8.3.2.1
SCAN UID Mode
8.3.2.2
(Auto)-Read und (Auto)-Write
8025308//2020-12-08 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
•
Write (0x04)
•
Scan UID (0x05)
Der entsprechende Modus kann über "CMD" (Byte 0, Bit 0-3) in den "Process Data OUT"
eingestellt werden.
Konnte das Gerät den angefragten Befehl erfolgreich ausführen, invertiert das "Ready
flag" ("Process Data IN").
Beim Umschalten in einen anderen Modus ("CMD") muss der Befehl mit "START" = 1
("Process Data OUT") gestartet werden.
Im Scan UID Mode wird in jedem Zyklus eine UID übertragen. Falls sich kein Transpon‐
der im Erfassungsbereich befindet, wird die zuletzt gelesene UID angezeigt.
Das Gerät beginnt die UID auszulesen, sobald der Modus in den Prozessdaten einge‐
stellt wurde. Das „Ready flag" („Process Data IN") invertiert mit jedem Prozessdatum.
Neben der UID wird der Antennenstatus, Error Codes, Alarme, RSSI, Eintrittszeitstempel
und der Austrittszeitstempel übertragen. Dieser Modus ist werksseitig eingestellt.
In diesen Modi werden Blöcke des Benutzerspeichers im Transponder gelesen und
beschrieben.
Die Adressierung des gewünschten Speicherbereichs und die gewünschte Länge der
Daten werden in den "Process Data OUT" festgelegt.
Read/Write:
•
Sobald der Befehl eingestellt wurde, führt das Gerät den Befehl einmalig aus.
•
Für Applikationen, bei denen unterschiedliche Bereiche des Benutzerspeichers
ausgelesen/beschrieben werden.
•
Befindet sich beim Ausführen des Befehls ein Transponder im Feld, führt das
Gerät den Befehl direkt aus.
•
Befindet sich beim Ausführen des Befehls kein Transponder im Feld, führt das
Gerät den Befehl beim Eintritt des nächsten Transponders aus.
•
Ein Lese- oder Schreibbefehl wird durch die Invertierung (Toggle) des "START" Bits
("Process Data OUT") manuell angestoßen.
•
Bei einer erfolgreichen Ausführung invertiert das "Ready flag" ("Process Data IN")
auf den gleichen Zustand wie das "START" Bit ("Process Data OUT").
Auto-Read/Auto-Write:
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Sobald der Befehl eingestellt wurde, führt das Gerät den Befehl dauerhaft aus.
•
Für Applikationen, bei denen immer der gleiche Bereich des Benutzerspeichers
ausgelesen/beschrieben wird.
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Für Auto-Read, Auto-Write benötigt das Gerät keine manuelle Invertierung (Toggle)
des "START"-Bits ("Process Data OUT").
•
Das „Ready flag" („Process Data IN") invertiert kontinuierlich mit jeder Ausführung
eines Lese-/Schreibbefehls.
In allen Modi stehen 28 Byte Daten zum Lesen/Schreiben zur Verfügung.
HINWEIS
Beim Beschreiben/Lesen des Benutzerspeichers darauf achten, dass immer block‐
weise (4- oder 8-Byte, abhängig vom verwendeten IC) geschrieben bzw. gelesen wird.
BEDIENUNG
B E T R I E B S A N L E I T U N G | RFH5xx
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