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Inhaltszusammenfassung für Trace MultiTRACE

  • Seite 1 Bedienungsanleitung...
  • Seite 2 Bedienungsanleitung MultiTRACE Technische Dokumentation MultiTRACE Oktober 2017 - Version 001 - Wichtiger Hinweis: Die Daten und Informationen in diesem Handbuch wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Trotz größter Aufmerksamkeit bei der Erstellung dieses Dokumentes kann keine Garantie für eine absolute Fehlerfreiheit gegeben werden. Sollten in dieser Anleitung für Sie wichtige Informationen fehlen, sollten Sie fachliche Fehler finden oder ausführlichere Informationen zu einzelnen Bauteilen...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    2.3.1 Elektrische Energie ................13 2.3.2 Freigesetzte Energien ................14 2.3.3 Zubehör, Verbrauchsmaterial und Ersatzteile ........14 2.4 Persönliche Schutzausrüstung ............... 15 3 Produktbeschreibung MultiTRACE ..............16 3.1 Grundlagen der elektrochemischen Messtechnik ..........17 3.2 Biosensorik ....................17 3.3 Fluidik und Probenahme ................19 3.4 Datenübertragung und Datenspeicherung ............
  • Seite 4 4.4.2 Zubehör für die Filtrationssonde ............25 4.4.3 Zubehör für die Dialyse- und Filtrationssonde ........25 4.4.4 Zubehör für die Bypassmodule ............. 25 4.5 Zubehör MultiTRACE ..................25 5 Aufbau und Funktion ..................26 5.1 Aufbau des Gerätes ..................26 5.2 MultiTRACE Messmethoden ................
  • Seite 5 Bedienungsanleitung MultiTRACE 6.2.6.5 Reinigung der Dialysesonde und Wechsel der Membran ....57 6.2.7 Anschluss der Filtrationssonde ............. 58 6.2.7.1 Hydrophilisierung der Polypropylenmembran ........59 6.2.7.2 Dichtigkeitsprüfung ............... 59 6.2.7.3 Verwendung des Hydrophilisierungs-Sets ........59 6.2.7.3.1 Beschreibung des Hydrophilisierungs-Sets ........ 60 6.2.7.3.2 Durchführung der Hydrophilisierung .........
  • Seite 6 Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2.4.1 Parameter ..................85 7.2.4.2 Messstellen ................... 88 7.2.4.3 Grundeinstellung ................89 7.2.4.4 Sprache ..................89 7.2.5. Menüpunkt Zeitplaner................. 90 7.2.5.1 Zeitplan bearbeiten ............... 90 7.2.5.1.1 Ereignisse................90 7.2.5.1.2 Ablaufplan ................92 7.2.5.2 Auto-Referenz (nur für Dialyse) ............. 93 7.2.6 Menüpunkt Anmelden ................
  • Seite 7: Abbildungen

    Abbildung 34: Fixieren des Diffusionsmoduls an der Befestigungsschiene ........50 Abbildung 35: Einstecken der Tropfenzähler in die Halterung ............50 Abbildung 36: Montage der Selektionsventile am MultiTRACE ............50 Abbildung 37: Montageort für 3-Wege Hahn (links) und fertig montierter 3-Wege Hahn (rechts)..51 Abbildung 38: Einbau und Befestigung des Enzymreaktors ..............
  • Seite 8 Bedienungsanleitung MultiTRACE Abbildung 53: Start-Einstellungen ....................66 Abbildung 54: Analogausgänge auf der Rückseite des Gerätes ............68 Abbildung 55: Startseite mit Auswahl- und Anzeigebereichen ............70 Abbildung 56: Bildschirmanzeige zur Anpassung der Messwerte-Darstellung ........71 Abbildung 57: Autostart ........................ 72 Abbildung 58: Bildschirmanzeige im Zustand "Bereitschaft"...
  • Seite 9: Tabellen

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Tabellen Tabelle 1: Lieferumfang für das MultiTRACE ................... 21 Tabelle 2: Verbrauchsmaterial ....................... 23 Tabelle 3: Probenahmesonden ...................... 24 Tabelle 4: Zubehör für Probenahmesonden ..................25 Tabelle 5: Zubehör für MultiTRACE ....................25 Tabelle 6: Übersicht der Zugriffsrechte ..................95 Tabelle 7: Statusmeldungen der LED .....................
  • Seite 10: Über Diese Anleitung

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 1 Über diese Anleitung 1.1 Einleitung Diese Anleitung liefert alle Informationen, die für den Betrieb des MultiTRACE (im Folgenden auch Gerät genannt) erforderlich sind. Die Anleitung muss von allen Personen gelesen, verstanden und angewendet werden, die mit den Arbeiten am Gerät beauftragt sind.
  • Seite 11: Darstellungsmittel

    Der Betriebsingenieur / Laborleiter ist in den Betrieb des Gerätes eingewiesen. Die Einweisung erfolgt im Rahmen der Inbetriebnahme und wird durch die TRACE Analytics GmbH oder einen autorisierten Händler durchgeführt. Betreiber Der Betreiber des Gerätes ist für die Einhaltung der...
  • Seite 12: Sicherheitshinweise

    Pflicht, sich an weitere geltende Sicherheitsmaßnahmen zu halten, die in der jeweiligen Betriebseinrichtung gelten. 2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Das MultiTRACE ist ein online Analysesystem zur Bestimmung von Glukose / L-Laktat, Methanol oder Ethanol in Labor- oder Industriekultivierungen von Mikroorganismen und Zelllinien.
  • Seite 13: Personalqualifikation

    Arbeiten und Modifikationen an der elektrischen Ausrüstung des Gerätes dürfen nur von Servicemitarbeitern der TRACE Analytics GmbH bzw. autorisierten Händlerpartner vorgenommen werden. Das Gerät darf nur von Servicemitarbeitern der TRACE Analytics GmbH bzw. autorisierten Händlerpartnern geöffnet werden. Das Gerät regelmäßig auf Mängel wie lose Verbindungen oder •...
  • Seite 14: Freigesetzte Energien

    Analytics GmbH verwenden. • Nur technisch einwandfreie Zubehörteile, Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile einsetzen. Die TRACE Analytics GmbH stellt auf Anfrage Angaben zur Betriebsqualität zur Verfügung. Der Einsatz von Zubehörteilen, Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen, die nicht von der TRACE Analytics GmbH freigegeben wurden, unterliegt der alleinigen Verantwortung des Betreibers.
  • Seite 15: Persönliche Schutzausrüstung

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Die für den Betrieb zu verwendenden Lösungen (Pufferkonzentrat, Reinigungs- und Kalibrierlösung) sind nicht ätzend, giftig oder stark hautschädigend. Bei Hautkontakt genügt das Abspülen mit Wasser. Mehr Informationen dazu erhalten Sie im Sicherheitsdatenblatt der jeweiligen Lösung. 2.4 Persönliche Schutzausrüstung Arbeitsschutzkleidung Arbeitsschutzkleidung ist eng anliegende Arbeitskleidung mit geringer Reißfestigkeit,...
  • Seite 16: Produktbeschreibung Multitrace

    Steuersoftware zeichnet sich durch eine einfache Bedienbarkeit aus. Der Messbereich am MultiTRACE erstreckt sich von 0,1 bis 40 g/L für Glukose, von 0,05 bis 10 g/L für Laktat, 0,5 bis 20 g/L für Methanol und 1 bis 40 g/L für Ethanol.
  • Seite 17: Grundlagen Der Elektrochemischen Messtechnik

