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Micsig MO3 Serie Benutzerhandbuch

Hochauflösendes modulares oszilloskop
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Meisterhafte
Präzision
Über die Grenzen des
Testens
hinaus
Benutzerhandbuch
Hochauflösendes modulares Oszilloskop
MO3-Serie
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Inhaltszusammenfassung für Micsig MO3 Serie

  • Seite 1 Meisterhafte Präzision Über die Grenzen des Testens hinaus Benutzerhandbuch Hochauflösendes modulares Oszilloskop MO3-Serie...
  • Seite 2 Version Versionsinfo Version Datum Anmerkungen V1.0 2025.04...
  • Seite 3 Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, herzlichen Gruß! Wir bedanken uns herzlich, dass Sie sich für ein Produkt von Micsig entschieden haben. Um einen korrekten und sicheren Betrieb zu gewährleisten und die Leistung des Geräts voll auszuschöpfen, lesen Sie bitte vor der Verwendung dieses Handbuch sorgfältig durch –...
  • Seite 4: Funktionen

    Funktione Funktionen Parameter: • Kanäle: 4 x Analogkanal, 1 x Auxout-Kanal • Analoge Kanalbandbreite: max. 500 MHz • Max. Echtzeit-Abtastrate: 3 GSa/s • Max. Speichertiefe: 360 Mpts • Max. Wellenform-Erfassungsrate: 230.000 wfms/s • Vertikale Auflösung: 12 Bit • Vertikaler Empfindlichkeitsbereich: 1 mV/div bis 10 V/div (1 MΩ), 1 mV/div bis 1 V/div (50 Ω) •...
  • Seite 5 Funktionen Funktionen: • Ausgestattet mit dem Multitasking-System SigtestUI™ für einen stabilen und zuverlässigen Betrieb • Unterstützt die Mehrkanal-Kaskadierung von Oszilloskopen • Unterstützt Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung • Unterstützt die Rack-Montage • Unterstützt HDMI-Direktanschluss an das Display • Unterstützt 6-stelligen Hardware-Frequenzzähler • Unterstützt SCPI und sekundäre Entwicklung •...
  • Seite 6 Funktionen • Unterstützt drahtloses Drucken von Wellenform-Screenshots • Unterstützt 256-stufige Graustufen-Digitalanzeige und Farbtemperaturanzeige • Unterstützt die persistente Anzeige von Wellenformen und FFT • Unterstützt automatische und manuelle Nullkalibrierung • Unterstützt 1 MΩ/50 Ω Impedanzumschaltung • Unterstützt vertikale Feineinstellung der Skala •...
  • Seite 7 Funktionen • Umfangreiche Triggerfunktionen: Flanke, Impulsbreite, Logik, N-Flanke, Runt, Steigung, Timeout, Video, seriell • Umfangreiche serielle Bus-Decodierungsfunktion: UART, I C, SPI, CAN, CAN FD, LIN, 429, 1553B, unterstützt 2 Decodierungskanäle und Decodierung im Textmodus • Unterstützt erweiterte mathematische Funktionen: Quadratwurzel Sqrt(), Absolutwert Abs(), Grad Deg(), Radiant Rad(), Exponent Exp(), Differential Diff(), Logarithmus ln(), Sinus Sine(), Kosinus Cos(), Tangente Tan(), Integral Intg(), Logarithmus Log(), Arcsinus, Arkuskosinus, Arkustangente, integrierte ZOOM- und FFT-Funktionen •...
  • Seite 8: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhalts INHALTSVERZEICHNIS ..........................................I KAPITEL 1. SICHERHEITSHINWEISE......................................1 .......................................1 ICHERHEITSVORKEHRUNGEN ...................................5 ICHERHEITSBEGRIFFE UND YMBOLE KAPITEL 2. SCHNELLSTARTANLEITUNG FÜR OZILLOSKOPE..............................8 Ü ...................................9 BERPRÜFEN IE DEN IEFERUMFANG ....................................10 ORDERSEITE DES SZILLOSKOPS ....................................11 ÜCKSEITE DES SZILLOSKOPS ...............................13 NSCHLUSS DES SZILLOSKOPS AN DAS ISPLAY ..................................14 USSCHALTEN DES SZILLOSKOPS ..................................15...
  • Seite 9 Inhaltsverzeichnis ..............................24 CHLIEßEN IE DIE ONDE AN DAS SZILLOSKOP AN 2.10 ........................................25 UTO VERWENDEN 2.11 ......................................30 ERKSEINSTELLUNGEN 2.12 ) ............................31 UTOKALIBRIERUNG VERWENDEN ELBSTANPASSUNG 2.13 .......................................32 XTERNE CHNITTSTELLEN 2.14 ....................................33 ASSIVE ONDENKOMPENSATION 2.14 S ........................................38 PRACHE ÄNDERN KAPITEL 3 HORIZONTALES SYSTEM .....................................39 ..................................40 ELLENFORM HORIZONTAL VERSCHIEBEN ) ..............................41...
  • Seite 10 Inhaltsverzeichnis .................................64 ERTIKALE MPFINDLICHKEIT EINSTELLEN ....................................65 ERTIKALE OSITION ANPASSEN ........................................66 ANALMENÜ ÖFFNEN 4.4.1 Kanalkopplung einstellen ....................................67 4.4.2 Bandbreitenbegrenzung einstellen ..................................70 4.4.3 Wellenformumkehrung .......................................72 4.4.4 Sondentyp einstellen ......................................73 4.4.5 Dämpfungsverhältnis der Sonde einstellen.................................74 4.4.6 Vertikale Ausdehnungsreferenz...................................76 4.4.7 Kanalbezeichnung.......................................76 4.4.8 Kanal-Eingangsimpedanz ....................................78 4.4.9 Verzögerung und Offset......................................80 4.4.10...
  • Seite 11 Inhaltsverzeichnis .........................................95 ANTENTRIGGER ......................................99 MPULSBREITENAUSLÖSER ........................................107 OGIKAUSLÖSER ......................................112 LANKE RIGGER ..........................................115 RIGGER .........................................118 LOPE RIGGER .....................................122 EITÜBERSCHREITUNGSAUSLÖSER ........................................125 IDEOAUSLÖSER 5.10 ......................................131 ERIELLER RIGGER KAPITEL 6 ANALYSE SYSTEM ......................................132 ......................................133 UTOMATISCHE ESSUNG ....................................153 REQUENZMESSGERÄT ESSUNG .............................................154 URSOR KAPITEL 7 SPEICHER .......................................161 ....................................162 ILDSCHIRMAUFNAHMEFUNKTION...
  • Seite 12 Inhaltsverzeichnis .......................................164 IDEOAUFZEICHNUNG ......................................165 ELLENFORMSPEICHERUNG ................................172 PEICHERN DER SZILLOSKOPEINSTELLUNGEN KAPITEL 8 MATHEMATIK UND REFERENZ..................................174 ................................175 ERECHNUNG DOPPELTER ELLENFORMEN FFT-M ..........................................180 ESSUNG ORTGESCHRITTENE ATHEMATIK..................................................................................191 EFERENZWELLENFORMAUFRUF KAPITEL 9 ANZEIGE-EINSTELLUNGEN....................................196 ....................................198 ELLENFORM INSTELLUNGEN .......................................198 ITTER INSTELLUNG ....................................199 INSTELLUNG DER ERSISTENZ ..................................202 ORIZONTALE USDEHNUNGSMITTE ....................................202 ARBTEMPERATUREINSTELLUNG...
  • Seite 13 Inhaltsverzeichnis ..................................204 INSTELLUNG DER ENÜ RANSPARENZ KAPITEL 10 ABTASTUNGSSYSTEM......................................205 10.1 Ü ..................................206 BERSICHT ÜBER DIE ROBENAHME 10.2 -SEQ-T ................................212 ASTE UND INGLE ASTE 10.3 .....................................213 AMPLING ODUS AUSWÄHLEN 10.4 ................................220 UFNAHMELÄNGE UND AMPLING 10.5 ....................................223 EGMENTIERTE PEICHERUNG 10.5.1 Segmenteinstellung ......................................224 10.5.2 Erfassung von Wellenformen ..................................225 10.5.3...
  • Seite 14 Inhaltsverzeichnis 11.4 SPI-B ..................................265 RIGGER UND ECODIERUNG 11.5 ..................................272 RIGGER UND ECODIERUNG 11.6 ARINC429-B ..............................280 RIGGER UND ECODIERUNG 11.7 1553B-B ................................288 RIGGER UND ECODIERUNG KAPITEL 12 HOMEPAGE-FUNKTIONEN ....................................296 12.1 ..........................................298 TORE 12.2 ........................................301 INSTELLUNGEN 12.3 ........................................309 ATEIMANAGER 12.4 ..........................................310 ECHNER 12.5 ..........................................310 ROWSER...
  • Seite 15 Inhaltsverzeichnis 12.11 ES D ......................................320 ATEI XPLORER 12.12 BINTOCSV ...................................................... KAPITEL 13 FERNBEDIENUNG......................................327 13.1 ........................................328 OMPUTER 13.1.1 Installation der Host-Computer-Software..............................328 13.1.2 Anschluss des Host-Computers ..................................329 13.1.3 Einführung in die Hauptschnittstelle................................331 13.1.4 Einführung in die Bedienoberfläche................................333 13.1.5 Speichern und Anzeigen von Bildern und Videos............................333 13.2 ......................................336 OBILE...
  • Seite 16 Inhaltsverzeichnis KAPITEL 15 REFERENZ.........................................343 15.1 ........................................344 ESSKATEGORIE 15.2 ......................................345 ERSCHMUTZUNGSGRAD KAPITEL 16 FEHLERSUCHE ........................................347 KAPITEL 17 SERVICE UND SUPPORT....................................353 ANHANG .............................................356 A: W ..............................356 NHANG ARTUNG UND FLEGE DES SZILLOSKOPS B: Z ........................................357 NHANG UBEHÖR...
  • Seite 17: Sicherheitsvorkehrungen

    Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Kapitel 1. Sicherheits svorkehrungen Sicherheits svorkehrungen Die folgenden Sicherheitsvorkehrungen müssen verstanden werden, um Verletzungen zu vermeiden und Schäden an diesem Produkt oder daran angeschlossenen Produkten zu verhindern. Um mögliche Sicherheitsrisiken zu vermeiden, müssen diese Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung dieses Produkts unbedingt beachtet werden.
  • Seite 18 Adapter haben. ⚫ Nicht ohne Abdeckungen betreiben. Das Produkt nicht mit entfernten Abdeckungen oder Blenden betreiben. ⚫ Nicht bei vermuteten Fehlfunktionen betreiben. Wenn Sie vermuten, dass dieses Produkt beschädigt ist, lassen Sie es von einem von Micsig benannten Servicetechniker überprüfen.
  • Seite 19 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen ⚫ Verwenden Sie den Adapter ordnungsgemäß. Versorgen Sie das Gerät mit Strom oder laden Sie es mit dem von Micsig angegebenen Netzteil auf und laden Sie den Akku gemäß dem empfohlenen Ladezyklus auf. ⚫ Vermeiden Sie freiliegende Schaltkreise. Berühren Sie keine freiliegenden Anschlüsse und Komponenten, wenn Strom anliegt.
  • Seite 20 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Definition der Messkategorie Die Messkategorie I gilt für Messungen an Stromkreisen, die nicht direkt an das NETZ angeschlossen sind. Beispiele hierfür sind Messungen an Stromkreisen, die nicht vom NETZ abgeleitet sind, und speziell geschützte (interne) vom NETZ abgeleitete Stromkreise. Im letzteren Fall sind die transienten Spannungen variabel;...
  • Seite 21: Sicherheitsbegriffe Und Symbole

    Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Sicherheitsbegriffe und - ssymbole Begriffe im Handbuch Die folgenden Begriffe können in diesem Handbuch vorkommen: Warnung. Warnhinweise weisen auf Bedingungen oder Praktiken hin, die zu Verletzungen oder zum Tod führen können. Vorsicht. Vorsichtshinweise weisen auf Bedingungen oder Praktiken hin, die zu Schäden an diesem Produkt oder anderem Eigentum führen können.
  • Seite 22 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Symbole auf dem Produkt Die folgenden Symbole können auf dem Produkt erscheinen: Gefährliche Spannung Vorsicht Siehe Handbuch Schutzleiteranschluss Chassis-Erdung Messungs-Erdungsklemme Bitte lesen Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um Verletzungen zu vermeiden und Schäden an diesem Produkt oder daran angeschlossenen Produkten zu verhindern.
  • Seite 23 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen ⚫ Verwenden Sie nur die mit dem Gerät mitgelieferten isolierten Spannungssonden oder ein gleichwertiges Produkt, das in der Liste angegeben ist. ⚫ Überprüfen Sie vor dem Gebrauch die Spannungssonden, Messleitungen und Zubehörteile auf mechanische Beschädigungen und ersetzen Sie sie, wenn sie beschädigt sind. ⚫...
  • Seite 24: Überprüfen Sie Den Lieferumfang

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop der Serie „ “ Dieses Kapitel enthält Überprüfungen und Bedienungsanweisungen für das Oszilloskop. Wir empfehlen Ihnen, diese sorgfältig durchzulesen, um sich mit dem Aussehen, dem Ein- und Ausschalten, den Einstellungen und den entsprechenden Kalibrierungsanforderungen des Oszilloskops der MO3-Serie vertraut zu machen.
  • Seite 25 Wenn bei der Sichtprüfung Schäden am Oszilloskop festgestellt werden oder es die Leistungsprüfung nicht besteht, wenden Sie sich bitte an den Vertreter von Micsig oder die örtliche Niederlassung. Wenn das Gerät durch den Transport beschädigt wurde, bewahren Sie bitte die Verpackung auf und wenden Sie sich an das Transportunternehmen oder den Vertreter von Micsig. Micsig wird dann die...
  • Seite 26: Vorderseite Des Oszilloskops

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Vorderseite des Oszilloskops „ “ Abbildung 2-1 Auf der Vorderseite des Oszilloskops befinden sich ein Netzschalter, ein Anschluss für das Ausgangssignal der Sondenkompensation, vier BNC-Anschlüsse für die Sondeneingänge und ein Erdungsanschluss.
  • Seite 27: Rückseite Des Oszilloskops

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Rückseite des Oszilloskops „ “ Abbildung 2-2 Es gibt eine 24-V-Gleichstrombuchse, einen Trigger-Ein-/Ausgang, einen 10-MHz-Ein-/Ausgang, einen HDMI-Anschluss, eine optische Modulschnittstelle, einen Schalter, einen USB 3.0-Anschluss, einen USB 2.0-Anschluss, einen Typ-C-Anschluss, einen LAN-Anschluss und eine Erdungsbuchse.
  • Seite 28 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Schnittstelle Beschreibung USB 3.0/2.0 Unterstützt 1 USB 3.0- und 1 USB 2.0-Speichergerät ×1, unterstützt SCPI-Programmierung ×1, unterstützt PC-Verbindung, Verbindung mit mobiler App und SCPI-Programmierung USB Typ C 1 kHz, 2 Vpk-pk Sondenkompensationssignal HDMI HDMI 1.4, Anschluss eines Anzeigegeräts Trigger-Ein-/Ausgang Interner Einzelauslöser / externer Auslöser-Eingang Liefert ein genaues Taktsignal und kann zur Synchronisierung verwendet werden...
  • Seite 29: Display

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Oszilloskop-Anschluss an „ “-Display Abbildung 2-3 Oszilloskop-Anschluss...
  • Seite 30: Ein -/Ausschalten Des Oszilloskops

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Es kann direkt verwendet werden, indem es über die HDMI-Schnittstelle an ein beliebiges Anzeigegerät angeschlossen wird, oder über den LAN- Anschluss an einen Computer angeschlossen werden, um eine Fernsteuerung und -prüfung über PC-Software und SCPI-Befehle zu ermöglichen. Ein- und Ausschalten des Oszilloskops „...
  • Seite 31: Oszilloskop-Matrix Anschluss

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Ausschalten ⚫ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste , gehen Sie zur Ausschalt-Oberfläche und klicken Sie a u f „ “, um das Gerät auszuschalten. ⚫ Halten Sie den Netzschalter 5 Sekunden lang gedrückt, um das Gerät zwangsweise herunterzufahren. Achtung: Das erzwungene Ausschalten kann zum Verlust nicht gespeicherter Daten führen.
  • Seite 32 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-4 Oszilloskop-Matrixverbindung...
  • Seite 33: Grundlagen Der Oszilloskop-Anzeige -Schnittstelle

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Grundlagen der Oszilloskop-Anzeige -Schnittstelle Dieser Abschnitt enthält eine kurze Einführung und Beschreibung der Benutzeroberfläche des Oszilloskops der MO3-Serie. Nach dem Lesen dieses Abschnitts sind Sie in kürzester Zeit mit dem Inhalt der Oszilloskop-Anzeige vertraut. Die spezifischen Einstellungen und Anpassungen werden in den folgenden Kapiteln und Abschnitten detailliert beschrieben.
  • Seite 34 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-5 Anzeige der Oszilloskop-Benutzeroberfläche Beschreibung USB-PC-Verbindung, Zugriff auf USB-Peripheriegeräte, Zeit, Logo und andere Anzeigebereiche, zum Zurückkehren klicken...
  • Seite 35 Kapitel 3 Horizontales System Beschreibung den Desktop Hauptmenü öffnen Der aktuelle Triggertyp und Triggermodus werden angezeigt. A bedeutet Auto, N bedeutet Normal Aktuelle Triggerquelle und Triggerpegelwert Aktuelle Aufzeichnungslänge Zeile zur Anzeige der Datensatzlänge Mitteanzeige für den Wellenformanzeigebereich Anzeige des Abtastmodus, einschließlich Normal, Durchschnitt, Hüllkurve, Spitze Verzögerungszeit, die Zeit zwischen der Mittellinie des Wellenform-Anzeigebereichs und der Triggerposition Triggerposition Aktuelle Abtastrate...
  • Seite 36: Zoomfunktion

    Kapitel 3 Horizontales System Beschreibung Aufzeichnungslänge ZOOM-Funktion Oszilloskopstatus, einschließlich RUN, STOP und WAIT, durch Antippen zu STOP wechseln Automatische Einstellung und Anzeige des automatischen Bereichs, durch Antippen wird AUTO aufgerufen, das Oszilloskop stellt sich automatisch ein passt die Wellenform an den geeigneten Anzeigemodus an Einzelauslösung, tippen Sie für Einzelauslösung Vertikale Spannungs- (Strom-) Skala Anzeigebereich für relevante Informationen zu jedem Kanal, einschließlich Kanalumschaltstatus, vertikaler...
  • Seite 37 Kapitel 3 Horizontales System Beschreibung Anleitung zum Öffnen der Schnellzugriffsleiste für Trigger: Wischen Sie nach links, um die Trigger-Verknüpfung zu öffnen. Einstellungsleiste für die Schnelleinstellung des Triggermenüs Einstellung der Auslöseschwelle. Halten Sie die Taste gedrückt und ziehen Sie sie nach oben oder unten, um die Auslöseschwelle anzupassen .
  • Seite 38 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Beschreibung Zeitbasis. Tippen Sie auf die aktuelle Zeitbasis, um die Matrix zu öffnen und die gewünschte Zeitbasis auszuwählen. Schnellspeichern. Tippen Sie hier, um die aktuell geöffnete Kanalwellenform schnell als Referenzwellenform zu speichern. und einen Screenshot zu erstellen. Screenshots Feinjustierungstasten.
  • Seite 39: Mausbedienung

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Maus -Bedienung Schließen Sie die Maus an die „USB-Host“-Schnittstelle an, um das Oszilloskop über die Maus zu bedienen. Die linke Taste, die rechte Taste und das Scrollrad der Maus haben dieselben Funktionen wie die Fingerberührung. Mit dem Mausrad kann die Größe der Zeitbasis gesteuert werden.
  • Seite 40: Schließen Sie Die Sonde An Das Oszilloskop An

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-6 Mauszeiger Schließen Sie die Sonde an das Oszilloskop „ “ an. Schließen Sie die Sonde an die BNC-Schnittstelle des Oszilloskopkanals an.
  • Seite 41: Verwenden Sie " " Auto

