14/15/16 Kennblatt Musterprüfung DHV Allgemeines Bei der Entwicklung des FLEX - Hängegleiters stand an erster Stelle der Gedanke, ein modernes, äusserst gutmütiges und leichtes Einfachsegelgerät zu bauen. Wir verstehen darunter ein Fluggerät, welches alle nützlichen und technischen Lösungen im Deltabau in sich vereint und Anfänger wie auch Genussflieger zufrieden stellt.
Wir wünschen mit dem FLEX viele schöne Flüge und immer «happy landings» Lieferumfang 1 Lattenplan, 2 Polster für Kiel und Trapezecken, 3 Klettbänder, 1 Packsack (5.35m) für Lang- und Kurzpackung. Bevor Du den FLEX aufbaust und fliegst, solltest Du diese Betriebsanleitung genau durchlesen und empfohlene Flugtechniken sowie Trimmhinweise be- achten.
Das beiliegende Luftsport - Kennblatt ist Bestandteil der Betriebsanleitung. Montage aus dem Kurzpackmass (3.55 m) Lege den kurz gepackten FLEX mit dem Trapezbereich nach oben zeigend auf den Boden. Öffne den Reissverschluss und lege die Segellatten zur Seite. Falls Du mit nichtteilbaren Rädern fliegst, schiebe diese vor der Montage des Trapez auf die Basis...
Nasenlatte auf die M6 Schraube auf die Nasenplatte aufsetzen. Segelfläche ausbreiten: Schiebe nun die Segellatten von innen nach aussen in die Segellattentaschen und sichere diese mit den Segellattenschnüren. Anschliessend kannst Du den FLEX an der Nasenplatte hochheben und das Zentralgelenk bis zum Turmfuss nach hinten schieben.
Die am Flügelrohr angekletteten Swivelrohre auf den Swivelzapfen am Flügelendrohr setzen. Bei der Demontage des Gerätes verfährst Du in der umgekehrten Reihenfolge. Der Vorflugcheck Mache es Dir zur Gewohnheit, vor jedem Start einen sorgfältigen Vorflugcheck durchzuführen. Eine intakte Ausrüstung und eine richtige Einschätzung der Wetterlage reduzieren das Risiko des Drachenfliegens erheblich.
Der Flug Fliege Deinen FLEX zunächst einmal bei ruhiger Witterung. Halte den Steuerbügel ganz locker. Leite leichte Steuerbewegungen ein und Du wirst merken, dass der FLEX die Steuerimpulse verzögerungsfrei annimmt und umsetzt. Thermikfliegen Am Besten fliegt Du mit einer Seitenneigung zwischen 10° und 50° abhängig davon wie eng die Thermik ist.
Windstille oder schwachem Rückenwind landet, muss man den Steuerbügel mit kräftigem Schwung voll nach oben/vorne ausdrücken. Achtung! Hast Du zu früh gedrückt und der FLEX steigt hoch, lass die Arme gestreckt und er wird Dich sanft zu Boden setzen. Hast Du zu spät gedrückt, laufe ein paar Schritte mit und er kippt von selbst nach hinten.
Schwerpunkt Der FLEX soll mit losgelassenem Steuerbügel ca. 30 km/h schnell fliegen. Durch versetzen der Aufhängeschlaufen am Kielrohr kann der Schwerpunkt angepasst werden. Klettverschluss öffnen und jeweils einen Pkt. (Bohrloch) versetzen. Es sind nur die vorhandenen Trimmpunkte (M5-Bohrungen) zu verwenden.
Beschädigte Trapezseitenrohre können durch lösen der M6- Polystopmuttern von den Innensechskantschrauben gelöst und ausgetauscht werden. Nachprüfungen / Nachweis Der FLEX muss nach 60 Monaten vom Hersteller oder nach der anliegenden Nachprüfungsanweisung selbst überprüft werden. Diese Nachprüfung muss anschliessend alle 24 Monate wiederholt und dokumentiert werden.
70 km/h Min. Sinken bei: ca. 29 km/h Max. Gleiten bei: ca. 34 km/h Zulässiges Startgewicht: min/max. 67/107 kg Pilotengewicht mit Ausrüstung: min. 50 kg / max. 90 kg Gerätegewicht ohne Packsack: 17 kg Übersicht Bedienungselemente FLEX Segellatten Pitchkabel Nasenlatte Eintrittskante...
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Der Halter/Pilot ist für die Sicherheit und Lufttüchtigkeit seines Fluggerätes selbst verantwortlich! Nachprüfungsintervalle Neue Condor-Hängegleiter müssen nach 60 Monaten (5 Jahre) und danach alle 24 Monate (2 Jahre) nachgeprüft werden. Die DHV- Muster - Nachprüfungsanweisung Der DHV hat vor vielen Jahren aufgrund von langjährigen Erfahrungen und in Absprache mit den Herstellern eine sog.
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-15- Wie wird nachgeprüft? 1. Vorbereitung Der Hängegleiter wird ausgepackt und gesichtet. Das Typenschild und die Prüf- plakette werden auf Korrektheit, Vollständigkeit und Lesbarkeit überprüft. Die Daten wie Modell, Typ, Baujahr etc. werden im Nachprüfungsprotokoll eingetragen. 2. Austuchen Das Trapez und die Verspannung wird abgeschraubt, die Mittelsegellatte aus dem Segel gezogen und die Befestigung des Segels vorne und an den Flügelrohren gelöst.
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- wenn notwendig - angepasst. (Toleranz +1/-1 cm). Reparaturen und Korrekturarbeiten müssen in einem Protokoll eingetragen werden. Eine Kopie des Nachprüfungsprotokolls ist dem Hersteller Condor zu übersenden. Der Halter ist verpflichtet, aussergewöhnliche Mängel dem Hersteller zu melden. Die Nachprüfung wird am Hängegleiter durch eine Plakette von der autorisier- ten Prüfperson mit Unterschrift und Datum bestätigt.