    Enzymreaktionen erfolgen nach dem "Schlüssel-Schloss-Prinzip". Sie sind spezifisch und somit hochgradig selektiv. Die Reaktion am Enzymsystem ist also eine weitere Selektion. Die Kombination beider selektiver Prinzipien macht das MultiTRACE weitgehend unempfindlich gegenüber Matrixeffekten und Störstoffen. Abbildung 1: Enzymatische Umsetzung von Glukose...
  • Seite 18: Abbildung 2: Enzymatische Umsetzung Von Laktat

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Abbildung 2: Enzymatische Umsetzung von Laktat Die TRACE Biosensoren bestehen aus Platin-Dickschicht Elektroden, die dauerstabil mit den entsprechenden Enzymen (Glukoseoxidase (GOD) bzw. Laktatoxidase (LOD)) beschichtet werden. Enzym und Elektrode befinden sich dann in unmittelbarer Nähe zueinander, so dass die oben dargestellten Reaktionen direkt erfasst werden können.
  • Seite 19: Fluidik Und Probenahme

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 3.3 Fluidik und Probenahme Zur Durchführung der jeweiligen Analyse einer Probe muss repräsentatives Material zum Biosensor transportiert werden. Dazu dient ein Fluidik-System (Schlauchset) bestehend aus Schlauchleitungen, Pumpen und Ventilen. Zusätzlich wird die Probe im Fluidik-System konditioniert, d.h. sie wird von möglicherweise störenden Komponenten befreit und so weit verdünnt, dass sie mit Hilfe der hochsensitiven...
  • Seite 20: Datenübertragung Und Datenspeicherung

    Die Anbindung des MultiTRACE an Datenaufzeichnungssysteme ist aufgrund einer Vielzahl von Ausgängen sehr flexibel. Neben einem Standard-Analogausgang für Signale von 0..20 mA, 0..10 V oder 4..20 mA besitzt das MultiTRACE einen Ethernet- Anschluss, über den das Gerät mit einem PC über ein Netzwerk verbunden werden kann.
  • Seite 21: Lieferumfang, Verbrauchsmaterial Und Zubehör

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 4 Lieferumfang, Verbrauchsmaterial und Zubehör 4.1 Geräte Beschreibung Bestell-Nr. Gerät MultiTRACE mit Netzteil, Netzstecker, Cross-over 143.000.000 Ethernetkabel, Bedienungsanleitung und PC-Software (trace_mon) Tabelle 1: Lieferumfang für das MultiTRACE 4.2 Verbrauchsmaterial 4.2.1 Schlauchsets MultiTRACE Beschreibung Bestell-Nr. Schlauchset Dialyse Glukose/Laktat 130.200.200 Schlauchset Filtration Glukose/Laktat 130.200.201...
  • Seite 22: Pufferkonzentrat

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 4.2.4 Pufferkonzentrat Beschreibung Bestell-Nr. Pufferkonzentrat 20x (für Zellkultivierungen), 850.300.135 Applikation Glukose/Laktat; Inhalt: 0,5 Liter Pufferkonzentrat 5x (für mikrobielle Kultivierungen), 850.300.102 Applikation Glukose/Laktat; Inhalt: 1 Liter Pufferkonzentrat 5x, Applikation Methanol/Ethanol; Inhalt: 1 Liter 850.300.613 4.2.5 Membranen Beschreibung Bestell-Nr. Membranen (Glukose/Laktat) Dialysesonde (5 Stück) 860.211.049...
  • Seite 23: Kalibrierstandardlösungen

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 4.2.6 Kalibrierstandardlösungen Inhalt: 0,5 Liter Beschreibung Bestell-Nr. Kalibrierstandard 0,1 g/L Glukose, 0,05 g/L Laktat 850.305.006 Kalibrierstandard 0,5 g/L Glukose, 0,25 g/L Laktat 850.305.000 Kalibrierstandard 1 g/L Glukose, 0,5 g/L Laktat 850.305.001 Kalibrierstandard 2 g/L Glukose, 1 g/L Laktat 850.305.002...
  • Seite 24: Filtrationssonde

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 4.3.2 Filtrationssonde (Lieferung mit 1 Membran und Bedienungsanleitung) Beschreibung Bestell-Nr. Filtrationssonde/Deckelport 12 mm mit Klemmverschraubung PG 860.300.300 13.5, Membranlänge 130 mm Filtrationssonde/Deckelport 12 mm mit Klemmverschraubung PG 860.300.301 13.5 (um 100 mm verlängerte Einbautiefe) Membranlänge 130 mm Filtrationssonde/Deckelport 12 mm mit Klemmverschraubung PG 860.300.302...
  • Seite 25: Zubehör Für Die Filtrationssonde

    809.100.135 Einsatzkit zur Inbetriebnahme des Bypassmoduls PEEK 809.100.136 Tabelle 4: Zubehör für Probenahmesonden 4.5 Zubehör MultiTRACE Beschreibung Bestell-Nr. Stativ 730.000.010 Stativklemme 730.000.000 Ersatz Rändelmutter für Messzelle 137.000.031 Netzteil 200.005.050 Netzkabel (EU, UK oder USA) 200.005.051 Tabelle 5: Zubehör für MultiTRACE...
  • Seite 26: Aufbau Und Funktion

    5 Aufbau und Funktion 5.1 Aufbau des Gerätes Das MultiTRACE ist ein Online-Analysesystem in einem kompakten Metallgehäuse. Die Kommunikation mit dem Anwender erfolgt über einen externen Computer. Die Front- und die Seitenplatten sind gemäß Abbildung 6 und Abbildung 7 mit den Elementen des vorkonfektionierten Schlauchsets für die Analyse bestückt (Darstellung am...
  • Seite 27: Abbildung 7: Seitenansicht

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Abbildung 7: Seitenansicht Pos. Baugruppe Messzelle Rändelmutter zur Befestigung der Messzelle Diffusionsmodul Tropfenzähler Die Anreicherung eines Segments der Pufferlösung mit dem Analyten aus dem Donorstrom erfolgt im Diffusionsmodul (6). Nach einer zeitabhängigen Anreicherung im Diffusionsmodul (6) fließt der Akzeptorstrom in die Messzelle (4) zur Detektion des Analytgehaltes.
  • Seite 28: Abbildung 8: Rückseitige Ansicht Des Multitrace

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Die rückseitige Ansicht des MultiTRACE ist in Abbildung 8 dargestellt. Durch das Betätigen des Netzschalters (10) kann das Gerät ein- bzw. ausgeschaltet werden. Das elektrochemische Signal des Biosensors wird mit Hilfe der Kalibrierdaten intern zu einem Konzentrationswert umgerechnet. Die Ausgabe des Messwertes erfolgt nach Abschluss der Analyse über einen an den Ethernet-Anschluss (11)
  • Seite 29: Abbildung 9: Multitrace Mit Stativklemme

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Das MultiTRACE kann optional an Laborstativen, Haltestangen oder Tischständern befestigt werden. Eine entsprechende Stativklemme sowie ein passendes Tischstativ sind als Zubehör erhältlich. Dadurch lassen sich die Systeme platzsparend auf Labortischen in der Nähe der Bioreaktoren unterbringen. Abbildung 9: MultiTRACE mit Stativklemme.
  • Seite 30: Multitrace Messmethoden

