Handlesegerät ausschalten und ‹ vom Zweig G lösen.
  • Seite 71: Vorbereitung Zur Wiederholung Einer Probefahrt

    Probefahrt zur Systemüberprüfung Vorbereitung zur Wiederholung einer Probefahrt Muss eine Probefahrt wiederholt werden, z. B. nach dem Neupositionieren des Halteblechs des zentralen Steuerge- räts, sind alle Reifenmodule vor Beginn der Probefahrt in den Parkmodus (MP) zurück zu setzen. Das Menü „Vorber. zusätzl. Probefahrt“ zeigt die Draufsicht des Fahrzeugs.
  • Seite 72 Modifikation der CPC-Systemkonfiguration Modifikation der CPC-Systemkonfiguration Werden nachträgliche Änderungen an der CPC-System-In- stallation durchgeführt, muss die Konfiguration des zentra- len Steuergerätes (CCU) mit dem Handlesegerät angepasst werden. Automatische Radwechsel-Erkennung (optionale Funktion)* Wird im Betrieb ein einziger Reifen mit Reifensensor ausge- tauscht, erkennt dies das CPC-System automatisch.
  • Seite 73: Manuelle Anpassungen Mit Dem Handlesegerät

    Dokumentation des Systemeinbaus Manuelle Anpassungen mit dem Handlesegerät Eine Umkonfiguration des CPC-Sytems ist in folgenden Fällen notwendig und möglich: ■ Zu-/Abschalten des zusätzlichen Empfängers ■ Änderung des Status einer Achse (Liftachse ja/nein) ■ Änderung des Solldruckes einer Achse ■ Änderung der Position der Reifensensoren ■...
  • Seite 74: Allgemein

    Matsch frei halten, damit die Empfangsleistung nicht beeinträchtigt wird. 11 Diagnose Ein Diagnoseleitfaden (inkl. der Diagnosefunktion des Handlesegerätes) und entsprechende Handlungsanweisun- gen sind unter www.contipressurecheck.com zu finden. In diesem Kapitel wird auf die Diagnosehinweise und Diag- nosemöglichkeiten des Displays eingegangen.
  • Seite 75 Diagnose Status Fehler- Mögliche Handlungs- Bemerkung information Code Fehlerursache anweisung SySTEM- 1001 Kein CAN CAN Bus Kabel Kabelverbindun- FEHLER Bus ange- vom Display zum gen überprüfen. schlossen. zentralen Steuer- gerät nicht ange- schlossen. Zentrales Steu- Spannungsversor- ergerät hat keine gung zum zentra- Spannungsver- lem Steuergerät sorgung.
  • Seite 76 Diagnose Status Fehler- Mögliche Handlungs- Bemerkung information Code Fehlerursache anweisung SySTEM- 1005 System wur- System über das FEHLER de über das Handlesegerät Handlese- aktivieren. gerät inaktiv gesetzt. DISPLAy- 1006 Display defekt. Handlesegerät an FEHLER Display anschlie- ßen, Fehlercodes aus zentralem Steuergerät aus- lesen.
  • Seite 77 Diagnose 11.1 Diagnose über Display Diagnose-Anzeige aufrufen: Die SET-Taste gedrückt halten und die -Taste betäti- gen. Es erscheint folgende Anzeige auf dem Display: 0C03EF4E | 01 | 0 | 0C03EF4E | 01 | 0 | 100 | 52200 | 87% 100 | 52200 | 87% 0C03EF4E | 0E | 0 | 0C03EF4E | 0E | 0 |...
  • Seite 78 Diagnose Telegrammzähler zurücksetzen: HiNWEiS ► Nach Austausch oder Positionsverände- rung eines oder mehrerer Reifensenso- ren muss der Zählerstand der Telegram- me im Display zurückgesetzt werden. Die oK-Taste gedrückt halten und die -Taste betätigen, um den Telegrammzähler zurückzusetzen. Geräteinformationen anzeigen: Die SET-Taste gedrückt halten und die oK-Taste betätigen, um die Soft- und Hardwareversion sowie das Produktions- datum des Displays anzuzeigen: SW- Ver.
  • Seite 79: Beispiel Für Die Radpositionen

