Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Steca TH A603 MS Montage- Und Bedienungsanleitung

Steca TH A603 MS Montage- Und Bedienungsanleitung

Heizkreisregler (slave)
Inhaltsverzeichnis
SOLARTHERMIE - SOLAR THERMAL - SOLAR TÉRMICO- SOLAIRE THERMIQUE - SOLARE TERMICO
Montage- und Bedienungsanleitung
Busgesteuerter Heizkreisregler (Slave)
Diese Bedienungsanleitung ist Teil des Produkts.
Bedienungsanleitung vor Gebrauch aufmerksam lesen,
während der Lebensdauer des Produkts aufbewahren,
an jeden nachfolgenden Besitzer oder Benutzer des Produkts weitergeben.
DE
78.67 | Z0 | 09.40 |
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten!
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für Steca TH A603 MS

  • Seite 1 SOLARTHERMIE - SOLAR THERMAL - SOLAR TÉRMICO- SOLAIRE THERMIQUE - SOLARE TERMICO Montage- und Bedienungsanleitung Busgesteuerter Heizkreisregler (Slave) Diese Bedienungsanleitung ist Teil des Produkts. Bedienungsanleitung vor Gebrauch aufmerksam lesen,  während der Lebensdauer des Produkts aufbewahren,  an jeden nachfolgenden Besitzer oder Benutzer des Produkts weitergeben. ...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Angaben zum Produkt ..............3 Sicherheit ................4 Bestimmungsgemäßer Gebrauch..........4 Gefahren bei Montage / Inbetriebnahme ........ 4 Störungen erkennen ..............5 Entsorgung ................5 Haftungsausschluss ..............5 Gehäuse-Übersicht ...............6 Zu dieser Anleitung ..............7 Gültigkeit ................. 7 Adressaten ................7 Symbolerklärung ..............7 TPC 1-Bus .
  • Seite 3: Angaben Zum Produkt

    Automatikbetrieb ...............44 Statusanzeige................. 45 Min- / Max-Anzeige Temperaturfühler ........45 Betriebsstundenanzeige Pumpen ........... 45 10 Service ................46 11 Fehlersuche .................46 11.1 Fehlerursachen ............... 47 11. Fehlersuche Temperaturfühler Pt1000 ........48 12 Infofenster ................49 13 Gewährleistung ..............50 14 Technische Daten ..............51 14.1 Technische Daten ..............
  • Seite 4: Sicherheit

    Sicherheit Bestimmungsgemäßer Gebrauch Der Heizkreisregler (im Folgenden mit Regler bezeichnet) ist ein unab- hängig montierter elektronischer Temperaturregler für Aufbau-Montage und darf nur für die automatisierte Regelung von Heizkreisen innerhalb der zulässigen Umgebungsbedingungen verwendet werden (siehe Kapi- tel 14 „Technische Daten“). In folgender Umgebung darf der Regler nicht betrieben werden: •...
  • Seite 5: Störungen Erkennen

    Montageort nicht überschritten werden (siehe Kapitel 14 „Tech- nische Daten“). Sicherstellen, dass die vorgeschriebene Schutzart eingehalten wird.  Vom Werk angebrachte Schilder und Kennzeichnungen dürfen nicht  verändert, entfernt oder unkenntlich gemacht werden. Vor dem Anschließen des Geräts sicherstellen, dass die Energie- ...
  • Seite 6: Gehäuse-Übersicht

    Gehäuse-Übersicht Adressschalter für TPC 1-Bus Slave-Geräte Folgende Adressen Status-LEDs können vergeben werden: LED : grün - Adresse 1 Schalter oben LED R1: gelb - Adresse 2 Schalter Mitte LED R2: gelb - Adresse 3 Schalter unten LED R3: gelb ƒ Adresse 1 ƒ Adresse 2 ƒ Adresse 3 Bedeutung der Status-LEDs Farbe Zustand Bedeutung grün leuchtet Versorgung in Ordnung, Gerät betriebsbereit.
  • Seite 7: Zu Dieser Anleitung