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 5.2 MultiTRACE Messmethoden Das MultiTRACE ermöglicht drei Online-Messmethoden: • Filtration mit Filtrationssonde, • Dialyse mit Dialysesonde, • Dialyse mit Bypassmodul. Die einfachste Methode stellt die direkte Vermessung einer filtrierten Medium-Probe dar. Der Anwendungsbereich ist jedoch wegen des Verbrauchs an Reaktormedium auf Prozesse beschränkt, bei denen genügend Reaktorvolumen zur Verfügung steht...
  • Seite 31: Messmethode Dialyse Mit Der Dialysesonde

    Akzeptorstrom trennt. Gleichzeitig stellt die Dialysemembran die Sterilbarriere dar. Abbildung 12 zeigt schematisch das Fließsystem. Die Dialysemethode lässt sich mit Hilfe des MultiTRACE an bis zu 4 Reaktoren durchführen. Mittels der Selektionsventile an der unteren Geräteseite werden die Dialysesonden 1-4 individuell angesteuert Abbildung 12: Fließschema der online-Dialysemethode (MultiTRACE)
  • Seite 32 Schritte: • Schritt 1: Aufnahme der Kalibriergeraden am Diffusionsmodul mit Standard 1 und Standard 2. • Schritt 2: Messung der externen Probe am MultiTRACE mit Hilfe der Kalibriergeraden (Alternativ: direkte Eingabe der Konzentrationswerte, falls durch Einwaage oder externe Analyse bekannt).
  • Seite 33: Messmethode Filtration Mit Der Filtrationssonde

    Kalibrierlösungen und der Filtrationssonde ausgewählt. Mit dem Bypass-Ventil (rot) werden das Diffusionsmodul und der Bypass selektiert. Die Filtrationsmethode lässt sich mit Hilfe des MultiTRACE an bis zu 4 Reaktoren durchführen. Mittels der Selektionsventile an der unteren Geräteseite werden die Filtrationssonden 1-4 individuell angesteuert.
  • Seite 34: Messmethode Dialyse Mit Dem Bypassmodul

    Membran vorbeigespült und auf der anderen Seite der Analyt vom Akzeptorstrom aufgenommen und zur Messzelle transportiert. Gleichzeitig stellt die Dialysemembran die Sterilbarriere dar. Die Dialysemethode lässt sich mit Hilfe des MultiTRACE an bis zu 4 Reaktoren durchführen. Mittels der Selektionsventile an der unteren Geräteseite werden die Bypassmodule 1-4 individuell angesteuert Abbildung 14 zeigt schematisch das Fließsystem.
  • Seite 35 Schritte: • Schritt 1: Aufnahme der Kalibriergeraden am Diffusionsmodul mit Standard 1 und 2. • Schritt 2: Messung der externen Probe am MultiTRACE mit Hilfe der Kalibriergeraden (Alternativ: direkte Eingabe der Konzentrationswerte, falls durch Einwaage oder externe Analyse bekannt). • Schritt 3: Aufnahme der Kalibriergeraden der Dialysesonde über das Bypassmodul.
  • Seite 36: Funktion Der Messzelle

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 5.3 Funktion der Messzelle In der Messzelle befinden sich die Biosensoren für Glukose und Laktat, bzw. Methanol/Ethanol. Die Messzelle ist in Abbildung 15 dargestellt. Der 2-Kanal-Sensor wird senkrecht von der Flüssigkeit angeströmt („wall-jet“- Prinzip). Durch das Sichtfenster lässt sich ein luftblasenfreier Durchfluss der Zelle kontrollieren.
  • Seite 37: Funktion Des Partikelfilters

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 5.4 Funktion des Partikelfilters Der Partikelfilter ist Teil des Schlauchsets. Er erfüllt zwei Aufgaben im MultiTRACE. Über die Membran mit einer Porenweite von 0,22 µm erfolgt zunächst eine Sterilfiltration der Pufferlösung. Bevor die Lösung das Modul verlässt, wird an einer zweiten Membran eine Entgasung vorgenommen.
  • Seite 38: Funktion Der Dialysesonde

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 5.6 Funktion der Dialysesonde Erfolgt die Probezuführung aus dem Bioreaktor zum MultiTRACE über eine Dialysesonde wird der Analyt über eine Diffusionsmembran in einen durch die interne Pumpe bewegten Pufferstrom überführt und zur Messzelle transportiert. Die prinzipielle Funktion der Sonde zeigt Abbildung 17.
  • Seite 39: Funktion Der Filtrationssonde

    Reaktors, nahe des Rührers, positioniert. Als Sterilbarriere dient eine tubuläre Membran aus Polypropylen. Die Filtratleistung beträgt maximal 2 ml/min. Die zellfreie Probe kann nach der Entnahme direkt dem MultiTRACE zur Analyse zugeführt werden. Die Filtrationssonde wird eingesetzt, wenn ein ausreichendes...
  • Seite 40: Funktion Des Bypassmoduls

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 5.8 Funktion des Bypassmoduls Das Bypassmodul dient als Alternative zur Probenahme, wenn Filtrationssonde und Dialysesonde aus technischen Gründen ausscheiden. Die Verwendung des Bypassmoduls empfiehlt sich gerade für die Bereiche, in denen mit viskosen Medien gearbeitet wird oder heterogene Medienbestandteile eine Filtration der Probelösung verhindern.
  • Seite 41: Funktion Des Enzymreaktors

    Alkohol umgesetzt und Wasserstoffperoxid gebildet. Das Wasserstoffperoxid wird anschließend in der Messzelle detektiert. 5.10 Temperaturkorrektur Das MultiTRACE ist mit einem Temperatursensor ausgestattet. Dieser ist in der Nähe der Messzelle angeordnet. Alle Messwerte werden mit einer temperaturabhängigen Funktion korrigiert.
  • Seite 42: Inbetriebnahme

    Das zum Gerät mitgelieferte Steckernetzteil ist mit einem Netzstecker, einem Netzteil, sowie mit einem Gerätestecker versehen. Stecken Sie den Gerätestecker in die Anschlussbuchse auf der Rückseite des MultiTRACE ein und stellen Sie die Verbindung zu Ihrer Spannungsversorgung her. Das Gerät wird durch Ein- und Ausschalten des Netzschalters in oder außer Betrieb genommen.
  • Seite 43 Bedienungsanleitung MultiTRACE Verbinden Sie das MultiTRACE mit einem Ethernetkabel über den Ethernet-Anschluss auf der Rückseite mit dem lokalen Netzwerk. Die Steuerung des Gerätes erfolgt über einen PC mit Hilfe der mitgelieferten Bediensoftware. Dieser PC muss ebenfalls mit dem lokalen Netz oder direkt über das mitgelieferte Cross-over Ethernetkabel verbunden werden.
  • Seite 44: Verschlauchung Des Gerätes

