Gebläse
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Das Gebläse hat eine Pumpencharakteristik, das
heißt je größer das Vakuum, umso mehr Leistung
(Motorstrom) ist erforderlich.
In der Nähe des Gebläseeinlaufs befindet sich ein
Vakuumbegrenzungsventil, das öffnet, wenn das
Vakuum zu hoch wird, siehe Abb. 4. Ein Gewicht (A)
hält den Ventilkegel (B) normalerweise geschlossen.
Bei einem Vakuum von etwa - 20 kPa hebt der
gezeigte Ventilkegel ab und lässt Luft in das
Gebläse strömen. Damit werden Vakuum,
Leistungsaufnahme und Temperatur begrenzt.
Achtung! Das Ventil darf nicht außer Funktion
gesetzt werden.
Wenn die Luft durch das Seitenkanalgebläse strömt,
steigt die Temperatur deutlich an. Hohes Vakuum,
also geringer Luftstrom, und hohe
Umgebungstemperatur erhöhen die Temperatur der
Abluft. Um Gebläse/Motor vor zu hohen
Temperaturen zu schützen, befindet sich ein
Thermoschalter am Auslauf des Gebläses. Er
unterbricht bei 125 °C (257°F), woraufhin die
Filterreinigungsplatte öffnet, um das Gebläse zu
kühlen. Das Aggregat startet automatisch wieder,
wenn die Temperatur auf etwa 90 °C (194 °F)
gesunken ist, bei der der Thermoschalter sich
automatisch zurückstellt.
Hinweis: Wenn das Gebläse sich nicht innerhalb
von 8 Minuten abgekühlt hat, stoppt der Motor.
Auslauf
Die Luft verlässt das Aggregat über den
Auslaufschalldämpfer. Die heiße Abluft muss ins
Freie abgeleitet werden. Die Luft kann über einen
Wärmetauscher geleitet werden.
Die Luft kann über einen Wärmetauscher
geleitet werden, der aber keine
Drosselklappen aufweisen darf, die den
Luftstrom behindern können. Wenn der
Abluftkanal blockiert wird, kann das
Aggregat einen Überdruck erzeugen, der
den Wärmetauscher stark beschädigen
kann.
Start- und Steuereinheit
Y/D-Start oder Weichstart
L-PAK 150 wird direkt gestartet (Kontaktgeber). L-
PAK 250 wird weich gestartet
(Weichstartvorrichtung).
Automatischer Start/Stopp oder kontinuierlicher
Betrieb
Die Funktionen für eine automatische Entlastung in
den Leerlauf (DIR) und automatischen Start/Stopp
mit Nachlaufzeit (SSR-Funktion) gehören immer zur
Start- und Steuereinheit. Die Nutzung dieser
Funktion erfordert jedoch, dass alle Ventile an den
Arbeitsplätzen mit Mikroschaltern (AS-Set)
ausgestattet sind, die über ein Steuersignalkabel
mit der Starteinheit verbunden sind.
Filterreinigung
Abbildung 5 zeigt das Prinzip der Filterreinigung.
Ein PLC steuert das Magnetventil (A), das
seinerseits einen Druckluftzylinder (B) mit einer
Ventilscheibe steuert. Das Prinzip erfordert, dass
der Unterdruck im Staubabscheider so groß ist,
dass das „aufgestaute Vakuum" einen kurzen, aber
kräftigen umgekehrten Luftstoß durch den Filter
sendet, so dass sich die Ventilscheibe hebt, damit
der Staub an der Außenseite des Filters
abgestoßen wird. Dieser Vorgang wird dreimal vor
jedem Filterreinigungszyklus wiederholt. Dieses
Prinzip funktioniert am besten in Anlagen mit
automatischen Vakuumventilen an den
Arbeitsplätzen.
In Anlagen,die die Funktionen automatische
Entlastung in den Leerlauf und automatischer
Start/Stopp nutzen, erfolgt die Filterreinigung jedes
Mal, wenn L-PAK in den Leerlauf umschaltet. Diese
Filterreinigung erfolgt zusätzlich zu den
Filterreinigungen, die von der
Filterreinigungsfunktion im PLC ausgelöst werden.
Start des Aggregats
1. Abschaltvorrichtung in die Position EIN stellen.
2. Am Steuerpult die weiße Drucktaste mit der
Kennzeichnung
Anzeige leuchtet. Wenn die automatische
Start/Stopp-Funktion nicht verwendet wird, sollte
das Aggregat direkt starten.
Wenn das Aggregat über die automatische
Start/Stopp-Funktion verfügt, startet es nicht
direkt, sondern erst dann, wenn ein Ventil am
Arbeitsplatz geöffnet oder wenn die Drucktaste
„Manual start" gedrückt wird, siehe Abb. 7.
Das Aggregat am Ende der Arbeitszeit durch
Drücken der weißen Taste am Steuerpult
ausschalten und die Abschaltvorrichtung in die
Position 0 (AUS) stellen.
Weitere Informationen zum Start des Aggregats
finden Sie auf Seite 6, Start eines neuen Aggregats.
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, Abb. 6, drücken, die weiße
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