Einführung Vielen Dank, dass Sie sich für einen Graupner Empfänger Falcon 12 HoTT 2.4 GHz 3-Achs Gyro entschieden haben. Dieser Empfänger ist extrem vielseitig. Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch, um die besten Resultate mit Ihrem Empfänger zu erzielen und vor allem um Ihre Modelle sicher zu steuern.
Kenntnisse über den Umgang mit ferngesteuerten Modellen verfü- gen, so wenden Sie sich an einen erfahrenen Modellbauer oder an einen Modellbau-Club. Lieferumfang Empfänger Falcon 12 (S1034 plus) HoTT 2.4 GHz 3-Achs Gyro Anleitung Technische Daten Falcon 12 Falcon 12 plus Temperaturbereich - 15...+70 °C...
Symbolbeschreibung Beachten Sie immer die mit diesem Warnpiktogramm gekennzeich- neten Informationen. Insbesondere diejenigen, welche zusätzlich VORSICHT WARNUNG durch oder gekennzeichnet sind. Das WARNUNG Signalwort weist Sie auf mögliche, schwere Verlet- VORSICHT zungen hin, das Signalwort auf mögliche, leichte Verlet- zungen. Hinweis warnt Sie vor möglichen Fehlfunktionen.
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Verändern des Produkts nicht gestattet. Es dürfen nur die von uns empfohlenen Komponenten und Zube- hörteile verwendet werden. Verwenden Sie immer nur zueinan- der passende, original Graupner-Steckverbindungen gleicher Konstruktion und gleichen Materials. Achten Sie darauf, dass alle Steckverbindungen fest sitzen. Beim Lösen der Steckverbindung nicht an den Kabeln ziehen.
Montage Flächenmodell Der Empfänger muss rechtwinklig zu einer Achse des Modells auf der Empfängerplattform ausgerichtet werden. Es muss immer die untere Fläche des Empfängers parallel zu einer Modellachse liegen. Entfernen Sie vor der Montage den Aufkleber auf der Empfänger- rückseite und verwenden Sie optional die Doppelklebepads S8376 für Gr-18.
Fasen. Wenden Sie auf keinen Fall Gewalt an, der Stecker sollte leicht einrasten. Die Buchsen sind auch entsprechend beschriftet, die braune Litze (-), rot (+) und orange (Signal). Die Servoanschlüsse der Graupner-HoTT 2.4-Empfänger sind nummeriert. Der Anschluss Kanal 5 kann auch für das (digitale) Summensignal programmiert werden (siehe Abschnitt Empfängereinstellungen).
Stromversorgung Für den Akkuanschluss sind keine bestimmten Buchsen vorgesehen. Verbinden Sie die Stromversorgung bevorzugt mit der/den senk- rechten Buchse(n), die nahe an den angeschlossenen Servos liegen. Falls Sie mehrere getrennte Akkus anschließen wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass die Akkus die gleiche Nennspannung und Nennkapazität besitzen.
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Sekunde oder der Sprachausgabe „Empfänger- temperatur“. Hoehe max. Unzutreffend beim Empfänger S1035 Falcon 12 Im Wertefeld dieser Zeile kann eine Maximalhöhe vorgegeben wer- den, bei deren Erreichen ein Alarm ausgelöst wird. Entweder in Form des „allgemeinen Alarmtons“ des Senders, eines gleichmäßigen Piepsen im Rhythmus von ca.
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Nur über die im Anschluss beschriebene Schaltung kann eine Span- nung bis max. 25.5 V DC an diesem Eingang gemessen werden. Diese Spannung wird dann anstelle der Empfängerspannung im Dis- play des Senders angezeigt. Somit ist z. B. die direkte Überwachung des Antriebsakkus ohne zusätzlichen Sensor möglich.
Programmierung Flächenmodell Freie Mischer Hinweis Bei Verwendung der Kreisel muss im Sender immer „Modelltyp: Leitwerk: normal“ eingestellt werden. V-Leitwerke, Deltamodelle oder z. B. zwei Höhenruderservos müs- FREIE MISCHER < > sen somit über die Em pfängermischer angesteuert werden, nicht >MISCHER: über die Sendermischer, da die Kreiselstabilisierung ansonsten VON KANAL: nicht auf diese Servos wirkt!
werden. Anstelle des „Freien Mischers 3“ im Em pfäng er kann ein Sendermischer „Seitenruder“ -> „Höhenruder“ verwendet werden, der asymmetrisch eingestellt wird, z. B. +30%, -30%. Dadurch wird im Empfänger wieder ein Mischer frei. Deltamodell mit Differenzierung (1 Querruder) FREIE MISCHER < > FREIE MISCHER <...
Modell ein- gebaut werden! Werden Servos verwendet, die programmiert werden können (z. B. Graupner DES, HVS oder HBS-Servos - lesen Sie dazu die Anleitung des Update-Programms Firmware_Upgrade_grStudio), dann kann die Servoreverse-Einstellung direkt im Servo vorgenommen wer- den.
