Originalanweisungen Zum Zwecke der Einhaltung der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG enthält die englische Version dieses Handbuchs die Originalanweisungen. Handbücher in anderen Sprachen sind Übersetzungen der Originalanweisungen. Dokumentation Handbücher stehen unter folgenden Adressen zum Download zur Verfügung: http://www.drive-setup.com/ctdownloads Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen gelten zur Zeit der Drucklegung für die angegebene Softwareversion als richtig, sind jedoch nicht Teil eines Vertrags.
EU-Konformitätserklärung Control Techniques Ltd, The Gro, Newtown Powys UK SY16 3BE Die Veröffentlichung dieser Erklärung erfolgt in alleiniger Verantwortung des Herstellers. Der Gegenstand der Erklärung erfüllt die einschlägigen Harmonisierungsrechtsvorschriften der Union. Die Erklärung bezieht sich auf die nachstehend aufgeführten Frequenzumrichter-Produkte: Spannungsklasse Baugröße 480 V...
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G. Williams Vice President, Technology Datum: 17. März 2016 Dieser elektrische Antrieb ist für die Verwendung mit den entsprechenden Motoren, Steuereinheiten, elektrischen Schutzkomponenten und anderen Ausrüstungen bestimmt, mit welchen er ein vollständiges Endprodukt oder System bildet. Die Einhaltung der Sicherheits- und EMV-Vorschriften ist direkt von einer ordnungsgemäßen Installation und Konfigurierung der Antriebe abhängig.
Sicherheitsinformationen Warnungen, Vorsichtsmaßnahmen und Hinweise Eine Warnung enthält Informationen, die zur Vermeidung von Sicherheitsrisiken wichtig sind. WARNUNG Ein mit ‚Vorsicht‘ gekennzeichneter Absatz enthält Informationen, die zur Vermeidung von Schäden am Umrichter oder anderen Anlagenteilen notwendig sind. VORSICHT Ein Hinweis enthält Informationen, welche hilfreich sind, eine korrekte Funktion des HINWEIS Produktes zu gewährleisten.
Einhalten der Vorschriften Der Installateur ist verantwortlich für die Einhaltung aller relevanten Vorschriften, wie nationale Verdrahtungsvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und Vorschriften zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Besondere Aufmerksamkeit muss dem Leiterquerschnitt, der Auswahl der Sicherungen oder anderer Sicherungseinrichtungen sowie der fachgerechten Erdung gewidmet werden.
Die Funktion Safe Torque Off (STO – sicher abgeschaltetes Drehmoment) kann in sicherheitsrelevanten Anwendungen eingesetzt werden. Der Systementwickler ist dafür verantwortlich, dass das gesamte System sicher ist und gemäß den geltenden Sicherheitsbestimmungen ausgelegt wurde. Der Entwurf sicherheitsrelevanter Steuersysteme darf nur von entsprechendem Fachpersonal ausgeführt werden.
1.14 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Installationsanweisungen für verschiedene EMV-Umgebungen sind im entsprechenden Leistungsmodul-Installationshandbuch enthalten. Wenn die Installation mangelhaft durchgeführt wird oder andere Geräte nicht den anwendbaren EMV-Standards entsprechen, kann das Produkt durch elektromagnetische Wechselwirkungen mit anderen Geräten Störungen verursachen oder durch andere Geräte gestört werden. Es liegt in der Verantwortung des Installateurs, sicherzustellen, dass das Gerät oder System, in welches das Produkt eingebunden wird, den für den jeweiligen Standort geltenden EMV-Bestimmungen entspricht.
Umrichter-Softwareversionen zu prüfen, um zu gewährleisten, dass dieselben Funktionen wie bei den bereits installierten Umrichtern desselben Modells vorhanden sind. Gleiches gilt für Umrichter, die von einem Nidec Industrial Automation Service Center oder Repair Center zurückgesendet werden. Sollten diesbezüglich irgendwelche Zweifel bestehen, setzen Sie sich mit dem Lieferanten des Produkts in Verbindung.
Nenndauerströme Die Nennströme für die 480V-, 575V- und 690V-Konfigurationen sind in Tabelle 2-2, Tabelle 2-3 und Tabelle 2-4 dargestellt. Die hier angegebenen Dauerstromnennwerte gelten bei einer maximalen Umgebungstemperatur von 40 °C und einer Einbauhöhe bis 1000 m. Für den Betrieb bei höheren Temperaturen und Höhenlagen muss eine Leistungsreduktion vorgenommen werden.
Tabelle 2-4 Nenndauerströme 690 V AC-Eingangsstrom DC-Ausgangsstrom Typische Motorleistung (bei VDC = 760 V) Gerätetyp Dauerstrom Dauerstrom 150 % Überlast MP350A6(R) MP470A6(R) 470* MP700A6(R) 1050 MP825A6(R) 825* 1237,5 MP1200A6(R) 1050 1200 1800 1150 MP1850A6(R) 1570 1850 2775 1300 1750 *Für diesen Nennwert bei 690 V beträgt die Dauer für 150 % Überlast 20 s bei 40 °C und 30 s bei 35 °C.
