SICHERHEITSHINWEISE Bestimmungsgemäße Verwendung: ● Nicht in geschlossenen Räumen betreiben - Vergiftungsgefahr durch Abgase. ● Von brennbaren Materialien mindestens 1 Meter Sicherheitsabstand halten. ● Auspuff nicht berühren, Verbrennungsgefahr. ● Nicht in feuchter Umgebung, Regen oder Schnee betreiben. ● Motor nur in waagrechter Position betreiben. Maximale erlaubte Neigung in Betrieb: 10 Grad in alle Richtungen ●...
Erste Schritte ● Nehmen Sie den Motor aus der Verpackung und montieren Sie diesen gemäß Ihren Anforderungen. ● Beachten Sie die Hinweise für die bestimmungsgemäße Verwendung. Der Motor muss waagrecht aufgestellt sein. ● Entfernen Sie Schmutz oder Staub, damit die Luftkühlung des Motors keine Fremdkörper ansaugen kann.
Für längere Lagerung vorbereiten ● Treibstoff ablassen, Benzintank bei Bedarf Reinigen ● Schwimmerkammer des Vergasers ablassen (über Ablassschraube) ● Am Starterseil ziehen bis sich ein Widerstand bemerkbar macht. ● Motoröl ablassen, Maschine reinigen und mit Ölnebel konservieren. ● Trocken lagern Fehlerdiagnose Motoren sind technisch komplexe Mechanismen mit einer Vielzahl von beweglichen Teilen.
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2b. ZÜNDUNG - Kerzenbilder Fortsetzung Verbrennungsrückstände Diese hellbraunen Verkrustungen an der Elektroden und am Isolator werden durch Öl oder Benzinzusätze verursacht. Die Kerze wird nicht mehr zuverlässig arbeiten und die Verbrennung verschlechtert sich. Meist geraten erhöhte Ölmengen in den Verbrennungsraum, werden unvollständig verbrannt und hinterlassen diese Rückstände.
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2b. ZÜNDUNG - Kerzenbilder Fortsetzung Mittel- oder Masselektrode durch Motorklingeln angeschmolzen Ist die Mittel- und/oder Masseelektrode geschmolzen, sind an dieser Stelle unkontrollierte Glüh-Zündungen und hohe Temperaturen aufgetreten. Ein falscher Wärmewert, überhitzte Ventile, magere Vergasereinstellung oder Nebenluft könnte der Auslöser gewesen sein. Auch übermäßige Ölkohleablagerungen und scharfe Kanten im Verbrennungsraum kommen als Übeltäter in Frage.
2d. ZÜNDUNG - Zündprobleme beheben Sollte nach dem Tausch der Zündkerze kein Zündfunke vorhanden sein, so gehen Sie wie folgt vor : ● Kontrollieren Sie den Kerzenschuh auf Beschädigungen sowie Feuchtigkeit,gegebenenfalls reinigen oder tauschen ● Öffnen Sie den Steckverbinder CN2 - damit deaktivieren Sie den Zündunterbrecher.
3. BENZIN - Kontrolle der Benzinzufuhr Anhand des Kerzenbildes konnten Sie vielleicht bereits Anhand des Kerzenbildes konnten Sie vielleicht bereits feststellen das die Benzinzufuhr zu gering ist. (Kerze trocken, fast keine Ablagerungen, Isolator weiss). Prüfen Sie zuerst ob ausreichend Treibstoff im Tank ist. Entfernen Sie den Tankfi lter und sehen Sie in den Tank hinein ob Fremdkörper, Rost, oder im Winter kleine Wölkchen aus Eiskristallen sichtbar sind.
4. LUFT - Luftfi lter reinigen Öffnen Sie den Luftfi lterkasten indem sie die 2 Schrauben (A) öffnen. Entnehmen Sie den Luftfi lter, waschen sie ihn in sauberem Benzin aus und lassen sie den Luftfi lter trocknen. Reinigungsintervall: 50 Betriebsstunden (10 Betriebsstunden bei stark verschmutzter/staubiger Umgebung) Alle 6 Monate bzw.
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ALLGEMEIN - Ausregelverhalten Prinzipiell kann der Vergaser nur in sehr engen Grenzen eingestellt werden. Die Grundeinstellung ist durch die Bedüsung vom Werk aus gegeben. Gegebenenfalls können Sie für spezielle Anwendungen (z.B. Betrieb in grossen Seehöhen) die Hauptdüse gegen einen anderen Durchmesser tauschen. Die Leerlaufl uftschraube ist für die Gemischbildung im Leerlauf zuständig.
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ALLGEMEIN - Auspuff Fehlzündungen im Auspufftrakt können durch lockere Schrauben am Auspuffkrümmer verursacht werden. Kontrollieren Sie in diesem Fall den festen Sitz der Krümmerschrauben sowie den Einwandfreien Zustand der Auspuffdichtungen. Der Auspuff sollte dicht und ohne Beschädigungen sein. Übermässige Ablagerungen im Auspuff müssen entfernt werden. Solche Ablagerungen deuten jedoch auf falsche Vergasereinstellung, falschen Treibstoff oder die Verbrennung von Motoröl.
Serviceintervalle ● Regelmässiges Service und Wartung verlängert die Lebensdauer und gewährleistet einen störungsfreien Betrieb. ● Führen Sie die angeführten Servicearbeiten gewissenhaft durch und nehmen Sie den Motor längstens alle 3 Monate in Betrieb um alle Bereiche mit Schmieröl zu versorgen. Lassen Sie dabei den Motor zumindest auf Betriebstemperatur kommen - ein zu kurzer Motorlauf im kalten Zustand ist schädlich und ruft Ablagerungen an den Auspuff, Kolben und Zylinder hervor.
Die Reparaturen werden über den Händler von dem Sie dieses Produkt bezogen haben abgewickelt. Rotek behält sich vor, Schäden die durch unsachgemäße Handhabung entstanden sind, zu verrechnen. Dazu zählen unter anderem Schäden, die durch Ölmangel, falsche Treibstoffe / Öle, mechanische Beschädigungen usw.