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Verbrenner-Automodell „Big Survivor“ Combustion Engine Car Model „Big Survivor“ Modèle réduit de voiture à moteur à combustion « Big Survivor » Modelauto met verbrandingsmotor „Big Survivor“ Best.-Nr. / Item No. / N° de commande / Bestelnr. 1211423 ...
Inhaltsverzeichnis Seite Einführung ................................3 Symbol-Erklärungen ............................4 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................4 Lieferumfang ................................4 Erforderliches Zubehör ............................5 Sicherheitshinweise .............................6 a) Allgemein ...............................6 b) Motor & Kraftstoff ............................7 c) Fahrbetrieb ..............................7 Batterie- und Akkuhinweise ..........................9 Inbetriebnahme ..............................10 a) Karosserie abnehmen ..........................10 b) Verlegen des Antennenkabels vom Empfänger ...................10 c) Empfängerakku einsetzen ...........................10 d) Sender und Empfangsanlage in Betrieb nehmen ..................
Seite 11. Funktionskontrolle ..............................24 a) Anlenkung von Vergaser und Bremse ......................24 b) Lenkung ...............................24 12. Reinigung und Wartung .............................25 13. Entsorgung ................................26 a) Allgemein ..............................26 b) Batterien und Akkus .............................26 14. Behebung von Störungen ..........................27 15. Technische Daten des Fahrzeugs ........................30 Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts.
Symbol-Erklärungen Das Symbol mit dem Ausrufezeichen weist Sie auf besondere Gefahren bei Handhabung, Betrieb oder Bedienung hin. Das „Pfeil“-Symbol steht für spezielle Tipps und Bedienhinweise. Bestimmungsgemäße Verwendung Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Modellfahrzeug mit Heckantrieb, das über die mitgelieferte Fernsteueran- lage drahtlos per Funk gesteuert werden kann.
Erforderliches Zubehör Zum Betrieb des Fahrzeugs ist noch diverses Zubehör erforderlich, das sich nicht im Lieferumfang des Fahrzeugs befindet. Unbedingt erforderlich ist: • Akkus oder Batterien für den Sender (Typ und benötigte Anzahl siehe Bedienungsanleitung zur Fernsteueranlage) • Empfänger-Akkupack • Ladegerät für Sender- und Empfänger-Akkus • Luftfilteröl • Tankflasche • Zweitakt-Gemisch 1:25 (Öl-/Kraftstoffgemisch mit Super- oder SuperPlus-Treibstoff) Für einen optimalen Einsatz des Fahrzeugs empfehlen wir Ihnen weiterhin folgende Komponenten: • Montageständer (zur leichteren Wartung, für Probeläufe oder zum Reifenwechsel) • Elektrische Modelltreibstoff-Pumpe (zum Befüllen und Entleeren des Tanks) • Ersatz-Zündkerze...
Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
b) Motor & Kraftstoff • Verwenden Sie als Kraftstoff für den Motor ausschließlich ein 1:25-Zweitaktgemisch (1 Teil Öl, 25 Teile Kraftstoff). Dieses ist normalerweise direkt an einer Tankstelle erhältlich. Wenn Sie das Gemisch selbst herstellen wollen, so ist als Kraftstoff nur „Super“ oder „Super Plus“ zulässig (kein Diesel-Kraftstoff!) und als Öl nur ein für Zweitaktgemische geeignetes synthetisches Öl. • Benutzen Sie nur geeignete Behälter für den Kraftstofftransport.
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• Bei schwachen Akkus (bzw. Batterien) im Sender nimmt die Reichweite ab. Ein schwacher Empfängerakku im Fahrzeug verhindert einen kraftvollen Betrieb der Servos. Prüfen Sie vor einer Ausfahrt den Ladezustand der Akkus bzw. den Zustand der Batterien. Kontrollieren Sie vor und nach jeder Fahrt die Empfängerstromversorgung. Bei zu niedriger Spannung reagieren die Servos nur noch schwach, so dass das Fahrzeug nicht mehr auf die Steuerbefehle am Sender reagiert.
Batterie- und Akkuhinweise • Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände. • Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf! • Batterien/Akkus dürfen niemals kurzgeschlossen, zerlegt oder ins Feuer geworfen werden. Es besteht Explosions- gefahr! • Ausgelaufene oder beschädigte Batterien/Akkus können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen, benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe. Außerdem können die aus Batterien/Akkus auslaufenden Flüssigkeiten andere Gegenstände und Oberflächen beschädigen.
