Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Inhaltsverzeichnis
Hinweis: Cubase und Nuendo zeigen die vom Treiber gemeldeten Latenzwerte für Aufnahme
und Wiedergabe getrennt an. Diese entsprechen nicht den reinen Puffergrößen (z.B. 3 ms bei
128 Samples), sondern enthalten auch die für die AD/DA-Wandlung benötigte Zeit. Bei der
Wiedergabe kommt sogar noch etwas mehr hinzu – siehe Safety Buffer.
Safety Buffer
Ein zusätzlicher kleiner Safety Buffer auf der Wiedergabeseite hat sich als sehr effizient erwie-
sen. Er kommt daher in allen aktuellen RME-Produkten zum Einsatz. Beim Babyface beträgt
dieser 32 Samples, der zu der jeweils gewählten Buffer Size hinzukommt. Vorteil: Störungsfreie
niedrige Latenz auch bei hoher CPU-Last. Zudem addiert sich der feste Anteil nicht zum La-
tenz-Jitter (siehe Tech Info), das subjektive Timing ist also hervorragend.
Core Audios Safety Offset
Unter OS X muss jedes Audiointerface einen sogenannten Safety Offset bei Aufnahme und
Wiedergabe benutzen, sonst kann mit Core Audio nicht störfrei gearbeitet werden. Das Babyfa-
ce benutzt einen Safety Offset von 16 Samples. Dieser Offset wird dem System mitgeteilt, und
die jeweilige Applikation kann daraus eine Gesamtlatenz von Puffergröße plus AD/DA Offset
plus 2 x Safety Offset plus Safety Buffer für die aktuelle Samplefrequenz errechnen, und dem
Anwender mitteilen.

26.3 USB Audio

USB-Audio unterscheidet sich in einigen Punkten deutlich von PCI-basierten Audio Interfaces.
Ein Babyface erreicht an einem modernen PC durchaus eine ähnliche Performance wie eine
PCI-Karte oder PCI-Express Karte. Geringe CPU-Last und eine knacksfreie Nutzung von 48
Samples Puffergröße sind auf aktuellen Rechnern durchaus möglich. Auf etwas älteren Rech-
ner dagegen verursacht schon ein simples Stereo-Playback eine CPU-Last von über 30 %.
Ein kurzzeitig blockierter Rechner führt – egal ob WDM oder ASIO - zu einem Verlust eines
oder mehrerer Datenpakete. Solche Probleme sind nur durch eine höhere Buffer Size (und
damit Latenz) vermeidbar.
Das Babyface enthält eine einzigartige
Datenprüfung, die Fehler auf dem USB-
Übertragungsweg
Settingsdialog anzeigt.
Das Babyface enthält einen speziellen Mechanismus, der die aktuelle Sampleposition automa-
tisch korrigiert. Er erlaubt es trotz Aussetzern mit der Aufnahme und Wiedergabe fortzufahren.
Das Babyface sollte – wie alle Audiointerfaces – eine möglichst ungestörte Datenübertragung
zum Computer besitzen. Dies lässt sich am einfachsten garantieren, indem das Babyface mög-
lichst an einen eigenen Bus angeschlossen wird. Dies sollte ohne weitere Hardware möglich
sein, da gängige USB 2.0 Interfaces immer im Doppelpack daherkommen. Eine Prüfung im
Geräte-Manager erfolgt folgendermaßen:
Babyface an einen USB-Port anschließen
Gerätemanager starten, Ansicht nach Verbindung wählen
ACPI x86-basierter PC, Microsoft ACPI konformes System, PCI Bus ausklappen
In diesem Zweig finden sich normalerweise zwei Einträge eines USB2 Enhanced Host Control-
lers. Über einen Root Hub sind daran dann die USB-Devices angeschlossen, auch das Babyfa-
ce erscheint dort. Durch einfaches Umstecken lässt sich in dieser Darstellung nun überprüfen,
an welchem der beiden Controller das Babyface angeschlossen ist, und bei mehreren Geräten,
ob diese am gleichen Controller hängen.
Diese Information lässt sich natürlich auch nutzen, um eine USB-Festplatte am Rechner zu
betreiben ohne das Babyface zu stören, indem die Platte am anderen Controller betrieben wird.
76
erkennt
und
im
Bedienungsanleitung Babyface © RME

Quicklinks ausblenden:

Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis