Inhaltsverzeichnis Hersteller Benennung Baujahr Datum der Gebrauchsanleitung Beschreibung des Arbeitsmittels Abmessungen, Gewichte Maßnahmen zur Sicherheitstechnik Montage am Einsatzort Anleitung zum bestimmungsgemäßen Betrieb 10. Verhalten bei Störungen 11. Anleitung zur Instandhaltung 12. Angaben über Außerbetriebnahme, Entsorgung 13. Anlagen...
Beschreibung des Arbeitsmittels Der Zargenkiller ist eine Vorrichtung zum Ausbau von Türzargen, die aus einer Grundplatte (15) besteht und die mindestens mit einem Zughaken (7) und einer Zugöse (14+17) ausgerüstet ist. Die Vorrichtung wird an einer Türzarge (5) angebracht, so dass der Zargenhaken (7) auf den Zargensicken (3) aufliegt oder diesen umschließt.
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Fig.5 und Fig. 6 sind Werkzeuge für die Demontage von Stahleckzargen oder Stahlumfassungszargen, dessen Maulweite die Abmessungen der Zargenklammern übersteigt. Fig. 5 Fig. 6...
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Die Grenzen des Zargenkillers Die Grenzen des Zargenkillers wurden gemäß DIN EN ISO 14121-1 Punkt 5 wie folgt definiert: Transport Die erforderlichen Transportmaßnahmen werden in der Gebrauchsanleitung beschrieben. Zum sicheren Transport ist die mitgelieferte Transportkiste zu verwenden Bestimmungsgemäßer Betrieb Die Bedienung darf nur durch fachkundige, theoretisch und praktisch geschulte Personen erfolgen.
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Die Einzelkomponenten des Zargenkillers sind in der zugehörigen Transportkiste zu transportieren. Dabei ist darauf zu achten, dass die Transportkiste keine sichtbaren Schäden aufweist. Auf Schäden ist bei jedem Transport zu achten. Die voll bepackte Transportkiste ist von zwei Personen zu tragen. Zu bevorzugen ist der Transport auf Transportrollen/-rollwagen.
Maßnahmen zur Sicherheitstechnik Die Bedienung darf nur durch fachkundige, theoretisch und praktisch geschulte Personen erfolgen. Nach der genannten Ausbildung ist die jeweilige Bedienperson schriftlich vom Arbeitgeber zu benennen. Der Zargenkiller wird nur durch eine Person bedient. Bei der Bedienung des Zargenkillers dürfen keine zusätzlichen Arbeitsmittel/Werkzeuge verwendet werden.
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Die Bedienperson hat bei der Durchführung der beschriebenen Tätigkeiten die folgende persönliche Schutzausrüstung zu benutzen: Schutzhelm (DIN EN 397) Sicherheitsschuhe (DIN EN ISO 20.345/P3,I) Schutzhandschuhe (DIN EN 388) Schutzbrille (BGR 192, Gestellbrille mit Seitenschutzkorb / Tragkörper A, Sichtscheibe A)
Montage am Einsatzort Die Montage des Zargenkillers am Einsatzort ist unter Punkt 5. beschrieben worden. Vor Beginn der Tätigkeiten hat der Betreiber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung die umgebungsbedingten Gefahrenquellen zu ermitteln. Dabei ist besonders auf elektrische Leitungen, druckführende Rohrleitungen, Anwesenheit von gefährlichen Arbeitsstoffen oder mögliche Explosionsgefährdungen zu achten.
Anleitung zum bestimmungsgemäßen Betrieb Der Zargenkiller kann mit verstellbaren Zargenklammern betrieben werden. Zargenklammern sind eine Kombination aus Grundplatte mit Zargenhaken [15], Verschiebeschlitten mit Zargenhaken [16] und einer Zugöse [14] ist. Die verstellbaren Zargenklammern sind in 2 Größen vorhanden, die passend auf die Maulweite bzw.
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Die Punkte 1. – 4. sind für die gegenüberliegende Türzarge nochmals durchzuführen. Die Zargenklammern befinden sich auf beiden Seiten auf gleicher Höhe. Die Zugeinrichtung (1) ist an beide Zugösen (14) mit den beiliegenden Gewindeschrauben zu befestigen. Die Zugeinrichtung (1) ist so lange zu betätigen, bis diese auf Spannung ist.
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Durch die Halteösen mit Bohrung [8] wird mit einem geeigneten Bohrgerät und einem geeigneten Bohrer ein Stahlbolzen [9] positioniert. Durch diesen Haltepunkt kann durch weiteres Ziehen über die Zugeinrichtung (1) die noch feste Seite der Türzarge [5] ebenfalls gelöst werden. Falls notwendig, muss die Zargenbefestigung [10] an der Türzarge [5] mit geeignetem Werkzeug getrennt werden, um Schäden an der Wand oder am Werkzeug zu vermeiden.
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10. Wenn beide Zargenseiten gelöst sind, kann soweit wie nötig weiter gespannt werden, bis die Türzarge [5] soweit zusammengezogen ist, dass diese aus der Türöffnung herausgedrückt werden kann. 11. Sollte die Türöffnung für einen ausreichenden Zugweg nicht ausreichen, so kann die Zugeinrichtung auch direkt mit der Bohrung in der Wand verbunden werden.
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Vor der Bedienung des Zargenkillers ist die Bedienungsanleitung des Seilzuges (Anlage) zu lesen. Die darin beschriebenen Sicherheitshinweise sind zu beachten. Der Betreiber des Zargenkillers hat auf der Grundlage dieser Gebrauchsanleitung unter Berücksichtigung der beiliegenden Bedienungsanleitung des Seilzuges eine Betriebsanweisung (BAW) zu erarbeiten.
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Fig. 4 Zugeinrichtung Zug- und Anschlagmittel Zargensicke Zargenspiegel Türzarge Mauerwerk, Beton, Gasbeton, Gipskarton, etc. Zargenhaken Halteöse mit Bohrung geeignetes Haltemittel Stahlbolzen 10 = Zargenbefestigung 11 = Stahlflansch mit Bohrung 12 = Schraubenmutter passend zur Gewindestange (variable Längeneinstellung) 13 = Gewindestange 14 = Zugöse mit Gewinde zum Verstellen der Maulweite und Fixieren der Zargenklammer 15 = Grundplatte mit Zargenhaken 16 = Verschiebeschlitten mit Zargenhaken...
10. Verhalten bei Störungen Beim Auftreten von Störungen sind die Arbeiten einzustellen. Falls gefahrlos möglich, ist die Zugeinrichtung zu entspannen. Defekte an Komponenten des Zargenkillers sind dem Hersteller mitzuteilen. Die weiteren Vorgehensweisen sind Kapitel 11. zu entnehmen.
11. Anleitung zur Instandhaltung Instandsetzungsarbeiten am Zargenkiller dürfen nur durch den Hersteller erfolgen. Dabei dürfen nur original Ersatzteile verwendet werden. Gemäß Betriebssicherheitsverordnung sind der Zargenkiller und die zugehörige Transportkiste mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person(TRBS 1203) zu prüfen. Die Prüfung ist zu dokumentieren. Die erforderlichen Prüfungen und zugehörigen Prüfintervalle der Zugeinrichtung sind der Bedienungsanleitung Seilzug (Kapitel 13) zu entnehmen.
12. Angaben über Außerbetriebnahme, Entsorgung Die Einzelkomponenten des Zargenkillers und der Transportkiste können gemäß der örtlichen behördlichen Vorschriften entsorgt bzw. verschrottet werden.