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SOLARTHERMIE - SOLAR THERMAL - SOLAR TÉRMICO- SOLAIRE THERMIQUE - SOLARE TERMICO Montage- und Bedienungsanleitung Busgesteuerter Heizkreisregler (Slave) Diese Bedienungsanleitung ist Teil des Produkts. Bedienungsanleitung vor Gebrauch aufmerksam lesen, während der Lebensdauer des Produkts aufbewahren, an jeden nachfolgenden Besitzer oder Benutzer des Produkts weitergeben. ...
Sicherheit Bestimmungsgemäßer Gebrauch Der Heizkreisregler (im Folgenden mit Regler bezeichnet) ist ein unab- hängig montierter elektronischer Temperaturregler für Aufbau-Montage und darf nur für die automatisierte Regelung von Heizkreisen innerhalb der zulässigen Umgebungsbedingungen verwendet werden (siehe Kapi- tel 14 „Technische Daten“). In folgender Umgebung darf der Regler nicht betrieben werden: •...
Montageort nicht überschritten werden (siehe Kapitel 14 „Tech- nische Daten“). Sicherstellen, dass die vorgeschriebene Schutzart eingehalten wird. Vom Werk angebrachte Schilder und Kennzeichnungen dürfen nicht verändert, entfernt oder unkenntlich gemacht werden. Vor dem Anschließen des Geräts sicherstellen, dass die Energie- ...
Zu dieser Anleitung Gültigkeit Diese Anleitung beschreibt Installation, Inbetriebnahme, Bedienung, Instandsetzung und Demontage des Heizkreisreglers zur automatisierten Steuerung von Heizkreisen. Für die übrigen Komponenten wie z. B. Sensoren, Pumpen und Ventile sind die entsprechenden Montageanleitungen der jeweiligen Her- steller zu beachten. Adressaten Installation, Inbetriebnahme, Instandsetzung und Demontage des Reglers dürfen nur durch eine aus- gebildete Fachkraft erfolgen.
3.3.3 Hinweise HINWEIS Hinweis zum leichteren bzw. sicheren Arbeiten. Maßnahme zum leichteren bzw. sicheren Arbeiten. 3.3.4 Sonstige Symbole und Kennzeichnungen Symbol Bedeutung Voraussetzung für eine Handlung ✓ Handlungsaufforderung Resultat einer Handlung • Aufzählung Hervorhebung Hervorhebung Tasten „Pfeil nach oben/unten“ drücken zum Blättern : Tasten „Pfeil nach unten“...
TPC 1-Bus Allgemeine Informationen Erfordert ein System mehrere Regler, z. B. wegen unterschiedlicher Funk- tionalitäten (Solarkreis, Heizkreis, Frischwassersystem...), bietet der TPC 1-Bus die Möglichkeit, diese Regler miteinander zu verbinden. Die Busteilnehmer können über den TPC 1-Bus die für den Betrieb rele- vanten Daten, Messwerte und Einstellungen austauschen und so ihre Regelung optimal auf das Gesamtsystem abstimmen.
Installation Gehäuse öffnen und schließen GEFAHR Lebensgefahr durch Stromschlag! Vor Öffnen des Gehäuses Gerät von der Stromversorgung trennen. Sicherstellen, dass die Stromversorgung nicht unbeabsichtigt wieder eingeschaltet werden kann. Gehäuse nicht beschädigen. Stromversorgung erst nach Schließen des Gehäuses wieder einschalten. ...
Montage WARNUNG Stromschlag und Brandgefahr bei Montage in feuchter Umge- bung! Regler nur in einem Bereich montieren, in dem die Schutzart ausrei- chend ist (siehe Kapitel 14 „Technische Daten“). 5.2.1 Regler montieren VORSICHT Verletzungsgefahr und Beschädigung des Gehäuses beim Bohren! Gehäuse nicht als Bohrschablone verwenden. ...
Elektrischer Anschluss GEFAHR Lebensgefahr durch Stromschlag! Vor dem Öffnen des Gehäuses, Regler von der Stromversorgung trennen. Alle gültigen, gesetzlichen und örtlichen Bestimmungen und Vor- schriften des zuständigen Elektrizitätsversorgungsunternehmens einhalten. HINWEIS Das Gerät ist über einen Schukostecker oder bei fest verlegter elek- trischer Installation über eine Trennvorrichtung für volle Trennung nach den Errichtungsbestimmungen am Netz anzuschließen.
5.3.2 Leitungen anschließen Falls für Pumpen / Ventile vorgesehen oder vorgeschrieben, Schutz- leiter an den Schutzleiter-Anschlussklemmen des Reglers anschlie- ßen. Dabei folgende Punkte beachten: Sicherstellen, dass der Schutzleiter auch auf der Netzversor- gungsseite an den Regler angeschlossen ist. Jede Klemme nur mit einer Anschlussleitung (bis ,5 mm belegen.