Beschreibung des Typenschilds Abbildung 2-2 Typisches Leistungsdatenetikett Leistungsbereich Gerätetyp Datumscode Aux-Eingang Spannung/ Frequenz/Stromstärke 1710 Feld-Ausgang Spannung/Stromstärke Leitungseingang Spannung/ Frequenz/Stromstärke Anker-Ausgang Spannung/ Zulassungen Stromstärke/Überlast Seriennummer Schutzart Zulassungsschlüssel UL-Genehmigung Weltweit CE-Zulassung Europa C Tick-Zulassung Australien RoHS-Konformität Europa Datumscodeformat HINWEIS Der Datumscode besteht aus vier Ziffern. Die ersten beiden Ziffern benennen das Jahr und die letzten beiden Ziffern die Woche, in der der Umrichter gebaut wurde.
2.5.1 Für Mentor MP lieferbare Optionsmodule Zur besseren Kennzeichnung sind alle Solutions-Module mit Farbcodes versehen. In der folgenden Tabelle sind die Farbcodes und weitere Informationen zu deren Funktion aufgeführt. Tabelle 2-5 Kennzeichnung der Solutions-Module Solutions- Farbe Bezeichnung Weitere Angaben Modul Universelle Geberschnittstelle Zusätzlicher Geberanschluss für die folgenden Typen:...
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Tabelle 2-5 Kennzeichnung der Solutions-Module Solutions- Farbe Bezeichnung Weitere Angaben Modul E/A-Erweiterung Erhöht die E/A-Leistung durch Hinzufügen der folgenden E/A-Funktionen zu den vorhandenen E/A-Funktionen: • 3 digitale • 1 Analogausgang Gelb SM-I/O Plus Eingänge (Spannung) • 3 digitale E/A • 2 Relais •...
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Tabelle 2-5 Kennzeichnung der Solutions-Module Solutions- Farbe Bezeichnung Weitere Angaben Modul Profibus-Optionsmodul Violett PROFIBUS PROFIBUS DP-Anbindung zur Kommunikation mit DP-V1 dem Umrichter DeviceNet-Optionsmodul Mittelgrau DeviceNet-Anbindung zur Kommunikation mit dem DeviceNet Umrichter Interbus-Optionsmodul Dunkel- Interbus-Anbindung zur Kommunikation mit dem grau INTERBUS Umrichter Feldbus CANopen-Optionsmodul...
Lieferumfang Der Umrichter wird mit einem gedruckten Exemplar der Betriebsanleitung, einer SMARTCARD, einer Sicherheitsdokumentation, einem Zubehörsatz, der die in Tabelle 2-9. Tabelle 2-9 Im Lieferumfang enthaltene Komponenten Beschreibung Baugröße 1 Baugröße 2A / 2B Baugröße 2C / 2D Stecker für Steuersignale Tachoanschluss Relais Anschlüsse...
Mechanische Installation Sicherheit Befolgen Sie die Anweisungen Die Anweisungen zur elektrischen und mechanischen Installation sind zu beachten. Wenden Sie sich bei Fragen oder Unklarheiten an den Lieferanten des Systems. WARNUNG Der Eigentümer oder Benutzer ist dafür verantwortlich, dass die Installation des Umrichters und jedes externen Moduls sowie die Art und Weise, wie diese betrieben und gewartet werden, mit den Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes im Vereinigten Königreich oder der jeweiligen Gesetzgebung und den Verhaltensregeln in...
Brandschutz Das Umrichtergehäuse ist nicht als brandsicher klassifiziert. Ein separater Brandschutzschaltschrank ist vorzusehen. Bei Installation in den USA ist ein NEMA 12-Gehäuse geeignet. Wird der Umrichter außerhalb der USA installiert, gelten die folgenden Empfehlungen (auf der Grundlage der IEC 62109-1-Norm für PV-Wechselrichter). Das Gehäuse kann aus Metall und/oder Polymeren bestehen.
Entfernen der Klemmenabdeckung Trennvorrichtung Die AC-Stromversorgung muss durch eine genehmigte Stromtrennungseinrichtung vom Umrichter getrennt werden, bevor Abdeckungen vom Umrichter abgenommen bzw. Wartungs- oder Reparaturarbeiten durchgeführt werden können. WARNUNG Gespeicherte Ladungen Der Umrichter enthält Kondensatoren, die mit einer potenziell tödlichen Spannung geladen bleiben, nachdem der Umrichter vom Netz getrennt wurde.
3.3.2 Entfernen der Kabeleinführung und Ausbrüche Abbildung 3-4 Entfernen der Ausbrüche der Kabeleinführungen Alle Baugrößen Legen Sie die Kabeleinführung auf eine flache feste Oberfläche. Schlagen Sie die erforderlichen Ausbrüche mit einem Hammer wie dargestellt (1) heraus. Wiederholen Sie dies, bis alle erforderlichen Ausbrüche entfernt worden sind (2).
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Ist eine SMARTCARD am Umrichter gesteckt, erhöht sich die Tiefe um 7,6 mm. HINWEIS Lüfter sind nur beim MP75A4(R) und beim MP75A5(R) installiert. HINWEIS Abbildung 3-6 Gesamtabmessungen der Baugröße 1B 293 mm 250 mm 251 mm 170 mm Bohrungen 6,5 mm für M6 444 mm 380 mm...