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Befestigen Sie den einziehbaren Haken am Ende der Sonde an dem zu messenden Schaltungspunkt oder Gerät. Achten Sie darauf, dass Sie das Erdungskabel der Sonde an den Erdungspunkt der Schaltung anschließen. Maximale Eingangsspannung des analogen Eingangs 1 MΩ...
  • Seite 42 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Auto Set – Einmalige automatische Einstellung. Bei jedem Drücken von „Auto“ wird oben links auf dem Bildschirm „Auto“ angezeigt. Das Oszilloskop kann die vertikale Skala, die horizontale Skala und die Triggereinstellung automatisch entsprechend der Amplitude und Frequenz der Signale anpassen, die Wellenform auf die geeignete Größe einstellen und das Eingangssignal anzeigen.
  • Seite 43 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Die automatische Konfiguration umfasst: Einzelkanal und Mehrkanal; automatische Einstellung der horizontalen Zeitbasis, der vertikalen Empfindlichkeit und des Triggerpegels des Signals; die Oszilloskop-Wellenform ist invertiert ausgeschaltet, die Bandbreitenbegrenzung ist auf volle Bandbreite eingestellt, es ist der DC-Kopplungsmodus eingestellt, der Abtastmodus ist normal; der Triggertyp ist auf Flankentriggerung eingestellt und der Triggermodus ist automatisch.
  • Seite 44 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-8 Auto Set-Wellenform Auto Range – Kontinuierlich automatisch, das Oszilloskop passt die vertikale Skala, die horizontale Zeitbasis und den Triggerpegel kontinuierlich in Echtzeit entsprechend der Größe und Frequenz des Signals an. Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert und muss im Menü...
  • Seite 45 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop vertikale Skala, horizontale Zeitbasis, Triggerpegel usw. Wenn das Signal angeschlossen wird, ändern sich diese Parameter automatisch, und das Signal muss nach der Änderung nicht erneut betätigt werden. Das Oszilloskop erkennt dies automatisch und nimmt die entsprechenden Änderungen vor.
  • Seite 46: Werkseinstellungen

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Die automatische Bereichseinstellung ist in den folgenden Situationen in der Regel nützlicher als die automatische Einstellung: Sie kann Signale analysieren, die dynamischen Veränderungen unterliegen. Sie können mehrere kontinuierliche Signale schnell anzeigen, ohne das Oszilloskop anzupassen. Diese Funktion ist sehr nützlich, wenn Sie zwei Sonden gleichzeitig verwenden müssen oder wenn Sie die Sonde nur mit einer Hand bedienen können, weil Sie mit der anderen Hand beschäftigt sind.
  • Seite 47: Automatische Kalibrierung Verwenden (Selbst Anpassung)

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-10 Werkseinstellungen laden 2.12 Automatische Kalibrierung verwenden (Selbst anpassung) Öffnen Sie das Hauptmenü und tippen Sie auf „Benutzereinstellungen“, um die Seite mit den Benutzereinstellungen aufzurufen. Tippen Sie auf „Selbstanpassung“, um den Autokalibrierungsmodus zu gelangen. Wenn die Autokalibrierungsfunktion aktiv ist, wird in der oberen linken Ecke des Bildschirms „Kalibrieren“...
  • Seite 48 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Schnelle Nullstellung Wischen Sie am unteren Rand des Oszilloskops nach oben, um das untere Menü zu öffnen. Klicken Sie auf „ “, um den Kanal schnell auf Null zu kalibrieren. Wenn die Schnell-Nullkalibrierungsfunktion aktiviert ist, erscheint in der oberen linken Ecke des Bildschirms eine rote Schrift mit der Meldung „Automatic zero calibration in progress“...
  • Seite 49: Externe Schnittstellen

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Der 10-MHz-Ein-/Ausgang unterstützt zwei Modi: Clock In und Clock Out (wählbar). Im Clock-In-Modus wird ein externer Referenztakt als Zeitreferenz für das Abtastsystem eingegeben, wodurch die Zeitbasisgenauigkeit verbessert und die Ausrichtung mit einem externen Master- Takt beibehalten wird.
  • Seite 50 Umgebungstemperatur um 10 °C oder mehr ändert, ist eine Anpassung der Sondenkompensation erforderlich, um die Genauigkeit der Messergebnisse zu gewährleisten. Die MSP510-Sonde ist eine passive Standard-Sonde der hochauflösenden Oszilloskope der MO-Serie. Sie verfügt über eine BNC-Schnittstelle, die speziell für Micsig entwickelt wurde. Schritte zur Sondenkompensation: Schließen Sie zunächst die Oszilloskop-Sonde an den Zielkanal an.
  • Seite 51 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-12 Anschluss der Sonde Öffnen Sie den Kanal (falls dieser geschlossen ist). Überprüfen Sie im oberen Menü unter „Benutzereinstellungen“ – „Externe Schnittstelle“, ob „Externer Ausgang: Rechteckausgang“ eingestellt ist.
  • Seite 52 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “ ( Vertikale Empfindlichkeit/Horizontale Zeitbasis) oder passen Sie die vertikale Empfindlichkeit und die horizontale Zeitbasis der Wellenform manuell an. Beobachten Sie die Wellenform. Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 53 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Wenn die auf dem Bildschirm angezeigte Wellenform wie die in der obigen Abbildung gezeigte „Unterkompensation“ oder „Überkompensation“ aussieht, stellen Sie bitte den Trimmkondensator an der Sonde so ein, dass die auf dem Bildschirm angezeigte Wellenform wie die in der obigen Abbildung gezeigte „Korrekt kompensierte“...
  • Seite 54 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop ⚫ Stellen Sie sicher, dass die Isolierung des Kabels in gutem Zustand ist, um einen Stromschlag durch die Sonde bei der Messung hoher Spannungen zu vermeiden. ⚫ Halten Sie Ihre Finger hinter dem Sicherheitsring der Sonde, um einen Stromschlag zu vermeiden. ⚫...
  • Seite 55: Kapitel 3 Horizontales System

    Kapitel 3 Horizontales System Kapitel 3 Horizontal system Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum horizontalen System des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellfunktionen und die Bedienung des horizontalen Systems des Oszilloskops der MO-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 56: Bewegen Sie Die Wellenform Horizontal

    Kapitel 3 Horizontales System Bewegen Sie die Wellenform horizontal Legen Sie einen Finger auf den Wellenform-Anzeigebereich, um nach links und rechts zu wischen und die Wellenformposition aller analogen Kanäle horizontal grob anzupassen. Nachdem Sie die Wellenform verschoben haben, tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um die Feinjustierung vorzunehmen.
  • Seite 57: Anpassen Der Horizontalen Zeitbasis (Zeit /Div )

    Kapitel 3 Horizontales System Anpassen der horizontalen Zeitbasis Methode 1: Softkeys Tippen Sie auf die Schaltflächen „ “ (Zeitbasis einstellen) u n d „ “ ( Zeitbasis v e r g r ö ß e r n ) , um die horizontale Zeitbasis aller analogen Kanäle (aktuelle Kanäle) anzupassen.
  • Seite 58 Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-2 Einstellen der horizontalen Zeitbasis Methode 2: Zeitbasis-Knopf Tippen Sie a u f „ “ , um die Zeitbasisliste zu öffnen (siehe Abbildung 3-4 „Horizontale Zeitbasisliste“), und tippen Sie dann auf die Liste, um die gewünschte Zeitbasis auszuwählen. Die Zeitbasis mit blauem Hintergrund ist die aktuell ausgewählte Zeitbasis.
  • Seite 59: Einzelne Oder Angehaltene Oszilloskop-Erfassungen Verschieben Und Zoomen

    Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-3 Horizontaler Zeitbasisknopf Einzelne oder angehaltene Oszilloskop-Erfassungen verschieben und zoomen Nachdem das Oszilloskop angehalten wurde, kann der angehaltene Bildschirm mehrere erfasste Daten mit nützlichen Informationen enthalten, aber nur die Daten der letzten Erfassung können horizontal verschoben und gezoomt werden. Die Daten der einzelnen...
  • Seite 60: Roll, Xy

    Kapitel 3 Horizontales System Die Erfassung oder die angehaltene Erfassung wird horizontal verschoben und gezoomt. Weitere Informationen finden Sie unter „3.1 Horizontales Verschieben der Wellenform“ und „3.2 Anpassen der horizontalen Zeitbasis (Zeit/Div)“. Roll, XY Tippen Sie im Hauptmenü auf die Softtaste „ “...
  • Seite 61 Kapitel 3 Horizontales System Im YT-Modus wird das relative Verhältnis zwischen vertikaler Spannung und horizontaler Zeit angezeigt. Die Y-Achse steht für die Spannung, die X-Achse für die Zeit, und die Wellenform wird nach dem Triggern angezeigt (Wellenform wird von links nach rechts angezeigt).
  • Seite 62 Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-5 ROLL-Modus Drücken Sie im ROLL-Modus d i e T a s t e „ “ , um die Wellenformanzeige anzuhalten. Drücken Sie d i e T a s t e „ “ erneut, um die Wellenformanzeige zu löschen und die Erfassung neu zu starten. Drücken Sie d i e T a s t e „ “...
  • Seite 63 Kapitel 3 Horizontales System Der ROLL-Modus ist standardmäßig aktiviert. Wenn die Zeitbasis größer als 100 ms ist, wird automatisch der ROLL-Modus aktiviert. Wenn das unter einer großen Zeitbasis auszulösende Signal angezeigt werden soll, deaktivieren Sie den ROLL-Modus. Roll-Modus ein- und ausschalten: Tippen Sie im Hauptmenü auf die Softkey-Taste „ “...
  • Seite 64 Kapitel 3 Horizontales System XY——XY-Modus Die vertikale Größe von CH1 wird im XY-Modus auf der horizontalen Achse angezeigt, und die vertikale Größe von CH2 wird auf der vertikalen Achse angezeigt (siehe Abbildung 3-8 XY-Modus). Sie können den XY-Modus verwenden, um die Frequenz- und Phasenbeziehung zweier Signale zu vergleichen. Der XY-Modus kann für Sensoren verwendet werden, um beispielsweise Spannung-Verschiebung, Durchfluss-Druck, Spannung-Frequenz oder Spannung-Strom anzuzeigen: Zeichnen einer Diodenkurve.
  • Seite 65 Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-7 XY-Modus Beispiel für den XY-Modus Diese Übung zeigt die übliche Vorgehensweise im XY-Anzeigemodus, indem die Phasendifferenz zwischen zwei Signalen gleicher Frequenz mit Hilfe der Lissajous-Methode gemessen wird.
  • Seite 66 Kapitel 3 Horizontales System Schließen Sie Sinuswellen-Signale an CH1 an und schließen Sie Sinuswellen-Signale mit derselben Frequenz und unterschiedlichen Phasen an CH2 an. Drücken Sie die Einstelltaste „Auto“, tippen Sie im Hauptmenü auf „Anzeige“ und wählen Sie dann unter „Zeitbasis“ die Option „XY“. Ziehen Sie die Signale so, dass sie in der Mitte des Bildschirms angezeigt werden.
  • Seite 67 Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-8 XY-Zeitbasis-Modus-Signal, zentriert auf dem Bildschirm Tippen Sie auf die Schaltfläche „Cursor“, um den horizontalen Cursor zu öffnen. Setzen Sie den Cursor y2 oben auf das Signal und den Cursor y1 unten auf das Signal. Notieren Sie den Δy-Wert in der oberen rechten Ecke des Bildschirms.
  • Seite 68 Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-9 Messung der Phasendifferenz und Verwendung des Cursors Die Phasendifferenz wird anhand der folgenden Formel berechnet. Wenn beispielsweise der erste Δy-Wert 9,97 V beträgt, ist der zweite Δy-Wert 5,72 V:...
  • Seite 69: Zoom -Modus

    Kapitel 3 Horizontales System Zoom- -Modus Zoom ist eine horizontal erweiterte Version der normalen Anzeige. Wenn Sie die Zoomfunktion öffnen, wird die Anzeige in zwei Teile geteilt (siehe Abbildung 3-11 Zoom-Schnittstelle). Der obere Teil des Bildschirms zeigt die normale Anzeigefensteransicht und der untere Teil die gezoomte Anzeigefensteransicht.
  • Seite 70 Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-10 Zoom-Schnittstelle Die Zoom-Fensteransicht ist der vergrößerte Teil des normalen Anzeigefensters. Mit „Zoom“ können Sie einen Teil des normalen Fensters horizontal vergrößert anzeigen, um mehr über die Signalanalyse zu erfahren. Zoom ein/aus: Öffnen Sie das Pulldown-Menü und tippen Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 71 Kapitel 3 Horizontales System Das Zoomfenster wird in einem Rahmen im normalen Fenster angezeigt, während der übrige Teil durch eine graue Schattierung verdeckt wird, die im Zoomfenster nicht angezeigt wird. Dieser Rahmen zeigt den normalen Scanbereich, der unten vergrößert wurde. Tippen Sie auf die Zeitbasis-Schaltfläche, um die Zeitbasis des Zoomfensters anzupassen.
  • Seite 72 Kapitel 3 Horizontales System Der Cursor, die mathematische Wellenform und die Referenzwellenform werden im normalen Fenster nicht angezeigt, können jedoch im Zoomfenster angezeigt werden. Wenn der Rollmodus gestoppt ist, kann der Zoom-Modus aktiviert werden. Tippen Sie auf „Run/Stop“ (Ausführen/Stoppen) i m Z o o m - M o d u s , um den Zoom-Modus automatisch zu deaktivieren.
  • Seite 73: Kapitel 4 Vertikales System

    Kapitel 4 Vertikales System Kapitel 4 Vertikales ssystem Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum vertikalen System des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellfunktionen und die Bedienung des vertikalen Systems des Oszilloskops der MO-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 74 Kapitel 4 Vertikales System Die folgende Abbildung zeigt das „CH1-Kanalmenü“, das nach dem Öffnen des CH1-Kanalmenüs angezeigt wird. Abbildung 4-1 Anzeigeoberfläche des Kanalmenüs...
  • Seite 75: Öffnen/Schließen Der Wellenform (Kanal-, Mathematik-, Referenz -Wellenformen)

    Kapitel 4 Vertikales System Der Grundpegel jedes angezeigten analogen Kanalsignals wird durch das Kanalanzeigesymbol ganz links auf dem Bildschirm angezeigt. Öffnen/Schließen der Wellenform (Kanal-, Mathematik-, Referenz -Wellenformen) Die Kanalsymbole auf der rechten Seite des Oszilloskop-Wellenformanzeigebereichs (durch Wischen nach oben oder unten zum Mathematikkanal und Referenzkanal wechseln) entsprechen den sechs Kanälen CH1, CH2, CH3, CH4, dem Mathematikkanal und dem Referenzkanal.
  • Seite 76 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-2 Aktueller Kanal und nicht aktueller Kanal Die Anzeigeinhalte der Oszilloskop-Kanalanzeigeschnittstelle umfassen die vertikale Skala, die Taste für die vertikale Skaleneinstellung, den Kopplungsmodus, die Invertierung und die Bandbreitenbegrenzung des Kanals, wie in Abbildung 4-3 dargestellt.
  • Seite 77 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-3 Kanalanzeigeschnittstelle Wenn CH1 eingeschaltet ist, aber nicht der aktuelle Kanal ist, tippen Sie auf die CH1-Wellenform oder die vertikale Empfindlichkeit oder die Kanalanzeige „ “ oder die vertikale Empfindlichkeitstaste oder die Taste zur Auswahl des aktuellen Kanals, um CH1 als aktuellen Kanal festzulegen, wie in Abbildung 4-4 dargestellt.
  • Seite 78 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-4 Kanal öffnen, schließen und umschalten...
  • Seite 79 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-5 Verwendung der Taste zur Auswahl des aktuellen Kanals...
  • Seite 80: Vertikale Empfindlichkeit Einstellen

    Kapitel 4 Vertikales System Tippen Sie auf das Symbol für den aktuellen Kanal am unteren Bildschirmrand, um das Menü zum Umschalten des aktuellen Kanals aufzurufen, und drücken Sie die Taste, um es zu aktivieren, wie in Abbildung 4-5 dargestellt. Tippen Sie auf die Taste im Menü, um den aktuellen Kanal umzuschalten.
  • Seite 81: Vertikale Position Einstellen

    Kapitel 4 Vertikales System Die vertikale Empfindlichkeitsskala (V/div) wird nach jeder Einstellung auf dem Kanalsymbol angezeigt. Beispielsweise bedeutet „ “, dass die aktuelle vertikale Empfindlichkeit von CH1 1,0 V/div beträgt. Der vertikale Empfindlichkeitskoeffizient passt die vertikale Empfindlichkeit des analogen Kanals in Schritten von 1-2-5 an (der Dämpfungskoeffizient der Sonde beträgt 1X), und der vertikale Empfindlichkeitsbereich der 1:1-Sonde beträgt 1 mV/div-10 V/div (optional mindestens 500 uV/div).
  • Seite 82: Öffnen Sie Das Kanal- Smenü

    Kapitel 4 Vertikales System Öffnen Sie das Kanal- smenü Wischen Sie mit dem Finger nach rechts über das Kanalsymbol, um das gewünschte Kanalmenü zu öffnen. Das Kanalmenü ist in Abbildung 4-6 dargestellt. Im vertikalen Menü können die Kanalwellenformumkehrung, die Kanalbandbreitenbegrenzung, der Sondentyp, der Sondenabschwächungsfaktor, der Kanalkopplungsmodus, die vertikale Erweiterungsreferenz, die Kanalkennzeichnung und die Kanalaktivierung/deaktivierung eingestellt werden.
  • Seite 83 Kapitel 4 Vertikales System 4.4.1 Kanal skop-Kopplung einstellen Tippen Sie auf das Symbol unter „Kopplungsmodus“ und wählen Sie im Popup-Fenster die Kanalkopplungsmodi „DC“, „AC“ und „GND“ aus. DC: DC-Kopplung. Sowohl die Gleichstromkomponente als auch die Wechselstromkomponente des gemessenen Signals können passieren und können verwendet werden, um Wellenformen bis zu 0 Hz ohne großen Gleichstromversatz anzuzeigen.
  • Seite 84 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-7 Gleichstromkopplung Abbildung 4-8 Wechselstromkopplung...
  • Seite 85 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-9 GND-Kopplung Hinweis: Diese Einstellung gilt nur für den aktuellen Kanal. Um vom aktuellen Kanal zu wechseln, tippen Sie einfach auf das Kanalsymbol, das Kanalanzeigesymbol oder die horizontale Position, auf die das Kanalanzeigesymbol zeigt, um direkt zu wechseln. Sie müssen das Menü nicht verlassen.
  • Seite 86: Bandbreitenbegrenzung Einstellen

    Kapitel 4 Vertikales System 4.4.2 Bandbreiten sbegrenzung einstellen Öffnen Sie das Kanalmenü, suchen Sie das Auswahlfeld „Bandbreite“ im Kanalmenü und stellen Sie die Bandbreitenbegrenzung, die Hochpassfilterung und die Tiefpassfilterung nach Bedarf ein. Volle Bandbreite: Lässt Signale aller Frequenzen durch. 20-MHz-Bandbreite: Es werden nur Signale mit Frequenzen unter 20 MHz durchgelassen, Signale über 20 MHz werden effektiv gedämpft. Hochpass: Nur Signale oberhalb der unteren Grenze der aktuell eingestellten Frequenz werden durchgelassen.
  • Seite 87 Kapitel 4 Vertikales System Der Unterschied in der Bandbreitenbegrenzung lässt sich anhand der Wellenform veranschaulichen. Die volle Bandbreite ist in Abbildung 4- 10 dargestellt, die 20-M-Bandbreite in Abbildung 4-11, der Hochpass in Abbildung 4-12 und der Tiefpass in Abbildung 4-13. Abbildung 4-10 Volle Bandbreite Abbildung 4-11 20-MHz-Bandbreite...
  • Seite 88 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-12 Hochpass Abbildung 4-13 Tiefpass 4.4.3 Wellenform- -Inversion Nach Auswahl von „Invertieren“ wird der Spannungswert der angezeigten Wellenform invertiert. Die Invertierung wirkt sich auf die Darstellung des Kanals aus. Bei Verwendung eines Basistriggers müssen Sie den Triggerpegel anpassen, um die Wellenform stabil zu halten.
  • Seite 89: Proben Styp Einstellen

    Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-14 Vor der Invertierung Abbildung 4-15 Nach der Invertierung 4.4.4 Proben styp einstellen Die Sondentypen werden in Spannungssonden und Stromsonden unterteilt. Schritte zur Einstellung des Sondentyps: Öffnen Sie das Kanalmenü, suchen Sie die Option „Sondentyp“ im Kanalmenü und wählen Sie dann:...
  • Seite 90: Proben-Dämpfungs Sverhältnis Einstellen

    Kapitel 4 Vertikales System ⚫ Vol – entspricht der Spannungssonde. ⚫ Cur – entspricht der Stromsonde. 4.4.5 Proben-Dämpfungs sverhältnis einstellen Bei Messungen mit einer Sonde können korrekte Messergebnisse nur erzielt werden, wenn das richtige Dämpfungsverhältnis der Sonde eingestellt ist. Um das Dämpfungsverhältnis der tatsächlichen Sonde anzupassen, muss das Kanal-Dämpfungsverhältnis im Kanalmenü entsprechend angepasst werden.
  • Seite 91 Kapitel 4 Vertikales System Dämpfungsverhältnis der Dämpfungsverhältnis der Dämpfungsverhältnis der Dämpfungsverhältnis der Sonde Dämpfungsverhältnis Sonde Dämpfungsverhältnis Sonde Dämpfungsverhältnis Sonde Dämpfungsverhältnis im Menü im Menü im Menü im Menü 0,001:1 1 mx 0,1:1 100 mx 10:1 1000:1 0,002:1 0,2:1 200mx 20:1 2000:1 0,005:1 0,5:1...
  • Seite 92: Vertikale Ausdehnungsreferenz

