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TR-Electronic COS-65 Benutzerhandbuch

TR-Electronic COS-65 Benutzerhandbuch

Absolute encoder
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Inhaltsverzeichnis
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+SSI
Absolute Encoder CO_-65
(ZE_-65 replacement)
- TR06AAAB.GS_
- TR0DAAAB.GS_
COS-65
_Zusätzliche Sicherheitshinweise
_Installation
_Inbetriebnahme
_Konfiguration / Parametrierung
_Störungsbeseitigung / Diagnosemöglichkeiten
_Additional safety instructions
_Installation
_Commissioning
_Configuration / Parameterization
_Troubleshooting / Diagnostic options
437846
D
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GB
Page 53 - 103
COV-65
COK-65
Benutzerhandbuch
User Manual

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für TR-Electronic COS-65

  • Seite 1 Seite 2 - 52 Page 53 - 103 +SSI Absolute Encoder CO_-65 (ZE_-65 replacement) - TR06AAAB.GS_ - TR0DAAAB.GS_ COV-65 COS-65 _Zusätzliche Sicherheitshinweise COK-65 _Installation _Inbetriebnahme _Konfiguration / Parametrierung _Störungsbeseitigung / Diagnosemöglichkeiten _Additional safety instructions _Installation _Commissioning _Configuration / Parameterization _Troubleshooting / Diagnostic options...
  • Seite 2 Inhaltsverzeichnis TR-Electronic GmbH D-78647 Trossingen Eglishalde 6 Tel.: (0049) 07425/228-0 Fax: (0049) 07425/228-33 E-mail: info@tr-electronic.de http://www.tr-electronic.de Urheberrechtsschutz Dieses Handbuch, einschließlich darin enthaltenen Abbildungen, urheberrechtlich geschützt. Drittanwendungen dieses Handbuchs, welche von den urheberrechtlichen Bestimmungen abweichen, sind verboten. Die Reproduktion, Übersetzung sowie elektronische fotografische Archivierung...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis ..........................3 Änderungs-Index ..........................5 1 Allgemeines ............................. 6 1.1 Geltungsbereich ........................6 1.2 Verwendete Abkürzungen / Begriffe ..................7 2 Zusätzliche Sicherheitshinweise ....................8 2.1 Symbol- und Hinweis-Definition ....................8 2.2 Ergänzende Hinweise zur bestimmungsgemäßen Verwendung ..........8 2.3 Organisatorische Maßnahmen ....................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 6.3 Beschreibung der Betriebsparameter ..................29 6.3.1 Code sequence (Zählrichtung) ................29 6.3.2 Class 2 functionality (Klasse 2 Funktionen) ............29 6.3.3 Commissioning diagnostics (Erweiterte Diagnosemeldung) ........29 6.3.4 Scaling function (Skalierungsfunktion) ..............29 6.3.5 Skalierungsparameter PNO CLASS 2 ..............30 6.3.5.1 Measuring units per revolution (Schritte pro Umdrehung) ............
  • Seite 5: Änderungs-Index

    Änderungs-Index Änderung Datum Index Erstausgabe 12.12.16 LED-Verhalten angepasst 24.02.17 - LED-Verhalten angepasst 31.10.18 - Hinweise für den Betrieb mit GSD-Datei TR0DAAAB.GS_  TR-Electronic GmbH 2016, All Rights Reserved Printed in the Federal Republic of Germany 10/31/2018 TR - ECE - BA - DGB - 0131 - 02 Page 5 of 103...
  • Seite 6: Allgemeines

    1.1 Geltungsbereich Dieses Benutzerhandbuch gilt ausschließlich für folgende Mess-System-Baureihen mit PROFIBUS-DP Schnittstelle: • COV-65 • COS-65 • COK-65 Die Produkte sind durch aufgeklebte Typenschilder gekennzeichnet und sind Bestandteil einer Anlage. Es gelten somit zusammen folgende Dokumentationen: •...
  • Seite 7: Verwendete Abkürzungen / Begriffe

