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Bulex MiPro R Installationsanleitung Seite 12

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Inhaltsverzeichnis
8 Bedien- und Anzeigefunktionen
Der Wärmeerzeuger ignoriert das Deaktivierungssignal, so-
bald sich der Wärmeerzeuger im Frostschutz befindet.
8.2.16 Art der Unterstützung des Zusatzheizgeräts
auswählen
Fachhandwerkerebene → Systemkonfig. → System →
Zusatzheizg. für
Mit dieser Funktion können Sie festlegen, ob das Zusatz-
heizgerät die Wärmepumpe bei Warmwasser, Heizen
oder gar nicht unterstützen soll.
WW: unterstützt die Wärmepumpe bei der Warmwasser-
bereitung
Für den Frostschutz oder die Enteisung der Wärme-
pumpe wird das Zusatzheizgerät aktiviert.
Heizen: unterstützt die Wärmepumpe beim Heizen
Für den Legionellenschutz wird das Zusatzheizgerät akti-
viert.
WW+Hz: unterstützt die Wärmepumpe bei der Warm-
wasserbereitung und beim Heizen
inaktiv: keine Unterstützung der Wärmepumpe
Für den Legionellenschutz, Frostschutz oder die Entei-
sung wird das Zusatzheizgerät aktiviert.
Bei inaktivem Zusatzheizgerät kann das System den Komfort
nicht sicherstellen.
8.2.17 Temperatur Kühlen starten einstellen
Fachhandwerkerebene → Systemkonfig. → System → AT
Kühlen starten
Mit dieser Funktion können Sie die Kühlstarttemperatur
einstellen. Wenn die Außentemperatur größer als die ein-
gestellte Kühlstarttemperatur ist, dann ist der Kühlbetrieb
möglich.
Kühlen möglich aktivieren (→ Seite 17)
8.2.18 System Vorlauftemperatur ablesen
Fachhandwerkerebene → Systemkonfig. → System →
System Vorlauftemp
Fachhandwerkerebene → Systemkonfig. → HEIZKREIS1
→ System Vorlauftemp
Mit dieser Funktion können Sie die aktuelle Temperatur,
wie z. B. der hydraulischen Weiche, ablesen.
8.2.19 Konfiguration Systemschema
Jeder Heizungsanlage liegt ein Systemschema mit dazuge-
hörigem Verbindungsschaltplan zugrunde.
Wenn Sie kein passendes Systemschema in dem beiliegen-
den Systemschemata Buch finden, dann können Sie sich
das passende Systemschema und den passenden Verbin-
dungsschaltplan über die Bulex Internetseiten herunterladen.
8.2.20 Systemschema festlegen
Fachhandwerkerebene → Systemkonfig. → System →
Systemschema
Mit dieser Funktion legen Sie das Systemschema im
Regler fest.
Das ausgewählte Systemschema muss zur eingebauten
Heizungsanlage passen. Im Systemschemata Buch finden
Sie die möglichen Systemschemata mit einer System-
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schema-Nummer. Die Systemschema-Nummer müssen Sie
in den Regler eintragen.
Einstellwerte für Systemschema, RED‑3 und RED‑5 (→ An-
hang B)
8.2.21 Parallele Speicherladung
(Warmwasserspeicher und Mischerkreis)
aktivieren
Fachhandwerkerebene → Systemkonfig. → System →
Paral. Speicherlad.
Mit dieser Funktion können Sie für den angeschlossenen
Mischerkreis festlegen, dass während einer Ladung des
Warmwasserspeichers der Mischerkreis weiter beheizt
wird.
Wenn die Funktion Paral. Speicherlad. aktiviert ist, dann
läuft während der Speicherladung die Versorgung der Mi-
scherkreise weiter. Solange Energiebedarf im Mischerkreis
besteht, schaltet der Regler die Heizungspumpe im Mischer-
kreise nicht ab. Der ungemischte Heizkreis wird bei einer
Speicherladung immer abgeschaltet.
8.2.22 Maximale Speicherladezeit einstellen
Fachhandwerkerebene → Systemkonfig. → System →
max. Speicherladez.
Wenn eine Wärmepumpe angeschlossen ist, können Sie
mit dieser Funktion die maximale Speicherladezeit ein-
stellen, in der der Speicher ohne Unterbrechung geladen
wird.
Die Einstellung aus bedeutet, dass es keine zeitliche Ein-
schränkung für die Speicherladezeit gibt.
8.2.23 Sperrzeit für Warmwasserbedarf einstellen
Fachhandwerkerebene → Systemkonfig. → System →
Sperrz. WW-Bedarf
Wenn eine Wärmepumpe angeschlossen ist, können Sie
mit dieser Funktion einen Zeitraum einstellen, in der die
Speicherladung blockiert wird.
Wenn die maximale Speicherladezeit erreicht ist, aber die
Solltemperatur des angeschlossenen Warmwasserspeichers
noch nicht erreicht ist, dann tritt die Funktion Sperrz. WW-
Bedarf in Kraft.
8.2.24 Nachlaufzeit für Speicherladepumpe
festlegen
Fachhandwerkerebene → Systemkonfig. → System →
Ladep. Nachlaufz.
Mit dieser Funktion können Sie eine Nachlaufzeit für
die Speicherladepumpe festlegen. Die für die Speicher-
ladung erforderliche hohe Vorlauftemperatur wird durch
den Ladepumpennachlauf dem Speicher weitestgehend
noch zugeführt, bevor die Heizkreise, insbesondere der
Brennerkreis, wieder für die Heizfunktion freigegeben
werden.
Wenn die eingestellte Warmwassertemperatur (Speicher-
ladung) erreicht ist, dann schaltet der Regler den Wärme-
erzeuger ab. Die Nachlaufzeit für die Speicherladepumpe
beginnt. Der Regler schaltet die Speicherladepumpe nach
Ablauf der Nachlaufzeit automatisch ab.
Installationsanleitung 0020243676_00
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