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Abbildung 3-7 Anbau der Montagesockelhalterung bei Umrichtern der Baugröße 1 Die untere Montagehalterung (1) muss zuerst an der Rückwand befestigt werden, dabei sind die Schrauben fest anzuziehen. Dann wird der Umrichter auf die Halterung aufgesteckt. Anschließend wird die obere Montagehalterung (2) in den Umrichter eingesteckt, um die oberen Bohrungen für die Montage zu markieren (380 mm vom Mittelpunkt der Bohrungen in der unteren Montagehalterung).
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Abbildung 3-8 Gesamtabmessungen der Baugröße 2A / 2B mit montierten Klemmenblenden 495 mm 301 mm 453 mm 85 mm 472 mm 8 Bohrungen für M8 68 mm 80 mm 640 mm 80 mm 65 mm 126 mm 11,5 mm 93 mm 495 mm 302 mm Abbildung 3-9 Gesamtabmessungen der Baugröße 2A ohne montierte Klemmenblenden...
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Abbildung 3-10 Gesamtabmessungen der Baugröße 2B ohne montierte Klemmenblenden 495 mm 453 mm 149 mm 140 mm 66 mm 140 mm 30 mm 30 mm 30 mm 53 mm 8 mm 126 mm 472 mm 8 Bohrungen für M8 68 mm 80 mm 80 mm 38 mm...
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Abbildung 3-11 Vorderansicht und Montageabmessungen der Baugröße 2C 452 mm 390 mm 6 mm 27 mm 25 mm 30 mm 25 mm 25 mm 25 mm 25 mm 110,8 mm 115,8 mm 26 mm 5 mm 405 mm 555 mm Mentor MP Kurzanleitung Ausgabenummer: 7...
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Abbildung 3-12 Montagetafel und Montagedetails Baugröße 2C 180 mm 180 mm Rückseite 90 mm 90 mm 68,5 mm 83,5 mm 50 mm 210 mm 190 mm 240 mm Vorderseite 8 Bohrungen 270 mm Ø 7 mm 333 mm 394 mm 4 Bohrungen 59 mm für M10...
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Abbildung 3-13 Vorderansicht und Montageabmessungen der Baugröße 2D 452 mm 390 mm 6 mm 27 mm 26 mm 30 mm 25 mm 25 mm 25 mm 25 mm 25 mm 186 mm 190 mm 4 mm 405 mm 555 mm Mentor MP Kurzanleitung Ausgabenummer: 7...
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Abbildung 3-14 Montagetafel und Montagedetails Baugröße 2D 180 mm 180 mm Rückseite 90 mm 90 mm 68,5 mm 83,5 mm 50 mm 190 mm 210 mm 240 mm 270 mm 8 Bohrungen Vorderseite Ø 7 mm 333 mm 4 Bohrungen 394 mm 59 mm für M10...
Abbildung 3-15 Einbaumethoden für den Luftkanal bei Baugröße 2C / 2D Der Luftkanal des Mentor MP der Baugrößen 2C und 2D kann zum einfacheren Einbau in die vorhandene Infrastruktur bei Bedarf um 180° gedreht werden. Eine Dichtung zum Abdichten des Spalts um den Luftkanal ist bei diesem Produkt HINWEIS nicht vorgesehen.
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Abbildung 3-17 Demontage der Klemmenblenden bei Umrichtern der Baugröße 1 1. Setzen Sie den Schlitzschraubendreher wie gezeigt ein. 2. Hebeln Sie in die angegebene Richtung, um die Klemmenblende zu lösen, und entfernen Sie diese. Abbildung 3-18 Montage der Klemmenblenden bei Umrichtern der Baugröße 2 1.
Schaltschrank Schaltschrankanordnung Bei der Installationsplanung müssen die in der folgenden Abbildung angegebenen Mindestabstände unter Berücksichtigung der Vorschriften, die für andere Baugruppen bzw. Zusatzmodule gelten, eingehalten werden. Abbildung 3-19 Schaltschrankanordnung AC-Netzschütz, Leitungsdrosseln und Sicherungen Schaltschrank Hinweis Stellen Sie sicher, dass die Zur Einhaltung der EMV-Richtlinie: jeweiligen Mindestabstände für 1) Leistungskabel müssen mit...
Elektrische Installation Gefahr vor elektrischem Schlag Die Spannungen an den folgenden Stellen können eine ernsthafte Gefahr vor elektrischem Schlag darstellen, die tödliche Folgen haben kann: WARNUNG • Netzkabel und -anschlüsse • DC Kabel und Anschlüsse • Viele interne Teile des Umrichters und externe Optionsmodule Sofern nicht anders angegeben, sind Steuerklemmen einfach isoliert und dürfen nicht berührt werden.
4.1.1 Verwendung der Fehlerstromschutzeinrichtung (RCD) Es gibt drei gebräuchliche FI-Typen (ELCB/RCD): 1. AC - zur Erkennung von AC-Fehlerströmen 2. A - zur Erkennung von AC-Fehlerströmen und welligen DC-Fehlerströmen (vorausgesetzt, die DC-Stromstärke erreicht mindestens einmal pro Halbzyklus den Wert Null) 3. B - zur Erkennung von AC-Fehlerströmen, welligen DC-Fehlerströmen und glatten DC-Fehlerströmen •...