Rx Tx 5.5.4 RS232, RS485 für TPC 1-Bus, Zusatzausgang und Grundfos Direct Sensor -Eingang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 RS485-Schnittstelle Rx Tx A: RS485 A A: RS485 A 1 2 3 4 5 B: RS485 B B: RS485 B Rx Tx RS3-Schnittstelle...
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Die Slaves sind in Gerätetypen unterteilt, wie z. B. • Heizkreissteuerung, • Frischwassersteuerung, • Erweiterungsmodul. Maximal drei Geräte des gleichen Gerätetyps können am TPC 1-Bus angebunden und eindeutig adressiert werden. Alle Busteilnehmer werden mit einer zweiadrigen, geschirmten Buslei- tung in Reihe miteinander verbunden. Der Master bildet immer den Anfang.
Anschluss • Klemmen A und B an zweiadriger Busleitung. • Signal-Ground muss an Abschirmung angeschlossen sein. • Leitungsanforderungen (z. B. LiYCY): – -adrig, paarweise verdrillt, geschirmt – Querschnitt min. 0,22 mm² – Leitungslänge max. 100 m Adressierung der Slave-Geräte Die eindeutige Adressierung erfolgt bei Slaves über den seitlichen Schie- beschalter.
Die Installation des neuen Gerätes wird während der geführten Erstin- betriebnahme (siehe Kapitel 6 „Erstinbetriebnahme“) abgeschlossen. Hierbei werden die für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorge- nommen. HINWEIS Beachten Sie die Informationen zur Geräteauswahl im folgenden Kapitel 5.8. Bedienung der Slaves über den Master Nach dem Anschließen von Slave-Geräten an den Master steht das zusätzliche Display „Geräteauswahl“...
Erstinbetriebnahme [........[................................] ........] Um den neu angeschlossenen Regler in Betrieb zu nehmen, müssen [..] [..] zunächst einige Grundeinstellungen vorgenommen werden. [..] [..] Die geführte Erstinbetriebnahme stellt sicher, dass alle notwendigen Display: Display: Informationen, die der Regler für den Betrieb benötigt, abgefragt wer- [Erstinbetriebnahme [Erstinbetriebnahme für dieses Gerät...
Betriebsarten Nach der Wahl des Slaves aus der Geräteauswahlliste (siehe Kapitel 5.8 „Bedienung der Slaves über den Master“) wird die gewünschte Betriebs- art für diesen Slave am Schiebeschalter des Masters eingestellt. Betriebsart „OFF“ Um die Ausgänge „OFF“ zu schalten, den Schiebesschalter am ...
Einstellungen Menüübersicht Geräteauswahl SET (2 Sekunden) Statusanzeige Sommer-/Winter- Funktionen Systeme umschaltung nur bei manueller Sommer-/ Radiatoren-/ Heizkreis nach Beladung Winter-Umschaltung oder bei raumtemperatur- Flächenheizkreis Witterung Pufferspeicher geführtem System Radiatoren-/ Überschuss- Heizkreis nach Flächenheizkreis Führungsraum management nur bei witterungs- Fernversteller geführtem System Wärmemenge Zusätzliche Messwerte...
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HINWEIS Das Display „Geräteauswahl“ steht nur dann zur Verfü- gung, wenn der Slave am Master angeschlossen ist. Werks- Parameter einstellungen Laufzeit des Mischers nur bei witterungs- Heizkurve geführtem System Solltemperatur nur bei raumtemperatur- geführtem System Führungsraum Nachtabsenkung Nachtabschaltung Zeiten Nacht- absenk./-abschalt.
Systeme [....] [....] Im Untermenü Systeme wird das gewünschte Heizkreissystem ausge- wählt. Es stehen insgesamt 4 verschiedene Systeme (aufgeteilt in Systemgruppen) zur Auswahl. Display: Display: [Systeme] [Systeme] Systemgruppe 4 Systeme Kapitel Heizkreisregelung System 1: Radiatorenheizkreis 8..1 nach Witterung System : Flächenheizkreis Heizkreisregelung...
8.2.1 Heizkreisregelung nach Witterung Ein an der Nordseite des Hauses montierter Temperaturfühler erfasst die Außentemperatur. Die Vorlaufsolltemperatur wird abhängig von der gemessenen Außentemperatur angepasst. Klemmenbelegung R1: Stellmotor Mischer „auf“ R1: Stellmotor Mischer „auf“ n.c n.c. R3 R: Stellmotor Mischer „zu“ R: Stellmotor Mischer „zu“...