    Diagnose 11.1.1 Beispiel für die Radpositionen Konfiguration Matrix Radposition Koordi- nate Vorne links Vorne rechts Hinten links außen ⇒ Hinten links innen Hinten rechts innen Hinten rechts außen Anhänger 1.Achse links Anhänger 1.Achse rechts Anhänger ⇒ 2.Achse links Anhänger 2.Achse rechts Anhänger 3.Achse links Anhänger...
  • Seite 80 Demontage und Entsorgung Demontage und Entsorgung 12.1 Demontage VoRSiCHT Kurzschlussgefahr! Bei Arbeiten an der Fahrzeugelektrik be- steht Kurzschlussgefahr. ► Die Sicherheitshinweise des Fahrzeug- herstellers beachten. ► Vor dem Trennen der Anschlussklem- men von der Batterie alle elektrischen Verbraucher ausschalten. ► Die Minusklemme vor der Plusklemme entfernen.
  • Seite 81: Demontage Und Entsorgung

    Demontage und Entsorgung Druck-Kontrollanzeige: Druck-Kontrollanzeige demontieren. Dazu die Befesti- ‹ gungsschrauben des Halters lösen und den Halter mit der Druck-Kontrollanzeige entfernen. Display: Das Display aus der Halterung entnehmen. ‹ Die Halterung von der Windschutzscheibe entfernen. ‹ Gesamtsystem: 12.2 Entsor- Alle Systemkomponenten wie im Kapitel ‹...
  • Seite 82 Demontage und Entsorgung 12.2 Entsorgung Continental ist um den Schutz der Umwelt bemüht. Wie bei anderen Altgeräten kann die Rücknahme durch Con- tinental auf den üblichen Wegen erfolgen. Zu Einzelheiten der Entsorgung sprechen Sie bitte Ihren autorisierten Ver- triebspartner an.
  • Seite 83 Handlesegerät sind gemäß der Elektro- und Elektronik- Altgeräte EG-Richtlinie 2002/96/EC-WEEE (Waste Electrical and Electronic Equipment) zu entsorgen. Bei Rückfragen bitte an die für die Entsorgung zuständige kommunale Behörde wenden. 12.2.4 CPC-Sammelstelle Anschrift: Continental Trading GmbH „Abteilung Entsorgung” VDO-Straße 1 Gebäude B14 64832 Babenhausen Germany...
  • Seite 84: Konformitätserklärung

    Siehe Beipackzettel „ABE-Bescheinigung“ 14.3 ADR Das CPC-System ist prinzipiell für Gefahrgut (ADR)-Fahr- zeuge geeignet. Ein Prüfbericht gemäß ADR 2011 liegt für das CPC-System vor und enthält die zugelassenen Gefahrgutklassen (siehe Beipackzettel „ADR-Prüfbericht“). Der aktuelle Stand ist unter www.contipressurecheck.com zu finden.
  • Seite 85 Index Index Erforderliche Werkzeuge ..33 Klebeposition im Reifen ..36 Abkürzungen ....... 8 Sicherheitshinweise ....31 Automatische Vorbehandlung Klebefläche ..37 Radwechsel-Erkennung ..... 72 Zulässige Reifengrößen ..35 Entsorgung ........ 82 Besondere Gefahren ....14 Display ........83 Bestimmungsgemäße Handlesegerät ......
  • Seite 86 Index Modifikation der Symbolerklärung ......7 CPC-Systemkonfiguration ..72 Montage des Displays ....51 Montage des zentralen Technische Daten Steuergerätes am Display ........18 Anhänger/Sattelanhänger ..54 Druck-Kontrollanzeige .... 18 Montage des zentralen Handlesegerät ......18 Steuergerätes am Motorwagen .. 45 Reifensensor ......
  • Seite 88 17340270000 A2C81582400 - Continental Reifen Deutschland GmbH Büttnerstraße 25 30165 Hannover Germany www.contipressurecheck.com www.continental-truck-tires.com www.continental-corporation.com...

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