    1.2 Verwendete Abkürzungen / Begriffe Absolut-Mess-System mit optischer Abtastung > 15 Bit Auflösung, Ausführung mit Vollwelle Absolut-Mess-System mit optischer Abtastung > 15 Bit Auflösung, Ausführung mit Sackloch Absolut-Mess-System mit optischer Abtastung > 15 Bit Auflösung, Ausführung mit Kupplung Direct Data Link Mapper, Schnittstelle zwischen PROFIBUS-DP DDLM Funktionen und Mess-System Software Dezentralized Periphery (Dezentrale Peripherie)
  • Seite 8: Zusätzliche Sicherheitshinweise

    Zusätzliche Sicherheitshinweise 2 Zusätzliche Sicherheitshinweise 2.1 Symbol- und Hinweis-Definition bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintre- ten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden. bedeutet, dass ein Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht...
  • Seite 9: Organisatorische Maßnahmen

    2.3 Organisatorische Maßnahmen • Dieses Benutzerhandbuch muss ständig am Einsatzort des Mess-Systems griffbereit aufbewahrt werden. • Das mit Tätigkeiten am Mess-System beauftragte Personal muss vor Arbeits- beginn Montageanleitung, insbesondere Kapitel "Grundlegende Sicherheitshinweise", und dieses Benutzerhandbuch, insbesondere das Kapitel "Zusätzliche Sicherheitshinweise", gelesen und verstanden haben.
  • Seite 10: Schnittstellen Informationen

    Schnittstellen Informationen 3 Schnittstellen Informationen 3.1 PROFIBUS PROFIBUS ist ein durchgängiges, offenes, digitales Kommunikationssystem mit breitem Anwendungsbereich allem Fertigungs- Prozessautomatisierung. PROFIBUS ist für schnelle, zeitkritische und für komplexe Kommunikationsaufgaben geeignet. Die Kommunikation von PROFIBUS ist in den internationalen Normen IEC 61158 und IEC 61784 verankert.
  • Seite 11: Ssi

    3.2 SSI Das SSI-Verfahren ist ein synchron-serielles Übertragungsverfahren für die Mess- System-Position. Durch die Verwendung der RS422 Schnittstelle zur Übertragung können ausreichend hohe Übertragungsraten erzielt werden. Das Mess-System erhält vom Datenempfänger (Steuerung) ein Taktbüschel und antwortet mit dem aktuellen Positionswert, der synchron zum gesendeten Takt seriell übertragen wird.
  • Seite 12: Installation / Inbetriebnahmevorbereitung

    Installation / Inbetriebnahmevorbereitung 4 Installation / Inbetriebnahmevorbereitung 4.1 Anschluss – Hinweise Die elektrischen Ausstattungsmerkmale werden hauptsächlich durch die variable Anschluss-Technik vorgegeben. Ob das Mess-System • zusätzliche Schnittstellen, z.B. eine SSI-Schnittstelle • externe Eingänge wie z.B. der Preset unterstützt, wird deshalb durch die gerätespezifische Steckerbelegung definiert. Der Anschluss kann nur in Verbindung mit der gerätespezifischen Steckerbelegung vorgenommen werden! Bei der Auslieferung des Mess-Systems wird jeweils eine Steckerbelegung in...
  • Seite 13: Profibus - Schnittstelle

    4.2 PROFIBUS – Schnittstelle 4.2.1 RS485 Übertragungstechnik Alle Geräte werden in einer Busstruktur (Linie) angeschlossen. In einem Segment können bis zu 32 Teilnehmer (Master oder Slaves) zusammengeschaltet werden. Am Anfang und am Ende jedes Segments wird der Bus durch einen aktiven Busabschluss abgeschlossen.
  • Seite 14: Bus-Terminierung

    Installation / Inbetriebnahmevorbereitung 4.2.2 Bus-Terminierung Ist das Mess-System der letzte Teil- nehmer im PROFIBUS-Segment, ist der Bus durch die Terminierungsschalter = ON abzuschließen. In diesem Zustand wird der weiterführende PROFIBUS nicht abgekoppelt! 4.2.3 Bus-Adressierung Gültige PROFIBUS-Adressen: 3 – 99 : Einstellung der 1er-Stelle : Einstellung der 10er-Stelle Einstellung einer...
  • Seite 15: Ssi - Schnittstelle (Optional)

