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7.7 Prinzip der Echolotmessung CX33-E
Abb. 1 Gesendeter
Schallimpuls
Fig. 2 Oberer Pheil:
Echorückkehr zum Geber.
Unterer Pheil:
Ausgesendeter Impuls.
Sobald das Echolot eingeschaltet ist, werden
elektrische Impulse mit hoher Leistung in einer
bestimmten Frequenz zum Geber geschickt. Die
keramischen Resonatoren im Geber besitzen die
Eigenschaft, ihre Form leicht zu verändern wenn
eine sich ändernde Spannung angelegt wird. Die
elektrische Wechselspannung wird in mechanische
Bewegung umgewandelt, die in Form von
Schallwellen an das Wasser abgegeben wird. Siehe
Abb. 1
Trifft der Schallstoß auf ein kleines Objekt, z.B. Fisch,
erfolgt eine kleine Teilreflexion (siehe Abb. 2). Der
Hauptschallstoß wandert weiter bis zum Boden. Da
dieser eine große Reflexionsfläche darstellt, erfolgt
ein wesentlich stärkeres Echo. Der Prozessor erfaßt die
Echounterschiede in ihren zeitlichen Abständen und
in ihren Stärken und stellt sie entsprechend optisch
unterschiedlich im Display dar. Da das Bodenecho
eindeutig stärker als andere Echoreflexionen ist, wird
dieses auch als tatsächliche Wassertiefe gewählt und
entsprechend als digitaler Meßwert angezeigt.
CP31/CX33/CX33-E Handbuch
Kapitel 7-11