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Entwickeln
RAW-Bilder müs-
sen auf jeden Fall
am PC entwickelt
werden, ehe Sie sie
weiterverwenden
können. Daher ist
das zusätzliche Spei-
chern einer JPEG-
Variante durchaus
eine Überlegung
wert.
RAW.
Wenn Sie
den Weißabgleich nach-
träglich per Bildbearbei-
tung einstellen wollen,
ist das RAW-Format
eine gute Wahl.
10 mm | ISO 125 |
/
Sek. | f 5.6
1
50
D
K
ie
ameraeinstellungen
RAW-Optionen
Für RAW-Bilder gibt es eine Variante, dass zusätzlich ein JPEG-
Bild mit der Qualitätseinstellung Fein gespeichert werden soll.
Außerdem haben Sie die Option, nur ein RAW-Bild aufzuzeich-
nen. Es ist Ansichtssache, welche Variante Ihnen besser gefällt.
Es ist durchaus sinnvoll, auch ein JPEG mitzuspeichern, wenn
Sie nach dem Übertragen auf den PC gleich eine »fertige« Bild-
variante haben möchten.
Farbtiefe
Mit der RX100 können Sie im RAW-Format Bilder mit einer
Farbtiefe von 12 Bit aufnehmen. In den meisten Fällen wird
Ihnen aber der höhere Dynamikumfang der 12-Bit-Bilder nichts
nutzen, da als Endprodukt nur 8-Bit-Bilder verwendet werden
können. Das JPEG-Format unterstützt beispielsweise lediglich
8 Bit. Auch Monitore können mit der größeren Nuancierung
nichts anfangen, da sie auch meist nur mit 8 Bit pro Farbkanal
arbeiten.
Auch beim Druck hilft Ihnen die größere Farbtiefe nicht wei-
ter, da die Druckgeräte die höhere Anzahl an Farbnuancen
ebenfalls nicht verarbeiten können. Zu guter Letzt ist auch
erwähnenswert, dass selbst das menschliche Auge nicht in der
Lage ist, mehr als 8 Bit – dies entspricht 256 Graustufen pro
Farbkanal – aufzulösen. Daher werden Sie Unterschiede im