8.2.2 Heizkreisregelung nach Führungsraum Die Raumtemperatur (z. B. des Wohnzimmers) wird vom Raumtempera- turfühler gemessen. Der Raumtemperaturfühler ist Bestandteil des Fern- verstellers. Die Vorlaufsolltemperatur wird abhängig von der Temperatur dieses Führungsraumes angepasst. Die Heizkörper im Führungsraum dürfen keine eigene Regeleinrichtung (z.
8.3.2 Funktion „Beladung Pufferspeicher“ [....[........] ....] Die Funktion „Beladung Pufferspeicher“ steuert die Nachheizung des Speichers. Dabei wird der Zusatzausgang (potentialfreier Kontakt, SELV) geschaltet. Die Klemmenbelegung entnehmen Sie bitte dem Abschnitt 5.5.4. Display: 3.1 Display: 3.1 Je nach Speichertyp stehen unterschiedliche Einstellungen zur Verfü- Beladung Pufferspeicher Beladung Pufferspeicher gung.
8.3.3 Funktion „Überschussmanagement“ [....[........] ....] Ein Überschussmanagement kann sinnvoll sein, wenn in die Heizungssys- teme eine solarthermische Anlage oder ein Feststoffkessel integriert ist. Um bei einer solarthermischen Anlage den Stagnationsfall oder bei einem Feststoffkessel das Auslösen der thermischen Sicherung zu ver- Display: 3. Display: 3. [Überschussmanagement]...
8.3.4 Funktion „Fernversteller“ [....] [....] Am Stellrad des Fernverstellers kann die Temperatur des Heizkreises verändert werden. Durch Drehen des Stellrads im Uhrzeigersinn wird die Solltemperatur angehoben, durch Drehen des Stellrads gegen den Uhrzeigersinn wird die Solltemperatur abgesenkt. Stellung [Sonne] Display: 3.3 Display: 3.3 bedeutet erzwungener Tagbetrieb, Stellung [Mond] bedeutet erzwun-...
Für die Berechnung der Wärmemenge ist die spezifische Wärmekapa- zität des Mediums von Bedeutung. Da sich die Wärmemengenzählung auf Heizkreise beschränkt, wird die Berechnung generell für Wasser durchgeführt. Wurde in der Funktion „Zusätzliche Messwerte“ bereits „Durchfluss“ ausgewähl, wird die Auswahl des Durchflusssensors in diese Funktion übernommen.
„Gebäudefrostschutz“ aktivieren Untermenü Funktionen gewählt, siehe „Funktion wählen“ ✓ (siehe Kapitel 8.3.1). Gebäudefrostschutz aktiviert, siehe „Funktion aktivieren“ ✓ (siehe Kapitel 8.3.1). ESC: Untermenü Gebäudefrostschutz verlassen. 8.3.8 Funktion „Urlaubsabsenkung“ [....[........] ....] Um unnötige Energiekosten während einer längeren Abwesenheit zu ver- meiden, lässt sich die Temperatur des Heizkreises über einen definierten Zeitraum absenken.
Aufheizphase: Die Aufheizphase beginnt mit einer Vorlaufsolltempera- tur von 0 °C. Im Laufe der Aufheizphase wird die Vorlaufsolltemperatur stufenweise angehoben. Die Temperaturdifferenz pro Stufe und die Dauer einer Stufe sind einstellbar. Haltephase: Die Haltephase beginnt, sobald die Vorlaufsolltemperatur die eingestellte Haltetemperatur erreicht. Die Aufheizphase ist damit abgeschlossen.
8.3.10 Funktion „Alarmausgang“ [....] [....] Der Alarmausgang wird immer dann geschaltet, wenn der Regler min- destens einen ausgewählten Fehler erkennt. Der Regler kann folgende Fehler erkennen: Display: 3.9 Display: 3.9 • Fühlerfehler eines Temperatureinganges: Kurzschluss oder Unterbre- [Alarmausgang] [Alarmausgang] chung der Fühlerleitung, •...
8.4.4 Nachtabsenkung / Nachtabschaltung einstellen Nachts ist der Wärmebedarf eines Gebäudes geringer als am Tag. Die [....[........] ....] Solltemperatur des Heizkreises kann daher zu definierten Zeiten gesenkt werden. Alternativ dazu kann der Heizkreis auch komplett abgeschaltet werden. Display: 4.4 Display: 4.4 Es wird nach ausgewähltem System unterschieden.
