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Astralpool LUMIPLUS Handbuch
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LUMIPLUS
MODBUS-HANDBUCH V2.0
© Fluidra, S.A. 2013. Alle Rechte vorbehalten.
Alle Marken sind eingetragene Marken von Fluidra SA und/oder ihren verbundenen Unternehmen
oder ihrer jeweiligen Eigentümer. Fluidra SA und die Eigentümer sind Eigentümer aller Rechte,
Eigentumstitel oder Ansprüche am Handbuch, der Technologie und den Informationen, auch allen
Teilen, Kopien oder Veränderungen davon.
Es wurde größtmögliche Sorgfalt aufgewendet, um dafür zu sorgen, dass die Informationen korrekt
sind. Aufgrund der fortlaufenden Produktänderungen behält sich Fluidra jedoch das Recht vor, ohne
Vorankündigung Änderungen an den Produkten und den technischen Informationen vorzunehmen.
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Astralpool LUMIPLUS

  • Seite 1 LUMIPLUS MODBUS-HANDBUCH V2.0 © Fluidra, S.A. 2013. Alle Rechte vorbehalten. Alle Marken sind eingetragene Marken von Fluidra SA und/oder ihren verbundenen Unternehmen oder ihrer jeweiligen Eigentümer. Fluidra SA und die Eigentümer sind Eigentümer aller Rechte, Eigentumstitel oder Ansprüche am Handbuch, der Technologie und den Informationen, auch allen Teilen, Kopien oder Veränderungen davon.
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    EINFÜHRUNG IN MODBUS UND DAS PRODUKT 1.1. Funktionsprinzip 1.2. Grundlegende Merkmale ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE MERKMALE DER VERKABELUNG ISOLIERUNG DES BUS UND ABSCHLUSSWIDERSTAND LED-ANZEIGE MODBUS-FUNKTIONEN 6.1. Unterstützte Funktionen 6.2. Ausnahmeantworten BESCHREIBUNG UND KONFIGURATION DES GERÄTS 7.1. Allgemeine Beschreibung 7.2. Statusdiagramm 7.3. Auswahl der Adresse und der Baud-Rate 7.3.1.
  • Seite 3 8.1.4. EIN-Anforderung 8.1.5. AUS-Anforderung 8.1.6. Ändern der Farbe 8.1.7. Ändern der Sequenz 8.1.8. Ändern der Geschwindigkeit 8.1.9. Ruhezeit 8.1.10. Überprüfung des Registers der selbsthaltenden Alarme 8.1.11. Überprüfung des Registers der Sofortalarme GRUNDLEGENDE MODBUS-RTU-REGISTERZUORDNUNG PRODUKTVERSION FEHLERBEHEBUNGSLEITFADEN...
  • Seite 4: Einführung In Modbus Und Das Produkt

    Sie keine externe Steuerung oder Überwachung planen. Lumiplus kann auf herkömmliche Weise im lokalen Modus ohne Verwendung des MODBUS-Layers betrieben werden. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Implementierung von MODBUS-RTU in Lumiplus unseren erfahrenen Kunden und Partnern dank der Einfachheit und Flexibilität des MODBUS-RTU-Layers eine große Bandbreite neuer Möglichkeiten und Implementierungsszenarios eröffnet.
  • Seite 5: Elektrische Anschlüsse

    Hinweis: Manche Hersteller weisen für den RS-485-Port den Anschluss „A“ als „+“ und „B“ als „-“ zu, während andere diese Nomenklatur umgekehrt verwenden. Lumiplus verwendet „A“ als „+“ und „B“ als „-“. Beachten Sie diesen Punkt, wenn Sie Geräte anderer Hersteller an den Bus anschließen.
  • Seite 6: Isolierung Des Bus Und Abschlusswiderstand

