Anschluss an eine Steuerspannung (0...10 V und/oder
4...20 mA)
Der eingebaute Stellungsregler steuert den Antrieb in
Abhängigkeit des Regler-Stellsignals y.
Als Steuersignal dient ein Spannungssignal (0...10 V–) an
Klemme 3u, oder ein Stromsignal an Klemme 3i. Liegt an
beiden Klemmen (3u (0...10 V) und 3i (4...20 mA)) gleichzeitig
ein Steuersignal an, hat der Eingang mit dem höheren Wert
Priorität.
(Netzspannung auf Klemme 2a):
Wirksinn 1
Bei steigendem Stellsignal fährt die Kupplungsstange aus und
öffnet das Ventil (Regelast).
Wirksinn 2
(Netzspannung auf internem Anschluss 2b):
Bei steigendem Stellsignal fährt die Kupplungsstange ein und
schliesst das Ventil (Regelast).
Der Anfangspunkt sowie die Aussteuerspanne sind fest
eingestellt. Zum Einstellen von Teilbereichen (und nur für
Spannungseigang 3u) ist eine Splitrange-Einheit als Zubehör
erhältlich (siehe Zubehör: Splitrange-Einheit), welche für den
Einbau im Antrieb vorgesehen ist.
LED-Anzeige
Beide LEDs blinken rot: Initialisierung
Obere LED leuchtet rot: Oberer Anschlag, oder Position "ZU" erreicht
Untere LED leuchtet rot: Unterer Anschlag, oder Position "AUF" erreicht
Obere LED blinkt grün: Antrieb läuft, steuert gegen Position "ZU"
Obere LED leuchtet grün: Antrieb steht, letzte Laufrichtung "ZU"
Untere LED blinkt grün: Antrieb läuft, steuert gegen Position "AUF"
Untere LED leuchtet grün: Antrieb steht, letzte Laufrichtung "AUF"
Beide LEDs leuchten grün: Wartezeit nach dem Einschalten oder nach der Notstellung
Keine LED leuchtet: Keine Spannungsversorgung (Klemme 2a oder 2b)
Beide LEDs blinken rot und grün: Antrieb befindet sich im manuellen Betrieb
Verwendung des Zubehörs
Splitrange-Einheit
Dieses Zubehör kann in den Antrieb eingebaut, oder extern in
einer elektrischen Verteilerdose untergebracht werden. Der
Anfangspunkt Uo sowie die Aussteuerspanne U lassen sich
mittels Potentiometer einstellen. Damit können mit dem
Steuersignal des Reglers mehrere Stellgeräte in Sequenz
oder in einer Kaskade betätigt werden. Das Eingangssignal
(Teilbereich) wird in ein Ausgangssignal von 0...10 V
umgewandelt.
Hilfsumschaltkontakt
Doppelhilfsumschaltkontakt
- Schaltvermögen max. 250 V~, Strom min. 250 mA bei 12 V
(oder 20 mA bei 20 V)
- Schaltvermögen max. 12...30 V=, Strom max. 100 mA
Doppelhilfsumschaltkontakt -
- Schaltvermögen max. 250 V~, Strom min. 1 mA bei 5 V
- Schaltvermögen max. 0,1...30 V=, Strom 1...100 mA
Bei einmaliger Verwendung über den Bereich bis 10 mA oder
bis 50 V ist die Gold- schicht eliminiert. Der Schalter kann nur
noch für höhere Schaltleistung verwendet werden.
Ä
0372333 001
gold 0372333 002
Nach Anlegen der Speisespannung und nach der Initialisie-
rung fährt der Antrieb, je nach Steuersignal, jeden Ventilhub
zwischen 0% und 100% an. Dank der Elektronik und des
Wegemesssystems geht kein Hub verloren, und der Antrieb
benötigt keine periodische Nachinitialisierung. Beim
Erreichen der Endstellungen wird diese Position überprüft,
gegebenenfalls korrigiert und neu gespeichert. Der
Parallellauf von mehreren Antrieben desselben SUT-Typs ist
somit gewährleistet. Das Rückmeldesignal y0 = 0...10 V
entspricht dem effektiven Ventilhub von 0 bis 100%.
Wird im Wirksinn 1 das Steuersignal 0...10 V unterbrochen,
fährt die Spindel ganz ein und das Ventil wird geschlossen.
Um das Ventil öffnen zu können (Wirksinn 1), muss eine
Spannung von 10V zwischen Klemme 1 und 3u
angeschlossen werden, oder auf Wirksinn 2 umgeschaltet
werden.
Mit dem Kodierschalter kann die Kennlinie des Ventils
eingestellt werden. Eine gleichprozentige und quadratische
Kennlinie kann nur erzeugt werden, wenn der Antrieb als
stetiger Antrieb verwendet wird. Mit weiteren Schaltern
können die Laufzeiten gewählt werden (bei 2-Punkt, 3-Punkt
oder stetiger Funktion anwendbar).
Projektierungs- und Montagehinweise
Im Gehäuse befinden sich drei ausbrechbare Kabeldurch-
führungen, die beim Einschrauben der Kabeldurchführung
automatisch ausgebrochen werden. Das Konzept Schritt-
motor/Elektronik gewährleistet den Parallellauf mehrerer
Ventilantriebe desselben Typs. Der Querschnitt des
Anschlusskabels ist in Abhängigkeit von der Leitungslänge
und der Anzahl der Antriebe zu wählen. Wir empfehlen bei fünf
parallel geschalteten Antrieben und einer Leitungslänge von
50 m einen Kabelquerschnitt von 1,5 mm zu verwenden.
Montage im Freien
Wir empfehlen die Geräte gegen Witterungseinflüsse
zusätzlich zu schützen, wenn diese ausserhalb des
Gebäudes montiert werden.
Warnhinweise
Bei hoher Mediumstemperatur im Ventil, können die
Antriebssäulen und die Spindel ebenso hohe Temperaturen
annehmen. Max. Umgebungstemperature 55°C kann nicht
überschritten werden. Bei hoher Mediumstemperatur im Ventil
ist empfohlen, das Ventil zu isolieren (z B. Wärmeisolation
IKA, Siehe Katalogblatt 01-09.6)
Wenn durch das Ausfallen des Stellglieds Schaden entstehen
können, so müssen weiteren Schutzmassnahmen vorge-
sehen werden.
-44-
®
2