    Kapitel 4 Vertikales System 4.4.6 Vertikale Ausdehnungs -Referenz Bei Verwendung der vertikalen Erweiterung klicken Sie auf die Mitte oder den Nullpunkt. Mitte: Klicken Sie auf die Mitte, passen Sie die vertikale Skala an, und die Oszilloskop-Wellenform wird mit der Bildschirmmitte als Referenz erweitert.
  • Seite 93 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-16 Bezeichnung Hinweis: Die benutzerdefinierte Einstellung unterstützt bis zu 32 Zeichen.
  • Seite 94: Kanal-Eingangsimpedanz

    Kapitel 4 Vertikales System 4.4.8 Kanal-Eingangs simpedanz Wählen Sie die geeignete Impedanz entsprechend dem tatsächlich verwendeten Testkabel oder der Sonde aus. Sie können zwischen „1 MΩ“ und „50 Ω“ wählen. Die Standard-Eingangsimpedanz beträgt 1 MΩ. 1 MΩ – auch als hohe Impedanz bezeichnet – passt zu den meisten passiven Sonden und kann den Belastungseffekt des Oszilloskops auf das zu testende Gerät minimieren.
  • Seite 95 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-17 Kanaleingangsimpedanz...
  • Seite 96: Verzögerung Und Offset

    Kapitel 4 Vertikales System 4.4.9 Verzögerung und Offset der Phasen Verzögerung: Durch Anpassen der Kanalverzögerung können Sie eine Phasendifferenzkorrektur für jeden Kanal durchführen, um die Signalphasendifferenz zwischen verschiedenen Sonden auszugleichen. Der Einstellbereich liegt zwischen 1 ps und 100 ns. Offset: Durch Einstellen des Offsets kann der Kanal-Offset geändert werden, d. h. der Versatz der Wellenform relativ zum Nullpunkt. Die Einstellung des Offset-Bereichs hängt vom aktuellen Kanal-Dämpfungsverhältnis ab.
  • Seite 97 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-18 Feine Skaleneinstellung...
  • Seite 98: Trigger

    Kapitel 5 Auslösesystem Kapitel 5 Trigger system Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum Triggersystem des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellfunktionen und die Bedienung des Triggersystems der Oszilloskope der MO3-Serie zu verstehen. ⚫ ⚫ Neigungsauslöser Auslöser und Auslöseranpassung ⚫...
  • Seite 99 Kapitel 5 Auslösesystem Trigger und Trigger- seinstellung Was ist ein Trigger? Das Oszilloskop kann eine Wellenform nur dann erfassen, wenn sie zuerst eine voreingestellte Bedingung erfüllt. Diese Aktion der Erfassung der Wellenform gemäß der Bedingung ist der Trigger. Die sogenannte Erfassungswellenform ist das Signal, das das Oszilloskop erfasst und anzeigt.
  • Seite 100 Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-1 Stabil angezeigtes periodisches Signal Abbildung 5-2 Nicht stabil angezeigtes periodisches Signal Wählen Sie das Segment aus, das Sie aus einem schnellen und komplexen Signal beobachten möchten.
  • Seite 101 Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-3 Anormales Signal in periodischen Signalen Abbildung 5-4 Durch Einstellen des Triggerpegels erfasstes abnormales Signal Was ist ein erzwungener Trigger? Wenn das Oszilloskop die Triggerbedingungen nicht erfüllt, wird ein Trigger künstlich oder automatisch vom Oszilloskop erzeugt. Dies wird als erzwungener Trigger bezeichnet.
  • Seite 102 Kapitel 5 Auslösesystem In den Triggereinstellungen gibt es in der Regel eine Option für den Triggermodus, der auf „Normal“ oder „Auto“ eingestellt werden kann. Bei der normalen Triggerung erfolgt die Triggerung gemäß den eingestellten Bedingungen. Die automatische Triggerung ist eine Art der erzwungenen Triggerung.
  • Seite 103 Kapitel 5 Auslösesystem Wenn wir eine bestimmte Triggerbedingung für ein bestimmtes Signal festlegen, insbesondere wenn das Zeitintervall für die Erfüllung der Triggerbedingung lang ist, müssen wir den Triggermodus auf „Normal“ einstellen, um zu verhindern, dass das Oszilloskop automatisch einen erzwungenen Trigger auslöst. Abbildung 5-6 zeigt eine konzeptionelle Darstellung des Erfassungsspeichers.
  • Seite 104 Kapitel 5 Auslösesystem Nachrichten. Die Anzahl der verfügbaren Verzögerungsbereiche (Pre-Trigger- und Post-Trigger-Nachrichten) hängt von der ausgewählten Zeitbasis und Speichertiefe ab. Triggerposition einstellen (horizontale Verzögerung) Wenn Sie mit den Fingern im Wellenformanzeigebereich nach links und rechts wischen, verschiebt sich der Triggerpunkt horizontal, die horizontale Verzögerungszeit ändert sich und die Verzögerungszeit wird oben in der Mitte des Bildschirms angezeigt, d.
  • Seite 105 Kapitel 5 Auslösesystem Wenn sich der Triggerpunkt auf der linken Seite der Mittellinie des Wellenformanzeigebereichs befindet, wird die Verzögerungszeit als positiver Wert angezeigt. Wenn sich der Triggerpunkt auf der rechten Seite des Zeitreferenzpunkts befindet, wird die Verzögerungszeit als negativer Wert angezeigt. Wenn sich der Triggerpunkt mit der Mittellinie des Wellenformanzeigebereichs überschneidet, beträgt die Verzögerungszeit null.
  • Seite 106 Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-8 Triggerpegel Triggerpegel einstellen Der Triggerpegel kann grob und fein eingestellt werden. Grobjustierung: Schieben Sie den Regler im Bereich für die Triggerpegelanpassung nach oben oder unten.
  • Seite 107: Triggereinstellungs-Shortcut

    Kapitel 5 Auslösesystem Feineinstellung: Tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um die Auslöseschwelle fein einzustellen. Triggereinstellungs-Shortcut Wischen Sie vom Schieberegler für die Triggerstufe nach links, um die Schnellzugriffstaste für die Triggereinstellung zu öffnen, die die Triggerquelle, den Triggermodus usw.
  • Seite 108 Kapitel 5 Auslösesystem Trigger-Verzögerungszeit einstellen Die Trigger-Hold-off-Zeit kann die Wartezeit des Oszilloskops nach dem Trigger und vor der Wiederverbindung der Triggerschaltung einstellen. Während der Hold-off-Zeit löst das Oszilloskop erst nach Ablauf der Hold-off-Zeit erneut aus. Die Hold-off-Zeit kann verwendet werden, um komplexe Wellenformen stabil zu triggern. Die Trigger-Hold-off-Zeit reicht von 200 ns bis 10 s. Die Haltezeit kann verwendet werden, um wiederholte Wellenformen mit mehreren Flanken (oder anderen Ereignissen) zwischen den Wellenformwiederholungen zu triggern.
  • Seite 109: Trigger-Hold-Off-Zeit Einstellen

    Kapitel 5 Auslösesystem Trigger-Hold-off-Zeit einstellen: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen. Tippen Sie unter „Allgemein“ auf das Kästchen hinter „Ablehnungszeit“, um die Schnittstelle zur Einstellung der Haltezeit zu öffnen. Die Triggerzeit wird oben links angezeigt, die Feineinstellungsskala oben rechts und die Grobeinstellungsskala unten, wie in Abbildung 5-11 dargestellt.
  • Seite 110 Kapitel 5 Auslösesystem Wird in der Regel für komplexe Wellenformen verwendet. Die richtige Rejection-Einstellung ist normalerweise etwas kleiner als eine Wiederholung der Wellenform. Die Einstellung der Hold-off-Zeit auf diese Zeit kann zum einzigen Triggerpunkt für die sich wiederholende Wellenform werden. Das Ändern der Zeitbasiseinstellung hat keinen Einfluss auf die Trigger-Haltezeit.
  • Seite 111: Einstellung

    Kapitel 5 Auslösesystem Flanken -Trigger Wenn die Flanke des Triggersignals einen bestimmten Triggerpegel erreicht, wird das eingestellte Signal ausgelöst und erzeugt. Der Trigger erfolgt entweder an der steigenden Flanke (Symbol oben auf dem Bildschirm), der fallenden Flanke ( ) oder der doppelten Flanke ( Der Triggerpegel kann eingestellt werden, um die vertikale Position des Triggerpunkts an der Triggerflanke zu ändern, d.
  • Seite 112 Kapitel 5 Auslösesystem CH4 als Triggersignalquelle festlegen Ansteigende Flanke Signalauslösung bei steigender Flanke einstellen Steigung Fallende Flanke Signalauslösung auf fallende Flanke einstellen Doppelte Flanke Signalauslösung entweder auf steigende oder fallende Flanke einstellen AC- und DC-Komponenten, die Triggersignale durchlassen Filterung der Gleichstromkomponente von Triggersignalen HF-Unterdrückung Unterdrückt Signale über 50 kHz in Triggersignalen Kopplung...
  • Seite 113 Kapitel 5 Auslösesystem ⚫ Triggerquelle: CH1; ⚫ Trigger-Kopplungsmodus: DC; ⚫ Triggerflanke: Anstieg. Abbildung 5-12 Menü „Edge Trigger Setting“ (Einstellung für Flankentrigger) Passen Sie den Triggerpegel an, um sicherzustellen, dass die Wellenform stabil getriggert werden kann, z. B. wird der Triggerpegel auf 1 V eingestellt.
  • Seite 114 Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-13 Menü „Triggerkopplung“ DC-Kopplung – ermöglicht den Eintritt von DC- und AC-Signalen in den Triggerpfad. AC-Kopplung – entfernt jegliche DC-Offset-Spannung aus der Triggerwellenform. Wenn die Wellenform einen großen DC-Offset aufweist, kann durch Verwendung der AC-Kopplung eine stabile Flankentriggerung erreicht werden.
  • Seite 115 Kapitel 5 Auslösesystem Wenn die Wellenform niederfrequente Störgeräusche enthält, kann durch die Niederfrequenz-Unterdrückungskopplung eine stabile Flankentriggerung erreicht werden. NoiseRej. (Noise Rejection Coupling) – Die Rauschunterdrückung kann dem Triggerschaltkreis zusätzliche Hysterese hinzufügen. Durch Vergrößern des Trigger-Hysterese-Bands kann die Möglichkeit einer Rauschtriggerung verringert werden. Allerdings wird dadurch auch die Triggerempfindlichkeit verringert, sodass zum Triggern des Oszilloskops ein etwas größeres Signal erforderlich ist.
  • Seite 116 Kapitel 5 Auslösesystem Triggeroption Einstellung Beschreibung CH2 als Triggersignalquelle festlegen CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Positiv Trigger bei Einstellung der positiven Impulsbreite von Signalen Polarität Negativ Auslöser beim Einstellen der negativen Impulsbreite von Signalen <T Auslösen, wenn die Signalimpulsbreite kleiner als die Impulsbreite T ist >T Auslösen, wenn die Signalimpulsbreite größer als die Impulsbreite T ist Triggerbedingung...
  • Seite 117 Kapitel 5 Auslösesystem Auslöseschritte der Impulsbreite mit positiver Polarität: (am Beispiel von CH1) Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen, wählen Sie den Impulsbreiten-Trigger im Triggertyp aus und stellen Sie den Impulsbreiten-Trigger wie in Abbildung 5-14 gezeigt ein: ⚫...
  • Seite 118: Auswahl Der Impulspolarität

    Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-14 Menü „Einstellung des Impulsbreiten-Triggers“ Beschreibung der Einstellung für den Impulsbreiten-Trigger: Auswahl der Impulspolarität Das Symbol für die ausgewählte Impulspolarität wird in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt. Der positive Impuls ist höher als der aktuelle Triggerpegel (Symbol für positiven Impuls CH1 ), und der negative Impuls ist niedriger als der aktuelle Triggerpegel (Symbol für negativen Impuls CH1 ).
  • Seite 119 Kapitel 5 Auslösesystem Polarität ausgelöst wird und die Einschränkungen zutreffen, erfolgt die Triggerung beim Übergang von hoch nach niedrig des Impulses; bei Auslösung durch einen Impuls mit negativer Polarität und zutreffenden Einschränkungen erfolgt die Triggerung beim Übergang von niedrig nach hoch. (Abbildung 5-15 Negativer Impuls-Pegelwechsel) Abbildung 5-15 Negativer Polaritätsimpuls-Pegelwechsel Auslösebedingung und Einstellung der Impulsbreite...
  • Seite 120: Trigger

    Kapitel 5 Auslösesystem Zeitbeschränkungen, die in der Triggerbedingung eingestellt werden können: <, >, =, ≠. ⚫ Kleiner als der Zeitwert (<) Wenn beispielsweise für einen positiven Impuls T<80 ns eingestellt ist, erfolgt die Auslösung nur dann stabil, wenn die Impulsbreite kleiner als 80 ns ist (Abbildung 5-16 Auslösezeit T<80 ns).
  • Seite 121 Kapitel 5 Auslösesystem Trigger Abbildung 5-17 Triggerzeit T>80 ns ⚫ Gleich dem Zeitwert (=) Wenn beispielsweise für einen positiven Impuls T=80 ns eingestellt ist, erfolgt die Auslösung nur dann stabil, wenn die Impulsbreite 80 ns beträgt (Abbildung 5-18 Auslösezeit T=80 ns). Trigger Abbildung 5-18 Triggerzeit T=80 ns ⚫...
  • Seite 122 Kapitel 5 Auslösesystem Beispielsweise wird bei einem positiven Impuls, wenn T≠80ns eingestellt ist, der Trigger nur dann stabil ausgelöst, wenn die Impulsbreite nicht gleich 80ns ist (Abbildung 5-19 Triggerzeit T≠80ns). Trigger Abbildung 5-19 Triggerzeit T≠80ns Die Triggerimpulsbreite kann auf 8 ns bis 10 s eingestellt werden. Tippen Sie auf das Einstellungsfeld für die Impulsbreite „...
  • Seite 123 Kapitel 5 Auslösesystem Logik -Trigger Der Trigger wird ausgelöst, wenn der Pegel zwischen den analogen Kanälen eine bestimmte logische Operation (AND, OR, NAND, NOR) erfüllt und die Signalspannung den eingestellten Triggerpegel und die Triggerlogikbreite (8 ns bis 10 s) erreicht. Die Beschreibungen des Menüs „Logic Trigger“...
  • Seite 124 Kapitel 5 Auslösesystem Niedrig CH3 auf niedrig einstellen Keine CH3 auf „Keine“ setzen Hoch CH4 als hoch einstellen Niedrig CH4 als niedrig einstellen Keine CH4 auf „Keine“ setzen Wählen Sie die Logik der Triggerquelle als „AND“ aus. ODER Wählen Sie die Logik der Triggerquelle als „ODER“ aus. Auslösungslogik NAND Wählen Sie die Logik der Triggerquelle als „NAND“...
  • Seite 125 Kapitel 5 Auslösesystem Hinweise: Die Bedingungen „größer als“, „kleiner als“, „gleich“ oder „ungleich“ zeigen an, dass der Fehler 6 % beträgt. Schritte zur logischen Triggerung zwischen Kanälen: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen, wählen Sie im Triggertyp „Logik-Trigger“ aus und stellen Sie den Logik-Trigger wie in Abbildung 5-21 gezeigt ein: ⚫...
  • Seite 126: Beschreibung Der Logik-Trigger-Einstellung

    Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-21 Menü „Logik-Trigger-Einstellung“ Beschreibung der Logik-Trigger-Einstellung: Einstellung des Logikpegels Wählen Sie nach der Triggerquelle „High“, „Low“ oder „None“ für den Kanal aus. Der entsprechende Triggerpegelwert wird in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt. Hoch: bedeutet einen Wert, der höher als der aktuelle Triggerpegel ist, und das Symbol lautet „ “.
  • Seite 127 Kapitel 5 Auslösesystem Triggerpegelkanal umschalten: Tippen Sie auf den Pfeil der Triggerpegel-Schiebereglerleiste oder verwenden Sie die Triggereinstellungs- Verknüpfung Logische Bedingungen Wahr: Auslösen, wenn sich die Logik in den Wert „wahr“ ändert Falsch: Auslösen, wenn sich die Logik in einen falschen Wert ändert Abbildung 5-22 Triggerpegel-Einstellung...
  • Seite 128 Kapitel 5 Auslösesystem Die Impulsbreite des Triggers kann auf 8 ns bis 10 s eingestellt werden. Tippen Sie auf das Zeit-Einstellungsfeld ( ), um die Zeitanpassungsschnittstelle aufzurufen und die Logikzeit anzupassen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Einstellung der Impulsbreite”. Nth Edge Trigger Wenn das Triggersignal nach der angegebenen Leerlaufzeit an der N-ten Flanke ausgelöst wird, handelt es sich um einen N-ten Flankentrigger.
  • Seite 129 Kapitel 5 Auslösesystem Auslöseoption Einstellung Beschreibung Ansteigende Flanke Signalauslösung bei steigender Flanke einstellen Flank Fallende Flanke Signalauslösung auf fallende Flanke einstellen N-te Flanke 1~65535 Trigger auf N-te Flanke nach Leerlaufzeit einstellen Stellen Sie CH1 so ein, dass er nach 500 µs auf die 5. steigende Flanke triggert. Die Schritte sind wie folgt: Tippen Sie im Hauptmenü...
  • Seite 130 Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-23 Menü „Nth Edge Trigger“ Passen Sie den Triggerpegel an, um sicherzustellen, dass die Wellenform stabil getriggert werden kann, beispielsweise wird der Triggerpegel auf 1,64 V eingestellt.
  • Seite 131 Kapitel 5 Auslösesystem Runt- -Trigger Durch Einstellen der oberen und unteren Schwellenwerte wird ein Impuls getriggert, der einen Schwellenwert überschreitet, aber einen zweiten Schwellenwert nicht überschreitet. Es stehen zwei Typen zur Verfügung: positiver Kurzimpuls und negativer Kurzimpuls. Positiver kurzer Impuls Hoher Pegel Niedriger Pegel...
  • Seite 132: Kapitel 6 Analysesystem