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 6.2.2 Verschlauchung des Gerätes Je nach gewählter Betriebsart ist das MultiTRACE mit dem dazugehörigen Schlauchset (Fluidik) zu bestücken. Für jede Betriebsart finden Sie nachstehend eine entsprechende Anweisung zur Montage des Schlauchsets. Das jeweilige Schlauchset besteht aus den für die Analyse notwendigen Komponenten: Pumpenkassetten, Ventilschläuche, Messkammer, Diffusionsmodul,...
  • Seite 45 Deckelbeschriftung für Standard-Kalibrierlösung 1 • Standard2 Deckelbeschriftung für Standard-Kalibrierlösung 2 Bei Schlauchsets für Anwendungen am MultiTRACE sind die jeweiligen Sondenleitungen mit Sample 1-4 gekennzeichnet. Der Transportpuffer ist ein Konzentrat und muss gemäß Anleitung mit Wasser (deionisiert oder destilliert) verdünnt werden. Die ordnungsgemäße Verdünnung kann durch die Leitfähigkeitsmessung eines Aliquots überprüft werden.
  • Seite 46: Montage Des Schlauchsets Filtration

    Hand zu führen. Abbildung 23: Ansicht einer fertig verschlauchten Frontseite für die Betriebsart Filtration (Beispiel im Bild TRACE C2 Control) Überprüfen Sie nach dem Einlegen des Schlauchsets, ob das Ergebnis mit dieser Darstellung in Abbildung 23 übereinstimmt.
  • Seite 47: Abbildung 25: Positionierung Der Ventilschläuche Am Gerät

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Legen Sie nun die Führungsplatten so über die Ventile, dass die Schlauchpaare jeweils über den Ventilschlitzen liegen (siehe Abbildung 25). Achten Sie beim Einlegen der Schläuche darauf, dass sich die Farbmarkierung (rot, gelb, grün) immer rechts neben dem...
  • Seite 48: Abbildung 28: Sichern Der Ventilschläuche Durch Führungsplatten

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Nachdem Sie alle drei Ventile bestückt haben, schieben Sie anschließend die beiden Führungsplatten in Richtung Ventil, um die Position der Schläuche im Ventilschlitz zu fixieren (Abbildung 28). Abbildung 28: Sichern der Ventilschläuche durch Führungsplatten Im nächsten Schritt werden die beiden Pumpenkassetten auf die Motorwelle aufgesteckt und fest an die Halteplatte gepresst, bis ein Klicken durch das Einrasten zu hören ist.
  • Seite 49: Abbildung 31: Komplett Montierte Seitenplatte (Beispiel Im Bild Trace C2 Control)

    Nachdem die Front des Gerätes mit den Pumpen und Ventilen bestückt wurde, wird die Seitenplatte des Gerätes mit Sensor, Tropfkammern und Diffusionsmodul versehen. Eine fertig bestückte Seitenplatte ist in Abbildung 31 gezeigt. (Beispiel im Bild TRACE C2 Control) Abbildung 31: Komplett montierte Seitenplatte Zuerst wird die Messzelle in die seitliche Aufnahme des Messverstärkers eingesetzt (Abbildung 32).
  • Seite 50: 4-Kanal Betrieb

    Halterungen (Abbildung 35). Abbildung 35: Einstecken der Tropfenzähler in die Halterung 6.2.3.1 4-Kanal Betrieb Das Schlauchset für MultiTRACE-Anwendungen enthält ein Segment mit 4 weiteren Ventilschläuchen zur Selektion des jeweiligen Probenahme-Kanals (1-4). Legen Sie die einzelnen Ventilschläuche wie in Abbildung 36 gezeigt ein, ziehen Sie die Schläuche...
  • Seite 51: Montage Des Schlauchsets Für Die Betriebsart Dialyse

    Lagerbedingungen bei 4-8°C sollte dieses erst direkt vor der Inbetriebnahme erfolgen. Vor dem Einbau des Reaktors muss das Schlauchset in das MultiTRACE eingelegt und mit Puffer gefüllt sein. Eine trockene Inbetriebnahme führt zu einer Kapazitätsabnahme des Reaktors und muss deshalb unbedingt vermieden werden.
  • Seite 52: Abbildung 38: Einbau Und Befestigung Des Enzymreaktors

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Sollte Luft in den Enzymreaktor eindringen, besteht die Gefahr einer Kapazitätsabnahme des Enzymreaktors, verbunden mit einer geringeren Empfindlichkeit. Nach dem Einbau des Enzymreaktors folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm und der Befüllvorgang wird mit dem eingebauten Enzymreaktor fortgesetzt.
  • Seite 53: Anschluss Der Dialysesonde

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 6.2.6 Anschluss der Dialysesonde 6.2.6.1 Montage der Dialysemembran in der Dialysesonde Vor jeder Online-Messung bei Bioprozessen mit Sterilanforderung muss eine neue Dialysemembran, wie in der nachstehenden Abbildung 39 dargestellt, eingebaut werden. Bei Nichtbeachtung kann eine Unsterilität den gesamten Kultivierungsprozess gefährden.
  • Seite 54: Abbildung 40: Einlegen Der Membran In Die Sondenbrille Und Anziehen Der Schrauben

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Die neue Dialysemembran muss korrekt platziert werden und die Sondenbrille muss mit den zwei Schrauben fest angezogen werden (siehe Abbildung 40). Abbildung 40: Einlegen der Membran in die Sondenbrille und Anziehen der Schrauben Es ist besonders auf die korrekte Platzierung der Membran in der Dialysesonde zu achten.
  • Seite 55: Installation Der Dialysesonde Im Bioreaktor

    Eintauchtiefe der Dialysesonde von 2,5 cm ist eine spezielle Membran verfügbar. 6.2.6.3 Sterilisation der Dialysesonde Vor dem Anschluss der Dialysesonde an das MultiTRACE muss die Sonde zusammen mit dem Bioreaktor sterilisiert werden. Verbinden Sie die Dialysesonde mit den Adaptern „UNF to LUER“, wie in Abbildung 42 dargestellt.
  • Seite 56 Bedienungsanleitung MultiTRACE d) Nach der Sterilisation: Nach der Abkühlphase schließen Sie die „UNF to LUER“ Verbinder wieder an. e) Erneut mit Hilfe der Einmalspritze die Sonde mit Pufferlösung füllen und vorsichtig auf freien Fluss prüfen (siehe Abbildung 42). f) Jetzt kann die Dialysesonde an das entsprechende Schlauchset des online Analysegerätes angeschlossen werden.
  • Seite 57: Anbindung Der Dialysesonde An Das Schlauchset

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 6.2.6.4 Anbindung der Dialysesonde an das Schlauchset Die Dialysesonde wird mit dem Dialyse-Schlauchset der online Analysegeräte verbunden. Die Zu- und Abläufe der Sonde sind durch Pfeile an den Seiten gekennzeichnet. Die Markierungen am Schlauchset zeigen in dieselbe Richtung, siehe nachstehende Abbildungen.
  • Seite 58: Anschluss Der Filtrationssonde

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 6.2.7 Anschluss der Filtrationssonde Die Filtrationssonde dient zur Gewinnung keimfreien Filtrates aus Bioreaktoren und Fermentern unter sterilen Bedingungen. Eine schlauchförmige Mikrofiltrationsmembran aus Polypropylen, die mit Hilfe einer Inline-Sonde im Inneren des Bioreaktors positioniert wird, dient als Sterilbarriere. Die Sterilisation der Filtrationssonde erfolgt zusammen mit dem Bioreaktor.
  • Seite 59: Hydrophilisierung Der Polypropylenmembran