    Zu dieser Anleitung Gültigkeit Diese Anleitung beschreibt Installation, Inbetriebnahme, Bedienung, Instandsetzung und Demontage des Heizkreisreglers zur automatisierten Steuerung von Heizkreisen. Für die übrigen Komponenten wie z. B. Sensoren, Pumpen und Ventile sind die entsprechenden Montageanleitungen der jeweiligen Her- steller zu beachten. Adressaten Installation, Inbetriebnahme, Instandsetzung und Demontage des Reglers dürfen nur durch eine aus- gebildete Fachkraft erfolgen.
  • Seite 8: Sonstige Symbole Und Kennzeichnungen

    3.3.3 Hinweise HINWEIS Hinweis zum leichteren bzw. sicheren Arbeiten. Maßnahme zum leichteren bzw. sicheren Arbeiten.  3.3.4 Sonstige Symbole und Kennzeichnungen Symbol Bedeutung Voraussetzung für eine Handlung ✓ Handlungsaufforderung  Resultat einer Handlung  • Aufzählung Hervorhebung Hervorhebung Tasten „Pfeil nach oben/unten“ drücken zum Blättern : Tasten „Pfeil nach unten“...
  • Seite 9: Tpc 1-Bus

    TPC 1-Bus Allgemeine Informationen Erfordert ein System mehrere Regler, z. B. wegen unterschiedlicher Funk- tionalitäten (Solarkreis, Heizkreis, Frischwassersystem...), bietet der TPC 1-Bus die Möglichkeit, diese Regler miteinander zu verbinden. Die Busteilnehmer können über den TPC 1-Bus die für den Betrieb rele- vanten Daten, Messwerte und Einstellungen austauschen und so ihre Regelung optimal auf das Gesamtsystem abstimmen.
  • Seite 10: Installation

    Installation Gehäuse öffnen und schließen GEFAHR Lebensgefahr durch Stromschlag! Vor Öffnen des Gehäuses Gerät von der Stromversorgung trennen.  Sicherstellen, dass die Stromversorgung nicht unbeabsichtigt wieder  eingeschaltet werden kann. Gehäuse nicht beschädigen.  Stromversorgung erst nach Schließen des Gehäuses wieder einschalten. ...
  • Seite 11: Montage

    Montage WARNUNG Stromschlag und Brandgefahr bei Montage in feuchter Umge- bung! Regler nur in einem Bereich montieren, in dem die Schutzart ausrei-  chend ist (siehe Kapitel 14 „Technische Daten“). 5.2.1 Regler montieren VORSICHT Verletzungsgefahr und Beschädigung des Gehäuses beim Bohren! Gehäuse nicht als Bohrschablone verwenden. ...
  • Seite 12: Elektrischer Anschluss

    Elektrischer Anschluss GEFAHR Lebensgefahr durch Stromschlag! Vor dem Öffnen des Gehäuses, Regler von der Stromversorgung  trennen. Alle gültigen, gesetzlichen und örtlichen Bestimmungen und Vor-  schriften des zuständigen Elektrizitätsversorgungsunternehmens einhalten. HINWEIS Das Gerät ist über einen Schukostecker oder bei fest verlegter elek- trischer Installation über eine Trennvorrichtung für volle Trennung nach den Errichtungsbestimmungen am Netz anzuschließen.
  • Seite 13: Leitungen Anschließen

    5.3.2 Leitungen anschließen Falls für Pumpen / Ventile vorgesehen oder vorgeschrieben, Schutz-  leiter an den Schutzleiter-Anschlussklemmen des Reglers anschlie- ßen. Dabei folgende Punkte beachten: Sicherstellen, dass der Schutzleiter auch auf der Netzversor- gungsseite an den Regler angeschlossen ist. Jede Klemme nur mit einer Anschlussleitung (bis ,5 mm belegen.
  • Seite 14: Klemmenplan

    Klemmenplan 5.5.1 Netzanschluss • Art der Spannungsversorgung dem Typenschild am Gehäuse ent- nehmen. • Schutzleiter muss angeschlossen sein. • Mindestens Elektrokabel der Bauart H05 VV-... (NYM…) verwenden. n.c n.c. R3 N: Nullleiter N: Nullleiter L: Phase L: Phase : Schutzleiter : Schutzleiter D1: Drahtbrücke D1: Drahtbrücke...
  • Seite 15: Eingänge 1 - 5: Temperaturerfassung

    Eingänge 1 – 5: Temperaturerfassung Eingänge 1...5 ϑ T1...T5 Temperaturfühler Pt1000, Außentemperaturfühler Pt1000 oder Fernversteller (Polung beliebig) Eingang 6: Temperatur- und Impulserfassung Temperaturer- fassung ϑ Temperaturfühler Pt1000, Außentemperaturfühler Pt1000 oder Fernversteller (Polung beliebig) Impulserfassung Impulserfassung Impulserfassung Impulserfassung über Reedrelais über Reedrelais über Open Collector über Open Collector Standard:...
  • Seite 16: Ausgang R3: Anschluss Heizkreispumpe

    5.5.3 Anschluss der Ausgänge R1, R2 und R3 Ausgang R1/R2: Anschluss Mischerventil-Stellmotor • Halbleiterrelais (Triac); Anschluss des Mischerventil-Stellmotors. Max. Schaltstrom siehe Typenschild. N: Neutralleiter N: Neutralleiter : Schutzleiter : Schutzleiter R1: Phase, „Mischer fährt auf“ R1: Phase, „Mischer fährt auf“ R: Phase, „Mischer fährt zu“...
  • Seite 17: Anschluss Am Tpc 1-Bus

    Rx Tx 5.5.4 RS232, RS485 für TPC 1-Bus, Zusatzausgang und Grundfos Direct Sensor -Eingang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 RS485-Schnittstelle Rx Tx A: RS485 A A: RS485 A 1 2 3 4 5 B: RS485 B B: RS485 B Rx Tx RS3-Schnittstelle...
  • Seite 18 Die Slaves sind in Gerätetypen unterteilt, wie z. B. • Heizkreissteuerung, • Frischwassersteuerung, • Erweiterungsmodul. Maximal drei Geräte des gleichen Gerätetyps können am TPC 1-Bus angebunden und eindeutig adressiert werden. Alle Busteilnehmer werden mit einer zweiadrigen, geschirmten Buslei- tung in Reihe miteinander verbunden. Der Master bildet immer den Anfang.
  • Seite 19: Anschluss

    Anschluss • Klemmen A und B an zweiadriger Busleitung. • Signal-Ground muss an Abschirmung angeschlossen sein. • Leitungsanforderungen (z. B. LiYCY): – -adrig, paarweise verdrillt, geschirmt – Querschnitt min. 0,22 mm² – Leitungslänge max. 100 m Adressierung der Slave-Geräte Die eindeutige Adressierung erfolgt bei Slaves über den seitlichen Schie- beschalter.
  • Seite 20: Bedienung Der Slaves Über Den Master

    Die Installation des neuen Gerätes wird während der geführten Erstin- betriebnahme (siehe Kapitel 6 „Erstinbetriebnahme“) abgeschlossen. Hierbei werden die für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorge- nommen. HINWEIS Beachten Sie die Informationen zur Geräteauswahl im folgenden Kapitel 5.8. Bedienung der Slaves über den Master Nach dem Anschließen von Slave-Geräten an den Master steht das zusätzliche Display „Geräteauswahl“...
  • Seite 21: Erstinbetriebnahme

    Erstinbetriebnahme   [........[................................] ........] Um den neu angeschlossenen Regler in Betrieb zu nehmen, müssen [..] [..] zunächst einige Grundeinstellungen vorgenommen werden. [..] [..] Die geführte Erstinbetriebnahme stellt sicher, dass alle notwendigen Display: Display: Informationen, die der Regler für den Betrieb benötigt, abgefragt wer- [Erstinbetriebnahme [Erstinbetriebnahme für dieses Gerät...
  • Seite 22: Betriebsarten