    Kapitel 6 Analysesystem Triggeroption Einstellung Beschreibung CH2 als Triggersignalquelle festlegen CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Positiv Signal so einstellen, dass es bei positivem Runt-Impuls triggert Polarität Negativ Signal so einstellen, dass es bei negativem Runt-Impuls auslöst Beliebig Signal so einstellen, dass es bei positiven oder negativen Runt-Impulsen auslöst <T Auslösen, wenn die Signalimpulsbreite kleiner als die Impulsbreite T ist...
  • Seite 133 Kapitel 5 Auslösesystem Triggeroption Einstellung Beschreibung Breite Abbildung 5-25 Menü „Runt-Trigger-Einstellung“...
  • Seite 134 Kapitel 5 Auslösesystem Steigungs -Trigger Slope Trigger bedeutet, dass der Trigger ausgelöst wird, wenn die Wellenform eine festgelegte Zeitbedingung von einem Pegel zum anderen erreicht. Positive Steigungszeit: Zeit, die die Wellenform benötigt, um von niedrig nach hoch zu gehen. Negative Steigungszeit: Zeit, die die Wellenform benötigt, um von hoch nach niedrig zu gelangen.
  • Seite 135 Kapitel 5 Auslösesystem Auslöseoption Einstellung Beschreibung CH1 als Triggersignalquelle festlegen CH2 als Triggersignalquelle festlegen Triggerquelle CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Ansteigend Trigger bei positiver Signalflanke setzen Flanke Fallend Trigger auf negative Signalflanke setzen Beliebig Trigger bei Erkennung einer Signalflankenänderung setzen <T Trigger, wenn die Signalflankenhaltezeit kleiner als T ist Triggerbedingu...
  • Seite 136 Kapitel 5 Auslösesystem Stellen Sie den Steigungsstatus von CH1 auf Anstiegs- und Haltezeit kleiner als 30 us ein. Die Schritte sind wie folgt: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Triggermenü zu öffnen, wählen Sie den Steigungs-Trigger im Triggertyp aus und stellen Sie den Steigungs-Trigger wie in Abbildung 5-27 gezeigt ein: ⚫...
  • Seite 137 Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-27 Menü „Slope Trigger Setting“ (Einstellung des Steigungsauslösers) Die Steigungshaltezeit kann auf 8 ns bis 10 s eingestellt werden. Hinweis: Eine stabile Triggerwellenform kann nur erzielt werden, wenn der Kanal ausgewählt wird, an den Signale als Triggerquelle angeschlossen sind.
  • Seite 138 Kapitel 5 Auslösesystem Timeout- -Trigger Ein Timeout-Trigger tritt ein, wenn die Zeit vom Schnittpunkt von Signal und Triggerpegel bis über (oder unter) den Triggerpegel die eingestellte Zeit erreicht, wie in Abbildung 5-28 dargestellt: Dauer Eingestellter Pegel Abbildung 5-28 Schematische Darstellung des Timeout-Triggers Die Beschreibungen des Timeout-Trigger-Menüs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Auslöser...
  • Seite 139 Kapitel 5 Auslösesystem CH1 als Triggersignalquelle festlegen CH2 als Triggersignalquelle festlegen Triggerquelle CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Wählen Sie diese Option, um die Zeit zu zählen, wenn die steigende Flanke des Eingangssignals Positiv Auslösepegel erreicht. Wählen Sie diese Option, um die Zeit zu zählen, wenn die fallende Flanke des Eingangssignals den Polarität Negativ Triggerpegel...
  • Seite 140 Kapitel 5 Auslösesystem Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Triggermenü zu öffnen, wählen Sie unter „Triggertyp“ die Option „Timeout- Trigger“ aus und stellen Sie den Timeout-Trigger wie in Abbildung 5-29 gezeigt ein: ⚫ Triggerquelle: CH1; ⚫ Flanke: positiv; ⚫...
  • Seite 141 Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-29 Zeitüberschreitungs-Trigger Video- -Trigger Die Triggermethode für Videosignale hängt vom Videoformat ab. Im Allgemeinen gibt es die Formate PAL/625, SECAM, NTSC/525, 720P, 1080I und 1080P. Der Videotrigger kann bei verschiedenen Spannungsskalen ausgelöst werden, und die...
  • Seite 142 Kapitel 5 Auslösesystem geeignete Spannungsskala kann nach Bedarf angepasst werden, um die Wellenform zu beobachten. Die Beschreibungen des Videotrigger- Menüs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Trigger Einstellung Beschreibung Option CH1 als Triggersignalquelle festlegen CH2 als Triggersignalquelle festlegen Triggerquelle CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle einstellen Positiv Signal mit positiver Polarität als Trigger einstellen...
  • Seite 143 Kapitel 6 Analysesystem Trigger Einstellung Beschreibung Option 720P Basierend auf 720P (50 Hz, 60 Hz) Signalauslöser 1080I Basierend auf 1080I (50 Hz, 60 Hz) Signalauslöser Basierend auf 1080P (24 Hz, 25 Hz, 30 Hz, 50 Hz, 60 Hz) Signal 1080P Trigger Leitung Triggerleitungen...
  • Seite 144 Kapitel 5 Auslösesystem Trigger Einstellung Beschreibung Option 625 Zeile (PAL, SECAM) 263 ungerade Zeile, 262 gerade Trigger Zeile (NTSC) Zeile Auslöser auf einer bestimmten Zeile in ungeraden oder geraden Feldern 750 Zeile (720P) 1125 Zeilen (1080I, 1080P) Stellen Sie CH1 als Triggerkanal ein, positive Polarität, NTSC-Standardvideo, alle Felder triggern, und die Schritte sind wie folgt: Tippen Sie im Hauptmenü...
  • Seite 145 Kapitel 5 Auslösesystem ⚫ Polarität: positiv; ⚫ Standard: 525/NTSC; ⚫ Trigger: Ungerade Felder...
  • Seite 146 Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-30 Videoauslöser...
  • Seite 147 Kapitel 5 Auslösesystem Hinweise: ⚫ Um die Wellenformdetails im Videosignal besser beobachten zu können, stellen Sie zunächst eine größere Speichertiefe ein. ⚫ Da das digitale Oszilloskop über eine mehrstufige Graustufenanzeigefunktion verfügt, kann während der Trigger-Fehlersuche des Videosignals eine unterschiedliche Helligkeit die Frequenz verschiedener Teile des Signals widerspiegeln. Erfahrene Benutzer können die Qualität des Signals während des Debugging-Prozesses schnell beurteilen und abnormale Zustände erkennen.
  • Seite 148: Kapitel 6 Analyse- Ssystem

    Kapitel 6 Analysesystem Kapitel 6 Analyse- ssystem Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum Analysesystem des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Funktionen und die Bedienung des Analysesystems des Oszilloskops der MO3-Serie zu verstehen. ⚫ Automatische Messung ⚫...
  • Seite 149 Kapitel 6 Analysesystem Automatische Messung der Messungseinstellung Von oben nach unten wischen, das Hauptmenü öffnen und auf „Messen“ tippen, um das Messmenü aufzurufen. Das Messmenü enthält 23 Messpunkte. Das Messmenü, die Anzeige des ausgewählten Messpunkts und die Messpunktanzeige sind in Abbildung 6-1 dargestellt: Abbildung 6-1 Menü...
  • Seite 150 Kapitel 6 Analysesystem Automatische Messung Kanal auswählen: Wählen Sie den zu messenden Kanal über dem Messmenü aus. Messung auswählen: Wählen Sie den gewünschten Messpunkt im Messmenü aus. Der ausgewählte Messpunkt wird im Anzeigebereich „Ausgewählte Parameter“ unten angezeigt. Messpunkt abbrechen: Tippen Sie im Anzeigebereich „Ausgewählte Parameter“ unterhalb des Messmenüs auf den zu löschenden Messpunkt oder tippen Sie auf die Schaltfläche „...
  • Seite 151 Kapitel 6 Analysesystem Wischen Sie von unten nach oben, öffnen Sie das Pulldown-Menü (siehe Abbildung 6-2) und klicken Sie a u f „ “ , um alle Messwerte zu öffnen und den aktuellen Messwert des Kanals anzuzeigen. Wechseln Sie zum aktuellen Kanal, um alle Messwerte der anderen Kanäle, wie in Abbildung 6-3 gezeigt;...
  • Seite 152 Kapitel 6 Analysesystem Abbildung 6-3 Alle Messungen...
  • Seite 153 Kapitel 6 Analysesystem Anstiegszeit Abfallzeit Schwellenwert Obergrenze Negative Positive Impulsbreite Impulsbreite Schwellenwert-Median Schwellenwert-Untergrenze Periode Abbildung 6-4 Zeitparameter Periode Zeitpunkt des ersten vollständigen Signalzyklus in der Wellenform Frequenz Kehrwert der Periodenzeit Anstiegszeit Die Zeit, die die steigende Flanke des ersten Impulses der Wellenform benötigt, um von 10 % auf 90 % der Amplitude anzusteigen, wobei benutzerdefinierte Schwellenwerte unterstützt werden...
  • Seite 154: Verzögerung

    Kapitel 6 Analysesystem Abfallzeit Die Zeit, die die fallende Flanke des ersten Impulses der Wellenform benötigt, um von 90 % auf 10 % der Amplitude zu fallen, unterstützt benutzerdefinierte Schwellenwerte Verzögerung Kann die Zeitverzögerung zwischen steigenden oder fallenden Flanken zwischen Kanälen messen, mit sechzehn gültigen Messkombinationen. Verzögeru Abbildung 6-5 Schematische Darstellung der Verzögerungsmessung Öffnen Sie das Menü...
  • Seite 155 Kapitel 6 Analysesystem Der linke Kanal ist standardmäßig als aktueller Kanal eingestellt, andere Kanäle können über den geöffneten Kanalbereich ausgewählt werden (mit Ausnahme des Referenzkanals); es gibt vier Flankenauswahlen: erste steigende Flanke, erste fallende Flanke, letzte steigende Flanke, letzte fallende Flanke. Der rechte Kanal ist ein Kontrastverzögerungskanal, der zwischen jedem Kanal und dem Mathematikkanal ausgewählt werden kann.
  • Seite 156: Negative Impulsbreite

    Kapitel 6 Analysesystem Positive Impulsbreite Gemessener Wert des ersten positiven Impulses in der Wellenform, unter Berücksichtigung der Zeit zwischen zwei Punkten mit 50 % Amplitude Negative Impulsbreite Gemessener Wert des ersten negativen Impulses in der Wellenform, gemessen als Zeit zwischen zwei Punkten mit 50 % Amplitude Burstbreite Dauer eines Bursts, gemessen über die gesamte Wellenform Überschwingen...
  • Seite 157 Kapitel 6 Analysesystem Zeitmessung. Die Zeitdauer, um die eine Wellenform einer anderen Wellenform voraus ist oder hinterherhinkt, ausgedrückt in Grad, wobei 360° einen Wellenformzyklus umfassen. Periode Verzög erung Abbildung 6-6 Schematische Darstellung der Phasenmessung Spitze-Spitze Bei der gesamten Wellenformmessung gilt: Spitze-Spitze = max - min Amplitude In der gesamten Wellenformmessung gilt: Amplitude = hoch (100 %) - niedrig (0 %) Die folgende Abbildung zeigt die Spannungsmesspunkte.
  • Seite 158 Kapitel 6 Analysesystem Mit der Einstellung für den Kanalsondentyp wird die Maßeinheit für jeden Eingangskanal auf Volt oder Ampere eingestellt. Siehe „4.4.4 Sondentyp einstellen“. Amplitude Spitze-Spitze Abbildung 6-7 Spannungsmessung Hoch Nehmen Sie 100 % der gesamten Wellenform und berechnen Sie den Wert entweder mit der Min/Max- oder der Histogramm-Methode. Niedrig Nehmen Sie 0 % der gesamten Wellenform und berechnen Sie den Wert entweder mit der Min/Max- oder der Histogramm-Methode.
  • Seite 159 Kapitel 6 Analysesystem Höchster positiver Spitzenwert, gemessen über die gesamte Wellenform Höchster negativer Spitzenwert, gemessen über die gesamte Wellenform Wahrer Effektivwert über die gesamte Wellenform C RMS Wahrer Effektivwert des ersten Zyklus in der Wellenform Mittelwert Arithmetischer Mittelwert über die gesamte Wellenform C mean Arithmetischer Mittelwert über den ersten Zyklus in der Wellenform...
  • Seite 160 Kapitel 6 Analysesystem AC-Mittelwert Der tatsächliche Effektivwert der Wechselstromkomponente der gesamten Wellenform Positive Steigung Das Verhältnis der Differenz zwischen den hohen und niedrigen Werten der ersten Anstiegsflanke der Wellenform zur Anstiegszeit Negative Steigung Das Verhältnis der Differenz zwischen dem niedrigen und dem hohen Wert der ersten fallenden Flanke der Wellenform zur Fallzeit Hinweis: Wenn die für die Messung erforderliche Wellenform nicht vollständig auf dem Bildschirm angezeigt wird, wird an der Position des Messwerts „Forward Clipping“...
  • Seite 161 Kapitel 6 Analysesystem Wenn der Quellkanal abgeschnitten ist, entspricht der Messwert der mathematischen Wellenform dem Wert des Quellkanals während des Bildschirmwellen-Clippings. Statistik Wischen Sie von oben nach unten, um das Hauptmenü zu öffnen, tippen Sie auf „Messen“ und wählen Sie dann „Statistik“, um das Statistikmenü...
  • Seite 162 Kapitel 6 Analysesystem Abbildung 6-8 Statistik Messbereich...
  • Seite 163 Kapitel 6 Analysesystem Die automatische Messung berechnet standardmäßig die Wellenform des gesamten Bildschirms, kann aber auch so eingestellt werden, dass nur die Wellenform innerhalb des Cursors berechnet wird. Öffnen Sie das Hauptmenü, wählen Sie „Messung“ und klicken Sie auf „Einstellungen“, um den Messbereich festzulegen.
  • Seite 164 Kapitel 6 Analysesystem Automatische Auswahl des Messbereichs als Cursor Anzeige Öffnen Sie das Hauptmenü, wählen Sie „Messung“ und klicken Sie auf das Untermenü „Einstellungen“, um die Anzeige für Messelemente zu öffnen, wie in Abbildung 6-10 dargestellt.
  • Seite 165 Kapitel 6 Analysesystem 6-10 Anzeige schaltet sich ein Nach dem Öffnen des Indikators können Sie auf die angezeigten Messwerte klicken. Die ausgewählten Messwerte werden mit einem blauen Rahmen hervorgehoben, und ihre Berechnungsobjekte werden in der Wellenform mit weißen Linien angezeigt. Wie in Abbildung 6-11 dargestellt, ist im unteren Messwertanzeigebereich „High“...
  • Seite 166 Kapitel 6 Analysesystem 6-11 Indikator Messschwelle Jeder Kanal (CH1, CH2, CH3, CH4, Math) kann unabhängige Schwellenwerteinstellungen haben, und der Schwellenwerttyp kann wie in Abbildung 6-12 gezeigt als „%“ oder „Absolutwert“ ausgewählt werden.
  • Seite 167 Kapitel 6 Analysesystem 6-12 Schwellenwerteinstellung Die Einstellung des Schwellenwerts wirkt sich auf die Ergebnisse der Messgrößen aus. Die Einstellungen für den oberen und unteren Wert wirken sich auf die Messergebnisse für die Anstiegs- und Abfallzeit aus. Die Einstellung des Medianwerts wirkt sich auf Zeitparameter wie Impulsbreite, Frequenz, Verzögerung, Tastverhältnis, Phase usw.
  • Seite 168 Kapitel 6 Analysesystem 6-13 Impulsbreite, wenn der Median-Schwellenwert auf 80 % eingestellt ist...
  • Seite 169: Frequenzmesser- Smessung

    Kapitel 6 Analysesystem Frequenzmesser- smessung Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Messen und Zählen“, um das Einstellungsmenü für den Hardware-Frequenzmesser aufzurufen, und wählen Sie den zu messenden Kanal aus, wie in Abbildung 6-14 dargestellt. Der gemessene Wert wird in der oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt, wie in Abbildung 6-15 dargestellt.
  • Seite 170: Cursor

    Kapitel 6 Analysesystem Abbildung 6-15 Frequenzmessgerät-Messung Cursor Öffnen Sie den Cursor und platzieren Sie ihn auf dem Messpunkt, um den Messwert der Wellenform abzulesen. Es gibt zwei Arten von Cursorn: den horizontalen Cursor und den vertikalen Cursor. Der horizontale Cursor misst die vertikale Richtung, der vertikale Cursor misst die horizontale Richtung, wie in Abbildung 6-16 dargestellt.
  • Seite 171 Kapitel 6 Analysesystem Abbildung 6-16 Beschreibung der Cursor-Messung Hinweis: △ Messwert: Zeigt die Differenz zwischen zwei Cursorpositionen an.
  • Seite 172 Kapitel 6 Analysesystem Spannungsmesswerte hinter Y1, Y2: Zeigen die Position der aktivierten horizontalen Cursor relativ zum Nullpotenzial an. Zeitmessungen hinter X1, X2: Zeigen die Position der aktivierten vertikalen Cursor relativ zum Triggerpunkt an. 1/△X: Frequenz Vertikaler Cursor ein: Tippen Sie auf das Cursor-Symbol , um die vertikalen Cursor zu öffnen.
  • Seite 173 Kapitel 6 Analysesystem Abbildung 6-17 Cursorauswahlfeld öffnen und Cursor schließen Beschreibungen der vertikalen Cursorbewegung:...
  • Seite 174: Horizontaler Cursor Ein/Aus Und Aktivierung

    Kapitel 6 Analysesystem Halten Sie die Cursor-Anzeigelinie auf dem Bildschirm mit einem Finger gedrückt, um den Cursor grob einzustellen. Tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um den gerade eingestellten Cursor fein einzustellen. Cursorverknüpfung: Wenn der Cursor geöffnet ist, gleiten Sie mit zwei Fingern und rufen Sie den Cursorverknüpfungszustand auf. Hinweis: Während des Gleitvorgangs wird die aktuelle Operation geändert, sofern nicht beide Finger den Bildschirm verlassen.
  • Seite 175 Kapitel 6 Analysesystem Wenn vertikale Cursor aktiviert sind, bewegen sich die beiden Cursor gemeinsam, um die Impulsbreite in der Impulssequenz zu überprüfen. Abbildung 6-19 Cursor-Messung im XY-Modus Im Abbildung 6-18 Cursor-Messung der Impulsbreite horizontalen XY-Modus zeigt der X-Cursor den CH1-Wert (V oder A) und der Y-Cursor den CH2-Wert (V oder A) an. Erzwungene Auswahl des aktuellen Kanalcursors: Öffnen Sie das Hauptmenü...
  • Seite 176 Kapitel 6 Analysesystem auf den ausgewählten Kanal gesetzt und ändert sich nicht mehr mit der Änderung des aktuellen Kanals. Wie in Abbildung 6-20 dargestellt, ist der aktuelle Kanal CH2 und der aktuelle Kanalkursor CH4. 6-20 Auswahlmenü für den aktuellen Kanalcursor...
  • Seite 177: Kapitel 7 Speicher

    Kapitel 7 Lagerung Kapitel 7 Speicher Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zur Bildschirmaufnahmefunktion und zur Speichertiefe des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um das Speichersystem des Oszilloskops der MO3-Serie zu verstehen. ⚫ Bildschirmaufnahmefunktion ⚫ Videoaufzeichnung ⚫ Wellenformspeicherung ⚫...
  • Seite 178 Kapitel 7 Lagerung Bildschirmaufnahme- sfunktion Die Bildschirmaufnahmefunktion kann die Anzeigeinformationen auf dem aktuellen Bildschirm lokal im Bildformat speichern. Bildschirmaufnahme: Tippen Sie auf das Symbol „ “ , um einen Screenshot innerhalb der Oscilloscope-App-Oberfläche zu erstellen. Oder doppelklicken Sie auf die Ein-/Aus-Taste, um einen Screenshot einer beliebigen Oberfläche zu erstellen. Weitere Informationen zum Anzeigen von Bildern finden Sie unter „12.6 Bildanzeige“.
  • Seite 179 Kapitel 7 Lagerung Zeitstempel und inverse Farben Das Oszilloskop verfügt über die Funktion, Farben umzukehren und Zeitstempel zu Screenshots hinzuzufügen. Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Speichern“ und rufen Sie das Bildmenü auf. Schalten Sie die Schaltflächen „Zeitstempel“ und „Inverse Farbe“ nach Bedarf ein oder aus.
  • Seite 180: Videoaufzeichnung

    Kapitel 7 Lagerung Video- -Aufzeichnung Die Videoaufzeichnungsfunktion ähnelt der Bildschirmaufnahmefunktion, wobei die Anzeigeinformationen des aktuellen Bildschirms lokal im Videoformat gespeichert werden können. Die Videoaufzeichnung erfolgt in Nicht-Oszilloskop-Anwendungen durch Herunterziehen von oben, Öffnen des Pulldown-Menüs, Antippen des Bildschirms zum Starten der Aufzeichnung und Countdown bis drei Sekunden zum Beenden der Videoaufzeichnung, wie in Abbildung 7-3 dargestellt.
  • Seite 181: Speichern Von Wellenform En

    Kapitel 7 Lagerung Abbildung 7-3 Methode zur Videoaufzeichnung Abbildung 7-4 Videoaufzeichnung Einzelheiten zum Anzeigen von Videos finden Sie unter „12.7 Galerie“. Speichern von Wellenform en Das Oszilloskop kann die Wellenform des analogen Kanals oder des Mathematikkanals lokal oder auf einem USB-Gerät speichern. Der Dateityp kann WAV, CSV oder BIN sein.
  • Seite 182 Kapitel 7 Lagerung Das Oszilloskop verfügt über vier Referenzkanäle, die aufgerufen werden können, um Dateien im WAV-Format in den Referenzkanal zu laden und den Referenzkanal zu öffnen, um die Referenzwellenform anzuzeigen. Referenzdatei speichern Von oben nach unten wischen, Hauptmenü öffnen und auf „Speichern“ tippen, um das Menü zu öffnen. Speichern Sie die Referenzwellenformschnittstelle des angegebenen Kanals wie folgt: Abbildung 7-5 CH1-Referenzwellenformschnittstelle speichern...
  • Seite 183 Kapitel 7 Lagerung Speicherort: Lokal und auf USB-Gerät gespeichert. Dateitypen: WAV, CSV und BIN. Dateiname: Der ursprüngliche Dateiname wird als Jahr + Monat + Tag + Seriennummer des Speichermediums angezeigt. Tippen Sie auf das Dateinamenfeld, um die virtuelle Tastatur aufzurufen, tippen S i e a u f „ “...
  • Seite 184 Kapitel 7 Lagerung Speichern Sie die Referenzwellenform schrittweise wie folgt: Der aktuelle Kanal wird auf den zu speichernden Kanal eingestellt, der ein Analogkanal, ein Mathematikkanal oder ein Referenzkanal sein kann. Tippen Sie im Hauptmenü auf „Speichern“, um das Speichermmenü aufzurufen. Tippen Sie im Speichern-Menü...
  • Seite 185 Kapitel 7 Lagerung Tippen Sie im Menü „Referenzwellenform speichern“ auf die Schaltfläche R* (R1, R2, R3, R4), um die aktuelle Kanalwellenform direkt im entsprechenden Referenzkanal zu speichern. Anschließend wird eine Meldung angezeigt, dass der Speichervorgang erfolgreich war. Der Dateiname wird im Referenzkanal als Ref* angezeigt (* ist der Name des entsprechenden Referenzkanals). Mit dieser Methode gespeicherte Referenzwellenformdateien werden nach dem Laden anderer Referenzwellenformen überschrieben und können nicht wiederhergestellt werden.
  • Seite 186 Kapitel 7 Lagerung Abbildung 7-6 Referenzdateien löschen CSV-Dateien CSV-Dateistruktur Das CSV-Format enthält die grundlegenden Informationen der gespeicherten Daten: Speicherzeit, Dateiname, Datenlänge, Abtastintervall, Triggerzeit, Quelle, vertikale Skala, vertikaler Offset, vertikale Genauigkeit, horizontale Zeitbasis, horizontale Genauigkeit, Sondenmultiplikatoren.
  • Seite 187 Kapitel 7 Lagerung CSV-Dateidaten und -länge können bis zu 360 K gespeichert werden. Wenn die Oszilloskop-Aufzeichnungslänge oder die angezeigte Datenlänge weniger als 360 K beträgt, ändert sich die Datenlänge der CSV-Datei entsprechend. Max und Min in CSV-Dateien Bei der Durchführung von Min- oder Max-Messungen werden die auf dem Messungsergebnisbildschirm angezeigten Min- und Max-Werte möglicherweise nicht in CSV-Dateien angezeigt.
  • Seite 188: Oszilloskop-Einstellungs Speichern

