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Anwendung; Installation Der Makrokanüle; Klinische Verwendung Der Makrokanüle; Installation Der Mikrokanüle - Kerr Endovac Handbuch

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  • DEUTSCH, seite 17
Molaren, in einem Winkel von 60° bei Prämolaren und in einem Winkel von 90° bei Frontzähnen platzieren;
und (c) die Spitze des MDT niemals näher als fünf (5) Millimeter von der koronalen Öffnung eines Pulpakanals
platzieren. (Abbildung 9)

Anwendung

Aufgrund der Instrumentierung kommt es zu deutlicher Bildung von Debris, der aus der Pulpakammer
abgesaugt und durch frische Spüllösung ersetzt werden muss. Den MDT verwenden, um circa einen (1) ml
Natriumhypochlorit bei jedem Instrumentenwechsel abzugeben. Anschließend den Debris absaugen und die
Spüllösung in der Pulpakammer erneuern.
Abbildung 10. Um zu vermeiden, dass überschüssige Spüllösung verschüttet wird, die MDT-Spitze und
Absaughaube für jeden Zahn in die entsprechende Position bringen.
Handhabung der Spritze/des MDT
Wenn der Spritzenkolben mit der Handfläche (weißer Pfeil) anstatt mit dem Daumen nach unten gedrückt wird,
kommt es nicht so schnell zu einer Ermüdung der Hand. (Abbildung 11). Die Nadelkomponente des MDT wurde
absichtlich mit einem kleinen Innendurchmesser konzipiert, so dass Verschüttungen durch einen geregelten
Durchfluss vermieden werden können. Manche Zahnärzte oder Mitarbeiter verfügen nicht über die nötige Kraft
in der Hand, um das Natriumhypochlorit durch eine 20-ml-Spritze zu drücken. In einem solchen Fall wird die
Verwendung von 10-ml-Spritzen sowie ein häufigerer Austausch der Spritzen empfohlen.
3. Installation der Makrokanüle
Abbildung 12. Die Makrokanüle in das Handstück einsetzen.
Abbildung 13. Den weißen Anschluss, der sich an der Vorderseite des Mehrfachadapters (Pfeil) befindet,
trennen.
Abbildung 14. An der Rückseite mit dem Handstück (Pfeil) verbinden.
Abbildung 15. Mithilfe des MDT Spüllösung in die Pulpakammer abgeben.
Hinweis: Sicherstellen, dass eine ordnungsgemäße Absaugung durch die Makrokanüle erfolgt. Ist dies
nicht der Fall, das Hochvakuumsystem überprüfen und sicherstellen, dass die Anschlüsse ordnungsgemäß
angeschlossen sind.
4. Klinische Verwendung der Makrokanüle
Abbildung 16. Nach der Instrumentierung haftet möglicherweise grober Debris an den Pulpakanalwänden und
in schmalen Bereichen. Dieser Debris könnte später während des Verfahrens zu einer Okklusion der Öffnungen
der Mikrokanüle führen. Dementsprechend gibt der MDT eine reichliche Menge an Spüllösung (weißer Pfeil)
ab, wenn die Makrokanüle schnell nach oben und unten bewegt wird; beginnend am Kanalausgang (schwarzer
Pfeil), über den Mittelwurzelbereich bis in das apikale Drittel.
Abbildung 17. Diese intensive Auf- und Abwärtsbewegung wird pro Kanal 30 Sekunden durchgeführt (weiße
Pfeile). Wenn dieses Verfahren nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird, kann es zu einer unnötigen Okklusion
der Mikrokanüle kommen. Sollte nach 30 Sekunden immer noch Debris aus dem Kanal austreten, fortfahren,
bis die Lösung klar ist.
5. Installation der Mikrokanüle
Abbildung 18. Eine Mikrokanüle mit der entsprechenden Länge (21, 25, 31 oder 50 mm) auswählen. Die Kappe
auf der Mikrokanüle belassen, um diese während der Einführung in das Handstück vor einer Beschädigung zu
schützen.
Abbildung 19. Während dem Einführen die Mikrokanüle wie abgebildet festhalten. Beim Verbinden der beiden
Komponenten äußerst starken Druck anwenden. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Mikrokanüle
während der Verwendung nicht löst. Dies gilt besonders für einen gekrümmten Kanal.
Abbildung 20. Kappe von der Mikrokanüle abnehmen. Klinischer Hinweis: Den im Lieferumfang enthaltenen
Gummistöpsel oder einen Sharpie®-Marker zur Kennzeichnung der Arbeitslänge verwenden. In der Abbildung
wurde ein Sharpie-Marker (links) zur Markierung von 18 mm und ein anderer Marker (rechts) zur Markierung
von 20 mm verwendet. Es wird empfohlen, die längsten und kürzesten Arbeitslängen zu kennzeichnen und die
mittlere Distanz einzufügen.
Abbildung 21. Nachdem die Mikrokanüle in das Zwischenstück eingeführt und die Länge markiert wurde, wird
das Handstück an dem transparenten Schlauch (weißer Anschluss) durch das Zwischenstück ersetzt.

6. Mikro-Absaugung

Abbildung 22. Die Länge des Zwischenstücks entspricht der Länge eines Feilengriffs, wodurch die
Einführung in den Pulpakanal erleichtert wird. Das Zwischenstück wird verwendet, um die Mikrokanüle in
Kanalkrümmungen einzuführen und um die Zugangsöffnung offen zu halten, sodass die Spüllösung aus dem
MDT abgegeben werden kann.
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