    Betriebsarten Nach der Wahl des Slaves aus der Geräteauswahlliste (siehe Kapitel 5.8 „Bedienung der Slaves über den Master“) wird die gewünschte Betriebs- art für diesen Slave am Schiebeschalter des Masters eingestellt.   Betriebsart „OFF“ Um die Ausgänge „OFF“ zu schalten, den Schiebesschalter am ...
  • Seite 23 78.67| 09.40...
  • Seite 24: Einstellungen

    Einstellungen Menüübersicht Geräteauswahl SET (2 Sekunden) Statusanzeige Sommer-/Winter- Funktionen Systeme umschaltung nur bei manueller Sommer-/ Radiatoren-/ Heizkreis nach Beladung Winter-Umschaltung oder bei raumtemperatur- Flächenheizkreis Witterung Pufferspeicher geführtem System Radiatoren-/ Überschuss- Heizkreis nach Flächenheizkreis Führungsraum management nur bei witterungs- Fernversteller geführtem System Wärmemenge Zusätzliche Messwerte...
  • Seite 25 HINWEIS Das Display „Geräteauswahl“ steht nur dann zur Verfü- gung, wenn der Slave am Master angeschlossen ist. Werks- Parameter einstellungen Laufzeit des Mischers nur bei witterungs- Heizkurve geführtem System Solltemperatur nur bei raumtemperatur- geführtem System Führungsraum Nachtabsenkung Nachtabschaltung Zeiten Nacht- absenk./-abschalt.
  • Seite 26: Systeme

    Systeme   [....] [....] Im Untermenü Systeme wird das gewünschte Heizkreissystem ausge- wählt. Es stehen insgesamt 4 verschiedene Systeme (aufgeteilt in  Systemgruppen) zur Auswahl. Display:  Display:  [Systeme] [Systeme] Systemgruppe 4 Systeme Kapitel Heizkreisregelung System 1: Radiatorenheizkreis 8..1 nach Witterung System : Flächenheizkreis Heizkreisregelung...
  • Seite 27: Heizkreisregelung Nach Witterung

    8.2.1 Heizkreisregelung nach Witterung Ein an der Nordseite des Hauses montierter Temperaturfühler erfasst die Außentemperatur. Die Vorlaufsolltemperatur wird abhängig von der gemessenen Außentemperatur angepasst. Klemmenbelegung R1: Stellmotor Mischer „auf“ R1: Stellmotor Mischer „auf“ n.c n.c. R3 R: Stellmotor Mischer „zu“ R: Stellmotor Mischer „zu“...
  • Seite 28: Heizkreisregelung Nach Führungsraum

    8.2.2 Heizkreisregelung nach Führungsraum Die Raumtemperatur (z. B. des Wohnzimmers) wird vom Raumtempera- turfühler gemessen. Der Raumtemperaturfühler ist Bestandteil des Fern- verstellers. Die Vorlaufsolltemperatur wird abhängig von der Temperatur dieses Führungsraumes angepasst. Die Heizkörper im Führungsraum dürfen keine eigene Regeleinrichtung (z.
  • Seite 29: Funktion Aufrufen

    8.3.1 Funktion aufrufen   [....[....Um Einstellungen innerhalb einer Funktion vorzunehmen, müssen Sie ....] ....] folgende Schritte durchführen: Funktion wählen SET: ca.  s lang drücken.  Funktion wählen (Beispiel) Funktion wählen (Beispiel) : Menüpunkt „Funktionen“ wählen.  [Beladung [Beladung Pufferspeicher]...
  • Seite 30: Pufferspeicher

    8.3.2 Funktion „Beladung Pufferspeicher“   [....[........] ....] Die Funktion „Beladung Pufferspeicher“ steuert die Nachheizung des Speichers. Dabei wird der Zusatzausgang (potentialfreier Kontakt, SELV) geschaltet. Die Klemmenbelegung entnehmen Sie bitte dem Abschnitt 5.5.4. Display: 3.1 Display: 3.1 Je nach Speichertyp stehen unterschiedliche Einstellungen zur Verfü- Beladung Pufferspeicher Beladung Pufferspeicher gung.
  • Seite 31: "Beladung Pufferspeicher" Aktivieren