    Kapitel 7 Lagerung tatsächlich bis zu 60000 Punkte enthalten. Sobald die gesammelten Punkte jedoch 60.000 überschreiten, muss eine Art Extraktionsmethode verwendet werden. Die zur Erstellung von CSV-Datensätzen verwendeten Dezimierungsfaktoren sind so konfiguriert, dass sie die beste Schätzung aller durch jeden Punkt im Datensatz dargestellten Abtastwerte liefern. Daher werden die Minimal- und Maximalwerte nicht in der CSV-Datei angezeigt.
  • Seite 189: Speichern Der Oszilloskopeinstellungen

    Kapitel 7 Lagerung Abbildung 7-7 Speichern der Oszilloskopeinstellungen Tippen Sie auf den schwarzen Kastenbereich, um die gespeicherten Einstellungen umzubenennen, tippen Sie auf die Schaltfläche „Speichern“, um sie zu speichern, und auf die Schaltfläche „Wiederherstellen“, um die Einstellungen wiederherzustellen.
  • Seite 190: Kapitel 8 Math Und Referenzkanal Des Oszilloskops

    Kapitel 8 MATH und Referenz Kapitel 8 MATH und Referenzkanal des Oszilloskops Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zur MATH-Funktion und zum Referenzkanal des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellungsfunktionen und die Bedienung der MATH- und Referenzkanäle des Oszilloskops der MO3- Serie zu verstehen.
  • Seite 191: Berechnung Der Doppelten Wellenform

    Kapitel 8 MATH und Referenz Berechnung der doppelten Wellenform- Abbildung 8-1 MATH-Kanal-Wellenform Anzeige der mathematischen Wellenform Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen. Tippen Sie auf die Softtaste „ “ , um den Mathematikkanal zu öffnen. Nach dem Öffnen der mathematischen Wellenform wird automatisch der aktuelle Kanalwähler geöffnet.
  • Seite 192: Aufforderung Zur Mathematischen Operation

    Kapitel 8 MATH und Referenz Wischen Sie nach links über das Symbol „ “ des Mathematikkanals, um das Mathematikkanalmenü zu öffnen. Beim ersten Öffnen der Mathematikfunktion ist die Standardberechnung die Dualkanalberechnung. Aufforderung zur mathematischen Operation Wenn der analoge Kanal oder die mathematische Funktion abgeschnitten ist (nicht vollständig auf dem Bildschirm angezeigt wird), wird auch die resultierende mathematische Funktion abgeschnitten.
  • Seite 193 Kapitel 8 MATH und Referenz Einzelheiten zur Bewegung, zur Einstellung der vertikalen Empfindlichkeit, zur Einstellung der Zeitbasis und zur vertikalen Erweiterung des Mathematikkanals finden Sie in „Kapitel 4 Horizontales System“ und „Kapitel 4 Vertikales System“. Die vertikale Empfindlichkeit, Einheit und Zeitbasis, die der mathematischen Wellenform entsprechen, werden im Kanalbereich des Mathematikkanals angezeigt.
  • Seite 194 Kapitel 8 MATH und Referenz Hinweis: Wenn die Einheiten zweier Operationsquellenkanäle unterschiedlich sind und die Einheitskombination nicht identifiziert werden kann, wird die Einheit der mathematischen Funktion als „?“ (undefiniert) angezeigt. Mathematische Operatoren Mathematische Operatoren führen arithmetische Operationen auf den analogen Eingangskanälen durch. Addition oder Subtraktion Wenn Addition oder Subtraktion ausgewählt ist, werden die Werte der Funktionsquellen 1 und 2 Punkt für Punkt addiert oder subtrahiert und die Ergebnisse angezeigt.
  • Seite 195: Multiplikation Oder Division

    Kapitel 8 MATH und Referenz Abbildung 8-2 Mathematische Operation von CH1 plus CH2 Multiplikation oder Division Wenn Multiplikation oder Division ausgewählt ist, werden die Werte der Funktionsquellen 1 und 2 Punkt für Punkt multipliziert oder dividiert und die Ergebnisse angezeigt.
  • Seite 196: Fft- Smessung

    Kapitel 8 MATH und Referenz Die Multiplikation ist nützlich, um das Leistungsverhältnis anzuzeigen, wenn einer der Kanäle proportional zum Strom ist. FFT- smessung FFT wird verwendet, um die schnelle Fourier-Transformation unter Verwendung des analogen Eingangskanals zu berechnen. Die FFT- Aufzeichnung gibt die Digitalisierungszeit der Quelle an und wandelt sie in den Frequenzbereich um. Nach Auswahl der FFT-Funktion wird das FFT-Spektrum als Amplitude in V-Hz oder dB-Hz auf dem Oszilloskop-Bildschirm dargestellt.
  • Seite 197 Kapitel 8 MATH und Referenz Abbildung 8-3 FFT-Fenster FFT öffnen Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen. Tippen Sie auf die Softtaste „ “ , um den Mathematikkanal zu öffnen, und wischen Sie nach links, um das Mathematikkanalmenü zu öffnen. Tippen Sie auf den Spektrumstyp „Line/Decibel“...
  • Seite 198 Kapitel 8 MATH und Referenz Tippen Sie auf das Feld „Window“, um die Fensterfunktion auszuwählen, die auf das FFT-Eingangssignal angewendet werden soll. Auswahl der Fensterfunktion Bei der FFT-Transformation können vier verschiedene FFT-Fenster ausgewählt werden. Jedes Fenster wird abwechselnd zwischen Frequenzauflösung und Amplitudengenauigkeit verwendet, und das geeignete Fenster kann entsprechend den Eigenschaften der folgenden Fenster ausgewählt werden.
  • Seite 199 Kapitel 8 MATH und Referenz Verwenden Sie das „Rechteckige“ Fenster, um Transienten oder Signalpegelausbrüche vor oder nach fast identischen Ereignissen zu messen. Darüber hinaus kann dieses Fenster zur Messung von Sinuswellen gleicher Amplitude mit sehr ähnlichen Frequenzen und breitbandigen Zufallsrauschen mit relativ langsamen spektralen Schwankungen verwendet werden. ⚫...
  • Seite 200 Kapitel 8 MATH und Referenz Verwenden Sie Hanning zur Messung von sinusförmigen, periodischen und schmalbandigen Zufallsrauschen. Dieses Fenster wird zur Messung von Transienten oder Signalpegelausbrüchen vor oder nach Ereignissen mit signifikanten Unterschieden verwendet. ⚫ Blackman-Harris-Fenster Dies ist der beste Fenstertyp für die Messung der Frequenzamplitude, aber der schlechteste für die Messung der Auflösungsfrequenz. Verwenden Sie die Blackman-Harris-Messung, um die Hauptfrequenzwellenform eines einzelnen Signals für höhere Harmonische zu ermitteln.
  • Seite 201 Kapitel 8 MATH und Referenz Effekt als Leckage bezeichnet. Um Leckagen zu vermeiden, wird die ursprüngliche Wellenform daher mit einer Fensterfunktion multipliziert, wodurch die Werte am Anfang und am Ende auf Null gesetzt werden. Hinweis: Signale mit Gleichstromkomponenten oder Abweichungen verursachen Fehler oder Abweichungen in den FFT- Wellenformkomponenten.
  • Seite 202 Kapitel 8 MATH und Referenz Abbildung 8-4 Spektrumamplitude als V-Hz FFT-Wellenformen anpassen Wellenformposition ⚫ Wählen Sie den Mathematikkanal als aktuellen Kanal aus. Berühren Sie die Mathematikwellenform auf dem Bildschirm mit einem Finger. Passen Sie die Position der Wellenformanzeige an, indem Sie sie nach oben und unten, nach links und rechts ziehen, oder tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um eine Feineinstellung vorzunehmen.
  • Seite 203: Vertikale Empfindlichkeit

    Kapitel 8 MATH und Referenz ⚫ Wählen Sie den Mathematikkanal als aktuellen Kanal aus, klicken Sie auf die Schaltfläche „50 %“ am unteren Bildschirmrand und klicken Sie erneut auf die Schaltfläche „Zeitbasis“, um die linke Seite (0 Hz) der Wellenform in die horizontale Mitte des Bildschirms.
  • Seite 204: Erweiterte Mathematische Funktionen Für Oszilloskope Der Serie

    Kapitel 8 MATH und Referenz Hinweis: Die FFT-Wellenform unterstützt keine automatische Parametermessung. Erweiterte mathematische Funktionen für Oszilloskope der Serie Oszilloskope der MO3-Serie unterstützen benutzerdefinierte Bearbeitungsformeln für die Wellenformberechnung. Unterstützt die Eingabe von Funktionen, Operatoren, Kanälen, Konstanten, Variablen usw. Der Ausdruck unterstützt bis zu 36 Zeichen. Klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche, um die Wellenform einzugeben und zu bearbeiten (bitte klicken Sie der Reihe nach, die ausgegrauten Schaltflächen können nicht angeklickt werden).
  • Seite 205 Kapitel 8 MATH und Referenz Abbildung 8-5 Fortgeschrittene Mathematik...
  • Seite 206 Kapitel 8 MATH und Referenz Beschreibung Element Anmerkung Funktion Funktionen können verschachtelt werden Sqrt()、 Abs()、 Deg()、 Rad()、 Exp()、 Diff(), ln(), Sine(), Cos(), Tan(), Intg(), Log(), arcsin(), arccos(), arctan() Kanal Quelle Ch1、Ch2、Ch3、Ch4 Variable Quelle Wenn eine Variable in den Ausdruck geschrieben wird, Variable1、Variable2 erscheint das Eingabefeld der Variable im Mathematikmenü, was bedeutet, dass sie eingegeben werden kann;...
  • Seite 207: Referenzwellenformaufruf

    Kapitel 8 MATH und Referenz ≤、&&、||、!( Symbol Klammern (、) Wert Quelle 0、1、2、3、4、5、6、7、8、9、. π、E × Quelle Numerisch f、p、n、u、m、K、M、G、T Einheit Tabelle 8-2 Liste der fortgeschrittenen Mathematik Referenz-Wellenform- -Aufruf Referenzwellenform aufrufen und schließen...
  • Seite 208 Kapitel 8 MATH und Referenz Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen. Wischen Sie nach links über die Schaltfläche „ “ , um das Referenzmenü zu öffnen (siehe Abbildung 8-5). Abbildung 8-6 Referenzkanalmenü Wenn bereits Wellenformen in den Referenzkanal geladen sind, klicken Sie auf die Schaltfläche „Öffnen/Schließen“, um den Referenzkanal zu öffnen oder zu schließen.
  • Seite 209 Kapitel 8 MATH und Referenz gleichzeitig angezeigt werden, wobei die aktuelle Referenzwellenform heller ist als die nicht aktuellen Referenzwellenformen. Wenn keine Wellenformen in den Referenzkanal geladen sind, schalten Sie den „Aufrufen“-Schalter ein, um Wellenformen aufzurufen. Nehmen Sie R1 als Beispiel, mit folgenden Bedienungsschritten: Öffnen Sie das REF-Referenzmenü.
  • Seite 210 Kapitel 8 MATH und Referenz Abbildung 8-7 Aktueller Referenzkanal Schließen Sie die Referenzwellenform: Tippen Sie im Referenzmenü auf die Schaltfläche „Öffnen/Schließen“ in R1, um die Referenzwellenform zu schließen. Wiederholen Sie Schritt 1, um andere Referenzkanäle zu schließen. Wischen Sie nach rechts ü b e r „ “...
  • Seite 211 Kapitel 8 MATH und Referenz Die horizontale oder vertikale Bewegung und das Zoomen von Referenzwellenformen sind unabhängig von analogen Kanälen, und die Einstellungen zwischen verschiedenen Referenzwellenformkanälen sind ebenfalls unabhängig voneinander. Um die Referenzwellenform eines Kanals anzupassen, legen Sie zunächst den Kanal als aktuellen Kanal fest und passen Sie dann die Referenzwellenform durch Verschieben oder Zoomen an (entsprechend der Methode für analoge Kanäle).
  • Seite 212: Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen

    Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Kapitel 9 Einstellungen für die Anzeige Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zu den Anzeigeeinstellungen und Funktionstasten des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Funktionen und die Bedienung der Anzeigeeinstellungen des Oszilloskops der MO3-Serie zu verstehen.
  • Seite 213 Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Tippen Sie im Hauptmenü auf die Schaltfläche „Anzeige“, um das Menü für die Anzeigeeinstellungen aufzurufen, wie in Abbildung 9-1 dargestellt. Abbildung 9-1 Anzeigeeinstellungen und Funktionstasten...
  • Seite 214: Einstellungen Für Die Wellenform

    Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Einstellungen für die Wellenform Öffnen Sie das Anzeigemenü und tippen Sie auf die Schaltfläche „Wellenform“, um das Menü für die Wellenformanzeige zu öffnen. In diesem Menü können Sie den Anzeigemodus und die Helligkeit der Wellenform einstellen. Der Anzeigemodus für die Wellenform ist in zwei Typen unterteilt: Punkte und Vektoren.
  • Seite 215: Einstellung Für Persistenz

    Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Abbildung 9-3 Anzeige des Gitterlinienmenüs Einstellung für Persistenz- Öffnen Sie das Anzeigemenü und tippen Sie auf die Taste „Persist“, um das Menü für die Persistenz-Einstellungen zu öffnen. Einstellung für Persistenz Wählen Sie im Menü für die Persistenz-Einstellungen eine der folgenden Optionen aus: ⚫...
  • Seite 216 Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen ⚫ Normal: Normal – Persistenzzeit einstellen – Nachdem Sie die variable Persistenz ausgewählt haben, tippen Sie auf das Feld rechts neben „Anpassen“, um das Auswahlfeld für die Persistenzzeit (Abbildung 9-4) aufzurufen und die Persistenzzeit einzustellen. Diese kann zwischen 10 ms und 10 s eingestellt werden. ⚫...
  • Seite 217 Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Abbildung 9-4 Einstellen der Persistenzzeit Persistenz löschen Um die zuvor erfassten Ergebnisse aus der Anzeige zu löschen, tippen Sie auf die Taste „ “ oder passen Sie die horizontale Zeitbasis und die vertikale Empfindlichkeit an. Das Oszilloskop löscht die Persistenzanzeige und startet die kumulative Erfassung...
  • Seite 218: Einstellung Der Farbtemperatur

    Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Horizontale Erweiterung „ Center“ Die horizontale Erweiterung wird in zwei Arten unterteilt: Bildschirmmitte und Triggerposition: Bildschirmmitte Wählen Sie „Mitte“, um die Zeitbasiswellenform so anzupassen, dass sie sich zu beiden Seiten ausdehnt oder zusammenzieht, wobei die Bildschirmmitte als Basispunkt dient und die Verzögerungszeit unverändert bleibt. Triggerposition Wählen Sie „TrigPos“, um die Zeitbasiswellenform so anzupassen, dass sie sich zu beiden Seiten ausdehnt oder zusammenzieht, wobei die Triggerposition als Basispunkt dient.
  • Seite 219: Auswahl Der Zeitbasis-Modus

    Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Abbildung 9-5 Modus „Farbtemperatur offen“ Auswahl der Zeitbasis-Modus Weitere Informationen finden Sie unter „3.4 ROLL, XY“ in Kapitel 4.
  • Seite 220: Einstellung Der Menütransparenz

    Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Einstellung der Menütransparenz Die Menütransparenz ist standardmäßig auf 10 % eingestellt und kann zwischen 0 und 100 % angepasst werden, damit Benutzer die Wellenform unterhalb des Menüs sehen können. 100 % bedeutet nicht, dass das Menü verschwindet, siehe Abbildung 9-6. Abbildung 9-6 Anpassung der Menütransparenz...
  • Seite 221: Kapitel 10 Abtast System

    Kapitel 10 Probenahmesystem Kapitel 10 Abtast system Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum Abtastsystem des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellungen und die Bedienung des Abtastsystems des Oszilloskops der MO3-Serie zu verstehen. ⚫ Übersicht über die Abtastung ⚫...
  • Seite 222: Übersicht Über Die Abtast

    Kapitel 10 Probenahmesystem 10.1 Übersicht über die Abtast Um die Abtastung und die Abtastmodi des Oszilloskops zu verstehen, müssen Sie das Abtastprinzip, Aliasing, die Bandbreite und Abtastrate des Oszilloskops, die Anstiegszeit des Oszilloskops, die erforderliche Bandbreite des Oszilloskops und den Einfluss der Speichertiefe auf die Abtastrate verstehen.
  • Seite 223: Oszilloskop-Bandbreite Und Abtastrate

    Kapitel 10 Probenahmesystem Abbildung 10-1 Aliasing Oszilloskop-Bandbreite und Abtastrate Die Oszilloskopbandbreite bezieht sich in der Regel auf die niedrigste Frequenz, bei der die Sinuswelle des Eingangssignals um 3 dB (-30 % Amplitudenfehler) gedämpft wird. Für die Oszilloskopbandbreite gilt gemäß dem Abtastprinzip die erforderliche Abtastrate f .
  • Seite 224 Kapitel 10 Probenahmesystem Frequenz Abbildung 10-2 Theoretischer Brick-Wall-Frequenzgang Digitale Signale weisen jedoch Frequenzkomponenten auf, die über die Grundfrequenz hinausgehen (die Rechteckwelle besteht aus Sinuswellen mit der Grundfrequenz und einer unendlichen Anzahl ungerader Oberwellen), und bei Bandbreiten von 500 MHz und darunter hat das Oszilloskop in der Regel einen gaußschen Frequenzgang.
  • Seite 225 Kapitel 10 Probenahmesystem Aliasing Frequenz Abbildung 10-3 Abtastrate und Oszilloskopbandbreite Die Bandbreite des Oszilloskops ist auf 1/4 der Abtastfrequenz begrenzt und reduziert den Frequenzgang oberhalb der Nyquist-Frequenz. Daher sollte die Abtastrate des Oszilloskops mindestens das Vierfache seiner Bandbreite betragen: f ≥4f .
  • Seite 226 Kapitel 10 Probenahmesystem Anstiegszeit des Oszilloskops Die Anstiegszeit eines Oszilloskops hängt eng mit seiner Bandbreite zusammen. Die Anstiegszeit eines Oszilloskops mit gaußförmigem Frequenzgang beträgt ungefähr 0,35/f (basierend auf dem Standard von 10 % bis 90 %). Die Anstiegszeit des Oszilloskops ist nicht die schnellste Flankengeschwindigkeit, die ein Oszilloskop genau messen kann. Es ist die schnellste Flankengeschwindigkeit, die das Oszilloskop erzeugen kann.
  • Seite 227 Kapitel 10 Probenahmesystem Laut Dr. Howard W. Johnsons Buch „High-Speed Digital Design – A Handbook of Black Magic” haben alle schnellen Flanken drahtlos kontinuierliche Frequenzkomponenten. Es gibt jedoch einen Wendepunkt (oder „Inflexionspunkt”) im schnellen Flankenspektrum, an dem Frequenzkomponenten über f für die Bestimmung der Signalform vernachlässigbar sind.
  • Seite 228: Run/Stop-Taste Und Single-Seq- Staste