    4.3 SSI – Schnittstelle (optional) 4.3.1 RS422 Übertragungstechnik Bei der RS422-Übertragung wird ein Leitungspaar für die Signale Daten+ und Daten– und ein Leitungspaar für die Signale Takt+ und Takt– benötigt. Die seriellen Daten werden ohne Massebezug als Spannungsdifferenz zwischen zwei korrespondierenden Leitungen übertragen.
  • Seite 16: Kabelspezifikation

    Installation / Inbetriebnahmevorbereitung 4.3.2 Kabelspezifikation Signal Leitung, z.B. 64-200-021: 2x2x0.25+3x0.14+2x0.5 mm Daten+ / Daten– (RS422+ / RS422–) min. 0,25 mm , jeweils paarig verseilt und geschirmt Takt+ / Takt– (RS422+ / RS422–) maximale Leitungslänge hängt SSI-Taktfrequenz Kabelbeschaffenheit ab und sollte an folgende Tabelle angepasst werden. Zu beachten ist, dass pro Meter Kabel mit einer zusätzlichen Verzögerungszeit t (Daten+/Daten–) von ca.
  • Seite 17: Datenübertragung

    4.3.3 Datenübertragung Im Ruhezustand liegen Daten+ und Takt+ auf High. Dies entspricht der Zeit vor Punkt im unten angegebenen Schaubild. Mit dem ersten Wechsel des Takt-Signals von High auf Low wird das Geräte- interne re-triggerbare Monoflop mit der Monoflopzeit t gesetzt.
  • Seite 18: Schirmauflage

    Installation / Inbetriebnahmevorbereitung 4.4 Schirmauflage Die Schirmauflage erfolgt durch spezielle EMV-gerechte Kabelverschraubungen, bei denen die Kabelschirmung innen aufgelegt werden kann. Montage für Kabelverschraubung, Variante A Pos. 1 Überwurfmutter Pos. 2 Dichteinsatz Pos. 3 Kontakthülse Pos. 5 Einschraubstutzen 1. Schirmumflechtung / Schirmfolie auf Maß "X" zurückschneiden. 2.
  • Seite 19 Montage für Kabelverschraubung, Variante B Pos. 1 Überwurfmutter Pos. 2 Klemmeinsatz Pos. 3 innerer O-Ring Pos. 4 Einschraubstutzen 1. Schirmumflechtung / Schirmfolie auf Maß "X" + 2mm zurückschneiden. 2. Überwurfmutter (1) und Klemmeneinsatz (2) auf das Kabel aufschieben. 3. Die Schirmumflechtung / Schirmfolie um ca. 90° umbiegen. 4.
  • Seite 20: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme 5 Inbetriebnahme 5.1 Geräte-Stammdaten-Datei (GSD) Um für PROFIBUS eine einfache Plug-and-Play Konfiguration zu erreichen, wurden die charakteristischen Kommunikationsmerkmale von PROFIBUS-Geräten in Form eines elektronischen Gerätedatenblatts (Gerätestammdaten- Datei, GSD-Datei) festgelegt. Durch festgelegte Dateiformat kann Projektierungssystem Gerätestammdaten des PROFIBUS-Mess-Systems einfach einlesen und bei der Konfiguration des Bussystems automatisch berücksichtigen.
  • Seite 21: Anlauf Am Profibus

    5.3 Anlauf am PROFIBUS Bevor das Mess-System in den Nutzdatenverkehr (Data_Exchange) aufgenommen werden kann, muss der Master im Hochlauf das Mess-System zuerst initialisieren. Der dabei entstehende Datenverkehr zwischen dem Master und dem Mess-System (Slave) gliedert sich Parametrierungs-, Konfigurierungs- Datentransferphase. Hierbei wird überprüft, ob die projektierte Sollkonfiguration mit der tatsächlichen Gerätekonfiguration übereinstimmt.
  • Seite 22: Bus-Statusanzeige

    Inbetriebnahme 5.4 Bus-Statusanzeige Das Mess-System verfügt über zwei LEDs in der Anschlusshaube. Eine rote LED Bus Fail (BF) zur Anzeige von Fehlern und eine grüne LED Bus Status (STAT) zur Anzeige der Statusinformation. Beim Anlaufen des Mess-Systems blinken beide LEDs kurz auf. Danach hängt die Anzeige vom Betriebszustand des Mess-Systems ab.
  • Seite 23: Konfiguration Und Parametrierung

