Bedienungsanleitung TRACE C2 Control / M4
7.1 Basis-Befehle
7.1.1 Start
Der Befehl „Start" startet den Messbetrieb des Gerätes. Der Befehl kann entweder
direkt durch Drücken der Taste „Start" ausgelöst werden oder durch einen
entsprechenden Eintrag im Zeitplaner (Kapitel „7.2.5.1.1 Ereignisse"). In diesem Fall
wird der Befehl erst ausgeführt, wenn der vorgegebene Zeitpunkt erreicht ist.
7.1.2 Standby
Der Befehl „Standby" beendet die aktuelle Aktion des Gerätes. Der Befehl kann
entweder direkt durch Drücken der Taste „Standby" ausgelöst werden oder durch
einen entsprechenden Eintrag im Zeitplaner (Kapitel „7.2.5.1.1 Ereignisse"). In
diesem Fall wird der Befehl erst ausgeführt, wenn der vorgegebene Zeitpunkt
erreicht ist.
7.1.3 Kalibrieren
Der Befehl „Kalibrieren" startet eine Kalibrierung des Gerätes. Es gibt mehrere
Möglichkeiten, diese Aktivität auszulösen:
• Drücken der Taste „Kalibrieren"
• Autokalibration (aufgrund einer abgelaufenen Anzahl an Messungen. Siehe
Kapitel „7.2.4.1 Parameter")
• Durch einen entsprechenden Eintrag im Zeitplaner (Kapitel „7.2.5.1.1
Ereignisse"). In diesem Fall wird der Befehl erst ausgeführt, wenn der
vorgegebene Zeitpunkt erreicht ist.
• Durch einen Eintrag im Ablaufplan (Kapitel „7.2.5.1.2 Ablaufplan")
7.1.4 Einzelprobe
Diese Funktion dient zur spontanen, außerplanmäßigen Durchführung einer einzelnen
Messung auf der ausgewählten Messstelle (bei M4). Diese Funktion ist besonders
nützlich während langer Intervallpausen, wenn z.B. ein aktueller Messwert
gewünscht wird. Durch die Möglichkeit der „Einzelprobe" muss das laufende
Programm nicht unterbrochen werden und die vorgesehenen Intervalle bleiben
erhalten.
Der Befehl „Einzelprobe" ist nur auslösbar, wenn genügend Zeit für die Durchführung
vorhanden ist.
7.1.5 Referenz (nur für Dialyse)
Zum Abgleich der Durchlässigkeit der beiden Diffusionsmembranen in der
Diffusionszelle (die nur mit den Kalibrierlösungen in Kontakt gebracht werden kann)
und in der Dialysesonde (die nur in Kontakt mit dem Reaktorinhalt steht), ist eine
Referenzmessung notwendig. Das Verhältnis beider Membranen zueinander wird
dann in einem Referenzfaktor festgehalten, der in die Berechnung der Messwerte
eingeht.
Sie können eine Referenzmessung jederzeit durchführen, insbesondere, wenn sich im
Prozess Änderungen ergeben, die einen Einfluss auf die Diffusionsgeschwindigkeit
haben könnte (z. B. nach Temperaturänderungen).
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