Füllstandsensor FK300100
1. Hinweis
Diese Betriebsanleitung vor dem Auspacken und vor der Inbetriebnahme lesen und genau beachten. Die Geräte
dürfen nur von Personen benutzt, gewartet und instand gesetzt werden, die mit der Betriebsanleitung und den gel-
tenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhütung vertraut sind.
2. Bestimmungsmäße Verwendung
Kapazitive Füllstandswächter dienen der Erfassung von metallischen und nichtmetallischen Medien. Sie reagieren
auf eine Veränderung der Dielektrizitätskonstante vor der Sensorfläche.
3. Arbeitsweise
Ein kapazitiver Füllstandsensor arbeitet mit einem hochfrequenten Schwingkreis, der mittels eines Kondensators an
der aktiven Sensorfläche ein elektrisches Feld erzeugt. Nähert sich ein fester oder flüssiger Stoff diesem Feld, so
kommt es zu einer Kapazitätsänderung und damit im Schwingkreis zu einer Veränderung der Verstärkung. Über-
schreitet diese Verstärkung einen Schwellenwert, wird ein Schaltsignal generiert.
4. Kontrolle der Geräte
Die Geräte werden vor dem Versand kontrolliert und in einwandfreiem Zustand verschickt. Sollte ein Schaden am
Gerät sichtbar sein, so empfehlen wir eine genaue Kontrolle der Lieferverpackung. Im Schadensfall informieren Sie
bitte sofort den Postdienst/Spedition, da die Transport-firma die Haftung für Transportschäden trägt.
5. Montage Einbau
Bei bündigem Einbau kann der Sensor bis zur aktiven Fläche in beeinflussendes Material eingebaut werden, ohne
seine Eigenschaften zu verändern. Bei nicht bündigem Einbau muss eine Freizone um den Sensor vorgesehen wer-
den. Eine Freizone muss bei allen Sensoren auch zu gegenüberliegendem Material eingehalten werden. Die angege-
benen Freizonen entsprechen der Norm EN 60947-5-2. Die Füllstandswächter schalten bei Eintauchen der Mess-
spitze.
Bei der Auswahl der Werkstoffe für Gehäuse und Dichtung muss sichergestellt sein, dass diese Werkstoffe für die
gegebene Anwendung geeignet sind. Kurze Niveau-Sensoren für seitlichen Einbau müssen so eingebaut werden,
dass die Sensorspitze in den Behälter hineinragt. Damit sich keine Ablagerungen bilden, ist ein schräger Einbau um
ca. 20° zu empfehlen. Bei Stabsonden muss darauf geachtet werden, dass auf die Elektrode keine seitlichen Kräfte
einwirken, wie sie z.B. an Befüllungsöffnungen oder Rührwerken auftreten können. Beim Einbau in Metallbehälter
muss das Anschlussgewinde des Niveau-Sensors mit dem geerdeten Behälter elektrisch verbunden sein. Gegebe-
nenfalls ist eine Verbindung von der Masseklemme des Niveau-Sensors zur Behälterwand herzustellen. Bei Kunst-
stoffbehältern wird der Sensor direkt geerdet. Die Montagehülsen werden für den, die Behälterwandung durchdrin-
genden, seitlichen oder lotrechten Einbau eingesetzt. Um die volle Druckfestigkeit zu erreichen, sollte sich das Ge-
winde auf etwa 20 mm Länge in der behälterseitigen Gewindebohrung befinden. Ist dies aufgrund einer dünneren
Behälterwandung nicht möglich, muss ein geeigneter Gewindeflansch aufgesetzt sein. Die Gewindebohrung sollte
nicht tiefer als die Gewindelänge der Montagehülsen sein. Beim Einbau mehrerer Niveau-Sensoren sind zur Vermei-
dung gegenseitiger Beeinflussung Mindestabstände einzuhalten.
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