    6 Konfiguration und Parametrierung Parametrierung Parametrierung bedeutet, einem PROFIBUS-DP Slave vor dem Eintritt in den zyklischen Austausch von Prozessdaten bestimmte Informationen mitzuteilen, die er für den Betrieb benötigt. Das Mess-System benötigt z.B. Daten für Auflösung, Zählrichtung usw. Üblicherweise stellt das Konfigurationsprogramm für den PROFIBUS-DP Master eine Eingabemaske zur Verfügung, über die der Anwender die Parameterdaten eingeben, oder aus Listen auswählen kann.
  • Seite 24: Übersicht

    Konfiguration und Parametrierung 6.1 Übersicht Konfiguration Betriebsparameter Features Länge PNO Class 1 Keine Skalierung des Mess-Systems, das Mess- - Zählrichtung 16 Bit IN Seite 25 System hat die Grundauflösung laut Typenschild 16 Byte Diagnosedaten PNO Class 1 Zählrichtung - Zählrichtung 32 Bit IN Seite 25 - Zählrichtung...
  • Seite 25: Konfiguration

    6.2 Konfiguration 6.2.1 PNO Class 1 16-Bit resolution, Kennung 0xD0 Das Mess-System verwendet nur 1 Eingangswort das über den Bus konsistent übertragen wird. Eingangswort EW x Datenbyte 1 Datenbyte 0 Eingangsbyte x+0 Eingangsbyte x+1 zugehörige Parameterdaten: • Count sequence (Zählrichtung) 6.2.2 PNO Class 1 32-Bit resolution, Kennung 0xD1 Das Mess-System verwendet nur 2 Eingangsworte die über den Bus konsistent übertragen werden.
  • Seite 26: Pno Class 2 16-Bit Resolution, Kennung 0Xf0

    Konfiguration und Parametrierung 6.2.3 PNO Class 2 16-Bit resolution, Kennung 0xF0 Das Mess-System verwendet 1 Eingangswort und 1 Ausgangswort die über den Bus jeweils konsistent übertragen werden. Eingangswort EW x Datenbyte 1 Datenbyte 0 Eingangsbyte x+0 Eingangsbyte x+1 Ausgangswort für Presetjustage AW x Datenbyte 1 Datenbyte 0 Ausgangsbyte x+0 Ausgangsbyte x+1...
  • Seite 27: Tr-Mode Position, Kennung 0Xf1

    6.2.5 TR-Mode Position, Kennung 0xF1 Das Mess-System verwendet 2 Eingangsworte und 2 Ausgangsworte die über den Bus jeweils konsistent übertragen werden. Eingangsdoppelwort ED x Ausgangsdoppelwort für Presetjustage AD x Datenbyte 3 Datenbyte 2 Datenbyte 1 Datenbyte 0 Ausgangsbyte x+0 Ausgangsbyte x+1 Ausgangsbyte x+2 Ausgangsbyte x+3 P = Presetjustage zugehörige Parameterdaten: •...
  • Seite 28: Tr-Mode Position+Rpm., Kennung 0Xf1, 0Xd0

    Konfiguration und Parametrierung 6.2.6 TR-Mode Position+Rpm., Kennung 0xF1, 0xD0 Das Mess-System verwendet 2 Eingangsworte für die Position und davon unabhängig noch einmal ein Eingangswort für die Geschwindigkeit, und 2 Ausgangsworte die über jeweils konsistent übertragen werden. Geschwindigkeit wird vorzeichenbehaftet in Umdrehungen / Minute ausgegeben und hat eine Genauigkeit von +/- 1 U/min.
  • Seite 29: Beschreibung Der Betriebsparameter

    6.3 Beschreibung der Betriebsparameter 6.3.1 Code sequence (Zählrichtung) Legt die Zählrichtung des Mess-Systems fest. Auswahl Default Increasing clockwise (steigend im Uhrzeigersinn, Blick auf Welle) Increasing counter clockwise (fallend im Uhrzeigersinn) 6.3.2 Class 2 functionality (Klasse 2 Funktionen) Legt den Funktionsumfang des Mess-Systems fest. Klasse 2 ausgeschaltet bedeutet, im Mess-System sind nur die Klasse 1 Funktionen aktiv, er skaliert den Positionswert nicht, und er ist nicht justierbar.
  • Seite 30: Skalierungsparameter Pno Class 2