8.4.6 Kriterium Sommer- / Winterumstellung Die witterungsgeführte Heizkreissteuerung unterscheidet zwischen Som- 18°C 18°C [....[............mer- und Winterbetrieb. Bei hohen Außentemperaturen ist ein Heizen 12°C 12°C ....] ....] des Gebäudes nicht erforderlich und der Heizkreis wird abgeschaltet. Bei Bedarf besteht jedoch die Möglichkeit stattdessen auch eine manu- elle Umschaltung auszuwählen.
Automatikbetrieb Symboldarstellung Im „Automatik“-Betrieb des Reglers wird auf dem Display die Status- anzeige mit dem ausgewählten Heizkreissystem und zusätzlich einge- stellten Funktionen angezeigt. Über die Bedientasten (Pfeil-Taste nach oben, Pfeil-Taste nach unten) können die Werte der einzelnen Fühler, die Laufzeiten der Pumpen sowie der zusätzlich eingestellten Funktionen abgerufen werden.
Statusanzeige In der Statusanzeige werden Messwerte, Laufzeiten und Zustände der Ausgänge angezeigt. Umschalten der Displayanzeige Statusanzeige (Beispiel) Statusanzeige (Beispiel) : drücken. Die zusätzlich eingestellten Funktionen werden angezeigt. Im Display erscheinen der Reihe nach folgende Werte und ...
Service Update der Reglersoftware Der Regler wird werkseitig mit der zum Fertigungsdatum aktuellen Reglersoftware programmiert. Ein Update ist daher in der Regel nicht erforderlich. Möchten Sie dennoch eine neuere Reglersoftware nutzen bzw. sollte ein Update aus technischen Gründen empfehlenswert sein, können Sie eine neue Reglersoftware über die RS3–Schnittstelle auf den Regler übertragen.
11.1 Fehlerursachen HINWEIS Durch LED‘s signalisierte Fehler werden am jeweiligen Busgerät angezeigt. Die Display-Anzeigen der beschriebenen Fehlermeldungen erfolgen am Display des Busmasters. Regler zeigt keine Funktion: Fehler Nebenbedingung Mögliche Ursache Vorgehensweise Regler zeigt keine Spannungsversorgung des Reglers Netzleitung prüfen. Grüne LED (LED ) leuchtet nicht. Funktion.
Heizkörper Fehler Nebenbedingung Mögliche Ursache Vorgehensweise Heizkörper zu Infotext „Hein- Heiz- Versorgung der Pumpe unter- Netzleitung der Pumpe prüfen. heiß oder zu kalt. weis: Vorlaufsoll- kreispumpe brochen. Sicherung im Regler prüfen. temperatur wird läuft nicht. nicht erreicht“. Pumpe defekt. Pumpe prüfen. Pumpe sitzt fest.
Infofenster Infofenster werden am Display des Busmasters eingeblendet, sobald Einstellun- gen einer Funktion nicht vollständig sind, die Aktivierung einer Funktion nicht möglich ist, Fehler im System auftreten oder bestimmte Funktionen aktiv sind. Text im Display Beschreibung Maßnahmen Vorsicht: Nach Systemwechsel- Beim Systemwechsel werden alle Einstellungen Einstellungen in den Menüs Funktionen und müssen diverse Einstellungen neu der Funktionen und Parameter zurückgesetzt.
Text im Display Beschreibung Maßnahmen Hinweis: Die Vorlaufsolltemperatur wird nicht erreicht. Energie zuführen (bezieht sich auf Feststoffkes- Vorlaufsolltemperatur wird nicht sel, kein Fehler) Der Regler versucht, den Heizkreis auf die erreicht. berechnete Vorlaufsolltemperatur (siehe Einstel- Heizquelle, Heizkreispumpe, Mischerventil prüfen Siehe Bedienungsanleitung, Kapitel lungen in den Kapiteln 8. bis 8.4) zu regeln.
Parametereinstellungen 15.1 Systemparameter Parameter Beschreibung Einstellbereich Initialisierung/ Werkseinstellung min. max. Heizkurve Radiatoren- Bei Systemen mit Heizkreisrege- 0 °C 100 °C @ Außentemperatur heizkreis lung nach Witterung: Zielvorgabe 0 °C @ 0 °C für die Vorlauftemperatur, abhän- 35 °C @ 10 °C gig von der Außentemperatur.
15.2 Funktionsparameter Funktion Parameter Beschreibung Einstellbereich Initialisierung/ Werkseinstellung min. max. Überschuss- Einschalt- Temperaturschwelle Ausschalt- 95 °C 80 °C management temperatur temperatur + K Ausschalt- 0 °C Einschalt- 75 °C temperatur temperatur - K Vorlaufsoll- Vorlaufsolltemperatur während 0 °C Vorlaufmaxi- 40 °C temperatur die Überschussmanagement- maltemperatur...