Montage- und Betriebsanleitung Schranken ES 25 – ES 25HS – ES 30HS – ES 30 – ES 40 – ES 40S – ES 50 – ES 50S – ES 60 – ES 80 Inhalt Seite Technische Daten ES 25 - ES 40S 1.1.
Im Gehäuse befinden sich bewegliche Teile, die eine Verletzungsgefahr darstellen. Die Schranke darf nur bei geschlossenem Gehäuse in Betrieb genommen werden. Baumlänge m inus 360mm Bohrsc hablone S c hrankengehäuse Auflagepfosten Fundam ent 500x550x800 2500/3000/4000 Technische Daten ES 25 - ES 40S...
1.2. Montage ES 25 – ES 40S a) Vor dem Erstellen des Fundaments sollten entweder Erdkabel verlegt werden (ausreichende Anzahl der Adern vorsehen) oder ein Kunststoffleerrohr für die nachträgliche Verlegung der Erdkabel berücksichtigt werden. Das Fundament muss unbedingt frostfrei sein mit einer waagerechten Oberfläche von 500 x 550mm.
Montage ES 50 – ES 80 a) Vor dem Erstellen des Fundaments sollten entweder Erdkabel verlegt werden (Ader-Anzahl beachten) oder ein Kunststoffleerrohr für die nachträgliche Verlegung der Erdkabel berücksichtigt werden. Das Fundament muss unbedingt frostfrei sein mit einer waagerechten Oberfläche von min. 600 x 650mm. Entriegelung b) Das Entriegeln des Schrankenbaumes bei der Montage, bzw.
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f) Nachdem alle elektrischen Anschlüsse hergestellt sind, kontrollieren Sie, ob das Federpaket keine Verbin- dung zur Schrankenwelle hat. Die Stellmutter muss ganz abgeschraubt sein. Fahren Sie die Schranke zu und befestigen Sie den Baum. Entriegeln Sie die Schranke und stellen Sie den Baum senkrecht. Schrauben Sie die Stellmutter wieder auf und spannen Sie das Federpaket (Stellmutter kontern).
BTS1 Bedientaster Stopp 1 (Schließer – V15.6 – X1/4o) Wenn der Kontakt geschlossen ist, stoppt die Schranke. Gespeicherte Befehle werden gelöscht. Die Zulaufautomatik wird bis zum nächsten Bedienbefehl gesperrt. BTS2 Bedientaster Stopp 2 (Öffner – V15.7 – X1/8u) Wenn der Kontakt geöffnet ist, stoppt die Schranke. Gespeicherte Befehle werden gelöscht. Die Zulaufautomatik wird bis zum nächsten Bedienbefehl gesperrt.
4. Funktionen der Steuerung Einstellung der Betriebsart-Schalter S1 bis S9 nur bei ausgeschalteter Steuerung durchführen. 4.1. Vorwarnung vor dem Öffnen (S1 und S2=VWA) Wenn die Vorwarnung vor dem Öffnen eingeschaltet ist, so wird das Warnlicht sofort nach dem Aufbefehl eingeschaltet. Die Schranke öffnet aber erst nach Ablauf der Vorwarnzeit. S1 aus und S2 aus: keine Vorwarnzeit.
5. Testbare Lichtschranken Vor der Schließbewegung kann eine Überprüfung der Lichtschranke durchgeführt werden. Der Lichtschrankentest besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase wird der Sender der Lichtschranke ausgeschaltet und gewartet, dass innerhalb von 2,5s der Empfänger der Lichtschranke ein Hindernis meldet. In der zweiten Phase wird der Sender der Lichtschranke wieder eingeschaltet und gewartet, dass der Empfänger meldet, dass kein Hindernis im Weg ist.
6.2. Lernen des Funkcodes Der Lerntaster wird für ca. 3 Sekunden betätigt, bis die Diag.-LED blinkt. Der entsprechende Kanal des Funksenders wird betätigt. Die Steuerung lernt den Funkcode. Als Bestätigung leuchtet die Diag.-LED, solange der Sender betätigt wird. Danach wird der gelernte Funkcode netzausfallsicher abgespeichert und der Lernmodus beendet.
