Vorwort HINWEIS In dieser Kurzdokumentation liegen einige Kapitel nur in gekürzter Fassung vor. Bitte wenden Sie sich an den für Sie zuständigen Beckhoff Vertrieb um die vollständige Dokumentation zu erhalten. Hinweise zur Dokumentation Zielgruppe Diese Beschreibung wendet sich ausschließlich an ausgebildetes Fachpersonal der Steuerungs- und Automatisierungstechnik, das mit den geltenden nationalen Normen vertraut ist.
Die gesamten Komponenten werden je nach Anwendungsbestimmungen in bestimmten Hard- und Software- Konfigurationen ausgeliefert. Änderungen der Hard- oder Software-Konfiguration, die über die dokumentierten Möglichkeiten hinausgehen, sind unzulässig und bewirken den Haftungsausschluss der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG. Qualifikation des Personals Diese Beschreibung wendet sich ausschließlich an ausgebildetes Fachpersonal der Steuerungs-, Automatisierungs- und Antriebstechnik, das mit den geltenden Normen vertraut ist.
Vorwort Ausgabestände der Dokumentation Version Kommentar • Änderungen im Kapitel „Produktübersicht“/ „Technische Daten“/ u.a. Ergänzung von Attribut-Erläuterung und Aktualisierungen von „Kennzeichnungen/ Zulassungen“ sowie „ELM3002-0xx5 - Sicherheits- und Betriebshinweise“ • Aktualisierung des Unterkapitels „Inbetriebnahme am EtherCAT Master“/ „TwinCAT Entwicklungsumgebung“/ „TwinCAT ESI Updater“ •...
Angabe von Dokumentationstitel und Versionsnummer eine E-Mail an: dokumentation@beckhoff.com Versionsidentifikation von EtherCAT-Geräten 2.5.1 Allgemeine Hinweise zur Kennzeichnung Bezeichnung Ein Beckhoff EtherCAT-Gerät hat eine 14-stellige technische Bezeichnung, die sich zusammen setzt aus • Familienschlüssel • Typ • Version • Revision Beispiel...
Jeder Revision zugehörig und gleichbedeutend ist üblicherweise eine Beschreibung (ESI, EtherCAT Slave Information) in Form einer XML-Datei, die zum Download auf der Beckhoff Webseite bereitsteht. Die Revision wird seit Januar 2014 außen auf den IP20-Klemmen aufgebracht, siehe Abb. „EL2872 mit Revision 0022 und Seriennummer 01200815“.
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Optional: Produktionsjahr und 2P401503180016 -woche ID-/Seriennummer Optional: vorheriges 51S678294 Seriennummer-System, z. B. bei Safety-Produkten oder kalibrierten Klemmen Variante Optional: Produktvarianten- 30PF971, 2*K183 Nummer auf Basis von Standardprodukten Weitere Informationsarten und Datenidentifikatoren werden von Beckhoff verwendet und dienen internen Prozessen. Version: 3.2 ELM3xxx...
Entsprechend als DMC: Abb. 3: Beispiel-DMC 1P072222SBTNk4p562d71KEL1809 Q1 51S678294 Ein wichtiger Bestandteil des BICs ist die Beckhoff Traceability Number (BTN, Pos.-Nr. 2). Die BTN ist eine eindeutige, aus acht Zeichen bestehende Seriennummer, die langfristig alle anderen Seriennummern- Systeme bei Beckhoff ersetzen wird (z. B. