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Testens
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Oszilloskop mit hoher Auflösung
Serie
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Inhaltszusammenfassung für Micsig MHO6 Serie

  • Seite 1 Grenzen des Testens durch meisterhafte Präzision überwinden Benutzerhandbu Oszilloskop mit hoher Auflösung Serie...
  • Seite 2 Version Versionsinfo Version Datum Anmerkungen V1.0 2025.05 V2.0 2025.08 Optische Aufwertung, BNC-Schnittstelle...
  • Seite 4 Vorwort Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, herzlichen Gruß! Wir bedanken uns herzlich, dass Sie sich für Produkte von Micsig entschieden haben. Um einen korrekten und sicheren Betrieb zu gewährleisten und die Leistung des Geräts voll auszuschöpfen, lesen Sie bitte diese Lesen Sie die Bedienungsanleitung vor der Verwendung sorgfältig durch –...
  • Seite 6: Funktionen

    Parameter Funktionen Parameter: • Kanäle: 8 x Analogkanal, 1 x Auxout-Kanal • Analogkanal-Bandbreite: max. 1 GHz • Max. Echtzeit-Abtastrate: 6 GS/s • Max. Speichertiefe: 1,8 Gpts • Max. Wellenform-Erfassungsrate: 280.000 wfms/s • Vertikale Auflösung: 12 Bit • Vertikaler Empfindlichkeitsbereich: 1 mV/div bis 10 V/div (1 MΩ), 1 mV/div bis 1 V/div (50 Ω) •...
  • Seite 8 Parameter Funktionen: • Ausgestattet mit dem Multitasking-System SigtestUI™, stabiler und zuverlässiger Betrieb • Integrierte Bedienungsanleitung, großer Bildschirm für gute Lesbarkeit • Unterstützt die Umbenennung von Kanalbezeichnungen und die schnelle Einstellung von Kanalparametern • Integrierter AppStore, umfangreiche Android-Apps: Elektronische Werkzeuge, WPS, Browser usw. •...
  • Seite 9 Funktionen • Unterstützt segmentierte Speicherfunktion und kann bis zu 10.000 Ereignisse erfassen • Unterstützt gleichzeitig 8 offene Referenzwellenformen und die feste Auswahl des aktuellen Kanals • 10 benutzerdefinierte Oszilloskopeinstellungen können gespeichert werden • 50 %-Taste, unterstützt die Zentrierung von Zeitbasis, Triggerpegel, Cursor und Kanalposition mit einer Taste •...
  • Seite 10 Funktionen • Unterstützt Mausbedienung • Unterstützt Kensington-Schloss zur Diebstahlsicherung • Unterstützt Online-Firmware-Upgrade-Funktion • Optionale Stromsonde, Differenzsonde, optisch isolierte Sonde, Spezialkoffer, Handtasche und weiteres Oszilloskop-Zubehör...
  • Seite 12: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis von „Table of “ INHALTSVERZEICHNIS............................................I KAPITEL 1. SICHERHEITSHINWEISE........................................1 ........................................1 ICHERHEITSVORKEHRUNGEN ....................................5 ICHERHEITSBEGRIFFE UND YMBOLE KAPITEL 2. SCHNELLSTARTANLEITUNG FÜR OZILLOSKOPE................................8 Ü ....................................9 BERPRÜFEN IE DEN IEFERUMFANG ONTAGE DER ALTERUNG ...........................................................................................11 ORDERSEITE DES SZILLOSKOPS ......................................12 ÜCKSEITE DES SZILLOSKOPS ....................................13 USSCHALTEN DES SZILLOSKOPS ..............................14...
  • Seite 13 Inhaltsverzeichnis ................................24 NSCHLIEßEN DER ONDE AN DAS SZILLOSKOP 2.10 ..........................................24 UTO VERWENDEN 2.11 ........................................29 ERKSEINSTELLUNGEN 2.12 ) ..............................30 UTOKALIBRIERUNG VERWENDEN ELBSTANPASSUNG 2.13 ......................................31 ASSIVE ONDENKOMPENSATION 2.14 ..........................................35 PRACHE ÄNDERN KAPITEL 3 BEDIENUNG DES OZILLOSKOP MIT TASTEN ..................................36 ..........................................38 UNKTIONSTASTEN ........................................39 ENÜ...
  • Seite 14 Inhaltsverzeichnis ..................................47 ELLENFORM HORIZONTAL VERSCHIEBEN )................................48 NPASSEN DER HORIZONTALEN EITBASIS ........................50 INZELNE ODER ANGEHALTENE RFASSUNGEN VERSCHIEBEN UND ZOOMEN , XY ..............................................50 ROLL ............................................58 ODUS KAPITEL 5 VERTIKALES SYSTEM ........................................61 Ö -, M )................63 FFNEN CHLIEßEN VON ELLENFORMEN ANAL ATHEMATIK EFERENZWELLENFORMEN ....................................68 ERTIKALE MPFINDLICHKEIT ANPASSEN...
  • Seite 15 Inhaltsverzeichnis 5.4.6 Vertikale Ausdehnungsreferenz .....................................81 5.4.7 Kanalbezeichnung .........................................81 5.4.8 Kanal-Eingangsimpedanz......................................83 5.4.9 Verzögerung und Offset ........................................85 5.4.10 Feine Skalierung..........................................85 KAPITEL 6 TRIGGERSYSTEM..........................................87 .......................................88 BZUG UND BZUGSEINSTELLUNG ..........................................100 ANTENTRIGGER ........................................105 MPULSBREITENAUSLÖSER ..........................................113 OGIKAUSLÖSER ........................................120 LANKE RIGGER ...........................................123 RIGGER ..........................................126 LOPE RIGGER .....................................131 EITÜBERSCHREITUNGSAUSLÖSER ..........................................134 IDEOAUSLÖSER...
  • Seite 16 Inhaltsverzeichnis 6.10 .........................................140 ERIELLER RIGGER KAPITEL 7 ANALYSE SYSTEM .........................................141 ........................................142 UTOMATISCHE ESSUNG ......................................162 REQUENZMESSGERÄT ESSUNG ...............................................163 URSOR KAPITEL 8 SPEICHER............................................170 .....................................171 ILDSCHIRMAUFNAHMEFUNKTION .........................................173 IDEOAUFZEICHNUNG .......................................174 ELLENFORMSPEICHERUNG .................................182 PEICHERN DER SZILLOSKOPEINSTELLUNGEN ..........................................184 ITZUNG SPEICHERN .........................................185 UNKTION AUFRUFEN KAPITEL 9 MATHEMATIK UND REFERENZ.....................................187 ..................................188 ERECHNUNG DOPPELTER ELLENFORMEN...
  • Seite 17 Inhaltsverzeichnis FFT-M ............................................193 ESSUNG ORTGESCHRITTENE ATHEMATIK ......................................................................................203 EFERENZWELLENFORMAUFRUF KAPITEL 10 ANZEIGE-EINSTELLUNGEN......................................208 10.1 .......................................210 ELLENFORM INSTELLUNGEN 10.2 ........................................210 ITTER INSTELLUNG 10.3 ......................................211 INSTELLUNG FÜR ERSISTENZ 10.4 FFT-I ........................................214 NFORMATIONEN 10.5 ............................................215 10.6 ....................................216 USWAHL DES EITBASIS ODUS 10.7 ....................................217 INSTELLUNG DER ARBTEMPERATUR KAPITEL 11 PROBENAHMESYSTEM.......................................219 11.1...
  • Seite 18 Inhaltsverzeichnis 11.4 ..................................233 UFNAHMELÄNGE UND AMPLING 11.5 ......................................236 EGMENTIERTE PEICHERUNG 11.5.1 Segmenteinstellung ........................................237 11.5.2 Erfassung von Wellenformen ....................................239 11.5.3 Anzeige und Ansicht........................................240 11.5.4 Beispiel für segmentierte Speicherung ..................................243 KAPITEL 12 SERIELLER BUS-TRIGGER UND DEKODIERUNG................................246 12.1 UART (RS232/RS422/RS485) BUS-TRIGGER UND -DECODIERUNG ..................................12.2 LIN-B ..................................264...
  • Seite 19 Inhaltsverzeichnis 13.1 ............................................311 TORE 13.2 ..........................................314 INSTELLUNGEN 13.3 ..........................................322 ATEIMANAGER 13.4 ............................................323 ECHNER 13.5 ............................................323 ROWSER 13.6 ............................................324 ALERIE 13.7 ............................................327 ALENDER 13.8 ......................................327 LEKTRONISCHE ILFSMITTEL 13.9 ..............................................328 13.11 A ...........................................331 USSCHALTEN 13.11 ES D ........................................332 ATEI XPLORER 13.12 BINTOCSV ........................................................KAPITEL 14 FERNBEDIENUNG........................................339 14.1 ..........................................340...
  • Seite 20 Inhaltsverzeichnis 14.1.2 Anschluss des Host-Computers ....................................341 14.1.3 Einführung in die Hauptoberfläche ..................................343 14.1.4 Einführung in die Bedienoberfläche..................................345 14.1.5 Speichern und Anzeigen von Bildern und Videos..............................345 14.2 ........................................348 OBILE ERNBEDIENUNG 14.3 SCPI ..............................................351 KAPITEL 15 AKTUALISIERUNGS- UND UPGRADE-FUNKTIONEN..............................352 15.1 ......................................353 OFTWARE KTUALISIERUNG 15.2 ...................................354...
  • Seite 21 Inhaltsverzeichnis A: W .................................368 NHANG ARTUNG UND FLEGE DES SZILLOSKOPS B: Z ..........................................370 NHANG UBEHÖR...
  • Seite 22: Sicherheitsvorkehrungen

    Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Kapitel 1. Sicherheits svorkehrungen Sicherheits svorkehrungen Die folgenden Sicherheitsvorkehrungen müssen verstanden werden, um Verletzungen zu vermeiden und Schäden an diesem Produkt oder daran angeschlossenen Produkten zu verhindern. Um mögliche Sicherheitsrisiken zu vermeiden, müssen diese Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung dieses Produkts unbedingt beachtet werden.
  • Seite 23 Adapter haben. ⚫ Nicht ohne Abdeckungen betreiben. Das Produkt nicht mit entfernten Abdeckungen oder Blenden betreiben. ⚫ Nicht bei vermuteten Fehlfunktionen betreiben. Wenn Sie vermuten, dass dieses Produkt beschädigt ist, lassen Sie es von einem von Micsig benannten Servicetechniker überprüfen.
  • Seite 24 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen ⚫ Verwenden Sie den Adapter ordnungsgemäß. Versorgen Sie das Gerät mit Strom oder laden Sie es mit dem von Micsig angegebenen Netzteil auf und laden Sie den Akku gemäß dem empfohlenen Ladezyklus auf. ⚫ Vermeiden Sie freiliegende Schaltkreise. Berühren Sie keine freiliegenden Anschlüsse und Komponenten, wenn Strom anliegt.
  • Seite 25 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Definition der Messkategorie Die Messkategorie I gilt für Messungen an Stromkreisen, die nicht direkt an das NETZ angeschlossen sind. Beispiele hierfür sind Messungen an Stromkreisen, die nicht vom NETZ abgeleitet sind, und speziell geschützte (interne) vom NETZ abgeleitete Stromkreise. Im letzteren Fall sind die transienten Spannungen variabel;...
  • Seite 26: Sicherheitsbegriffe Und Symbole

    Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Sicherheitsbegriffe und Symbole „ “ Begriffe im Handbuch Die folgenden Begriffe können in diesem Handbuch vorkommen: Warnung. Warnhinweise weisen auf Bedingungen oder Praktiken hin, die zu Verletzungen oder zum Tod führen können. Vorsicht. Vorsichtshinweise weisen auf Bedingungen oder Praktiken hin, die zu Schäden an diesem Produkt oder anderem Eigentum führen können.
  • Seite 27 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Symbole auf dem Produkt Die folgenden Symbole können auf dem Produkt erscheinen: Gefährliche Spannung Vorsicht Siehe Handbuch Schutzleiteranschluss Chassis-Erdung Messungs-Erdungsklemme Bitte lesen Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um Verletzungen zu vermeiden und Schäden an diesem Produkt oder daran angeschlossenen Produkten zu verhindern.
  • Seite 28 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen ⚫ Verwenden Sie nur die mit dem Gerät mitgelieferten isolierten Spannungssonden oder ein gleichwertiges Produkt, das in der Liste angegeben ist. ⚫ Überprüfen Sie vor der Verwendung Spannungssonden, Messleitungen und Zubehörteile auf mechanische Beschädigungen und ersetzen Sie diese, wenn sie beschädigt sind. ⚫...
  • Seite 29: Überprüfen Sie Den Lieferumfang

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop der Serie „ “ Dieses Kapitel enthält Überprüfungen und Bedienungsanweisungen für das Oszilloskop. Es wird empfohlen, diese sorgfältig durchzulesen, um sich mit dem Aussehen, dem Ein- und Ausschalten, den Einstellungen und den entsprechenden Kalibrierungsanforderungen des Oszilloskops der MHO-Serie vertraut zu machen.
  • Seite 30 Wenn bei der Sichtprüfung Schäden am Oszilloskop festgestellt werden oder es die Leistungsprüfung nicht besteht, wenden Sie sich bitte an den Vertreter von Micsig oder die örtliche Niederlassung. Wenn das Gerät durch den Transport beschädigt wurde, bewahren Sie bitte die Verpackung auf und wenden Sie sich an das Transportunternehmen oder den Vertreter von Micsig.
  • Seite 31: Installation Der Halterungs

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Installation der Halterungs Installieren Sie einfach die Standardhalterung und die Rändelschrauben von Hand, wie in Abbildung 2-1 dargestellt. Abbildung 2-1...
  • Seite 32: Vorderseite Des Oszilloskops

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Vorderseite des Oszilloskops „ “ Abbildung 2-2 An der Vorderseite des Oszilloskops befinden sich 2 USB 3.0-Schnittstellen, 1 Schnittstelle für den Ausgang des Sondenausgleichssignals und 8 BNC-Sondenschnittstellen. Aux Out ist ein Hilfskanal, der hauptsächlich dazu dient, das aktuelle Oszilloskopsignal an andere Oszilloskopgeräte weiterzuleiten.
  • Seite 33: Rückseite Des Oszilloskops

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Rückseite des Oszilloskops „ “ Abbildung 2-3 Auf der Rückseite des Oszilloskops befinden sich 1 HDMI-Schnittstelle, 2 USB 3.0-Schnittstellen, 1 Typ-C-Schnittstelle, 1 LAN-Schnittstelle, 1 Erdungsbuchse, 1 TRIG IN-Schnittstelle, 1 TRIG OUT-Schnittstelle, 1 10 MHz OUT-Schnittstelle und 1 10 MHz IN-Schnittstelle...
  • Seite 34: Ein-/Ausschalten Des Oszilloskops

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Oszilloskops. Zusätzlich zur Befestigung mit der Standardhalterung kann die Rückseite des Oszilloskops auch mit einer Wandhalterung installiert werden. Ein- und Ausschalten des Oszilloskops „ “ Ein-/Ausschalten des Oszilloskops Einschalten ⚫ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste , um das Gerät zu starten, und stellen Sie sicher, dass es an eine Stromversorgung angeschlossen ist.
  • Seite 35: Die Oszilloskop-Anzeige Verstehen

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Die Oszilloskop-Anzeige verstehen Dieser Abschnitt enthält eine kurze Einführung und Beschreibung der Benutzeroberfläche des Oszilloskops der MHO-Serie. Nach dem Lesen dieses Abschnitts sind Sie in kürzester Zeit mit dem Inhalt der Oszilloskop-Anzeige vertraut. Die spezifischen Einstellungen und Anpassungen werden in den folgenden Kapiteln und Abschnitten detailliert beschrieben.
  • Seite 36 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop...
  • Seite 37 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-4 Anzeige der Oszilloskop-Benutzeroberfläche Beschreibung USB-PC-Verbindung, Zugriff auf USB-Peripheriegeräte, Uhrzeit, Logo und andere Anzeigeflächen, klicken Sie hier, um zurückzukehren den Desktop Öffnen Sie das Hauptmenü Der aktuelle Triggertyp und Triggermodus werden angezeigt. A bedeutet Auto, N bedeutet Normal Aktuelle Triggerquelle und Triggerpegelwert Aktuelle Aufzeichnungslänge Anzeige für die Aufzeichnungslänge...
  • Seite 38 Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Beschreibung Aktuelle Abtastrate Der mittlere Bereich „[]“ gibt die Position der auf dem Bildschirm angezeigten Wellenform im gesamten Bereich an. Aufnahmelänge Triggerposition Öffnen und Schließen des horizontalen und vertikalen Cursors Oszilloskopstatus, einschließlich RUN, STOP und WAIT, durch Antippen zu STOP wechseln Einzelauslösung, durch Antippen für Einzelauslösung Automatische Einstellung und automatische Bereichsanzeige, tippen Sie auf AUTO, um den Modus zu aktivieren.
  • Seite 39 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Beschreibung Klicken Sie auf oder , um die vertikale Empfindlichkeit des Kanals anzupassen Vertikale Spannungs- (Strom-) Skala Triggerpegelanzeige Einstellung der Auslöseschwelle. Halten Sie die Taste gedrückt und ziehen Sie sie nach oben oder unten, um die Auslöseschwelle einzustellen.
  • Seite 40 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop 50 %-Taste: Durch Antippen wird der Kanal-Nullpunkt schnell in die Mitte des Bildschirms zurückgesetzt; der Trigger Die Position kehrt schnell in die Mitte des Bildschirms zurück; der Auslöseschwellenwert kehrt schnell in die Mitte zurück. Wellenform zurück;...
  • Seite 41: Einführung Grundlegende Bedienung Des Touch Bildschirms

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Einführung Grundlegende Bedienung des Touch bildschirms Das Oszilloskop der MHO-Serie wird hauptsächlich durch Tippen, Wischen und Ziehen mit einem Finger bedient. Tippen Tippen Sie auf eine Schaltfläche auf dem Touchscreen, um das entsprechende Menü und die entsprechende Funktion zu aktivieren. Tippen Sie auf eine beliebige freie Stelle auf dem Bildschirm, um das Menü...
  • Seite 42: Einstellen

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-5 Hauptmenü ausblenden Tippen Sie auf die Optionen im Hauptmenü, um das entsprechende Untermenü aufzurufen. Ein-Finger-Ziehen: Zum groben Einstellen der vertikalen Position, des Triggerpunkts, des Triggerpegels, des Cursors usw. der Wellenform. Weitere Informationen finden Sie unter „4.1 Horizontales Verschieben der Wellenform“...
  • Seite 43: Mausbedienung

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Vergrößern/Verkleinern: Zur Feineinstellung der Wellenform auf vertikalen Skalen Maus -Bedienung Schließen Sie die Maus an die „USB Host“-Schnittstelle an, um das Oszilloskop über die Maus zu bedienen. Die linke Taste, die rechte Taste und das Mausrad haben dieselben Funktionen wie die Fingerberührung.
  • Seite 44 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-6 Mauszeiger...
  • Seite 45: Schließen Sie Die Sonde An Das Oszilloskop " " An

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Schließen Sie die Sonde an das Oszilloskop „ “ an Schließen Sie die Sonde an die Mic-OPI-Schnittstelle des Oszilloskopkanals an oder verwenden Sie einen MSP-BNC-Adapter, um sie an den BNC-Anschluss anzuschließen. Befestigen Sie den einziehbaren Haken am Ende der Sonde an dem zu messenden Schaltungspunkt oder Gerät. Achten Sie darauf, die Erdungsleitung der Sonde mit dem Erdungspunkt der Schaltung zu verbinden.
  • Seite 46: Oszilloskop

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop „Auto“ ist unterteilt in „Auto Set“ und „Auto Range“. Die Standardeinstellung ist „Auto Set“. „Auto Set“ und „Auto Range“ können nicht gleichzeitig aktiviert werden, sondern nur eine der beiden Funktionen. Auto Set – Einmalige automatische Einstellung. Bei jedem Drücken von „Auto“ wird oben links auf dem Bildschirm „Auto“ angezeigt. Das Oszilloskop kann die vertikale Skala, die horizontale Skala und die Triggereinstellung automatisch entsprechend der Amplitude und Frequenz der Signale anpassen, die Wellenform auf die geeignete Größe einstellen und das Eingangssignal anzeigen.
  • Seite 47 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-7 Automatische Einstellung öffnen Die automatische Konfiguration umfasst: Einzelkanal und Mehrkanal; automatische Einstellung der horizontalen Zeitbasis, der vertikalen Empfindlichkeit und des Triggerpegels des Signals; die Oszilloskop-Wellenform ist invertiert ausgeschaltet, die Bandbreitenbegrenzung ist auf volle Bandbreite eingestellt, es ist der DC-Kopplungsmodus eingestellt, der Abtastmodus ist normal;...
  • Seite 48 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-8 Auto Set-Wellenform Auto Range – Kontinuierlich automatisch, das Oszilloskop passt die vertikale Skala, die horizontale Zeitbasis und den Triggerpegel kontinuierlich in Echtzeit entsprechend der Größe und Frequenz des Signals an. Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert und muss im Menü aktiviert werden. Diese Funktion schließt sich gegenseitig mit „Auto Set“...
  • Seite 49 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop automatisch geändert, und das Signal muss nach der Änderung nicht erneut betrieben werden. Das Oszilloskop erkennt dies automatisch und nimmt die entsprechenden Änderungen vor. ⚫ Automatische Bereichswahl: Schalten Sie die automatische Bereichswahlfunktion ein oder aus ⚫...
  • Seite 50: Werkseinstellungen