    Wenn der Benutzer Zugriff auf den Kommunikationsbus hat, muss dieser doppelt isoliert sein. Generell hängt die Zugänglichkeit des Bus für Benutzer von der jeweiligen Installation ab. Lumiplus verfügt über eine Sicherheitsisolierung in der physischen Busschicht des Bus. Zudem wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, sicherzustellen, dass die weiteren Geräte am Bus die gleiche...
  • Seite 7: Led-Anzeige

    0x01 READ COILS 0x0F WRITE MULTIPLE COILS 0x05 WRITE SINGLE COIL. Diese Funktion ist in Lumiplus nicht implementiert. Sie kann mit der Funktion „Write Multiple Coils“ für den Sonderfall, dass die Anzahl der zu schreibenden Coils eins beträgt, umgangen werden.
  • Seite 8: Ausnahmeantworten

    Wenn über Modbus eine Anforderung erfolgt und später eine weitere Anforderung über die Fernbedienung, gibt Modbus die über Modbus festgelegte Farbe an. Dies an der Unidirektionalität zwischen dem Modbus-Modul und dem Lumiplus-Modulator, der über die Fernbedienung gesteuert wird. Wenn gleichzeitige Anforderungen über Modbus und die Fernbedienung eingehen und kein Konflikt vorliegt, tritt die letzte Anforderung in Kraft.
  • Seite 9: Statusdiagramm

    7.2. STATUSDIAGRAMM Beim Einschalten des Systems ist der Status immer „Start“. Der Modus „Start“ gibt nicht an, dass eine Leuchte eingeschaltet ist, sondern weist nur auf den Stromanschluss von Lumiplus hin und darauf, dass nach dem Stromanschluss KEINE Anforderung erfolgt ist.
  • Seite 10: Auswahl Der Adresse Und Der Baud-Rate

    3E 15 ist die CRC. 7.3.2. AUSWAHL DER BAUD-RATE Die Auswahl der Baud-Rate in der Kommunikation in Serie mit Lumiplus erfolgt über das Holding Register 0x01. Standardmäßig sind 9600 bps und 8E1 (8 Datenbits, gerade Parität, 1 Stoppbit) implementiert. Es werden aber auch 19200 bps und 2 Stoppbit unterstützt (wenn KEINE Parität implementiert ist).
  • Seite 11: Sendung

    Sendung wird von Lumiplus nicht unterstützt. 7.5. WATCHDOG Der Watchdog ist eine in Lumiplus implementierte Funktion, die prüft, ob die Kommunikation im Bus aktiv ist. Dies ist lediglich eine Sicherheitsfunktion, mit der Fehler in der Kommunikation festgestellt werden sollen und die den Wechsel in einen vordefinierten Status ermöglicht.
  • Seite 12: Watchdog-Konfiguration

    7D 59 ist die CRC. Jetzt ist die Watchdog-Auslösezeit auf 30 s festgelegt. Wenn daher zwei korrekt aufgebaute Nachrichten in weniger als 30 s gelesen werden, selbst wenn diese nicht an Lumiplus gerichtet sind, wird der Watchdog nicht ausgelöst. Andernfalls wird er ausgelöst.
  • Seite 13: Vordefinierte Farbe/Sequenz Des Watchdogs

    Beispiel: Vordefinierte Farbe/Sequenz des Watchdogs für das Auslösen des Watchdogs festlegen; in diesem Beispiel sind für Lumiplus alle Leuchten ausgeschaltet, und beim Auslösen ist der Status „Watchdog“: Gesendete Nachricht: 30 10 00 14 00 01 02 00 00 FC D5 Dabei gilt: 30 ist die Adresse des Slave.
  • Seite 14: Betriebsmodi

    8.1.1. VORDEFINIERTE FARBE/SEQUENZ BEI START Die vordefinierte Farbe/Sequenz bei Start ist die Farbe bzw. Sequenz, die bei Einschalten von Lumiplus verwendet wird. Das höherwertige Byte legt die Geschwindigkeit der Sequenz fest. Es kann Werte von 0 bis 8 haben.
  • Seite 15: Prüfen Des Aktuellen Status