Inbetriebnahme a) Karosserie abnehmen Entfernen Sie die Sicherungsclipse der Karosserie und heben diese anschließend vom Chassis ab. b) Verlegen des Antennenkabels vom Empfänger Bringen Sie zunächst den Ein-/Ausschalter (1) für die Empfän- gerstromversorgung in die Stellung „OFF“ (ausgeschaltet). Wenn das Antennenkabel bei Lieferung des Fahrzeugs nicht bereits aus der entsprechenden Öffnung (2) der Empfängerbox herausragt, so ist diese zu öffnen.
d) Sender und Empfangsanlage in Betrieb nehmen Für die Inbetriebnahme des Senders beachten Sie dessen Bedienungsanleitung. Öffnen Sie das Batteriefach des Senders und legen Sie neue Batterien oder voll geladene Akkus ein. Achten Sie auf die richtige Polung (Plus/+ und Minus/-). Verschließen Sie das Batteriefach wieder. Schalten Sie den Sender ein. Kontrollieren Sie die Funktion des Senders. Schalten Sie die Empfangsanlage im Fahrzeug ein (Ein-/Ausschalter am Fahrzeug in die Stellung „ON“ bringen;...
f) Luftfilter ölen Kontrollieren Sie vor jeder Fahrt, ob der verwendete Luftfilter fest am Vergaser befestigt ist und ob er ausrei- chend eingeölt ist. Nur ein gut eingeölter Luftfilter kann verhindern, dass feinste Staubteilchen in den Motor gelangen und zu einem Motorschaden führen. Reinigen Sie den Luftfilter regelmäßig (in Benzin auswaschen) bzw. tauschen Sie ihn rechtzeitig gegen einen neuen Luftfilter aus. Der Luftfilter ist (wie die Reifen) ein Verschleißteil. Bei nicht bzw. nicht ausreichend eingeöltem Luftfilter gelangen feinste Staubteilchen durch den Schaumstoff des Luftfilters hindurch. Im Motor wirken diese Staubteilchen wie ein feines Schleifpapier. Bereits nach kurzer Zeit verliert der Motor an Kompression; dies führt nicht nur zu einem Leistungsverlust, sondern der Motor lässt sich irgendwann auch nicht mehr starten.
h) Karosserie aufsetzen und befestigen Setzen Sie die Karosserie auf die Halterungen auf und sichern diese mit Sicherungsclipsen. i) Reichweite der Fernsteuerung überprüfen Damit Sie nicht die Kontrolle über das Modell verlieren, sollten Sie vor jedem ersten Start oder nach einem Unfall die Funktion und Reichweite der Fernsteueranlage überprüfen.
j) Motor starten Allgemeines zum Verbrennungsmotor Bei der Inbetriebnahme des neuen Motors muss eine gewisse Einlaufzeit eingehalten werden. Während der Ein- laufphase passen sich die Motorteile perfekt aneinander an, wodurch maximale Leistung erreicht und vorzeitiger Verschleiß vermieden wird. Der Einlaufprozess muss daher mit größter Sorgfalt vorgenommen werden! Starten des kalten Motors Der Vergaser besitzt eine integrierte Membranpumpe, die in Funktion tritt, sobald der Motor läuft.
• Wenn der Motor läuft, lassen Sie den Seilzugstarter los und stellen Sie den Gas-/Bremshebel am Fernsteuersender in die Leerlaufposition (bei einer Pistolengriff-Fernsteueranlage: Hebel loslassen). • Öffnen Sie die Choke-Klappe (Hebel waagerecht) und lassen den Motor ca. 1 - 2 Minuten warmlaufen. Achtung! Bleibt die Choke-Klappe zu lange geschlossen oder wurde zu viel Kraftstoff in den Verbrennungsraum und das Kurbelgehäuse gepumpt, überfettet das Gemisch und der Motor säuft ab. Der Seilzugstarter lässt sich dann nur mit erhöhtem Kraftaufwand betätigen.
Wenn die Neutralstellung der Fahrfunktion nicht richtig ist (z.B. Trimmung leicht verstellt), so kann durch erhöhte Standdrehzahl des Motors die Kupplung schleifen und vorzeitig verschleißen (Trimmung steht Rich- tung Vollgas) oder die Bremse verhindert ein Rollen des Fahrzeugs (Trimmung Richtung Bremse verstellt). Sollte eines dieser Probleme bei Ihnen auftreten, so korrigieren Sie die Einstellung der Trimmung für die Fahrfunktion.