    Die Polypropylenmembran, die für die Filtrationssonde eingesetzt wird, ist für wässrige Medien undurchlässig (hydrophob). Aus diesem Grund muss die Membran vor jedem Einsatz mit 70% -iger Isopropanol-Lösung hydrophilisiert werden. Diese Hydrophilisierung kann mit dem Hydrophilisierungs-Set und dem MultiTRACE einfach durchgeführt werden.
  • Seite 60: Beschreibung Des Hydrophilisierungs-Sets

    Schlauchende wird in dem Standzylinder so fixiert, dass es frei in der Luft oberhalb des Flüssigkeitsstandes hängt (siehe Markierung in Abbildung 47). Die Pumpenkassette des Hydrophilisierungs-Set wird auf eine Motorwelle des MultiTRACE gesteckt. Die zweite Motorwelle bleibt frei. Abbildung 47: Hydrophilisierungs-Set Aufbau und Anschluss...
  • Seite 61: Durchführung Der Dichtigkeitsprüfung

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Nach Starten des Programms „TraceMon“ im Filtrationsmodus erscheint die in Abbildung 48 gezeigte Startseite. Auf der rechten Seite der Bedienoberfläche befindet sich das Bedienfeld mit den Steuerknöpfen für das Starten (Pumpe ein) und das Stoppen (Pumpe aus) der Pumpe, sowie der Steuerknopf für die Dichtigkeitsprüfung.
  • Seite 62: Anbindung Der Filtrationssonde An Das Schlauchset

    Die Filtrationssonde wird mit dem Filtrationsschlauchset der online Analysegeräte verbunden. Zum Anschluss der Filtrationssonde an das Schlauchset des MultiTRACE wird der LUER-Verbinder (male) an den LUER-Anschluss (female) am Auslass der Sonde wie in Abbildung 49 dargestellt verbunden. Abbildung 49: Filtrationssonde mit Schlauchset und Anbindung des Schlauchsets 6.2.8 Anschluss des Bypassmoduls...
  • Seite 63: Laden Der Software Und Netzwerkanschluss

    Webseite erreichbar. Zur Installation gehen Sie bitte wie folgt vor: Schließen Sie das MultiTRACE an Ihr Netzwerk an und rufen Sie in Ihrem Webbrowser die werkseitige IP-Adresse 192.168.120.231 auf. Hier haben Sie die Möglichkeit, wichtige Dateien und die Bedienungsanleitung auf Ihren Rechner herunter zu laden sowie dem Gerät eine für Ihr eigenes Netzwerk passende IP-...
  • Seite 64: Abbildung 51: Login Für Netzwerkeinstellungen

    Setup Datei der Bediensoftware (_x_x_x = Versionsangabe) • ip_set als Sicherheitskopie der Boot Datei • Bedienungsanleitung des MultiTRACE als pdf-Datei • Excel Makro “Macro_bpd.xlsm” Abbildung 51: Login für Netzwerkeinstellungen Ändern Sie im zweiten Schritt die Netzwerkadresse des Gerätes. Diese finden Sie im Menüpunkt „Netzwerkeinstellungen“.
  • Seite 65: Problembehebung

    Netzwerkadresse oder die Netzbezeichnung nicht mit Ihrem Netz kompatibel ist. Wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihren Netzwerkadministrator und ändern Sie die IP-Adresse des MultiTRACE in diesem Formularfeld. Nach dem Ändern der Netzwerkadresse ist das MultiTRACE nur über diese neue IP-Adresse erreichbar.
  • Seite 66: Installation Der Pc-Software

    Während der Installation werden Sie aufgefordert, die Speicherorte für das Programm und die späteren Messdaten festzulegen. Anschließend startet die Software das Gerät mit der angegebenen IP-Adresse und verbindet sich automatisch mit dem MultiTRACE. 6.5 Ändern der Start-Einstellungen Falls Sie zu einem späteren Zeitpunkt die IP-Adresse geändert haben, müssen Sie anschließend auch die Start-Einstellungen in der Programmverknüpfung des Start-...
  • Seite 67: Zugangsbeschränkungen Aktivieren / Anmelden

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 6.5.1 Zugangsbeschränkungen aktivieren / Anmelden Zur Aktivierung der Zugangsbeschränkung, mit deren Hilfe den verschiedenen Verantwortlichen die Zugriffsrechte auf die Menüfunktionen zugeordnet werden, lässt sich mit Hilfe des Login-Startbefehls „-L“ aktivieren. Das Gerät öffnet dann beim ersten Start dem Administrator-Modus. Der Administrator legt dann weitere Bediener an und teilt ihnen die Zugriffsrechte (Gruppe 0-2) zu.
  • Seite 68: Belegung Der Analogausgänge

    Buchsen Analog 1 (Messkanal 1 – Glukose) und Analog 2 (Messkanal 2 – Laktat) zur Verfügung. Bei Anwendung der Methode Ethanol / Methanol wird das Signal auf Analog 1 ausgegeben. Der Ausgang Analog 3 ist im MultiTRACE nicht aktiv. 0 (2) -10 V...
  • Seite 69: Inbetriebnahme Des Gerätes

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 6.7 Inbetriebnahme des Gerätes Vor jeder Inbetriebnahme muss das MultiTRACE auf eine Funktionsbereitschaft hinsichtlich sämtlicher Module am Gerät überprüft werden. Folgende Bedingungen sind am Gerät sorgfältig zu kontrollieren: • Sind die Original-Pumpenkassetten richtig eingelegt? • Ist das Schlauchset vollständig und korrekt angeschlossen? •...
  • Seite 70: Bedienung

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7 Bedienung Das MultiTRACE wird am Netzschalter auf der Rückseite eingeschaltet und über einen externen PC angesteuert. Auf dem Desktop des PC befindet sich das Start-Icon . Durch Doppelklick wird die Anwendung gestartet. Die in Abbildung 55 gezeigte Startseite erscheint.
  • Seite 71: Abbildung 56: Bildschirmanzeige Zur Anpassung Der Messwerte-Darstellung

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Abbildung 56: Bildschirmanzeige zur Anpassung der Messwerte-Darstellung Die jeweils aktuellen Messwerte werden in der Datenanzeige gezeigt (siehe gelbe Markierung in Abbildung 56). Folgende weitere Aktionen stehen zur Auswahl: Verschieben der Grafik: • Rechte Maustaste gedrückt halten und bewegen Zoomen: •...
  • Seite 72: Abbildung 57: Autostart

    Gerät in den Zustand „Bereitschaft“ über. Der gesamte Vorgang benötigt je nach gewählter Messmethode zwischen 40 bis 60 Minuten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das MultiTRACE direkt nach dem Priming selbständig mit den Messungen beginnen zu lassen. Für den Autostart wird im Auswahlfeld „autom.
  • Seite 73: Basis-Befehle

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Die Taste startet die Messungen. Die Taste hält Messungen, Kalibrationen usw. an. Die Taste löst eine Kalibrationsmessung aus. Die Taste löst jeweils nur eine Messung auf dem gewählten Kanal aus. Im Dialysemodus erscheinen weitere Tasten mit der Beschriftung 7.1 Basis-Befehle...
  • Seite 74: Referenz (Nur Für Dialyse)