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Abbildung 4-3 Lage der Erdungsanschlüsse bei Umrichtern der Baugröße 2A / 2B Erdung Abbildung 4-4 Lage der Erdungsanschlüsse bei Umrichtern der Baugröße 2C / 2D Erdung Mentor MP Kurzanleitung Ausgabenummer: 7...
Netzanforderungen Der Standardumrichter ist für eine Nennversorgungsspannung von bis zu 480 Vrms ausgelegt. Eine optionale Auslegung von 575 Vrms ist für Umrichter der Baugröße 1 verfügbar. Eine optionale Auslegung von 575 Vrms und 690 Vrms ist für Umrichter der Baugröße 2 verfügbar. Für Umrichter mit Nennströmen bis einschließlich 210 A sind geerdete Dreiecksnetze mit mehr als 575 V nicht zulässig.
Die in Tabelle 4-3 angegebenen Stromwerte gelten für typische Motorströme, deren HINWEIS Oberwellenstrom nicht mehr als 50 % des Umrichternennstroms beträgt. Tabelle 4-3 Mindest-Induktivitätswert für eine typische Anwendung (50 % Welligkeitsanteil) Systemspannung Umrichter- Typischer Maximaler nennstrom Nennstrom Nennstrom 400V 480V 575V 690V μH...
Kabel- und Sicherungsnennwerte Die Auswahl der richtigen Sicherung ist von großer Bedeutung, um die Sicherheit der Installation zu gewährleisten. WARNUNG In Abschnitt 2.2 Nenndauerströme auf Seite 13 sind die maximalen Dauereingangsströme angegeben, um die richtige Auswahl von Sicherungen und Kabeln zu erleichtern. Der maximale Eingangsstrom ist abhängig vom Anteil der Welligkeit des Ausgangsstroms.
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Tabelle 4-7 Typische Kabelquerschnitte für Umrichter der Baugröße 1 IEC 60364-5-52 UL508C/NEC Gerätetyp Eingang Ausgang Eingang Ausgang MP25A4(R) MP25A5(R) 8 AWG 8 AWG 2,5 mm 4 mm MP45A4(R) MP45A5(R) 4 AWG 4 AWG 10 mm 10 mm MP75A4(R) MP75A5(R) 1 AWG 1/0 AWG 16 mm 25 mm...
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Tabelle 4-9 Typische Kabelquerschnitte für Umrichter der Baugröße 2 IEC 60364-5-52 Tabelle A52-12 Spalte 5, gedrosselt um 0,91 bei XLPE-Kabeln mit 40 °C (IEC 60364-5-52 US National Tabelle A52-14) und Electrical Code Max. Ein- 0,77 bei Daueraus- gangs- Kabelbündelung gangsstrom strom (IEC 60364-5-52 Tabelle A52-17...
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Tabelle 4-10 Zusatzverdrahtung für Umrichter der Baugröße 2 IEC 60364-5-52 Tabelle A52-4 Spalte B2 UL 508C Max. Ein- Daueraus- Spalte B2 gedrosselt um 0,87 gangsstrom gangsstrom PVC bei 40 Baugröße Größe F+, F-, Größe F+, F-, Größe E1, E3 Größe E1, E3 L11 und L12 L11 und L12 mm²...
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Tabelle 4-11 Ferraz Shawmut-Halbleitersicherungen für internationale Umrichter der Baugröße 1 International Gerätetyp Beschreibung Katalognr. Referenznr. Genehmigung 10 x 38 mm Feldsicherungen FR10GB69V12.5 H330011 √ Aderendhülse MP25A4 FR22GC69V32 A220915 √ MP25A5 MP45A4 FR22GC69V63 X220912 √ MP45A5 MP75A4 FR22GC69V100 W220911 √ MP75A5 22 x 58 mm Aderendhülse MP25A4R...
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Tabelle 4-12 Ferraz Shawmut-Halbleitersicherungen für US-Umrichter der Baugröße 1 Gerätetyp Beschreibung Katalognr. Referenznr. Genehmigung Feldsicherungen 10 x 38 mm Aderendhülse FR10GB69V12.5 H330011 √ Serie A50QS MP25A4 A50QS40-4 Y215583 √ Rundsicherung MP25A5 Serie A50QS MP45A4 A50QS70-4 B222664 √ Rundsicherung MP45A5 Serie A50QS MP75A4 A50QS125-4 K218417...
4.6.3 Interne Feldsicherungen Die internen Feldsicherungen bieten Schutz für den Feldregler. Bei einem Fehler im Feldstromkreis können die Sicherungen durchbrennen. Wenn der Umrichter mit der Fehlerabschaltung (FdL) ausfällt und der Feldregler aktiviert ist, sollte der Anwender die internen Feldsicherungen überprüfen. Vor dem Entfernen der internen Feldsicherungen muss der Umrichter spannungslos geschaltet werden.
4.7.2 Encoderkabel Um bestmögliche Ergebnisse durch die Schirmung zu erzielen, ist ein vollständig geschirmtes Kabel mit paarweise verdrillten Adern, das über eine Gesamtschirmung verfügt zu verwenden. Schließen Sie das Kabel wie in Abbildung 4-6 dargestellt an. Die Gesamtschirmung muss sowohl am Encoder als auch am Umrichter an geerdete metallische Oberflächen angeschlossen werden.