    „Beladung Pufferspeicher“ aktivieren Untermenü Funktionen gewählt, siehe „Funktion wählen“ ✓ (siehe Kapitel 8.3.1). „Beladung Pufferspeicher“ aktiviert, siehe „Funktion aktivieren“ ✓ (siehe Kapitel 8.3.1).   : drücken.  [....[........] ....] Display zur Auswahl „Pufferspeicher“ oder „Kombispeicher“  wird angezeigt. [....
  • Seite 32: "Überschussmanagement" Aktivieren

    8.3.3 Funktion „Überschussmanagement“   [....[........] ....] Ein Überschussmanagement kann sinnvoll sein, wenn in die Heizungssys- teme eine solarthermische Anlage oder ein Feststoffkessel integriert ist. Um bei einer solarthermischen Anlage den Stagnationsfall oder bei einem Feststoffkessel das Auslösen der thermischen Sicherung zu ver- Display: 3. Display: 3. [Überschussmanagement]...
  • Seite 33: "Fernversteller" Aktivieren

      8.3.4 Funktion „Fernversteller“ [....] [....] Am Stellrad des Fernverstellers kann die Temperatur des Heizkreises verändert werden. Durch Drehen des Stellrads im Uhrzeigersinn wird die Solltemperatur angehoben, durch Drehen des Stellrads gegen den Uhrzeigersinn wird die Solltemperatur abgesenkt. Stellung [Sonne] Display: 3.3 Display: 3.3 bedeutet erzwungener Tagbetrieb, Stellung [Mond] bedeutet erzwun-...
  • Seite 34: "Wärmemenge" Aktivieren

    Für die Berechnung der Wärmemenge ist die spezifische Wärmekapa- zität des Mediums von Bedeutung. Da sich die Wärmemengenzählung auf Heizkreise beschränkt, wird die Berechnung generell für Wasser durchgeführt. Wurde in der Funktion „Zusätzliche Messwerte“ bereits „Durchfluss“ ausgewähl, wird die Auswahl des Durchflusssensors in diese Funktion übernommen.
  • Seite 35: "Zusätzliche Messwerte" Aktivieren

    Variante „Impulsgeber“:   Im Display blinkt die Durchflussmenge.  [....[....: Durchflussmenge (Impulse/Liter bzw. Liter/Impuls) wählen.  ....] ....] SET: drücken.  1 I/Imp 1 I/Imp : drücken.  Display zur Auswahl der Eingänge erscheint.  Display: 3.4. Display: 3.4. SET: drücken.
  • Seite 36: "Gebäudefrostschutz" Aktivieren

    „Gebäudefrostschutz“ aktivieren Untermenü Funktionen gewählt, siehe „Funktion wählen“ ✓ (siehe Kapitel 8.3.1). Gebäudefrostschutz aktiviert, siehe „Funktion aktivieren“ ✓ (siehe Kapitel 8.3.1). ESC: Untermenü Gebäudefrostschutz verlassen.  8.3.8 Funktion „Urlaubsabsenkung“   [....[........] ....] Um unnötige Energiekosten während einer längeren Abwesenheit zu ver- meiden, lässt sich die Temperatur des Heizkreises über einen definierten Zeitraum absenken.
  • Seite 37: "Estrichtrockung" Aktivieren

    Aufheizphase: Die Aufheizphase beginnt mit einer Vorlaufsolltempera- tur von 0 °C. Im Laufe der Aufheizphase wird die Vorlaufsolltemperatur stufenweise angehoben. Die Temperaturdifferenz pro Stufe und die Dauer einer Stufe sind einstellbar. Haltephase: Die Haltephase beginnt, sobald die Vorlaufsolltemperatur die eingestellte Haltetemperatur erreicht. Die Aufheizphase ist damit abgeschlossen.
  • Seite 38: "Alarmausgang" Aktivieren

    8.3.10 Funktion „Alarmausgang“   [....] [....] Der Alarmausgang wird immer dann geschaltet, wenn der Regler min- destens einen ausgewählten Fehler erkennt. Der Regler kann folgende Fehler erkennen: Display: 3.9 Display: 3.9 • Fühlerfehler eines Temperatureinganges: Kurzschluss oder Unterbre- [Alarmausgang] [Alarmausgang] chung der Fühlerleitung, •...
  • Seite 39: Parameter