    Kapitel 10 Probenahmesystem =1,9xf Knie Abbildung 10-4 Bandbreite entsprechend der Messgenauigkeit des Oszilloskops 10.2 Run/Stop-Taste und Single-SEQ- staste Verwenden Sie die Softkeys im Tastenbereich, um das Oszilloskop-Erfassungssystem zu starten und zu stoppen: Taste „Run /Stop “ ( E r f a s s u n g s t a r t e n / s t o p p e n ) und Taste „Single Sequence Acquisition“ (Einzelsequenz-Erfassung) ⚫...
  • Seite 229 Kapitel 10 Probenahmesystem ⚫ Wenn die Schaltfläche „Run/Stop“ (Ausführen/Stoppen) rot angezeigt wird, bedeutet dies, dass die Datenerfassung gestoppt wurde. rote Anzeige „ “ wird in der oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt. Um die Datenerfassung fortzusetzen, drücken Sie erneut die Taste „Run/Stop“. ⚫...
  • Seite 230 Kapitel 10 Probenahmesystem Das Oszilloskop tastet das Signal in gleichmäßigen Zeitintervallen ab, um eine Wellenform zu erstellen. Wenn eine Zeitbasis von 20 ns oder schneller gewählt wird, führt das Oszilloskop automatisch einen Interpolationsalgorithmus durch, der Differenzpunkte zwischen den Abtastpunkten einfügt. Dieser Modus liefert für die meisten Wellenformen die besten Anzeigeeffekte.
  • Seite 231 Kapitel 10 Probenahmesystem Ein Burr ist eine schnelle Änderung der Wellenform, die in der Regel schmaler als die Wellenform ist. Der Peak-Sampling-Modus kann verwendet werden, um Burrs oder schmale Impulse leichter zu erkennen. Im Peak-Sampling-Modus sind schmale Burrs und Übergangsflanken heller als im „normalen”...
  • Seite 232 Kapitel 10 Probenahmesystem Schließen Sie das Signal an das Oszilloskop an, um eine stabile Anzeige zu erhalten. Um Burrs zu finden, wählen Sie den Spitzenwert-Abtastmodus in der Option „Abtastmodus“ im Menü „Kanal“ aus. Tippen Sie im Menü auf „Anzeige“ → „Persistenz“ und dann auf „∞“ (unendliche Persistenz). Das Oszilloskop startet die Datenerfassung neu und zeigt die Daten auf dem Bildschirm an.
  • Seite 233 Kapitel 10 Probenahmesystem Die Durchschnittszahl kann im Auswahlfeld nach dem durchschnittlichen Abtastmodus eingestellt werden und kann auf acht Größenordnungen eingestellt werden: 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 und 256. Je höher die durchschnittliche Anzahl ist, desto langsamer reagiert die angezeigte Wellenform auf Änderungen. Es muss ein Kompromiss zwischen der Reaktionsgeschwindigkeit der Wellenform auf Änderungen und dem Grad der Rauschunterdrückung im Signal gefunden werden.
  • Seite 234 Kapitel 10 Probenahmesystem Abbildung 10-7 Wellenform nach Auswahl des durchschnittlichen Abtastmodus mit dem Durchschnittswert 16...
  • Seite 235 Kapitel 10 Probenahmesystem Hüllkurven-Abtastmodus Im Hüllkurven-Abtastmodus kann der Überlagerungseffekt mehrerer abgetasteter Wellenformen beobachtet werden. Die Maximal- und Minimalwerte eines Signals können in den angegebenen N Abtastdaten erfasst werden, und die Anzahl der Wellenformüberlagerungen kann auf 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, 256 oder ∞ eingestellt werden.
  • Seite 236: Aufzeichnungslänge Und Abtast Srate

    Kapitel 10 Probenahmesystem Abbildung 10-8 Signal im Hüllkurven-Abtastmodus (32) 10.4 Aufzeichnungslänge und Abtast srate Die Aufzeichnungslänge ist das Datenvolumen für jede erfasste Wellenform. Wenn die Aufzeichnungslänge beispielsweise 700 K beträgt, bedeutet dies, dass 700 K Abtastpunkte durch einen Trigger erfasst werden. Tippen Sie im Hauptmenü...
  • Seite 237 Kapitel 10 Probenahmesystem Aufzeichnungslänge und Abtastrate Die Aufzeichnungslänge ist das pro Wellenformerfassung gesammelte Datenvolumen. Wenn die Aufzeichnungslänge beispielsweise 360K beträgt, bedeutet dies, dass 360K Abtastpunkte durch einen Trigger erfasst werden. Die Aufzeichnungslänge und die Abtastrate des Oszilloskops stehen in folgender Beziehung zueinander: Abtastrate = Aufzeichnungslänge / Erfassungszeit Im Allgemeinen entspricht die Erfassungszeit des Oszilloskops genau der Anzeigezeit auf dem aktuellen gesamten Bildschirm (aktuelle horizontale Zeitbasis ×...
  • Seite 238 Kapitel 10 Probenahmesystem Oder stellen Sie die Speichertiefe auf 36K (fester Wert), die Abtastrate auf 3GSa/s und die horizontale Zeitbasis auf 500ns ein. Die Erfassungszeit beträgt 12us, was der doppelten aktuellen Gesamtanzeigezeit des Bildschirms entspricht. Kanal 1 und Kanal 2 sowie Kanal 3 und Kanal 4 des Oszilloskops MO-5004 teilen sich die maximale Abtastrate und Speichertiefe. Wenn Kanal 1 und Kanal 2 oder Kanal 3 und Kanal 4 eingeschaltet sind, wird die Abtastrate beider Kanäle halbiert.
  • Seite 239 Kapitel 10 Probenahmesystem 10.5 Segmentierte Speicher Die MO3-Serie unterstützt die segmentierte Speicherfunktion. Bei der segmentierten Speicherung wird ein großer Speicher in mehrere kleine Segmente unterteilt. Jede getriggerte Wellenform belegt ein Segment. Unterschiedliche Speichertiefen führen zu einer unterschiedlichen Anzahl von Segmenten. Jede im Trigger gespeicherte Wellenform verfügt über einen Zeitstempel. Die gespeicherten Wellenformen können in einem einzelnen Frame oder als Ganzes durch Anpassen wiedergegeben und angezeigt werden.
  • Seite 240: Einstellung Der Segment

    Kapitel 10 Probenahmesystem 10.5.1 Einstellung der Segment Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Beispiel“ und wählen Sie im Untermenü die Option „Segmentierte Speicherung“, um die segmentierte Speicherung einzustellen. Die Anzahl der Segmente kann für verschiedene Aufzeichnungslängen eingestellt werden. Die Anzahl der Segmente basiert auf der Aufzeichnungslänge des Oszilloskops.
  • Seite 241: Erfassung Von Wellenformen

    Kapitel 10 Probenahmesystem Beispiel: Oszilloskop Modell MO35004: Wenn die Aufzeichnungslänge auf „Automatisch” eingestellt ist, kann die Anzahl der Segmente auf 1-10000 eingestellt werden. Wenn die Aufzeichnungslänge manuell auf 360/180K geändert wird, beträgt die maximal zulässige Anzahl von Segmenten 1919, wenn die Aufzeichnungslänge 360/180K beträgt. Die erforderliche Anzahl von Segmenten kann ebenfalls zwischen 1 und 1919 geändert werden.
  • Seite 242 Kapitel 10 Probenahmesystem Die Einzelerfassung wird während des Erfassungsvorgangs nicht angezeigt und erst nach Beendigung der Erfassung angezeigt. Eine Erfassung füllt alle Segmente und beendet die Erfassung nach Abschluss der Erfassung (alle Segmente sind gefüllt). Während des Erfassungsvorgangs können Sie die Taste „Stopp“ drücken, um die Erfassung zu beenden. Hinweis: Bei der Speicherung in Segmenten wird empfohlen, den Triggermodus auf „Normal“...
  • Seite 243: Anzeige Und Ansicht

    Kapitel 10 Probenahmesystem 10.5.3 Anzeige und „ ”-Ansicht Sie ist unterteilt in Einzelbildanzeige und Anpassungsanzeige. Die Einzelbildanzeige zeigt die Wellenformen jedes Segments einzeln nacheinander auf dem Bildschirm an. Bei der regulären Erfassung wird jedes Wellenformbild in der normalen Anzeigeart dargestellt. Bei der Einzelerfassung wird nur das letzte erfasste Wellenformbild angezeigt. Im angehaltenen Zustand können Sie die gespeicherten Segmente Bild für Bild, das vorherige Bild/nächste Bild anzeigen, ein bestimmtes Bild suchen, in Reihenfolge abspielen, in umgekehrter Reihenfolge abspielen und die Wiedergabegeschwindigkeit ändern.
  • Seite 244 Kapitel 10 Probenahmesystem Abbildung 10-12 Segmentierte Speicherung, Einzelbildanzeige Bei der Anpassungsanzeige werden die Wellenformen ausgewählter Segmente innerhalb eines bestimmten Bereichs überlagert und auf dem Bildschirm angezeigt. Sie können den Start- und Endframe für die Anpassungsanzeige festlegen. In der Regel kann die Wellenform des letzten Frames angepasst und auf dem Bildschirm angezeigt werden, um zu sehen, ob eine Anomalie vorliegt.
  • Seite 245 Kapitel 10 Probenahmesystem Abbildung 10-13 Segmentierte Speicheranpassungsansicht Sowohl in der Einzelbildanzeige als auch in der Anpassungsanzeige können Sie die Stufe und Position der Wellenform ändern, zoomen usw. Die Navigationsleiste und das Menü schließen sich gegenseitig aus. Wenn das Menü geöffnet ist, verschwindet die Navigationsleiste. Bei Bedarf wird sie im unteren Kontextmenü...
  • Seite 246: Beispiel Für Segmentierte Speicher

    Kapitel 10 Probenahmesystem Informationen zum Speichern von Wellenformen im segmentierten Speicher finden Sie in Kapitel 8 „7.3 Wellenformspeicherung“. Informationen zur segmentierten Speichermessung finden Sie in Kapitel 7 „6.1 Automatische Messung“. Die segmentierte Speicherüberprüfung unterstützt derzeit keine Bus-Decodierung. 10.5.4 Beispiel für segmentierte Speicher Das Eingangssignal wird an Kanal 1 angeschlossen, mit einer Dauer von 1 ms und einem Intervall von 1 ms.
  • Seite 247 Kapitel 10 Probenahmesystem Aktivieren Sie die segmentierte Speicherung. Wählen Sie „Einzelauslösung“. Abbildung 10-14 Segmentierte Speicherung mit Einzelauslösung Während des Abtastvorgangs wird keine Wellenform auf dem Bildschirm angezeigt. Nach Abschluss der Abtastung werden alle Wellenformen im Segment 1-1000 angepasst und auf dem Bildschirm angezeigt.
  • Seite 248 Kapitel 10 Probenahmesystem Schalten Sie nach der Beobachtung die angepasste Anzeige aus: Klicken Sie auf die Wiedergabetaste, um die Wiedergabe Frame für Frame zu starten. Schieben Sie die Anzeigeleiste in umgekehrter Richtung, um in umgekehrter Reihenfolge abzuspielen. Drücken Sie lange auf die Wiedergabetaste, um die Wiedergabegeschwindigkeit zu ändern. Drücken Sie kurz auf die Wiedergabetaste, um die Wiedergabe zu beenden.
  • Seite 249 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung von „ “ Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zur Dekodierung des seriellen Busses. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellung und Funktionsweise des MO3-Bus-Triggers und der Dekodierung zu verstehen. Dieses Kapitel umfasst hauptsächlich die folgenden Inhalte: ⚫...
  • Seite 250 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen, tippen Sie auf „ “ oder „ “ , um die Dekodierung zu aktivieren, öffnen Sie das Buskonfigurationsmenü, wählen Sie den Bus-Typ aus. Es gibt 8 Bus- Typen: UART (RS232/RS422/RS485), LIN, CAN, CAN FD, SPI, I2C, ARINC429, 1553B, wobei die Kanäle S1 und S2 gleichzeitig für die Dekodierung verwendet werden.
  • Seite 251 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-1 Menü zur Auswahl des Bustyps Öffnen Sie das Pulldown-Menü und tippen Sie auf die Taste „ “ , um den Textmodus zu öffnen oder zu schließen, wie in Abbildung 11-2 dargestellt.
  • Seite 252: Beschreibung

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-2 Bus-Decodierung-Textmodus Tippen Sie auf „ “, um den Textmodus für die Dekodierung zu verlassen. Beschreibung:...
  • Seite 253 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Die beiden Dekodierungskanäle S1 und S2 in der Textschnittstelle müssen identisch konfiguriert sein, um geöffnet zu werden, und jeder Kanal wird in chronologischer Reihenfolge mit unterschiedlichen Farben angezeigt. S1/S2/S1&S2 sind die Businformationen für die Kanalkonfiguration, und durch Drehen des X-Knopfes oder Umschalten der Beschriftung kann der Buskanal geändert werden.
  • Seite 254 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-3 Bus-Text-Speicherdateien Hinweis: Im Textdecodierungsmodus sind nur decodierungsbezogene Funktionen aktiviert, die anderen Schaltflächen sind standardmäßig nicht auswählbar.
  • Seite 255: Uart (Rs232/Rs422/Rs485)

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 11.1 UART (RS232/RS422/RS485) Bus-Trigger und „ “-Decodierung Um UART(RS232/RS422/RS485)-Busdaten korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, die Triggermodus-Einstellung und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie auf d e m oder nach links, um das Buskonfigurationsmenü...
  • Seite 256 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Baudrate – Wählen Sie die Baudrate, die dem Signal im gemessenen Gerät entspricht. Die Baudrate kann im Bereich von 1,2 Kb/s bis 8,000 Mb/s eingestellt werden. Bus-Anzeige – Wählen Sie die Anzeige in Hexadezimal-, Binär- oder ASCII-Code. Abbildung 11-4 Menü...
  • Seite 257 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wenn das Wort in ASCII angezeigt wird, wird das 7-Bit-ASCII-Format verwendet. Gültige ASCII-Zeichen liegen zwischen 0x00 und 0x7F. Für die Anzeige in ASCII müssen mindestens 7 Bits in der „Buskonfiguration” ausgewählt werden. Wenn ASCII ausgewählt ist und die Daten 0x7F überschreiten, werden die Daten hexadezimal angezeigt.
  • Seite 258 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-5 Standard-Einstellung für die Baudrate Hinweis: Wenn ein Paritätsbit vorhanden ist, gibt die Datenwortlänge die Gesamtlänge des Datenbits plus Paritätsbit an. Wenn kein Paritätsbit vorhanden ist, entspricht die Datenwortlänge der Länge des Datenbits. Wenn beispielsweise die Datenwortlänge...
  • Seite 259 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 8 Bit beträgt und kein Paritätsbit vorhanden ist, bedeutet dies, dass die Gesamtlänge der Datenbits 8 Bit beträgt. Wenn ein Paritätsbit vorhanden ist, bedeutet dies, dass die Gesamtlänge der Datenbits 7 Bit beträgt und ein Paritätsbit von 1 Bit vorhanden ist. ⚫...
  • Seite 260 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Startbit – Trigger am Startbit des gemessenen Signals; Stoppbit – Trigger am Stoppbit des gemessenen Signals, unabhängig davon, ob das gemessene Signal 1, 1,5 oder 2 Stoppbits verwendet oder nicht, der Trigger erfolgt am ersten Stoppbit. [Daten] –...
  • Seite 261: Serielle Uart-Decodierung

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Paritätsfehler – gültig, wenn eine Paritätsprüfung am Paritätsbit erfolgt, Auslösung bei Paritätsfehler. ⚫ Serielle UART-Decodierung Die gemessene Signalwortlänge beträgt 8 Bit; Paritätsbit: keine; Baudrate: 19,2 kb/s, hexadezimal; Triggermodus als Datenbit: 55; befolgen Sie die folgenden Schritte: Tippen Sie auf S1, um den Dekodierungskanal zu öffnen, und klicken Sie erneut auf S1, um das Buskonfigurationsmenü...
  • Seite 262 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-7 Einstellung des UART-Decodierungspegels...
  • Seite 263 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-8 Grafische Benutzeroberfläche für UART Beschreibung der grafischen UART-Schnittstelle: Triggerposition...
  • Seite 264: Triggertyp

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Triggertyp Schwellenwert Konfigurationsinformationen Entschlüsseln Sie das Datenpaket wie folgt Entschlüsseln Sie die Daten und den entsprechenden Wellenformbereich Beschreibung des UART-Datenpaket-Decodierens: Das entschlüsselte Datenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Die dekodierten Daten werden als Hexadezimalsystem in Weiß angezeigt. Bei einer Wortlänge von 5–8 Bit werden die dekodierten Daten als zwei Hexadezimalbits angezeigt;...
  • Seite 265 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 11-9 UART-Textschnittstelle Beschreibung der UART-Textschnittstelle, siehe Abbildung 11-9:...
  • Seite 266 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung S1/S2/S1&S2 sind Businformationen zur Kanalkonfiguration. Bereich für decodierte Daten. ASCII-Code, der den Textdaten entspricht (wenn das Datenformat 9 Bit beträgt und kein Paritätsbit vorhanden ist, entspricht der ASCII-Code den unteren 8 Bit der Daten auf der linken Seite). Zähler: Berechnet die Gesamtzahl der Frames und den Prozentsatz der ERR-Frames (Paritätsfehler und Stoppbitfehler).
  • Seite 267: Lin-Bus -T

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 11.2 LIN-Bus-Trigger und -Decodierung Um LIN-Busdaten korrekt zu decodieren und triggerstabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links auf oder , um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Je nach gemessenem Signal müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden: Quelle –...
  • Seite 268 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-10 Menü „LIN-Bus-Konfiguration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den geeigneten Triggertyp aus. Wenn der LIN-Bus-Trigger ausgewählt ist, umfasst der Triggermodus: synchrone steigende Flanke, Frame-ID, Frame-ID und Daten. Siehe Abbildung 11-11:...
  • Seite 269: Serielle Lin-Decodierung

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-11 Menü zur Konfiguration des LIN-Triggermodus Synchrone steigende Flanke – Wenn das „Synchronisationsintervall“ des LIN-Busses endet, wird die steigende Flanke ausgelöst. Frame-ID – Wird ausgelöst, wenn ein Frame mit einer ID erkannt wird, die dem eingestellten Wert entspricht. Wählen Sie „Frame-ID“, klicken Sie auf die Daten auf dem Touchscreen und ändern Sie diese mit der virtuellen Popup-Tastatur.
  • Seite 270 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wählen Sie als Bus-Typ „LIN“, klicken Sie auf „Ch1“, „Idle High“, „19,20 kb/s“ und schließen Sie dann das Menü. Öffnen Sie das Menü zur Konfiguration des Triggermodus und klicken Sie auf „Synchronous Rising Edge“ (Synchrone steigende Flanke). Klicken Sie auf „...
  • Seite 271: Beschreibung Des Lin-Decodierdatenpakets

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-12 Grafische LIN-Schnittstelle Beschreibung des LIN-Decodierdatenpakets: Das Dekodierungsdatenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Die Dekodierungsdaten werden im Hexadezimalsystem angezeigt.
  • Seite 272 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung „Frame ID“ wird in Gelb angezeigt, „Data“ in Weiß und „Parity sum“ in Grün. Wenn die Paritätssumme einen Fehler aufweist, wird dies in Rot mit „E“ angezeigt. Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 11-13 LIN-Text-Schnittstelle...
  • Seite 273 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Beschreibung der LIN-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-13 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Zeitintervalle zwischen den letzten und den aktuellen Frames. „ID“: Frame-ID-Wert. „Data“: Frame-Daten. „Parity sum“: Frame-Paritätssumme, die Summe der Paritätsfehler wird rot angezeigt. „Trigger“: „Ja“ bedeutet, dass der Frame die Triggerbedingung erfüllt. „Löschen“: Zählerdaten löschen.
  • Seite 274 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 11.3 CAN (FD)-Bus-Trigger und - -Decodierung Die MO3-Serie unterstützt CAN-Bus, CAN-FD-Bus-Trigger und -Decodierung. Für eine korrekte Decodierung der Busdaten und einen stabilen Trigger müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü...
  • Seite 275 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-14 Menü „CAN/CAN FD-Buskonfiguration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der S1-CAN-Bus-Trigger ausgewählt ist, wie in Abbildung 11-15 dargestellt:...
  • Seite 276 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-15 Konfigurationsmenü für den CAN-FD-Triggermodus Beschreibung des Menüs zur Auswahl des Triggermodus: Frame-Start – Trigger am Anfang des Frames; Remote-Frame-ID – Einstellung der ID, die mit dem Remote-Frame-Trigger übereinstimmt. Nach Auswahl der „Remote-Frame- ID“...
  • Seite 277: Can-Serial-Decodierung