Tabelle 4-22 Technische Daten Lüfterversorgung Lüfterkonfiguration Versorgungsspezifikationen 230 V 230 V ±10 % 115 V 115 V ±10 % Die Verkabelung sollte auf 300 V ausgelegt sein. Dauernennstrom mind. 3 A entsprechend den lokalen Vorschriften. Die Verkabelung ist entsprechend den lokalen Vorschriften über verzögerungsfreie 3 A-Sicherungen wie z.
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Abbildung 4-8 Standardfunktionen der Anschlussklemmen Encoder Status- Status- A A\ B B\ relais 1 relais 2 Tacho Anker- 51 52 53 61 62 63 41 42 Gegen Vertauschen strom kodierte Steckverbinder Z Z\ + 0 +24 V Eingang Analoger Drehzahlsollwert 1 Signal 0V Nicht invertierender Eingang bezogen...
4.9.1 Anschlüsse für die serielle Kommunikation Der Mentor MP besitzt standardmäßig einen seriellen Datenübertragungsanschluss, der eine Zweidraht-EIA(RS)-485-Kommunikation unterstützt. Abbildung 4-9 Serielle Schnittstelle Tabelle 4-23 RJ45-Stecker Stift Funktion 120 Ω Abschlusswiderstand RX TX 0 V isoliert +24V (100 mA) 0 V isoliert TX freigeben RX\ TX\ RX\ TX\ (falls Abschlusswiderstände erforderlich sind, mit Pin 1 verbinden)
Bedienung und Softwarestruktur In diesem Kapitel werden Benutzerschnittstellen, Menüstruktur und Sicherheitsebenen des Umrichters aufgeführt. Das Display Für den Mentor MP sind zwei Bedieneinheiten erhältlich. Die SM-Bedieneinheit besitzt ein LED-Display und die MP-Bedieneinheit ein LCD-Display. 5.1.1 SM-Bedieneinheit (LED) Das Display besteht aus zwei horizontalen LED-Displayzeilen mit jeweils 7 Segmenten. Im oberen Display werden Umrichterstatus sowie die aktuelle Menü- und Parameternummer angezeigt.
Sowohl die SM-Bedieneinheit als auch die MP-Bedieneinheit kann anzeigen, wann ein SMARTCARD-Zugriff stattfindet oder wann der zweite Motorparametersatz aktiv ist (Menü 21). Diese werden auf den Displays wie folgt angezeigt SM-Bedieneinheit MP-Bedieneinheit Der Dezimalpunkt hinter der Stattfindender Das Symbol „CC“ erscheint in der vierten Ziffer im oberen Display SMARTCARD-Zugriff unteren linken Ecke des Displays...
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In den Displaybeispielen in diesem Abschnitt wird das aus 7 Segmenten bestehende LED-Display der SM-Bedieneinheit gezeigt. Die Beispiele gelten ebenso für die MP-Bedieneinheit, außer dass die in der unteren Zeile der SM-Bedieneinheit angezeigten Informationen bei der MP-Bedieneinheit auf der rechten Seite der oberen Zeile angezeigt werden. Abbildung 5-3 Betriebsarten des Displays Status- modus...
Beim Ändern von Parameterwerten sollten Sie sich beide Werte notieren, falls diese HINWEIS erneut eingegeben werden müssen. Damit nach Unterbrechen der Netzspannung zum Umrichter neue Parameterwerte HINWEIS wirksam werden können, müssen diese gespeichert werden (Abschnitt 5.8 Speichern von Parametern auf Seite 76). Menü...
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Abbildung 5-5 Unterblock-Navigation SEt UP SE00 SE13 diAGnoS di01 di14 triPS inPut in01 in10 Header Mentor MP Kurzanleitung Ausgabenummer: 7...
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Codierung Durch die Codierung werden die Attribute des Parameters folgendermaßen definiert. Codierung Attribut {X.XX} Menü 0 oder erweiterte Parameter kopiert. 1-Bit-Parameter : erscheint auf dem Display als Ein („On“) oder Aus („OFF“) Bipolar-Parameter Unipolar-Parameter Text: In dem Parameter wird Text statt Zahlen verwendet Reserve: nicht verwendet Filtered (Gefiltert): Einige Parameter, deren Werte sich schnell ändern können, werden beim Anzeigen an der Bedieneinheit des Umrichters der Einfachheit halber gefiltert.
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23.01 Unterblock-Header USEr (0), SEt UP (1), diAGnoS (2), triPS (3), USEr (0) SP LOOP (4), SintEr (5), Fb SP (6), inPut (7) Definiert die Unterblock-Header. Kann von der MP-Bedieneinheit zur Anzeige derselben Zeichenfolgen verwendet werden wie bei der SM-Bedieneinheit. 23.02 Binärcodierer des vordefinierter Unterblock aktiviert ...