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In der Anzeige „Quer/Höhe/Seite“ erscheint die jeweilige Kreisel- achse 1, 2 oder 3, das Vorzeichen ergibt sich aus der Einbaulage und Servorichtung Sind alle drei Achsen eingelernt, springt die Anzeige auf „Neuein- stellung: Nein“. KALIBR. LAGE Bringen Sie das Modell in die gewünschte Fluglage für den Lagemo- dus.
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Querruder Bewegung des Modells Ruderreaktion (Heckansicht) 17 / 38...
Hinweis Bevor Sie bei einem neuen Modell mit den Einstellungen beginnen, müssen Sie die Anzahl der Querruderservos im Menüpunkt „Quer Servos“ eingeben sowie die Kreiselachsen und -richtungen im Menüpunkt „Neueinstellung“ einlernen. Programmierung der Regelung Display Kreiseleinstellungen MODE Kreisel Einstell.< > In diesem Punkt wählen Sie den Kreiselregelmodus (0-3) aus: MODE QR/HR (2)K7...
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3. Kreiselregelung aktivieren Phasenabhängige Trimmung darf nicht verwendet werden! 5. Faktor für Kreiselregelung einstellen, Werte für die einzelnen Ruder eventuell anpassen Hinweis Ist das Modell im Mode 3 zu agil, empfiehlt es sich im Sender für diesen Modus DUAL RATE und/oder EXPO einzustellen. Dadurch reagiert das Modell sanfter.
zu erhöhen. Schwingt sich das Modell hingegen auf (erkennbar an Wellenbewegungen im Flug), ist er zu reduzieren. Je nach verwendetem Sender kann der Faktor fest vorgegeben oder mit Hilfe der Proportionalgeber auch während des Fluges verändert werden. Flugphasenabhängige Einstellung Die Ansteuerung der Faktoreinstellung über einen Kanal durch flug- phasenabhängige Gebereinstellung ist nur bei einigen Sendern mög- lich, siehe hierzu in der Anleitung des jeweiligen Senders die Menü- punkte „Gebereinstellungen“...
Programmieren bei Sendern ohne Proportionalgeber Kreisel Einstell.< > 1. Wählen Sie bei Mode den gewünschten MODE aus. MODE QR/HR MODE SR 2. Bewegen Sie den Cursor in die gewünschte Zeile, hier „Quer“ für >Quer: das Querruder. >Hoehe: Seite : 3. Durch Drücken der SET-Taste wird das Eingabefeld aktiv. Wählen Faktor : Sie den gewünschten Wert (1 -10 oder AUS) und speichern ihn durch erneutes Drücken der SET-Taste.
Einstellung des Servolimit der Kanäle In diesem Menü können Sie die Servowege für alle Kanäle limitieren. SERVOLIMIT < Begrenzen Sie die Servowege auf den maximal möglichen Ausschlag, > 1: -150% +150% SEL damit die Servos im Gyro-Betrieb nicht in den Anschlag laufen kön- 2: -150% +150% SEL nen.
Programmierung Helimodell Vorbereitung des Helikopters Alle Servos auf Neutral stellen, die Hebel müssen unbedingt recht- winklig stehen, die Taumelscheibe muss neutral stehen (rechtwinklig zur Hauptrotorachse). Die TS Gestänge müssen die gleiche Länge aufweisen. Voreinstellungen am Sender Freien/gelöschten Modellspeicher auswählen, Heli Modell aktivie- ren.
Grundeinstellungen Vorgehensweise 1. Nach erfolgreicher Vorbereitung des Senders und des Helis rufen Sie das Telemetriemenü im Sender auf (siehe Anleitung des Sen- ders). 2. Modelltyp im Empfänger auf „Heli“ stellen (siehe Kapitel “Emp- fängereinstellmenü“). Danach wechseln Sie in das Menü „Grund- einst.
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TS Frequenz TS Frequenz: Frequenz für die Taumelscheibenservos 50-200, Werkseinstellung: 200 Hz Warnung: Analoge Servos dürfen nur mit 50 Hz betrieben werden. Ansonsten werden die Servos zerstört. Viele digitale Servos können mit einer höheren Frequenz betrieben werden. (Verwendung auf eigene Gefahr). Dadurch wird die Regelung schneller. Bei HBS-Servos empfehlen wir eine Einstellung von 200 Hz.
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Pitch Weg A/B 50-120, Werkseinstellung: 80 Wird automatisch entsprechend Pitchknüppelausschlag am Sender ausgewählt. Mit der Pitchlehre bei Vollausschlag +-100% die gewünschten Pitchwege messen und in diesem Menü einstellen. Alle weiteren Einstellungen können später an den Pitchkurven in der jeweiligen Flugphase am Sender eingestellt werden. TS Limit 50-200, Werkseinstellung: +80 Taumelscheibenbegrenzung.
