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Amazone UX 4201 Super Betriebsanleitung

Amazone UX 4201 Super Betriebsanleitung

Anhängespritze mit comfort-paket cp plus
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Anhängespritze mit Comfort-Paket CP Plus
MG5682
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Betriebsanleitung
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UX 4201 Super
UX 5201 Super
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Inhaltszusammenfassung für Amazone UX 4201 Super

  • Seite 1 Betriebsanleitung UX 4201 Super UX 5201 Super UX 6201 Super Anhängespritze mit Comfort-Paket CP Plus Lesen und beachten Sie diese Betriebsanleitung vor der MG5682 ersten Inbetriebnahme! BAG0157.3 03.18 Für künftige Verwendung Printed in Germany aufbewahren!
  • Seite 2: Es Darf Nicht

    ES DARF NICHT unbequem und überflüssig erscheinen, die Ge- brauchs-Anweisung zu lesen und sich danach zu richten; denn es genügt nicht, von anderen zu hö- ren und zu sehen, dass eine Maschine gut sei, sie daraufhin zu kaufen und zu glauben, es gehe nun alles von selbst.
  • Seite 3 H. DREYER GmbH & Co. KG Postfach 51 D-49202 Hasbergen Tel.: + 49 (0) 5405 50 1-0 E-mail: amazone@amazone.de Ersatzteil-Bestellung Ersatzteillisten finden Sie frei zugänglich im Ersatzteil-Portal unter www.amazone.de. Bestellungen richten Sie bitte an Ihren AMAZONE Fachhändler. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 4 Vorwort Formales zur Betriebsanleitung Dokumenten-Nummer: MG5682 Erstelldatum: 12.17  Copyright AMAZONEN-WERKE H. DREYER GmbH & Co. KG, 2017 Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur gestattet mit Genehmigung der AMAZONEN-WERKE H. DREYER GmbH & Co. KG. Diese Betriebsanleitung ist für alle Ausführungen der Maschine gültig.
  • Seite 5 Betriebsanleitungen werden regelmäßig aktualisiert. Mit Ihren Verbesserungsvorschlägen helfen Sie mit, eine immer benutzer- freundlichere Betriebsanleitung zu gestalten. AMAZONEN-WERKE H. DREYER GmbH & Co. KG Postfach 51 D-49202 Hasbergen Tel.: + 49 (0) 5405 50 1-0 E-mail: amazone@amazone.de UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Benutzerhinweise ..................11 Zweck des Dokumentes ......................11 Ortsangaben in der Betriebsanleitung................... 11 Verwendete Darstellungen ....................11 Allgemeine Sicherheitshinweise .............. 12 Verpflichtungen und Haftung ....................12 Darstellung von Sicherheits-Symbolen ................. 14 Organisatorische Maßnahmen ....................15 Sicherheits- und Schutzeinrichtungen ................... 15 Informelle Sicherheitsmaßnahmen ..................
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis 4.13 Angaben zur Geräuschentwicklung ..................56 4.14 Erforderliche Traktor-Ausstattung ..................57 Aufbau und Funktion der Grundmaschine ..........58 Funktionsweise ........................58 Bedienfeld ..........................60 Einspülbehälter ........................62 5.3.1 Schalthähne am Einspülbehälter ................... 63 Gelenkwelle..........................64 5.4.1 Gelenkwelle ankuppeln ......................66 5.4.2 Gelenkwelle abkuppeln ......................
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis 6.8.1 Einfach-Düsen ........................108 6.8.2 Mehrfach-Düsen (Option) ....................109 6.8.3 Grenzdüsen, elektrisch oder manuell.................. 110 6.8.4 Enddüsenschaltung, elektrisch (Option) ................110 6.8.5 Zusatzdüsenschaltung, elektrisch (Option) ................. 110 6.8.6 Leitungsfilter für Spritzleitungen (Option) ................111 Automatische Einzeldüsenschaltung (Option) ..............111 6.9.1 Einzeldüsenschaltung AmaSwitch ..................
  • Seite 9 Inhaltsverzeichnis 11.2.3 Spritzflüssigkeitstank befüllen ....................161 11.2.4 Einspülen des Präparates über den Einspülbehälter ............163 11.2.5 Spritzmittel aus Gebinden ansaugen ................... 165 11.2.6 Spülwassertank befüllen ...................... 166 11.3 Spritzbetrieb ......................... 167 11.3.1 Spritzflüssigkeit ausbringen ....................169 11.3.2 Maßnahmen zur Abdriftminderung ..................171 11.3.3 Verdünnen der Spritzflüssigkeit mit Spülwasser ..............
  • Seite 10 Inhaltsverzeichnis 14.15 Durchflussmesser kalibrieren ....................222 14.16 Verkalkung im System beseitigen ..................222 14.17 Auslitern der Feldspritze ..................... 223 14.18 Düsen ..........................225 14.18.1 Montage der Düse ....................... 225 14.18.2 Ausbau des Membranventils bei nachtropfenden Düsen ........... 225 14.19 Leitungsfilter ........................226 14.20 Hinweise zur Prüfung der Feldspritze .................
  • Seite 11: Benutzerhinweise

    Benutzerhinweise Benutzerhinweise Das Kapitel Benutzerhinweise liefert Informationen zum Umgang mit der Betriebsanleitung. Zweck des Dokumentes Die hier vorliegende Betriebsanleitung • beschreibt die Bedienung und die Wartung für die Maschine. • gibt wichtige Hinweise für einen sicherheitsgerechten und effi- zienten Umgang mit der Maschine. •...
  • Seite 12: Allgemeine Sicherheitshinweise

    Allgemeine Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise Dieses Kapitel enthält wichtige Hinweise, um die Maschine sicher- heitsgerecht zu betreiben. Verpflichtungen und Haftung Hinweise in der Betriebsanleitung beachten Die Kenntnis der grundlegenden Sicherheitshinweise und der Sicher- heitsvorschriften ist Grundvoraussetzung für den sicherheitsgerechten Umgang und den störungsfreien Betrieb der Maschine. Verpflichtung des Betreibers Der Betreiber verpflichtet sich, nur Personen mit/an der Maschine arbeiten zu lassen, die...
  • Seite 13 Allgemeine Sicherheitshinweise Gefahren im Umgang mit der Maschine Die Maschine ist gebaut nach dem Stand der Technik und den aner- kannten sicherheitstechnischen Regeln. Dennoch können bei der Verwendung der Maschine Gefahren und Beeinträchtigungen entste- • für Leib und Leben der Bediener oder Dritter, •...
  • Seite 14: Darstellung Von Sicherheits-Symbolen

    Allgemeine Sicherheitshinweise Darstellung von Sicherheits-Symbolen Gekennzeichnet sind Sicherheitshinweise durch das dreieckige Si- cherheits-Symbol und dem vorstehenden Signalwort. Das Signalwort (Gefahr, Warnung, Vorsicht) beschreibt die Schwere der drohenden Gefahr und hat folgende Bedeutung: GEFAHR kennzeichnet eine unmittelbare Gefährdung mit hohem Risiko, die Tod oder schwerste Körperverletzung (Verlust von Körpertei- len oder Langzeitschäden) zur Folge haben wird, wenn sie nicht vermieden wird.
  • Seite 15: Organisatorische Maßnahmen

    Allgemeine Sicherheitshinweise Organisatorische Maßnahmen Der Betreiber muss die erforderlichen persönlichen Schutzausrüstun- gen nach Angaben des Herstellers des zu verarbeitenden Pflanzen- schutzmittel bereitstellen, wie z.B.: • chemikalienfeste Handschuhe, • einen chemikalienfesten Overall, • wasserfestes Schuhwerk, • einen Gesichtsschutz, • einen Atemschutz, •...
  • Seite 16: Ausbildung Der Personen

    Allgemeine Sicherheitshinweise Ausbildung der Personen Nur geschulte und eingewiesene Personen dürfen mit / an der Ma- schine arbeiten. Klar festzulegen sind die Zuständigkeiten der Perso- nen für das Bedienen und Warten. Eine anzulernende Person darf nur unter Aufsicht einer erfahrenen Person mit / an der Maschine arbeiten.
  • Seite 17: Gefahren Durch Restenergie

    Allgemeine Sicherheitshinweise Gefahren durch Restenergie Beachten Sie das Auftreten mechanischer, hydraulischer, pneumatischer und elektrischer/elektronischer Restenergien an der Maschine. Treffen Sie hierbei entsprechende Maßnahmen bei der Einweisung des Bedienpersonals. Detaillierte Hinweise werden nochmals in den jeweiligen Kapiteln dieser Betriebsanleitung gegeben. Wartung und Instandhaltung, Störungsbeseitigung Führen Sie vorgeschriebene Einstell-, Wartungs- und Inspektionsar- beiten fristgemäß...
  • Seite 18: Ersatz- Und Verschleißteile Sowie Hilfsstoffe

    Ersatz- und Verschleißteile sowie Hilfsstoffe Tauschen Sie Maschinenteile in nicht einwandfreiem Zustand sofort aus. Verwenden Sie nur AMAZONE Original-Ersatz- und Verschleißteile oder die von den AMAZONEN-WERKEN freigegebenen Teile, damit die Betriebserlaubnis nach nationalen und internationalen Vorschrif- ten ihre Gültigkeit behält. Bei Einsatz von Ersatz- und Verschleißteilen von Drittherstellern ist nicht gewährleistet, dass sie beanspruchungs-...
  • Seite 19: Warnbildzeichen Und Sonstige Kennzeichnungen An Der Maschine

    Allgemeine Sicherheitshinweise 2.13 Warnbildzeichen und sonstige Kennzeichnungen an der Maschine Halten Sie alle Warnbildzeichen der Maschine immer sauber und in gut lesbarem Zustand! Erneuern Sie unlesbare Warnbildzeichen. Fordern Sie die Warnbildzeichen anhand der Bestell-Nummer (z.B. MD 075) beim Händler an. Warnbildzeichen - Aufbau Warnbildzeichen kennzeichnen Gefahrenbereiche an der Maschine und warnen vor Restgefahren.
  • Seite 20: Platzierung Der Warnbildzeichen Und Sonstigen Kennzeichnungen

    Allgemeine Sicherheitshinweise 2.13.1 Platzierung der Warnbildzeichen und sonstigen Kennzeichnungen Warnbildzeichen Die folgenden Abbildungen zeigen die Anordnung der Warnbildzei- chen an der Maschine. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 21 Allgemeine Sicherheitshinweise UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 22 Allgemeine Sicherheitshinweise Bestell-Nummer und Erläuterung Warnbildzeichen MD 076 Gefahr durch Einziehen oder Fangen für Hand oder Arm durch angetriebenen, unge- schützten Ketten- oder Riementrieb! Diese Gefährdung verursacht schwerste Verlet- zungen mit Verlust von Körperteilen an Hand oder Arm. Öffnen oder entfernen Sie niemals Schutzein- richtungen von Ketten- oder Riementrieben, •...
  • Seite 23 Allgemeine Sicherheitshinweise MD 084 Gefährdung durch Quetschen für den gesam- ten Körper, verursacht durch den Aufenthalt im Schwenkbereich absenkender Teile der Maschine! Diese Gefährdung kann schwerste Verletzungen mit möglicher Todesfolge verursachen. • Verboten ist der Aufenthalt von Personen im Schwenkbereich absenkender Teile der Maschine.
  • Seite 24 Allgemeine Sicherheitshinweise MD 095 Lesen und beachten Sie die Betriebsanleitung und Sicherheitshinweise, bevor Sie die Maschine in Betrieb nehmen! MD 096 Gefährdung durch unter hohem Druck austre- tendes Hydrauliköl, verursacht durch undich- te Hydraulik-Schlauchleitungen! Diese Gefährdung kann schwerste Verletzungen mit möglicher Todesfolge verursachen, wenn unter hohem Druck austretendes Hydrauliköl die Haut durchdringt und in den Körper eindringt.
  • Seite 25 Allgemeine Sicherheitshinweise MD101 Dieses Piktogramm kennzeichnet Ansetzpunkte zum Ansetzen von Hebevorrichtungen (Wagen- heber). MD 102 Gefährdungen bei Eingriffen an der Maschi- ne, wie z. B. Arbeiten zum Montieren, Einstel- len, Beseitigen von Störungen, Reinigen, Warten und Instandhalten, verursacht durch unbeabsichtigtes Starten und Verrollen von Traktor und Maschine! Diese Gefährdungen können schwerste Verlet- zungen mit möglicher Todesfolge verursachen.
  • Seite 26 Allgemeine Sicherheitshinweise MD 153 Dieses Piktogramm kennzeichnet einen Hydrau- lik-Ölfilter. MD 155 Dieses Piktogramm kennzeichnet Zurrpunkte zum Festzurren der auf einem Transportfahrzeug verladenen Maschine für einen sicheren Trans- port der Maschine. MD 172 Aufstiegsleiter zum Arbeitspodest beim Fahrbe- trieb in Transportstellung hoch schwenken! MD 173 Gefährdung durch Einatmen gesundheitsge- fährdender Stoffe, verursacht durch giftige...
  • Seite 27 Allgemeine Sicherheitshinweise MD 175 Das Drehmoment der Schraubverbindung be- trägt 510 Nm. MD 199 Der maximale Betriebsdruck der Hydraulik- Anlage beträgt 210 bar. MD 224 Gefährdung durch Kontakt mit gesundheits- gefährdenden Stoffen, verursacht durch un- sachgemäßes Benutzen des klaren Wassers aus dem Handwaschbehälter.
  • Seite 28: Gefahren Bei Nichtbeachtung Der Sicherheitshinweise

    Allgemeine Sicherheitshinweise 2.14 Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise • kann sowohl eine Gefährdung für Personen als auch für Umwelt und Maschine zur Folge haben. • kann zum Verlust jeglicher Schadenersatzansprüche führen. Im Einzelnen kann die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise bei- spielsweise folgende Gefährdungen nach sich ziehen: •...
  • Seite 29: Sicherheitshinweise Für Den Bediener

    Allgemeine Sicherheitshinweise 2.16 Sicherheitshinweise für den Bediener WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Schneiden, Erfassen, Einziehen und Stoß durch fehlende Verkehrs- und Betriebssicherheit! Überprüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme die Maschine und den Trak- tor auf Verkehrs- und Betriebssicherheit! 2.16.1 Allgemeine Sicherheits- und Unfallverhütungshinweise •...
  • Seite 30 Allgemeine Sicherheitshinweise • Bringen Sie beim An- und Abkuppeln von Maschinen die Abstüt- zeinrichtungen (falls vorgesehen) in die jeweilige Stellung (Standsicherheit)! • Bei der Betätigung von Abstützeinrichtungen besteht Verlet- zungsgefahr durch Quetsch- und Scherstellen! • Seien Sie beim An- und Abkuppeln von Maschinen an oder vom Traktor besonders vorsichtig! Zwischen dem Traktor und der Maschine gibt es Quetsch- und Scherstellen im Bereich der Kuppelstelle!
  • Seite 31 Allgemeine Sicherheitshinweise Transportieren der Maschine • Beachten Sie beim Benutzen öffentlicher Verkehrswege die je- weiligen nationalen Straßenverkehrsvorschriften! • Überprüfen Sie vor Transportfahrten, ο den ordnungsgemäßen Anschluss der Versorgungsleitun- ο die Lichtanlage auf Beschädigung, Funktion und Sauberkeit ο die Brems- und Hydraulik-Anlage auf augenfällige Mängel ο...
  • Seite 32: Hydraulik-Anlage

