TwinLock 7220
Handbuch
3.6 Sabotagesicherheit
Eingabeeinheit TwinControl
Die Eingabeeinheit, die sich im ungeschützten Bereich befindet wird durch mehrere
unterschiedliche Maßnahmen gesichert.
Ein Öffnen des Gehäuses (Batteriefach) wird sofort erkannt und solange angezeigt
bis ein berechtigter User das Systemschloss ordnungsgemäß öffnet.
Die Eingabe der Codes kann von einer nebenstehenden Person nicht mitbeobachtet
werden. Eine spezielle Folie im Sichtfenster des Terminals verhindert das Ablesen
des Displays aus einer seitlichen Position.
Weiter wird der Öffnungscode nicht über die Tastatur eingegeben, sondern mit den
Pfeiltasten über eine Ziffernauswahl auf dem Display. Der Cursor erscheint nach
jeder Zifferneingabe auf einer zufällig gewählten neuen Position.
Schalteinrichtung TwinAlarm
Das Gehäuse der Schalteinrichtung ist durch einen Deckelkontakt und durch einen
allseitigen Flächenschutz gegen unbemerktes Eindringen geschützt.
Alle Sabotage- und Steuerleitungen zur EMA können mit einem definierten
Leitungswiderstand
versehen
werden.
Lötpunkte
zur
widerstandsgestützten
Leitungsüberwachung sind vorhanden.
Weitere Funktionen
Sämtliche Codes werden innerhalb des gesicherten Bereichs gespeichert und
ausgewertet.
Protokolleintrag aller sicherheitsrelevanten Ereignisse
Sperrzeiten bei mehrmaliger Codefehleingabe
(siehe Codeprogramme, Zeitprogramme)
Konfiguration nur bei entsperrtem System nach Eingabe des Systemcodes möglich.
3.7 Sonstige Funktionen
Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung an einstellbaren Tagen. Die Umstellung
erfolgt nachts zwischen 2.00 und 3.00 Uhr.
Systemzeile
frei
programmierbar.
Bei
Aktivierung
des
Systems
erscheint
beispielsweise der eigene Firmenname.
Systemstatusanzeige. Der Zustand der einzelnen Betätigungen kann abgefragt
werden
3.8 Zulassung
Das TwinLock 7220 System besitzt eine VdS-Zulassung in höchster Sicherheits-
klasse für Schlösser als Sperr- und Schalteinrichtung für EMA der Klassen 3/C
Version 1.02
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