    Servicefunktion „Schornsteinfeger“ einschalten Statusanzeige wird angezeigt. ✓ ESC: ca.  s lang drücken.    Display „Servicefunktion Schornsteinfeger einschalten?“ wird [......[...... ............angezeigt......] ......] SET: drücken.  [...] [...] Servicefunktion „Schornsteinfeger“ ausschalten [Servicefunktion [Servicefunktion Schornsteinfeger Schornsteinfeger Display „Servicefunktion Schornsteinfeger ausschalten?“...
  • Seite 40: Parameterwert Einstellen

    Parameterwert einstellen Untermenü Parameter gewählt, siehe „Parameter aufrufen“. ✓   SET: drücken.  120s 120s Display mit ausgewähltem Parameter erscheint und zugehöriger  Wert blinkt. : Wert einstellen.  SET: bestätigen. Parameterwert einstellen Parameterwert einstellen  (Beispiel) (Beispiel) Parameter verlassen ESC: Parameter verlassen.
  • Seite 41: Nachtabsenkung / Nachtabschaltung Einstellen

    8.4.4 Nachtabsenkung / Nachtabschaltung einstellen   Nachts ist der Wärmebedarf eines Gebäudes geringer als am Tag. Die [....[........] ....] Solltemperatur des Heizkreises kann daher zu definierten Zeiten gesenkt werden. Alternativ dazu kann der Heizkreis auch komplett abgeschaltet werden. Display: 4.4 Display: 4.4 Es wird nach ausgewähltem System unterschieden.
  • Seite 42: Kriterium Sommer- / Winterumstellung

    8.4.6 Kriterium Sommer- / Winterumstellung   Die witterungsgeführte Heizkreissteuerung unterscheidet zwischen Som- 18°C 18°C [....[............mer- und Winterbetrieb. Bei hohen Außentemperaturen ist ein Heizen 12°C 12°C ....] ....] des Gebäudes nicht erforderlich und der Heizkreis wird abgeschaltet. Bei Bedarf besteht jedoch die Möglichkeit stattdessen auch eine manu- elle Umschaltung auszuwählen.
  • Seite 43: Werkseinstellungen

    Werkseinstellungen   [......] [......] Auf Werkseinstellungen zurücksetzen SET: ca.  s lang drücken.  : Menüpunkt Werkseinstellungen wählen. Display: 6 Display: 6  [Werkseinstellungen] [Werkseinstellungen] SET: drücken.  Display „Alle Werte zurücksetzen?“ erscheint.    SET: drücken.  [....
  • Seite 44: Automatikbetrieb

    Automatikbetrieb Symboldarstellung Im „Automatik“-Betrieb des Reglers wird auf dem Display die Status- anzeige mit dem ausgewählten Heizkreissystem und zusätzlich einge- stellten Funktionen angezeigt. Über die Bedientasten (Pfeil-Taste nach oben, Pfeil-Taste nach unten) können die Werte der einzelnen Fühler, die Laufzeiten der Pumpen sowie der zusätzlich eingestellten Funktionen abgerufen werden.
  • Seite 45: Statusanzeige

    Statusanzeige   In der Statusanzeige werden Messwerte, Laufzeiten und Zustände der Ausgänge angezeigt. Umschalten der Displayanzeige Statusanzeige (Beispiel) Statusanzeige (Beispiel) : drücken.  Die zusätzlich eingestellten Funktionen werden angezeigt.  Im Display erscheinen der Reihe nach folgende Werte und ...
  • Seite 46: Service

    Service Update der Reglersoftware Der Regler wird werkseitig mit der zum Fertigungsdatum aktuellen Reglersoftware programmiert. Ein Update ist daher in der Regel nicht erforderlich. Möchten Sie dennoch eine neuere Reglersoftware nutzen bzw. sollte ein Update aus technischen Gründen empfehlenswert sein, können Sie eine neue Reglersoftware über die RS3–Schnittstelle auf den Regler übertragen.
  • Seite 47: Fehlerursachen

