Betrieb des M4
Energieversorgung des M4 (5V oder 48V)
Das "M4" ist ein Kondensatormikrofon und arbeitet mit Phantomspeisung. Bei
den meisten qualitativ hochwertigen Mischpulten, Mikrofonverstärkern und
Festplattenrekordern. ist die Phantomspeisung Standard. Fall notwendig kann
auch eine externe Phantomspannungsversorgung benutzt werden. Das "M4" erhält
die Phantomspannung direkt über das MIC-Kabel, sobald es an ein Mischpult
oder einen anderen Anschluss mit Phantomspannung angeschlossen wird. Die
Spannungsversorgung erfolgt über den Mikrofoneingang. Die Spannung fließt
sozusagen zusammen mit dem Audiosignal durch das Kabel. Die meisten Mischpulte
verfügen über einen Schalter, mit dem die Phantomspeisung eingeschaltet wird, um
vor allem sicherzustellen, dass diese eingeschaltet ist.
Signalpegel einstellen
Wenn Sie das "M4" an ein Mischpult oder einen Anschluss für Aufnahmen anschließen,
stellen Sie bitte sicher, dass sich der Eingang als Mikrofoneingang fungiert. Überprüfen
Sie außerdem, dass die 5 V oder 48 V Phantomspeisung aktiviert ist. Genauere
Informationen dazu finden Sie im vorherigen Abschnitt "Energieversorgung des M4".
Die meisten Mischpulte und Aufnahmegeräte mit annehmbarer Qualität verfügen über
einen Mikrofoneingang mit Verstärkungsregelung. Die Verstärkungsregelung soll die
Menge der guten Signale in Bezug auf Geräusche, die mit einem Mischpult verbunden
sind, optimieren. Ein guter Mikrofonverstärker mit Verstärkungsregelung verfügt
außerdem über eine Peak- oder Clip-LED. Um einen guten Signalpegel zu erhalten,
stellen Sie das "M4" vor die gewünschte akustische Quelle und erhöhen Sie den
Verstärkungsregler langsam, bis die Peak-LED aufleuchtet. Danach drehen Sie den
Trim-Regler herunter bis die LED aufhört zu leuchten. Bei den meisten Mischpulten ist
es optimal, dass der Trim-Regler soweit wie möglich hochgeregelt wird, ohne dass die
Peak-LED leuchtet.
Platzierung des Mikrofons
Um die Klangqualität zu optimieren müssen Sie darauf achten, wie Sie das "M4" in
Bezug auf das Instrument oder den Vokalist, den Sie aufnehmen wollen, platzieren.
Alle Mikrofone, insbesondere wenn es sich um ungerichtete oder Nierenmikrofone
handelt, weißen ein Phänomen namens "Nahbesprechungseffekt" auf. Das ist ganz
einfach. Bei dem Nahbesprechungseffekt handelt es sich um einen echsel des
Frequenzbereiches eines Mikrofones, entsprechend der Position der Mikrofonkapsel in
Bezug zur Klangquelle. Genauer gesagt heißt das, wenn Sie ein Nierenmikrofon direkt
auf die Klangquelle halten (geradlinig), erhalten Sie den besten Frequenzbereich.
Wenn Sie das Mikrofon jedoch leicht von der Klangquelle entfernen (Ausrichtung nicht
geradlinig), nehmen Sie eine niedrige Frequenz war und der Klang des Mikrofones ist
7
schwächer.