    Lassen Sie Hydraulikschlauch-Leitungen mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen auf ihren arbeitssicheren Zu- stand prüfen! • Tauschen Sie Hydraulikschlauch-Leitungen bei Beschädigungen und Alterung aus! Verwenden Sie nur AMAZONE Original- Hydraulikschlauch-Leitungen! • Die Verwendungsdauer der Hydraulikschlauch-Leitungen sollte sechs Jahre nicht überschreiten, einschließlich einer eventuellen Lagerzeit von höchstens zwei Jahren.
  • Seite 33: Elektrische Anlage

    Allgemeine Sicherheitshinweise 2.16.3 Elektrische Anlage • Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage grundsätzlich Batterie (Minuspol) abklemmen! • Verwenden Sie nur die vorgeschriebenen Sicherungen. Bei Verwendung zu starker Sicherungen wird die elektrische Anlage zerstört - Brandgefahr! • Achten Sie auf richtiges Anschließen der Batterie - zuerst den Pluspol und dann den Minuspol anklemmen! Beim Abklemmen zuerst den Minuspol und dann den Pluspol abklemmen! •...
  • Seite 34: Angehängte Maschinen

    Allgemeine Sicherheitshinweise • • Sichern Sie den Gelenkwellenschutz durch Einhängen der Ket- te(n) gegen Mitlaufen! • Achten Sie bei Gelenkwellen auf die vorgeschriebenen Rohr- überdeckungen in Transport- und Arbeitsstellung! (Beachten Sie die Bedienungsanleitung des Gelenkwellen-Herstellers!) • Beachten Sie bei Kurvenfahrten die zulässige Abwinklung und den Schiebeweg der Gelenkwelle! •...
  • Seite 35: Bremsanlage

    Allgemeine Sicherheitshinweise 2.16.6 Bremsanlage • Nur Fachwerkstätten oder anerkannte Bremsendienste dürfen Einstell- und Reparaturarbeiten an der Bremsanlage durchfüh- ren! • Lassen Sie die Bremsanlage regelmäßig gründlich prüfen! • Halten Sie den Traktor bei allen Funktionsstörungen an der Bremsanlage sofort an. Lassen Sie die Funktionsstörung umge- hend beseitigen! •...
  • Seite 36: Reifen

    Befüllen Sie Feldspritzen nicht mit Wasser aus offenen Gewäs- sern, zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt! • Befüllen Sie Feldspritzen ο nur im freien Fall über die Wasserleitung! ο nur über AMAZONE Original-Befülleinrichtungen! UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 37: Reinigen, Warten Und Instandhalten

    Maschinen ausführen! • Ersatzteile müssen mindestens den festgelegten technischen Anforderungen der AMAZONEN-WERKE entsprechen! Dies ist gegeben bei Verwendung von AMAZONE Original-Ersatzteilen! • Beachten Sie Folgendes bei der Reparatur von Feldspritzen, die zur Flüssigdüngung mit Ammonitrat-Harnstoff-Lösung benutzt wurden: Rückstände von Ammonitrat-Harnstoff-Lösungen können durch Verdunstung des Wassers auf oder in dem Spritzflüssigkeitstank...
  • Seite 38: Ver- Und Entladen

    Ver- und Entladen Ver- und Entladen Ver- und Entladen mit Traktor WARNUNG Es besteht Unfallgefahr, wenn der Traktor nicht geeignet ist und die Bremsanlage der Maschine nicht an den Traktor angeschlos- sen und gefüllt ist! • Kuppeln Sie die Maschine vorschriftsmäßig an den Traktor, be- vor Sie die Maschine auf ein Transportfahrzeug verladen oder von einem Transportfahrzeug entladen! •...
  • Seite 39: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Produktbeschreibung Dieses Kapitel • gibt einen umfassenden Überblick über den Aufbau der Maschine. • liefert die Benennungen der einzelnen Baugruppen und Stellteile. Lesen Sie dieses Kapitel möglichst direkt an der Maschine. So ma- chen Sie sich optimal vertraut mit der Maschine. Übersicht –...
  • Seite 40 Produktbeschreibung (1) Klappbares Spritzgestänge mit Transport- verriegelung (2) Teilbreitenventile (3) Spülwassertank rechts (4) Ablagefach (5) Unterlegkeile (6) Abdeckhaube Hydraulik (7) Hydraulischer Stützfuß UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 41: Sicherheits- Und Schutzeinrichtungen

    Produktbeschreibung Sicherheits- und Schutzeinrichtungen • Transportverriegelung am Super-L- Gestänge gegen ungewolltes Ausklappen • Geländer am Wartungspodest (1) Gelenkwellenschutz mit Halteketten (2) Maschinenseitiger Schutztrichter UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 42: Versorgungsleitungen Zwischen Traktor Und Maschine

    Produktbeschreibung Versorgungsleitungen zwischen Traktor und Maschine • Hydraulikschlauch-Leitungen (je nach Aus- stattung) • Elektrokabel für Beleuchtung • Maschinenkabel ISOBUS • Bremsleitung mit Kupplungskopf für Luft- druckbremse / Bremsleitung mit Anschluss an hydraulische Bremse Verkehrstechnische Ausrüstungen (1) Schlussleuchten, Bremsleuchten, Fahrtrich- tungsanzeiger (2) 2 Warntafeln (viereckig) (3) 2 rote Rückstrahler (dreieckig) (4) 1 Kennzeichenhalter mit Beleuchtung...
  • Seite 43: Bestimmungsgemäße Verwendung

    • das Beachten aller Hinweise dieser Betriebsanleitung. • die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsarbeiten. • die ausschließliche Verwendung von AMAZONE Origi- nal-Ersatzteilen. Andere Verwendungen als oben aufgeführt sind verboten und gelten als nicht bestimmungsgemäß. Für Schäden aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung •...
  • Seite 44: Gerätekontrolle

    Als Ersatz für die Pumpen sind Vitonmembranen lieferbar. Diese sind beständig gegen lösungsmittelhaltige Pflanzenschutzmittel. Ihre Le- bensdauer wird jedoch beim Einsatz bei niedrigen Temperaturen (z.B. AHL bei Frostwetter) beeinträchtigt. Die für AMAZONE-Feldspritzen verwendeten Werkstoffe und Bauteile sind flüssigdüngerfest. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 45: Gefahrenbereich Und Gefahrenstellen

    Produktbeschreibung Gefahrenbereich und Gefahrenstellen Der Gefahrenbereich ist die Umgebung der Maschine, in der Perso- nen erreicht werden können • durch arbeitsbedingte Bewegungen der Maschine und seiner Arbeitswerkzeuge • durch aus der Maschine herausgeschleuderte Materialien oder Fremdkörper • durch unbeabsichtigt absenkende, angehobene Arbeitswerkzeu- •...
  • Seite 46: Typenschild Und Ce-Kennzeichnung

    Produktbeschreibung Typenschild und CE-Kennzeichnung Auf dem Typenschild sind angegeben: • Fahrz. / Masch.-Ident-Nr.: • • Grundgewicht kg • zul. Stützlast kg • zul. Achslast hinten kg • Zul. Systemdruck bar • Zul. Gesamtgewicht kg • Werk • Modelljahr 4.10 Konformität Richtlinien- / Normen-Bezeichnung •...
  • Seite 47: Maximal Zulässige Ausbringmenge

    Produktbeschreibung 4.11 Maximal zulässige Ausbringmenge Die zulässige Ausbringmenge der Maschine ist begrenzt durch: • die gesetzlich geforderte Rührleistung. Die zulässige Ausbringmenge ist besonders bei Wirkstoffen, die eine hohe Rührintensität benötigen, von Wichtigkeit. • die technisch maximale Ausbringmenge von 200 l/min (ohne HighFlow).
  • Seite 48: Technische Daten - Nutzlast

    Produktbeschreibung 4.12 Technische Daten – Nutzlast 4.12.1 Gesamtabmessungen Die Gesamthöhen sind abhängig von Maschinentyp, Achse und Bereifung. 2550-2800 mm 6750 – 7630 mm 4.12.2 Grundgerät Typ UX Super 4201 5201 6201 Spritzflüssigkeitbehälter Ist-Volumen 4600 l 5600 l 6560 l Nenn-Volumen 4200 l 5200 l 6200 l...
  • Seite 49: Teilbreiten In Abhängigkeit Der Arbeitsbreite

    Produktbeschreibung 4.12.3 Teilbreiten in Abhängigkeit der Arbeitsbreite Arbeitsbreite Anzahl Anzahl Düsen pro Teilbreite 8-9-8-9-8 21 m 6-6-7-4-7-6-6 6-4-5-4-4-4-5-4-6 9-10-10-10-9 24 m 6-6-8-8-8-6-6 6-5-5-5-6-5-5-5-6 8-7-8-8-8-7-8 27 m 6-6-6-6-6-6-6-6-6 9-7-8-8-8-7-9 28 m 7-6-6-6-6-6-6-6-7 30 m 8-7-6-6-6-6-6-7-8 32 m 8-6-7-7-8-7-7-6-8 7-8-7-7-8-7-7-8-7 33 m 6-6-6-6-6-6-6-6-6-6-6 10-10-10-12-10-10-10 36 m...
  • Seite 50: Restmengen

    Produktbeschreibung 4.12.4 Restmengen Technische Restmenge inkl. Pumpe In der Ebene 23 l Schicht-Linie • 15% Fahrtrichtung nach links 23 l • 15% Fahrtrichtung nach rechts 23 l Fall-Linie • 15% Hang aufwärts 37 l • 15% Hang abwärts 30 l Technische Restmenge Gestänge Teilbreitenschaltung Einzeldüsenschaltung...
  • Seite 51 Produktbeschreibung Technische Daten Pumpen-Ausrüstung Pumpen-Ausrüstung Spritzpumpe / Rührpumpe 2 x AR 280 Förderleistung bei Nenndrehzahl bei 0 bar 2 x 260 l/min bei 10 bar 2 x 245 l/min Leistungsbedarf 18,8 Bauart 12-Zylinder Kolben-Membran-Pumpe Pulsations-Dämpfung Druckspeicher Der Antrieb der Pumpen erfolgt •...
  • Seite 52: Gewichte Grundmaschine Und Baugruppen

    Produktbeschreibung 4.12.5 Gewichte Grundmaschine und Baugruppen Das Grundgewicht (Leergewicht) ergibt sich aus der Summe der Gewichte von Grundmaschine und Baugruppen. Typ UX Super 4201 5201 6201 [kg] Grundmaschine mit Bedienarmatur 1550 1594 1684 und Pumpenausrüstung Spülwasserpumpe Achse Verstellachsen ungebremst Verstellachsen gebremst starr (9,5t / 8t) >...
  • Seite 53 Produktbeschreibung 4201 5201 6201 Typ UX Super [kg] Spritzgestänge Arbeitsbreite [m] Gewicht 610 Spritzleitungen Teilbreitenschaltung Einzeldüsenschaltung Gestängehydraulik Weitere Sonderausstattungen Max. 300 Nutzlast = zulässiges Gesamtgewicht - Grundgewicht GEFAHR Verboten ist die Überschreitung der zulässigen Nutzlast. Unfallgefahr durch instabile Fahrsituationen! Ermitteln Sie sorgfältig die Nutzlast und somit die zulässige Be- füllung Ihrer Maschine.
  • Seite 54: Zulässiges Gesamtgewicht Und Bereifung

    Produktbeschreibung 4.12.6 Zulässiges Gesamtgewicht und Bereifung Das zulässige Gesamtgewicht der Maschine ist abhängig von der • zulässige Stützlast • Zulässigen Achslast • Zulässigen Reifentragfähigkeit je Radpaar Das zulässige Gesamtgewicht ist die Summe aus • der zulässigen Stützlast und • dem kleineren Wert aus ο...
  • Seite 55 Produktbeschreibung Tragfähigkeit pro Radpaar 25 km/h 40 km/h 50 km/h Nenn- Reifen Last-Index luftdruck zulässige Reifentragfähigkeit [kg] 270/95 R48 142A8/140B 5880 5300 5000 300/95 R46 146A8/146B 6660 6000 6000 300/95 R52 148A8/148B 6990 6300 6300 340/85 R48 151A8/151B 7660 6900 6900 380/90 R46 151A8/148B...
  • Seite 56: Angaben Zur Geräuschentwicklung

    Produktbeschreibung Fahren mit reduziertem Reifenluftdruck • Der in Tabelle angegebene Reifenluftdruck ist zur Erzielung der zulässigen Reifentragfähigkeit nötig! • Bei geringerem Reifenluftdruck reduziert sich die Reifentragfä- higkeit entsprechend der folgenden Tabelle! Beachten Sie hierbei die reduzierte Nutzlast der Maschine. • Beachten Sie auch die Angaben des Reifenherstellers! maximale Reifentragfähigkeit 100%...
  • Seite 57: Erforderliche Traktor-Ausstattung

    Produktbeschreibung 4.14 Erforderliche Traktor-Ausstattung Der Traktor muss die leistungsmäßigen Voraussetzungen erfüllen und mit den erforderlichen Elektro-, Hydraulik- und Bremsanschlüssen für die Bremsanlage ausgerüstet sein, um mit der Maschine arbeiten zu können. Traktor-Motorleistung UX 4201 ab 85 kW (115 PS) UX 5201 ab 95 kW (130 PS) UX 6201 ab 110 kW (150 PS)
  • Seite 58: Aufbau Und Funktion Der Grundmaschine

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine Aufbau und Funktion der Grundmaschine Funktionsweise Die Spritzpumpe (1) saugt über die Saugarmatur und den Saugfilter • die Spritzflüssigkeit aus dem Spritzflüssigkeitstank. • Frischwasser über den externen Sauganschluss (3). • Spülwasser aus dem Spülwassertank. Die angesaugte Flüssigkeit gelangt so •...
  • Seite 59 Aufbau und Funktion der Grundmaschine Einzeldüsenschaltung Teilbreitenschaltung UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 60: Bedienfeld

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine Bedienfeld (1) Bedienterminal Comfort-Paket plus (7) Ablauf für finale Restmenge aus Spritzflüs- sigkeitstank und Druckfilter (2) Schwenkbare Abdeckhaube mit Beleuch- tung für das Bedienfeld (8) Befüllanschluss (Ansaugen) Spritzfllüssig- keitstank, Spülwassertank (3) Transport-/Sicherheitsbox (9) Befüllanschluss (Druck) Spritzflüssig- (4) Wartungsklappe keitstank/ Spülwassertank (5) Schwenkbarer Einspülbehälter in Trans-...
  • Seite 61 Aufbau und Funktion der Grundmaschine Unter der Wartungsklappe (1) Saugfilter (2) Druckfilter (3) Spritztabelle (4) Klemmhalter für Handschuhe (5) Ventilgruppe Von links nach rechts: • Außenreinigung • Reinigung Einspülbehälter • Einspülbehälter • Befüllung Spülwassertank • Innenreinigung • Zusatzrührwerk • Schnellentleerung und Druckfilter entwäs- sern UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 62: Einspülbehälter

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine Einspülbehälter (1) Schwenkbarer Einspülbehälter zum Ein- schütten, Auflösen und Einsaugen von Pflanzenschutzmitteln und Harnstoff. Fassungsvermögen circa 60 l. (2) Handgriff zum Schwenken des Einspülbe- hälters in Einsatz- oder Transportposition (3) Klappdeckel geöffnet als Abstellfläche nutzbar (4) Verriegelung für Klappdeckel (5) Druckknopf Kanisterspüldüse (6) Spritzpistole zur Reinigung des Einspülbe-...
  • Seite 63: Schalthähne Am Einspülbehälter