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.1.5 Referenz (nur für Dialyse) Zum Abgleich der Durchlässigkeit der beiden Diffusionsmembranen in der Diffusionszelle (die nur mit den Kalibrierlösungen in Kontakt gebracht werden kann) und in der Dialysesonde (die nur in Kontakt mit dem Reaktorinhalt steht), ist eine Referenzmessung notwendig.
  • Seite 75: Abbildung 60: Aufforderung Zur Entnahme Einer Probe Und Anschluss An Den 3-Wegehahn

    Konzentration vergleichen und den neuen Referenzfaktor bestimmen. Falls kein offline Gerät zur Ermittlung der Referenzwerte verfügbar ist, können Sie die Probe auch am MultiTRACE direkt vermessen. Wählen Sie dazu die Funktion „Messung“ und folgen Sie den weiteren Anweisungen der Menüführung (Abbildung 60).
  • Seite 76: Schnellreferenz (Nur Für Dialyse)

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Führen Sie „Probe bereit“ nur aus, wenn Sie sicher sind, dass die gefüllte Spritze angeschlossen und der 3-Wege Hahn in der richtigen Stellung steht. Ansonsten werden fehlerhafte Messwerte resultieren! Mit „Probe bereit“ lösen Sie die Vermessung der externen Probe aus. Es werden drei Messungen durchgeführt und der Mittelwert wird als Ergebnis angezeigt.
  • Seite 77: Abbildung 63: Anzeige Nach Schnellreferenz

    Taste „Schnellreferenz“ vorlag. Mit der Funktion „Verwerfen“ brechen Sie den Vorgang ab und kehren zur Ausgangslage zurück. Solange das Eingabefenster offen ist, und keine neuen Referenzwerte eingetragen und bestätigt wurden, arbeitet das MultiTRACE mit dem aktuell gültigen Referenzfaktor weiter. Im Falle von mehreren angeschlossenen Sonden kann die Schnellreferenz für ausgewählte Messstellen automatisiert durchgeführt werden.
  • Seite 78: Menüleiste

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2 Menüleiste 7.2.1 Menüpunkt Datei Abbildung 64: Menü-Optionen "Datei" Die Messdaten werden im Textformat in einer bpd-Datei aufgezeichnet und standardmäßig im Unterordner „Daten“ abgelegt. Neben Datum und Uhrzeit werden dort die jeweiligen Daten für Temperatur an der Messzelle, Glukose-Messwert, Laktat-Messwert protokolliert. Zusätzlich wird noch die Messstelle, für die die Werte gelten, gespeichert.
  • Seite 79: Menüpunkt Gerät

    „Anhalten“ (siehe Abbildung 65). 7.2.2.1 Anbinden Wählt man den Unterpunkt „Anbinden“ aus, so hat man die Möglichkeit, ein neues MultiTRACE anzubinden. Hierzu muss die IP-Adresse des Gerätes eingegeben werden (Abbildung 66). Falls Sie die Software über das Start-Icon auf dem Desktop gestartet haben, befindet sich bereits der die Standard IP-Adresse 192.168.120.231 in der Anzeige.
  • Seite 80: Inbetriebnahme

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Wenn Sie diese neue Adresse auch zukünftig automatisch vorgeschlagen bekommen möchten, verfahren Sie bitte wie in Abschnitt „6.5 Ändern der Start-Einstellungen“ beschrieben. Wenn Sie die korrekte IP-Adresse eingetragen haben und sich das Gerät im Netzwerk befindet, wird dieses an den Steuercomputer angebunden und ein Sternchen hinter der Gerätenummer erscheint im Anzeigebalken.
  • Seite 81: Anhalten

    Das Gerät behält in diesem Fall die gespeicherten Daten für Kalibrier- und Referenzwerte. Betätigen Sie die Taste „Anhalten“, geht das MultiTRACE in den Stillstand über. Das Programm kann nun geschlossen werden. Auch das Gerät kann am Netzschalter ohne Datenverlust ausgeschaltet werden. Beim erneuten Anschalten des Gerätes oder Neustart des Steuerprogramms erscheint die in Abbildung 67 dargestellte Abfragemaske.
  • Seite 82: Menüpunkt Anzeige

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2.3 Menüpunkt Anzeige Abbildung 68: Menü-Optionen "Anzeige" 7.2.3.1 Diagramm drucken Durch Auswahl des Menüunterpunktes „Diagramm drucken“ wird das aktuell gezeigte Diagramm auf einem Drucker ausgedruckt. 7.2.3.2 Kalibrierwerte Wird der Unterpunkt „Kalibrierwerte“ gewählt, so wird ein Fenster mit den aktuellen Kalibrierwerten geöffnet (Abbildung 69).
  • Seite 83: Kalibrierhistorie

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2.3.3 Kalibrierhistorie Wird der Unterpunkt „Kalibrierhistorie“ gewählt, so wird ein Fenster mit den letzten Kalibrierwerten geöffnet (Abbildung 70). Abbildung 70: Bildschirmanzeige der aktuellen Kalibrierhistorie Durch Klicken der rechten Maustaste lässt sich die Kalibrierhistorie als txt.-Datei abspeichern. 7.2.3.4 Status Wird der Unterpunkt „Status“...
  • Seite 84: Menüpunkt Einstellungen

    Messstellen • hier können bis zu 4 Messstellen aktiv geschaltet werden. Dieses ist z.B. der Fall, wenn bei der Verwendung des MultiTRACE einzelne Reaktoren noch nicht in Betrieb genommen wurden oder nicht benutzt werden sollen. Mindestens eine Messstelle muss aktiv geschaltet bleiben.
  • Seite 85: Parameter

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2.4.1 Parameter Im Unterpunkt „Parameter“ können alle relevanten Parameter für den Messbetrieb eingestellt werden (Abbildung 73). Abbildung 73: Eingabemaske zur Einstellung der Messparameter Messperiode • Geben Sie hier das gewünschte Messintervall an. Bei Wert 1 wird jede Minute bzw. mit maximaler Frequenz gemessen. Eine Analyse pro Stunde erfordert beispielsweise die Eingabe 60.
  • Seite 86 Bedienungsanleitung MultiTRACE Anzahl der Messwerte in der Gruppe • Bei größeren Messintervallen kann es sinnvoll sein, zum jeweiligen Zeitpunkt mehrere Messungen mit maximaler Frequenz hintereinander ablaufen zu lassen. So könnte beispielsweise alle 6 Stunden eine Gruppe von 10 Messungen erfolgen. Die Anzahl der Messwerte in der Gruppe lässt sich hier einstellen.
  • Seite 87: Abbildung 74: Umschalten Der Analogausgabe

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Abbildung 74: Umschalten der Analogausgabe Ausgabebereich Glukose / Ausgabebereich Laktat • Hier werden die Ausgabebereiche der Analogausgänge eingestellt. Dabei wird folgendermaßen vorgegangen: Es wird immer die obere Grenze des Messbereichs angegeben. Die untere Grenze ist auf 0 voreingestellt.
  • Seite 88: Messstellen

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2.4.2 Messstellen MultiTRACE verfügt über 4 verschiedene Messstellen (Bioreaktor 1-4). Diese werden über die Selektionsventile an der Seitenfläche des Gerätes angesteuert. Für den Fall, dass nicht alle 4 Messstellen verwendet werden sollen, kann mit Hilfe des Messstellen Eingabefensters festgelegt werden, welche Messstellen aktiv geschaltet werden sollen.
  • Seite 89: Grundeinstellung