Einstellmöglichkeiten am Fahrzeug a) Einstellung des Radsturzes Der Radsturz bezeichnet die Neigung der Radebene gegenüber der Senkrechten. Negativer Sturz Positiver Sturz (Radoberkanten zeigen nach innen) (Radoberkanten zeigen nach außen) Die Einstellung der Räder bei den beiden Abbildungen oben ist übertrieben dargestellt, um Ihnen den Un- terschied zwischen negativem und positivem Sturz zu zeigen.
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Radsturz an der Hinterachse einstellen: Die Verstellung des Radsturzes erfolgt durch das Verdrehen der Schraube (1) des oberen Querlenkers. Da diese Schraube je ein Links- und Rechtsgewinde hat, müssen Sie den Querlenker zum Verstellen des Radsturzes nicht aus- bauen. An der Dämpferbrücke stehen noch mehrere Befestigungspunk- te für den oberen Querlenker zur Verfügung.
b) Einstellung der Spur der Vorderachse Allgemeine Informationen: Die Spur (Vorspur = Bild „A“, Nachspur = Bild „B“) bezeichnet die Stellung der Radebene zur Fahrtrichtung. ¦ ¦ Während der Fahrt werden die Räder durch den Rollwiderstand vorne aus- einandergedrückt und stehen daher nicht mehr exakt parallel zur Fahrtrich- tung. Zum Ausgleich können die Räder des stehenden Fahrzeuges so eingestellt werden, dass sie vorne leicht nach innen zeigen.
c) Einstellung der Stoßdämpfer Bild 13: Vorderachse Bild 14: Hinterachse Am oberen Ende des Stoßdämpfers kann die Einstellung der Feder-Vorspannung durch das Verdrehen einer Rän- delmutter (1) vorgenommen werden. Die Stoßdämpfer an Vorderachse und Hinterachse des Fahrzeugs können an der Dämpferbrücke (2) und am unteren Querlenker (3) in verschiedenen Positionen montiert werden.
Motoreinstellungen Der Vergaser ist ab Werk für die ersten Fahrten optimal vorjustiert. Hierbei wird eine fette Vergasereinstellung verwen- det, um den Motor in der Einlaufphase ausreichend mit Schmierung zu versorgen. Dies zeigt sich an kräftiger weißer Rauchentwicklung aus dem Auspuff. Für die ersten 2 - 3 Tankfüllungen sollte die fette Vergasereinstellung beibehalten werden.
b) Einstellen der Leerlaufgemisch-Regulierschraube (L) • Bringen Sie den Motor auf Betriebstemperatur, indem Sie das Fahrzeug für ein oder zwei Minuten fahren. • Nimmt der Motor dabei nur schlecht Gas an, ist das Leerlaufgemisch zu mager. Das Verdrehen der Leerlaufge- misch-Regulierschraube gegen den Uhrzeigersinn (nach links) lässt das Gemisch fetter werden. Korrigieren Sie die Einstellung schrittweise, indem Sie die Leerlaufgemisch-Regulierschraube jeweils ca. eine 1/8- Umdrehung nach links drehen. • Nimmt der Motor nur stotternd und unter heftiger Rauchentwicklung Gas an, ist das Gemisch zu fett. Das Verdrehen im Uhrzeigersinn (nach rechts) magert das Gemisch ab (der Kraftstoffanteil wird verringert). Korrigieren Sie die Einstellung der Leerlaufgemisch-Regulierschraube schrittweise um jeweils ca.
d) Einstellen der Standgasdrehzahl (S) • Drehen Sie die Einstellschraube für das Standgas (S) nach rechts im Uhrzeigersinn, wenn die Standgasdrehzahl höher werden soll. • Das Drehen der Einstellschraube nach links gegen den Uhrzeigersinn verringert die Standgasdrehzahl. Stellen Sie bei betriebswarmen Motor die Standgasdrehzahl so ein, dass der Motor noch sicher läuft. Vermeiden Sie ein zu hohes Standgas, da in diesem Fall die Kupplung permanent schleift und schneller verschleißt. e) Wiederherstellen der werkseitigen Einstellungen Werden die Schrauben zu fest hineingedreht, so führt dies zu Beschädigungen des Vergasers oder der Schrauben! Verlust von Gewährleistung/Garantie! Wenden Sie zum Drehen der Schrauben keine Gewalt...