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.3.1 Schalthähne am Einspülbehälter • Schalthahn (EA) ο Außenreinigung Einspülbehäl- ο Präparat auflösen über Mischdü- • Schalthahn (EB) ο Kanister reinigen / Einspülbehäl- ter reinigen ο Spülen über Ringleitung • Schalthahn Intensität Injektor (EP) ο 0 –...
  • Seite 64: Gelenkwelle

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine Gelenkwelle Die Weitwinkel-Gelenkwelle übernimmt die Kraftübertragung zwischen Traktor und Maschi- WARNUNG Quetschgefahr durch unbeabsichtigtes Starten und unbeabsich- tigtes Verrollen von Traktor und Maschine! Kuppeln Sie die Weitwinkel-Gelenkwelle nur vom Traktor an oder ab, wenn Traktor und Maschine gegen unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtigtes Verrollen gesichert sind.
  • Seite 65 Aufbau und Funktion der Grundmaschine WARNUNG Gefährdungen durch Erfassen und Aufwickeln durch unge- schützte Teile der Gelenkwelle im Bereich der Kraftübertragung zwischen Traktor und angetriebener Maschine! Arbeiten Sie nur mit vollständig geschütztem Antrieb zwischen Trak- tor und angetriebener Maschine. • Die ungeschützten Teile der Gelenkwelle müssen immer durch einen Schutzschild am Traktor und einen Schutztrichter an der Maschine geschützt sein.
  • Seite 66: Gelenkwelle Ankuppeln

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.4.1 Gelenkwelle ankuppeln WARNUNG Gefährdungen durch Quetschen und Stoß durch fehlende Frei- räume beim Ankuppeln der Gelenkwelle! Kuppeln Sie die Gelenkwelle mit dem Traktor, bevor Sie die Maschi- ne mit dem Traktor kuppeln. So verschaffen Sie sich den erforderli- chen Freiraum zum sicheren Kuppeln der Gelenkwelle.
  • Seite 67: Gelenkwelle Abkuppeln

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.4.2 Gelenkwelle abkuppeln WARNUNG Gefährdungen durch Quetschen und Stoß durch fehlende Frei- räume beim Abkuppeln der Gelenkwelle! Kuppeln Sie die Maschine zunächst vom Traktor ab, bevor Sie die Gelenkwelle vom Traktor abkuppeln. So verschaffen Sie sich den erforderlichen Freiraum zum sicheren Abkuppeln der Gelenkwelle.
  • Seite 68: Hydraulikanschlüsse

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine Hydraulikanschlüsse • Alle Hydraulikschlauchleitungen sind mit Griffen ausgerüstet. An den Griffen befinden sich farbige Markierungen mit einer Kennzahl oder einem Kennbuchstaben, um die jeweilige Hydrau- likfunktion der Druckleitung eines Traktorsteuergerätes zuzuord- nen! Zu den Markierungen sind Folien an die Maschine geklebt, die die entsprechenden Hydraulikfunktionen verdeutlichen.
  • Seite 69 Aufbau und Funktion der Grundmaschine Maximal zulässiger Druck im Ölrücklauf: 5 bar Den Ölrücklauf deshalb nicht am Traktor-Steuergerät anschließen, sondern an einen drucklosen Ölrücklauf mit großer Steckkupplung. WARNUNG Für den Ölrücklauf nur Leitungen DN16 verwenden und kurze Rücklaufwege wählen. Hydraulikanlage nur unter Druck setzen, wenn der freie Rücklauf korrekt gekuppelt ist.
  • Seite 70: Hydraulikschlauch-Leitungen Ankuppeln

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.5.1 Hydraulikschlauch-Leitungen ankuppeln WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Schneiden, Erfassen, Einziehen und Stoß durch fehlerhafte Hydraulik-Funktionen bei falsch ange- schlossenen Hydraulikschlauch-Leitungen! Beachten Sie beim Ankuppeln der Hydraulikschlauch-Leitungen die farblichen Markierungen an den Hydraulik-Steckern. • Kontrollieren Sie die Verträglichkeit der Hydrauliköle, bevor Sie die Maschine an die Hydraulik-Anlage Ihres Traktors anschlie- ßen.
  • Seite 71: Luftdruck-Bremsanlage

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine Luftdruck-Bremsanlage Das Einhalten der Wartungsintervalle ist unerlässlich für ein ord- nungsgemäßes Funktionieren der Zweileitungs-Betriebs- Bremsanlage. Die Bremstrommeln sind versehen mit selbstregulierenden Bremshe- beln, die dafür sorgen, dass die Abnutzung der Bremsbeläge kom- pensiert wird. (1) Bremsventil (2) Löseventil mit Betätigungsknopf Betätigungsknopf;...
  • Seite 72 Aufbau und Funktion der Grundmaschine Automatisch-lastabhängiger Bremskraft-Regler (ALB) WARNUNG Unfallgefahr durch nicht ordnungsgemäß funktionierende Bremsanlage! Sie dürfen das Einstellmaß am automatisch-lastabhängigen Brems- kraft-Regler nicht verändern. Das Einstellmaß muss dem angegebe- nen Wert auf dem ALB-Typenschild entsprechen. Die Achsen sind mit einem automatischen last- abhängigen Bremskraftregler (ALB) ausgestattet.
  • Seite 73: Ankuppeln Der Bremsanlage

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.6.1 Ankuppeln der Bremsanlage WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Schneiden, Erfassen, Einziehen und Stoß durch nicht ordnungsgemäß funktionierende Bremsanlage! • Beachten Sie beim Ankuppeln der Brems- und Vorratsleitung, dass ο die Dichtringe der Kupplungsköpfe sauber sind. ο...
  • Seite 74: Abkuppeln Der Bremsanlage

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.6.2 Abkuppeln der Bremsanlage WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Schneiden, Erfassen, Einziehen und Stoß durch die unbeabsichtigt verrollende Maschine bei gelöster Betriebs-Bremse! Zweileitungs-Druckluft-Bremsanlage: • Entkuppeln Sie immer zuerst den Kupplungskopf der Vorratslei- tung (rot) und dann den Kupplungskopf der Bremsleitung (gelb). •...
  • Seite 75: Hydraulische Betriebs-Bremsanlage

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine Hydraulische Betriebs-Bremsanlage Zum Ansteuern der hydraulischen Betriebs-Bremsanlage benötigt der Traktor eine hydraulische Bremseinrichtung. 5.7.1 Ankuppeln der hydraulischen Betriebs-Bremsanlage Kuppeln Sie nur saubere Hydraulik-Kupplungen. 1. Entfernen Sie die Schutzkappen. 2. Reinigen Sie gegebenenfalls Hydraulik-Stecker und Hydraulik- Steckdose.
  • Seite 76 Aufbau und Funktion der Grundmaschine Dazu: 1. Reiß-Seil an einen festen Punkt am Traktor befestigen. 2. Traktorbremse bei laufendem Traktormotor und angeschlossener Hydraulikbremse be- tätigen. → Druckspeicher der Notbremse wird gela- den. GEFAHR Unfallgefahr durch nicht funktionstüchtige Bremse! Nach dem Ziehen des Federsteckers (z.B. beim Auslösen der Not- bremse) den Federstecker unbedingt von der gleichen Seite in das Bremsventil einstecken.
  • Seite 77: Feststell-Bremse

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine Feststell-Bremse Die angezogene Feststell-Bremse sichert die abgekuppelte Maschine gegen unbeabsichtigtes Verrollen. Betätigt wird die Feststell-Bremse beim Verdrehen der Kurbel über Spindel und Seilzug. (1) Kurbel; arretiert in Ruheposition (2) Kurbel in Einsatzposition • Kurbelstellung für Lösen / Anziehen im Endbereich.
  • Seite 78: Klappbare Unterlegkeile

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine Klappbare Unterlegkeile Die Unterlegkeile sind unter dem rechten Spül- wassertank in einer schwenkbaren Aufnahme befestigt. Die klappbaren Unterlegkeile durch Betätigen des Druckknopfes in Einsatzstellung bringen und vor dem Abkuppeln direkt an die Räder anlegen. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 79: Sicherheitskette Für Maschinen Ohne Bremsanlage

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.10 Sicherheitskette für Maschinen ohne Bremsanlage Je nach landesspezifischer Regelung sind Maschinen ohne Brems- anlage / mit Einleitungsbremsanlage mit einer Sicherheitskette aus- gerüstet. Die Sicherheitskette ist vor der Fahrt an einer geeigneten Stelle des Traktors vorschriftsmäßig zu montieren. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 80: Autotrail-Lenkachse

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.11 AutoTrail-Lenkachse Die AutoTrail-Nachlauf-Steuerung dient zum spurgetreuen Nachlauf der Maschine hinter dem Traktor. Siehe Betriebsanleitung Software ISOBUS. Transportfahrten GEFAHR Unfallgefahr durch Umkippen der Maschine! • Zu Transportfahrten die Lenkachse in Transportstellung bringen! • Verboten sind Transportfahrten mit eingeschaltetem AutoTrail. Hierzu am Bedien-Terminal: 1.
  • Seite 81: Hydraulischer Stützfuß

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.12 Hydraulischer Stützfuß Der hydraulisch betätigte Stützfuß stützt die ab- gekuppelte Anhängespritze. Die Betätigung er- folgt über doppeltwirkendes Steuerventil. Traktor-Steuergerät blau GEFAHR Beim Abstellen der Maschine auf hydraulischem Stützfuß darf dieser max. 30° aus der Senkrechten ge- neigt sein.
  • Seite 82: Spritzflüssigkeitstank

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.13 Spritzflüssigkeitstank Die Befüllung des Spritzflüssigkeitstanks geschieht über • den Saugschlauch (Option) am Sauganschluss, • den Druck-Befüllanschluss (Option), • die Einfüllöffnung. (1) Spritzflüssigkeitstank (2) Innenreinigung (3) Klapp- Schraubdeckel der Einfüllöffnung (4) Befüllung extern (5) Einfüllsieb (6) Entlüftung (7) Schwimmer zur Füllstandsermittlung (8) Rührwerk...
  • Seite 83: Rührwerke

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.13.1 Rührwerke Die Feldspritze besitzt ein Haupt-Rührwerk und ein Zusatz-Rührwerk. Beide Rührwerke sind als hydraulische Rührwerke ausgebildet. Das Zusatz-Rührwerk ist gleichzeitig kombiniert mit der Druckfilter- Spülung für den selbstreinigenden Druckfilter. Eine eigene Rührwerks-Pumpe versorgt das Haupt-Rührwerk. Die Versorgung des Zusatz-Rührwerkes erfolgt über die Arbeits-Pumpe.
  • Seite 84: Wartungspodest Mit Leiter

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.13.2 Wartungspodest mit Leiter Wartungspodest mit Aufstiegsleiter zum Errei- chen des Einfüll-Doms. GEFAHR • Verletzungsgefahr durch giftige Dämpfe! Steigen Sie niemals in den Spritzflüssigkeitstank. • Absturzgefahr beim Mitfahren! Grundsätzlich verboten ist das Mitfahren auf der Feldspritze! Achten Sie darauf, dass die Aufstiegsleiter in Transport-Position ver- riegelt ist.
  • Seite 85: Spülwassertank

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.14 Spülwassertank Im Spülwassertank wird klares Wasser mitgeführt. Dieses Wasser dient zum • Verdünnen der Restmenge im Spritzflüssigkeitstank bei Beendi- gung des Spritzbetriebes. • Reinigen (Spülen) der gesamten Feldspritze auf dem Feld. • Reinigen der Saugarmatur sowie der Spritzleitungen bei gefüll- tem Behälter.
  • Seite 86: Handwascheinrichtung

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.15 Handwascheinrichtung (1) Handwaschtank (Inhalt: 20l) (2) Einfüllöffnung mit Deckel (3) Absperrhahn für klares Wasser ο zum Reinigen der Hände oder ο zum Reinigen der Spritzdüsen. (4) Seifenspender WARNUNG Vergiftungsgefahr durch unreines Wasser im Handwaschtank! Nutzen Sie das Wasser des Hand- waschtankss niemals als Trinkwasser! Die Materialien des Handwaschtanks...
  • Seite 87: Pumpen-Ausrüstung

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.17 Pumpen-Ausrüstung Überschreiten Sie niemals die höchstzulässige Pumpen- Antriebs-Drehzahl von 540 min (1) Pumpenausrüstung Spritzflüssigkeit mit Gelenkwellenantrieb oder hydraulischem Antrieb (2) Spritzflüssigkeitspumpe (3) Rührpumpe (4) Spülwasserpumpe hydraulisch angetrieben (Option) Hydraulischer Pumpenantrieb • Die maximale Pumpendrehzahl ist hydraulisch auf 540 min begrenzt.
  • Seite 88: Filterausrüstung

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.18 Filterausrüstung • Benutzen Sie alle vorgesehenen Filter der Filterausrüstung. Rei- nigen Sie die Filter regelmäßig (hierzu siehe Kapitel "Reinigung", Seite 188). Eine störungsfreie Arbeit der Feldspritze wird nur durch einwandfreie Filtrierung der Spritzflüssigkeit erreicht. Eine einwandfreie Filtrierung beeinflusst in erheblichem Maße den Behandlungserfolg der Pflanzenschutz-Maßnahme.
  • Seite 89: Selbstreinigender Druckfilter

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.18.3 Selbstreinigender Druckfilter Der selbstreinigende Druckfilter • verhindert ein Verstopfen der Düsenfilter vor den Spritzdüsen. • besitzt eine größere Maschenzahl/Zoll als der Saugfilter. Bei eingeschaltetem Zusatz-Rührwerk wird die Innenfläche vom Druckfilter-Einsatz laufend durchspült und nicht aufgelöste Spritzmittel- und Schmutzteilchen in den Spritzflüssigkeitstank zurückgeleitet.
  • Seite 90: Zugvorrichtung (Option)

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.19 Zugvorrichtung (Option) Die selbsttätige Zugvorrichtung dient zum Ziehen von gebremsten Anhängern • mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 12000 kg und Druckluftbremse. • mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 8000 kg und Auflaufbremse. • mit einem Gesamtgewicht, das kleiner dem zulässigen Gesamtgewicht der Feldspritze ist.
  • Seite 91: Transport- Und Sicherheitsbehälter (Option)

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.20 Transport- und Sicherheitsbehälter (Option) Transport- und Sicherheitsbehälter zur Aufbe- wahrung von Schutzkleidung und Zubehör. 5.21 Außenwascheinrichtung (Option) Außenwascheinrichtung zur Reinigung der Feld- spritze inklusive (1) Schlauchhaspel, (2) 20 m Druckschlauch, (3) Sprühpistole Betriebsdruck: 10 bar Wasser-Ausstoß: 18 l/min WARNUNG Gefährdungen durch Austreten von...
  • Seite 92: Kamerasystem

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.22 Kamerasystem WARNUNG Verletzungsgefahr bis hin zum Tod. Wenn nur das Kamera-Display zum Rangieren verwendet wird, können Personen oder Gegenstände übersehen werden. Das Kamerasystem ist ein Hilfsmittel. Er ersetzt nicht die Aufmerksamkeit des Bedieners für die unmittelbare Umgebung. •...
  • Seite 93: Arbeitsbeleuchtung

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.23 Arbeitsbeleuchtung 2 Arbeitsscheinwerfer am Spritzgestänge und 2 Arbeitsschein- werfer am Podest. LED-Einzeldüsenbeleuchtung: Beleuchtungspaket Bedienfeld und Staufach 2 Varianten: • Separate Stromversorgung vom Traktor aus notwendig, Bedie- nung über Schaltkasten. • Stromversorgung und Bedienung über ISOBUS. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 94: Bedien-Terminal

