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Gerätebeschreibung Und Bestimmungsgemäßer Gebrauch; Gerätevarianten; Funktionsprinzip - Sika Ves 08 Betriebsanleitung

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1 Gerätebeschreibung und bestimmungsgemäßer Gebrauch
1 Gerätebeschreibung und bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die elektronischen Strömungswächter von SIKA sind zur Überwachung einer vorgegebenen Durchflussmenge
vorgesehen. Die Betriebssicherheit des gelieferten Gerätes ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung
(Durchflussüberwachung von Flüssigkeiten) gewährleistet. Die angegebenen Grenzwerte (siehe Kapitel
„Technische Daten") dürfen keinesfalls überschritten werden.
Es liegt in Ihrer Verantwortung, eine Ihrem Anwendungsfall entsprechende Technologie auszuwählen, diese
korrekt zu installieren, Tests durchzuführen sowie alle Komponenten instand zu halten.
Mit dem Strömungswächter VE lassen sich flüssige Medien auf Strömungsänderung überwachen. Der VE
arbeitet ohne bewegliche Teile und kann deshalb auch Durchflüsse schwieriger Medien kontrollieren.
Der Strömungswächter wird mittels Anschlussgewinde direkt in die Prozessleitung eingeschraubt.
1.1 Gerätevarianten
Der Strömungswächter ist in zwei Gerätevarianten lieferbar, die beide in dieser Betriebsanleitung beschrieben
sind. Welche Ausführung im Einzelfall vorliegt, können Sie dem Typenschild am Gerät entnehmen:
die kompakte Ausführung VES
Dabei bilden der Strömungssensor und die zugehörige Auswerteelektronik eine Einheit. So kann die
Strömung direkt an der Messstelle überwacht werden.
die getrennte Ausführung VEG
Der in die Rohrleitung eingebaute Strömungssensor ist mittels Anschlussleitung mit der
Auswerteelektronik (Schalttransmitter) verbunden, die für Tragschienenmontage ausgelegt ist.
Den Schalttransmitter gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten:
- EU3011V0000126 mit 24 VDC Spannungsversorgung
- EU3011V0000240 mit 230 VDC Spannungsversorgung und zusätzlichem Temperatur-Schaltpunkt.

1.2 Funktionsprinzip

Der Strömungswächter VE arbeitet nach dem
thermodynamischen Prinzip. In der zylindrischen Messsonde
befinden sich zwei Temperatursensoren. Sie haben einen
optimalen wärmeleitenden Kontakt zu dem Medium und
gleichzeitig eine gute Wärmeisolierung zueinander. Der eine
Sensor (T2) wird mit konstanter Leistung erwärmt, der andere
(T1) ist nicht beheizt und nimmt somit die Mediumstemperatur
an. Bei stehendem Medium stellt sich eine konstante
Temperaturdifferenz zwischen den beiden ein.
Durch das strömende Medium wird der beheizte Sensor
abgekühlt. Die veränderte Temperaturdifferenz zwischen den
beiden Sensoren ist abhängig von der Strömungs-
geschwindigkeit und damit ein Parameter für die Überwachung
des vorgewählten Mindestdurchflusses.
Dieses Signal wird einem Komperator zugeführt, der ein Transistorausgangssignal ansteuert. Das
Ausgangssignal wird mit Hilfe eines Potentiometers auf den gewünschten Durchflussgrenzwert eingestellt.
Wird dieser über- oder unterschritten, wird das Transistor-Ausgangssignal aktiviert. Eine 6-stellige LED-Kette
zeigt die Nähe zum eingestellten Alarmpunkt an.
Technische Änderungen vorbehalten
SIKA Dr.Siebert & Kühn GmbH & Co. KG, Struthweg 7–9, D-34260 Kaufungen,
Elektronischer Strömungswächter VE
3
: +49 5605 803-0, Fax: +49 5605 803-54, e-mail: info@sika.net, www.SIKA.net
Ea-4500d.doc
04/2007

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