    Messwerte oder die Zerstörung des Schlauchsets die Folge! Durch Setzen einer Markierung in „Uhr stellen“ können Sie die Systemzeiten des PC und des MultiTRACE abgleichen. Die PC-Systemzeit wird dann im MultiTRACE übernommen. 7.2.4.4 Sprache Im Unterpunkt „Sprache“ kann die Spracheinstellung ausgewählt werden (Abbildung 77).
  • Seite 90: Menüpunkt Zeitplaner

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2.5. Menüpunkt Zeitplaner Abbildung 78: Menüpunkt „Zeitplaner“ Mit Hilfe des Menüs „Zeitplaner“ kann das Gerät in seinen zeitlichen Aktionen individuell programmiert werden. Zur Auswahl stehen die Optionen „Zeitplan bearbeiten“ und „Autoreferenz“. Die Funktion „Autoreferenz“ ist nur aus dem Betriebszustand Bereitschaft/Standby heraus aktiv.
  • Seite 91 Bedienungsanleitung MultiTRACE Im Untermenü „Ereignisse“ können einzelne Aktionen zu bestimmten Zeitpunkten eingetragen werden. Für jede Aktion (Einzelmessung, Kalibrieren, Start, Bereitschaft) können ein oder mehrere Zeitpunkte festgelegt werden. Diese Ereignisse werden immer vorrangig zu anderen Aktionen (aus dem Ablaufplan oder der Parameterliste) behandelt. Für den Fall, dass zum geplanten Zeitpunkt eines Ereignisses eine Aktion des Ablaufplans oder der Parameterliste läuft, wird so lange...
  • Seite 92: Ablaufplan

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2.5.1.2 Ablaufplan Abbildung 80: Beispieleintrag im Untermenü „Ablaufplan“ Der Ablauf der Aktionen wird durch Eintragung des Zeitabstandes, der gewünschten Aktion (Messung oder Kalibrieren), der Anzahl der jeweiligen Messungen und der zugehörigen Messstelle zusammengestellt. Der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Aktionen wird in das Feld „nach …...
  • Seite 93: Auto-Referenz (Nur Für Dialyse)

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Durch Drücken der Taste „Alle löschen“ werden alle Einträge im Listenfeld gelöscht. Durch Drücken der Taste „OK“ werden alle Eintragungen gespeichert und aktiviert. Mit „Abbruch“ werden die Änderungen verworfen. Der Ablaufplan wird so lange zyklisch ausgeführt, bis das Gerät gestoppt oder in Bereitschaft versetzt wird.
  • Seite 94: Menüpunkt Anmelden

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2.6 Menüpunkt Anmelden Mit Hilfe dieses Menüs lässt sich eine Bedienerverwaltung einrichten, die es je nach Verantwortlichkeit des Bedieners erlaubt, verschiedene Zugriffsrechte zuzulassen. Abbildung 82: Menüpunkt „Anmelden“ Dieser Menüpunkt wird nur dann aktiviert, wenn das Programm mit der Start- Einstellung „...
  • Seite 95: Tabelle 6: Übersicht Der Zugriffsrechte

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Die Zuordnung der voreingestellten Zugriffsrechte zu den jeweiligen Gruppen sind in Tabelle 6 dargestellt. Menüfunktion Administrator Verantwortlicher Bediener Alle Name admin Passwort trace Gruppe Datei Öffnen.. Gerät Anbinden Inbetriebnahme Reinigen Anhalten Anzeige Diagramm drucken Kalibrierwerte Referenzen zurücksetzen Kalibrierhistorie...
  • Seite 96: Menüpunkt Information

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 7.2.7 Menüpunkt Information Abbildung 83: Menüpunkt „Information“ Beim Aufrufen des Menüpunktes „Information“ werden die aktuellen Software- Versionsnummern des Gerätes und der Steuersoftware trace_mon sowie die Seriennummer des Gerätes angezeigt.
  • Seite 97: Statusmeldungen Der Led

    Um den Gerätestatus auch unabhängig von der Bediensoftware auf einem angeschlossenen PC direkt am Gerät ablesen zu können, sind die verschiedenen Betriebszustände anhand der frontseitigen LED ablesbar. Die folgende Tabelle 7 gibt einen Überblick über die LED Signale am MultiTRACE: Status Aktion LED links (grün)
  • Seite 98: Tipps Und Checkliste

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 8. Tipps und Checkliste 8.1 Auswahl der geeigneten Standardlösungen Für eine optimale Abdeckung der erwarteten Konzentrationsverläufe stehen verschiedene Kombinationen von Kalibrierstandardlösungen zur Verfügung. Wir empfehlen jeweils den höherkonzentrierten Standard als Standard 1 anzuschließen, da zur Erstinbetriebnahme Standard 1 zum Einlaufen des Sensors verwendet wird.
  • Seite 99: Dialyse-Modus: Referenzierung Bei Niedrigen Laktat-Konzentrationen

    In vielen Fällen liegt bei Beginn einer Kultivierung Glukose im Überschuss vor und das Medium ist (noch) frei von Laktat. Bei der Durchführung einer Referenzierung schlägt das MultiTRACE nach der Referenzmessung einen Wert vor, der in der Regel durch Eingabe des bekannten Wertes (aus der Medienzusammensetzung bekannt oder mit einem externen Analysator ermittelt) überschrieben wird.
  • Seite 100: Datenimport In Excel

    8.5 Datenimport in Excel 8.5.1 Manueller Datenimport in Excel Die Messwerte des MultiTRACE werden als bpd-Datei auf dem Rechner gespeichert. Für eine Weiterverarbeitung in Excel können die Daten importiert werden. Der Datenimport der bpd-Datei in Excel erfolgt in sieben Schritten: 1.
  • Seite 101: Abbildung 86: Datenimport Der Bpd-Datei In Excel, Textkonvertierungs-Assistent Schritt 1

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Abbildung 86: Datenimport der bpd-Datei in Excel, Textkonvertierungs-Assistent Schritt 1 6. Textkonvertierungs-Assistent (Schritt 2) In diesem Schritt wird das Trennzeichen „Semikolon“ ausgewählt (orange Markierung) und durch Drücken der Taste „Weiter“ bestätigt (rote Markierung). Abbildung 87: Datenimport der bpd-Datei in Excel, Textkonvertierungs-Assistent Schritt 2 7.
  • Seite 102: Abbildung 89: Datenimport Der Bpd-Datei In Excel „Weitere Textimporteinstellungen

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Hier können „Weitere Textimporteinstellungen“ gewählt werden. Als Dezimaltrennzeichen wird der Punkt „.“ und als 1000er Trennzeichen wird ein Leerzeichen eingestellt (rote Markierung). Abbildung 89: Datenimport der bpd-Datei in Excel „Weitere Textimporteinstellungen“ Nach Bestätigung dieses Fensters mit „OK“ wird auch der Schritt 3 des Textkonvertierungs-Assistenten mit „Fertig stellen“...
  • Seite 103: Datentransfer In Excel Mit Hilfe Eines Makros