    11.1 Fehlerursachen HINWEIS Durch LED‘s signalisierte Fehler werden am jeweiligen Busgerät angezeigt. Die Display-Anzeigen der beschriebenen Fehlermeldungen erfolgen am Display des Busmasters. Regler zeigt keine Funktion: Fehler Nebenbedingung Mögliche Ursache Vorgehensweise Regler zeigt keine Spannungsversorgung des Reglers Netzleitung prüfen. Grüne LED (LED ) leuchtet nicht. Funktion.
  • Seite 48: Heizkörper

    Heizkörper Fehler Nebenbedingung Mögliche Ursache Vorgehensweise Heizkörper zu Infotext „Hein- Heiz- Versorgung der Pumpe unter- Netzleitung der Pumpe prüfen. heiß oder zu kalt. weis: Vorlaufsoll- kreispumpe brochen. Sicherung im Regler prüfen. temperatur wird läuft nicht. nicht erreicht“. Pumpe defekt. Pumpe prüfen. Pumpe sitzt fest.
  • Seite 49: Infofenster

    Infofenster Infofenster werden am Display des Busmasters eingeblendet, sobald Einstellun- gen einer Funktion nicht vollständig sind, die Aktivierung einer Funktion nicht möglich ist, Fehler im System auftreten oder bestimmte Funktionen aktiv sind. Text im Display Beschreibung Maßnahmen Vorsicht: Nach Systemwechsel- Beim Systemwechsel werden alle Einstellungen Einstellungen in den Menüs Funktionen und müssen diverse Einstellungen neu der Funktionen und Parameter zurückgesetzt.
  • Seite 50: Gewährleistung

    Text im Display Beschreibung Maßnahmen Hinweis: Die Vorlaufsolltemperatur wird nicht erreicht. Energie zuführen (bezieht sich auf Feststoffkes- Vorlaufsolltemperatur wird nicht sel, kein Fehler) Der Regler versucht, den Heizkreis auf die erreicht. berechnete Vorlaufsolltemperatur (siehe Einstel- Heizquelle, Heizkreispumpe, Mischerventil prüfen Siehe Bedienungsanleitung, Kapitel lungen in den Kapiteln 8. bis 8.4) zu regeln.
  • Seite 51: Technische Daten

    Technische Daten 14.1 Technische Daten Heizkreisregler Bemessungsspannung 30 V~, 50 Hz (Systemspannung) [optional 115 V~, 60 Hz] (siehe Typenschild) Max. Eigenverbrauch ≤ 2 W Eingänge T1 - T5: Temperaturerfassung (Pt1000) oder Fernversteller T6: Temperaturerfassung (Pt1000) oder Impulserfassung oder Fernversteller weitere Eingänge 1 x Grundfos Direct Sensor -Eingang (Durchfluss und Tempe- ratur)
  • Seite 52: Parametereinstellungen

    Parametereinstellungen 15.1 Systemparameter Parameter Beschreibung Einstellbereich Initialisierung/ Werkseinstellung min. max. Heizkurve Radiatoren- Bei Systemen mit Heizkreisrege- 0 °C 100 °C @ Außentemperatur heizkreis lung nach Witterung: Zielvorgabe 0 °C @ 0 °C für die Vorlauftemperatur, abhän- 35 °C @ 10 °C gig von der Außentemperatur.
  • Seite 53: Funktionsparameter

    15.2 Funktionsparameter Funktion Parameter Beschreibung Einstellbereich Initialisierung/ Werkseinstellung min. max. Überschuss- Einschalt- Temperaturschwelle Ausschalt- 95 °C 80 °C management temperatur temperatur + K Ausschalt- 0 °C Einschalt- 75 °C temperatur temperatur - K Vorlaufsoll- Vorlaufsolltemperatur während 0 °C Vorlaufmaxi- 40 °C temperatur die Überschussmanagement- maltemperatur...
  • Seite 54: Notizen

    Notizen 78.67 | 09.40...
  • Seite 55 78.67| 09.40...
  • Seite 56 728267...

Inhaltsverzeichnis