    Konfiguration und Parametrierung 6.3.5 Skalierungsparameter PNO CLASS 2 Sind die Skalierungsparameter über die Skalierungsfunktion freigeschaltet, kann die physikalische Auflösung des Mess-Systems verändert werden. Der ausgegebene Positionswert wird binär dekodiert und mit einer Nullpunktskorrektur und der eingestellten Zählrichtung verrechnet. Das Mess-System unterstützt bei dieser Konfiguration keine Kommazahlen...
  • Seite 31 Bei der Eingabe der Parametrierdaten ist darauf zu achten, dass die Parameter "Messlänge in Schritten" und "Anzahl Schritte pro Umdrehung" so gewählt werden, dass der Quotient aus beiden Parametern eine Zweierpotenz ist. Ist dies nicht gegeben, korrigiert das Mess-System die Messlänge in Schritten auf die nächst kleinere Zweierpotenz in Umdrehungen.
  • Seite 32: Skalierungsparameter Tr-Modes

    Konfiguration und Parametrierung 6.3.6 Skalierungsparameter TR-Modes Gefahr von Körperverletzung und Sachschaden beim Wiedereinschalten des Mess-Systems nach Positionierungen im stromlosen Zustand durch Verschiebung des Nullpunktes! Ist die Anzahl der Umdrehungen keine 2-er Potenz oder >4096, kann, falls mehr als 512 Umdrehungen im stromlosen Zustand ausgeführt werden, der Nullpunkt des Multi-Turn Mess-Systems verloren gehen! •...
  • Seite 33: Revolutions Numerator / Denominator (Umdrehungen Zähler / Nenner)

    6.3.6.2 Revolutions numerator / denominator (Umdrehungen Zähler / Nenner) Diese beiden Parameter zusammen legen die Anzahl der Umdrehungen fest, bevor das Mess-System wieder bei Null beginnt. Da Kommazahlen nicht immer endlich (wie z.B. 3,4) sein müssen, sondern mit unendlichen Nachkommastellen (z.B. 3,43535355358774... ) behaftet sein können, wird die Umdrehungszahl als Bruch eingegeben.
  • Seite 34 Konfiguration und Parametrierung Das folgende Beispiel soll die Vorgehensweise näher erläutern: Gegeben: Mess-System mit 4096 Schritte/Umdr. und max. 4096 Umdrehungen Auflösung 1/100 mm Sicherstellen, dass das Mess-System in seiner vollen Auflösung und Messlänge (4096x4096) programmiert ist: Messlänge in Schritten = 16777216, Umdrehungen Zähler = 4096 Umdrehungen Nenner = 1...
  • Seite 35: Ssi Code (Ausgabecode Für Ssi-Schnittstelle)

    6.3.7 SSI code (Ausgabecode für SSI-Schnittstelle) Legt den Ausgabecode für die (optionale) SSI-Schnittstelle fest. Auswahl Default Gray (Mess-System liefert Gray-Code) Binary (Mess-System liefert Binär-Code) Shifted Gray (Mess-System liefert gekappten Gray-Code) 6.3.8 SSI data bit count (Anzahl Datenbits SSI-Schnittstelle) Legt die Anzahl der Datenbits fest, die auf der SSI-Schnittstelle ausgegeben werden. Ausgabeformat: MSB linksbündig Eingabe Untergrenze...
  • Seite 36: Profibus Code (Ausgabecode Für Profibus-Schnittstelle)

    Konfiguration und Parametrierung 6.3.9 Profibus code (Ausgabecode für PROFIBUS-Schnittstelle) Legt den Ausgabecode für die PROFIBUS-Schnittstelle fest. Auswahl Default Gray (Mess-System liefert Gray-Code) Binary (Mess-System liefert Binär-Code) Shifted Gray (Mess-System liefert gekappten Gray-Code) 6.3.10 Preset value 1 (1. Presetwert) Dieser Parameter legt fest, auf welchen Positionswert das Mess-System mit der steigenden Flanke des 1.
  • Seite 37: Short Diagnostics (16 Byte) (Kurze Diagnose (16 Byte))