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Sie kann Signale analysieren, die dynamischen Veränderungen unterliegen. Sie können mehrere kontinuierliche Signale schnell anzeigen, ohne das Oszilloskop anzupassen. Diese Funktion ist sehr nützlich, wenn Sie zwei Sonden gleichzeitig verwenden müssen oder wenn Sie die Sonde nur mit einer Hand bedienen können, weil Sie mit der anderen Hand beschäftigt sind.
  • Seite 51: Elbstanpassung )

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-10 Werkseinstellungen laden 2.12 Automatische Kalibrierung verwenden (Selbst anpassung) Öffnen Sie das Hauptmenü und tippen Sie auf „Benutzereinstellungen“, um die Seite mit den Benutzereinstellungen aufzurufen. Tippen Sie auf „Selbstanpassung“, um den Autokalibrierungsmodus zu gelangen. Wenn die Autokalibrierungsfunktion aktiv ist, wird in der oberen linken Ecke des Bildschirms „Kalibrieren“ in roter Schrift angezeigt.
  • Seite 52: Passive Sondenkompensation

    Umgebungstemperatur um 10 °C oder mehr ändert, ist eine Anpassung der Sondenkompensation erforderlich, um die Genauigkeit der Messergebnisse zu gewährleisten. Die MSP500-Sonde ist eine passive Standardsonde für die hochauflösenden Oszilloskope der MHO-Serie. Sie verfügt über die speziell für Micsig entwickelte Mic-OPI-Schnittstelle. Nach dem Anschluss an das MHO-Gerät wird sie automatisch kalibriert, sodass keine manuelle Kompensationsanpassung erforderlich ist.
  • Seite 53 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Schließen Sie zunächst die Oszilloskopsonde an den Zielkanal an. Verbinden Sie die Sonde mit dem Kalibrierungs-Rechtecksignalausgang und die Erdungsklemme der Sonde mit der Erdungsklemme. Siehe Abbildung 2-11. Abbildung 2-11 Anschluss der Sonde Öffnen Sie den Kanal (falls der Kanal geschlossen ist).
  • Seite 54 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “ ( V e r t i k a l e Empfindlichkeit einstellen) oder passen Sie die vertikale Empfindlichkeit der Wellenform und die horizontale Zeitbasis manuell an. Beobachten Sie die Wellenform. Siehe Abbildung 2-12. Abbildung 2-12 Sondenkompensation Wenn die auf dem Bildschirm angezeigte Wellenform wie „Unterkompensiert“...
  • Seite 55 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-13 Einstellen der Sonde Warnung ⚫ Stellen Sie sicher, dass die Isolierung der Kabel in gutem Zustand ist, um einen Stromschlag durch die Sonde bei der Messung hoher Spannungen zu vermeiden. ⚫ Halten Sie Ihre Finger hinter dem Sicherheitsring der Sonde, um einen Stromschlag zu vermeiden.
  • Seite 56: Sprache Ändern

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop ⚫ Wenn die Sonde an eine Spannungsquelle angeschlossen ist, berühren Sie keine Metallteile des Sondenkopfes, um einen Stromschlag zu vermeiden. ⚫ Vor jeder Messung schließen Sie bitte das Erdungsende der Sonde korrekt an. 2.14 ssprache ändern Informationen zum Ändern der Anzeigesprache finden Sie unter „13.3 Einstellungen –...
  • Seite 57 Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit den Tasten des „ “ Dieses Kapitel enthält Einzelheiten zur Bedienung des Oszilloskops mit Tasten. Die Tastenbereiche können entweder zur Bedienung des Oszilloskops ohne Touchscreen oder in Verbindung mit dem Touchscreen verwendet werden. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Bedienung der Tasten des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen.
  • Seite 58 Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Abbildung 3-1 Tastenfeld...
  • Seite 59: Funktionstasten

    Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Funktions -Tasten Auto Verwenden Sie „ “ im rechten Funktionsknopfbereich, um die Auto-Set-Funktion zu aktivieren. Bei jedem Drücken von „Auto“ erkennt das Oszilloskop den Typ des Eingangssignals und passt den Steuerungsmodus an. Es passt automatisch die vertikale Skalierung, die horizontale Skalierung und die Triggereinstellungen an.
  • Seite 60: Menü-Navigationstaste

    Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Menü-Navigationstaste „ “ Menü öffnen und schließen Drücken Sie „ “ , um das obere Menü zu öffnen oder zu schließen. Drücken Sie „ “ , um das untere Menü zu öffnen oder zu schließen. Menüwechsel Verwenden Sie den Drehknopf 1 „...
  • Seite 61 Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten ⚫ Cursorwechsel: Drücken Sie den Knopf 1 „ “ und den Knopf 2 „ “ im Menüsteuerungsbereich, um zwischen Cursor und Cursorverknüpfung zu wechseln. ⚫ Cursorbewegung: Im nicht gekoppelten Zustand kann durch Drehen des Knopfes 1 der Cursor X1 oder Y1 gesteuert werden, und der Knopf den X2- oder Y2-Cursor steuern.
  • Seite 62 Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Triggerpegel einstellen: Drehen Sie im Steuerungsbereich des Triggersystems den Triggerpegelknopf , um den aktuellen Triggerpegel einzustellen. Umschalten der Triggerquelle: Drücken Sie die Taste zum Umschalten der Triggerquelle , um die Triggerquelle umzuschalten. Flanken- und Polaritätsumschaltung: Drücken Sie „ “...
  • Seite 63 Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Abbildung 3-2 Trigger-Haltzeit Weitere Informationen finden Sie in „Kapitel 6 Triggersystem“. Horizontales Zeitbasis-System Einstellen der horizontalen Zeitbasis: Drehen Sie den Zeitbasisknopf , um die horizontale Zeitbasis aller analogen Kanäle (aktueller Kanal) einzustellen.
  • Seite 64 Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Horizontale Position einstellen: Im horizontalen Systemsteuerungsbereich drehen Sie den Knopf für die horizontale Position , um die horizontale Position der Wellenformen aller analogen Kanäle (aktueller Kanal) zu verschieben. Drücken Sie den Knopf für die horizontale Position , um die Triggerpositionen aller analogen Kanäle (aktueller Kanal) auf die horizontale Position zu verschieben.
  • Seite 65 Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Öffnen/Schließen: Drücken Sie die analoge Kanaltaste , um zwischen den Funktionen zu wechseln: Kanal öffnen, aktuellen Kanal wechseln und Kanal schließen. Wenn der Kanal geöffnet ist, leuchten die Tasten Vertikale Empfindlichkeit einstellen: Drehen Sie den vertikalen Drehknopf „ “...
  • Seite 66: Kapitel 13 Funktionen

    Kapitel 3 Bedienung des Oszilloskops mit Tasten Startseite, Bildschirm „ Lock“ Startseite: Drücken Sie „ “, um zur Startseite des Oszilloskops zu wechseln. Weitere Informationen finden Sie unter „Kapitel 13 Funktionen Startseite“. Bildschirmsperre: Drücken Sie „ “ , um die Touchscreen-Funktion des Oszilloskops zu deaktivieren. Die Taste „ “...
  • Seite 67: Horizontales System

    Kapitel 4 Horizontales System Kapitel 4 Horizontal- ssystem Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum horizontalen System des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellfunktionen und die Bedienung des horizontalen Systems des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 68: Bewegen Sie Die Wellenform Horizontal

    Kapitel 4 Horizontales System Bewegen Sie die Wellenform horizontal Legen Sie einen Finger auf den Wellenform-Anzeigebereich, um nach links und rechts zu wischen und die Wellenformposition aller analogen Kanäle horizontal grob anzupassen. Nachdem Sie die Wellenform verschoben haben, tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um die Feinjustierung vorzunehmen.
  • Seite 69: Anpassen Der Horizontalen Zeitbasis (Zeit /Div )

    Kapitel 4 Horizontales System Anpassen der horizontalen Zeitbasis Methode 1: Softkeys Tippen Sie auf die Schaltflächen „ “ (Zeitbasis einstellen) u n d „ “ ( Zeitbasis v e r g r ö ß e r n / v e r k l e i n e r n ) , um die horizontale Zeitbasis aller analogen Kanäle (aktuelle Kanäle) anzupassen.
  • Seite 70 Kapitel 4 Horizontales System Abbildung 4-2 Einstellen der horizontalen Zeitbasis Methode 2: Zeitbasis-Knopf Tippen Sie a u f „ “ , um die Zeitbasisliste zu öffnen (siehe Abbildung 4-4 Horizontale Zeitbasisliste), und tippen Sie dann auf die Liste, um die gewünschte Zeitbasis auszuwählen.
  • Seite 71: Einzelne Oder Angehaltene Erfassungen Verschieben Und Zoomen

    Kapitel 4 Horizontales System Einzelne oder angehaltene Oszilloskop-Erfassungen verschieben und zoomen Nachdem das Oszilloskop angehalten wurde, kann der angehaltene Bildschirm mehrere erfasste Daten mit nützlichen Informationen enthalten, aber nur die Daten der letzten Erfassung können horizontal verschoben und gezoomt werden. Die Daten der einzelnen Erfassung oder der angehaltenen Erfassung werden horizontal verschoben und gezoomt.
  • Seite 72 Kapitel 4 Horizontales System YT – Normaler Anzeigemodus des Oszilloskops Im YT-Modus wird das relative Verhältnis zwischen vertikaler Spannung und horizontaler Zeit angezeigt. Die Y-Achse steht für die Spannung, die X-Achse für die Zeit, und die Wellenform wird nach dem Triggern angezeigt (Wellenform wird von links nach rechts angezeigt). Hinweis: Wenn die Zeitbasis groß...
  • Seite 73 Kapitel 4 Horizontales System Abbildung 4-5 ROLL-Modus Drücken Sie im ROLL-Modus d i e T a s t e „ “ , um die Wellenformanzeige anzuhalten. Drücken Sie d i e T a s t e „ “ erneut, um die Wellenformanzeige zu löschen und die Erfassung neu zu starten.
  • Seite 74 Kapitel 4 Horizontales System Der ROLL-Modus ist standardmäßig aktiviert. Wenn die Zeitbasis größer als 100 ms ist, wird automatisch der ROLL-Modus aktiviert. Wenn das unter einer großen Zeitbasis zu triggenden Signal angezeigt werden soll, deaktivieren Sie den ROLL-Modus. Rollmodus ein- und ausschalten: Tippen Sie im Hauptmenü auf die Softtaste „ “...
  • Seite 75 Kapitel 4 Horizontales System auf der vertikalen Achse angezeigt (siehe Abbildung 4-8 XY-Modus). Sie können den XY-Modus verwenden, um die Frequenz- und Phasenbeziehung zweier Signale zu vergleichen. Der XY-Modus kann für Sensoren verwendet werden, um beispielsweise Spannung-Verschiebung, Durchfluss-Druck, Spannung- Frequenz oder Spannung-Strom anzuzeigen: Zeichnen einer Diodenkurve. Sie können auch den Cursor verwenden, um die Wellenform im XY-Modus zu messen.
  • Seite 76 Kapitel 4 Horizontales System Diese Übung zeigt die übliche Vorgehensweise im XY-Anzeigemodus, indem die Phasendifferenz zwischen zwei Signalen gleicher Frequenz mit der Lissajous-Methode gemessen wird. Schließen Sie Sinuswellen-Signale an CH1 an und schließen Sie Sinuswellen-Signale mit derselben Frequenz und unterschiedlichen Phasen an CH2 an.
  • Seite 77 Kapitel 4 Horizontales System Abbildung 4-8 XY-Zeitbasis-Modus-Signal, zentriert auf dem Bildschirm Tippen Sie auf die Schaltfläche „Cursor“, um den horizontalen Cursor zu öffnen. Setzen Sie den Cursor y2 oben auf das Signal und den Cursor y1 unten auf das Signal. Notieren Sie den Δy-Wert in der oberen rechten Ecke des Bildschirms.
  • Seite 78 Kapitel 4 Horizontales System Abbildung 4-9 Messung der Phasendifferenz und Verwendung des Cursors Die Phasendifferenz wird anhand der folgenden Formel berechnet. Wenn beispielsweise der erste Δy-Wert 9,97 V und der zweite Δy-Wert 5,72 V beträgt:...
  • Seite 79: Zoom -Modus

    Kapitel 4 Horizontales System Zoom- -Modus Zoom ist eine horizontal erweiterte Version der normalen Anzeige. Wenn Sie die Zoomfunktion öffnen, wird die Anzeige in zwei Teile geteilt (siehe Abbildung 4-11 Zoom-Schnittstelle). Der obere Teil des Bildschirms zeigt die normale Anzeigefensteransicht und der untere Teil die gezoomte Anzeigefensteransicht.
  • Seite 80 Kapitel 4 Horizontales System Die Zoom-Fensteransicht ist der vergrößerte Teil des normalen Anzeigefensters. Mit „Zoom“ können Sie einen Teil des normalen Fensters horizontal vergrößert anzeigen, um mehr über die Signalanalyse zu erfahren. Zoom ein/aus: Öffnen Sie das Pulldown-Menü und tippen Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 81 Kapitel 4 Horizontales System Die minimale Zeitbasis wird im normalen Fenster angezeigt, wenn die Wellenform auf dem Bildschirm genau innerhalb der Speichertiefe liegt. Wenn die aktuelle Zeitbasis kleiner ist als die minimale Zeitbasis im normalen Fenster bei der aktuellen Speichertiefe, wird beim Öffnen des Zoomfensters die Zeitbasis im normalen Fenster automatisch auf die minimale Zeitbasis im normalen Fenster bei der aktuellen Speichertiefe eingestellt.
  • Seite 82: Kapitel 5 Vertikales System

    Kapitel 5 Vertikales System Kapitel 5 Vertikales ssystem Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum vertikalen System des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellfunktionen und die Bedienung des vertikalen Systems des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 83 Kapitel 5 Vertikales System Die folgende Abbildung zeigt das „CH1-Kanalmenü“, das nach dem Öffnen des CH1-Kanalmenüs angezeigt wird. Abbildung 5-1 Anzeigeoberfläche des Kanalmenüs Der Grundpegel jedes angezeigten analogen Kanalsignals wird durch das Kanalanzeigesymbol ganz links auf dem Bildschirm angezeigt.
  • Seite 84: Öffnen/Schließen Der Wellenform (Kanal-, Mathematik-, Referenz -Wellenformen)

    Kapitel 5 Vertikales System Öffnen/Schließen der Wellenform (Kanal-, Mathematik-, Referenz -Wellenformen) Die Kanalsymbole auf der rechten Seite des Oszilloskop- Wellenformanzeigebereichs (durch Wischen nach oben oder unten zum Mathematikkanal und Referenzkanal wechseln) entsprechen den sechs Kanälen CH1, CH2, CH3, CH4, CH5, CH6, CH7, CH8, der Mathematikfunktion, dem Bus und der Referenz Kanal.
  • Seite 85 Kapitel 5 Vertikales System Aktueller Kanal: Das Oszilloskop kann mehrere Wellenformen gleichzeitig anzeigen, aber nur eine Wellenform wird bevorzugt in der obersten Ebene angezeigt. Der Kanal, der bevorzugt in der obersten Ebene angezeigt wird, wird als aktueller Kanal bezeichnet. Die Kanalanzeige für den aktuellen Kanal ist durchgehend, die Kanalanzeige für den nicht aktuellen Kanal ist unterbrochen, wie in Abbildung 5-2 dargestellt.
  • Seite 86 Kapitel 5 Vertikales System Die Anzeigeinhalte der Oszilloskop-Kanalanzeigeschnittstelle umfassen die vertikale Skala, die Taste für die vertikale Skaleneinstellung, den Kopplungsmodus, die Invertierung und die Bandbreitenbegrenzung des Kanals, wie in Abbildung 5-3 dargestellt. Abbildung 5-3 Kanalanzeigeschnittstelle Wenn CH1 eingeschaltet ist, aber nicht der aktuelle Kanal ist, tippen Sie auf die CH1-Wellenform oder die vertikale Empfindlichkeit oder die Kanalanzeige „...
  • Seite 87 Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-4 Kanal öffnen, schließen und umschalten...
  • Seite 88 Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-5 Verwendung der Taste zur Auswahl des aktuellen Kanals Tippen Sie auf das Symbol für den aktuellen Kanal am unteren Bildschirmrand, um das Menü zum Umschalten des aktuellen Kanals aufzurufen, und drücken Sie die Taste, um es zu aktivieren, wie in Abbildung 5-5 dargestellt. Tippen Sie auf die Taste im Menü, um den aktuellen Kanal umzuschalten.
  • Seite 89: Vertikale Empfindlichkeit Einstellen

    Kapitel 5 Vertikales System kann der aktuelle Kanal im Kanalwechselmenü gewechselt werden; kann das aktuelle Kanalmenü an eine beliebige Stelle auf dem Bildschirm verschoben werden; wird im Kanalumschaltmenü nur der geöffnete Kanal angezeigt; Wenn die Mathematik- oder Referenzwellenform geöffnet wird, wird automatisch das aktuelle Kanalumschaltmenü geöffnet. Vertikale Empfindlichkeit einstellen Tippen Sie auf den aktuellen Kanal .
  • Seite 90: Vertikale Position Einstellen

    Kapitel 5 Vertikales System Der vertikale Empfindlichkeitskoeffizient passt die vertikale Empfindlichkeit des analogen Kanals in Schritten von 1-2-5 an (der Dämpfungskoeffizient der Sonde beträgt 1X), und der vertikale Empfindlichkeitsbereich der 1:1-Sonde beträgt 1 mV/div-10 V/div (optional mindestens 500 uV/div). Vertikale Position einstellen Die vertikale Position wird wie folgt eingestellt: Grobjustierung: Halten Sie im Wellenformanzeigebereich die Wellenform gedrückt und schieben Sie einen Finger nach oben oder unten, um die vertikale Position der Wellenform zu ändern.
  • Seite 91 Kapitel 5 Vertikales System Das Kanalmenü ist in Abbildung 5-6 dargestellt. Im vertikalen Menü können die Kanalwellenformumkehrung, die Kanalbandbreitenbegrenzung, der Sondentyp, der Sondenabschwächungsfaktor, der Kanalkopplungsmodus, die vertikale Erweiterungsreferenz, die Kanalkennzeichnung und die Kanalaktivierung/-deaktivierung eingestellt werden. Abbildung 5-6 Kanalmenü...
  • Seite 92: Kanalkopplung Einstellen

    Kapitel 5 Vertikales System 5.4.1 Kanal -Kopplung einstellen Tippen Sie auf das Symbol unter „Kopplungsmodus“ und wählen Sie im Popup-Fenster die Kanalkopplungsmodi „DC“, „AC“ und „GND“ aus. DC: DC-Kopplung. Sowohl die DC-Komponente als auch die AC-Komponente des gemessenen Signals können durchgelassen werden und können verwendet werden, um Wellenformen bis zu 0 Hz ohne großen DC-Offset anzuzeigen.
  • Seite 93 Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-7 DC-Kopplung Abbildung 5-8 Wechselstromkopplung...
  • Seite 94 Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-9 GND-Kopplung Hinweis: Diese Einstellung gilt nur für den aktuellen Kanal. Um vom aktuellen Kanal zu wechseln, tippen Sie einfach auf das Kanalsymbol, das Kanalanzeigesymbol oder die horizontale Position, auf die das Kanalanzeigesymbol zeigt, um direkt zu wechseln. Sie müssen das Menü nicht verlassen.
  • Seite 95: Bandbreitenbegrenzung Einstellen

    Kapitel 5 Vertikales System 5.4.2 Bandbreiten sbegrenzung einstellen Öffnen Sie das Kanalmenü, suchen Sie das Auswahlfeld „Bandbreite“ im Kanalmenü und legen Sie die Bandbreitenbegrenzung, die Hochpassfilterung und die Tiefpassfilterung nach Bedarf fest. Volle Bandbreite: Lässt Signale aller Frequenzen durch. 200 MHz Bandbreite: Nur Signale unter 200 MHz werden durchgelassen; Frequenzen über 200 MHz werden effektiv zurückgewiesen. 20-MHz-Bandbreite: Es werden nur Signale mit Frequenzen unter 20 MHz durchgelassen, Signale über 20 MHz werden effektiv gedämpft.
  • Seite 96 Kapitel 5 Vertikales System Tiefpass: Nur Signale unterhalb der aktuell eingestellten Frequenz-Obergrenze werden durchgelassen. (mit denselben Einstellungen wie Hochpass) Der Unterschied in der Bandbreitenbegrenzung lässt sich anhand der Wellenform veranschaulichen. Die volle Bandbreite ist in Abbildung 5-10 dargestellt, die 200-M-Bandbreite in Abbildung 5-11, die 20-M-Bandbreite in Abbildung 5-12, der Hochpass in Abbildung 5-13 und der Tiefpass in Abbildung 5-14.
  • Seite 97 Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-12 20-MHz-Bandbreite Abbildung 5-13 Hochpass...
  • Seite 98: Inversion Der Wellenform

    Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-14 Tiefpass 5.4.3 -Inversion der Wellenform Nach Auswahl von „Invertieren“ wird der Spannungswert der angezeigten Wellenform invertiert. Die Invertierung wirkt sich auf die Darstellung des Kanals aus. Bei Verwendung eines Basistriggers müssen Sie den Triggerpegel anpassen, um die Wellenform stabil zu halten.
  • Seite 99: Proben Styp Einstellen

    Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-15 Vor der Invertierung Abbildung 5-16 Nach der Invertierung 5.4.4 Proben styp einstellen Die Sondentypen werden in Spannungssonden und Stromsonden unterteilt. Schritte zur Einstellung des Sondentyps: Öffnen Sie das Kanalmenü, suchen Sie die Option „Sondentyp“ im Kanalmenü und wählen Sie dann: ⚫...
  • Seite 100: Proben-Dämpfungs Sverhältnis Einstellen

    Kapitel 5 Vertikales System ⚫ Cur – entspricht der Stromsonde. 5.4.5 Proben-Dämpfungs sverhältnis einstellen Bei Messungen mit einer Sonde können korrekte Messergebnisse nur erzielt werden, wenn das richtige Dämpfungsverhältnis der Sonde eingestellt ist. Um das Dämpfungsverhältnis der tatsächlichen Sonde anzupassen, muss das Kanal-Dämpfungsverhältnis im Kanalmenü entsprechend angepasst werden.
  • Seite 101 Kapitel 5 Vertikales System Dämpfungsverhältnis der Dämpfungsverhältnis der Dämpfungsverhältnis der Dämpfungsverhältnis der Sonde Dämpfungsverhältnis Sonde Dämpfungsverhältnis Sonde Dämpfungsverhältnis Sonde Dämpfungsverhältnis im Menü im Menü im Menü im Menü 0,001:1 1 mx 0,1:1 100 mx 10:1 1000:1 0,002:1 0,2:1 200mx 20:1 2000:1 0,005:1 0,5:1...
  • Seite 102: Vertikale Ausdehnungsreferenz

    Kapitel 5 Vertikales System 5.4.6 Vertikale Ausdehnungs -Referenz Bei Verwendung der vertikalen Erweiterung klicken Sie auf die Mitte oder den Nullpunkt. Mitte: Klicken Sie auf die Mitte, passen Sie die vertikale Skala an, und die Oszilloskop-Wellenform wird mit der Bildschirmmitte als Referenz erweitert.
  • Seite 103 Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-17 Bezeichnung Hinweis: Die benutzerdefinierte Einstellung unterstützt bis zu 32 Zeichen.
  • Seite 104: Kanal-Eingangsimpedanz

    Kapitel 5 Vertikales System 5.4.8 Kanal-Eingangs simpedanz Wählen Sie die geeignete Impedanz entsprechend dem tatsächlich verwendeten Testkabel oder der Sonde aus. Sie können zwischen „1 MΩ“ und „50 Ω“ wählen. Die Standard-Eingangsimpedanz beträgt 1 MΩ. 1 MΩ – auch als hohe Impedanz bezeichnet – passt zu den meisten passiven Sonden und kann den Belastungseffekt des Oszilloskops auf das zu testende Gerät minimieren.
  • Seite 105 Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-18 Kanaleingangsimpedanz...
  • Seite 106: Verzögerung Und Offset

    Kapitel 5 Vertikales System 5.4.9 Verzögerung und Offset der Phasen Verzögerung: Durch Anpassen der Kanalverzögerung können Sie eine Phasendifferenzkorrektur für jeden Kanal durchführen, um die Signalphasendifferenz zwischen verschiedenen Sonden auszugleichen. Der Einstellbereich liegt zwischen 1 ps und 100 ns. Offset: Durch Einstellen des Offsets kann der Kanal-Offset geändert werden, d. h. der Versatz der Wellenform relativ zum Nullpunkt. Die Einstellung des Offsetbereichs hängt vom aktuellen Kanal-Dämpfungsverhältnis ab.
  • Seite 107 Kapitel 5 Vertikales System Abbildung 5-19 Feine Skaleneinstellung...
  • Seite 108: Kapitel 6 Triggersystem

    Kapitel 6 Auslösesystem Kapitel 6 Trigger system Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum Triggersystem des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellfunktionen und die Bedienung des Triggersystems der Oszilloskope der MHO-Serie zu verstehen. ⚫ ⚫ Neigungsauslöser Auslöser und Auslöseranpassung ⚫...
  • Seite 109 Kapitel 6 Auslösesystem Trigger und Trigger- seinstellung Was ist ein Trigger? Das Oszilloskop kann eine Wellenform nur dann erfassen, wenn sie zuerst eine voreingestellte Bedingung erfüllt. Diese Aktion der Erfassung der Wellenform gemäß der Bedingung ist der Trigger. Die sogenannte Erfassungswellenform ist das Signal, das das Oszilloskop erfasst und anzeigt. Wenn kein Trigger vorhanden ist, wird keine Wellenform angezeigt.
  • Seite 110 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-1 Stabil angezeigtes periodisches Signal Abbildung 6-2 Nicht stabil angezeigtes periodisches Signal Wählen Sie das Segment aus, das Sie aus einem schnellen und komplexen Signal beobachten möchten.
  • Seite 111 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-3 Anormales Signal in periodischen Signalen Abbildung 6-4 Durch Einstellen des Triggerpegels erfasstes abnormales Signal Was ist ein erzwungener Trigger? Wenn das Oszilloskop die Triggerbedingungen nicht erfüllt, ist der vom Oszilloskop künstlich oder automatisch erzeugte Trigger ein erzwungener Trigger.
  • Seite 112 Kapitel 6 Auslösesystem Normale Triggerung ist die Triggerung gemäß festgelegten Bedingungen. Die automatische Triggerung ist eine Art der erzwungenen Triggerung. Wenn das Oszilloskop für einen bestimmten Zeitraum nicht triggert, wird es zur Triggerung gezwungen. Abbildung 6-5 Einstellung des Triggermodus des Oszilloskops Wenn eine Signaleigenschaft nicht verstanden wird, sollte das Oszilloskop auf den Modus „Auto“...
  • Seite 113 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-6 zeigt eine konzeptionelle Darstellung des Erfassungsspeichers. Um das Triggerereignis zu verstehen, kann der Erfassungsspeicher in einen Puffer vor dem Trigger und einen Puffer nach dem Trigger unterteilt werden. Die Position des Triggerereignisses im Erfassungsspeicher wird durch die Einstellungen für den Zeitreferenzpunkt und die Triggerposition (horizontale Verzögerung) definiert.
  • Seite 114 Kapitel 6 Auslösesystem Wenn Sie mit den Fingern im Wellenformanzeigebereich nach links und rechts wischen, verschiebt sich der Triggerpunkt horizontal, die horizontale Verzögerungszeit ändert sich und die Verzögerungszeit wird oben in der Mitte des Bildschirms angezeigt, d. h. es wird der Abstand zwischen dem Triggerpunkt und der Mittellinie des Wellenformanzeigebereichs angezeigt.
  • Seite 115 Kapitel 6 Auslösesystem Auslöseschwelle Der Auslöseschwellenwert ist die Signalspannung, die dem eingestellten Auslösepunkt entspricht. Wenn der Triggerpegel geändert wird, erscheint vorübergehend eine horizontale Linie auf dem Bildschirm, um die Pegelposition anzuzeigen (der spezifische Wert des Triggerpegels wird in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt), dann verschwindet die horizontale Linie, der Triggerpegel wird durch einen kleinen Pfeil angezeigt und das Anzeige-Symbol kann gezogen werden, um den Triggerpegelwert anzupassen.
  • Seite 116 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-8 Triggerpegel Triggerpegel einstellen Der Triggerpegel kann grob und fein eingestellt werden. Grobe Einstellung: Schieben Sie den Regler im Bereich zur Einstellung des Triggerpegels nach oben oder unten.
  • Seite 117 Kapitel 6 Auslösesystem Feineinstellung: Tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um den Triggerpegel fein einzustellen. Triggereinstellung-Shortcut Wischen Sie vom Schieberegler für die Auslösestufe nach links, um die Verknüpfung für die Auslösereinstellungen zu öffnen, die die Auslösequelle, den Auslösemodus usw.
  • Seite 118 Kapitel 6 Auslösesystem Trigger-Haltezeit einstellen Mit der Trigger-Haltezeit kann die Wartezeit des Oszilloskops nach dem Trigger und vor der erneuten Verbindung der Triggerschaltung eingestellt werden. Während der Haltezeit löst das Oszilloskop erst nach Ablauf der Haltezeit erneut aus. Die Haltezeit kann verwendet werden, um komplexe Wellenformen stabil zu triggern.
  • Seite 119 Kapitel 6 Auslösesystem Trigger-Hold-off-Zeit einstellen: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Triggermenü zu öffnen. Tippen Sie unter „Allgemein“ auf das Kästchen hinter „Ablehnungszeit“, um die Schnittstelle zur Einstellung der Haltezeit zu öffnen. Die Triggerzeit wird oben links angezeigt, die Feineinstellungsskala oben rechts und die Grobeinstellungsskala unten, wie in Abbildung 6-11 dargestellt.
  • Seite 120 Kapitel 6 Auslösesystem Wird in der Regel für komplexe Wellenformen verwendet. Die richtige Rejection-Einstellung ist normalerweise etwas kleiner als eine Wiederholung der Wellenform. Die Einstellung der Hold-off-Zeit auf diesen Wert kann zum einzigen Triggerpunkt für die sich wiederholende Wellenform werden. Eine Änderung der Zeitbasiseinstellung hat keinen Einfluss auf die Trigger-Haltezeit.
  • Seite 121 Kapitel 6 Auslösesystem Flanken -Trigger Wenn die Flanke des Triggersignals einen bestimmten Triggerpegel erreicht, wird das eingestellte Signal getriggert und erzeugt. Der Trigger erfolgt entweder an der steigenden Flanke (Symbol „ E d g e T r i g g e r “ oben auf dem Bildschirm), der fallenden Flanke ( „ “) oder der doppelten Flanke ( „...
  • Seite 122 Kapitel 6 Auslösesystem CH6 als Triggersignalquelle festlegen CH7 als Triggersignalquelle festlegen CH8 als Triggersignalquelle festlegen Legen Sie das externe Signal als Triggersignalquelle fest. Das Triggersignal Externer Trigger wird über den externen Triggereingang [TRIG IN] mit dem Oszilloskop verbunden. Ansteigende Flanke Signalauslösung auf die steigende Flanke einstellen Fallende Flanke Signalauslösung auf fallende Flanke einstellen...
  • Seite 123 Kapitel 6 Auslösesystem Gleichstromkopplung mit geringer Empfindlichkeit zur Unterdrückung von Hochfrequenzrauschen Rauschunterdrückung in Triggersignalen Stellen Sie den CH1-Anstiegsflankentrigger und die Kopplung wie folgt auf DC ein: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen, wählen Sie als Triggertyp „Edge Trigger“ aus und stellen Sie den Edge Trigger wie in Abbildung 6-12 gezeigt ein: ⚫...
  • Seite 124 Kapitel 6 Auslösesystem Passen Sie den Triggerpegel an, um sicherzustellen, dass die Wellenform stabil getriggert werden kann, z. B. wird der Triggerpegel auf 1 V eingestellt. Beschreibung der Triggerkopplung Wenn das Menü für die Flankentrigger-Einstellungen geöffnet wird, wird die Option für die Triggerkopplung unterhalb des Menüs angezeigt. Die Triggerkopplung umfasst DC, AC, HFRei., LFRej.
  • Seite 125 Kapitel 6 Auslösesystem HFRej. (High Frequency Rejection Coupling) – entfernt hochfrequente Komponenten aus der Triggerwellenform und nutzt dabei die Hochfrequenzunterdrückung, um hochfrequente Störgeräusche oder Störgeräusche von schnellen Systemtakten aus Triggerpfaden wie AM- oder FM-Radiosendern zu entfernen. LFRej. (Low Frequency Rejection Coupling) – entfernt alle unnötigen Niederfrequenzkomponenten aus der Triggerwellenform, beispielsweise Netzfrequenzen, die den korrekten Trigger stören können.
  • Seite 126 Kapitel 6 Auslösesystem Impulsbreiten -Trigger Der Trigger wird ausgelöst, wenn die Impulsbreite des Triggersignals (8 ns bis 10 s, das Triggertyp-Symbol oben auf dem Bildschirm zeigt „ “ an) die eingestellte Bedingung erreicht und die Signalspannung den eingestellten Triggerpegel erreicht. Das Menü für den Impulsbreiten-Trigger ist in der folgenden Tabelle dargestellt: Triggeroption Einstellung...
  • Seite 127: Polarität

    Kapitel 6 Auslösesystem Trigger-Option Einstellung Beschreibung CH8 als Triggersignalquelle festlegen Positiv Auslösen bei Einstellung der positiven Impulsbreite von Signalen Polarität Negativ Trigger bei Einstellung der negativen Impulsbreite von Signalen <T Auslösen, wenn die Signalimpulsbreite kleiner als die Impulsbreite T ist >T Auslösen, wenn die Signalimpulsbreite größer als die Impulsbreite T ist =T...
  • Seite 128 Kapitel 6 Auslösesystem Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Triggermenü zu öffnen, wählen Sie den Impulsbreiten-Trigger im Triggertyp aus und stellen Sie den Impulsbreiten-Trigger wie in Abbildung 6-14 gezeigt ein: ⚫ Triggerquelle: CH1; ⚫ Polarität des Triggerimpulses: positiv; ⚫...
  • Seite 129 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-14 Menü „Einstellung der Impulsbreitenauslösung“ Beschreibung der Einstellung für den Impulsbreiten-Trigger: Auswahl der Impulspolarität Das Symbol für die ausgewählte Impulspolarität wird in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt. Der positive Impuls ist höher als der aktuelle Triggerpegel (CH1-Symbol für positiven Impuls ), und der negative Impuls ist...
  • Seite 130 Kapitel 6 Auslösesystem niedriger als der aktuelle Triggerpegel (CH1-Symbol für negativen Impuls ). Bei Triggerung durch einen Impuls mit positiver Polarität erfolgt der Trigger bei Erfüllung der Bedingungen beim Übergang von hoch nach niedrig des Impulses; bei Triggerung durch einen Impuls mit negativer Polarität erfolgt der Trigger bei Erfüllung der Bedingungen beim Übergang von niedrig nach hoch.
  • Seite 131 Kapitel 6 Auslösesystem Triggerbedingung und Einstellung der Impulsbreite Zeitbeschränkungen, die in der Triggerbedingung eingestellt werden können: <, >, =, < >. ⚫ Kleiner als der Zeitwert (<) Wenn beispielsweise für einen positiven Impuls T<80 ns eingestellt ist, erfolgt die Auslösung nur dann stabil, wenn die Impulsbreite kleiner als 80 ns ist (Abbildung 6-16 Auslösezeit T<80 ns).
  • Seite 132 Kapitel 6 Auslösesystem Trigger Abbildung 6-17 Triggerzeit T>80 ns ⚫ Gleich dem Zeitwert (=) Wenn beispielsweise für einen positiven Impuls T=80 ns eingestellt ist, erfolgt die Auslösung nur dann stabil, wenn die Impulsbreite 80 ns entspricht (Abbildung 6-18 Auslösezeit T=80 ns). Trigger Abbildung 6-18 Triggerzeit T=80 ns ⚫...
  • Seite 133 Kapitel 6 Auslösesystem Beispielsweise wird bei einem positiven Impuls, wenn T≠80ns eingestellt ist, der Trigger nur dann stabil ausgelöst, wenn die Impulsbreite nicht gleich 80ns ist (Abbildung 6-19 Triggerzeit T≠80ns). Trigger Abbildung 6-19 Triggerzeit T≠80ns Die Triggerimpulsbreite kann auf 8 ns bis 10 s eingestellt werden. Tippen Sie auf das Einstellungsfeld für die Impulsbreite „...
  • Seite 134 Kapitel 6 Auslösesystem Logik -Trigger Der Trigger wird ausgelöst, wenn der Pegel zwischen den analogen Kanälen eine bestimmte logische Operation (AND, OR, NAND, NOR) erfüllt und die Signalspannung den eingestellten Triggerpegel und die Triggerlogikbreite (8 ns bis 10 s) erreicht. Die Beschreibungen des Menüs „Logic Trigger“...
  • Seite 135 Kapitel 6 Auslösesystem Niedrig CH3 auf niedrig einstellen Keine CH3 auf „Keine“ setzen Hoch CH4 als hoch einstellen Niedrig CH4 als niedrig einstellen Keine CH4 auf „Keine“ setzen Hoch CH5 als hoch einstellen Niedrig CH5 auf „Niedrig“ setzen Keine CH5 auf „Keine“ setzen Hoch CH6 auf hoch setzen Niedrig...
  • Seite 136 Kapitel 6 Auslösesystem Keine CH7 auf „Keine“ setzen Hoch CH8 als hoch einstellen Niedrig CH8 als niedrig einstellen Keine CH8 auf „Keine“ setzen Wählen Sie die Logik der Triggerquelle als „ODER“ ODER Wählen Sie die Logik der Triggerquelle als „NAND“ aus. Auslösungslogik NAND Wählen Sie die Logik der Triggerquelle als „NOR“...
  • Seite 137 Kapitel 6 Auslösesystem Logik-Trigger-Betriebsschritte zwischen Kanälen: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen, wählen Sie im Triggertyp „Logik-Trigger“ aus und stellen Sie den Logik-Trigger wie in Abbildung 6-21 gezeigt ein: ⚫ Logikpegel: CH1, CH3: Hoch; CH2, CH4, CH5, CH6, CH7, CH8: Hoch; (ohne Bezugnahme auf den Kanal der Logikoperation wird als Pegel „Keine“...
  • Seite 138 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-21 Menü „Logik-Trigger-Einstellung“ Beschreibung der Logik-Trigger-Einstellung: Einstellung des Logikpegels Wählen Sie nach der Triggerquelle „High“, „Low“ oder „None“ für den Kanal aus. Der entsprechende Triggerpegelwert wird in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt. Hoch: bedeutet einen Wert, der höher als der aktuelle Triggerpegel ist, und wird durch das Symbol „ “...
  • Seite 139 Kapitel 6 Auslösesystem Niedrig: bedeutet einen Wert unterhalb des aktuellen Triggerpegels, und das Symbol „ “ wird angezeigt. Keine: Dieser Kanal ist ungültig. Triggerpegelkanal umschalten: Tippen Sie auf den Pfeil des Triggerpegel-Schiebereglers oder verwenden Sie die Triggereinstellungs-Verknüpfung Logische Bedingungen Wahr: Auslösen, wenn sich die Logik in den Wert „wahr“ ändert Falsch: Auslösen, wenn sich die Logik in einen falschen Wert ändert...
  • Seite 140 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-22 Triggerpegelanpassung Die Triggerimpulsbreite kann auf 8 ns bis 10 s eingestellt werden. Tippen Sie auf das Zeit-Einstellungsfeld ( ), um die Zeitanpassungsschnittstelle aufzurufen und die Logikzeit anzupassen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Einstellung der Impulsbreite”.
  • Seite 141 Kapitel 6 Auslösesystem Nth Edge -Trigger Wenn das Triggersignal nach der angegebenen Leerlaufzeit an der N-ten Flanke ausgelöst wird, handelt es sich um einen N-ten Flankentrigger. Die Menübeschreibungen des N-ten Flankentrriggers sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Triggeroption Einstellung Beschreibung CH1 als Triggersignalquelle festlegen CH2 als Triggersignalquelle festlegen CH3 als Triggersignalquelle festlegen...
  • Seite 142 Kapitel 6 Auslösesystem Triggeroption Einstellung Beschreibung Ansteigende Flanke Signalauslösung bei steigender Flanke einstellen Flanke Fallende Flanke Signalauslösung auf fallende Flanke einstellen N-te Flanke 1~65535 Trigger auf die N-te Flanke nach Leerlaufzeit setzen Stellen Sie CH1 so ein, dass er nach 500 µs bei der 5. steigenden Flanke auslöst. Die Schritte sind wie folgt: Tippen Sie im Hauptmenü...
  • Seite 143 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-23 Menü „Nth Edge Trigger“ Stellen Sie den Triggerpegel so ein, dass die Wellenform stabil getriggert werden kann, beispielsweise auf 1,64 V.
  • Seite 144 Kapitel 6 Auslösesystem Runt- -Trigger Durch Einstellen der oberen und unteren Schwellenwerte wird ein Impuls getriggert, der einen Schwellenwert überschreitet, aber einen zweiten Schwellenwert nicht überschreitet. Es stehen zwei Arten zur Verfügung: positiver Kurzimpuls und negativer Kurzimpuls. Positiver kurzer Impuls Hoher Pegel Niedriger Pegel...
  • Seite 145: Kapitel 7 Analysesystem