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Remote-Frame-/Daten-Frame-ID – Auslöser bei Remote-Frame oder Daten-Frame, der mit der eingestellten ID übereinstimmt. Die Konfiguration der Remote-Frame-/Daten-Frame-ID entspricht der Konfiguration der Remote-Daten- Frame-ID. Datenrahmen-ID und Daten-ID – Auslöser bei Datenrahmen, die mit der eingestellten ID und den Daten übereinstimmen. Die Konfigurationsmethode entspricht der Konfiguration der Remote-Rahmen-ID.
  • Seite 278 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Wählen Sie als Bus-Typ „CAN“ aus und klicken Sie dann auf „Ch1“, „Idle High“ und „1 Mbit/s“, wobei die Baudrate auf „None“ eingestellt ist. Klicken Sie nach der Einstellung auf den leeren Bereich, um das Menü zu schließen. Öffnen Sie das Menü...
  • Seite 279 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Verstehen Sie die Abtastposition: Der Abtastpunkt ist der Zeitpunkt, zu dem das Oszilloskop die Bit-Ebene abtastet. Der Abtastpunkt wird durch den Prozentsatz von „Zeit vom Bit-Start bis zum Abtastpunkt“ und „Bit-Zeit“ dargestellt. Klicken Sie auf den Prozentsatz auf der rechten Seite des Abtastpunkts, um die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen.
  • Seite 280 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-17 CAN-Bus-Decodierung im Textmodus Beschreibung der CAN-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-17 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Zeit“: Zeitintervalle zwischen den letzten und den aktuellen Frames.
  • Seite 281: Spi-Bus-Trigger Und " "-Decodierung

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung „ID“: CAN-Frame-ID-Wert, angezeigt in Hexadezimal, maximal 29 Bit. „Typ“: Frame-Typ, „SFF“ Standard-Datenframe, „SRF“ Standard-Remote-Frame, „EFF“ erweiterter Datenframe, „ERF“ erweiterter Remote-Frame. „DLC“: Anzahl der von diesem Frame gesendeten Datenbytes. Dieser Wert kann bei Remote-Frames ignoriert werden. „Daten“: Frame-Daten.
  • Seite 282 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü b e r „ “ oder „ “ , um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Dort müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden: Taktquelle, Datenquelle, Chip-Auswahlsignal und Datenwortlänge, wie in Abbildung 11-18 dargestellt: Abbildung 11-18 Menü...
  • Seite 283 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Menü zur Triggerkonfiguration und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Bei Auswahl des SPI-Bus-Triggers, wie in Abbildung 11-19 dargestellt: Abbildung 11-19 Menü zur Konfiguration des SPI-Triggermodus Die Vorgehensweise entspricht der Konfiguration der abzugleichenden CAN-Frame-ID und wird hier nicht erneut erläutert. Hinweis: Entsprechend der durch die Busdekodierung festgelegten Datenbyte-Länge wird der Wert des entsprechenden Bits innerhalb der Byte-Länge festgelegt.
  • Seite 284 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung ⚫ Serieller SPI-Bus Der gemessene Signalkanal Ch1 ist mit CLK verbunden, der Kanal Ch2 ist mit DATA verbunden, der Bus-Leerlaufzustand ist hoch, die steigende Flanke des Takts wird abgetastet; die Datenwortlänge beträgt 4 Bit; die Chipauswahl CS ist ausgeschaltet; der Triggermodus entspricht den „Daten“...
  • Seite 285 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-20 SPI-Bus-Decodierungsschnittstelle Beschreibung des SPI-Decodierungsdatenpakets: Das Dekodierungspaket zeigt Echtzeitdaten zu den Busaktivitäten an. Die dekodierten Daten werden im Hexadezimalsystem angezeigt.
  • Seite 286 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Die Daten werden in Weiß angezeigt. Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 11-21 SPI-Text-Schnittstelle...
  • Seite 287 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Beschreibung der SPI-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-21 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Zeitintervalle zwischen den letzten und den aktuellen Frames. „Data“: Entsprechend der Einstellung der Datenwortlänge werden die Dekodierungsdaten angezeigt. Wenn die Datenwortlänge beispielsweise 8 Bit beträgt, wird in der Datenspalte nur ein Byte angezeigt; wenn die Datenwortlänge 16 Bit beträgt, werden in der Datenspalte 2 Bytes angezeigt;...
  • Seite 288: I 2 C-Bus-Trigger Und " "-Decodierung

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 11.5 C-Bus-Trigger und „ “-Decodierung Um I2C-Busdaten korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü b e r „ “...
  • Seite 289 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-22 I C Bus-Konfigurationsmenü Hinweise: Wenn der SCL- oder SDA-Kanal eingestellt ist, stellt das System automatisch die anderen Kanäle ein. ⚫ Triggermodus...
  • Seite 290 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der I C-Bus-Trigger ausgewählt ist, klicken Sie auf den Triggertyp und die Beziehung auf dem Bildschirm, wie in Abbildung 11-23 dargestellt: Abbildung 11-23 Menü zur Konfiguration des I C-Triggermodus Beschreibung des Triggermodus-Menüs: Startbedingung –...
  • Seite 291 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Adress-Ack fehl – Auslöser, wenn das Ack-Bit im eingestellten Adressfeld ungültig ist (W/R-Bit ignorieren), „Adresse“ in den Auslösedaten auswählen und mit der virtuellen Popup-Tastatur ändern. Frame-Typ 1 – Start + Adresse 7 + Lesen/Schreiben + Bestätigung + Daten; wenn alle Bits im Frame-Typ übereinstimmen, wird bei Lese-/Schreib-Frames im 7-Bit-Adressierungsmodus an der 17.
  • Seite 292 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Nachdem Sie „EEPROM-Daten lesen” ausgewählt haben, klicken Sie auf die Beziehung mit „=” „>” „<” „≠”. Die Einstellungsmethode ist dieselbe wie beim Adressfeld. 10-Bit-Schreibrahmen – Trigger bei 10-Bit-Schreibrahmen an der 26. Taktflanke, wenn alle Bits im Muster übereinstimmen. Der Triggermodus ist die Startbedingung, SCL wird mit Ch2 verbunden, SDA wird mit Ch1 verbunden.
  • Seite 293 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-24 I C-Grafikschnittstelle Beschreibung der I C-Decodierung von Datenpaketen: Das decodierte Datenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Die dekodierten Daten werden im Hexadezimalsystem angezeigt.
  • Seite 294 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Anzeige des Adressinhalts: Leseadressen werden grün, Schreibadressen gelb und Daten weiß angezeigt. „W“ steht für Schreibvorgang, „R“ für Lesevorgang, „D“ für Dekodierungsdaten und „~A“ für kein Ack-Bit. Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 11-25 I C-Textschnittstelle...
  • Seite 295 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Beschreibung der I C-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-25 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Intervalle zwischen den letzten Lese-/Schreibvorgängen und den aktuellen Lese-/Schreibvorgängen „Address“: In der Adressleiste bedeutet „R“ Lesevorgang und „W“ Schreibvorgang. „Data“: Die von einem Lese- und Schreibvorgang gesendeten Daten befinden sich in der Datenleiste. „Ack“: In der Ack-Leiste bedeutet „X“...
  • Seite 296: Arinc429-Bus-Trigger Und " "-Decodierung

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 11.6 ARINC429-Bus-Trigger und „ “-Decodierung Um ARINC429-Busdaten korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü b e r „ “...
  • Seite 297 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-26 Menü „ARINC429-Buskonfiguration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der ARINC429-Bus-Trigger ausgewählt ist, klicken Sie auf den Triggertyp und die Beziehung auf dem Bildschirm, wie in Abbildung 11-27 dargestellt:...
  • Seite 298 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-27 Konfigurationsmenü für den ARINC429-Triggermodus Wenn LABEL-, SDI- (Quellkennung), DATA- oder SSM- (Symbol-/Statusmarkierung) Trigger verwendet werden, verwenden Sie nach Auswahl des Triggermodus die virtuelle Popup-Tastatur, um ihn zu ändern, geben Sie den Wert ein und klicken Sie auf „Enter“ auf der virtuellen Soft-Tastatur, um die Einstellung abzuschließen.
  • Seite 299 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung DATA: Auslösung bei den angegebenen Daten. SSM: Symbol-/Statusmarkierung, ausgelöst bei der angegebenen Symbolstatusmatrix. LABEL+SDI: Auslösung bei der angegebenen Bezeichnung und dem angegebenen Quellterminal. LABEL+DATA: Auslöser für das angegebene Label und die angegebenen Daten. LABEL+SSM: Auslöser für das angegebene Label und die angegebene Symbolstatusmatrix. Wortfehler –...
  • Seite 300 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Die gemessene Signalquelle ist CH1, das Dekodierungsformat ist LABEL+DATA, die Anzeige erfolgt in Hexadezimal, die Baudrate beträgt 12,5 kb/s und der Triggermodus ist LABEL. Gehen Sie wie folgt vor: Tippen Sie auf S1, um den Dekodierungskanal zu öffnen, und klicken Sie erneut auf S1, um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Wählen Sie den Bus-Typ „429“, die Quelle „CH1“, das Dekodierungsformat „LABEL+DATA“, die Anzeige „hexadezimal“...
  • Seite 301 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-28 Grafische Schnittstelle ARINC429 Beschreibung des ARINC429-Decodierdatenpakets: Datenpaket, insgesamt 32 Bit, Datenformat ist 8~1 (Label-Bit, High-Bit zuerst) +9~10(SD) +11~29 (Datenbit, Low-Bit zuerst) +30~31 (Symbolstatus-Bit) +32 (Paritätsbit)
  • Seite 302 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Label (8 Bit) – Anzeige in Oktal: gelb SDI (2 Bit) – Anzeige in Binärform: blau Daten (19 Bit) – Anzeige im ausgewählten Zahlensystem: weiß oder rot bei Paritätsfehler SSM (2 Bit) – Anzeige in Binärcode: grün Abbildung 11-29 ARINC429-Textschnittstelle...
  • Seite 303 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Beschreibung der ARINC429-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-29 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Intervalle zwischen den letzten Lese-/Schreibvorgängen und den aktuellen Lese-/Schreibvorgängen „LABLE“: Bezeichnung, Informationskennung, dargestellt in Oktal. „SDI“: Quell-/Zielkennzeichnung, dargestellt in Binärform (zeigt XX an, wenn nicht separat gekennzeichnet). „Data“: Inhalt der übertragenen Informationen, angezeigt im ausgewählten Zahlensystem.
  • Seite 304 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung 11.7 1553B-Bus-Trigger und - -Decodierung Um 1553B-Busdaten korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü b e r „ “...
  • Seite 305 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-30 Menü „1553B-Buskonfiguration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der Triggertyp „1553B-Bus- Trigger“ ist, klicken Sie auf den Triggertyp auf dem Bildschirm, wie in Abbildung 11-31 dargestellt:...
  • Seite 306 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-31 Menü zur Konfiguration des 1553B-Triggermodus Beschreibung des Triggerkonfigurationsmenüs: Befehls-/Statuswort-Synchronisationsheader: Wird am Anfang des Befehls-/Statusworts (am Ende des gültigen C/S- Synchronisationsimpulses) ausgelöst. Datenwort-Synchronisationsheader: Wird am Anfang des Datenworts (am Ende des gültigen Datensynchronisationsimpulses) ausgelöst. Befehls-/Statuswort: Wird ausgelöst, wenn das angegebene Befehls-/Statuswort erkannt wird.
  • Seite 307 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Manchester-Codierungsfehler: Wird ausgelöst, wenn ein Manchester-Codierungsfehler erkannt wird. Datenwort: Wird ausgelöst, wenn das angegebene Datenwort erkannt wird. Ungerade Paritätsfehler: Wird ausgelöst, wenn das ungerade Paritätsbit für Daten im Wort falsch ist. Alle Fehler: Wird ausgelöst, wenn ein Fehler erkannt wird. ⚫...
  • Seite 308 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Der Kanalschwellenwert wird entsprechend der Signalamplitude angepasst. Die grafische Benutzeroberfläche für den 1553B-Trigger ist in Abbildung 11-32 dargestellt: Abbildung 11-32 Grafische Schnittstelle 1553B Beschreibung des 1553B-Decodierdatenpakets:...
  • Seite 309 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Fernterminaladresse (5-Bit-Daten): blau Der Wert der verbleibenden 11 Bits des Befehls-/Statusworts: gelb Dekodierte Daten: weiß Wenn der Befehl/Status oder das Datenwort einen Paritätsfehler aufweist, wird der decodierte Text rot statt grün oder weiß angezeigt. Der Synchronisationsfehler wird zusammen mit dem Wort „SYNC“...
  • Seite 310 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung Abbildung 11-33 1553B-Textschnittstelle Beschreibung der 1553B-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-33 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Intervalle zwischen den letzten Lese-/Schreibvorgängen und den aktuellen Lese-/Schreibvorgängen. „Type“: Frame-Typ (Datenframe DATA, Befehls-/Statusframe C/S, andere N/A).
  • Seite 311 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung „RAdr“: Adresse des Fernterminals, angezeigt im ausgewählten Zahlensystem (N/A für keine Inhaltsanzeige). „Daten“: Inhalt der übertragenen Informationen, angezeigt im ausgewählten Zahlensystem. „Trigger“: „Ja“ bedeutet, dass die Triggerbedingung erreicht ist. „Fehler“: Zeigt den Typ des Rahmenfehlers an (Paritätsfehler Par, Manchester-Codierungsfehler M-ch).
  • Seite 312: Kapitel 12 Funktionen Der Oszilloskop-Homepage

    Kapitel 12 Funktionen der Startseite Kapitel 12 Funktionen der Oszilloskop-Homepage Dieses Kapitel enthält die Funktionen der Oszilloskop-Startseite und beschreibt die Funktionen aller Symbole auf der Startseite und die Einstellungen. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Startseitenfunktionen des Oszilloskops der MO3-Serie zu verstehen.
  • Seite 313 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Die folgende Abbildung zeigt den Inhalt der Startseite des Oszilloskops. Wischen Sie nach links oder rechts, um die übrigen Anwendungen anzuzeigen. Siehe Abbildung 12-1. Abbildung 12-1 Startseite-Oberfläche...
  • Seite 314 Kapitel 12 Funktionen der Startseite 12.1 App- -Store Tippen Sie auf das App-Store-Symbol auf der Startseite, um zur App-Store-Oberfläche zu gelangen, wie in Abbildung 12-2 dargestellt. Der App-Store- Inhalt umfasst Netzwerk, Lokal, U-Disk und Info. Abbildung 12-2 App-Store Netzwerk...
  • Seite 315 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Tippen Sie auf „Netzwerk“, um die Anwendungsliste zu öffnen. Tippen Sie auf das App-Symbol, um Details wie die Versionsnummer der aktuellen App und die App-Beschreibung anzuzeigen, und tippen Sie dann auf die grüne Option „Öffnen“ unten, um die aktuelle App zu öffnen oder zu installieren. Tippen Sie auf die grüne Option rechts neben der App-Liste, um die App zu öffnen und zu installieren.
  • Seite 316 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Über Auf der Oberfläche „Über“ können Sie das Gerätemodell, die Bandbreite, die Seriennummer, Versionsinformationen, das Versanddatum und Informationen zu installierten Optionen einsehen. Öffnen Sie die virtuelle Tastatur und geben Sie die Lizenz ein, um die entsprechenden Optionen zu installieren.
  • Seite 317: Einstellungen

    Kapitel 12 Funktionen der Startseite Zu den Optionen, die installiert werden können, gehören: UART, LIN, SPI, CAN, I2C, 1553B, 429 und andere serielle Decodierungen (siehe Kapitel 11 „Serielle Bus-Trigger und Decodierung“). 12.2 Einstellungen Tippen Sie auf der Startseite auf „Einstellungen“, um die Systemeinstellungen aufzurufen. Die Einstellungen umfassen Netzwerk und Internet, Anzeige, Ton, Speicher, System und „Über das Oszilloskop“, wie in Abbildung 12-4 dargestellt.
  • Seite 318: Wlan-Verbindung (Wi-Fi-Modul Muss Angeschlossen Sein)

    Kapitel 12 Funktionen der Startseite Abbildung 12-4 Systemeinstellungs-Schnittstelle WLAN-Verbindung (Wi-Fi-Modul muss angeschlossen sein) Tippen Sie auf das WLAN-Symbol, um das WLAN-Einstellungsfenster zu öffnen, wie in Abbildung 12-5 dargestellt. Abbildung 12-5 WLAN-Verbindungseinstellungen Tippen Sie auf die Ein-/Aus-Leiste, um die WLAN-Funktion zu aktivieren. Das Oszilloskop kann automatisch die umliegenden drahtlosen Netzwerke scannen und deren Namen in einer Liste anzeigen.
  • Seite 319 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Tippen Sie auf das zu verbindende WLAN-Netzwerk, woraufhin das Passwortfeld angezeigt wird. Geben Sie das Passwort über die virtuelle Tastatur ein und tippen Sie auf „Enter“, um das Oszilloskop mit dem WLAN-Netzwerk zu verbinden. Nachdem die Verbindung hergestellt wurde, klicken Sie auf das Zahnrad-Symbol auf der rechten Seite des Netzwerks, um die MAC-Adresse, IP-Adresse, Gateway, DNS und andere detaillierte Informationen des Netzwerks anzuzeigen.
  • Seite 320: Hotspot Und Tethering (Erfordert Eine Verbindung Zum Wlan-Modul)

    Kapitel 12 Funktionen der Startseite 12-6 Ethernet-Verbindungseinstellungen Hotspot und Tethering (erfordert eine Verbindung zum WLAN-Modul) Tippen Sie auf „Netzwerk & Internet“ -> „Hotspot & Netzwerkfreigabe“, um die Einstellungsseite für den WLAN-Hotspot aufzurufen. Tippen Sie auf „WLAN-Hotspot“, um den Hotspot zu öffnen. Sie können die virtuelle Tastatur verwenden, um den Netzwerknamen und das Passwort für die Einstellungen einzugeben, wie in Abbildung 12-7 dargestellt.
  • Seite 321 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Abbildung 12-7 Einstellungen für den tragbaren WLAN-Hotspot Anzeige Tippen Sie auf die Anzeige-Symbole, um die Helligkeit, das dunkle Design, das Hintergrundbild, die Schriftgröße und die Anzeigegröße des Oszilloskops einzustellen. Helligkeit: Mit dem Schieberegler können Sie die Helligkeit der Bildschirmanzeige einstellen. Dunkles Design: Das dunkle Design verwendet einen schwarzen Hintergrund, um auf einigen Bildschirmen die Akkulaufzeit zu verlängern.
  • Seite 322 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Schriftgröße: Ändern Sie die Schriftgröße der Systemanzeige. Anzeigegröße: Verkleinern oder vergrößern Sie die Elemente auf Ihrem Bildschirm. Einige Apps auf Ihrem Bildschirm ändern möglicherweise ihre Position. Tippen Sie auf das Symbol „Ton“ und ziehen Sie den Schieberegler im Tonbereich, um die Medienlautstärke, die Alarmlautstärke und die Benachrichtigungslautstärke zu ändern.
  • Seite 323 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Wenn ein USB-Gerät angeschlossen ist, werden die Gesamtspeicherkapazität und die verfügbare Speichergröße angezeigt. Außerdem können Sie SD-Karten deinstallieren und formatieren. Screenshot Tippen Sie auf den Screenshot, um die Einstellungen für den Speicherort von Screenshots aufzurufen und die Option „Screenshot auf U-Disk speichern“...
  • Seite 324 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Erweiterte Einstellungen umfassen Rechtschreibprüfung, Autovervollständigung, persönliches Wörterbuch, Zeigergeschwindigkeit. Datum und Uhrzeit Tippen Sie auf die Symbole „System“ → „Datum und Uhrzeit“, um das Systemdatum und die Systemzeit einzustellen. Von Netzwerk bereitgestellte Zeit verwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, wird die vom Netzwerk bereitgestellte Zeit als Systemzeit verwendet.
  • Seite 325: Dateimanager

    Kapitel 12 Funktionen der Startseite Über das Oszilloskop In der Oberfläche „Über“ können Sie rechtliche Informationen, die Android-Version, die IP-Adresse, die Build-Nummer und andere Informationen einsehen. Online-Updates akzeptieren: System-Update, App-Update, Boot-Oberflächen-Update, Benutzerhandbuch-Update ... 12.3 Datei -Manager Mit der Dateimanager-App können Sie schnell auf verschiedene auf dem Gerät gespeicherte Dateien zugreifen und diese verwalten. Tippen Sie auf das Symbol „Dateien“...
  • Seite 326 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Um Dateien zu bearbeiten, halten Sie einfach eine einzelne Datei gedrückt, um sie auszuwählen. Die ausgewählte Datei wird mit einem blauen √ angezeigt. Klicken Sie dann auf die übrigen Dateien, um sie auszuwählen. Wenn alle Dateien ausgewählt werden sollen, tippen Sie auf das Symbol ︙...
  • Seite 327 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Abbildung 12-8 Browser-Oberfläche 12.6 Galerie Tippen Sie auf der Startseite auf die Galerie-Anwendung, um die Bildanzeigeoberfläche aufzurufen, wie in Abbildung 12-9 dargestellt.
  • Seite 328 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Abbildung 12-9 Bildbetrachtungsschnittstelle Die Galerie bietet lokal gespeicherte Fotos/Videos mit Funktionen zur Bild-/Videowiedergabe und Fotobearbeitung. In der Bildansicht können Bilder und Videos gemäß der Methode in der oberen linken Ecke in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Tippen Sie darauf, um Bilder oder Videos anzuzeigen.
  • Seite 329 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Wenn Sie Bilder anzeigen, klicken Sie darauf, um sie im Vollbildmodus anzuzeigen. Wenn Sie Videos anzeigen, wischen Sie nach links und rechts, um das Video auszuwählen, das Sie abspielen möchten. Klicken Sie auf die Dreieck-Wiedergabetaste, und das Video wird automatisch abgespielt.
  • Seite 330: Elektronische Rechen Swerkzeuge