    6.3.13 Short diagnostics (16 byte) (Kurze Diagnose (16 Byte)) Mit diesem Parameter kann in den TR-Betriebsarten die Anzahl der Diagnosebytes von 6+51 Bytes auf 6+10 Bytes begrenzt werden, damit das Mess-System auch an Profibus-Mastern mit älteren Ausgabeständen in diesen Modi betrieben werden kann. Auswahl Default (Nein)
  • Seite 38: Presetjustage

    Konfiguration und Parametrierung 6.4 Presetjustage Gefahr von Körperverletzung und Sachschaden durch einen Istwertsprung bei Ausführung der Preset-Justage-Funktion! • Die Preset-Justage-Funktion sollte nur im Mess-System-Stillstand ausgeführt werden, bzw. muss resultierende Istwertsprung programmtechnisch und anwendungstechnisch erlaubt sein! Das Mess-System kann im Modus 'Class 2' und in den TR-Betriebsarten über den PROFIBUS im Wertebereich von 0 bis (Messlänge in Schritten - 1) auf einen beliebigen Positionswert justiert werden.
  • Seite 39: Konfigurationsbeispiel, Simatic

     6.6 Konfigurationsbeispiel, SIMATIC Manager V5.1 Für das Konfigurationsbeispiel wird vorausgesetzt, dass die Hardwarekonfiguration bereits vorgenommen wurde. Als CPU wird die CPU315-2 DP mit integrierter PROFIBUS-Schnittstelle verwendet. Dateinamen und Einträge in den nachfolgenden Masken sind nur als Beispiele für die Vorgehensweise zu betrachten. Zur Aufnahme der GSD-Datei in den Katalog, muss diese zuerst installiert werden: ...
  • Seite 40 Konfiguration und Parametrierung Nach Installation der GSD-Datei erscheint ein neuer Eintrag im Katalog: PROFIBUS-DP-->Weitere Feldgeräte-->Encoder-->TR-ELECTRONIC Der Eintrag der GSD-Datei lautet: „TR ZE65/ZH80 DP“ Unter diesem Eintrag reihen sich die einzelnen Konfigurationsmöglichkeiten an: PNO Class 1 16 Bit, siehe Seite 25 PNO Class 1 32 Bit, siehe Seite 25 PNO Class 2 16 Bit,...
  • Seite 41 Mess-System an das Mastersystem (Drag&Drop) anbinden: Anbindung Mess-Systems Mastersystem können Netzeinstellungen vorgenommen werden (Klick mit rechter Maustaste auf das Mess- System-Symbol --> Objekteigenschaften):  TR-Electronic GmbH 2016, All Rights Reserved Printed in the Federal Republic of Germany 10/31/2018 TR - ECE - BA - DGB - 0131 - 02 Page 41 of 103...
  • Seite 42 Konfiguration und Parametrierung Gewünschte Konfiguration aus dem Katalog auf den Steckplatz übertragen (Drag&Drop). Das Mess-System-Symbol muss aktiv sein. Parametrierung vornehmen mit Doppelklick auf die Steckplatznummer:  TR-Electronic GmbH 2016, All Rights Reserved Printed in the Federal Republic of Germany Page 42 of 103 TR - ECE - BA - DGB - 0131 - 02 10/31/2018...
  • Seite 43: Störungsbeseitigung Und Diagnosemöglichkeiten

    7 Störungsbeseitigung und Diagnosemöglichkeiten 7.1 Optische Anzeigen, LEDs Das Mess-System verfügt über zwei LEDs in der Bus-Haube. Eine rote LED (BF) zur Anzeige von Fehlern und eine grüne LED (STAT) zur Anzeige der Statusinformation. Beim Anlaufen des Mess-Systems blinken beide LEDs kurz auf. Danach hängt die Anzeige vom Betriebszustand des Mess-Systems ab.
  • Seite 44: Verwendung Der Profibus Diagnose

    Störungsbeseitigung und Diagnosemöglichkeiten 7.2 Verwendung der PROFIBUS Diagnose In einem Profibus-System stellen die Profibus-Master die Prozessdaten einem sog. Hostsystem, z.B. einer SPS-CPU zur Verfügung. Ist ein Slave am Bus nicht, oder nicht mehr erreichbar, oder meldet der Slave von sich aus eine Störung, muss der Master dem Hostsystem die Störung in irgendeiner Form mitteilen.
  • Seite 45: Stationsstatus 1