    Kapitel 7 Analysesystem Trigger-Option Einstellung Beschreibung CH2 als Triggersignalquelle festlegen CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen CH5 als Triggersignalquelle festlegen CH6 als Triggersignalquelle festlegen CH7 als Triggersignalquelle festlegen CH8 als Triggersignalquelle festlegen Positiv Signal so einstellen, dass es bei positivem Runt-Impuls triggert Polarität Negativ Signal auf Triggerung bei negativem Runt-Impuls einstellen...
  • Seite 146 Kapitel 6 Auslösesystem Triggeroption Einstellung Beschreibung Auslösen, wenn die Signalimpulsbreite größer als die Untergrenze T1 und T1< >T2 kleiner als die Obergrenze T2 ist Keine Keine Triggerbeschränkungen für Runt-Impuls-Trigger Triggerimpuls 8 ns bis 10 s Triggerimpulsbreite einstellen Breite...
  • Seite 147 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-25 Menü „Runt-Trigger-Einstellung“ Steigungs -Trigger Slope Trigger bedeutet, dass der Trigger ausgelöst wird, wenn die Wellenform eine festgelegte Zeitbedingung von einem Pegel zum anderen erreicht. Positive Steigungszeit: Zeit, die die Wellenform benötigt, um von niedrig nach hoch zu gehen. Negative Steigungszeit: Zeit, die die Wellenform benötigt, um von hoch nach niedrig zu gelangen.
  • Seite 148 Kapitel 6 Auslösesystem Wie in Abbildung 6-26 dargestellt Hoher Pegel Positive Steigungszeit Negative Steigungszeit Abbildung 6-26 Positive/negative Steigungszeit Wenn die Flankensteilheit des Triggersignals die Haltezeit (8 ns bis 10 s) hat, wird oben auf dem Bildschirm nur das Symbol „ “...
  • Seite 149 Kapitel 7 Analysesystem Triggeroption Einstellung Beschreibung CH4 als Triggersignalquelle festlegen CH5 als Triggersignalquelle festlegen CH6 als Triggersignalquelle festlegen CH7 als Triggersignalquelle festlegen CH8 als Triggersignalquelle festlegen Ansteigend Trigger bei positiver Signalflanke setzen Flanke Fallend Trigger bei negativer Signalflanke setzen Beliebig Trigger bei Erkennung einer Signalflankenänderung setzen <T Trigger, wenn die Signalflankenhaltezeit kleiner als T ist...
  • Seite 150 Kapitel 6 Auslösesystem Triggeroption Einstellung Beschreibung Zeit 8 ns bis 10 s Stellen Sie die Haltezeit der Steilheit des Triggersignals ein Stellen Sie den Steigungsstatus von CH1 auf Anstiegs- und Haltezeit von weniger als 30 us ein. Die Schritte sind wie folgt: Tippen Sie im Hauptmenü...
  • Seite 151 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-27 Menü „Slope Trigger Setting“ (Einstellung der Flankensteilheit) Die Flankenhaltezeit kann auf 8 ns bis 10 s eingestellt werden. Hinweis: Eine stabile Triggerwellenform kann nur erzielt werden, wenn der Kanal ausgewählt wird, an den Signale als Triggerquelle angeschlossen sind.
  • Seite 152 Kapitel 6 Auslösesystem Timeout- -Trigger Ein Timeout-Trigger tritt ein, wenn die Zeit vom Schnittpunkt von Signal und Triggerpegel bis über (oder unter) den Triggerpegel die eingestellte Zeit erreicht, wie in Abbildung 6-28 dargestellt: Dauer Eingestellter Pegel Abbildung 6-28 Schematische Darstellung des Timeout-Triggers Die Beschreibungen des Timeout-Trigger-Menüs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Auslöser...
  • Seite 153 Kapitel 6 Auslösesystem CH1 als Triggersignalquelle festlegen CH2 als Triggersignalquelle festlegen CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Triggerquelle CH5 als Triggersignalquelle festlegen CH6 als Triggersignalquelle festlegen CH7 als Triggersignalquelle festlegen CH8 als Triggersignalquelle festlegen Wählen Sie diese Option, um die Zeit zu zählen, wenn die steigende Flanke des Eingangssignals durchläuft.
  • Seite 154 Kapitel 6 Auslösesystem den Triggerpegel überschreitet. Zeit 8 ns bis 10 s Zeitüberschreitung Stellen Sie die Polarität des CH1-Triggersignals auf positiv und die Zeitüberschreitung auf 100 us ein. Die Schritte sind wie folgt: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen, wählen Sie unter „Trigger-Typ“ die Option „Timeout-Trigger“ aus und stellen Sie den Timeout-Trigger wie in Abbildung 6-29 gezeigt ein: ⚫...
  • Seite 155 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-29 Zeitüberschreitungs-Trigger Video- -Trigger Die Triggermethode für Videosignale hängt vom Videoformat ab. Im Allgemeinen gibt es die Formate PAL/625, SECAM, NTSC/525, 720P, 1080I und 1080P. Der Videotrigger kann bei verschiedenen Spannungsskalen ausgelöst werden, und die geeignete Spannungsskala kann nach Bedarf angepasst werden, um die Wellenform zu beobachten.
  • Seite 156 Kapitel 7 Analysesystem Trigger Einstellung Beschreibung Option CH1 als Triggersignalquelle einstellen CH2 als Triggersignalquelle einstellen CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Triggerquelle CH5 als Triggersignalquelle festlegen CH6 als Triggersignalquelle festlegen CH7 als Triggersignalquelle festlegen CH8 als Triggersignalquelle festlegen Positiv Signal mit positiver Polarität als Trigger einstellen Polarität...
  • Seite 157 Kapitel 7 Analysesystem Trigger Einstellung Beschreibung Option Standard SECAM Basierend auf SECAM-Signalauslösung 525/NTSC Basierend auf NTSC-Signalauslöser 720P Basierend auf 720P(50Hz, 60Hz)-Signalauslöser 1080I Basierend auf 1080I (50 Hz, 60 Hz) Signalauslösung Basierend auf 1080P (24 Hz, 25 Hz, 30 Hz, 50 Hz, 60 Hz) Signal 1080P Trigger Leitung...
  • Seite 158 Kapitel 6 Auslösesystem Trigger Einstellung Beschreibung Option Alle Felder Auslösen bei der steigenden Flanke des ersten gefundenen Zahnimpulses Alle Zeilen Auslösen bei allen horizontalen Synchronisationsimpulsen 625 Zeile (PAL, SECAM) 263 ungerade Zeile, 262 gerade Zeile (NTSC) Zeile Auslöser in einer bestimmten Zeile in ungeraden oder geraden Feldern Auslöser 750 Zeile (720P) 1125 Zeile (1080I, 1080P)
  • Seite 159 Kapitel 6 Auslösesystem Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen, wählen Sie den Videotrigger im Triggertyp aus und stellen Sie den Videotrigger wie in Abbildung 6-30 gezeigt wie folgt ein: ⚫ Triggerquelle: CH1; ⚫ Polarität: positiv; ⚫...
  • Seite 160 Kapitel 6 Auslösesystem Abbildung 6-30 Videoauslöser Hinweise: ⚫ Um die Details der Wellenform im Videosignal besser beobachten zu können, stellen Sie zunächst eine größere Speichertiefe ein.
  • Seite 161 Kapitel 6 Auslösesystem ⚫ Da das digitale Oszilloskop über eine mehrstufige Graustufenanzeige verfügt, kann während der Trigger-Fehlersuche des Videosignals die unterschiedliche Helligkeit die Frequenz verschiedener Teile des Signals widerspiegeln. Erfahrene Benutzer können die Qualität des Signals während des Debugging-Prozesses schnell beurteilen und abnormale Zustände erkennen. 6.10 Serial-Bus- -Trigger Siehe...
  • Seite 162 Kapitel 7 Analysesystem Kapitel 7 Analyse- system Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum Analysesystem des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die eingestellten Funktionen und die Bedienung des Analysesystems des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫ Automatische Messung ⚫...
  • Seite 163: Automatische Messung Mit Dem Mess

    Kapitel 7 Analysesystem Automatische Messung mit dem Mess Messungseinstellung Wischen Sie von oben nach unten, öffnen Sie das Hauptmenü und tippen Sie auf „Messen“, um das Messmenü aufzurufen. Das Messmenü enthält 23 Messpunkte. Das Messmenü, die Anzeige des ausgewählten Messpunkts und die Messpunktanzeige sind in Abbildung 7-1 dargestellt:...
  • Seite 164: Automatische Messung

    Kapitel 7 Analysesystem Abbildung 7-1 Menü „Automatische Messung“ Automatische Messung Kanal auswählen: Wählen Sie den zu messenden Kanal über dem Messmenü aus. Messung auswählen: Wählen Sie im Messmenü den gewünschten Messwert aus. Der ausgewählte Messwert wird im Anzeigebereich „Ausgewählte Parameter“ unten angezeigt. Messung löschen: Tippen Sie im Anzeigebereich „Ausgewählte Parameter“...
  • Seite 165 Kapitel 7 Analysesystem Von unten nach oben schieben, das Pulldown-Menü öffnen (siehe Abbildung 7-2), a u f „ “ klicken, um alle Messwerte zu öffnen und den aktuellen Kanalmesswert anzuzeigen. Den aktuellen Kanal umschalten, um alle Messwerte der anderen Kanäle zu öffnen Kanäle, wie in Abbildung 7-3 gezeigt;...
  • Seite 166 Kapitel 7 Analysesystem Abbildung 7-3 Alle Messungen...
  • Seite 167 Kapitel 7 Analysesystem Anstiegszeit Abfallzeit Schwellenwert Obergrenze Negative Positive Impulsbreite Impulsbreite Schwellenwert-Median Schwellenwert-Untergrenze Periode Abbildung 7-4 Zeitparameter Periode Zeitpunkt des ersten vollständigen Signalzyklus in der Wellenform Frequenz Kehrwert der Periodenzeit Anstiegszeit Die Zeit, die die steigende Flanke des ersten Impulses der Wellenform benötigt, um von 10 % auf 90 % der Amplitude anzusteigen, wobei benutzerdefinierte Schwellenwerte unterstützt werden...
  • Seite 168 Kapitel 7 Analysesystem Abfallzeit Die Zeit, die die fallende Flanke des ersten Impulses der Wellenform benötigt, um von 90 % auf 10 % der Amplitude zu fallen, unterstützt benutzerdefinierte Schwellenwerte Verzögerung Kann die Zeitverzögerung zwischen steigenden oder fallenden Flanken zwischen Kanälen messen, mit sechzehn gültigen Messkombinationen. Verzögeru Abbildung 7-5 Schematische Darstellung der Verzögerungsmessung Öffnen Sie das Menü...
  • Seite 169 Kapitel 7 Analysesystem Der linke Kanal ist standardmäßig als aktueller Kanal voreingestellt, und andere Kanäle können über den geöffneten Kanalbereich ausgewählt werden (mit Ausnahme des Referenzkanals); es gibt vier Flankenauswahlen: erste steigende Flanke, erste fallende Flanke, letzte steigende Flanke, letzte fallende Flanke. Der rechte Kanal ist ein Kontrastverzögerungskanal, der zwischen jedem Kanal und dem Mathematikkanal ausgewählt werden kann.
  • Seite 170 Kapitel 7 Analysesystem Positive Impulsbreite Gemessener Wert des ersten positiven Impulses in der Wellenform, gemessen als Zeit zwischen zwei Punkten mit 50 % Amplitude Negative Impulsbreite Gemessener Wert des ersten negativen Impulses in der Wellenform, gemessen als Zeit zwischen zwei Punkten mit 50 % Amplitude Burstbreite Dauer eines Bursts, gemessen über die gesamte Wellenform Überschwingen...
  • Seite 171 Kapitel 7 Analysesystem Zeitmessung. Die Zeitdauer, um die eine Wellenform einer anderen Wellenform voraus ist oder hinterherhinkt, ausgedrückt in Grad, wobei 360° einen Wellenformzyklus umfassen. Periode Verzög erung Abbildung 7-6 Schematische Darstellung der Phasenmessung Spitze-Spitze Bei der gesamten Wellenformmessung gilt: Spitze-Spitze = max - min Amplitude In der gesamten Wellenformmessung gilt: Amplitude = hoch (100 %) - niedrig (0 %) Die folgende Abbildung zeigt die Spannungsmesspunkte.
  • Seite 172 Kapitel 7 Analysesystem Mit der Einstellung für den Kanalsondentyp wird die Maßeinheit für jeden Eingangskanal auf Volt oder Ampere eingestellt. Siehe „5.4.4 Sondentyp einstellen“. Amplitude Spitze-Spitze Abbildung 7-7 Spannungsmessung Hoch Nehmen Sie 100 % der gesamten Wellenform und berechnen Sie den Wert entweder mit der Min/Max- oder der Histogramm-Methode. Niedrig Nehmen Sie 0 % der gesamten Wellenform und berechnen Sie den Wert entweder mit der Min/Max- oder der Histogramm-Methode.
  • Seite 173 Kapitel 7 Analysesystem Höchster positiver Spitzenwert, gemessen über die gesamte Wellenform Höchster negativer Spitzenwert, gemessen über die gesamte Wellenform Wahrer Effektivwert über die gesamte Wellenform C RMS Wahrer Effektivwert des ersten Zyklus in der Wellenform Mittelwert Arithmetischer Mittelwert über die gesamte Wellenform C mean Arithmetischer Mittelwert über den ersten Zyklus in der Wellenform...
  • Seite 174 Kapitel 7 Analysesystem AC-Mittelwert Der tatsächliche Effektivwert der Wechselstromkomponente der gesamten Wellenform Positive Steigung Das Verhältnis der Differenz zwischen den hohen und niedrigen Werten der ersten Anstiegsflanke der Wellenform zur Anstiegszeit Negative Steigung Das Verhältnis der Differenz zwischen dem niedrigen und dem hohen Wert der ersten fallenden Flanke der Wellenform zur Fallzeit Hinweis: Wenn die für die Messung erforderliche Wellenform nicht vollständig auf dem Bildschirm angezeigt wird, wird an der Position des Messwerts „Forward Clipping“...
  • Seite 175 Kapitel 7 Analysesystem Wenn der Quellkanal abgeschnitten ist, entspricht der Messwert der mathematischen Wellenform dem Wert des Quellkanals während des Bildschirmwellen- Clippings. Statistik Wischen Sie von oben nach unten, um das Hauptmenü zu öffnen, tippen Sie auf „Messen“ und wählen Sie dann „Statistik“, um das Statistikmenü aufzurufen.
  • Seite 176 Kapitel 7 Analysesystem Abbildung 7-8 Statistik Messbereich...
  • Seite 177 Kapitel 7 Analysesystem Die automatische Messung berechnet standardmäßig die Wellenform des gesamten Bildschirms, kann aber auch so eingestellt werden, dass nur die Wellenform innerhalb des Cursors berechnet wird. Öffnen Sie das Hauptmenü, wählen Sie „Messung“ und klicken Sie auf „Einstellungen“, um den Messbereich festzulegen.
  • Seite 178 Kapitel 7 Analysesystem Automatische Auswahl des Messbereichs als Cursor Anzeige Öffnen Sie das Hauptmenü, wählen Sie „Messung“ und klicken Sie auf das Untermenü „Einstellungen“, um die Anzeige für Messelemente zu öffnen, wie in Abbildung 7-10 dargestellt.
  • Seite 179 Kapitel 7 Analysesystem 7-10 Anzeige schaltet sich ein Nach dem Öffnen des Indikators können Sie auf die angezeigten Messwerte klicken. Die ausgewählten Messwerte werden mit einem blauen Rahmen hervorgehoben, und ihre Berechnungsobjekte werden in der Wellenform mit weißen Linien angezeigt. Wie in Abbildung 7-11 dargestellt, ist im unteren Messwertanzeigebereich „High“...
  • Seite 180 Kapitel 7 Analysesystem 7-11 Indikator Messschwelle Jeder Kanal (CH1, CH2, CH3, CH4, Math) kann unabhängige Schwellenwerteinstellungen haben, und der Schwellenwerttyp kann wie in Abbildung 7-12 gezeigt als „%“ oder „Absolutwert“ ausgewählt werden.
  • Seite 181 Kapitel 7 Analysesystem 7-12 Schwellenwerteinstellung Die Einstellung des Schwellenwerts wirkt sich auf die Ergebnisse der Messgrößen aus. Die Einstellungen für den oberen und unteren Wert beeinflussen die Messergebnisse für die Anstiegs- und Abfallzeit. Die Einstellung des Medianwerts wirkt sich auf Zeitparameter wie Impulsbreite, Frequenz, Verzögerung, Tastverhältnis, Phase usw.
  • Seite 182 Kapitel 7 Analysesystem 7-13 Impulsbreite, wenn der mittlere Schwellenwert auf 80 % eingestellt ist...
  • Seite 183: Frequenzmesser- Smessung

    Kapitel 7 Analysesystem Frequenzmesser- smessung Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Messen und Zählen“, um das Einstellungsmenü für den Hardware-Frequenzmesser aufzurufen, und wählen Sie den zu messenden Kanal aus, wie in Abbildung 7-14 dargestellt. Der gemessene Wert wird in der oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt, wie in Abbildung 7-15 dargestellt.
  • Seite 184: Cursor

    Kapitel 7 Analysesystem Abbildung 7-15 Frequenzmessgerät-Messung Cursor Öffnen Sie den Cursor und platzieren Sie ihn auf dem Messpunkt, um den Messwert der Wellenform abzulesen. Es gibt zwei Arten von Cursorn: horizontale Cursor und vertikale Cursor. Der horizontale Cursor misst die vertikale Richtung, der vertikale Cursor misst die horizontale Richtung, wie in Abbildung 7-16 dargestellt.
  • Seite 185 Kapitel 7 Analysesystem Abbildung 7-16 Beschreibung der Cursor-Messung Hinweis: △ Messwert: Zeigt die Differenz zwischen zwei Cursorpositionen an. Spannungsmesswerte hinter Y1, Y2: Zeigen die Position der aktivierten horizontalen Cursor relativ zum Nullpotenzial an.
  • Seite 186 Kapitel 7 Analysesystem Zeitmessungen hinter X1, X2: Zeigen die Position der aktivierten vertikalen Cursor relativ zum Triggerpunkt an. 1/△X: Frequenz Vertikaler Cursor ein: Tippen Sie auf das Cursor-Symbol , um die vertikalen Cursor zu öffnen. Das Symbol ist dann aktiviert und leuchtet .
  • Seite 187 Kapitel 7 Analysesystem Abbildung 7-17 Cursorauswahlfeld öffnen und Cursor schließen Beschreibungen der vertikalen Cursorbewegung:...
  • Seite 188 Kapitel 7 Analysesystem Halten Sie die Cursor-Anzeigelinie auf dem Bildschirm mit einem Finger gedrückt, um den Cursor grob einzustellen. Tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um den gerade eingestellten Cursor fein einzustellen. Cursorverknüpfung: Wenn der Cursor geöffnet ist, gleiten Sie mit zwei Fingern und rufen Sie den Cursorverknüpfungszustand auf. Hinweis: Während des Gleitvorgangs wird die aktuelle Operation geändert, sofern nicht beide Finger den Bildschirm verlassen.
  • Seite 189 Kapitel 7 Analysesystem Wenn vertikale Cursor aktiviert sind, bewegen sich die beiden Cursor gemeinsam, um die Impulsbreite in der Impulssequenz zu überprüfen. Abbildung 7-19 Cursor-Messung im XY-Modus Im Abbildung 7-18 Cursor-Messung der Impulsbreite horizontalen XY-Modus zeigt der X-Cursor den CH1-Wert (V oder A) und der Y-Cursor den CH2-Wert (V oder A) an. Erzwungene Auswahl des aktuellen Kanalcursors: Öffnen Sie das Hauptmenü...
  • Seite 190 Kapitel 7 Analysesystem auf den ausgewählten Kanal gesetzt und ändert sich nicht mehr mit der Änderung des aktuellen Kanals. Wie in Abbildung 7-20 dargestellt, ist der aktuelle Kanal CH2 und der aktuelle Kanalkursor CH4. 7-20 Auswahlmenü für den aktuellen Kanalcursor...
  • Seite 191: Kapitel 8 Speicher

    Kapitel 8 Lagerung Kapitel 8 Speicher des Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zur Bildschirmaufnahmefunktion und zur Speichertiefe des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um das Speichersystem des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫ Bildschirmaufnahmefunktion ⚫ Videoaufzeichnung ⚫...
  • Seite 192: Bildschirmaufnahmefunktion

    Kapitel 8 Lagerung Bildschirmaufnahme -Funktion Die Bildschirmaufnahmefunktion kann die Anzeigeinformationen auf dem aktuellen Bildschirm lokal im Bildformat speichern. Bildschirmaufnahme: Tippen Sie auf das Symbol „ “ , um einen Screenshot innerhalb der Oscilloscope-App-Oberfläche zu erstellen. Oder doppelklicken Sie auf die Ein-/Aus-Taste, um einen Screenshot einer beliebigen Oberfläche zu erstellen. Weitere Informationen zum Anzeigen von Bildern finden Sie unter „13.6 Bildanzeige“.
  • Seite 193 Kapitel 8 Lagerung Abbildung 8-1 Bildschirmaufnahme Zeitstempel und inverse Farben Das Oszilloskop verfügt über die Funktion, Farben umzukehren und Zeitstempel zu Screenshots hinzuzufügen. Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Speichern“ und rufen Sie das Bildmenü auf. Schalten Sie die Schaltflächen „Zeitstempel“ und „Inverse Farbe“ nach Bedarf ein oder aus. Abbildung 8-2 Zeitstempel und inverse Farben...
  • Seite 194: Videoaufzeichnung

    Kapitel 8 Lagerung Video- -Aufzeichnung Die Videoaufzeichnungsfunktion ähnelt der Bildschirmaufnahmefunktion, wobei die Anzeigeinformationen des aktuellen Bildschirms lokal im Videoformat gespeichert werden können. Die Videoaufzeichnung erfolgt in Nicht-Oszilloskop-Anwendungen durch Herunterziehen von oben, Öffnen des Pulldown-Menüs, Antippen des Bildschirms zum Starten der Aufzeichnung und Countdown bis drei Sekunden zum Beenden der Videoaufzeichnung, wie in Abbildung 8-3 dargestellt.
  • Seite 195: Speicherung Von Wellenform En

