Hinweise
Der Quittungston bei Empfang der eigenen Einzel- oder Gruppenrufnummer kann durch Druck auf
Taste FUNC gestoppt werden. Wird der Einzelruf der rufenden Station nicht oder nur unvollständig (z.
B. wegen Interferenz) empfangen, so wird das durch die Anzeige EP signalisiert. Vielfach funktioniert
DTMF auch mit Geräten anderer Hersteller. Eventuell sind hier jedoch Verzögerungen und Zeitfolgen
aneinander anzupassen. Der volle Funktionsumfang kann dabei nicht garantiert werden.
Betrieb mit Code-Squelch
Das einfachere Verfahren Code-Squelch arbeitet ebenfalls mit einer dreistelligen „Wählnummer" , mit
der sich eine Partnerstation gezielt aufrufen läßt. Es verzichtet jedoch auf die Rückmeldung sowie
eine Unterscheidung von Einzel- und Gruppenruf. Ist Code-Squelch aktiviert, so öffnet der Squelch nur
bei Empfang eines entsprechenden Tones – unabhängig vom Signalpegel.
a) Eingabe der Code-Squelch-Nummer
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mit Tasten FUNC + * 0 CODE in den Code-Squelch-Betrieb (Anzeige ab Werk: C0 000)
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gewünschten Speicherplatz mit Drehknopf oder UP/DOWN-Taste aufrufen
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„Wählnummer" dreistellig mit dem Tastenfeld eingeben
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Taste A CL PS drücken, um die Eingabe zu verlassen
b) Arbeiten mit Code-Squelch
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Taste FUNC drücken, gedrückt halten und zweimal Taste # 0 PAG drücken (zunächst Anzeige P
PAG, dann Anzeige C für Code-Squelch)
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PTT-Taste drücken und die eingegebene Rufnummer wird ausgestrahlt. Sie öffnet den Code-
Squelch des gerufenen Funkpartners. Dessen Gerät muß hierfür auf dieselbe Code-Squelch-
Nummer sowie auf dieselbe Frequenz eingestellt sein.
Betrieb von Subaudio-Tonsquelch, CTCSS
Mit der Einbau-Zubehörplatine „ Tonsquelch" lassen sich gezielt bestimmte Gesprächspartner
ansprechen. In einigen Ländern (z. B. den USA) dient der Subauudio-Tonsquelch (CTCSS –
Continuous Tone Coded Squelch System) auch dazu, während des Funkverkehrs über eine
Relaisfunkstelle diese geöffnet zu halten.
Der Tonsquelch funktioniert folgendermaßen:
Während des Sendens wird kontinuierlich zusätzlich zur Modulation einer von insgesamt 38
Tonfrequenzen ausgestrahlt. Ihre Frequenz liegt unterhalb von etwa 250 Hz, so daß dieser Ton
wegen des Frequenzganges im NF-Teil nicht mehr im Lautsprecher zu hören ist. Er wird aber vom
Tonsquelch-Zusatz CTN-160 „ gehört" und ausgewertet. Stimmen programmierte und empfangene
Tonfrequenzen überein, so öffnet der Tonsquelch wie ein ganz normaler Squelch – allerdings
unabhängig vom anliegenden Signalpegel. Er schließt wieder, wenn die Tonfrequenz nicht mehr
empfangen wird – also der Funkpartner seine Sendung beendet hat oder das Signal zu schwach für
eine Auswertung geworden ist. Bei aktiviertem Tonsquelch ist nur Funkverkehr zwischen Stationen
möglich, die dieselbe Tonfrequenz ausstrahlen. Auf Stationen ohne Tonsquelch oder mit einer
anderen Tonfrequenz spricht das Funkgerät dann nicht an. Jeder Sende- und Empfangsfrequenz
kann individuell eine bestimmte CTCSS-Tonfrequenz zugeordnet und sende- wie empfangsseitig
aktiviert werden. Außerdem läßt sich jeder bereits gespeicherten Arbeitsfrequenz eine beliebige
Tonfrequenz fest zuordnen (die Übernahme einer im Abstimmbetrieb eingestellten Kombination von
Arbeits- und Tonfrequenz ist hingegen nicht möglich, weil in diesem Fall automatisch die ab Werk
vorgegebene Tonfrequenz von 100Hz eingespeichert wird!).
Bei Betrieb über Relaistationen bitte beachten: Tonsquelchsignale werden in den meisten Repeatern
ausgefiltert, bevor die NF-Signale wieder über den Sender gehen.
Mit anderen Worten: Über Repeater ist meist kein Kontakt über Tonsquelch zu anderen
Teilnehmerstationen möglich, nur zum Repeater selbst.