Montage
4.2
Montage der Wirbelstromsonden
Die Einbaulage der Wirbelstromsonde ist grundsätzlich beliebig. Eine Überkopfmontage ist jedoch
günstig, da sich dadurch weniger Verschmutzungen auf der Sonde ablagern können.
Bündiger oder versenkter Einbau darf nur in stabilem Kunststoff, Keramik oder anderen nicht
leitenden Werkstoffen erfolgen.
Versenkter Einbau schützt die Sonde, hat aber den Nachteil, dass sich der Luftspalt zur Oberfläche
erhöht. Außerdem können sich in der Vertiefung Schmutz und Späne ansammeln und so ebenfalls
die Messleistung verringern. Daher den versenkten Einbau nur bei Überkopfmontage anwenden.
Erfolgt z.B. ein bündiger Einbau in einer Halterung aus Material mit hoher elektrischer Leitfähigkeit,
wie z.B. Aluminium, so wird dem Sender durch die Halterung Energie in Form von Wirbelstrom
entzogen. Die Leistung der Wirbelstromsonde wird dadurch erheblich reduziert.
Nicht bündiger Einbau (überstehender Einbau) kann auch in metallischen Halterungen erfolgen.
Dabei ist auf einen möglichst großen Abstand der Aktivseite der Sonde zur Halterung zu achten.
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Abb. 23: Montage_EC-Sonden_Schikane.wmf
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Schweißnahterkennungssystem R4000 SND40
für Bänder, Drähte, Kabel und Leitungen
Hinweis:
Bei einer Halterung aus Stahl empfiehlt es sich, die Sonde mindestens 10 mm
gegenüber der Halterung hervortreten zu lassen. Das kann zur Folge haben, dass
die Sonde durch zusätzliche Schikanen gegen Beschädigung geschützt werden
muss.
Handbuch
Legende
1:
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1
3:
B0059020 / Rev. 1.5
Bei Stahlhalterung Sensor
>10 mm aus der Halterung
hervorstehen lassen. Bei
Kunststoff ist bündiger Einbau
zweckmäßig.
Externe Schikane
Transportrichtung des
Materials