    Aufbau und Funktion der Grundmaschine 5.24 Bedien-Terminal Bedien-Terminal ISOBUS im Traktor Über das Bedien-Terminal erfolgt: • die Eingabe der maschinenspezifischen Daten. • die Eingabe der auftragsbezogenen Daten. • die Ansteuerung der Feldspritze zur Verän- derung der Aufwandmenge beim Spritzbe- trieb. •...
  • Seite 95: Aufbau Und Funktion Des Spritzgestänges

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Der ordnungsgemäße Zustand des Spritzgestänges sowie seine Auf- hängung beeinflussen die Verteilgenauigkeit der Spritzflüssigkeit er- heblich. Eine vollkommene Überlappung wird erreicht bei richtig ein- gestellter Spritzhöhe des Spritzgestänges zum Bestand. Die Düsen sind in einem Abstand von 50 cm am Gestänge angebracht.
  • Seite 96 Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Aus- und Einklappen VORSICHT Verboten ist das Ein- und Ausklappen des Spritzgestänges wäh- rend der Fahrt. GEFAHR Halten Sie beim Aus- und Einklappen des Spritzgestänges immer genügend Abstand zu Freilandleitungen! Ein Kontakt mit Frei- landleitungen kann zu tödlichen Verletzungen führen. WARNUNG Gefährdungen durch Quetschen und Stoß...
  • Seite 97 Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Schwingungsausgleich Die Verriegelung des Schwingungsausgleichs wird am Bedien- Terminal angezeigt. Schwingungsausgleich entriegeln: Eine gleichmäßige Querverteilung wird nur bei entriegeltem Schwin- gungsausgleich erreicht. Nach dem vollständigen Ausklappen des Spritzgestänges den Bedie- nungshebel noch 5 weitere Sekunden betätigen. →...
  • Seite 98: Super-L-Spritzgestänge

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Super-L-Spritzgestänge (1) Spritzgestänge mit Spritzleitungen (6) Außenausleger-Sicherung, siehe Seite 97 (2) Transportsicherungsbügel (7) Schwingungsausgleich, siehe Seite 97 (3) Parallelogramm-Rahmen zur Höhen- (8) Ventil und Schalthahn für DUS-System Verstellung des Spritzgestänges (9) Gestängearmatur (4) Düsenschutzrohr (5) Abstandshalter Gestängearmatur mit Teilbreitenschaltung (1) Druckanschluss für Spritzdruck-Manometer (2) Durchflussmesser zur Ermittlung der Auf-...
  • Seite 99: Abstandshalter

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges 6.1.1 Abstandshalter Die Abstandshalter verhindern eine Kollision des Gestänges mit dem Boden. Bei Verwendung einiger Düsen liegen die Ab- standshalter im Spritzkegel. In diesem Fall die Abstandshalter waagerecht am Träger befestigen. Flügelschraube verwenden. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 100 Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Transportverriegelung ent- und verriegeln WARNUNG Gefährdungen durch Quetschen und Stoß für Personen können entstehen, wenn das in Transportstellung eingeklappte Gestänge bei Transportfahrten unbeabsichtigt ausklappt! Verriegeln Sie das zusammengefaltete Gestänge-Paket über die Transportverriegelung in Transportstellung, bevor Sie Transportfahr- ten durchführen.
  • Seite 101 Aufbau und Funktion des Spritzgestänges • Verriegeln Sie den Schwingungsausgleich, bevor Sie das Spritzgestänge einseitig zusammenfalten bzw. ausfalten. Bei nicht verriegeltem Schwingungsausgleich kann das Spritz- gestänge zu einer Seite wegschlagen. Schlägt der ausgefaltete Gestänge-Ausleger auf den Boden auf, kann dies zu Beschädi- gungen am Spritzgestänge führen.
  • Seite 102: Reduziergelenk Am Außenausleger (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Reduziergelenk am Außenausleger (Option) Über das Reduziergelenk kann das äußere Element des Außenaus- legers manuell eingeklappt werden um die Arbeitsbreite zu reduzie- ren. Fall 1: Düsenanzahl äußere Düsenanzahl am klappbaren Teilbreite Außenelement → Beim Spritzen mit reduzierter Arbeitsbreite die äußere Teilbrei- ten ausgeschaltet halten.
  • Seite 103: Gestängereduzierung (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Gestängereduzierung (Option) Mit der Gestängereduzierung können je nach Ausführung ein oder zwei Ausleger im Einsatz eingeklappt bleiben. Zusätzlich den Hydraulikspeicher (Option) als Anfahrschutz einschal- ten. Am Bedien-Terminal müssen die entsprechenden Teilbreiten abge- schaltet werden. (1) Gestängereduzierung (2) Hydraulikspeicher (Option) (A) Absperrhahn geöffnet (B) Absperrhahn geschlossen...
  • Seite 104: Gestängeerweiterung (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Sensoren am Gestänge: Bei reduzierter Arbeitsbreite jeweils den äußeren Sensor um 180°gedreht verbauen. DistanceControl plus: Inneren Sensor abklemmen. ContourControl: Inneren Sensor deaktivieren (ISOBUS) Gestängeerweiterung (Option) Die Gestängeerweiterung vergrößert die Arbeitsbreite stufenlos bis zu 1,20 Meter. (1) Gestängeerweiterung in Transportstellung (2) Gestängeerweiterung in Einsatzstellung (3) Absperrhahn für äußere Düse...
  • Seite 105: Hydraulisch Neigungsverstellung (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Hydraulisch Neigungsverstellung (Option) Parallel zum Erdboden bzw. zur Zielfläche ausrichten lässt sich das Spritzgestänge über die hydraulische Neigungs-Verstellung bei un- günstigen Geländeverhältnissen, z.B. bei unterschiedlich tiefen Spur- rillen bzw. einseitigem Fahren in einer Furche. Einstellung über das Bedien-Terminal Siehe Betriebsanleitung Bedien-Terminal.
  • Seite 106: Spritzleitungen

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Spritzleitungen Spritzleitungen mit Teilbreitenventilen Spritzleitungen mit Teilbreitenventilen und Druckumlaufsystem DUS Spritzleitungen mit Einzeldüsenschaltung und Druckumlaufsystem DUS Pro (1) Durchflussmesser (6) Absperrhahn DUS (2) Rückflussmesser (7) Druckbegrenzungsventil (3) Teilbreitenventile (8) Rückschlagventil (4) Bypass-Ventil für geringe Ausbringmengen (9) Druckbegrenzungsventil (5) Leitung Druckumlauf UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 107 Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Druck-Umlauf-System DUS Teilbreitenschaltung: Druckumlaufsystem bei Einsatz von Schlepp- schläuchen generell ausschalten. Das Druck-Umlauf-System • ermöglicht bei eingeschaltetem Druck- Umlauf-System einen ständigen Flüssig- keits-Umlauf in der Spritzleitung. Hierzu ist jeder Teilbreite ist ein Spülanschluss- Schlauch (1) zugeordnet. •...
  • Seite 108: Düsen

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges Düsen 6.8.1 Einfach-Düsen (1) Düsenkörper mit Bajonett-Anschluss (se- rienmäßig). (2) Membrane. Sinkt der Druck in der Spritzlei- tung unter ca. 0,5 bar ab, so drückt das Fe- derelement (3) die Membrane auf den Membransitz (4) im Düsenkörper. Erreicht wird hierdurch ein nachtropffreies Abschal- ten der Düsen bei abgeschaltetem Spritz- gestänge.
  • Seite 109: Mehrfach-Düsen (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges 6.8.2 Mehrfach-Düsen (Option) Vorteilhaft ist die Verwendung der Mehrfach- Düsenköpfe beim Einsatz verschiedener Düsen- typen. Gespeist wird jeweils die senkrecht ste- hende Düse. Durch Verdrehen des Mehrfach-Düsenkopfes (1) im Gegen-Uhrzeiger-Sinn wird eine andere Düse zum Einsatz gebracht. Abgeschaltet ist der Mehrfach-Düsenkopf in den Zwischen-Positionen.
  • Seite 110: Grenzdüsen, Elektrisch Oder Manuell

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges 6.8.3 Grenzdüsen, elektrisch oder manuell Mit der Grenzdüsenschaltung die letzte Düse aus- und eine Randdü- se, 25 cm weiter außen (genau auf Feldkante), elektrisch eingeschal- tet. 6.8.4 Enddüsenschaltung, elektrisch (Option) Mit der Enddüsensschaltung werden bis zu drei der äußeren Düsen an den Feldrändern in Gewässernähe vom Traktor aus elektrisch ausgeschaltet.
  • Seite 111: Leitungsfilter Für Spritzleitungen (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges 6.8.6 Leitungsfilter für Spritzleitungen (Option) Der Leitungsfilter (1) • wird pro Teilbreite in den Spritzleitungen montiert. • ist eine zusätzliche Maßnahme zur Vermei- dung von Verschmutzungen der Spritzdü- sen. Übersicht Filter-Einsätze • Filter-Einsatz mit 50 Maschen/Zoll (blau) •...
  • Seite 112 Aufbau und Funktion des Spritzgestänges • Das Spritzgestänge ist mit 4-fach- Düsenkörpern ausgestattet. Diese werden jeweils über einen Elektromotor betätigt. • Düsen können beliebig ab- und zugeschal- tet werden (abhängig vom Section Control). • Durch den 4-fach-Düsenkörper können mehrere Düsen gleichzeitig in einem Dü- senkörper aktiv sein.
  • Seite 113: Sonderausstattung Zur Flüssigdüngung

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges 6.10 Sonderausstattung zur Flüssigdüngung Zur Flüssigdüngung stehen z. Zt. im wesentlichen zwei verschiedene Flüssigdüngersorten zur Verfügung: • Ammonitrat-Harnstoff-Lösung (AHL) mit 28 kg N pro 100 kg AHL. • Eine NP-Lösung 10-34-0 mit 10 kg N und 34 kg P pro 100 kg NP-Lösung.
  • Seite 114: 7-Loch-Düsen / Fd-Düsen (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges 6.10.2 7-Loch-Düsen / FD-Düsen (Option) Für den Einsatz der 7-Loch-Düsen / FD-Düsen ergeben sich die glei- chen Vorraussetzungen wie für die 3-Strahl-Düsen. Im Gegensatz zur 3-Strahl-Düse sind bei der 7-Loch-Düse / FD-Düsen die Austrittsöff- nungen nicht nach unten gerichtet, sondern zur Seite. Hierdurch las- sen sich sehr große Tropfen bei geringen Aufprallkräften auf den Pflanzen erzeugen.
  • Seite 115: Schleppschlauchausrüstung Für Super-S-Gestänge (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges 6.10.3 Schleppschlauchausrüstung für Super-S-Gestänge (Option) Schleppschlauchverband mit Dosierscheiben (Nr. 4916-39) für die Spätdüngung mit Flüssigdünger (1) Nummerierte, separate Schleppschlauchteilbreiten mit 25 cm Düsen- und Schlauchabstand. Montiert ist die Nr. 1 links außen in Fahrtrichtung gesehen, Nr. 2 daneben usw. (2) Knebelmuttern zur Befestigung des Schleppschlauchverbandes.
  • Seite 116: Schleppschlauchausrüstung Für Super-L-Gestänge (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges 6.10.4 Schleppschlauchausrüstung für Super-L-Gestänge (Option) • mit Dosierscheiben für die Spätdüngung mit Flüssigdünger (1) Schleppschläuche mit 25 cm Schlauchab- stand durch Montage der 2. Spritzleitung. (2) Bajonett-Anschluss mit Dosierscheiben. (3) Metallgewichte; stabilisieren die Lage der Schläuche während der Arbeit.
  • Seite 117: Hubmodul (Option)

    Aufbau und Funktion des Spritzgestänges 6.11 Hubmodul (Option) Das Hubmodul ermöglicht ein Anheben des Spritzgestänges um zu- sätzliche 70 cm bis auf 3,20 m Düsenhöhe. GEFAHR Unfallgefahr und Gefahr der Maschinenbeschädigung. • Bei Straßenfahrten darf das Spritzgestänge nicht über das Hub- modul angehoben werden.
  • Seite 118: Comfort-Paket Plus

    Comfort-Paket Plus Comfort-Paket Plus Allgemein Das Comfort-Paket Plus ermöglicht die Bedienung und Steuerung einiger Arbeitsprozesse der Feldspritze vom Bedienfeld der Maschine aus. 7.1.1 Touchscreen-Terminal Die Oberfläche des Touchscreen-Terminals besteht aus berührungs- empfindlichen Feldern. Durch Antippen der berührungsempfindlichen Felder • wird durch das Menü navigiert •...
  • Seite 119: Eingabe Von Zahlenwerten

    Comfort-Paket Plus 7.1.3 Eingabe von Zahlenwerten Grenzwerte Eingabefenster Eingabe löschen Letzte Ziffer löschen Eingabefenster schließen Eingabe bestätigen Eingabewerte 0-9 7.1.4 Hierarchie der Software  Arbeit Sonderfunktionen  • Befüllprofil Spritzflüssigkeitstank • Befüllpause • • XtremeClean Filter reinigen • • Einspülbehälter Umlaufreinigung •...
  • Seite 120: Menü Arbeit / Sonderfunktionen

    Comfort-Paket Plus 7.1.5 Menü Arbeit / Sonderfunktionen Nach dem Einschalten des Terminals ist das Menü Arbeit aktiv In das Menü Arbeit wechseln In das Menü Sonderfunktionen wechseln Menü Arbeit: Menü Sonderfunktionen: Menü Arbeit Sonderfunktionen UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 121: Menü Arbeit

    Comfort-Paket Plus Menü Arbeit Mit Menü Arbeit wird durch Anwählen des Tank das Untermenü mit den Funktionen für den jeweiligen Tank geöffnet. • Menü Spritzflüssigkeitstank • Menü Spülwassertank • Menü Einspülbehälter Das aktive Menü wird weiß gefüllt dargestellt. In den 3 Menüs können die Funktionen jeweils gestartet werden und gleichzeitig ablaufen.
  • Seite 122: Statusanzeigen Im Menü Arbeit

    Comfort-Paket Plus Der aktuelle Flüssigkeitsverlauf wird im Menü Arbeit durch Pfeile angezeigt. • grün – Spritzflüssigkeit • blau – Spülwasser • grau - Funktion gewählt, jedoch nicht aktiv 7.2.1 Statusanzeigen im Menü Arbeit Funktion Befüllpause eingestellt aktives Befüllsprofil Schaumvermeidung aktiv Befüllleistung in Stufe 1, 2 oder 3 Außenwascheinrichtung aktiv Automatische Reinigung Einspülbehälter...
  • Seite 123: Menü Spritzflüssigkeitstank

    Comfort-Paket Plus 7.2.2 Menü Spritzflüssigkeitstank (1) Menü Spritzflüssigkeitstank durch Antippen öffnen. (2) Eingabe Sollfüllstand Anzeige Sollfüllstand / Istfüllstand Befüllen Vor der Befüllung: • Sollfüllstand eingeben • Schlauch an korrekten Schlauchanschluss anschließen Die Befüllung stoppt automatisch, wenn der Sollfüllstand erreicht ist. Start / Stopp Befüllung über Sauganschluss Start / Stopp Befüllung über Druckanschluss Spritzmittel aus Gebinde absaugen...
  • Seite 124 Comfort-Paket Plus Entleeren Start / Stopp Schnellentleerung Entleeren mit Spritzpumpe über Anschluss Schnellentleerung  Hinweis bestätigen, dass der maschinenseitige Anschluss für die Schnellentleerung mit dem externen Tank korrekt verbunden ist und das Flüssigkeitsvolumen aufnehmen kann. → Dann startet die Schnellentleerung bis der Spritzflüssigkeitstank leer ist.
  • Seite 125: Menü Spülwassertank