Menüstruktur Die Parameterstruktur des Umrichters umfasst Menüs und Parameter. Nach Netz Ein befindet sich der Umrichter im Untermenü-Modus. Sobald der Zugang Ebene 2 (L2) aktiviert ist (siehe Pr 11.44 (SE14, 0.35)), werden die Tasten „Links“ und „Rechts“ zur Navigation zwischen den nummerierten Menüs verwendet. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 5.13 Parameterzugangsebene und Benutzersicherheit auf Seite 78.
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Tabelle 5-2 Erweiterte Menübeschreibungen Menü Beschreibung Gebräuchliche Parameter zur schnellen und einfachen Parametrierung Drehzahlsollwert Rampen Drehzahlistwert und Drehzahlregelung Drehmoment- und Stromregelung Motorregelung mit Feldregler Ansteuerlogik und Betriebsstundenzähler ...
Rücksetzen der Parameterwerte in ihren Auslieferungszustand Beim Rücksetzen der Parameterwerte in ihren Auslieferungszustand über diese Methode werden die Standardwerte im Speicher des Umrichters gespeichert (Pr 11.44 (SE14, 0.35) und Pr 11.30 sind von diesem Vorgang nicht betroffen). Vorgehensweise 1. Der Umrichter darf nicht aktiviert sein, d. h. Anschlussklemme 31 muss geöffnet bzw. Pr 6.15 muss auf AUS (0) gesetzt sein.
5.12 Nur Anzeigen von Zielparametern Wenn Sie dIS.dESt in Pr xx.00 wählen, werden nur die Parameter angezeigt, die Zielparameter sind. Der Umrichter muss zur Aktivierung dieser Funktion nicht zurückgesetzt werden. Geben Sie zur Deaktivierung dieser Funktion in Pr xx.00 den Wert 0 ein. Bitte beachten Sie, dass der Zugang zu dieser Funktion von der jeweils eingestellten Zugangsebene abhängt.
Inbetriebnahme In diesem Kapitel werden alle erforderlichen Schritte zum Betreiben eines Motors in den möglichen Betriebsarten beschrieben. Der Motor darf niemals unkontrolliert anlaufen und dadurch Gefährdungen verursachen. WARNUNG Die Werte der Motorparameter beeinflussen die Schutzfunktionen für den Motor. Die für den Umrichter eingestellten Standardwerte dürfen für den Schutz des Motors nicht als ausreichend betrachtet werden.
Schnellstart-Inbetriebnahme (mit Standardwerten für Europa) Maßnahme Erläuterung Stellen Sie folgende Punkte sicher: • Es liegt kein Signal zur Freigabe des Umrichters an (Anschlussklemme 31) Vor dem • Anlaufsignal wird nicht gegeben Einschalten • Motor ist angeschlossen • Tacho ist angeschlossen (falls verwendet) •...
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Maßnahme Erläuterung Eingabe: Eingabe der • Beschleunigungszeit in Pr 2.11 (SE03, 0.24) (Zeit für die Beschleunigung Beschleunigungs- SE02 auf Maximaldrehzahl) • Verzögerungszeit in Pr 2.21 (SE04, 0.25) (Zeit für die Verzögerung von Verzögerungszeit Maximaldrehzahl) SE03 SE04 Feldregler-Konfiguration • Der Feldregler-Modus wird in Pr 5.78 gewählt: IntrnL (Verwendung des Feldregler internen Feldreglers), Etrnl (Regelung zur Hälfte durch externen Regler), aktivieren...
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Maßnahme Erläuterung Der Mentor MP kann ein stationäres, dynamisches oder kontinuierliches Autotune (Optimierung) ausführen. Der Motor muss sich im Stillstand befinden und unbelastet sein, bevor ein dynamisches Autotune gestartet wird. HINWEIS Ein dynamisches Autotune kann nicht im Modus Geschätzte Drehzahl durchgeführt werden.
Schnellstart-Inbetriebnahme (mit Standardwerten für die USA) Maßnahme Erläuterung Stellen Sie folgende Punkte sicher: • Es liegt kein Signal zur Freigabe des Umrichters an (Anschlussklemme 31) Vor dem • Anlaufsignal wird nicht gegeben Einschalten • Motor ist angeschlossen • Tacho ist angeschlossen (falls verwendet) •...
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Maßnahme Erläuterung Eingabe der Eingabe: Beschleuni- • Beschleunigungszeit in Pr 2.11 (SE03, 0.24) (Zeit für die Beschleunigung auf SE02 gungs- und Maximaldrehzahl) Verzöge- • Verzögerungszeit in Pr 2.21 (SE04, 0.25) (Zeit für die Verzögerung von rungszeit Maximaldrehzahl) SE03 SE04 Feldregler-Konfiguration •...
SMARTCARD-Betrieb Einführung Die Verwendung einer SMARTCARD ist eine Standardfunktion, mit der die Parameterkonfiguration auf mehrere Weisen vereinfacht wird. SMARTCARDs können eingesetzt werden zum: • Kopieren von Parametern zwischen Umrichtern • Speichern kompletter Umrichterparametersätze • Speichern der Parametersätze „Unterschiede zur Auslieferungseinstellung“ •...