9. Fehlerbeseitigung 9.1. Die geschlossene Schranke reagiert nicht auf den Befehl zum Öffnen. Fehler Mögliche Ursachen Mögliche Lösung Die gelbe Netz-LED leuchtet nicht. Es liegt keine Netzspannung an. Hauptschalter, Sicherungen und Zuleitung kontrollieren. Die rote Diagnose-LED blinkt ohne Der Lernmodus ist aktiviert. Schließen Sie den Lernmodus Pause.
9.3. Weitere Fehlerbeseitigungen Fehler Mögliche Ursachen Mögliche Lösungen Die Schranke öffnet verzögert. Vorwarnzeit ist aktiviert. Betriebsartschalter 1+2 ausschalten. Die Schranke schließt verzögert. Vorwarnzeit ist aktiviert. Betriebsartschalter 3 ausschalten. Die Schranke steuert beim Auftreffen auf ein Hindernis nicht um, sondern ..schaltet ab.
10. Beispiele für Induktionsschleifen B3/2 Diese Schleife kann als Öffnungs- oder Anwesenheitsschleife genutzt werden. (Angeschlossen an Detektorsockel B3 über Klemmen X1/24o und X1/24u) B3/1 Diese Schleife wird immer als Sicherheitsschleife genutzt und befindet sich direkt unter dem Schrankenbaum. (Angeschlossen an Detektorsockel B3 über Klemmen X1/23o und X1/23u) Diese Schleife kann nur als Öffnungsschleife genutzt werden.
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Beispiel 4 (für 2-Kanal-Detektor auf Sockel B3) Einfahrt und Ausfahrt – Öffnen z.B. mit einem Kartenleser. Die Induktionsschleife B3/2 gibt den Kartenleser nur frei, wenn ein Fahrzeug vorhanden ist. Die Induktionsschleife B3/1 sichert und schließt. Der Kartenleserkontakt wird zwischen den Klemmen 6u und 27u angeklemmt und die vorhandene Brücke entfernt.
Wartung der Schranken 11.1. Wartung ES 25 – ES 40S Die Wartungsintervalle richten sich nach dem Einsatzfall und der Häufigkeit der Betätigung. Empfohlen ist eine Wartung alle 6 Monate. a. Schrankengehäuse und Baum auf Unfall oder Beschädigung kontrollieren. Ggf. ersetzen.
Sonderzubehör 12.1. Knickvorrichtung ES 25 – ES 40S Alle Zahlen beziehen sich auf die nachfolgende Zeichnung. Stellen Sie erst die Länge des senkrechten Teils (1) des Schrankenbaumes fest. Die Länge (L3) des senkrechten Teils des Schrankenbaumes darf die Deckenhöhe (L1) abzüglich 945mm nicht überschreiten.
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12.2. Pendelstütze für ES 40 – ES 80 a. Fahren Sie den Schrankenbaum in die waagerechte Stellung. b. Mit den Schrauben ‘B’ kann das Unterteil ‘C’ auf die ungefähre Länge befestigt werden. c. Entfernen Sie ca. 1000mm. des Gummiprofils, und schieben Sie die Befestigungsplatten ‘A’ der Pendelstütze in die Nut des Baumes.
12.3. Auflagepfosten mit Haftmagneten a. Verbinden Sie die flexible Zuleitung des Magneten mit der Leitung von der Schranke. Im unteren Teil des Pfostens ist genügend Platz für eine Abzweigdose. b. Setzen Sie das Gabelteil auf den Fuß und befestigen es in entsprechender Höhe. c.
Allgemeine Sicherheitshinweise Die Montage- und Betriebsanleitung muss ständig am Einsatzort der Geräte verfügbar sein. Sie ist von jeder Person, die mit der Bedienung, Wartung, Instandhaltung und dem Transport der Geräte beauftragt wird, gründlich zu lesen und einzuhalten. Unsachgemäße Bedienung, mangelhafte Wartung oder Nichtbeachten der in dieser Anleitung aufgeführten Anweisungen, kann zur Gefährdung von Personen oder zu Sachschäden führen.