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Tipps Und Checkliste; Auswahl Der Geeigneten Standardlösungen; Dialyse-Modus: Referenzierung Zu Beginn Einer Fermentation - Trace C2 Control Bedienungsanleitung

2-parameter online analysesystem/erweiterung auf 4 kanäle
Inhaltsverzeichnis
Bedienungsanleitung TRACE C2 Control / M4

8 Tipps und Checkliste

8.1 Auswahl der geeigneten Standardlösungen
Für eine optimale Abdeckung der erwarteten Konzentrationsverläufe stehen
verschiedene Kombinationen von Kalibrierstandardlösungen zur Verfügung. Wir
empfehlen jeweils den höherkonzentrierten Standard als Standard 1 anzuschließen,
da zur Erstinbetriebnahme Standard 1 zum Einlaufen des Sensors verwendet wird.
Dieser Prozess ist umso effektiver, je höher die von der enzymatischen Reaktion
hervorgerufenen Signale sind.
Je nach Prozessbedingungen und Zielsetzung der Kultivierung sind verschiedene
Konzentrationsbereiche abzudecken. Grundsätzlich sollte der Konzentrationsbereich
zwischen den Konzentrationen der Standardlösungen liegen, um eine optimale
Messgenauigkeit sicherzustellen. Außerdem ist es immer ratsam einen Standard mit
sehr niedriger Konzentration zu wählen, um Messwerte nahe Null sicher zu
bestimmen.
Bei Regelungen sollten die Konzentrationen der Kalibrierstandards nicht zu weit vom
Regelpunkt entfernt liegen. Beispielsweise ist für eine Regelung bei 1 g/L sinnvoller
mit einer Kombination 0,5 g/L und 4 g/L zu arbeiten als mit z. B. 1 g/L und 10 g/L.
8.2 Dialyse-Modus: Referenzierung zu Beginn einer
Fermentation
Bei der Verwendung der Dialyse-Methode ist es notwendig, eine Referenzierung
durchzuführen, um die Durchlässigkeit der Membran innerhalb des Reaktors und
außerhalb in der Diffusionszelle miteinander abzugleichen, sowie
Temperaturunterschiede zwischen beiden Membranen zu kompensieren. Eine
zuverlässige Bestimmung des Referenzfaktors ist deshalb für die Qualität der
Messergebnisse sehr wichtig.
Es wird deshalb empfohlen, den Referenzwert möglichst frühzeitig zu Beginn der
Kultivierung zu bestimmen und dabei eine Phase ohne Konzentrationsschwankungen
im Medium zu nutzen.
Da sich die Empfindlichkeit des Sensors innerhalb der ersten 12
Stunden noch weiter erhöht, ist es ratsam, den Prozess der
Kalibrierung und Referenzierung nach einiger Zeit zu wiederholen,
um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Inaktivieren Sie dazu die Autokalibration und stellen Sie zunächst das Messintervall
auf 1. Verfolgen Sie danach einige Messwerte. Wenn diese nicht zu stark streuen und
möglichst konstant liegen, können Sie die Referenzmessung auslösen.
Nach der Referenzierung sollten Sie noch einige Messungen abwarten und
überprüfen, ob die neu berechneten Werte Ihren Erwartungen entsprechen.
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Diese Anleitung auch für:

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