    Weiß grün 8.1.2. PRÜFEN DES AKTUELLEN STATUS Der Status, der aktuell für Lumiplus festgelegt ist, kann über das Input Register 0x00 für den Status abgerufen werden. Dieses Register hat für das niederwertige und das höherwertige Byte unterschiedliche Bedeutungen. Das niederwertigste Bit wird verwendet, um anzuzeigen, ob ein Fehler aufgetreten ist, und wird auf 1 festgelegt, wenn ein Fehler vorhanden ist.
  • Seite 16 Fall ist möglich, wenn die vordefinierte Farbe/Sequenz für Watchdog eine Farbe oder eine Sequenz ist). Beispiel: Um zu erfahren, in welchem Status sich Lumiplus befindet, muss die gesendete Nachricht wie folgt lauten: 30 04 00 00 00 01 35 EB Dabei gilt: 30 ist die Adresse des Slave.
  • Seite 17: Änderungsanforderungen Des Aktuators

    Ansätze nicht mischen, wenn Sie sich nicht vollständig über die Vorgehensweise im Klaren sind. 8.1.4. EIN-ANFORDERUNG Der einfachste Weg zum Einschalten der Leuchten von Lumiplus über MODBUS besteht darin, Coil 0x210 auf 1 zu setzen. Beispiel, Bit-Adressmodus: Gesendete Nachricht: 30 0F 02 10 00 01 01 01 ED AE Dabei gilt: 30 ist die Adresse des Slave.
  • Seite 18: Aus-Anforderung

    Eine AUS-Anforderung ist auch möglich, indem das Holding Register 0x21 auf 0x02 gesetzt wird. 8.1.6. ÄNDERN DER FARBE Um die Farbe von Lumiplus über Modbus zu ändern, sind zwei Schritte erforderlich. Diese Schritte sind in der vordefinierten Farbe/Sequenz für Watchdog und Start nicht erforderlich.
  • Seite 19 FARBNUMMER FARBE FARBNUMMER FARBE Hellviolett Grün Hellblau Blau Orange Gelb Rosa Cyan Smaragdgrün Magenta Weiß Beispiel: Gesendete Nachricht: 30 10 00 25 00 01 02 00 01 39 34 Dabei gilt: 30 ist die Adresse des Slave. 10 ist die verwendete Funktion. Write multiple registers. 00 25 ist die Adresse des ersten Holding Register, das festgelegt wird.
  • Seite 20: Ändern Der Sequenz

    8.1.7. ÄNDERN DER SEQUENZ Zum Ändern der Sequenz für Lumiplus über Modbus sind zwei Schritte erforderlich. 1. Die vordefinierte Sequenz muss ausgewählt werden. 2. Es muss eine Anforderung zum Aktualisieren der vordefinierten Sequenz und Geschwindigkeit gestellt werden. Auswahl der vordefinierten Sequenz: Die Sequenz wird anhand des Holding Register für Anforderungen 0x26 gewählt.
  • Seite 21: Ändern Der Geschwindigkeit

    8.1.8. ÄNDERN DER GESCHWINDIGKEIT Zum Ändern der Geschwindigkeit für Lumiplus über Modbus sind zwei Schritte erforderlich. 1. Die vordefinierte Geschwindigkeit muss ausgewählt werden. 2. Es muss eine Anforderung zum Aktualisieren der vordefinierten Sequenz und Geschwindigkeit gestellt werden. Auswahl der vordefinierten Geschwindigkeit: Die Geschwindigkeit wird anhand des Holding Register für Anforderungen (0x27) gewählt.
  • Seite 22: Ruhezeit