Einfaches Speichern und Lesen Die SMARTCARD besitzt 999 einzelne Datenspeicherblöcke. Jeder einzelne Datenblock von 1 bis 499 kann zur Datenspeicherung verwendet werden. Der Umrichter kann SMARTCARDs mit einer Kapazität von 4 KB bis 512 KB unterstützen. Die Verwendung der Datenspeicherblöcke in der SMARTCARD ist in Tabelle 7-1 dargestellt. Tabelle 7-1 SMARTCARD-Datenblöcke Datenblock Verwendungsbeispiel...
Datenübertragung Wenn ein Code in Pr xx.00 eingetragen und der Umrichter anschließend zurückgesetzt wird, so führt der Umrichter die in Tabelle 7-2 aufgeführten Maßnahmen durch. Tabelle 7-2 Datenübertragung Codes Maßnahmen Pr x.00 = rEAd 1 Übertragen von SMARTCARD-Datenblock 1 in den Umrichter. Pr x.00 = rEAd 2 Übertragen von SMARTCARD-Datenblock 2 in den Umrichter.
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Mentor MP Kurzanleitung Ausgabenummer: 7...
Menü 2: Rampen Der Drehzahlsollwert vor Rampe wird durch den Rampenblock geleitet, der von Menü 2 gesteuert wird. Der Ausgangswert des Menü 2 bildet den Eingangswert des Drehzahlreglers des Antriebsreglers. Der Rampenblock enthält: lineare Rampen und eine S-Rampenfunktion für langsamere und sanftere Beschleunigungen und Verzögerungen. Abbildung 8-2 Menü...
Menü 3: Drehzahlistwert und Drehzahlregelung Drehzahlregler Genauigkeit und Auflösung Auflösung digitaler Sollwerte Wenn ein interner Drehzahl-Festsollwert verwendet wird, beträgt die Sollwertauflösung 0,1 min Eine bessere Auflösung kann durch Verwendung des Präzisionssollwerts (0,001 min ) erreicht werden. Auflösung analoger Sollwerte Der Analogeingang besitzt eine maximale Auflösung von 14 Bit plus Vorzeichen. Die Auflösung des Sollwerts der Analogeingänge 2 oder 3 beträgt 10 Bit plus Vorzeichen.
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Abbildung 8-3 Menü 3: Logikdiagramm Interner 3.22 Drehzahlsollwert Drehzahlregler-Konfiguration Auswahl Drehzahl- 3.16 regler-Verstärkung Interner Drehzahlsollwert Konfigurationsmethode 3.17 Selektor Drehzahlregler 3.23 Motor- und 3.18 Lastträgheit Wird bei direkter Drehzahlabweichung 3.20 Zündwinkelsteuerung Bandbreite invertieren Sollwert ein: auf 0 gehalten Anzeige 1.11 Dämpfungsfaktor 3.21 5.86 Verstärkungen des...
Menü 4: Drehmoment- und Stromregelung Der MOTOR1_CURRENT_LIMIT_MAX wird für einige Parameter als Höchstwert verwendet, z. B. für die Anwenderstromgrenzen. Die maximale Stromgrenze ist folgendermaßen definiert (mit einem Höchstwert von 1000 %): Maximalstrom ------------------------------------------------ - × CURRENT_LIMIT_MAX 100% Motornenntstrom wobei: Der Motornennstrom ist in Pr 5.07 (SE07, 0.28) gespeichert. Der Wert MOTOR2_CURRENT_LIMIT_MAX wird aus den Parametern in Motorparametersatz 2 berechnet.
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Abbildung 8-15 Menü 12: Logikdiagramm (Fortsetzung) Variablenselektor 1 Alle variablen Parameter Variablenselektor 1: Variablenselektor 1: Variablen- ??.?? Ausgangsanzeiger Skalierung Eingang 1 selektor 1: Alle Ausgangsziel 12.13 ungeschützten variablen 12.12 12.11 ??.?? Parameter ??.?? Modus 12.10 Variablenselektor 1: Variablenselektor 1 12.08 Quelle Eingang 1 Steuerung Alle variablen...
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Die Bremsensteuerung ermöglicht den koordinierten Betrieb einer externen Bremse mit dem Umrichter. Obwohl Hardware und Software für hohe Qualität und Robustheit konzipiert sind, eignen sie sich jedoch nicht für die Verwendung als Sicherheitsfunktionen, d. h. für Situationen, in denen ein Fehler oder Ausfall zu einem Verletzungsrisiko führen würde. Für Anwendungen, WARNUNG in denen die falsche Bedienung oder ein fehlerhafter Betriebszustand der Bremsensteuerung zu einer Verletzung führen könnte, sind zusätzlich unabhängige Schutzeinrichtungen von...
8.15 Menüs 15, 16 und 17: Steckplätze für Solutions-Module Abbildung 8-20 Position der Solutions-Modul-Steckplätze und entsprechende Menünummern Solutions-Modul in Steckplatz 1 (Menü 15) Solutions-Modul in Steckplatz 2 (Menü 16) Solutions-Modul in Steckplatz 3 (Menü 17) Pr x.00 und Pr x.01 sind in den Menüs 15, 16 und 17 immer vorhanden. Mit Pr x.01 wird angezeigt, welcher Modultyp vorliegt (0 = kein Modul installiert).
