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Externe Synchronisation - Rme Audio Octamic D Bedienungsanleitung

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7.2 Externe Synchronisation

Die Eingänge des ADC-Moduls dienen ausschliesslich der externen Synchronisation. Soll die
Clock nicht intern erzeugt werden (Betriebsart Master), kann entweder per Wordclock oder per
AES (SPDIF) eine externe Synchronisation stattfinden (Betriebsart Slave).
Die auf dem ADC-Modul integrierte SteadyClock garantiert exzellentes Verhalten in allen
Clock-Modi. Aufgrund der effizienten Jitterunterdrückung arbeitet die AD-Wandlung unabhän-
gig von der Qualität des anliegenden Clocksignales immer auf höchstem Niveau. Und auch im
Fehlerfall hilft SteadyClock: fällt das Clock-Signal aus wird die zuletzt erkannte Samplefre-
quenz als Clock gehalten.
Wordclock - BNC
Der per Übertrager galvanisch getrennte Wordclockeingang wird über die DIP-Schalter 1 und 2
aktiviert. Beide Schalter müssen sich in der unteren Position befinden.
Der Wordclockeingang ist ab Werk hochohmig, also nicht terminiert. Über einen Druckschalter
kann eine interne Terminierung (75 Ohm) aktiviert werden. Der Schalter befindet sich versenkt
neben der BNC-Buchse. Drücken Sie mit einem spitzen Gegenstand auf das blaue Rechteck,
so dass es in tieferer Stellung einrastet. Ein erneuter Druck hebt die Terminierung wieder auf.
Dank RMEs Signal Adaptation Circuit arbeitet der Wordclockeingang selbst mit stark verform-
ten, DC-behafteten, zu kleinen oder mit Überschwingern versehenen Signalen korrekt. Dank
automatischer Signalzentrierung reichen prinzipiell schon 300 mV (0.3V) Eingangsspannung.
Eine zusätzliche Hysterese verringert die Empfindlichkeit auf 1 V, so dass Über- und Unter-
schwinger sowie hochfrequente Störanteile keine Fehltriggerung auslösen können.
Aufgrund der leistungsfähigen Clocksteuerung des ADC-Moduls ist eine Synchronisation des
Ausgangssignales über den Takt des Eingangssignales nicht nur bei gleicher Samplefrequenz,
sondern auch bei halber, viertel, doppelter und vierfacher Taktrate möglich!
Beispiel 1: DIP-Schalter 3/4/5 in oberer Position ergibt 44,1 kHz Samplefrequenz. Als externes
Synchronisationssignal (Wordclock oder AES) ist nun 44,1 kHz, 88,2 kHz und 176,4 kHz er-
laubt.
Beispiel 2: DIP-Schalter 3/5 in unterer Position ergibt 192 kHz Samplefrequenz. Als externes
Synchronsisationssignal (Wordclock oder AES) ist nun 48 kHz, 96 kHz und 192 kHz erlaubt.
AES – Sub-D
Über die Sub-D Buchse kann auch ein AES, AES/EBU oder SPDIF-Signal zur Synchronisation
verwendet werden. Dazu wird DIP-Schalter 1 nach oben und DIP-Schalter 2 nach unten ge-
stellt.
Die Sub-D Buchse nutzt die von den Tascam-Recordern der Firma TEAC her bekannte und
weit verbreitete Pinbelegung. Entsprechende Multicores Sub-D auf XLR sind daher leicht be-
schaffbar. Diese Kabel besitzen 4 XLR-Ausgänge Male und 4 XLR-Eingänge Female. Der Syn-
chronisationseingang des ADC-Moduls befindet sich auf AES 1 (siehe Kapitel 8.1, AES Sub-D),
ist trafosymmetriert und galvanisch getrennt. Dank einer hochempfindlichen Eingangsstufe
lässt sich unter Zuhilfenahme eines einfachen Kabeladapters (XLR/Cinch) auch SPDIF anle-
gen.
Bedienungsanleitung OctaMic © RME
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