    8.1.9. RUHEZEIT Lumiplus verfügt über einen Ruhemodus, der konfiguriert werden kann. Nach der konfigurierten Zeit schaltet Lumiplus alle Leuchten aus. Der Benutzer kann eine der 8 konfigurierten Ruhezeiten auswählen. Die Auswahl einer davon abweichenden Zeit ist nicht möglich. Wenn 0 festgelegt ist, ist der Ruhemodus nicht aktiviert.
  • Seite 23: Überprüfung Des Registers Der Sofortalarme

    Dabei gilt: 30 ist die Adresse des Slave. 03 ist die verwendete Funktion. Read Holding Registers. 02 ist die Anzahl der Datenbyte, die gelesen werden. 80 ist das höherwertige Byte gelesener Daten; es gibt einen Watchdog-Fehler an. 00 ist das niederwertige Byte der gelesenen Daten; es gibt an, dass im niederwertigen Byte keine Alarme vorliegen.
  • Seite 24: Grundlegende Modbus-Rtu-Registerzuordnung

    Um detailliertere Informationen zum aufgetretenen Fehler zu erhalten, können diese beim Input Register 0x01 angefordert oder aus Digital Input 0x010 bis 0x01F abgelesen werden. Da in diesem Fall nur der Watchdog-Alarm implementiert ist, ist Digital Input 0x01F der einzige Alarm, der zu 1 wechseln kann.
  • Seite 25 Eingänge Beschreibung ID_Address 0x00 Dieser Parameter ist die Adresse des LumiPlus, standardmäßig 0x30. Wenn in der Anlage mehr als ein Gerät mit dem Bus verbunden ist, muss die ID_Address des Geräts geändert werden, bevor ein anderes angeschlossen wird. COM_Setup 0x01 Dieser Parameter bestimmt die Auswahl der Baud-Geschwindigkeit.
  • Seite 26 Byte Vordefinierte 0x15 Dieser Parameter definiert die Farbe oder Sequenz des LumiPlus beim Start. 0xFFFF behält Farbe/Sequenz für Start die Farbe/Sequenz wie vor dem letzten Ausschalten bei. Das niederwertige Byte ist die Farbe, wenn die Geschwindigkeit 0 beträgt, bzw. die...
  • Seite 27 Input Registers Coils Eingänge Beschreibung Status 0x00 Dieser Parameter gibt an, in welchem Status sich LumiPlus befindet und ob ein Alarm vorliegt. Alarm Niederwertiges Das niederwertige Byte gibt den Alarm an und ob eine Leuchte eingeschaltet ist. ON (eingeschaltet) Byte 0x00 Es wurde ein Alarm aktiviert (falls 1).
  • Seite 28 Name Holding Registers Input Registers Coils Eingänge Beschreibung Vordefinierte Farbe 0x25 Dieser Parameter bestimmt die Lichtfarbe. Nach Auswahl ist eine Aktualisierungsanforderung für die Farbe erforderlich, um die Farbänderung zu sehen. Die Farben 1 - 12 stehen zur Verfügung. Vordefinierte Sequenz 0x26 Dieser Parameter bestimmt die Lichtsequenz.
  • Seite 29: Produktversion

    10. PRODUKTVERSION Handbuch V1.0: Alle Informationen in diesem Handbuch beschreiben das Verhalten der Hardwareversion 1 und der Softwareversion 1. 11. FEHLERBEHEBUNGSLEITFADEN Problem Lösung a) Überprüfen Sie die Kabelpolarität A,B. b) Überprüfen Sie die Erdungsverbindung zwischen Master und Slave. c) Prüfen Sie bei einem langen Buskabel die Abschlusswiderstände entsprechend Kapitel 4 des Handbuchs.
  • Seite 30 Anforderung verwenden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, isolieren Sie den Slave (verbinden Sie ihn direkt mit dem Master) und führen Sie einen „Erkennungs“-Prozess im Master aus. Wenn der Master diese Art Prozess nicht automatisch durchführt, überprüfen Sie die Slave-Adressen manuell von 1 bis 255 mit den verschiedenen Baudraten und Bit-Konfigurationen, die vom Slave unterstützt werden.

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