    Comfort-Paket Plus 7.2.3 Menü Spülwassertank (1) Menü Spülwassertank durch Antippen öff- nen. (2) Eingabe Sollfüllstand Anzeige Sollfüllstand / Istfüllstand Befüllen Vor der Befüllung: • Sollfüllstand eingeben • Schlauch an korrekten Schlauchanschluss anschließen Die Befüllung stoppt automatisch, wenn der Sollfüllstand erreicht ist. Start / Stopp Befüllung über Sauganschluss.
  • Seite 126: Menü Einspülbehälter

    Comfort-Paket Plus 7.2.4 Menü Einspülbehälter (1) Menü Einspülbehälter durch Antippen öff- nen. Start Reinigung Einspülbehälter. Die Reinigung besteht aus Absaugen, Reinigen und Absaugen! Kanisterspülung, Ringleitung und Spritzpistole werden nicht gereinigt. (Alternativ: Automatische Reinigung nach Anheben des Einspülbehäl- ters im Menü Sonderfunktionen anwählen) Leistungsanhebung für die Kanisterspüldüse.
  • Seite 127: Menü Sonderfunktionen

    Comfort-Paket Plus Menü Sonderfunktionen Anzeige und Auswahl der Untermenüs Funktionen in der Untermenüs Untermenüs Befüllprofil auswählen Befüllpause Filter reinigen / Restentleerung (siehe Befüllleistung Seite 181) / Einwintern Einspülbehälter automatisch reinigen Zurück ins Hauptmenü Einstellungen / Sonderfunktionen. Sofortiger Stopp aller aktiven Funktionen. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 128: Befüllprofil Auswählen

    Comfort-Paket Plus 7.3.1 Befüllprofil auswählen Die Befüllung startet entsprechend der Auswahl des Befüllprofils beim Herunterklappen des Einspülbehälters. Die Befüllung endet beim Erreichen des Sollfüllstands, der zu dem Befüllprofil abgelegt ist. Die Befüllprofile werden in der Isobus-Software angelegt. Zuvor Sicherstellen, dass die erforderlichen Befüllanschlüsse korrekt gekuppelt sind.
  • Seite 129: Einspülbehälter Automatisch Reinigen

    Comfort-Paket Plus 7.3.3 Einspülbehälter automatisch reinigen Bei der automatischen Reinigung wird der Einspülbehälter automatisch nach dem hochklappen gereinigt. So muss diese Funktion nicht manuell über das Menü Einspülbehälter durchgeführt werden. Einspülbehälter automatisch reinigen Das automatische Reinigen wird durch ein A (Automatik) angezeigt.
  • Seite 130: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen • zur Inbetriebnahme Ihrer Maschine. • wie Sie überprüfen können, ob Sie die Maschine an ihren Trak- tor anbauen / anhängen dürfen. • Vor Inbetriebnahme der Maschine muss der Bediener die Be- triebsanleitung gelesen und verstanden haben.
  • Seite 131: Eignung Des Traktors Überprüfen

    Inbetriebnahme Eignung des Traktors überprüfen WARNUNG Gefahren durch Bruch beim Betrieb, unzureichende Standfestig- keit und unzureichende Lenk- und Bremsfähigkeit des Traktors bei nicht bestimmungsgemäßem Einsatz des Traktors! • Überprüfen Sie die Eignung ihres Traktors, bevor die Maschine an den Traktor anbauen oder anhängen. Sie dürfen die Maschine nur an solche Traktoren anbauen oder anhängen, die hierfür geeignet sind.
  • Seite 132: Benötigte Daten Für Die Berechnung

    Inbetriebnahme 8.1.1.1 Benötigte Daten für die Berechnung [kg] Traktor-Leergewicht siehe Traktor Betriebsanleitung oder Fahr- [kg] Vorderachslast des leeren Traktors zeugschein [kg] Hinterachslast des leeren Traktors [kg] Frontgewicht (falls vorhanden) siehe technische Daten Frontgewicht oder wiegen [kg] Maximale Stützlast siehe technische Daten Maschine Abstand zwischen Schwerpunkt Frontanbau- siehe technische Daten Traktor und Maschine oder Frontgewicht und Mitte Vor-...
  • Seite 133: Berechnung Der Erforderlichen Mindest-Ballastierung Vorne G Gewährleistung Der Lenkfähigkeit

    Inbetriebnahme 8.1.1.2 Berechnung der erforderlichen Mindest-Ballastierung vorne G des Traktors zur V min Gewährleistung der Lenkfähigkeit • − • • • Tragen Sie den Zahlenwert für die berechnete Mindest-Ballastierung , die an der Frontseite des Traktors benötigt wird, in die Tabelle V min (Kapitel 8.1.1.7) ein.
  • Seite 134 Inbetriebnahme 8.1.1.7 Tabelle Tatsächlicher Wert laut Zulässiger Wert laut Doppelte zulässige Berechnung Traktor- Reifentragfähigkeit Betriebsanleitung (zwei Reifen) Mindest-Ballastierung Front / Heck ≤ Gesamtgewicht ≤ ≤ Vorderachslast ≤ ≤ Hinterachslast • Entnehmen Sie dem Fahrzeugschein Ihres Traktors die zulässi- gen Werte für Traktor-Gesamtgewicht, Achslasten und Reifen- tragfähigkeiten.
  • Seite 135: Voraussetzungen Für Den Betrieb Von Traktoren Mit Angehängten Maschinen

    Inbetriebnahme 8.1.2 Voraussetzungen für den Betrieb von Traktoren mit angehängten Maschinen WARNUNG Gefahren durch Bruch beim Betrieb von Bauteilen durch unzu- lässige Kombinationen von Verbindungseinrichtungen! • Achten Sie darauf, ο dass die Verbindungseinrichtung am Traktor eine ausrei- chende zulässige Stützlast für die tatsächlich vorhandene Stützlast aufweist.
  • Seite 136: Kombinationsmöglichkeiten Von Verbindungseinrichtungen

    Inbetriebnahme 8.1.2.1 Kombinationsmöglichkeiten von Verbindungseinrichtungen Die Tabelle zeigt die zulässigen Kombinationsmöglichkeiten der Ver- bindungseinrichtung von Traktor und Maschine. Verbindungseinrichtung Traktor AMAZONE Maschine Obenanhängung Bolzenkupplung Form A, B, C Zugöse Buchse 40 mm (ISO 5692-2) Ø A nicht selbsttätig Zugöse 40 mm (ISO 8755) Ø...
  • Seite 137 Inbetriebnahme 8.1.2.2 Zulässigen D -Wert mit tatsächlichem D -Wert vergleichen WARNUNG Gefahr durch Bruch der Verbindungseinrichtungen zwischen Traktor und Maschine bei nicht bestimmungsgemäßem Einsatz des Traktors! 1. Berechnen Sie den tatsächlichen D -Wert ihrer Kombination, bestehend aus Traktor und Maschine. 2.
  • Seite 138: Maschinen Ohne Eigene Bremsanlage

    Inbetriebnahme Tatsächlichen D -Wert für die zu kuppelnde Kombination berechnen Der tatsächliche D -Wert einer zu kuppelnden Kombination berechnet sich wie folgt: T x C = g x T + C Fig. 1 Zulässiges Gesamtgewicht ihres Traktors in [t] (siehe Traktor- Betriebsanleitung oder Fahrzeugschein) Achslast der mit der zulässigen Masse (Nutzlast) beladenen Maschine in [t] ohne Stützlast...
  • Seite 139: Länge Der Gelenkwelle An Den Traktor Anpassen

    Inbetriebnahme Länge der Gelenkwelle an den Traktor anpassen WARNUNG Gefährdungen durch • beschädigte und/oder zerstörte, herausgeschleuderte Bau- teile für die Bedienperson / dritte Personen können entste- hen, wenn die Gelenkwelle beim Anheben / Absenken der an den Traktor angekuppelten Maschine staucht oder aus- einanderzieht, weil die Länge der Gelenkwelle unsachge- mäß...
  • Seite 140: Sichern

    Inbetriebnahme Traktor / Maschine gegen unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtig- tes Verrollen sichern WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Scheren, Schneiden, Abschneiden, Erfassen, Aufwickeln, Einziehen, Fangen und Stoß bei Eingriffen an der Maschine durch • unbeabsichtigtes Absenken der über die Dreipunkt- Hydraulik des Traktors angehobenen, ungesicherten Ma- schine.
  • Seite 141: Räder Montieren

    Inbetriebnahme Räder montieren Verwenden Sie zur Radmontage: (1) Konusringe vor den Radmuttern. (2) nur Felgen mit einer passenden Senkung zur Aufnahme des Konusringes. Ist die Maschine mit Noträdern ausgerüstet, müssen vor Inbetrieb- nahme Laufräder montiert werden. WARNUNG • Es darf nur eine zugelassene Bereifung entsprechend Tech- nischer Daten (siehe Seite 55) verwendet werden.
  • Seite 142: Erst-Inbetriebnahme Der Betriebs-Bremsanlage

    Inbetriebnahme 4. Laufräder auf Gewindebolzen aufsetzen. 5. Radmuttern anziehen. 6. Maschine absenken und Hebgurte abnehmen. 7. Nach 10 Betriebsstunden Radmuttern nachziehen. Lenkachse Der Lenkwinkel der Lenkachse muss abhängig von den Rädern begrenzt werden. Andernfalls kann das Rad mit der Maschine kollidieren. (1) Einstellung über Anschlag- schraube und Kontermutter vor- nehmen.
  • Seite 143: Hydrauliksystem Mit System-Umstellschraube Einstellen

    Inbetriebnahme Hydrauliksystem mit System-Umstellschraube einstellen Der Hydraulik-Block befindet sich vorne rechts an der Maschine hinter dem Abdeckblech. • Stimmen Sie unbedingt die Hydrauliksysteme von Traktor und Maschine aufeinander ab. • Die Einstellung des Maschinen-Hydrauliksystems erfolgt über die System-Umstellschraube am Hydraulikblock der Maschine. •...
  • Seite 144 Inbetriebnahme (1) Open-Center-Hydrauliksystem mit Kon- stantstrompumpe (Zahnradpumpe) oder Verstellpumpe. → System-Umstellschraube in Stellung A brin- gen. Verstellpumpe: Stellen Sie am Traktor- Steuergerät die maximal erforderliche Öl- menge ein. Ist die Ölmenge zu gering kann die korrekte Funktion der Maschine nicht gewährleistet werden.
  • Seite 145: Maschine An- Und Abkuppeln

    Maschine an- und abkuppeln Maschine an- und abkuppeln Beachten Sie beim An- und Abkuppeln von Maschinen das Kapitel "Sicherheitshinweise für den Bediener", Seite 29. WARNUNG Quetschgefahr durch unbeabsichtigtes Starten und unbeabsich- tigtes Verrollen des Traktors und der Maschine beim An- oder Abkuppeln der Maschine! Sichern Sie Traktor und Maschine gegen unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtigtes Verrollen, bevor Sie zum An- oder Abkuppeln...
  • Seite 146 Maschine an- und abkuppeln WARNUNG Gefahren durch Ausfall der Energie-Versorgung zwischen Trak- tor und Maschine durch beschädigte Versorgungsleitungen! Beachten Sie beim Kuppeln der Versorgungsleitungen den Verlauf der Versorgungsleitungen. Die Versorgungsleitungen • müssen ohne Spannung, Knickung oder Reibung allen Bewe- gungen der angebauten oder angehängten Maschine leicht nachgeben.
  • Seite 147: Maschine Abkuppeln

    Maschine an- und abkuppeln Maschine abkuppeln WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Schneiden, Erfassen, Einziehen und Stoß durch unzureichende Standfestigkeit und Umkippen der abgekuppelten Maschine! Stellen Sie die leere Maschine auf eine waagerechte Abstellfläche mit festem Untergrund ab. Beim Abkuppeln der Maschine muss immer so viel Freiraum vor der Maschine verbleiben, dass Sie den Traktor beim erneuten Kuppeln wieder fluchtend an die Maschine heranfahren können.
  • Seite 148: Rangieren Der Abgekuppelten Maschine

    Maschine an- und abkuppeln 9.2.1 Rangieren der abgekuppelten Maschine GEFAHR Besondere Vorsicht ist geboten bei Rangierarbeiten mit gelöster Betriebs-Bremsanlage, da das Rangier-Fahrzeug die Anhänge- spritze jetzt ausschließlich bremst. Die Maschine muss mit dem Rangier-Fahrzeug verbunden sein, bevor Sie das Löseventil am Anhänger-Bremsventil betätigen. Das Rangier-Fahrzeug muss eingebremst sein.
  • Seite 149: Transportfahrten

    Transportfahrten Transportfahrten • Beachten Sie bei Transportfahrten das Kapitel "Sicherheitshin- weise für den Bediener", Seite 31. • Überprüfen Sie vor Transportfahrten, ο den ordnungsgemäßen Anschluss der Versorgungsleitun- gen. ο die Lichtanlage auf Beschädigung, Funktion und Sauber- keit, ο die Brems- und Hydraulik-Anlage auf augenfällige Mängel. ο...
  • Seite 150 Transportfahrten WARNUNG Sturzgefahr von der Maschine beim unerlaubten Mitfahren! Verboten ist das Mitfahren von Personen auf der Maschine und/oder das Besteigen von laufenden Maschinen. Verweisen Sie Personen vom Beladeplatz, bevor Sie mit der Maschi- ne anfahren. VORSICHT • Beachten Sie bei Transportfahrten das Kapitel "Sicherheitshin- weise für den Bediener", Seite 31.
  • Seite 151: Einsatz Der Maschine

    Einsatz der Maschine Einsatz der Maschine Beachten Sie beim Einsatz der Maschine die Hinweise der Kapitel • "Warnbildzeichen und sonstige Kennzeichen an der Maschine", ab Seite 19 und • "Sicherheitshinweise für den Bediener", ab Seite 29 Das Beachten dieser Hinweise dient Ihrer Sicherheit. Beachten Sie die separate Betriebsanleitung für das Bedien-Terminal und die Software Maschinensteuerung WARNUNG...
  • Seite 152 Einsatz der Maschine WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Scheren, Schneiden, Abschneiden, Erfassen, Aufwickeln, Einziehen, Fangen und Stoß durch • unbeabsichtigtes Absenken angehobener, ungesicherter Maschinenteile. • unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtigtes Verrollen der Traktor-Maschine-Kombination. Sichern Sie Traktor und Maschine gegen unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtigtes Verrollen, bevor Sie Störungen an der Maschi- ne beheben, hierzu siehe Seite 140.
  • Seite 153 Einsatz der Maschine WARNUNG Gefährdungen durch unbeabsichtigten Kontakt mit Pflanzen- schutzmitteln / Spritzflüssigkeit! • Tragen Sie eine persönliche Schutzausrüstung, ο beim Ansetzen der Spritzflüssigkeit. ο beim Reinigen / Auswechseln der Spritzdüsen beim Spritz- betrieb. ο bei allen Arbeiten zum Reinigen der Feldspritze nach dem Spritzbetrieb.
  • Seite 154: Spritzbetrieb Vorbereiten

    Einsatz der Maschine 11.1 Spritzbetrieb vorbereiten • Grundvoraussetzung für eine sachgerechte Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln ist die ordnungsgemäße Funktion der Feldspritze. Lassen Sie die Feldspritze regelmäßig auf dem Prüfstand testen. Beheben Sie eventuell auftretende Mängel so- fort. • Beachten Sie die korrekte Filterausrüstung. •...
  • Seite 155: Spritzflüssigkeit Ansetzen

    Einsatz der Maschine 11.2 Spritzflüssigkeit ansetzen Das Ansetzen der Spritzflüssigkeit mit dem TwinTerminal am Bedien- feld durchführen. WARNUNG Gefährdungen durch unbeabsichtigten Kontakt mit Pflanzen- schutzmitteln und / oder Spritzflüssigkeit! • Spülen Sie Pflanzenschutzmittel grundsätzlich über den Ein- spülbehälter in den Spritzflüssigkeitstank ein. •...
  • Seite 156 Einsatz der Maschine WARNUNG Gefährdungen für Personen / Tiere durch unbeabsichtigten Kon- takt mit Spritzflüssigkeit beim Befüllen des Spritzflüssig- keitstanks! • Tragen Sie eine persönliche Schutzausrüstung, wenn Sie Pflan- zenschutzmittel verarbeiten / Spritzflüssigkeit aus dem Spritz- flüssigkeitstank ablassen. Die erforderliche persönliche Schutz- ausrüstung richtet sich nach den Angaben des Herstellers, der Produktinformation, der Gebrauchsanleitung, dem Sicherheits- datenblatt oder der Betriebsanweisung des zu verarbeitenden...
  • Seite 157 Einsatz der Maschine • Ermitteln Sie sorgfältig die benötigten Einfüll- bzw. Nachfüllmen- ge zur Vermeidung von Restmengen am Ende des Spritzbetrie- bes, da eine umweltschonende Beseitigung von Restmengen schwierig ist. ο Benutzen Sie zur Berechnung der benötigten Nachfüllmen- ge für die letzte Spritzflüssigkeitstank-Füllung die "Befüllta- belle für Restflächen".
  • Seite 158 Einsatz der Maschine • Geben Sie wasserlösliche Folienbeutel bei laufendem Rührwerk direkt in den Spritzflüssigkeitstank ein. • Lösen Sie den Harnstoff vor dem Spritzen durch Umpumpen von Flüssigkeit vollständig auf. Beim Auflösen größerer Harnstoff- mengen kommt es zu starker Temperaturabsenkung der Spritz- flüssigkeit, hierdurch löst sich der Harnstoff nur langsam auf.
  • Seite 159: Einfüll- Bzw. Nachfüllmengen Berechnen

    Einsatz der Maschine 11.2.1 Einfüll- bzw. Nachfüllmengen berechnen Benutzen Sie zur Berechnung der benötigten Nachfüllmenge für die letzte Spritzflüssigkeitstank-Füllung die "Befülltabelle für Restflächen", Seite 106. Beispiel 1: Gegeben sind: Behälter-Nennvolumen 1000 l Restmenge im Behälter Wasseraufwand 400 l/ha Präparat-Bedarf je ha Mittel A 1,5 kg Mittel B...
  • Seite 160: Befülltabelle Für Restflächen

    Einsatz der Maschine Berechnungsformel und Antwort zu Frage 2: Verfügbare Spritzflüssigkeitsmenge [l] – Restmenge [l] zu behandelnde Fläche [ha] Wasseraufwand [l/ha] 1000 [l] (Behälter-Nennvolumen) – 20 [l] (Restmenge) 1,96 [ha] 500 [l/ha] Wasseraufwand 11.2.2 Befülltabelle für Restflächen Benutzen Sie zur Berechnung der benötigten Nachfüllmenge für die letzte Spritzflüssigkeitstank-Füllung die "Befülltabelle für Restflächen".
  • Seite 161: Spritzflüssigkeitstank Befüllen

    Einsatz der Maschine 11.2.3 Spritzflüssigkeitstank befüllen Aktion über das TwinTerminal durchführen. • Spritzflüssigkeitstank mit Wasser befüllen. • Vorzugweise gleichzeitig Spülwassertank mit Wasser befüllen. • Während der Befüllung Präparate über den Einspülbehälter ein- spülen. • Unterbrechen Sie die Befüllung falls das Einspülen nicht bis zum Erreichen des Sollfüllstands möglich ist.
  • Seite 162: Spritzflüssigkeitstank Über Druckanschluss Befüllen

    Einsatz der Maschine Der Schlauch ist noch mit Wasser gefüllt. Nach der Saugbefüllung: 6. Saugschlauch aus der Entnahmestelle nehmen und am TwinTerminal bestätigen. Druckentlastung betätigen. → Schlauch wird leergesaugt. 8. Schlauch vom Befüllanschluss abkuppeln. Sie können die Befüllleistung in 3 Stufen einstellen. 11.2.3.2 Spritzflüssigkeitstank über Druckanschluss befüllen Maximal zulässiger Wasserdruck: 8 bar 1.
  • Seite 163: Einspülen Des Präparates Über Den Einspülbehälter

    Einsatz der Maschine 11.2.4 Einspülen des Präparates über den Einspülbehälter Der Einspülbehälter kann mit Wasser des Sauganschluss, Spülwas- ser oder Spritzflüssigkeit versorgt werden. Auswahl über das TwinTerminal vornehmen. Spülen Sie Präparate während des Befüllvor- gangs ein. 1. Pumpe antreiben (mindestens 400 min 2.
  • Seite 164 Einsatz der Maschine TwinTerminal, Menü Einspülbehälter: Einspülbehälter vorzugsweise mit Wasser betreiben. Kanister spülen: 1. Schalthahn EB in Position 2. Den Kanister oder sonstige Behältnisse über die Kanisterspülung stülpen. 3. Kanister mindestens 30 Sekunden nach unten drücken. → Kanister wird mit Wasser gespült. Einspülbehälter reinigen: 1.
  • Seite 165: Spritzmittel Aus Gebinden Ansaugen

    Einsatz der Maschine 11.2.5 Spritzmittel aus Gebinden ansaugen Spülen Sie Präparate während des Befüllvor- gangs ein. 1. Pumpe antreiben. 2. Spritzmittelgebinde mit Tropffreier Steck- kupplung kuppeln. 3. TwinTerminal: Befüllung starten. → Spritzmittel aus Gebinde absaugen. 4. TwinTerminal: Befüllung stoppen, wenn die gewünschte Menge aus dem Ge- binde abgesaugt ist.
  • Seite 166: Spülwassertank Befüllen

    Einsatz der Maschine 11.2.6 Spülwassertank befüllen Saugbefüllung für Maschinen ohne Spülwasserpumpe: WARNUNG Schäden für Anbaukulturen und Böden. Saugbefüllung des Spülwassertanks bei Kontamination der Armatur durch kritische Präparate: • Reinigen Sie die Maschine zuvor besonders gründlich. • Bei einer zu erwartenden Verunreinigung des Spülwasserbehäl- ters durch kritische Präparate ist die Saugbefüllung verboten.
  • Seite 167: Spritzbetrieb

    Einsatz der Maschine 11.3 Spritzbetrieb Besondere Hinweise für den Spritzbetrieb • Kontrollieren Sie die Feldspritze durch Auslitern ο vor Saisonbeginn. ο bei Abweichungen zwischen dem tatsächlich angezeigten Spritzdruck und dem nach der Spritztabelle erforderlichen Spritzdruck. • Ermitteln Sie vor Spritzbeginn die erforderliche Aufwandmenge exakt anhand der Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmittel- Herstellers.
  • Seite 168 Einsatz der Maschine • Unterlassen Sie Behandlungen bei durchschnittlichen Windge- schwindigkeiten von über 5 m/s (Blätter und dünne Zweige be- wegen sich). • Schalten Sie das Spritzgestänge nur während der Fahrt ein und aus, um Überdosierungen zu vermeiden. • Vermeiden Sie Überdosierungen durch Überlappungen bei nicht exaktem Anschlussfahren von Spritzbahn zu Spritzbahn und/oder bei Kurvenfahrten auf dem Vorgewende mit einge- schaltetem Spritzgestänge!
  • Seite 169: Spritzflüssigkeit Ausbringen

    Einsatz der Maschine • Die Pumpen-Förderleistung ist abhängig von der Pumpen- Antriebsdrehzahl. Wählen Sie die Pumpendrehzahl so (zwischen 400 und 540 min .), dass stets ein ausreichender Volumenstrom zum Spritzgestänge und für das Rührwerk zur Verfügung steht. Hierbei unbedingt berücksichtigen, dass bei hoher Fahrge- schwindigkeit und großer Aufwandmenge mehr Spritzflüssigkeit gefördert werden muss.
  • Seite 170 Einsatz der Maschine Beispiel: Erforderliche Aufwandmenge: 200 l/ha Vorgesehene Fahrgeschwindigkeit: 8 km/h Düsentyp: LU/XR Düsengröße: '05' Zulässiger Druckbereich der eingebauten min. Druck 1 bar Spritzdüsen max. Druck 5 bar Angestrebter Spritzdruck: 3,7 bar Zulässige Spritzdrücke: 3,7 bar ±25% min. 2,8 bar und max. 4,6 bar Beachten Sie die Betriebsanleitung Software ISOBUS! 1.
  • Seite 171: Maßnahmen Zur Abdriftminderung

    Einsatz der Maschine Fahrt zum Feld mit eingeschaltetem Rührwerk 1. Spritzen ausschalten. 2. Zapfwelle einschalten. 3. Bedien-Terminal: Gewünschte Intensität des Rührwerks wählen. 11.3.2 Maßnahmen zur Abdriftminderung • Die Behandlungen in die frühen Morgen- bzw. in die Abendstun- den verlegen (im Allgemeinen weniger Wind). •...
  • Seite 172: Restmengen

    Einsatz der Maschine 11.3.4 Restmengen Unterschieden werden drei Arten von Restmengen: • Im Spritzflüssigkeitstank verbleibende, überschüssige Restmen- ge bei Beendigung des Spritzbetriebes. → Die überschüssige Restmenge wird verdünnt ausgebracht oder abgepumpt und entsorgt. • Technische Restmenge, die bei einem Spritzdruckabfall von 25% noch in Spritzflüssigkeitstank, der Saugarmatur und der Spritzleitung verbleibt.
  • Seite 173: Verdünnen Der Überschüssigen Restmenge Im Spritzflüssigkeitstank Und Ausspritzen Der Verdünnten Restmenge Bei Beendigung Des Spritzbetriebes

    Einsatz der Maschine 11.3.5 Verdünnen der überschüssigen Restmenge im Spritzflüssigkeitstank und Ausspritzen der verdünnten Restmenge bei Beendigung des Spritzbetriebes 1. Spritzen am Bedien-Terminal ausschalten. 2. Pumpe mit Pumpen- Betriebsdrehzahl antreiben. 3. Restmenge mit der 10-fachen Menge Spülwasser verdünnen. 4. Rührwerke ausschalten. 5.
  • Seite 174: Maschine Nach Dem Einsatz Reinigen

    Maschine nach dem Einsatz reinigen Maschine nach dem Einsatz reinigen • Halten Sie die Einwirkdauer so kurz wie möglich, z. B. durch tägliches Reinigen nach Beendigung des Spritzbetriebes. Las- sen Sie die Spritzflüssigkeit nicht unnötig lange Zeit in dem Spritzflüssigkeitstank, beispielsweise nicht über Nacht. Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Feldspritze hängen im Wesentlichen von der Einwirkdauer der Pflanzenschutzmittel auf die Werkstoffe der Feldspritze ab.
  • Seite 175: Schnellreinigen Der Leeren Feldspritze

    Maschine nach dem Einsatz reinigen 12.1 Schnellreinigen der leeren Feldspritze 1. Pumpe antreiben. Bedien-Terminal: 2. > Schnellreinigung starten. 200 Liter Spülwasser erforderlich → Haupt- und Nebenrührwerk werden gespült, Behälterinnereinigung eingeschaltet. Maschinen mit DUS: Spritzleitung wird ge- reinigt. 3. > Bestätigen und gleichzeitig anfahren. →...
  • Seite 176: Intensivreinigung Der Leeren Feldspritze

    Maschine nach dem Einsatz reinigen 12.2 Intensivreinigung der leeren Feldspritze 1. Pumpe antreiben. Bedien-Terminal: 2. > Intensivreinigung starten. 3. Gewünschte Menge Spülwasser für Reini- gung eingeben (mindestens 400 Liter, ma- ximal 580 Liter) → Haupt- und Nebenrührwerk werden ge- spült,Behälterinnenreinigung eingeschaltet. Maschinen mit DUS: Spritzleitung wird ge- reinigt.
  • Seite 177: Xtremeclean Hochdruckreinigung

    Maschine nach dem Einsatz reinigen 12.4 XtremeClean Hochdruckreinigung • XtremeClean über das Bedien-Terminal ISOBUS durchführen. • XtremeClean ist eine Hochdruckreinigung des Spritzflüssig- keitstanks. • XtremeClean dient zum Lösen von Anhaftungen der Tankin- nenwand und ist insbesondere vor einem kritischen Präparat- wechsel anzuwenden.
  • Seite 178 Maschine nach dem Einsatz reinigen → Reinigungsphase 1 2. Reinigungswasser umweltgerecht ausbrin- gen.  Ausbringen starten → Reinigungsphase 2 3. Bei Bedarf Reinigungsmittel einspülen, siehe Seite 163 4. Hochdruckreinigung startet.  Hochdruckreinigung beenden. Die Hochdruckreinigung dauert mindestens 15 Minuten. x Hochdruckreinigung vorzeitig abbrechen, Spritzflüssigkeitstank ist mit Reinigungs- wasser befüllt.
  • Seite 179: Chemische Reinigung Durchführen

    Maschine nach dem Einsatz reinigen 12.5 Chemische Reinigung durchführen • Die chemische Reinigung ist vor einem kritischen Präparat- wechsel und vor einer längeren Außerbetriebnahme angeraten. • Chemische Reinigung nach der Intensivreinigung durchführen. 1. Intensivreinigung der Maschine durchfüh- ren. 2. Tank mit 100 l Wasser füllen und Reini- gungsmittel entsprechend der Vorgaben des Herstellers zugeben.
  • Seite 180: Reinigungsfunktionen Am Twinterminal

    Maschine nach dem Einsatz reinigen 12.6 Reinigungsfunktionen am TwinTerminal Start / Stopp XTremeClean (Option) → Ablagerungen im Spritzflüssigkeitstank mit Spritzflüssigkeit beseitigen. Start / Stopp Umlaufreinigung mit Spritz- flüssigkeit → Vorreinigen des Spritzflüssigkeitstanks mit Spritzflüssigkeit Start / Stopp Reinigen mit Spülwasser →...
  • Seite 181: Saugfilter Und Druckfilter Reinigen, Restentleerung

    Maschine nach dem Einsatz reinigen 12.7 Saugfilter und Druckfilter reinigen, Restentleerung • Reinigen Sie den Saugfilter täglich nach dem Reinigen der Feld- spritze. • Fetten Sie den O-Ring unten am Saugfilter. Achten Sie auf den korrekten Einbau der O-Ringe. • Achten Sie auf Dichtheit nach der Montage Saugfilter bei befülltem Behälter reinigen 1.
  • Seite 182 Maschine nach dem Einsatz reinigen Druckfilter bei befülltem Behälter reinigen 1. TwinTerminal: Druckfilterreinigung starten. 2. Spritzpumpe darf nicht angetrieben werden! WARNUNG Ungewolltes Entleeren des Spritzflüssigkeitstank über Schnellentleerung! Pumpe keinesfalls antreiben. Einzeldüsenschaltung: Absperrhahn Rücklauf am Spritzgestänge schließen (Position 0). 3. bestätigen. Auffangeimer unter den Ablauf stellen.
  • Seite 183 Maschine nach dem Einsatz reinigen Restentleerung 1. TwinTerminal: Restentleerung starten. Spritzpumpe darf nicht angetrieben werden! 2. bestätigen. 3. Auffangeimer unter den Ablauf stellen. 4. bestätigen. 5. TwinTerminal: Restentleerung stoppen. → Stoppen Sie die Restentleerung vorzeitig, wenn der Auffangeimer voll ist. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 184: Reinigung Der Spritze Bei Gefülltem Behälter (Arbeitsunterbrechung)