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 8.5.2 Datentransfer in Excel mit Hilfe eines Makros Als Alternative zum manuellen Import der Daten in Excel steht der Makro „Macro_bpd.xlsm“ zur Verfügung, mit dessen Hilfe automatisch der Datentransfer in eine Tabelle sowie die Erstellung einer Grafik durchgeführt werden kann. Das Makro kann vom Downloadbereich der internen Gerätewebseite geladen werden (siehe...
  • Seite 104: Abbildung 91: Grafische Auswertung Des Versuchs

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Date Time Reactor No. Temperature Glucose Lactate Feed pump speeTime of Exp. 23.04.2015 09:13:59 25,800 0,840 0,280 1,000 0,000 23.04.2015 09:15:59 26,000 0,890 0,220 1,000 0,033 23.04.2015 09:17:59 26,200 1,920 0,210 0,828 0,067 23.04.2015 09:19:59 26,300 2,700 0,200...
  • Seite 105: Checkliste

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 8.6 Checkliste Arbeits- Aktion Kapitel Seite Abbildung Check schritt Installation der PC-Software (nur 6.3 und 63ff bei der Erstinbetriebnahme) Aufrufen der Internetseite des Gerätes Herunterladen des 64ff Installationsprogramms Ausführen des Installationsprogramms 66ff Einstellen der IP-Adresse und der 63ff...
  • Seite 106: Tabelle 10: Checkliste Zur Inbetriebnahme

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Arbeits- Aktion Kapitel Seite Abbildung Checkliste schritt Anschalten des Gerätes Einschalten des Netzschalters auf der Rückseite des Gerätes Booten des internen Rechners abwarten (weiße LED wechselt auf rot) Starten der PC-Software 70ff Doppelklick der Start-Icons auf dem Desktop (trace_mon)
  • Seite 107: Hilfe Bei Störungen

    • versuchen Sie auf keinen Fall, Störungen an der elektrischen Ausrüstung zu beheben! Bei Problemen mit dem MultiTRACE bitte zunächst die folgenden Tabellen 11 und 12 aufmerksam lesen, die eine Übersicht über mögliche Störungen geben. 9.1. Fehlermeldungen Das Gerät verfügt über einige interne Prüfabfragen und gibt entsprechende Fehlermeldungen.
  • Seite 108: Kalibrierung Unplausibel

    Bedienungsanleitung MultiTRACE 9.1.2 Kalibrierung unplausibel Diese Prüfung dient zur Erkennung von Fehlerquellen, bei denen die Kalibriermessungen zwar gleichmäßig verlaufen, aber trotzdem falsche Ergebnisse liefern (z.B. Angabe der Standardkonzentrationen falsch eingegeben). Bei jeder Kalibrierung müssen die Werte für die Kalibriergeraden (Offset/Steigung) innerhalb vorgegebener Bereiche liegen, anderenfalls erscheint diese Fehlermeldung.
  • Seite 109: Mögliche Ursache

    Bedienungsanleitung MultiTRACE Fehler/Fehlermeldung Mögliche Ursache Kalibrierung gescheitert Kalibrierstandard leer Transportpuffer leer Luftblase in der Messkammer Falsches Schlauchset verwendet Messzelle nicht richtig eingelegt Falsche Methode gewählt Ventilschläuche falsch oder nicht eingelegt Nur Dialyse: Drei-Wege-Hahn falsch eingestellt Schlauchset veraltet Leckage im Schlauchset Kalibrierleitung blockiert oder Schlauchset verstopft Software-Versionen Gerät / PC passen nicht zueinander...
  • Seite 110: Tabelle 12: Kalibrationsfehler Und Deren Behebung

    (nur bei der Applikation DIALYSE. Eine Position bringen. externe Probe wurde gemessen und der Drei-Wege-Hahn wurde nicht wieder zurückgestellt). Softwareversionen vom MultiTRACE und Passende Software verwenden. PC passen nicht zusammen. Gegebenenfalls den Trace_Mon von der Internetseite neu installieren. Tabelle 12: Kalibrationsfehler und deren Behebung...
  • Seite 111: Instandhaltung

    1. Reinigung der Gehäuseoberfläche (feucht) 2. Reinigung der Motorwellen (trocken) 3. Reinigung der Sensorkontakte (trocken) 4. Funktionsüberprüfung der Ventile und Motoren Die Reinigung der MultiTRACE Gehäuseoberfläche ist mit einem feuchten Tuch durchzuführen. 10.2 Schlauchset Verstopfte oder beschädigte Schlauchsets sind auszuwechseln und durch neue zu ersetzen.
  • Seite 112 Zur erneuten Inbetriebnahme des Schlauchsets sind die Schläuche dann wieder ordnungsgemäß einzulegen. Anschließend ist eine Befüll-Phase mit Transportpuffer notwendig. Ist das MultiTRACE für längere Zeit außer Betrieb, ist im Anschluss das Schlauchset zu wechseln. Vor jeder Inbetriebnahme der Anlage sind alle Verbindungen mit LUER-Lock oder UNF-Fittings auf Dichtigkeit hin zu überprüfen und...
  • Seite 113: Entsorgung

    Berührung gekommen sind, für die sachgerechte Entsorgung oder Deklaration bei deren Transport verantwortlich. Dekontaminationserklärung Die TRACE Analytics GmbH ist dazu verpflichtet, für den Schutz seiner Arbeitnehmer vor Gefahrstoffen zu sorgen. Für die Rücksendung von Geräten und Komponenten muss der Absender eine Dekontaminationserklärung anfertigen, mit der er nachweist, wie er die für seinen Anwendungsbereich der Geräte geltenden...
  • Seite 114 • Der Empfänger muss die Dekontaminationserklärung lesen können, bevor er die Verpackung öffnet. Das Formblatt einer Dekontaminationserklärung finden Sie im Anhang „Dekontaminationserklärung“ und auf der Homepage der TRACE Analytics GmbH unter www.trace.de. Verletzungsgefahr durch unsachgemäß durchgeführte Arbeiten! Die Demontage und die Entsorgung des Gerätes darf nur von Fachpersonal...
  • Seite 115: Anhang

    Genaue Angaben zu Gerätespezifikationen und dem Lieferumfang enthalten die Auftrags- oder Lieferunterlagen, die sie vertraglich vereinbart haben oder mit dem Gerät erhalten. Wenn mitgelieferte Unterlagen nicht mit dem Gerät übereinstimmen oder Unterlagen fehlen, setzen Sie sich bitte mit der TRACE Analytics GmbH oder dem autorisierten Händler in Verbindung.
  • Seite 116: Datenblatt (Technische Daten)

    7 & 8, Windows Server 2012 R2 Analogausgang 0..10 V / 0..20 mA / 4..20 mA Eingangsspannung 100..120 / 220..240 V ∼; 50/60 Hz Abmessungen in mm (BxHxT) 120 x 170 x 200 Gewicht 2,0 kg Tabelle 13: Technisches Datenblatt MultiTRACE...
  • Seite 117: Ergänzende Dokumentationen

    12.3 Ergänzende Dokumentationen 12.3.1 EG-Konformitätserklärung Mit den beigefügten Konformitätserklärungen bestätigt die TRACE Analytics GmbH die Übereinstimmung des Gerätes MultiTRACE mit den benannten Richtlinien. 12.3.2 Dekontaminationserklärung Für die Rücksendung von Geräten/Komponenten kopieren Sie dieses Formblatt, füllen es sorgfältig aus und fügen es den Lieferpapieren bei.

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