Funktionskontrolle a) Anlenkung von Vergaser und Bremse Das Gas-/Bremsservo ist mit dem Kanal 2 des Empfängers ver- bunden und wird durch das Bewegen des Hebels am Sender gesteuert. Durch die spezielle Anordnung des Gas-/Bremsgestänges wer- den gleichzeitig zwei Funktionen ausgeführt. Über das Gasgestänge (1) wird durch Bewegen des Vergaser- schiebers (2) die Luftzufuhr zum Motor reguliert.
Beachten Sie: Da die Lenkmechanik ein gewisses mechanisches Spiel hat, ist es nicht erforderlich, die Räder bereits im Stand 100%ig genau auszurichten. Die genaue Ausrichtung der Geradeausfahrt des Fahrzeugs erfolgt später während der Fahrt mittels der Trimm-Funktion am Sender. Reinigung und Wartung Falls Sie vorher mit dem Fahrzeug gefahren sind, lassen Sie alle Teile (z.B.
• Funktionsfähigkeit des Servogestänges für die Anlenkung des Vergasers und der Bremse • Funktionsfähigkeit der Lenkung Überprüfen Sie außerdem vor jedem Gebrauch das Modell auf Beschädigungen. Falls Sie Beschädigungen feststellen, so darf das Fahrzeug nicht verwendet bzw. in Betrieb genommen werden. Sollten abgenutzte Fahrzeugteile (z.B. Reifen) oder defekte Fahrzeugteile (z.B. ein gebrochener Querlen- ker) ausgetauscht werden müssen, so verwenden Sie nur Originalersatzteile. Kontrollieren Sie nach mehreren Fahrten regelmäßig folgende Positionen: • Prüfen Sie Aussehen und Kontaktabstand der Zündkerze.
Behebung von Störungen Auch wenn das Modell nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurde, kann es dennoch zu Fehlfunktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie eventuelle Störungen beseitigen können. Das Modell reagiert nicht (oder nicht richtig) • Bei 2,4 GHz-Fernsteueranlagen muss der Empfänger am Sender angelernt werden. Dieser Vorgang wird z.B. mit den englischen Begriffen „Binding“...
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• Ist die Zündkerze schon länger in Gebrauch und eventuell verschlissen? Im Zweifelsfall ist der Startversuch mit einer neuen Zündkerze zu testen. • Sind alle Kraftstoffleitungen in Ordnung? Wird mit der manuellen Pumpe Kraftstoff angesaugt? • Die Vergasereinstellung ist falsch. Beachten Sie, dass der Vergaser im Auslieferzustand bereits korrekt voreinge- stellt ist, ein Herumdrehen an den Einstellschrauben ist deshalb für die Erstinbetriebnahme nicht erforderlich. Erst während bzw. nach dem Einlaufprozess können vorsichtige Veränderungen durchgeführt werden. Bereits leichtes Verdrehen der Einstellschrauben hat große Wirkungen! • Haben Sie den richtigen Treibstoff eingefüllt? Es darf nur ein 1:25-Zweitaktgemisch verwendet werden (1 Teil Öl, 25 Teile Super- oder Super Plus-Kraftstoff).
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Der Geradeauslauf stimmt nicht • Stellen Sie am Sender die Trimmung für die Lenkfunktion richtig ein. • Überprüfen Sie das Lenkgestänge, den Servoarm und dessen Verschraubung bzw. die Einstellung für die Spur. • Hatte das Fahrzeug einen Unfall? Dann prüfen Sie das Fahrzeug auf defekte oder gebrochene Teile und tauschen Sie diese aus. Lenkung gegenläufig zur Bewegung des Drehrads am Sender • Aktivieren Sie am Sender die Reverse-Einstellung für die Lenkfunktion. Fahrfunktion gegenläufig zur Bewegung des Gas-/Bremshebels am Senders • Normalerweise muss das Fahrzeug nach vorne fahren, wenn der Gas-/Bremshebel am Sender zum Griff hin gezo- gen wird. ist dies nicht der Fall, so aktivieren Sie am Sender die Reverse-Einstellung für die Fahrfunktion. Die Lenkung funktioniert nicht oder nicht richtig, Lenkausschlag am Fahrzeug zu gering • Steht das Fahrzeug auf dem Boden, so wird das Lenkservo durch das Gewicht des Fahrzeugs erst bei normaler Fahrt korrekt arbeiten.