    Maschine nach dem Einsatz reinigen 12.8 Reinigung der Spritze bei gefülltem Behälter (Arbeitsunterbrechung) 1. Bedien-Terminal: Während der Fahrt auf dem Feld das Gestänge spülen.  Ausbringen der Spritzflüssigkeit markie- ren. > Start Gestänge spülen. X Stopp Gestänge spülen. 2. TwinTerminal: Saugfilter reinigen, siehe Kapitel Saugfilter reinigen.
  • Seite 185: Störungen

    Störungen Störungen WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Scheren, Schneiden, Abschneiden, Erfassen, Aufwickeln, Einziehen, Fangen und Stoß durch • unbeabsichtigtes Absenken der über die Dreipunkt- Hydraulik des Traktors angehobenen Maschine. • unbeabsichtigtes Absenken angehobener, ungesicherter Maschinenteile. • unbeabsichtigtes Starten und unbeabsichtigtes Verrollen der Traktor-Maschine-Kombination.
  • Seite 186 Störungen Störung Ursache Abhilfe Beseitigen Sie die Verstopfung. Pumpe saugt nicht an Verstopfung auf der Saugseite (Saugfilter, Filtereinsatz, Saug- schlauch). Prüfen Sie die Schlauchverbin- Pumpe saugt Luft an. dung für den Saugschlauch (Sonderausstattung) an Saugan- schluss auf Dichtheit. Saugfilter, Filtereinsatz reinigen. Pumpe bringt keine Leistung Saugfilter, Filtereinsatz ver- schmutzt.
  • Seite 187: Reinigen, Warten Und Instandhalten

    Reinigen, Warten und Instandhalten Reinigen, Warten und Instandhalten WARNUNG Gefahren durch Quetschen, Scheren, Schneiden, Abschneiden, Erfassen, Aufwickeln, Einziehen, Fangen und Stoß durch • unbeabsichtigtes Absenken der über die Dreipunkt- Hydraulik des Traktors angehobenen Maschine. • unbeabsichtigtes Absenken angehobener, ungesicherter Maschinenteile. •...
  • Seite 188 Ver- schleiß. Eine regelmäßige und sachgemäße Wartung ist Vo- raussetzung für unsere Garantie-Bestimmungen. • Verwenden Sie nur AMAZONE Original-Ersatzteile (hierzu siehe Kapitel "Ersatz- und Verschleißteile sowie Hilfsstoffe", Seite 18). • Verwenden Sie nur AMAZONE Original-Ersatzschläuche und bei der Montage grundsätzlich Schlauchklemmen aus V2A.
  • Seite 189: Reinigen

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.1 Reinigen • Überwachen Sie Brems-, Luft- und Hydraulikschlauch-Leitungen besonders sorgfältig • Behandeln Sie niemals Schlauchleitungen mit Benzin, Benzol, Petroleum oder Mineralölen. Das gilt für ο Brems-, Luft-, Hydraulikschläuche ο Spritzflüssigkeits-, Saatgut-, Dünger-, Wasserschläuche • Schmieren Sie die Anhängespritze nach der Reinigung ab, ins- besondere nach der Reinigung mit einem Hochdruckreiniger / Dampfstrahler oder fettlöslichen Mitteln.
  • Seite 190: Überwintern Bzw. Längere Außerbetriebnahme

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.2 Überwintern bzw. längere Außerbetriebnahme 1. Reinigen Sie die Maschine gründlich vor dem Überwintern. ο Die Intensivreinigung am Bedien-Terminal durchführen bei entleertem Behälter. ο Ablassen der finalen Restmenge während der Intensivrei- nigung aktivieren. 2. Die Pumpen mit geringer Drehzahl antreiben und "Luft pumpen" lassen, wenn die Spülarbeiten abgeschlossen sind und keine Flüssigkeit mehr aus den Spritzdüsen austritt.
  • Seite 191 Reinigen, Warten und Instandhalten UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 192 Reinigen, Warten und Instandhalten 11. Schläuche am Einspülbehälter und Injektor entwässern. 12. Entleeren Sie den Spülwassertank durch Lösen der Überwurf- mutter am Ablauf. 13. Die Pumpen mit geringer Drehzahl antreiben und „Luft pumpen“ lassen (nur bei Maschinen mit Gelenkwelle). Restmengen können mit hohem Druck aus dem Druckanschluss gespritzt werden.
  • Seite 193 Reinigen, Warten und Instandhalten 22. Kreuzgelenke de Gelenkwelle abschmieren und Profilrohre bei längerer Außerbetriebnahme fetten. 23. Vor der Überwinterung einen Ölwechsel an den Pumpen durch- führen. 24. Bewahren Sie Manometer und weiteres elektronisches Zubehör frostfrei auf! Vor der Wieder-Inbetriebnahme: • Alle demontierten Teile montieren.
  • Seite 194: Schmiervorschrift

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.3 Schmiervorschrift Alle Schmiernippel abschmieren (Dichtungen sauber halten). Die Maschine in den angegebenen Abständen abschmieren / fetten. Die Schmierstellen an der Maschine sind mit der Folie gekennzeichnet. Schmierstellen und Fettpresse vor dem Ab- schmieren sorgfältig reineigen, damit keine Schmutz in die Lager hineingepresst wird.
  • Seite 195: Schmierstellen-Übersicht

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.3.1 Schmierstellen-Übersicht Schmierstelle Intervall Anzahl Art der Schmierung Schmier- stellen 1 Hydraulikzylinder für Stützfuß Schmiernippel 2 Deichsellager Schmiernippel 3 Feststell-Bremse Seile und Umlenkrollen fetten. Spindel über Schmiernippel fetten. 4 Zugöse fetten 1 Hubzylinder Schmiernippel 1 Hydraulikzylinder der hydro- Schmiernippel pneumatische.
  • Seite 196 Reinigen, Warten und Instandhalten Schmierstelle Intervall Anzahl Art der Schmierung Schmier- stellen Gelenkwelle Schmiernippel 1 Lenkschenkellagerung, oben und unten Schmiernippel 2 Lenkzylinderköpfe an Lenkachsen Schmiernippel 3 Bremswellenlagerung, außen und innen Schmiernippel 4 Gestängesteller 1000 Schmiernippel 5 Automatischer Gestängesteller ECO- 1000 Schmiernippel Master 6 Radnabenlagerung Fett wechseln, Ke-...
  • Seite 197 Reinigen, Warten und Instandhalten Automatischer Gestängesteller ECO-Master bei jedem Bremsbelagwechsel : 1. Gummiverschlusskappe entfernen. 2. Abschmieren (80g) bis an der Stellschraube ausreichend fri- sches Fett austritt. 3. Stellschraube mit Ringschlüssel ca. eine Umdrehung zurückdre- hen. Bremshebel mehrmals von Hand betätigen. 4.
  • Seite 198: Wartungs- Und Pflegeplan - Übersicht

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.4 Wartungs- und Pflegeplan – Übersicht • Führen Sie die Wartungs-Intervalle nach der zuerst erreich- ten Frist durch. • Vorrang haben die Zeitabstände, Laufleistungen oder War- tungs-Intervalle der eventuell mitgelieferten Fremd- Dokumentation. Nach der ersten Belastungsfahrt siehe Wartungsarbeit Bauteil...
  • Seite 199 Reinigen, Warten und Instandhalten Vierteljährlich / 200 Betriebsstunden siehe Wartungsarbeit Bauteil Werkstattarbeit Seite • Bremse Dichtheitsprüfung • Druck im Luftbehälter prüfen • Bremszylinder- Druck prüfen • Bremszylinder-Sichtprüfung • Gelenke an Bremsventilen, Bremszylindern und Bremsge- stängen • Bremseinstellungen am Gestän- gesteller •...
  • Seite 200 Reinigen, Warten und Instandhalten Bei Bedarf siehe Wartungsarbeit Bauteil Werkstattarbeit Seite • Super-S-Gestänge Einstellungen korrigieren Super-L-Gestänge • Reinigen Magnetventile • Hydraulik-Drosselventile Betätigungs-Geschwindigkeit einstellen • Deichsel Verschleißteile austauschen • alle Bremsschläuche auf Ver- Hydraulische Bremse schleiß prüfen • alle Verschraubungen auf Dicht- heit prüfen •...
  • Seite 201: Achse Und Bremse

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.5 Achse und Bremse Wir empfehlen die Durchführung einer Zugabstimmung für optimales Bremsverhalten und minimalen Verschleiß der Bremsbeläge zwi- schen dem Traktor und der Anhängespritze. Lassen Sie diese Zugab- stimmung nach angemessener Einfahrzeit der Betriebs-Bremsanlage von einer Fachwerkstatt vornehmen. Lassen Sie eine Zugabstimmung vor dem Erreichen dieser Erfah- rungswerte durchführen, wenn Sie übermäßigen Verschleiß...
  • Seite 202 Reinigen, Warten und Instandhalten Bremstrommel auf Verschmutzung kontrollieren (Werkstattarbeit) 1. Beide Abdeckbleche (1) an der Innenseite der Bremstrommel abschrauben. 2. Eventuell eingedrungenen Schmutz und Pflanzenreste entfernen. 3. Abdeckbleche wieder montieren. VORSICHT Eingedrungener Schmutz kann sich auf den Bremsbelägen (2) absetzen und dadurch die Bremsleistung wesentlich verschlechtern.
  • Seite 203 Reinigen, Warten und Instandhalten Bremsbelagkontrolle Schauloch (1) durch Herausziehen des Gummi- stopfens (falls vorhanden) öffnen. Bei einer Restbelagdicke von genietete Beläge 5 mm (N 2504) 3 mm geklebte Beläge 2 mm muss der Bremsbelag erneuert werden. Gummilasche wieder einsetzen. Bremseneinstellung Funktionsbedingt ist der Verschleiß...
  • Seite 204 Reinigen, Warten und Instandhalten Funktionskontrolle automatische Gestängesteller 1. Gummi-Verschlusskappe entfernen. 2. Stellschraube (Pfeil) mit Ringschlüssel ca. eine ¾ Umdrehung entgegen Uhrzeigersinn zurückdrehen. Es muss ein Leerweg von mindestens 50 mm, bei Hebellänge 150 mm, vorhanden sein. 3. Bremshebel mehrmals von >Hand betäti- gen.
  • Seite 205 Reinigen, Warten und Instandhalten Prüfanleitung für Zweileitungs-Betriebs-Bremsanlage (Werkstattarbeit) Dichtheits-Prüfung 1. Prüfen Sie alle Anschlüsse, Rohr-, Schlauch- und Schrauben- verbindungen auf Dichtigkeit. 2. Beseitigen Sie Undichtigkeiten. 3. Beheben Sie Scheuerstellen an Rohren und Schläuchen. 4. Tauschen Sie poröse und defekte Schläuche aus. 5.
  • Seite 206: Automatisch-Lastabhängiger Bremskraft-Regler (Alb)

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.5.1 Automatisch-lastabhängiger Bremskraft-Regler (ALB) Bremsdruck prüfen: Schließen Sie ein Manometer an den Prüfan- schluss vom Bremszylinder an. Weicht der Bremsdruck von den geforderten Werten ab, den Bremsdruck über die Augen- schrauben am ALB einstellen. 1. Behälter leer: Maß X einstellen bis Bremsdruck 3,5 bar erreicht ist.
  • Seite 207: Feststell-Bremse

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.6 Feststell-Bremse Bei neuen Maschinen können sich die Brems-Seile der Feststell- Bremse längen. Stellen Sie die Feststell-Bremse nach, • wenn dreiviertel vom Spannweg der Spindel erforderlich sind, um die Feststell-Bremse fest anzuziehen. • wenn Sie die Bremsen neu belegt haben. Feststell-Bremse nachstellen Das Brems-Seil muss bei gelöster Feststell-Bremse leicht durchhän- gen.
  • Seite 208: Reifen / Räder

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.7 Reifen / Räder • Erforderliches Anzugsmoment der Radmuttern / - schrauben: 510 Nm Verwenden Sie zur Radmontage: (1) Konusringe vor den Radmuttern. (2) nur Felgen mit einer passenden Senkung zur Aufnahme des Konusringes. • Kontrollieren Sie regelmäßig den ο...
  • Seite 209: Reifen Montieren (Werkstattarbeit)

    Reinigen, Warten und Instandhalten • Kontrollieren Sie den Reifen-Luftdruck regelmäßig bei kalten Reifen, also vor Fahrtantritt, siehe Seite 55. • Der Luftdruck-Unterschied in den Reifen einer Achse darf nicht größer sein als 0,1 bar. • Bis um 1 bar erhöhen kann sich der Reifen-Luftdruck nach schneller Fahrt oder warmer Witterung.
  • Seite 210: Verbindungseinrichtung Prüfen

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.8 Verbindungseinrichtung prüfen GEFAHR! • Ersetzen Sie unverzüglich eine beschädigte Deichsel gegen eine neue – aus Gründen der Verkehrssicherheit. • Reparaturen darf nur das Herstellerwerk ausführen. • Verboten ist das Schweißen und Bohren an der Deichsel aus Sicherheitsgründen.
  • Seite 211: Zugvorrichtung

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.9 Zugvorrichtung Schrauben auf festen Sitz überprüfen. Angegebene Anzugsmomente beachten. 14.10 Hydropneumatische Federung Schrauben auf festen Sitz überprüfen. Angegebene Anzugsmomente beachten. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 212: Hydraulik-Anlage

    Lassen Sie Hydraulikschlauch-Leitungen mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen auf ihren arbeitssicheren Zu- stand prüfen! • Tauschen Sie Hydraulikschlauch-Leitungen bei Beschädigungen und Alterung aus! Verwenden Sie nur AMAZONE Original- Hydraulikschlauch-Leitungen! • Die Verwendungsdauer der Hydraulikschlauch-Leitungen sollte sechs Jahre nicht überschreiten, einschließlich einer eventuellen Lagerzeit von höchstens zwei Jahren.
  • Seite 213: 14.11.1 Kennzeichnung Von Hydraulikschlauch-Leitungen

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.11.1 Kennzeichnung von Hydraulikschlauch-Leitungen Die Armatur-Kennzeichnung liefert folgende Informationen: (1) Kennzeichen des Herstellers der Hydraulik- schlauch-Leitung (A1HF) (2) Herstelldatum der Hydraulikschlauch- Leitung (02 04 = Februar 2004) (3) Maximal zulässiger Betriebsdruck (210 BAR). 14.11.2 Wartungs-Intervalle Nach den ersten 10 Betriebsstunden und in Folge alle 50 Be- triebsstunden 1.
  • Seite 214: 14.11.4 Ein- Und Ausbau Von Hydraulikschlauch-Leitungen