    7.2.1.1 Stationsstatus 1 Slave wurde von anderem Bit 7 Master_Lock Master parametriert (Bit wird vom Master gesetzt) Das zuletzt gesendete Bit 6 Parameter_Fault Parametriertelegramm wurde vom Slave abgelehnt Wird vom Master gesetzt, wenn Bit 5 Invalid_Slave_Response der Slave nicht ansprechbar ist Slave unterstützt die Bit 4 Not_Supported...
  • Seite 46: Masteradresse

    Störungsbeseitigung und Diagnosemöglichkeiten 7.2.1.4 Masteradresse Normdiagnose Byte 4 In dieses Byte trägt der Slave die Stationsadresse des Masters ein, der zuerst ein gültiges Parametriertelegramm gesendet hat. Zur korrekten Funktion am PROFIBUS ist es zwingend erforderlich, dass bei gleichzeitigem Zugriff mehrerer Master deren Konfigurations- und Parametrierinformation exakt übereinstimmt.
  • Seite 47: Erweiterte Diagnose

    7.2.2 Erweiterte Diagnose Das Mess-System liefert zusätzlich zur Diagnosemeldung nach DP-Norm eine erweiterte Diagnosemeldung gemäß dem Profil für Encoder der PNO. Diese Meldung ist unterschiedlich lang, je nach gewählter Soll-Konfiguration. In den Konfigurationen mit der Bezeichnung TR-Mode entspricht die Diagnosemeldung der PNO-Klasse 2. Die folgenden Seiten zeigen einen Gesamtüberblick über die zu erhaltenen Diagnoseinformationen.
  • Seite 48: Betriebsstatus

    Störungsbeseitigung und Diagnosemöglichkeiten 7.2.2.2 Betriebsstatus Bedeutung Bit 0 Zählrichtung Steigend Uz. Fallend Uz. nein, nicht Bit 1 Class-2 Funktionen unterstützt nein, nicht Bit 2 Diagnose unterstützt nein, nicht Bit 3 Status Skalierungsfunktion unterstützt Bit 4 nicht benutzt Bit 5 nicht benutzt Bit 6 nicht benutzt Bit 7...
  • Seite 49: Unterstützte Alarme

    7.2.2.7 Unterstützte Alarme Erweiterte Diagnose, Byte 18 - 19 Bedeutung Bit 0 * Positionsfehler nicht unterstützt unterstützt Überwachung Bit 1 nicht unterstützt unterstützt Versorgungsspannung Bit 2 Überwachung Stromaufnahme nicht unterstützt unterstützt Bit 3 * Diagnoseroutine nicht unterstützt unterstützt Bit 4 * Speicherfehler nicht unterstützt unterstützt...
  • Seite 50: Software Version

    Störungsbeseitigung und Diagnosemöglichkeiten 7.2.2.11 Software Version Die Diagnosebytes 26-27 zeigen die interne Software-Version des Mess-Systems an. Die Aufschlüsselung erfolgt nach Revisions-Nummer und Revisions-Index (z.B. 1.40 entspricht 0000 0001 0100 0000 oder 0140 (Hex) ) Erweiterte Diagnose, Byte 26 - 27 Byte 26 Revisions-Nummer Byte 27...
  • Seite 51: Seriennummer

    7.2.2.17 Seriennummer Erweiterte Diagnose, Byte 48 - 57 Die Diagnosebytes zeigen Seriennummer des Mess-Systems an. Wird diese Funktion nicht unterstützt, werden Sterne angezeigt (Hex-Code 0x2A) **********. 7.2.2.18 Herstellerspezifische Diagnosen Das Mess-System unterstützt keine weiteren, herstellerspezifischen Diagnosen. Laut Profil für Encoder der PNO muss ein Mess-System im Fall des Erkennens eines internen Fehlers im Stationsstatus die Bits "ext.Diag"...
  • Seite 52 Störungsbeseitigung und Diagnosemöglichkeiten  TR-Electronic GmbH 2016, All Rights Reserved Printed in the Federal Republic of Germany Page 52 of 103 TR - ECE - BA - DGB - 0131 - 02 10/31/2018...

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