    Kapitel 8 Lagerung Abbildung 8-3 Methode zur Videoaufzeichnung Abbildung 8-4 Videoaufzeichnung Einzelheiten zum Anzeigen von Videos finden Sie unter „13.7 Galerie“. Speicherung von Wellenform en Die Wellenformspeicherung unterstützt drei Dateiformate: WAV, CSV und BIN. Der Speicherpfad und der Dateiname können angepasst werden, und für Dateien mit demselben Namen wird eine fortlaufende Nummerierung unterstützt.
  • Seite 196 Kapitel 8 Lagerung Das Oszilloskop verfügt über acht Referenzkanäle, in die Benutzer durch Aufrufen der Funktion WAV- oder CSV-Dateien laden können, um Referenzwellenformen anzuzeigen. Referenzdatei speichern Wischen Sie von oben nach unten, öffnen Sie das Hauptmenü und tippen Sie auf „Speichern/Aufrufen“, um das Menü zu öffnen. Speichern Sie die Referenzwellenformschnittstelle des angegebenen Kanals wie folgt:...
  • Seite 197 Kapitel 8 Lagerung Abbildung 8-5 CH1-Referenzwellenformschnittstelle speichern Kanal: Wählen Sie den Kanal aus, der gespeichert werden soll. Pfad: Klicken Sie auf „Durchsuchen“ und wählen Sie den Zielspeicherpfad aus. Dateiname: Der ursprüngliche Dateiname wird als Jahr + Monat + Tag + Seriennummer des Speichers angezeigt. Tippen Sie auf das Feld „Dateiname“, um die virtuelle Tastatur aufzurufen, tippen S i e a u f „...
  • Seite 198 Kapitel 8 Lagerung Wählen Sie im Menü „Referenzwellenform speichern“ die zu speichernde Kanalwellenform aus, wählen Sie den Speicherort, den Dateityp und den Dateinamen und klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern“, um die Referenzwellenformdatei zu speichern. Speichern Sie die Referenzwellenform in folgenden Schritten: Der aktuelle Kanal ist auf den zu speichernden Kanal eingestellt, der ein analoger Kanal, ein Mathematikkanal oder eine Referenz sein kann.
  • Seite 199 Kapitel 8 Lagerung Tippen Sie im Menü „Referenzwellenform speichern“ auf die Schaltfläche R* (R1, R2, R3, R4, R5, R6, R7, R8), um die aktuelle Kanalwellenform direkt im entsprechenden Referenzkanal zu speichern. Es erscheint eine Meldung, dass der Speichervorgang erfolgreich war. Der Dateiname wird im Referenzkanal als Ref* angezeigt (* ist der Name des entsprechenden Referenzkanals).
  • Seite 200 Kapitel 8 Lagerung Tippen Sie auf „Komprimieren“, um die Soft-Tastatur aufzurufen, und geben Sie den Namen der komprimierten Datei ein, um die Datei zu komprimieren. Wenn Sie das USB-Gerät anschließen, können die Dateien auf dem Oszilloskop auf das USB-Gerät verschoben werden. Abbildung 8-6 Referenzdateien löschen CSV-Dateien CSV-Dateistruktur...
  • Seite 201 Kapitel 8 Lagerung Das CSV-Format enthält die grundlegenden Informationen der gespeicherten Daten: Speicherzeit, Dateiname, Datenlänge, Abtastintervall, Triggerzeit, Quelle, vertikale Skala, vertikaler Offset, vertikale Genauigkeit, horizontale Zeitbasis, horizontale Genauigkeit, Sondenmultiplikatoren. CSV-Dateidaten und -länge können bis zu 360 K gespeichert werden. Wenn die Oszilloskop-Aufzeichnungslänge oder die angezeigte Datenlänge weniger als 360 K beträgt, ändert sich die Datenlänge der CSV-Datei entsprechend.
  • Seite 202 Kapitel 8 Lagerung Abbildung 8-7 Schnittstelle zum Speichern der Kanal-CSV-Datei Max und Min in CSV-Dateien Bei der Durchführung von Min- oder Max-Messungen werden die auf dem Messungsergebnisbildschirm angezeigten Min- und Max-Werte möglicherweise nicht in CSV-Dateien angezeigt.
  • Seite 203: Oszilloskop-Einstellungs -Speicherung

    Kapitel 8 Lagerung Erklärung: Wenn die Abtastrate des Oszilloskops 1 GSa/s beträgt, erfolgt die Abtastung alle 1 ns. Wenn die horizontale Skalierung auf 10 us/div eingestellt ist, werden 110 us Daten angezeigt (unter der Annahme, dass der Bildschirm 11 Teilungen hat). Um die Gesamtzahl der Abtastungen zu ermitteln, benötigt das Oszilloskop: 110 us ×...
  • Seite 204: Speichern Der Oszilloskopeinstellungen

    Kapitel 8 Lagerung Abbildung 8-8 Speichern der Oszilloskopeinstellungen Tippen Sie auf den schwarzen Kastenbereich, um die gespeicherten Einstellungen umzubenennen, tippen Sie auf die Schaltfläche „Speichern“, um sie zu speichern, und auf die Schaltfläche „Wiederherstellen“, um die Einstellungen wiederherzustellen.
  • Seite 205: Sitzung Speichern

    Kapitel 8 Lagerung Sitzungsspeicher „ “ Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Speichern/Aufrufen“ und rufen Sie das Menü „Sitzung speichern“ auf, wie in Abbildung 8-9 dargestellt. Abbildung 8-9 Schnittstelle zum Speichern von Sitzungen Mit der Funktion „Sitzung speichern“ können Benutzer den aktuellen Zustand des Oszilloskops einschließlich der Wellenformdaten und Oszilloskopeinstellungen speichern.
  • Seite 206: Funktion Aufrufen

    Kapitel 8 Lagerung , gehen Sie zu „Rückruf“ → „Einstellungen“ und wählen Sie die gewünschte Sitzungsdatei aus. Sobald die Sitzung geladen ist, stellt das Oszilloskop die Wellenformdaten und Einstellungen in ihrem gespeicherten Zustand wieder her, sodass Benutzer mit dem Zoomen, Messen und Analysieren der Wellenformen fortfahren können, ohne die Parameter neu konfigurieren zu müssen.
  • Seite 207 Kapitel 8 Lagerung Abbildung 8-10: Schnittstelle der Aufruf-Funktion Oszilloskope der Serie MHO6 unterstützen den Abruf von WAV-Wellenformen, CSV-Wellenformen, Einstellungen und Sitzungen, sodass Benutzer historische Daten und Konfigurationen wiederherstellen können.
  • Seite 208: Math Und Referenzkanal Des Oszilloskops

    Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz Kapitel 9 MATH und Referenzkanal des Oszilloskops Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zur MATH-Funktion und zum Referenzkanal des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellungsfunktionen und die Bedienung der MATH- und Referenzkanäle des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen.
  • Seite 209: Berechnung Der Doppelten Wellenform

    Kapitel 9 MATH und Referenz Berechnung der doppelten Wellenform Abbildung 9-1 MATH-Kanal-Wellenform Anzeige der mathematischen Wellenform Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen. Tippen Sie auf die Softtaste „ “ , um den Mathematikkanal zu öffnen. Nach dem Öffnen der Mathematikwellenform wird automatisch der aktuelle Kanalwähler geöffnet.
  • Seite 210 Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz Wischen Sie das Symbol „ “ für den Mathematikkanal nach links, um das Menü für den Mathematikkanal zu öffnen. Beim ersten Öffnen der Mathematikfunktion ist standardmäßig die Zweikanalberechnung als Mathematikoperation voreingestellt. Aufforderung zur mathematischen Operation Wenn der analoge Kanal oder die Mathematikfunktion abgeschnitten ist (nicht vollständig auf dem Bildschirm angezeigt wird), wird auch die resultierende Mathematikfunktion abgeschnitten.
  • Seite 211 Kapitel 9 MATH und Referenz Einzelheiten zur Bewegung, zur Einstellung der vertikalen Empfindlichkeit, zur Einstellung der Zeitbasis und zur vertikalen Ausdehnung des Mathematikkanals finden Sie in „Kapitel 4 Horizontales System“ und „Kapitel 5 Vertikales System“. Die vertikale Empfindlichkeit, Einheit und Zeitbasis, die der mathematischen Wellenform entsprechen, werden im Kanalbereich des Mathematikkanals angezeigt.
  • Seite 212 Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz Hinweis: Wenn die Einheiten zweier Operationsquellenkanäle unterschiedlich sind und die Einheitskombination nicht identifiziert werden kann, wird die Einheit der mathematischen Funktion als „?“ (undefiniert) angezeigt. Mathematische Operatoren Mathematische Operatoren führen arithmetische Operationen auf den analogen Eingangskanälen durch. Addition oder Subtraktion Wenn Addition oder Subtraktion ausgewählt ist, werden die Werte der Funktionsquellen 1 und 2 Punkt für Punkt addiert oder subtrahiert und die Ergebnisse angezeigt.
  • Seite 213 Kapitel 9 MATH und Referenz Abbildung 9-2 Mathematische Operation von CH1 plus CH2 Multiplikation oder Division Wenn Multiplikation oder Division ausgewählt ist, werden die Werte der Funktionsquellen 1 und 2 Punkt für Punkt multipliziert oder dividiert und die Ergebnisse angezeigt. Die Multiplikation ist nützlich, um das Leistungsverhältnis anzuzeigen, wenn einer der Kanäle proportional zum Strom ist.
  • Seite 214: Fft- Smessung

    Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz FFT- smessung FFT wird verwendet, um die schnelle Fourier-Transformation unter Verwendung des analogen Eingangskanals zu berechnen. Die FFT-Aufzeichnung gibt die Digitalisierungszeit der Quelle an und wandelt sie in den Frequenzbereich um. Nach Auswahl der FFT-Funktion wird das FFT-Spektrum als Amplitude in V-Hz oder dB-Hz auf dem Oszilloskop-Bildschirm dargestellt.
  • Seite 215 Kapitel 9 MATH und Referenz Abbildung 9-3 FFT-Fenster FFT öffnen Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen. Tippen Sie auf die Softtaste „ “ , um den Mathematikkanal zu öffnen, und wischen Sie nach links, um das Mathematikkanalmenü zu öffnen. Tippen Sie auf den Spektrumstyp „Line/Decibel“...
  • Seite 216 Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz ⚫ Rechteckiges Fenster Dies ist der beste Fenstertyp für Auflösungsfrequenzen, die sehr nahe am gleichen Wert liegen, aber dieser Typ ist am wenigsten effektiv bei der genauen Messung der Amplitude dieser Frequenzen. Er eignet sich am besten für die Messung des Spektrums nicht wiederholter Signale und die Messung der Frequenzkomponente nahe DC.
  • Seite 217 Kapitel 9 MATH und Referenz Verwenden Sie Hamming zur Messung von sinusförmigen, periodischen und schmalbandigen Zufallsrauschen. Dieses Fenster wird zur Messung von Transienten oder Signalpegelausbrüchen vor oder nach Ereignissen mit signifikanten Unterschieden verwendet. ⚫ Hanning-Fenster Dies ist der beste Fenstertyp für die Messung der Amplitudengenauigkeit, jedoch weniger effektiv für die Auflösung von Frequenzen. Verwenden Sie Hanning zur Messung von sinusförmigen, periodischen und schmalbandigen Zufallsrauschen.
  • Seite 218 Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz Da das Oszilloskop eine FFT-Transformation auf die zeitlich begrenzte Aufzeichnung durchführt, geht der FFT-Algorithmus davon aus, dass die YT-Wellenform kontinuierlich wiederholt wird. Wenn die Periode ganzzahlig ist, sind die Amplituden der YT-Wellenform am Anfang und am Ende gleich, und die Wellenform wird nicht unterbrochen. Wenn die Periode der YT-Wellenform jedoch nicht ganzzahlig ist, sind die Wellenformamplituden am Anfang und am Ende unterschiedlich, was zu einer hochfrequenten transienten Unterbrechung an der Verbindungsstelle führt.
  • Seite 219 Kapitel 9 MATH und Referenz Spektrumtyp Wählen Sie „Line“ (Linie), wird auf der vertikalen Achse V oder A angezeigt; wählen Sie „dB“, wird auf der vertikalen Achse dB angezeigt. Bei einem linearen Spektrum wird die Wellenform in Abbildung 9-4 dargestellt. Abbildung 9-4 Spektrumamplitude als V-Hz FFT-Wellenformen anpassen Wellenformposition...
  • Seite 220 Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz ⚫ Wählen Sie den Mathematikkanal als aktuellen Kanal aus. Nachdem Sie die Mathematikwellenform mit einem Finger auf dem Bildschirm berührt haben, passen Sie die Position der Wellenformanzeige an, indem Sie sie nach oben und unten, nach links und rechts ziehen, oder tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um eine Feineinstellung vorzunehmen.
  • Seite 221: Erweiterte Mathematische Funktionen Für Oszilloskope Der Serie Mho

    Kapitel 9 MATH und Referenz Tippen Sie auf „ “ oder „ “ auf der rechten Seite des Bildschirms, um die vertikale Empfindlichkeit (V/div oder dB/div) für den Kanal so einzustellen, dass die Wellenform in einer geeigneten Größe auf dem Bildschirm angezeigt wird. Der vertikale Empfindlichkeitsfaktor wird in Schritten von 1-2-5 eingestellt (verwenden Sie eine 1:1-Sonde).
  • Seite 222: Funktion

    Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz Abbildung 9-5 Fortgeschrittene Mathematik Beschreibung Element Anmerkung Sqrt(), Abs(), Deg(), Rad(), Exp(), Funktion Funktionen können verschachtelt werden...
  • Seite 223 Kapitel 9 MATH und Referenz Diff(), ln(), Sin(), Cos(), Tan(), Intg(), Log(), arcsin(), arccos(), arctan() Ch1、Ch2、Ch3、Ch4 Kanal Quelle Variable1、Variable2 Variable Quelle Wenn eine Variable in den Ausdruck geschrieben wird, erscheint das Eingabefeld der Variable im Mathematikmenü, was bedeutet, dass sie eingegeben werden kann; geben Sie beispielsweise 4,1235 -3 für Variable 1 ein, was bedeutet 4,1235×10 Variablenwertbereich -9,9999 bis 9,9999,...
  • Seite 224: Referenzwellenformaufruf

    Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz 0、1、2、3、4、5、6、7、8、9、. Wert Quelle π、E Quelle × f、p、n、u、m、K、M、G、T Numerisch Einheit Tabelle 9-2 Liste der fortgeschrittenen Mathematik Referenz-Wellenform- -Aufruf Referenzwellenform aufrufen und schließen...
  • Seite 225 Kapitel 9 MATH und Referenz Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen. Wischen Sie nach links über die Schaltfläche „ “ , um das Referenzmenü zu öffnen (siehe Abbildung 9-5). Abbildung 9-6 Referenzkanalmenü...
  • Seite 226 Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz Wenn bereits Wellenformen in den Referenzkanal geladen sind, klicken Sie auf die Schaltfläche „Öffnen/Schließen“, um den Referenzkanal zu öffnen oder zu schließen. Die Referenzwellenform wird in Blau-Violett angezeigt, und die vier gespeicherten Wellenformen können gleichzeitig angezeigt werden, wobei die aktuelle Referenzwellenform heller ist als die nicht aktuellen Referenzwellenformen.
  • Seite 227 Kapitel 9 MATH und Referenz Wenn bereits Dateien in den Referenzkanal geladen sind, tippen S i e a u f „ “ , um die Referenzkanäle aller geladenen Referenzdateien zu öffnen, oder tippen Sie auf „Ref“, um alle derzeit geöffneten Referenzwellenformen auszuschalten. Sie können auch einen einzelnen Referenzkanal über die Schaltflächen „Open“...
  • Seite 228 Kapitel 9 MATHEMATIK und Referenz Wiederholen Sie Schritt 1, um andere Referenzkanäle zu schließen. Wischen Sie nach rechts ü b e r „ “ , um alle Referenzwellenformen auszuschalten. Bewegung der Referenzwellenform und Einstellung der Zeitbasis Die horizontale oder vertikale Bewegung und das Zoomen von Referenzwellenformen sind unabhängig von analogen Kanälen, und die Einstellungen zwischen verschiedenen Referenzwellenformkanälen sind ebenfalls unabhängig voneinander.
  • Seite 229: Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen

    Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen Kapitel 10 Einstellungen für die Anzeige Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zu den Anzeigeeinstellungen und Funktionstasten des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Anzeigeeinstellungsfunktionen und die Bedienung des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 230 Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen Tippen Sie im Hauptmenü auf die Schaltfläche „Anzeige“, um das Menü für die Anzeigeeinstellungen aufzurufen, wie in Abbildung 10-1 dargestellt. Abbildung 10-1 Anzeigeeinstellungen und Funktionstasten...
  • Seite 231: Einstellungen Für Die Wellenform

    Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen 10.1 Einstellungen für die Wellenform Öffnen Sie das Anzeigemenü und tippen Sie auf die Schaltfläche „Wellenform“, um das Menü für die Wellenformanzeige zu öffnen. In diesem Menü können Sie den Anzeigemodus und die Helligkeit der Wellenform einstellen. Der Anzeigemodus für die Wellenform ist in zwei Typen unterteilt: Punkte und Vektoren.
  • Seite 232: Einstellung Für Persistenz

    Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen Abbildung 10-3 Anzeige des Gitterlinienmenüs 10.3 Einstellung für Persistenz- Öffnen Sie das Anzeigemenü und tippen Sie auf die Taste „Persist“, um das Menü für die Persistenz-Einstellungen zu öffnen. Einstellung für Persistenz Wählen Sie im Menü für die Persistenz-Einstellungen eine der folgenden Optionen aus: ⚫...
  • Seite 233 Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen ⚫ Normal: Normal – Persistenzzeit einstellen – Nachdem Sie die variable Persistenz ausgewählt haben, tippen Sie auf das Feld rechts neben „Anpassen“, um das Auswahlfeld für die Persistenzzeit (Abbildung 10-4) aufzurufen und die Persistenzzeit einzustellen. Diese kann zwischen 10 ms und 10 s eingestellt werden. ⚫...
  • Seite 234 Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen Abbildung 10-4 Einstellen der Persistenzzeit Persistenz löschen...
  • Seite 235 Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen Um die zuvor erfassten Ergebnisse aus der Anzeige zu löschen, tippen Sie auf die Taste „ “ oder passen Sie die horizontale Zeitbasis und die vertikale Empfindlichkeit an. Das Oszilloskop löscht die Persistenzanzeige und startet die kumulative Erfassung 10.4 FFT- sinformationen Wählen Sie nach der FFT-Berechnung die gewünschte Kurve (z.
  • Seite 236: Txt- Smischung

    Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen 10.5 Txt- smischung Während der Bus-Decodierung ermöglicht die Txt-Mix-Funktion die gleichzeitige Anzeige decodierter Informationen aus verschiedenen Kanälen, was den Benutzern die Durchführung von Vergleichsanalysen erleichtert. Schließen Sie mehrere zu testende Signale an das Oszilloskop an, wählen Sie denselben Bus-Decodierungstyp aus und klicken Sie dann auf „Display – Txt Mix“. Durch Auswahl von S1, S2 usw. können die decodierten Informationen aus mehreren Kanälen gleichzeitig angezeigt werden.
  • Seite 237: Auswahl Des Zeitbasis-Modus

    Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen Abbildung 10-6 TXT-Kombinationsanzeige 10.6 Auswahl des Zeitbasis-Modus „ “ Die Zeitbasisreferenz kann auf zwei Modi eingestellt werden: Bildschirmzentrum oder Triggerposition.
  • Seite 238: Einstellung Der Farbtemperatur

    Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen Bildschirmmitte In diesem Modus wird durch Anpassen der Zeitbasis die Wellenform mit der Bildschirmmitte als Referenzpunkt erweitert oder komprimiert, während die Verzögerungszeit unverändert bleibt. Triggerposition In diesem Modus wird durch Einstellen der Zeitbasis die Wellenform mit der Triggerposition als Referenzpunkt erweitert oder komprimiert, und die Verzögerungszeit ändert sich entsprechend mit der horizontalen Zeitbasis.
  • Seite 239 Kapitel 10 Anzeigeeinstellungen Abbildung 10-7 Modus „Farbtemperatur“...
  • Seite 240: Kapitel 11 Probenahmesystem

    Kapitel 11 Probenahmesystem Kapitel 11 Abtast ssystem Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum Abtastsystem des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellungen und die Bedienung des Abtastsystems des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫ Übersicht über die Abtastung ⚫...
  • Seite 241: Übersicht Über Die Abtast