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werden (Verwendung auf eigene Gefahr). Dadurch wird die Rege- lung schneller. Bei HBS-Servos empfehlen wir eine Einstellung von 333 Hz. Heck Mitte -100 - +100, Werkseinstellung: +0 Bei aktiviertem „Wert Heck Mitte“ (Feld invers angezeigt) fährt das Heckservo in die Neutralstellung. Der Heckservohebel sollte nun 90° zum Heckanlenkgestänge aufgesteckt werden.
Achsenzuordnung Achsenzuordnung < >Neueinstellung Roll (Rechts): >Nick (Druecken) >Heck: (Rechts Achsenzuordnung < >Neueinstellung Nein Roll (Rechts): Nick: (Druecken): +1 >Heck (Rechts): Neueinstellung Neueinstellung: Ja/Nein Zuweisung der Kreisel- und Kreiselwirkrichtung. Falls noch nicht geschehen, unbedingt jetzt am Sender die Servo- richtungen K1-4 so einstellen, dass alles richtig herum funktioniert. Gehen Sie im Empfängermenü...
sich entgegengesetzt nach hinten. Falsch! Richtig! Prüfen von Roll Heli nach rechts neigen, die Taumelscheibe bewegt sich entgegen- gesetzt nach links. Prüfen der Heckwirkrichtung Diese Auswirkung ist abhängig vom Heli, Links- oder Rechtsdreher, sowie Seite und Drehrichtung des Heckrotors. Schlagen Sie daher diese Information in der Anleitung des Helis nach.
Drehrate TS 50 -120, Werkseinstellung 85 Stellt die max. mögliche Drehrate für Roll und Nick ein. Expo TS 0 -50, Werkseinstellung 15 Sie können hier eine exponentiell verlaufende Kurve (0 - 50%) für die Drehrate von Roll und Nick einstellen. Niedrige Prozentwerte bewir- ken eine lineare Steigerung der Drehrate.
Der I-Faktor sorgt für ein konstantes Rollen/Nicken. Mit niedrigen Werten beginnen und nur so lange erhöhen, bis die Roll und Nickra- ten konstant sind. D TS (Differential) D-Faktor für Taumelscheibe 0 - 70, Werkseinstellung: +40 Der D-Faktor D TS beeinflusst das Stoppverhalten der Taumelscheibe. Wenn beim Stoppen von Nick der Heli etwas nachwippt oder nach- steuert, dann muss zuerst dieser Parameter in kleinen Schritten erhöht werden, um das Nickeinrasten zu optimieren.
noch individuell fein angepaßt werden. Wenn Sie die Aufbäum-Kompensation verwenden wollen, dann beginnen Sie mit dem Wert „30“. Eine Reduzierung des Parameters z. B. auf den Wert „25“ erhöht die Tendenz zum Aufbäumen. Eine Erhöhung z. B. auf „35“ verringert die Tendenz, kann aber auch die Endgeschwindigkeit negativ beeinflussen.
Heckrotor Einstellung mit Expertenmode (Menüpunkt Heck-Empfindlichkeit siehe oben) P Heck P-Faktor Heck HeckrotorEinst.<v> 40-125, Werkseinstellung: +80 >Heck-Empfindl.(5)K9 Dehrate Heck P Heck ist für das härtere Einrasten des Hecks verantwortlich. Höhere EXPO Heck Werte ergeben ein schnelleres Einrasten. Bei zu hohen P-Werten P Heck beginnt das Heck zu „schwingen“.
7168.6 und das Adapterkabel Best.-Nr. 7168.6A oder 7168.S. Die dazu benötigten Programme und Dateien finden Sie bei den ent- sprechenden Produkten jeweils unter Download auf: www.graupner.de VORSICHT Durch ein Update auf diese Version wird im Empfänger ein „Reset“ durchgeführt. Dabei werden alle Werte auf Werkseinstellungen gesetzt.
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Starten „Slowflyer/Gyro Empfänger Update“ Das „Slowflyer/Gyro Empfänger Update“ -Programm rufen Sie vor- zugsweise aus dem „Firmware_Upgrade_grStudio“-Programm auf. Klicken Sie im linken Funktionsmenü unter „Link“ den Punkt „Recei- ver Downloader“ an. (Alternativ wählen Sie unter „Menu“ den ent- sprechenden Eintrag „Micro Receiver Upgrade“.) Das zugehörige Anwendungsprogramm können Sie auch direkt star- ten.
Updatevideo mit Java Software Firmware updater: https://www.youtube.com/watch?v=dvXloo0fHzg DE - VEREINFACHTE EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG Hiermit erklärt Graupner/SJ dass die Empfänger #S1034 Falcon 12 plus und #S1035 Falcon 12 der Richtlinie 2014/53/ EU entsprechen. Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar: www.graupner.de...
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Infor mations zwecken und kann ohne Vorankündigung geändert werden. Die jeweils aktuelle Version finden Sie im Internet unter www.graupner.de auf der entsprechenden Produktseite. Darüber hinaus übernimmt die Firma Graupner/SJ keinerlei Verantwortung oder Haftung für Fehler oder Ungenauigkeiten, die in Bau- bzw. Bedienungsanleitungen auftreten können.