18. Unkontrollierte Bedienung
Bei Arbeiten im Fahrbereich der Markise muss die automatische Steuerung ausgeschaltet
werden. Es besteht Quetsch- und Absturzgefahr!
Zusätzlich muss sichergestellt sein, dass die Anlage nicht unbeabsichtigt manuell bedient werden kann. Hierzu ist
die Stromzufuhr zu unterbrechen, z.B. Sicherungen auszuschalten oder die Steckerkupplung am Motor zu trennen.
Ebenso muss bei manueller Bedienung die Bedienkurbel ausgehängt und sicher verwahrt werden.
Werden Markisen von mehreren Nutzern betrieben, muss eine vorrangig schaltende Verriegelungsvorrichtung
(kontrollierte Stromunterbrechung von außen) installiert werden, die jegliches Ein- und Ausfahren der Markise
unmöglich macht.
19. Endlageneinstellung
Stellen Sie die Endlagen der Markise gemäß der mitgelieferten Einstellanleitung des Motors ein.
20. Quetsch- und Scherbereiche
Es bestehen Quetsch- und Scherbereiche zwischen z. B. Fallstange und Kasten, zwischen den
Gelenkarmen, sowie sich begegnenden Profilen. Kleidungsstücke bzw. Körperteile können von
der Anlage erfasst und mit eingezogen werden!
Wird die Markise in einer Höhe unter 2,5 Meter über zugängliche Verkehrswege montiert, so darf die Markise nur
durch einen Tastschalter mit Sicht auf die sich bewegenden Teile betätigt werden. Elektrische Steuerungen,
Funkantriebe mit Rastschaltern, Rastschalter usw. sind in diesem Fall nicht zulässig.
Der Tastschalter muss in Sichtweite des Fallprofils, aber von den beweglichen Teilen entfernt, in einer Höhe von
vorzugsweise 1,3 Meter angebracht werden (nationale Bestimmung hinsichtlich behinderter Personen sind zu
beachten).
21. Übergabe
Alle
Bedienungsanleitungen, sowie
Steuerungshersteller sind mit einer Einweisung dem Nutzer zu übergeben. Er ist umfassend über die Sicherheits-
und Nutzungshinweise der Markise aufzuklären. Bei Nichtbeachtung und Fehlbedienung kann es zu Schäden an
der Markise und zu Unfällen kommen.
Die Anleitungen sind vom Kunden aufzubewahren und müssen bei einer eventuellen Übertragung der Markise auf
Dritte an den neuen Besitzer weitergegeben werden.
Nach Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und erfolgter Montage erklärt das Montageunternehmen dem Nutzer,
ob die vom Hersteller angegebene Windwiderstandsklasse im montierten Zustand erreicht wurde. W enn nicht,
muss das Montageunternehmen die tatsächlich erreichte W indwiderstandsklasse dokumentieren.
Automatische Steuerungen sind auf diesen W ert einzustellen.
die
Montage- und
Einstellanleitungen der
Motor-, Schalter- und