    Kapitel 11 Probenahmesystem 11.1 Übersicht über die Abtast Um die Abtastung und die Abtastmodi des Oszilloskops zu verstehen, müssen Sie das Abtastprinzip, Aliasing, die Bandbreite und Abtastrate des Oszilloskops, die Anstiegszeit des Oszilloskops, die erforderliche Bandbreite des Oszilloskops und den Einfluss der Speichertiefe auf die Abtastrate verstehen.
  • Seite 242 Kapitel 11 Probenahmesystem Abbildung 11-1 Aliasing Oszilloskop-Bandbreite und Abtastrate Die Oszilloskopbandbreite bezieht sich in der Regel auf die niedrigste Frequenz, bei der die Sinuswelle des Eingangssignals um 3 dB (-30 % Amplitudenfehler) gedämpft wird. Für die Oszilloskopbandbreite gilt gemäß dem Abtastprinzip die erforderliche Abtastrate f .
  • Seite 243 Kapitel 11 Probenahmesystem Frequenz Abbildung 11-2 Theoretischer Brick-Wall-Frequenzgang Digitale Signale weisen jedoch Frequenzkomponenten auf, die über die Grundfrequenz hinausgehen (die Rechteckwelle besteht aus Sinuswellen mit der Grundfrequenz und einer unendlichen Anzahl ungerader Oberwellen), und bei Bandbreiten von 500 MHz und darunter hat das Oszilloskop in der Regel einen gaußschen Frequenzgang.
  • Seite 244 Kapitel 11 Probenahmesystem Aliasing Frequenz Abbildung 11-3 Abtastrate und Oszilloskopbandbreite Die Bandbreite des Oszilloskops ist auf 1/4 der Abtastfrequenz begrenzt und reduziert den Frequenzgang oberhalb der Nyquist-Frequenz. Daher sollte die Abtastrate des Oszilloskops mindestens das Vierfache seiner Bandbreite betragen: f ≥4f .
  • Seite 245 Kapitel 11 Probenahmesystem Anstiegszeit des Oszilloskops Die Anstiegszeit eines Oszilloskops hängt eng mit seiner Bandbreite zusammen. Die Anstiegszeit eines Oszilloskops mit gaußförmigem Frequenzgang beträgt ungefähr 0,35/f (basierend auf dem Standard von 10 % bis 90 %). Die Anstiegszeit des Oszilloskops ist nicht die schnellste Flankengeschwindigkeit, die ein Oszilloskop genau messen kann. Es ist die schnellste Flankengeschwindigkeit, die das Oszilloskop erzeugen kann.
  • Seite 246 Kapitel 11 Probenahmesystem Laut Dr. Howard W. Johnsons Buch „High-Speed Digital Design – A Handbook of Black Magic” haben alle schnellen Flanken drahtlos kontinuierliche Frequenzkomponenten. Es gibt jedoch einen Wendepunkt (oder „Inflexionspunkt”) im schnellen Flankenspektrum, an dem Frequenzkomponenten über f für die Bestimmung der Signalform vernachlässigbar sind.
  • Seite 247: Run/Stop-Taste Und Single-Seq- Staste

    Kapitel 11 Probenahmesystem =1,9xf Knie Abbildung 11-4 Bandbreite entsprechend der Messgenauigkeit des Oszilloskops 11.2 Run/Stop-Taste und Single-SEQ- staste Verwenden Sie die Softkeys im Tastenbereich, um das Oszilloskop-Erfassungssystem zu starten und zu stoppen: Taste „Run/Stop “ Einzelsequenz-Erfassungs staste. ⚫ Wenn das Oszilloskop läuft, zeigt dies an, dass das Oszilloskop läuft, d. h. dass die Triggerbedingung erfüllt ist und die Datenerfassung durchgeführt wird.
  • Seite 248: Wählen Sie Den Abtastmodus

    Kapitel 11 Probenahmesystem ⚫ Wenn die Start-/Stopp-Taste „ “ rot angezeigt wird, bedeutet dies, dass die Datenerfassung angehalten wurde. Die rote Meldung „ “ wird in der oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt. Um die Datenerfassung fortzusetzen, drücken Sie erneut die Taste „Run/Stop“. ⚫...
  • Seite 249 Kapitel 11 Probenahmesystem Das Oszilloskop tastet das Signal in gleichmäßigen Zeitintervallen ab, um eine Wellenform zu erstellen. Bei einer Zeitbasis von 20 ns oder schneller führt das Oszilloskop automatisch einen Interpolationsalgorithmus durch, der Differenzpunkte zwischen den Abtastpunkten einfügt. Dieser Modus liefert für die meisten Wellenformen die besten Anzeigeeffekte. Spitzenabtastmodus Im Spitzenabtastmodus werden bei einer niedrigen horizontalen Zeitbasiseinstellung die minimalen und maximalen Abtastwerte beibehalten, um seltene Ereignisse und schmale Ereignisse (mit erweitertem Rauschen) zu erfassen.
  • Seite 250 Kapitel 11 Probenahmesystem Burr ist die schnelle Änderung der Wellenform, die normalerweise schmaler als die Wellenform ist. Der Spitzenabtastmodus kann verwendet werden, um Burr oder schmale Impulse leichter zu erkennen. Im Spitzenabtastmodus sind schmale Burr und Übergangsflanken heller als im „normalen” Abtastmodus, wodurch sie leichter zu erkennen sind.
  • Seite 251 Kapitel 11 Probenahmesystem Verbinden Sie das Signal mit dem Oszilloskop, um eine stabile Anzeige zu erhalten. Um Grate zu finden, wählen Sie im Menü „Kanal“ unter „Abtastmodus“ den Spitzenwert-Abtastmodus aus. Tippen Sie im Menü auf „Anzeige“ → „Persistenz“ und dann auf „∞“ (unendliche Persistenz). Das Oszilloskop startet die Abtastung der Daten neu und zeigt sie auf dem Bildschirm an.
  • Seite 252 Kapitel 11 Probenahmesystem Je höher die durchschnittliche Anzahl ist, desto langsamer reagiert die angezeigte Wellenform auf Änderungen. Es muss ein Kompromiss zwischen der Reaktionsgeschwindigkeit der Wellenform auf Änderungen und dem Grad der Rauschunterdrückung im Signal gefunden werden. Verwenden Sie den durchschnittlichen Abtastmodus Öffnen Sie das Kanalmenü...
  • Seite 253 Kapitel 11 Probenahmesystem Abbildung 11-7 Wellenform nach Auswahl des durchschnittlichen Abtastmodus mit durchschnittlicher Anzahl 16 Hüllkurven-Abtastmodus Im Envelope-Sampling-Modus kann der Überlagerungseffekt mehrerer abgetasteter Wellenformen beobachtet werden. Die Maximal- und Minimalwerte eines Signals können in den angegebenen N Abtastdaten erfasst werden, und die Anzahl der Wellenformüberlagerungen kann auf 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, 256 oder ∞...
  • Seite 254: Aufzeichnungslänge Und Abtast Srate

    Kapitel 11 Probenahmesystem Abbildung 11-8 Signal im Hüllkurven-Abtastmodus (32) 11.4 Aufzeichnungslänge und Abtast srate Die Aufzeichnungslänge ist das Datenvolumen für jede erfasste Wellenform. Wenn die Aufzeichnungslänge beispielsweise 700 K beträgt, bedeutet dies, dass 700 K Abtastpunkte durch einen Trigger erfasst werden.
  • Seite 255 Kapitel 11 Probenahmesystem Tippen Sie im Hauptmenü auf „Sample“, um das Menü für die Einstellung der Aufzeichnungslänge aufzurufen, die durch Antippen der entsprechenden Aufzeichnungslänge eingestellt werden kann. Abbildung 11-9 Datensatzlänge Im normalen Aktualisierungsmodus kann die Aufzeichnungslänge auf 90k, 0,9M, 9M, 90M, 900M oder Auto eingestellt werden. Aufzeichnungslänge und Abtastrate Die Aufzeichnungslänge ist das pro Wellenformerfassung gesammelte Datenvolumen.
  • Seite 256 Kapitel 11 Probenahmesystem Im Allgemeinen entspricht die Erfassungszeit des Oszilloskops genau der Anzeigezeit auf dem aktuellen gesamten Bildschirm (aktuelle horizontale Zeitbasis × 12). Wenn das Oszilloskop beispielsweise eine Speichertiefe von 180 K, eine Abtastrate von 3 GSa/s und eine horizontale Zeitbasis von 5 us/div hat, beträgt die Erfassungszeit 60 us, d.
  • Seite 257 Kapitel 11 Probenahmesystem Wenn Kanal 1 und Kanal 2 oder Kanal 3 und Kanal 4 eingeschaltet sind, wird die Abtastrate beider Kanäle halbiert. Wenn beispielsweise Kanal 1 und Kanal 2 eingeschaltet sind, beträgt die Abtastrate beider Kanäle 3 GS/s. Wenn jedoch Kanal 1 und Kanal 3 oder Kanal 2 und Kanal 4 eingeschaltet sind, bleibt die Abtastrate der beiden Kanäle unverändert.
  • Seite 258: Einstellung Für Segment

    Kapitel 11 Probenahmesystem Abbildung 11-10 Einstellungen für segmentierte Speicherung 11.5.1 Einstellung für Segment Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Sample“ und wählen Sie im Untermenü die Option „Segmented Storage“, um die segmentierte Speicherung einzustellen. Die Anzahl der Segmente kann für verschiedene Aufzeichnungslängen eingestellt werden. Die Anzahl der Segmente basiert auf der Aufzeichnungslänge des Oszilloskops.
  • Seite 259 Kapitel 11 Probenahmesystem Wenn die Datensatzlänge manuell ausgewählt wird, ist die maximal zulässige Anzahl von Segmenten für verschiedene Datensatzlängen unterschiedlich. Wenn Sie die Datensatzlänge ändern und die Anzahl der festgelegten Segmente größer ist als die maximal zulässige Anzahl von Segmenten für diese Datensatzlänge, wird die Anzahl der Segmente automatisch auf die maximal zulässige Anzahl geändert. Die Option „Maximum“...
  • Seite 260: Erfassung Von Wellenformen

    Kapitel 11 Probenahmesystem 11.5.2 Wellenformen Erfassung von Es gibt zwei Erfassungsmethoden: reguläre Erfassung und Einzelerfassung. Die konventionelle Erfassung umfasst die automatische und die normale Erfassung. Die jeweils erfasste Wellenform wird zeitlich auf dem Bildschirm angezeigt und belegt ein Segment. Nachdem alle Segmente aufgebraucht sind, wird die zyklische Speicherung implementiert. Einzelne Erfassungen werden während des Erfassungsvorgangs nicht angezeigt, sondern erst nach Beendigung der Erfassung.
  • Seite 261: Anzeige Und Ansicht

    Kapitel 11 Probenahmesystem Abbildung 11-11 Segmentierte Speicherung der Wellenform-Erfassung 11.5.3 Anzeige und „ ”-Ansicht Sie ist unterteilt in Einzelbildanzeige und Anpassungsanzeige. Die Einzelbildanzeige zeigt die Wellenformen jedes Segments einzeln nacheinander auf dem Bildschirm an. Bei der regulären Erfassung wird jedes Wellenformbild in der normalen Anzeigeart dargestellt.
  • Seite 262 Kapitel 11 Probenahmesystem gespeicherten Segmente Frame für Frame, den vorherigen/nächsten Frame anzeigen, einen bestimmten Frame suchen, in Reihenfolge oder in umgekehrter Reihenfolge wiedergeben und die Wiedergabegeschwindigkeit ändern. Abbildung 11-12 Segmentierte Speicherung, Einzelbildanzeige Die Anpassungsanzeige dient dazu, die Wellenformen ausgewählter Segmente innerhalb eines bestimmten Bereichs zu überlagern und auf dem Bildschirm anzuzeigen.
  • Seite 263 Kapitel 11 Probenahmesystem angepasst und auf dem Bildschirm angezeigt werden, um festzustellen, ob eine Anomalie vorliegt. Wenn eine Anomalie festgestellt wird, kann diese durch Ändern des Start- und Endframes lokalisiert werden. Abbildung 11-13 Segmentierte Speicheranpassungsansicht Sowohl in der Einzelbildanzeige als auch in der Anpassungsanzeige können Sie die Stufe und Position der Wellenform ändern, zoomen usw.
  • Seite 264: Beispiel Für Segmentierte Speicherung

    Kapitel 11 Probenahmesystem Die Navigationsleiste und das Menü schließen sich gegenseitig aus. Wenn das Menü geöffnet ist, verschwindet die Navigationsleiste. Bei Bedarf wird sie im unteren Kontextmenü geöffnet. Informationen zum Speichern von Wellenformen im segmentierten Speicher finden Sie in Kapitel 8 „8.3 Wellenformspeicherung“.
  • Seite 265 Kapitel 11 Probenahmesystem Stellen Sie die Anzahl der Anpassungssegmente auf 1–1000 ein. Aktivieren Sie die segmentierte Speicherung. Wählen Sie „Einzelauslösung“. Abbildung 11-14 Segmentierte Speicherung mit Einzelauslösung...
  • Seite 266 Kapitel 11 Probenahmesystem Während des Abtastvorgangs wird keine Wellenform auf dem Bildschirm angezeigt. Nach Abschluss der Abtastung werden alle Wellenformen im Segment 1-1000 angepasst und auf dem Bildschirm angezeigt. Schalten Sie nach der Beobachtung die angepasste Anzeige aus: Klicken Sie auf die Wiedergabetaste, um die Wiedergabe Frame für Frame zu starten. Schieben Sie die Anzeigeleiste in umgekehrter Richtung, um in umgekehrter Reihenfolge abzuspielen.
  • Seite 267: Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger Und Dekodierung

    Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung von „ “ Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zur Dekodierung des seriellen Busses. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellung und Funktionsweise des MHO-Bus-Triggers und der Dekodierung zu verstehen. Dieses Kapitel umfasst hauptsächlich die folgenden Inhalte: ⚫...
  • Seite 268 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen, tippen Sie a u f „ “ , um die Dekodierung zu aktivieren, öffnen Sie das Buskonfigurationsmenü, wählen Sie den Bus-Typ aus. Es gibt 8 Bus-Typen: UART (RS232/RS422/RS485), LIN, CAN, CAN FD, SPI, I2C, ARINC429, 1553B, wobei die Kanäle S1 und S2 gleichzeitig für die Dekodierung verwendet werden können.
  • Seite 269 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-1 Menü zur Auswahl des Bustyps Klicken Sie auf die Schaltfläche unten „ “ und wischen Sie dann vom unteren Bildschirmrand nach oben. Tippen Sie auf die Taste „Serials TXT“, um den Textdecodierungsmodus zu öffnen.
  • Seite 270 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-2 Bus-Decodierungstextmodus Tippen Sie auf „ “ , um den Textdecodierungsmodus zu verlassen. Beschreibung:...
  • Seite 271 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Die beiden Dekodierungskanäle S1 und S2 in der Textschnittstelle müssen identisch konfiguriert sein, um geöffnet zu werden, und jeder Kanal wird in chronologischer Reihenfolge mit unterschiedlichen Farben angezeigt. S1/S2/S1&S2 sind die Businformationen der Kanalkonfiguration, und durch Drehen des X-Knopfes oder Umschalten der Beschriftung wird der Buskanal geändert.
  • Seite 272 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-3 Bus-Text-Speicherdateien Hinweis: Im Textdecodierungsmodus sind nur decodierungsbezogene Vorgänge aktiviert, die anderen Schaltflächen sind standardmäßig nicht auswählbar.
  • Seite 273 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 12.1 UART (RS232/RS422/RS485) Bus-Trigger und „ “-Decodierung Um UART-Busdaten (RS232/RS422/RS485) korrekt zu decodieren und einen stabilen Trigger zu gewährleisten, müssen die Buskonfiguration, die Triggermodus-Einstellung und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 274 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Baudrate – Wählen Sie die Baudrate, die dem Signal im gemessenen Gerät entspricht. Die Baudrate kann im Bereich von 1,2 Kb/s bis 8,000 Mb/s eingestellt werden. Bus-Anzeige – Wählen Sie die Anzeige im Hexadezimal-, Binär- oder ASCII-Code. Abbildung 12-4 Menü...
  • Seite 275 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wenn Wörter im ASCII-Format angezeigt werden, wird das 7-Bit-ASCII-Format verwendet. Gültige ASCII-Zeichen liegen zwischen 0x00 und 0x7F. Um im ASCII-Format anzuzeigen, müssen mindestens 7 Bit in der „Buskonfiguration“ ausgewählt werden. Wenn ASCII ausgewählt ist und die Daten 0x7F überschreiten, werden die Daten im Hexadezimalformat angezeigt.
  • Seite 276 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-5 Standard-Einstellung für die Baudrate Hinweis: Wenn ein Paritätsbit vorhanden ist, gibt die Datenwortlänge die Gesamtlänge der Datenbits plus Paritätsbit an. Wenn kein Paritätsbit vorhanden ist, entspricht die Datenwortlänge der Länge der Datenbits. Wenn die Datenwortlänge beispielsweise 8 Bit beträgt, bedeutet dies ohne Paritätsbit, dass die Gesamtlänge der Datenbits 8 Bit beträgt;...
  • Seite 277 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Bei Auswahl des UART-Bus-Triggers müssen der Triggertyp, die Triggerbeziehung und die Triggerdaten eingestellt werden, wie in Abbildung 12-6 dargestellt: Abbildung 12-6 Menü „Triggereinstellungen“ Nachdem Sie die Triggerdaten ausgewählt haben, ändern Sie diese mithilfe der virtuellen Popup-Tastatur, geben Sie den Wert ein und klicken Sie auf „Enter“...
  • Seite 278 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Stoppbit – Trigger am Stoppbit des gemessenen Signals, unabhängig davon, ob das gemessene Signal 1, 1,5 oder 2 Stoppbits verwendet oder nicht, der Trigger erfolgt am ersten Stoppbit. [Daten] – Trigger bei dem angegebenen Datenbit: Wenn die gemessenen Signaldatenbits als 5 bis 8 Bits wirksam sind, wählen Sie [Daten] und wählen Sie die Triggerbeziehung als „=“, „>“, „<“...
  • Seite 279: Uart-Serial-Decodierung

    Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung ⚫ UART-Serial-Decodierung Die gemessene Signalwortlänge beträgt 8 Bit; Paritätsbit: kein; Baudrate: 19,2 kb/s, hexadezimal; Triggermodus als Datenbit: 55; befolgen Sie die folgenden Schritte: Tippen Sie auf S1, um den Decodierungskanal zu öffnen, und klicken Sie erneut auf S1, um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Wählen Sie als Bus-Typ „UART“, klicken Sie auf „Ch1“, „Idle High“, „Parity None“, „8bit“, „19.20kb/s“, zeigen Sie „hexadecimal“...
  • Seite 280 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-7 Einstellung des UART-Decodierungspegels...
  • Seite 281 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-8 UART-Grafikschnittstelle Beschreibung der grafischen UART-Schnittstelle: Triggerposition...
  • Seite 282: Triggertyp

    Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Triggertyp Schwellenwert Konfigurationsinformationen Dekodieren Sie das Datenpaket wie folgt Daten und den entsprechenden Wellenformbereich dekodieren Beschreibung der UART-Decodierung des Datenpakets: Das Datenpaket „Decode“ zeigt Echtzeitdaten zu den Busaktivitäten an. Die Dekodierungsdaten werden als Hexadezimalsystem in Weiß angezeigt. Bei einer Wortlänge von 5 bis 8 Bit werden die dekodierten Daten als zwei Hexadezimalbits angezeigt;...
  • Seite 283 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 12-9 UART-Text-Schnittstelle...
  • Seite 284 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Beschreibung der UART-Textschnittstelle, siehe Abbildung 12-9: S1/S2/S1&S2 sind Businformationen zur Kanalkonfiguration. Bereich für Dekodierungsdaten. ASCII-Code, der den Textdaten entspricht (wenn das Datenformat 9 Bit beträgt und kein Paritätsbit vorhanden ist, entspricht der ASCII- Code den unteren 8 Bit der Daten auf der linken Seite). Zähler: Berechnet die Gesamtzahl der Frames und den Prozentsatz der ERR-Frames (Paritätsfehler und Stoppbitfehler).
  • Seite 285: Lin-Bus -Trigger Und -Decodierung

    Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 12.2 LIN-Bus-Trigger und „ “-Decodierung Um LIN-Busdaten korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 286 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-10 Menü „LIN-Bus-Konfiguration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Menü zur Triggerkonfiguration und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der LIN-Bus-Trigger ausgewählt ist, umfasst der Triggermodus: synchrone steigende Flanke, Frame-ID, Frame-ID und Daten. Siehe Abbildung 12-11:...
  • Seite 287: Lin-Serial-Decodierung

    Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-11 Konfigurationsmenü für den LIN-Triggermodus Synchrone steigende Flanke – Wenn das „Synchronisationsintervall“ des LIN-Busses endet, löst die steigende Flanke den Trigger aus. Frame-ID – Wird ausgelöst, wenn ein Frame mit einer ID erkannt wird, die dem eingestellten Wert entspricht. Wählen Sie „Frame- ID“, klicken Sie auf „Daten“...
  • Seite 288 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wählen Sie den Bustyp „LIN“ aus, klicken Sie auf „Ch1“, „Idle High“, „19,20 kb/s“ und schließen Sie dann das Menü. Öffnen Sie das Menü zur Konfiguration des Triggermodus und klicken Sie auf „Synchronous Rising Edge“ (Synchrone steigende Flanke). Klicken Sie auf die Konfigurationsinformationen f ü...
  • Seite 289 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-12 Grafische LIN-Schnittstelle Beschreibung des LIN-Decodierdatenpakets: Das Datenpaket „Decode“ zeigt Echtzeitdaten zu den Busaktivitäten an. Die Dekodierungsdaten werden im Hexadezimalsystem angezeigt.
  • Seite 290 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung „Frame ID“ wird in Gelb angezeigt, „Data“ in Weiß und „Parity sum“ in Grün. Wenn die Paritätssumme einen Fehler aufweist, wird dies durch ein rotes „E“ angezeigt. Wenn „?“ erscheint, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 12-13 LIN-Text-Schnittstelle Beschreibung der LIN-Textschnittstelle, wie in Abbildung 12-13 dargestellt:...
  • Seite 291 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung „Ch“: Buskanal. „Time“: Zeitintervalle zwischen den letzten Frames und den aktuellen Frames. „ID“: Frame-ID-Wert. „Daten“: Frame-Daten. „Paritätssumme“: Frame-Paritätssumme, die Summe der Paritätsfehler wird rot angezeigt. „Trigger“: „Ja“ bedeutet, dass der Frame die Triggerbedingung erfüllt. „Löschen“: Zählerdaten löschen.
  • Seite 292: Can (Fd)-Bus -T

    Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 12.3 CAN (FD)-Bus-Trigger und - -Decodierung Die MHO-Serie unterstützt CAN-Bus, CAN-FD-Bus-Trigger und -Decodierung. Um Busdaten korrekt zu decodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫...
  • Seite 293 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-14 Menü „CAN / CAN FD Bus Configuration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der S1-CAN-Bus-Trigger ausgewählt ist, wie in Abbildung 12-15 dargestellt:...
  • Seite 294 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-15 Menü zur Konfiguration des CAN-FD-Triggermodus Beschreibung des Menüs zur Auswahl des Triggermodus: Frame-Start – Auslöser am Anfang des Frames; Remote-Frame-ID – Einstellung der ID, die mit dem Remote-Frame-Trigger übereinstimmt. Nach Auswahl der „Remote-Frame-ID“ stellen Sie den ID-Wert unten im Trigger-Datenbereich ein.
  • Seite 295 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Remote-Frame-/Daten-Frame-ID – Trigger bei Remote-Frame oder Daten-Frame, der mit der festgelegten ID übereinstimmt. Die Konfiguration der Remote-Frame-/Daten-Frame-ID entspricht der Konfiguration der Remote-Daten-Frame-ID. Datenrahmen-ID und Daten-ID – Auslöser bei Datenrahmen, die mit der eingestellten ID und den Daten übereinstimmen. Die Konfigurationsmethode entspricht der Konfiguration der Remote-Rahmen-ID.
  • Seite 296 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wählen Sie als Bus-Typ „CAN“ aus und klicken Sie dann auf „Ch1“, „Idle High“ und „1 Mb/s“, wobei FD BaudRate auf „None“ eingestellt ist. Klicken Sie nach der Einstellung auf den leeren Bereich, um das Menü zu schließen. Öffnen Sie das Menü...
  • Seite 297 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-16 CAN-Bus-Decodierungsschnittstelle Verstehen Sie die Abtastposition: Der Abtastpunkt ist der Zeitpunkt, zu dem das Oszilloskop die Bit-Ebene abtastet. Der Abtastpunkt wird durch den Prozentsatz von „Zeit vom Bit-Start bis zum Abtastpunkt“ und „Bit-Zeit“ dargestellt. Klicken Sie auf den Prozentsatz auf der rechten Seite des Abtastpunkts, um die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen.
  • Seite 298 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-17 CAN-Bus-Decodierung im Textmodus Beschreibung der CAN-Textschnittstelle, wie in Abbildung 12-17 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Zeitintervalle zwischen den letzten Frames und den aktuellen Frames.
  • Seite 299: Spi-Bus -Trigger Und -Decodierung

    Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung „ID“: CAN-Frame-ID-Wert, angezeigt in Hexadezimal, maximal 29 Bit. „Typ“: Frame-Typ, „SFF“ Standard-Datenframe, „SRF“ Standard-Remote-Frame, „EFF“ erweiterter Datenframe, „ERF“ erweiterter Remote-Frame. „DLC“: Anzahl der von diesem Frame gesendeten Datenbytes. Dieser Wert kann bei Remote-Frames ignoriert werden. „Data“: Frame-Daten.
  • Seite 300 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung ⚫ Buskonfiguration Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “ und wählen Sie „ “ , um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Folgende Einstellungen müssen vorgenommen werden: Taktquelle, Datenquelle, Chipauswahlsignal und Datenwortlänge, wie in Abbildung 12-18 dargestellt:...
  • Seite 301 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-18 Menü „SPI-Bus-Konfiguration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Bei Auswahl des SPI-Bus-Triggers, wie in Abbildung 12-19 dargestellt: Abbildung 12-19 Menü zur Konfiguration des SPI-Triggermodus Die Vorgehensweise entspricht der Konfiguration der abzugleichenden CAN-Frame-ID und wird hier nicht wiederholt. Hinweis: Entsprechend der durch die Busdekodierung festgelegten Datenbyte-Länge wird der Wert des entsprechenden Bits innerhalb der Byte- Länge festgelegt.
  • Seite 302 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung ⚫ SPI-Seriellbus Der gemessene Signalkanal Ch1 ist mit CLK verbunden, der Kanal Ch2 ist mit DATA verbunden, der Bus-Leerlaufzustand ist hoch, die steigende Flanke des Takts wird abgetastet; die Datenwortlänge beträgt 4 Bit; die Chipauswahl CS ist ausgeschaltet; der Triggermodus entspricht „Daten“...
  • Seite 303 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-20 SPI-Bus-Decodierungsschnittstelle Beschreibung des SPI-Decodierungsdatenpakets: Das Dekodierungsdatenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Daten werden im Hexadezimalsystem angezeigt. Daten werden in Weiß angezeigt.
  • Seite 304 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 12-21 SPI-Text-Schnittstelle Beschreibung der SPI-Textschnittstelle, wie in Abbildung 12-21 dargestellt: „Ch“: Buskanal.
  • Seite 305 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung „Time“: Zeitintervalle zwischen den letzten und den aktuellen Frames. „Daten“: Entsprechend der Einstellung für die Datenwortlänge werden die decodierten Daten angezeigt. Wenn die Datenwortlänge beispielsweise 8 Bit beträgt, wird in der Datenspalte nur ein Byte angezeigt; wenn die Datenwortlänge 16 Bit beträgt, werden in der Datenspalte 2 Bytes angezeigt;...
  • Seite 306: I 2 C-Bus-Trigger Und " "-Decodierung

    Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 12.5 C-Bus-Trigger und „ “-Decodierung Um die I2C-Busdaten korrekt zu decodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 307 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-22 I C-Bus-Konfigurationsmenü Hinweise: Wenn der SCL- oder SDA-Kanal eingestellt ist, stellt das System automatisch die anderen Kanäle ein. ⚫ Triggermodus...
  • Seite 308 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der I C-Bus-Trigger ausgewählt ist, klicken Sie auf den Triggertyp und die Beziehung auf dem Bildschirm, wie in Abbildung 12-23 dargestellt: Abbildung 12-23 Konfigurationsmenü für den I C-Triggermodus Beschreibung des Triggermodus-Menüs: Startbedingung –...
  • Seite 309 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Adresse keine Bestätigung – wird ausgelöst, wenn das Bestätigungsbit im eingestellten Adressfeld ungültig ist (W/R-Bit wird ignoriert), wählen Sie „Adresse“ in den Triggerdaten und ändern Sie diese mit der virtuellen Popup-Tastatur. Frame-Typ 1 – Start + Adresse 7 + Lesen/Schreiben + Bestätigung + Daten; wenn alle Bits im Frame-Typ übereinstimmen, wird bei Lese-/Schreib-Frames im 7-Bit-Adressierungsmodus an der 17.
  • Seite 310 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Nachdem Sie „EEPROM-Daten lesen” ausgewählt haben, klicken Sie auf die Beziehung mit „=” „>” „<” „≠”. Die Einstellungsmethode ist dieselbe wie beim Adressfeld. 10-Bit-Schreibframe – Trigger bei 10-Bit-Schreibframe an der 26. Taktflanke, wenn alle Bits im Muster übereinstimmen. Der Triggermodus ist Startbedingung, SCL mit Ch2 verbinden, SDA mit Ch1 verbinden, befolgen Sie die folgenden Schritte: Tippen Sie auf S1, um den Decodierungskanal zu öffnen, und klicken Sie erneut auf S1, um das Buskonfigurationsmenü...
  • Seite 311 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-24 I C-Grafikschnittstelle Beschreibung der I C-Decodierungsdatenpakete: Das decodierte Datenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Die dekodierten Daten werden im Hexadezimalsystem angezeigt.
  • Seite 312 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Anzeige des Adressinhalts: Leseadressen werden grün, Schreibadressen gelb und Daten weiß angezeigt. „W“ steht für Schreibvorgang, „R“ für Lesevorgang, „D“ für Dekodierungsdaten und „~A“ für kein Ack-Bit. Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 12-25 I C-Textschnittstelle...
  • Seite 313 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Beschreibung der I C-Textschnittstelle, wie in Abbildung 12-25 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Intervalle zwischen den letzten Lese-/Schreibvorgängen und den aktuellen Lese-/Schreibvorgängen „Address“: In der Adressleiste bedeutet „R“ den Lesevorgang und „W“ den Schreibvorgang. „Data“: Die von einem Lese- und Schreibvorgang gesendeten Daten befinden sich in der Datenleiste. „Ack“: In der Ack-Leiste bedeutet „X“...
  • Seite 314 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 12.6 ARINC429-Bus-Trigger und - -Decodierung Um ARINC429-Busdaten korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 315 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-26 Menü „ARINC429-Buskonfiguration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der ARINC429-Bus-Trigger ausgewählt ist, klicken Sie auf den Triggertyp und die Beziehung auf dem Bildschirm, wie in Abbildung 12-27 dargestellt:...
  • Seite 316 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-27 Konfigurationsmenü für den ARINC429-Triggermodus Wenn LABEL-, SDI- (Quellkennung), DATA- oder SSM- (Symbol-/Statusmarkierung) Trigger verwendet werden, verwenden Sie nach Auswahl des Triggermodus die virtuelle Popup-Tastatur, um ihn zu ändern, geben Sie den Wert ein und klicken Sie auf „Enter“ auf der virtuellen Soft-Tastatur, um die Einstellung abzuschließen.
  • Seite 317 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung DATA: Auslöser bei den angegebenen Daten. SSM: Symbol-/Statusmarkierung, wird bei der angegebenen Symbolstatusmatrix ausgelöst. LABEL+SDI: Auslöser bei der angegebenen Bezeichnung und dem angegebenen Quellterminal. LABEL+DATA: Auslöser bei dem angegebenen Label und den angegebenen Daten. LABEL+SSM: Auslöser bei dem angegebenen Label und der angegebenen Symbolstatusmatrix.
  • Seite 318 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Die gemessene Signalquelle ist CH1, das Dekodierungsformat ist LABEL+DATA, die Anzeige erfolgt hexadezimal, die Baudrate beträgt 12,5 kb/s und der Triggermodus ist LABEL. Gehen Sie wie folgt vor: Tippen Sie auf S1, um den Dekodierungskanal zu öffnen, und klicken Sie erneut auf S1, um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Wählen Sie den Bus-Typ „429“, die Quelle „CH1“, das Dekodierungsformat „LABEL+DATA“, die Anzeige „hexadezimal“...
  • Seite 319 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-28 Grafische Schnittstelle ARINC429 Beschreibung des ARINC429-Decodierdatenpakets:...
  • Seite 320 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Datenpaket, insgesamt 32 Bit, Datenformat ist 8~1 (Label-Bit, High-Bit zuerst) +9~10(SD) +11~29 (Datenbit, Low-Bit zuerst) +30~31 (Symbolstatus-Bit) +32 (Paritätsbit) Label (8 Bit) – Anzeige in Oktal: gelb SDI (2 Bit) – Anzeige in Binärcode: blau Daten (19 Bit) –...
  • Seite 321 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-29 ARINC429-Textschnittstelle Beschreibung der ARINC429-Textschnittstelle, wie in Abbildung 12-29 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Intervalle zwischen den letzten Lese-/Schreibvorgängen und den aktuellen Lese-/Schreibvorgängen...
  • Seite 322 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung „LABLE“: Bezeichnung, Informationskennung, dargestellt in Oktal. „SDI“: Quell-/Zielkennzeichnung, angezeigt in Binärcode (zeigt XX an, wenn nicht separat identifiziert). „Data“: Inhalt der übertragenen Informationen, angezeigt im ausgewählten Zahlensystem. „SSM“: Symbol-/Statusmatrix, angezeigt in Binärform (zeigt XX an, wenn nicht separat identifiziert). „Fehler“: Zeigt den Typ des Rahmenfehlers an (Paritätsfehler Par, Rahmenfehler Frm).
  • Seite 323 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “ und wählen Sie „ “ , um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Die Datenquelle und die Hexadezimalanzeige müssen eingestellt werden, wie in Abbildung 12-30 dargestellt: Abbildung 12-30 Menü „1553B Bus Configuration“...
  • Seite 324 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der Triggertyp „1553B Bus Trigger“ ist, klicken Sie auf den Triggertyp auf dem Bildschirm, wie in Abbildung 12-31 dargestellt: Abbildung 12-31 Menü zur Konfiguration des 1553B-Triggermodus Beschreibung des Triggerkonfigurationsmenüs: Befehls-/Statuswort-Synchronisations-Header: Wird zu Beginn des Befehls-/Statusworts (am Ende des gültigen C/S- Synchronisationsimpulses) ausgelöst.
  • Seite 325 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Remote-Terminal-Adresse: Wird ausgelöst, wenn die RTA des Befehls-/Statusworts mit dem angegebenen Wert übereinstimmt. Wenn Sie diese Option auswählen, steht die RTA-Softkey-Taste zur Verfügung, mit der Sie den hexadezimalen Wert der Remote- Terminal-Adresse auswählen können, der darauf ausgelöst werden soll. Wenn Sie 0xXX (irrelevant) auswählen, löst das Oszilloskop bei jedem RTA aus.
  • Seite 326 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wählen Sie als Bustyp „1553B“, als Quelle „CH1“ und als Anzeige „hexadezimal“. Öffnen Sie das Triggereinstellungsmenü, wählen Sie als Triggertyp „Bus-Trigger, 1553B“ und als Triggermodus „Befehl/Statuswort-Synchronisationsheader“. Der Kanalschwellenwert wird entsprechend der Signalamplitude angepasst. Die grafische Benutzeroberfläche des 1553B-Triggers ist in Abbildung 12-32 dargestellt:...
  • Seite 327 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-32 Grafische Schnittstelle 1553B Beschreibung des 1553B-Decodierdatenpakets: Fernterminaladresse (5-Bit-Daten): blau Wert der verbleibenden 11 Bits des Befehls-/Statusworts: gelb...
  • Seite 328 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Dekodierte Daten: weiß Wenn das Befehls-/Status- oder Datenwort einen Paritätsfehler aufweist, wird der decodierte Text rot statt grün oder weiß angezeigt. Der Synchronisationsfehler wird zusammen mit dem Wort „SYNC” angezeigt.
  • Seite 329 Kapitel 12 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 12-33 1553B-Text-Schnittstelle Beschreibung der 1553B-Textschnittstelle, wie in Abbildung 12-33 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Intervalle zwischen den letzten Lese-/Schreibvorgängen und den aktuellen Lese-/Schreibvorgängen. „Type“: Frame-Typ (Datenframe DATA, Befehls-/Statusframe C/S, andere N/A). „RAdr“: Adresse des Remote-Terminals, angezeigt im ausgewählten Zahlensystem (N/A für keine Inhaltsanzeige). „Data“: Inhalt der übertragenen Informationen, angezeigt im ausgewählten Zahlensystem.
  • Seite 330: Kapitel 13 Funktionen Der Startseite

    Kapitel 13 Funktionen der Startseite Kapitel 13 Funktionen der Oszilloskop-Homepage Dieses Kapitel enthält die Funktionen der Oszilloskop-Startseite und beschreibt die Funktionen aller Symbole auf der Startseite und in den Einstellungen. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Startseitenfunktionen des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 331 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Die folgende Abbildung zeigt den Inhalt der Startseite des Oszilloskops. Wischen Sie nach links oder rechts, um die übrigen Anwendungen anzuzeigen. Siehe Abbildung 13-1. Abbildung 13-1 Startseite-Oberfläche...
  • Seite 332 Kapitel 13 Funktionen der Startseite 13.1 App- -Store Tippen Sie auf das App Store-Symbol auf der Startseite, um zur App Store-Oberfläche zu gelangen, wie in Abbildung 13-2 dargestellt. Der App Store enthält die Bereiche „Netzwerk“, „Lokal“, „U-Disk“ und „Info“. Abbildung 13-2 App Store Netzwerk...
  • Seite 333 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Tippen Sie auf „Netzwerk“, um die Anwendungsliste zu öffnen. Tippen Sie auf das App-Symbol, um Details wie die Versionsnummer der aktuellen App und die App-Beschreibung anzuzeigen, und tippen Sie dann auf die grüne Option „Öffnen“ unten, um die aktuelle App zu öffnen oder zu installieren. Tippen Sie auf die grüne Option rechts neben der App-Liste, um die App zu öffnen und zu installieren.
  • Seite 334 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Über In der Benutzeroberfläche „Über“ können das Gerätemodell, die Bandbreite, die Seriennummer, Versionsinformationen, das Versanddatum und Informationen zu installierten Optionen angezeigt werden. Öffnen Sie die virtuelle Tastatur und geben Sie die Lizenz ein, um die entsprechenden Optionen zu installieren.
  • Seite 335: Einstellungen

    Kapitel 13 Funktionen der Startseite Abbildung 13-3 „Über“-Schnittstelle Zu den Optionen, die installiert werden können, gehören: UART, LIN, SPI, CAN, I2C, 1553B, 429 und andere serielle Decodierungen (siehe Kapitel 12 „Serielle Bus-Trigger und Decodierung“). 13.2 Einstellungen Tippen Sie auf der Startseite auf „Einstellungen“, um die Benutzeroberfläche „Systemeinstellungen“ aufzurufen. Die Einstellungen auf der Benutzeroberfläche umfassen Netzwerk und Internet, Anzeige, Ton, Speicher, System und „Über das Oszilloskop“, wie in Abbildung 13-4 dargestellt.
  • Seite 336 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Abbildung 13-4 Systemeinstellungs-Schnittstelle WLAN-Verbindung (Wi-Fi-Modul muss angeschlossen sein) Tippen Sie auf das WLAN-Symbol, um die WLAN-Einstellungen aufzurufen, wie in Abbildung 13-5 dargestellt. Abbildung 13-5 WLAN-Verbindungseinstellungen...
  • Seite 337 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Tippen Sie auf die Ein-/Aus-Leiste, um die WLAN-Funktion zu aktivieren. Das Oszilloskop kann automatisch die umliegenden drahtlosen Netzwerke scannen und deren Namen in einer Liste anzeigen. Tippen Sie auf das WLAN-Netzwerk, mit dem Sie sich verbinden möchten, woraufhin ein Feld zur Eingabe des Passworts angezeigt wird. Nachdem Sie das Passwort über die virtuelle Tastatur eingegeben haben, tippen Sie auf „Enter“, um das Oszilloskop mit dem WLAN-Netzwerk zu verbinden.
  • Seite 338 Kapitel 13 Funktionen der Startseite 13-6 Ethernet-Verbindungseinstellungen Hotspot und Tethering (erfordert WLAN-Modulverbindung) Tippen Sie auf „Netzwerk & Internet“ -> „Hotspot & Netzwerkfreigabe“, um die WLAN-Hotspot-Einstellungsoberfläche aufzurufen.
  • Seite 339 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Tippen Sie auf „WLAN-Hotspot“, um den Hotspot aufzurufen und zu öffnen. Sie können die virtuelle Tastatur verwenden, um den Netzwerknamen und das Passwort für die Einstellungen einzugeben, wie in Abbildung 13-7 dargestellt. Andere Geräte können Scope-Dateien gemeinsam nutzen, indem sie sich mit dem Scope-Hotspot verbinden.
  • Seite 340 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Dunkles Design: Das dunkle Design verwendet einen schwarzen Hintergrund, um die Akkulaufzeit auf einigen Bildschirmen zu verlängern. Hintergrundbild: Legen Sie das Hintergrundbild für den Bildschirm fest. Schriftgröße: Ändern Sie die Schriftgröße der Systemanzeige. Anzeigegröße: Verkleinern oder vergrößern Sie die Elemente auf Ihrem Bildschirm. Einige Apps auf Ihrem Bildschirm ändern möglicherweise ihre Position.
  • Seite 341 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Tippen Sie auf „Speicher“, um die Speicherplatzansicht aufzurufen, und zeigen Sie dann die Gesamtspeicherkapazität, die Größe des verfügbaren Speicherplatzes sowie die Speichergröße von Anwendungen (Anwendungsdaten und Medieninhalte), Bildern, Videos, Audiodateien (Musik, Klingeltöne, Podcasts usw.), heruntergeladenen Inhalten, Cache-Daten und anderem an. Wenn ein USB-Gerät angeschlossen ist, werden die Gesamtspeicherkapazität und der verfügbare Speicherplatz angezeigt.
  • Seite 342 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Die Bildschirmtastatur umfasst die Android-Tastatur und Gboard. Tippen Sie auf „+Bildschirmtastaturen verwalten”, um eine davon zu deaktivieren. Zu den erweiterten Einstellungen gehören Rechtschreibprüfung, Autovervollständigung, persönliches Wörterbuch und Zeigergeschwindigkeit. Datum und Uhrzeit Tippen Sie auf „System“ → „Datum und Uhrzeit“, um das Systemdatum und die Systemzeit einzustellen. Netzwerkzeit verwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, wird die vom Netzwerk bereitgestellte Zeit als Systemzeit verwendet.
  • Seite 343 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Über das Oszilloskop In der Oberfläche „Über“ können Sie rechtliche Informationen, die Android-Version, die IP-Adresse, die Build-Nummer und andere Informationen einsehen. Online-Updates akzeptieren: System-Update, App-Update, Boot-Oberflächen-Update, Benutzerhandbuch-Update ... 13.3 Datei- smanager Die Dateimanager-App ermöglicht den schnellen Zugriff auf und die Verwaltung von verschiedenen Dateien, die auf dem Gerät gespeichert sind.
  • Seite 344 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Um Dateien zu bearbeiten, halten Sie einfach eine einzelne Datei gedrückt, um sie auszuwählen. Die ausgewählte Datei wird mit einem blauen √ gekennzeichnet. Klicken Sie dann auf die verbleibenden Dateien, um sie auszuwählen. Wenn alle Dateien ausgewählt werden sollen, tippen Sie auf das Symbol︙oben rechts auf dem Bildschirm und klicken Sie auf „Alle auswählen“, was auch Kopieren, Ausschneiden, Komprimieren, Umbenennen und weitere Vorgänge umfasst.
  • Seite 345 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Abbildung 13-8 Browser-Oberfläche 13.6 Galerie Tippen Sie auf der Startseite auf die Galerie-Anwendung, um die Bildanzeigeoberfläche aufzurufen, wie in Abbildung 13-9 dargestellt.
  • Seite 346 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Abbildung 13-9 Bildbetrachtungsschnittstelle Die Galerie bietet lokal gespeicherte Fotos/Videos mit Funktionen zur Bild-/Videowiedergabe und Fotobearbeitung. In der Bildansicht können Bilder und Videos gemäß der Methode in der oberen linken Ecke in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Tippen Sie darauf, um Bilder oder Videos anzuzeigen.
  • Seite 347 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Wenn Sie Bilder anzeigen, klicken Sie darauf, um sie im Vollbildmodus anzuzeigen. Wenn Sie Videos anzeigen, wischen Sie nach links und rechts, um das Video auszuwählen, das Sie abspielen möchten. Klicken Sie auf die Dreieck-Wiedergabetaste, und das Video wird automatisch abgespielt. Tippen Sie auf den Bildschirm, um die Wiedergabe anzuhalten.
  • Seite 348: Elektronische Rechen Swerkzeuge