    Kapitel 12 Funktionen der Startseite Tippen Sie beim Anzeigen von Bildern und Videos auf die Option oben rechts auf dem Bildschirm und klicken Sie, um Elemente auszuwählen. Die Bilder und Videos können ausgewählt werden. Klicken Sie auf das Papierkorbsymbol in der oberen rechten Ecke des Bildschirms, um Bilder oder Videos zu löschen.
  • Seite 331 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Abbildung 12-11 Funktion des elektronischen Berechnungstools 12.9 Tippen Sie auf das Uhrensymbol auf der Startseite oder auf das Symbol der Uhr-App, um den Bildschirm mit den Uhreneinstellungen aufzurufen, wie in Abbildung 12-12 dargestellt.
  • Seite 332 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Wecker Wecker hinzufügen: Klicken Sie auf die Schaltfläche „+“ unten, um einen Wecker hinzuzufügen und Einstellungen vorzunehmen. Weckzeit: Ziehen Sie den rosa Punkt auf dem Zifferblatt, um die Stunde einzustellen, und ziehen Sie ihn erneut, um die Minuten einzustellen. Wiederholen: Verfügbar von Montag bis Sonntag.
  • Seite 333 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Timer löschen: Klicken Sie auf „LÖSCHEN“, um den Timer zu löschen. Pause: Klicken Sie auf die doppelte Rechteck-Schaltfläche, um den Timer anzuhalten. Stoppuhr Start: Klicken Sie auf „Dreieck“, um die Zeitmessung zu starten. Pause: Klicken Sie unten auf „Doppeltes Rechteck“, um die Stoppuhr anzuhalten. Markierung: Klicken Sie auf „LAP“, um eine Markierung zu setzen.
  • Seite 334: Ausschalten Der Strom

    Kapitel 12 Funktionen der Startseite Abbildung 12-12 Zeiteinstellung 12.11 Ausschalten der Strom Drücken Sie lange auf die Ein-/Aus-Taste , um die Ausschalt-Oberfläche aufzurufen, wie in Abbildung 12-13 dargestellt. Das Ausschalten umfasst 4 Optionen: Herunterfahren, Neustart, Standby, Bildschirm sperren.
  • Seite 335 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Abbildung 12-13 Ausschalt-Schnittstelle Herunterfahren: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “ , um das Oszilloskop auszuschalten. Neustart: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “ , um das Oszilloskop neu zu starten.
  • Seite 336 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Standby: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “ , um das Oszilloskop in den Standby-Modus zu versetzen, und drücken Sie die Ein-/Aus-Taste „ “ , um es wieder zu aktivieren. Bildschirm sperren: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 337 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Verbinden Sie das Oszilloskop mit dem WLAN und stellen Sie sicher, dass es sich im selben Netzwerk wie der Computer/das Smartphone befindet. Klicken Sie auf der rechten Seite der Benutzeroberfläche des ES Datei-Explorers auf „Netzwerk“, dann auf „Auf PC anzeigen“ und anschließend auf „EINSCHALTEN“, um die FTP-Adresse und den Port zu erhalten.
  • Seite 338 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Auf dem PC: Besorgen Sie sich eine FTP-Client-Software, hier wird FileZilla als Beispiel verwendet. Stellen Sie den Computer und das Oszilloskop in dasselbe Netzwerk-Gateway, erstellen Sie eine neue Website, verwenden Sie das FTP-Dateiübertragungsprotokoll, geben Sie die vom ES-Datei-Explorer des Oszilloskops generierte Host-Adresse und Portnummer ein und stellen Sie den Anmeldetyp auf „Anonym“...
  • Seite 339 Kapitel 12 Funktionen der Startseite...
  • Seite 340 Kapitel 12 Funktionen der Startseite Abbildung 12-16 Smartphone-FTP 12.12 BinToCsv CSV-Datei, Daten und Länge können bis zu 360 KB gespeichert werden. Wenn die Speichertiefe größer als 360 KB ist und Sie dennoch vollständige Datenpunkte speichern möchten, müssen Sie die Wellenform im BIN-Format speichern und dann das BIN-Format mit dem Desktop-Tool BinToCsv in das CSV-Format konvertieren, um alle Datenpunkte beizubehalten.
  • Seite 341 Kapitel 12 Funktionen der Startseite 12-17 BinToCsv-App Verwendung: Speichern Sie die Wellenform im BIN-Format. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 8, Abschnitt 8.3 „Speichern von Wellenformen“. Gehen Sie zum Desktop und öffnen Sie die Anwendung „BinToCsv“. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ in der unteren linken Ecke.
  • Seite 342 Kapitel 12 Funktionen der Startseite 12-18 BIN-zu-CSV-Konvertierung läuft Öffnen Sie nach Abschluss der Konvertierung die Dateianwendung und geben Sie den Pfad „smart/bin2csv“ ein, um die erfolgreich konvertierte CSV-Datei zu finden. Solche Dateien belegen viel Speicherplatz. Achten Sie vor der Konvertierung auf den verbleibenden Speicherplatz des Oszilloskops (32 GB, ohne den vom System belegten Speicherplatz).
  • Seite 343: Kapitel 13 Fernbedienung

    Kapitel 13 Fernbedienung Kapitel 13 Fernsteuerung von Dieses Kapitel enthält die Anwendung von Host-Computer, mobiler Fernbedienung und SCPI-Befehlen, um die Fernbedienungsfunktionen des Oszilloskops der MO3-Serie zu verstehen. ⚫ Host-Computer ⚫ Mobile Fernbedienung ⚫ SCPI...
  • Seite 344: Installation Der Host-Computer- Ssoftware

    Der Host-Computer und der erforderliche NI-VISA-Treiber können von der offiziellen Website von Micsig heruntergeladen werden: http://www.micsig.com Laden Sie die Host-Computer-Software von der offiziellen Website von Micsig herunter, öffnen Sie die Datei „RemoteDisplaySetup.exe“ und schließen Sie die Softwareinstallation ab.
  • Seite 345 Kapitel 13 Fernbedienung Abbildung 13-1 RemoteDisplay-Software 13.1.2 Anschluss des Host- -Computers USB-Verbindung: Verbinden Sie das USB-Gerät über ein USB-Datenkabel mit dem Computer und dem Oszilloskop. Nachdem der Computer das USB-Gerät erkannt hat, öffnen Sie den Host-Computer, stellen Sie den Verbindungsmodus auf „USB- “...
  • Seite 346 Kapitel 13 Fernbedienung unten rechts an. Dies zeigt an, dass das Oszilloskop gefunden wurde. Klicken Sie, um eine Verbindung zum ausgewählten Oszilloskop herzustellen. IP-Verbindung eingeben: Bei einer Netzwerkverbindung (WLAN oder LAN) geben Sie die IP-Adresse des zu verbindenden Oszilloskops direkt in das Anzeigefeld für Geräteinformationen des Oszilloskops in der unteren rechten Ecke ein und klicken Sie dann auf die Schaltfläche für den Verbindungsstatus des Oszilloskops.
  • Seite 347 Kapitel 13 Fernbedienung 13.1.3 Einführung in die Hauptschnittstelle „ “ Abbildung 13-2 Schnittstelle des Host-Computers...
  • Seite 348 Kapitel 13 Fernbedienung Klicken Sie hier, um die Host-Computersoftware zu beenden Schaltfläche zum Ein- und Ausschalten des Host- Computers Die Schaltfläche hat zwei Zustände: 2. Schaltfläche „ “ (Verbindung zum Host-Computer herstellen) für den Verbindungsstatus des Oszilloskops Grün: Bei Klick wird eine Verbindung zum ausgewählten Oszilloskop hergestellt Rot: Bei Klick wird die Verbindung zum Oszilloskop getrennt Klicken Sie hier, um schnell ein Foto aufzunehmen.
  • Seite 349 Kapitel 13 Fernbedienung USB- und WLAN-Verbindungen sind verfügbar Wählen Sie den Oszilloskop- Verbindungsmodus Hinweis: Bei einer WLAN-Verbindung muss sichergestellt sein, dass sich das Oszilloskop und...
  • Seite 350 Kapitel 13 Fernbedienung Computer sich im selben Netzwerk befinden 7. Anzeigebereich des Host-Computers Synchrone Anzeige mit Oszilloskop 8. Oszilloskop-Informationsanzeige Anzeige von Oszilloskopmodell, Verbindungsmodus, SN, IP und anderen Informationen, Auswahl des anzuschließenden Oszilloskops 9. Wellenformsteuerungsbereich des Host-Computers Die Schaltfläche im Wellenformsteuerungsbereich hat dieselbe Funktion wie die entsprechende Schaltfläche am Oszilloskop 13.1.4 Einführung in die Bedienoberfläche von...
  • Seite 351 Kapitel 13 Fernbedienung Speichereinstellungen für Bilder und Videos: Öffnen Sie die Speichereinstellungen des Host-Computers und legen Sie den Speicherort für Bilder und Videos fest, wie in der folgenden Abbildung gezeigt: Abbildung 13-3 Speichereinstellungen des Host-Computers Bilder werden standardmäßig im lokalen Verzeichnis C:\Users\Public\Pictures gespeichert. Wir können sie auch in einem Verzeichnis speichern, das wir selbst entsprechend unseren Anforderungen definiert haben.
  • Seite 352 Kapitel 13 Fernbedienung Abbildung 13-4 Speicherverzeichnis ändern Bilder und Videos anzeigen: Öffnen Sie das Speicherverzeichnis für Bilder (Videos), um die auf dem Host-Computer gespeicherten Bilder (Videos) anzuzeigen.
  • Seite 353: Mobile Fernsteuerung

    Die Oszilloskope der Micsig MO3-Serie unterstützen die Fernsteuerung über Mobiltelefone (Android und iOS). Sie müssen die Android-App von der offiziellen Website von Micsig (Adresse: http://www.micsig.com) herunterladen und installieren. Für iOS gehen Sie zum Apple Store und suchen Sie nach „Tablet Oscilloscope“ oder „Micsig“, um die App zu erhalten.
  • Seite 354 Kapitel 13 Fernbedienung Nachdem die App erfolgreich verbunden wurde, kann das mobile Gerät zur Steuerung des Oszilloskops verwendet werden und die Oszilloskop-Oberfläche in Echtzeit anzeigen. Abbildung 13-6 Erfolgreiche Verbindung der App Die Android-App kann auf zwei Arten verbunden werden: Verwenden Sie den tragbaren Hotspot des Oszilloskops: Das Mobiltelefon kann mit dem Hotspot des Oszilloskops verbunden werden. Geben Sie die IP-Adresse des Oszilloskops 192.168.195.149 in das IP-Feld in der unteren rechten Ecke des Bildschirms ein, um eine erfolgreiche Verbindung für die Steuerung herzustellen.
  • Seite 355 Kapitel 13 Fernbedienung Verbinden Sie das Mobiltelefon und das Oszilloskop mit dem Netzwerksegment unter demselben Router: Zeigen Sie die IP-Adresse des Oszilloskops an und geben Sie diese IP-Adresse in der unteren rechten Ecke des Mobiltelefons ein, um eine erfolgreiche Verbindung herzustellen.
  • Seite 356 Kapitel 14 Aktualisierungs- und Upgrade-Funktionen Kapitel 14 Aktualisieren und Aufrüsten von Funktionen des s In diesem Kapitel werden die Methoden zur Softwareaktualisierung und zur Erweiterung der optionalen Funktionen beschrieben. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Upgrade-Funktionen des Oszilloskops der MO3-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 357 14.1 Software- -Update Micsig veröffentlicht regelmäßig Software-Updates für seine Produkte. Um die Software Ihres Oszilloskops zu aktualisieren, können Sie das Oszilloskop über WLAN mit dem Netzwerk verbinden und die Anwendung „SystemUpgrade“ öffnen, um nach Updates zu suchen und diese zu installieren.
  • Seite 358: Optionale Funktionen Hinzufügen

    Kapitel 14 Aktualisierungs- und Upgrade-Funktionen Hinweis: Achten Sie darauf, dass der Akku des Oszilloskops bei der Installation von Updates zu mehr als 50 % geladen ist, oder schließen Sie das Oszilloskop an das Netzteil an, um zu verhindern, dass das Oszilloskop aufgrund unzureichender Leistung für das Update eine Fehlfunktion aufweist.
  • Seite 359 Kapitel 14 Aktualisierungs- und Upgrade-Funktionen Abbildung 14-2 Installierte Funktion (rechts)
  • Seite 360 Kapitel 15 Referenz Kapitel 15 Referenz zu „ “ Dieses Kapitel enthält die für das Oszilloskop geeigneten Messkategorien und die unterstützten Umweltverschmutzungsgrade. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einsatzbedingungen des Oszilloskops der MO3-Serie zu verstehen. ⚫ Messkategorie ⚫...
  • Seite 361 Kapitel 15 Referenz 15.1 Messkategorie Messkategorie des Oszilloskops MO3-Oszilloskope werden in erster Linie für Messungen der Messkategorie I verwendet. Definitionen der Messkategorien Die Messkategorie I gilt für Messungen an Stromkreisen, die nicht direkt an das Stromnetz angeschlossen sind. Beispiele hierfür sind Messungen an Stromkreisen, die nicht vom Stromnetz abgeleitet sind, und speziell geschützte (interne) vom Stromnetz abgeleitete Stromkreise.
  • Seite 362 Kapitel 15 Referenz in der ortsfesten Anlage sowie Geräte für den industriellen Einsatz und einige andere Geräte, z. B. stationäre Motoren mit festem Anschluss an die ortsfeste Anlage. Die Messkategorie IV gilt für Messungen, die an der Stromquelle der Niederspannungsanlage durchgeführt werden. Beispiele hierfür sind Stromzähler und Messungen an primären Überstromschutzvorrichtungen und Rundsteuergeräten.
  • Seite 363 Kapitel 15 Referenz Verschmutzungsgrad- Verschmutzungsgrad 1: Keine Verschmutzung oder nur trockene, nicht leitfähige Verschmutzung. Die Kategorien Verschmutzung hat keinen Einfluss. Beispiel: Reinraum oder klimatisierte Büroumgebung. Verschmutzungsgrad 2: Normalerweise tritt nur trockene, nicht leitfähige Verschmutzung auf. Gelegentlich kann es zu vorübergehender Leitfähigkeit durch Kondensation kommen. Beispiel: allgemeine Innenraumumgebung.
  • Seite 364 Überprüfen Sie die Ausschaltsperre an der Seite des Oszilloskops. ⚫ Wenden Sie sich an Micsig, wenn das Problem weiterhin besteht. Wir werden Ihnen dann weiterhelfen. Wenn die erfassten Wellenformen bei angeschlossener Signalquelle nicht auf dem Bildschirm angezeigt werden, führen Sie bitte die folgenden Schritte aus: ⚫...
  • Seite 365 Kapitel 16 Fehlerbehebung ⚫ Überprüfen Sie, ob der Triggertyp richtig ausgewählt ist. ⚫ Überprüfen Sie, ob die Triggerbedingungen richtig eingestellt sind. ⚫ Überprüfen Sie, ob die Signalquelle ordnungsgemäß funktioniert. ⚫ Überprüfen Sie, ob der Kanal eingeschaltet ist. ⚫ Überprüfen Sie, ob der vertikale Skalierungsfaktor richtig eingestellt ist. ⚫...
  • Seite 366 Kapitel 16 Fehlerbehebung ⚫ Überprüfen Sie die Triggerquelle im Triggertyp-Menü, um sicherzustellen, dass sie mit dem tatsächlich verwendeten Signalkanal übereinstimmt. ⚫ Überprüfen Sie den Triggertyp: Für allgemeine Signale wird der Flankentrigger verwendet, für Videosignale der Videotriggermodus. Nur wenn der richtige Triggermodus verwendet wird, kann die Wellenform stabil angezeigt werden. ⚫...
  • Seite 367 Kapitel 16 Fehlerbehebung Wenn die Anzeige nach der Einstellung der durchschnittlichen Abtastzeiten langsamer wird: ⚫ Wenn die Durchschnittszeiten über 32 liegen, ist es normal, dass die allgemeine Geschwindigkeit langsamer wird. ⚫ Sie können die Durchschnittszeiten reduzieren. Es wird eine Treppenwellenform angezeigt: ⚫...
  • Seite 368 Kapitel 16 Fehlerbehebung ⚫ Der Grund dafür könnte sein, dass der Abtastmodus auf „Envelope of Sampling“ eingestellt ist. Der Abtastmodus kann für eine normale Anzeige auf „Normal Waveform“ geändert werden. Während der Messung wird der Messwert als ----- angezeigt: ⚫ Dieses Phänomen ist normal.
  • Seite 369 Kapitel 16 Fehlerbehebung ⚫ Überprüfen Sie, ob die Lautstärkeeinstellung korrekt ist. Die Hintergrundbeleuchtung des Oszilloskops hat eine geringe Helligkeit: ⚫ Überprüfen Sie, ob die Einstellungen für die Hintergrundbeleuchtung korrekt sind. Eine bewegte Wellenform ändert sich abrupt: ⚫ Überprüfen Sie, ob das Bild im Vollbildmodus angezeigt wird. Der Kanal im Auto-Modus ist ausgeschaltet: ⚫...
  • Seite 370 Garantie fallen oder nicht), Original-Ersatzteile zu verwenden, und die Inbetriebnahme- und Teststandards sind identisch mit denen für neue Produkte. Micsig ist verpflichtet, den Kunden zu informieren, hat jedoch keine weiteren Verpflichtungen für Nicht- Produktfehler oder Produkte mit verminderter Leistung, die nicht auf objektiven Gründen beruhen.
  • Seite 371 Kapitel 17 Dienstleistungen und Support Service-Zeitverpflichtungen: Micsig gibt innerhalb von zwei Werktagen nach Erhalt des vom Benutzer zur Reparatur zurückgesandten Produkts eine Antwort bezüglich der Reparaturzeit und -kosten. Nach Bestätigung der Antwort beträgt die Reparaturdauer für allgemeine Fehler fünf Werktage und darf für spezielle Fehler zehn Werktage nicht überschreiten.
  • Seite 372 Kapitel 17 Dienstleistungen und Support Kontakt Shenzhen Micsig Technology Co., Ltd. Adresse: 1F, Gebäude A, Huafeng International Robot Industrial Park, Hangcheng Rd, Xixiang Street, Bao'an District, Shenzhen, Guangdong, China Tel.: +86 (0755)-8860-0880 Website: www.micsig.com E-Mail:sales@micsig.com Postleitzahl: 518126...
  • Seite 373: Anhang

    Anhang Anhang Anhang A: Wartung und Pflege des Oszilloskops „ ” Allgemeine Wartung Stellen Sie das Gerät nicht an einem Ort auf, an dem das LCD-Display über einen längeren Zeitraum direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Achtung: Um Schäden am Oszilloskop oder an den Sonden zu vermeiden, setzen Sie diese keinen Sprühnebel, Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln aus.
  • Seite 374: Standardzubehör

    Anhang ⚫ Verwenden Sie zum Reinigen des Oszilloskops ein mit Wasser angefeuchtetes weiches Tuch. Schalten Sie dabei das Gerät aus. Wischen Sie es mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser ab. Verwenden Sie keine aggressiven chemischen Reinigungsmittel, das Oszilloskop oder die Sonde beschädigen. ⚫...
  • Seite 375: Optionales Zubehör

    Anhang Passive Sonde X 4 Netzteil (24 V DC, 5 A) X 1 Netzkabel X 1 HDMI-Kabel x 1 Kurzanleitung x 1 Optionales Zubehör Oszilloskop-Koffer/Handtasche Hochspannungssonde Differenzsonde Stromsonde Optisch isolierte Sonde...
  • Seite 376 Anhang Haftungsausschluss und Urheberrechtshinweis Die endgültige Auslegung dieses Inhalts obliegt Shenzhen Micsig Technology Co., Ltd. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer offiziellen Website (www.micsig.com). Shenzhen Micsig Technology Co., Ltd. ist bestrebt, die Richtigkeit und Zuverlässigkeit der Inhalte dieses Handbuchs sicherzustellen.

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