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Die möglichen Kategorien sind nachfolgend aufgeführt. Solutions- Modul Kategorie Modulkennung Kein Modul installiert SM-Universal Encoder Plus Rückführung SM-Encoder Plus und SM-Encoder Output Plus SM-I/O Plus SM-I/O Timer SM-I/O PELV Automatisierung SM-I/O 24V geschützt (E/A-Erweiterung) SM-I/O 120V SM-I/O Lite SM-I/O 32 SM-Applications Plus Automatisierung SM-Applications Lite V2...
8.16 Menü 18, 19 und 20: Anwendungsmenü 1, 2 und 3 Parameter 18.01 (1) Integer-Parameter (werden beim Ausschalten gespeichert) 19.01 (2) 18.02 bis 18.10 (1) Schreibgeschützte Integer-Parameter 19.02 bis 19.10 (2) 18.11 bis 18.30 (1) 19.11 bis 19.30 (2) Integer-Parameter mit Lese- und Schreibzugriff 20.01 bis 20.20 (3) 18.31 bis 18.50 (1) RW-Bit...
Diagnose Auf dem Umrichterdisplay werden verschiedene Informationen zum Status des Umrichters angezeigt. Diese können in drei Kategorien unterteilt werden: • Fehlerabschaltungsanzeigen • Alarmmeldungen • Statusangaben Weitere Informationen zu Fehlerabschaltungen finden Sie in der Mentor MP Betriebsanleitung. Fehlerabschaltungsanzeigen Anwender dürfen nicht versuchen, fehlerhafte Umrichter zu reparieren und nur die in diesem Kapitel beschriebenen Methoden zur Fehlerdiagnose anwenden.
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Trip Beschreibung EEPROM-Daten beschädigt: Der Umrichter wird in den Open Loop-Modus umgeschaltet, und in der seriellen Kommunikation tritt ein Timeout auf, wenn eine externe Bedieneinheit an den RS485-Anschluss des Umrichters angeschlossen ist Fehlerabschaltung Umrichter-Encoder: Überlast der Encoderversorgung des EnC1 Umrichters EnC2 Fehlerabschaltung Umrichter-Encoder: Kabelbruch EnC3...
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Trip Beschreibung Die Bedieneinheit wurde entfernt, als der Umrichter den Drehzahlsollwert von der Bedieneinheit empfangen hat. Phasenregelschleife (PLL) kann sich nicht mit der Zusatzstromversorgung PLL Err synchronisieren Interner Netzteilfehler. PS.10V Strom der 10-V-Spannungsquelle größer als 10 mA PS.24V Strom der 24-V-Spannungsquelle größer als 200 mA PSAVE.Er Parameter für Speichern bei Netz Aus im EEPROM sind fehlerhaft SAVE.Er...
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Trip Beschreibung t033 Reserviert t038 bis t039 38 bis 39 Reserviert t040 bis t089 40 bis 89 Anwender-Fehlerabschaltungen Im Code für den 2. Solutions-Modul-Prozessor definierte benutzerspezifische t099 Fehlerabschaltung t101 Benutzerspezifische Fehlerabschaltung t102 bis t111 102 bis 111 Reserviert t112 bis t156 112 bis 156 Benutzerspezifische Fehlerabschaltung t162 bis t167...
Alarmmeldungen In allen Betriebsarten blinkt ein Alarm abwechselnd mit den in der 2. Zeile angezeigten Daten, wenn eine der folgenden Situationen auftritt. Wenn keine Vorkehrungen getroffen werden, alle Alarmsituationen (außer „Autotune“ und „PLC“) zu beseitigen, kann der Umrichter schließlich eine Fehlerabschaltung auslösen. Die Alarme blinken einmal alle 640 ms; mit Ausnahme von „PLC“, der alle 10 s einmal blinkt.
Statusangaben Tabelle 9-3 Statusangaben Obere Beschreibung Ausgangsstufe des Displayzeile Umrichters Verzögerung Freigegeben Die Drehzahl wird nach einem Stopp mit der Rampe auf Null verringert. Gesperrt Deaktiviert Freigabeeingang ist inaktiv. Position Freigegeben Lageregelung bei angehaltener Spindelorientierung aktiv. Ready Deaktiviert Freigabe geschlossen, jedoch Umrichter nicht aktiv. Läuft Freigegeben Umrichter aktiv und Motor freigegeben.
UL-Zertifikat Mentor MP Umrichter bis 575 V erfüllen sowohl die ULus- als auch die cUL-Bestimmungen. Die UL-Registriernummer ist E171230. Eine Bestätigung des UL-Zertifikats finden Sie auf der Website www.ul.com. 10.1 Allgemeine UL-Informationen Konformität: Der Umrichter ist nur dann den UL-Richtlinien konform, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: 1.
10.3 Maximale Nennwerte Die Umrichtertypen sind mit dem jeweiligen in Tabelle 2-2 und Tabelle 2-3 in Abschnitt 2.2 Nenndauerströme auf Seite 13 angegebenen maximalen Nennstrom gelistet. 10.4 Parallelbetrieb Die Umrichter besitzen derzeit kein UL-Zertifikat für den Parallelbetrieb. 10.5 Sicherungstypen ACHTUNG Eine Auslösung der Schutzvorrichtung der Abzweigkreise kann auf eine Fehlerabschaltung hindeuten.