    Kapitel 13 Funktionen der Startseite Tippen Sie beim Anzeigen von Bildern und Videos auf die Option oben rechts auf dem Bildschirm und klicken Sie, um Elemente auszuwählen. Die Bilder und Videos können ausgewählt werden. Klicken Sie auf das Papierkorbsymbol in der oberen rechten Ecke des Bildschirms, um Bilder oder Videos zu löschen.
  • Seite 349 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Abbildung 13-11 Funktion des elektronischen Berechnungstools 13.9 Tippen Sie auf das Uhrensymbol auf der Startseite oder auf das Symbol der Uhr-App, um den Bildschirm mit den Uhreneinstellungen aufzurufen, wie in Abbildung 13-12 dargestellt.
  • Seite 350 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Wecker Wecker hinzufügen: Klicken Sie auf die Schaltfläche „+“ unten, um einen Wecker hinzuzufügen und Einstellungen vorzunehmen. Weckzeit: Ziehen Sie den rosa Punkt auf dem Zifferblatt, um die Stunde einzustellen, und ziehen Sie ihn erneut, um die Minuten einzustellen. Wiederholen: Verfügbar von Montag bis Sonntag.
  • Seite 351 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Timer löschen: Klicken Sie auf „LÖSCHEN“, um den Timer zu löschen. Pause: Klicken Sie auf die doppelte Rechteck-Schaltfläche, um den Timer anzuhalten. Stoppuhr Start: Klicken Sie auf „Dreieck“, um die Zeitmessung zu starten. Pause: Klicken Sie unten auf „Doppeltes Rechteck“, um die Stoppuhr anzuhalten. Markierung: Klicken Sie auf „LAP“, um eine Markierung zu setzen.
  • Seite 352: Ausschalten Der Strom

    Kapitel 13 Funktionen der Startseite 13.11 Ausschalten der Strom Drücken Sie lange auf die Ein-/Aus-Taste , um die Ausschalt-Oberfläche aufzurufen, wie in Abbildung 13-13 dargestellt. Das Ausschalten umfasst 4 Optionen: Herunterfahren, Neustart, Standby, Bildschirm sperren. Abbildung 13-12 Ausschalt-Schnittstelle...
  • Seite 353 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Herunterfahren: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “ , um das Oszilloskop auszuschalten. Neustart: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “ , um das Oszilloskop neu zu starten. Standby: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 354 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Verbinden Sie das Oszilloskop mit dem WLAN und stellen Sie sicher, dass es sich im selben Netzwerk wie der Computer/das Smartphone befindet. Klicken Sie auf der rechten Seite der Benutzeroberfläche des ES Datei-Explorers auf „Netzwerk“, dann auf „Auf PC anzeigen“ und anschließend auf „EINSCHALTEN“, um die FTP-Adresse und den Port zu erhalten.
  • Seite 355 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Auf dem PC: Besorgen Sie sich eine FTP-Client-Software, hier wird FileZilla als Beispiel verwendet. Stellen Sie den Computer und das Oszilloskop in dasselbe Netzwerk-Gateway, erstellen Sie eine neue Website, verwenden Sie das FTP-Dateiübertragungsprotokoll, geben Sie die vom ES-Datei- Explorer des Oszilloskops generierte Host-Adresse und Portnummer ein und stellen Sie den Anmeldetyp auf „Anonym“...
  • Seite 356 Kapitel 13 Funktionen der Startseite...
  • Seite 357 Kapitel 13 Funktionen der Startseite Abbildung 13-16 Smartphone-FTP 13.12 BinToCsv CSV-Datei, Daten und Länge können bis zu 360 KB gespeichert werden. Wenn die Speichertiefe größer als 360 KB ist und Sie dennoch vollständige Datenpunkte speichern möchten, müssen Sie die Wellenform im BIN-Format speichern und dann das BIN-Format mit dem Desktop-Tool BinToCsv in das CSV-Format konvertieren, um alle Datenpunkte beizubehalten.
  • Seite 358 Kapitel 13 Funktionen der Startseite 13-17 BinToCsv-App Verwendung: Speichern Sie die Wellenform im BIN-Format. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 8, Abschnitt 8.3 „Speichern von Wellenformen“. Gehen Sie zum Desktop und öffnen Sie die Anwendung „BinToCsv“. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ in der unteren linken Ecke.
  • Seite 359 Kapitel 13 Funktionen der Startseite 13-18 BIN-zu-CSV-Konvertierung läuft Öffnen Sie nach Abschluss der Konvertierung die Dateianwendung und geben Sie den Pfad „smart/bin2csv“ ein, um die erfolgreich konvertierte CSV-Datei zu finden. Solche Dateien belegen viel Speicherplatz. Achten Sie vor der Konvertierung auf den verbleibenden Speicherplatz des Oszilloskops (32 GB, ohne den vom System belegten Speicherplatz).
  • Seite 360: Kapitel 14 Fernbedienung

    Kapitel 14 Fernbedienung Kapitel 14 Fernsteuerung von Dieses Kapitel enthält Informationen zur Verwendung des Host-Computers, der mobilen Fernbedienung und der SCPI-Befehle, um die Fernbedienungsfunktionen des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫ Host-Computer ⚫ Mobile Fernbedienung ⚫ SCPI...
  • Seite 361: Installation Der Host-Computer- Ssoftware

    Hinweis: Die Host-Computer-Software unterstützt nur Betriebssysteme ab Win7. Auf dem Computer muss zunächst der NI-VISA-Treiber installiert werden. Der Host-Computer und der erforderliche NI-VISA-Treiber können von der offiziellen Website von Micsig heruntergeladen werden: http://www.micsig.com Laden Sie die Host-Computer-Software von der offiziellen Website von Micsig herunter, öffnen Sie die Datei „RemoteDisplaySetup.exe“ und schließen Sie die Softwareinstallation ab.
  • Seite 362 Kapitel 14 Fernbedienung Abbildung 14-1 RemoteDisplay-Software 14.1.2 Anschluss des Host- -Computers USB-Verbindung: Verbinden Sie das USB-Gerät über ein USB-Datenkabel mit dem Computer und dem Oszilloskop. Nachdem der Computer das USB-Gerät erkannt hat, öffnen Sie den Host-Computer, stellen Sie den Verbindungsmodus auf „USB- “...
  • Seite 363 Kapitel 14 Fernbedienung unten rechts an. Dies zeigt an, dass das Oszilloskop gefunden wurde. Klicken Sie, um eine Verbindung zum ausgewählten Oszilloskop herzustellen. IP-Verbindung eingeben: Bei einer Netzwerkverbindung (WLAN oder LAN) geben Sie die IP-Adresse des zu verbindenden Oszilloskops direkt in das Anzeigefeld für Geräteinformationen des Oszilloskops in der unteren rechten Ecke ein und klicken Sie dann auf die Schaltfläche für den Verbindungsstatus des Oszilloskops.
  • Seite 364 Kapitel 14 Fernbedienung 14.1.3 Einführung in die Hauptschnittstelle „ “ Abbildung 14-2 Schnittstelle des Host-Computers...
  • Seite 365 Kapitel 14 Fernbedienung Klicken Sie hier, um die Host-Computersoftware zu beenden Schaltfläche zum Ein- und Ausschalten des Host- Computers Die Schaltfläche hat zwei Zustände: 2. Schaltfläche „ “ (Verbindung zum Host-Computer herstellen) für den Verbindungsstatus des Oszilloskops Grün: Bei Klick wird eine Verbindung zum ausgewählten Oszilloskop hergestellt Rot: Bei Klick wird die Verbindung zum Oszilloskop getrennt Klicken Sie hier, um schnell ein Foto aufzunehmen.
  • Seite 366 Kapitel 14 Fernbedienung Computer sich im selben Netzwerk befinden 7. Anzeigebereich des Host-Computers Synchrone Anzeige mit Oszilloskop 8. Oszilloskop-Informationsanzeige Anzeige von Oszilloskopmodell, Verbindungsmodus, SN, IP und anderen Informationen, Auswahl des anzuschließenden Oszilloskops 9. Wellenformsteuerungsbereich des Host-Computers Die Schaltfläche im Wellenformsteuerungsbereich hat dieselbe Funktion wie die entsprechende Schaltfläche am Oszilloskop 14.1.4 Einführung in die Bedienoberfläche von...
  • Seite 367 Kapitel 14 Fernbedienung Speichereinstellungen für Bilder und Videos: Öffnen Sie die Speichereinstellungen des Host-Computers und legen Sie den Speicherort für Bilder und Videos fest, wie in der folgenden Abbildung gezeigt: Abbildung 14-3 Speichereinstellungen des Host-Computers Bilder werden standardmäßig im lokalen Verzeichnis C:\Users\Public\Pictures gespeichert. Wir können sie auch in einem Verzeichnis speichern, das wir selbst entsprechend unseren Anforderungen definiert haben.
  • Seite 368 Kapitel 14 Fernbedienung Abbildung 14-4 Speicherverzeichnis ändern Bilder und Videos anzeigen: Öffnen Sie das Speicherverzeichnis für Bilder (Videos), um die auf dem Host-Computer gespeicherten Bilder (Videos) anzuzeigen.
  • Seite 369: Mobile Fernsteuerung

    Mobile Fernsteuerung Oszilloskope der MHO-Serie von Micsig unterstützen die Fernsteuerung über Mobiltelefone (Android und iOS). Sie müssen die Android-App von der offiziellen Website von Micsig (Adresse: http://www.micsig.com) herunterladen und installieren. Für iOS gehen Sie zum Apple Store und suchen Sie...
  • Seite 370 Kapitel 14 Fernbedienung Nachdem die App erfolgreich verbunden wurde, kann das mobile Gerät zur Steuerung des Oszilloskops verwendet werden und die Oszilloskop- Oberfläche in Echtzeit anzeigen. Abbildung 14-6 APP-Schnittstelle...
  • Seite 371 Kapitel 14 Fernbedienung Abbildung 14-7 Erfolgreiche Verbindung der App Die Android- App kann auf zwei Arten verbunden werden: Verwenden Sie den tragbaren Hotspot des Oszilloskops: Das Mobiltelefon kann mit dem Hotspot des Oszilloskops verbunden werden. Geben Sie die IP-Adresse des Oszilloskops 192.168.195.149 in das IP-Feld in der unteren rechten Ecke des Bildschirms ein, um eine erfolgreiche Verbindung für die Steuerung herzustellen.
  • Seite 372 Kapitel 14 Fernbedienung Die erste Verbindungsmethode wird empfohlen. 14.3 SCPI Die MHO-Serie unterstützt Benutzer bei der Verwendung von SCPI-Befehlen (Standard Commands for Programmable Instruments) über einen Computer via USB, LAN oder WLAN, um das digitale Oszilloskop zu programmieren und zu steuern. Weitere Informationen finden Sie im Programmierhandbuch für dieses Produkt.
  • Seite 373 Kapitel 15 Aktualisierungs- und Upgrade-Funktionen Kapitel 15 Aktualisieren und Aufrüsten von Funktionen des s In diesem Kapitel werden die Methoden zur Softwareaktualisierung und zur Erweiterung der optionalen Funktionen beschrieben. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Upgrade-Funktionen des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 374 Software- -Update Micsig veröffentlicht regelmäßig Software-Updates für seine Produkte. Um die Software Ihres Oszilloskops zu aktualisieren, können Sie das Oszilloskop über WLAN mit dem Netzwerk verbinden und die Anwendung „SystemUpgrade“ öffnen, um nach Updates zu suchen und diese zu installieren.
  • Seite 375: Optionale Funktionen Hinzufügen

    Kapitel 15 Aktualisierungs- und Upgrade-Funktionen Hinweis: Achten Sie darauf, dass der Akku des Oszilloskops bei der Installation von Updates zu mehr als 50 % geladen ist, oder schließen Sie das Oszilloskop an das Netzteil an, um zu verhindern, dass das Oszilloskop aufgrund unzureichender Leistung für das Update nicht mehr ordnungsgemäß...
  • Seite 376 Kapitel 15 Aktualisierungs- und Upgrade-Funktionen Abbildung 15-2 Installierte Funktion (rechts)
  • Seite 377 Kapitel 16 Referenz Kapitel 16 Referenz zu „ “ Dieses Kapitel enthält die für das Oszilloskop geeigneten Messkategorien und die unterstützten Umgebungsverschmutzungsgrade. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einsatzbedingungen des Oszilloskops der MHO-Serie zu verstehen. ⚫ Messkategorie ⚫...
  • Seite 378 Kapitel 16 Referenz 16.1 Messkategorie Messkategorie des Oszilloskops MHO-Oszilloskope werden in erster Linie für Messungen der Messkategorie I verwendet. Definitionen der Messkategorien Die Messkategorie I gilt für Messungen an Schaltungen, die nicht direkt an das Stromnetz angeschlossen sind. Beispiele hierfür sind Messungen an Schaltungen, die nicht vom Stromnetz abgeleitet sind, und speziell geschützte (interne) vom Stromnetz abgeleitete Schaltungen.
  • Seite 379 Kapitel 16 Referenz in der ortsfesten Anlage sowie Geräte für den industriellen Einsatz und einige andere Geräte, z. B. stationäre Motoren mit festem Anschluss an die ortsfeste Anlage. Die Messkategorie IV gilt für Messungen, die an der Stromquelle der Niederspannungsanlage durchgeführt werden. Beispiele hierfür sind Stromzähler und Messungen an primären Überstromschutzvorrichtungen und Rundsteuergeräten.
  • Seite 380 Kapitel 16 Referenz Kategorien der Verschmutzungsgrad 1: Keine Verschmutzung oder nur trockene, nicht leitfähige Verschmutzung. Die Verschmutzungsgrade Verschmutzung hat keinen Einfluss. Beispiel: Reinraum oder klimatisierte Büroumgebung. Verschmutzungsgrad 2: Normalerweise tritt nur trockene, nicht leitfähige Verschmutzung auf. Gelegentlich kann es zu vorübergehender Leitfähigkeit aufgrund von Kondensation kommen. Beispiel: allgemeine Innenraumumgebung.
  • Seite 381 Überprüfen Sie die Ausschaltsperre an der Seite des Oszilloskops. ⚫ Wenden Sie sich an Micsig, wenn das Problem weiterhin besteht. Wir werden Ihnen dann weiterhelfen. Wenn die erfassten Wellenformen nach dem Anschließen der Signalquelle nicht auf dem Bildschirm angezeigt werden, führen Sie bitte die folgenden Schritte aus: ⚫...
  • Seite 382 Kapitel 17 Fehlerbehebung ⚫ Überprüfen Sie, ob der Triggertyp richtig ausgewählt ist. ⚫ Überprüfen Sie, ob die Triggerbedingungen richtig eingestellt sind. ⚫ Überprüfen Sie, ob die Signalquelle ordnungsgemäß funktioniert. ⚫ Überprüfen Sie, ob der Kanal eingeschaltet ist. ⚫ Überprüfen Sie, ob der vertikale Skalierungsfaktor richtig eingestellt ist. ⚫...
  • Seite 383 Kapitel 17 Fehlerbehebung ⚫ Überprüfen Sie die Triggerquelle im Triggertyp-Menü, um sicherzustellen, dass sie mit dem tatsächlich verwendeten Signalkanal übereinstimmt. ⚫ Überprüfen Sie den Triggertyp: Für allgemeine Signale wird der Flankentrigger verwendet, für Videosignale der Videotriggermodus. Nur wenn der richtige Triggermodus verwendet wird, kann die Wellenform stabil angezeigt werden. ⚫...
  • Seite 384 Kapitel 17 Fehlerbehebung ⚫ Wenn die Durchschnittszeiten über 32 liegen, ist es normal, dass die allgemeine Geschwindigkeit langsamer wird. ⚫ Sie können die Durchschnittszeiten reduzieren. Es wird eine Treppenwellenform angezeigt: ⚫ Dieses Phänomen ist normal, da die horizontale Zeitbasis zu niedrig ist. Die horizontale Zeitbasis kann erhöht werden, um die horizontale Auflösung zu verbessern und damit die Anzeige zu optimieren.
  • Seite 385 Kapitel 17 Fehlerbehebung Während der Messung wird der Messwert als ----- angezeigt: ⚫ Dieses Phänomen ist normal. Wenn die Kanalwellenform über den Wellenformanzeigebereich hinaus angezeigt wird, wird der Messwert als ----- angezeigt. Wenn die vertikale Empfindlichkeit oder die vertikale Position des Kanals angepasst wird, wird die Der Messwert kann korrekt angezeigt werden.
  • Seite 386 Kapitel 17 Fehlerbehebung ⚫ Überprüfen Sie, ob die Einstellungen für die Hintergrundbeleuchtung korrekt sind. Eine bewegte Wellenform ändert sich abrupt: ⚫ Überprüfen Sie, ob das Bild im Vollbildmodus angezeigt wird. Der Kanal im Auto-Modus ist ausgeschaltet: ⚫ Dieses Phänomen ist normal. Im Auto-Modus wird der Kanal mit einer Amplitude von weniger als 10 mV ausgeschaltet. Funktionstasten werden gedrückt, ohne dass eine Reaktion erfolgt: ⚫...
  • Seite 387 Garantie fallen oder nicht), Original-Ersatzteile zu verwenden, und die Inbetriebnahme- und Teststandards sind identisch mit denen für neue Produkte. Micsig ist verpflichtet, den Kunden zu informieren, hat jedoch keine weiteren Verpflichtungen für Nicht-Produktfehler oder Produkte mit verminderter Leistung, die nicht auf objektiven Gründen beruhen.
  • Seite 388 Kapitel 18 Dienstleistungen und Support Service-Zeitverpflichtungen: Micsig gibt innerhalb von zwei Werktagen nach Erhalt des vom Benutzer zur Reparatur zurückgesandten Produkts eine Antwort bezüglich der Reparaturzeit und -kosten. Nach Bestätigung der Antwort beträgt die Reparaturdauer für allgemeine Fehler fünf Werktage...
  • Seite 389: Anhang

    Anhang Kontakt Shenzhen Micsig Technology Co., Ltd. Adresse: 6F, Jinhuanyu Building, Nr. 56, Tiezai Rd, Bao'an District, Shenzhen, Guangdong, China. Tel.: +86 (0755)-8860-0880 Website: www.micsig.com E-Mail:sales@micsig.com Postleitzahl: 518126 Anhang Anhang A: Wartung und Pflege des Oszilloskops „ ” Allgemeine Wartung...
  • Seite 390 Anhang Stellen Sie das Gerät nicht an einem Ort auf, an dem das LCD-Display über einen längeren Zeitraum direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Achtung: Um Schäden am Oszilloskop oder an den Sonden zu vermeiden, setzen Sie diese keinen Sprühnebel, Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln aus. Oszilloskop reinigen Untersuchen Sie das Oszilloskop und die Sonden so oft, wie es die Betriebsbedingungen erfordern.
  • Seite 391: Standardzubehör

    Anhang ⚫ Wenn der Lüfter gereinigt werden muss, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst, um Schäden am Oszilloskop zu vermeiden. Warnung Stellen Sie sicher, dass das Gerät trocken ist, bevor Sie es aufladen, um Kurzschlüsse oder Verletzungen durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Anhang B: Zubehör für das Standardzubehör MSP500 Passive Sonde X 4...
  • Seite 392 Anhang MHO-Packliste x 1 MHO-Kurzanleitung X 1 Optionales Zubehör Oszilloskop-Koffer/Handtasche Hochspannungssonde Differenzsonde Stromsonde Optisch isolierte Sonde...
  • Seite 393 Handbuch zu befolgen. Micsig übernimmt keine Verantwortung für Unfälle oder Schäden, die durch Nichtbeachtung des Handbuchs entstehen. Das Urheberrecht an diesem Handbuch liegt bei Micsig. Ohne schriftliche Genehmigung darf es von keiner Organisation oder Person in irgendeiner Form reproduziert, kopiert oder verbreitet werden. Jeder Verstoß wird rechtlich verfolgt.

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