    Fremdkörper • nicht festsitzende Schlauchschellen 14.11.4 Ein- und Ausbau von Hydraulikschlauch-Leitungen Verwenden Sie • nur AMAZONE Original-Ersatzschläuche. Diese Ersatzschläu- che halten den chemischen, mechanischen und thermischen Beanspruchungen stand. • bei der Montage von Schläuchen grundsätzlich Schlauchschel- len aus V2A. Beachten Sie beim Ein- und Ausbau von Hydraulik-Schlauchleitungen unbedingt die folgenden Hinweise: •...
  • Seite 215: 14.11.5 Ölfilter

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.11.5 Ölfilter • Ölfilter Profi-Klappung • Ölfilter hydraulischer Pumpenantrieb Hydraulikölfilter (1) mit Verschmutzungsanzeige • Grün Filter funktionstüchtig • Filter austauschen Ölfilter auf Verschmutzung kontrollieren Hydraukliköl muss Betriebstemperatur erreicht haben. 1. Verschmutzungsanzeige eindrücken. 2. Mit der Maschine weiterarbeiten. 3.
  • Seite 216: Einstellungen Am Ausgeklappten Spritzgestänge

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.12 Einstellungen am ausgeklappten Spritzgestänge Ausrichtung parallel zum Erdboden Beim ausgefalteten, korrekt eingestellten Spritz- gestänge müssen alle Spritzdüsen den gleichen, parallelen Abstand zum Erdboden aufweisen. Ist dies nicht der Fall, bei entriegeltem Schwin- gungsausgleich das ausgefaltete Spritzgestänge über Gegengewichte (1) ausrichten.
  • Seite 217: Elektrohydraulisches Gestänge (Flexklappung)

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.13 Elektrohydraulisches Gestänge (Flexklappung) WARNUNG DistanceControl, ContourControl Verletzungsgefahr durch ungewollte Bewegungen des Spritzge- stänges im Automatikbetrieb durch Betreten des Strahlungsbe- reichs vom Radarsensor. Verriegeln Sie das Spritzgestänge • bevor Sie den Traktor verlassen. • falls sich unbefugte Personen im Bereich des Spritzgestänges befinden.
  • Seite 218: Pumpe

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.14 Pumpe 14.14.1 Ölstand kontrollieren • Nur Markenöl 20W30 oder Mehr- bereichsöl 15W40 verwenden! • Auf korrekten Ölstand achten! Schädlich sind sowohl ein zu niedriger als auch ein zu hoher Ölstand. • Durch die nicht horizontale Lage der Pumpe bei der Hitch-Deichsel ist der abgelesene Ölstand zu mitteln.
  • Seite 219: Saug- Und Druckseitige Ventile Überprüfen Und Austauschen (Werkstattarbeit)

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.14.4 Saug- und druckseitige Ventile überprüfen und austauschen (Werkstattarbeit) • Achten Sie auf die jeweilige Einbaulage der saug- und drucksei- tigen Ventile, bevor Sie die Ventilgruppen (5) herausnehmen. • Achten Sie beim Zusammenbau darauf, dass die Ventilführung (9) nicht beschädigt wird.
  • Seite 220: Kolbenmembrane Überprüfen Und Austauschen (Werkstattarbeit)

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.14.5 Kolbenmembrane überprüfen und austauschen (Werkstattarbeit) • Überprüfen Sie die Kolbenmembrane (8) mindestens einmal jährlich durch Demontage auf ihren einwandfreien Zustand. • Achten Sie auf die jeweilige Einbaulage der saug- und drucksei- tigen Ventile, bevor Sie die Ventilgruppen (5) herausnehmen. •...
  • Seite 221: 14.14.6 Schwenkbare Spülwasserpumpe

    Reinigen, Warten und Instandhalten Kolbenmembrane austauschen • Achten Sie auf die richtige Lage der Aussparungen bzw. Boh- rungen der Zylinder. • Befestigen Sie die Kolbenmembrane (8) derart mit Haltescheibe und Schraube (11) am Kolben (9), dass der Rand zur Zylinder- kopfseite (7) weist.
  • Seite 222: Durchflussmesser Kalibrieren

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.15 Durchflussmesser kalibrieren Siehe Betriebsanleitung Software ISOBUS; Kapitel „Impulse pro Li- ter”. 14.16 Verkalkung im System beseitigen Hinweise auf vorhandene Verkalkungen: • Düsenkörper öffnet oder schließt nicht. • Fehlermeldungen am Bedienterminal Zur Beseitigung von Verkalkungen spezielle Ansäuerungsmittel (zum Beispiel PH FIX 5 von Sudau Agro) verwenden.
  • Seite 223: Auslitern Der Feldspritze

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.17 Auslitern der Feldspritze Kontrollieren Sie die Feldspritze durch Auslitern • vor Saisonbeginn. • bei jedem Düsenwechsel. • zur Überprüfung der Einstell-Hinweise der Spritztabellen. • bei Abweichungen zwischen tatsächlicher und erforderli- cher Aufwandmenge [l/ha]. Hervorgerufen werden können Ursachen für auftretende Abweichun- gen zwischen tatsächlicher und erforderlicher Aufwandmenge [l/ha]: •...
  • Seite 224 Reinigen, Warten und Instandhalten Beispiel: Düsengröße '06' Vorgesehene Fahrgeschwindigkeit 7 km/h Düsenausstoß am linken Ausleger: 0,85 l/30s Düsenausstoß in der Mitte 0,84 l/30s Düsenausstoß am rechten Ausleger: 0,86 l/30s 0,85 l/30s → 1,7 l/min Errechneter Mittelwert: 1. Einzel-Düsenausstoß [l/ha] mit Quick-Check-Becher ermitteln (1) →ermittelte Ausbringmenge 290 l/ha (2) →ermittelter Spritzdruck 1,6 bar 2.
  • Seite 225: Düsen

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.18 Düsen Kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit den Sitz des Schiebers (7). • Hierzu den Schieber so weit in den Düsen- körper (2) einschieben, wie dies mit mäßi- ger Daumenkraft möglich ist. Den Schieber im Neuzustand keinesfalls bis zum Anschlag hineinschieben.
  • Seite 226: Leitungsfilter

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.19 Leitungsfilter • Reinigen Sie die Leitungsfilter (1) je nach Einsatzbedingungen alle 3 – 4 Monate. • Tauschen Sie beschädigte Filtereinsätze aus. UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 227: Hinweise Zur Prüfung Der Feldspritze

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.20 Hinweise zur Prüfung der Feldspritze • Nur autorisierte Stellen dürfen die Spritzenprüfung durchführen. • Gesetzlich vorgeschrieben ist die Spritzenprüfung: ο spätestens 6 Monate nach Inbetriebnahme (wenn bei Kauf nicht durchgeführt), dann ο im Weiteren alle 4 Halbjahre. Prüf-Set-Feldspritze (Option), Best.-Nr.: 935680 (1) Stülpkappe (Best-Nr.: 913954) und Stecker (Best-Nr.: ZF195)
  • Seite 228 Reinigen, Warten und Instandhalten Pumpenprüfung - Prüfung der Pumpenleistung (Förderleistung, Druck) 1. Überwurfmutter (1) lösen. 2. Schlauchanschluss aufstecken. 3. Überwurfmutter festziehen. Durchflussmesser-Prüfung 1. Alle Spritzleitungen aus den Teilbreiten- Ventilen (1) herausziehen. 2. Den Durchflussmesser-Anschluss mit ei- nem Teilbreiten-Ventil verbinden und an das Prüfgerät anschließen.
  • Seite 229: Schrauben-Anzugsmomente

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.21 Schrauben-Anzugsmomente 10.9 12.9 M 8x1 M 10 16 (17) M 10x1 M 12 18 (19) M 12x1,5 M 14 M 14x1,5 M 16 M 16x1,5 M 18 M 18x1,5 M 20 M 20x1,5 M 22 M 22x1,5 1050 M 24...
  • Seite 230: Entsorgen Der Feldspritze

    Reinigen, Warten und Instandhalten 14.22 Entsorgen der Feldspritze Reinigen Sie die gesamte Feldspritze sorgfältig (von innen und au- ßen), bevor Sie die Feldspritze entsorgen. Folgende Bauteile können Sie der energetischen Verwertung* zu führen: Spritzflüssigkeitstank, Einspülbehälter , Spülwassertank, Handwaschtank, Schläuche und Kunststoff-Fittings. Metallteile können Sie verschrotten.
  • Seite 231: Flüssigkeitskreislauf

    Flüssigkeitskreislauf Flüssigkeitskreislauf Einzeldüsenschaltung: Teilbreitenschaltung / Spülwasserpumpe: BWA010 Druck Spritzleitung KWA010 Ventil Spritzleitung BWA011 Durchflusssensor Spritzleitung KWA011 Regelventil Ausbringmenge BWA020 Durchflusssensor Rücklauf KWA020 Regelventil Rückflussmenge BWA030 Durchflusssensor HighFlow KWA021 Bypass-Ventil BWA045 Druck Hauptrührwerk KWA030 Regelventil Ausbringmenge HighFlow BWA090 Füllstand Spritzflüssigkeitstank KWA040 Nebenrührwerk BWA091 Füllstand Spülwassertank KWA045...
  • Seite 232 Flüssigkeitskreislauf KWA072 Ablasshahn BEL001 Drehzahl Spritzflüssigkeitspumpe KWA073 Schnellentleerung BEL004 Drehzahl Spülwasserpumpe KWA074 Befüllung Spülwassertank BEL082 Sollwertgeber Einspülbehälterab- KWA075 saugung Druckbefüllung Spritzflüssigkeitstank BEL092 Position Einspülbehälter KWA076 Druckbefüllung Spülwassertank Spritzflüssigkeitspumpe zu Ein- KWA077 spülbehälter KWA078 Ecofill KWA100 Innenreinigung KWA101 Einspülbehälter KWA102 Außenreinigung KWA103 Reinigung Einspülbehälter KWA106...
  • Seite 233 Flüssigkeitskreislauf Aktoren und Sensoren UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 234: Hydraulikplan

    Hydraulikplan Hydraulikplan Grundmaschine UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 235 Profi-Klappung ContourControl und SwingStop UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 236 Hydraulikplan Hydraulische Klappung Elektrohydraulische Klappung UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 237: Spritztabelle

    Spritztabelle 17.1 Flachstrahl-, Antidrift-, Injektor- und Airmix-Düsen, Spritzhöhe 50 cm • Alle in den Spritztabellen aufgeführten Aufwandmengen [l/ha] gelten für Wasser. Multiplizieren Sie die angegebenen Auf- wandmengen zur Umrechnung auf AHL mit 0,88 und zur Um- rechnung auf NP-Lösungen mit 0,85. •...
  • Seite 238 Spritztabelle Düsentyp auswählen Tabelle 1 Beispiel: erforderliche Aufwandmenge: 200 l/ha vorgesehene Fahrgeschwindigkeit: 8 km/h erforderliche Zerstäubungscharakteristik für die durchzuführende Pflanzenschutz- Maßnahme: grobtropfig (feine Abdrift) erforderlicher Düsentyp: erforderliche Düsengröße: erforderlicher Spritzdruck: ? bar erforderlicher Einzel-Düsenausstoß zum Auslitern der Feldspritze: ? l/min UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 239 Ermittlung von Düsentyp, Düsengröße, Spritzdruck und Einzel-Düsenausstoß 1. Bestimmen Sie den Betriebspunkt für die erforderliche Auf- wandmenge (200 l/ha) und die vorgesehene Fahrgeschwindig- keit (8 km/h). 2. Loten Sie am Betriebspunkt eine senkrechte Linie nach unten. Je nach Lage des Betriebspunktes durchläuft diese Linie die Kennfelder unterschiedlicher Düsentypen.
  • Seite 240 Spritztabelle UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 241: Spritzdüsen Zur Flüssigkeitsdüngung

    Druck Druck 3-Strahl agrotop 7-Loch TeeJet Lechler Schleppschlauch AMAZONE 17.2.1 Spritztabelle für 3-Strahl-Düsen, Spritzhöhe 120 cm AMAZONE - Spritztabelle für 3-Strahl-Düsen (gelb) Aufwandmenge AHL (l/ha) Druck Düsenausstoß / km/h Wasser AHL (bar) (l/min) 0,36 0,32 0,39 0,35 0,44...
  • Seite 242 Spritztabelle AMAZONE - Spritztabelle für 3-Strahl-Düsen (blau) Aufwandmenge AHL (l/ha) Druck Düsenausstoß / km/h Wasser (bar) (l/min) 0,86 0,76 0,94 0,83 1,05 0,93 1,11 0,98 1,15 1,01 1,20 1,06 1,26 1,12 1,32 1,17 1,36 1,20 AMAZONE - Spritztabelle für 3-Strahl-Düsen (weiß)
  • Seite 243: Spritztabelle Für 7-Loch-Düsen

    17.2.2 Spritztabelle für 7-Loch-Düsen AMAZONE Spritztabelle für 7-Loch-Düse SJ7-02VP (gelb) Druck Düsenausstoß Aufwandmenge AHL (l/ha) / km/h pro Düse Wasser (bar) (l/min) 0,55 0,49 0,64 0,57 0,72 0,64 0,80 0,71 0,85 0,75 0,93 0,82 AMAZONE Spritztabelle für 7-Loch-Düse SJ7-03VP (blau) Druck Düsenausstoß...
  • Seite 244: Spritztabelle Für Fd-Düsen

    Spritztabelle AMAZONE Spritztabelle für 7-Loch-Düse SJ7-06VP (grau) Druck Düsenausstoß Aufwandmenge AHL (l/ha) / km/h pro Düse Wasser (bar) (l/min) 1,77 1,57 2,01 1,78 2,19 1,94 2,35 2,08 2,61 2,31 AMAZONE Spritztabelle für 7-Loch-Düse SJ7-08VP (weiß) Druck Düsenausstoß Aufwandmenge AHL (l/ha) / km/h pro Düse...
  • Seite 245 AMAZONE Spritztabelle für FD-06-Düse Druck Düsenausstoß Aufwandmenge AHL (l/ha) / km/h pro Düse Wasser (bar) (l/min) 1,70 1,49 1,96 1,72 2,19 1,93 2,40 2,11 2,77 2,44 AMAZONE Spritztabelle für FD-08-Düse Druck Düsenausstoß Aufwandmenge AHL (l/ha) / km/h pro Düse Wasser...
  • Seite 246: Spritztabelle Für Schleppschlauchverband

    Spritztabelle 17.2.4 Spritztabelle für Schleppschlauchverband AMAZONE Spritztabelle für Dosierscheibe 4916-26, (ø 0,65 mm) Druck Düsenausstoß Aufwandmenge AHL (l/ha) / km/h pro Dosierscheibe Wasser (bar) (l/min) 0,20 0,18 0,22 0,19 0,24 0,21 0,26 0,23 0,28 0,25 0,29 0,26 0,31 0,27 0,32...
  • Seite 247 AMAZONE Spritztabelle für Dosierscheibe 4916-39, (ø 1,0 mm) (serienmäßig) Druck Düsenausstoß Aufwandmenge AHL (l/ha) / km/h pro Dosierscheibe Wasser (bar) (l/min) 0,43 0,38 0,47 0,41 0,53 0,47 0,58 0,51 0,61 0,53 0,64 0,56 0,68 0,59 0,71 0,62 0,74 0,64 0,79...
  • Seite 248: Umrechnungstabelle Für Das Spritzen Von Flüssigdünger Ammonitrat-Harnstoff Lösung (Ahl)

    Spritztabelle 17.3 Umrechnungstabelle für das Spritzen von Flüssigdünger Ammonitrat- Harnstoff Lösung (AHL) UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...
  • Seite 249 UX Super CP Plus BAG0157.3 03.18...

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Ux 5201 superUx 6201 super

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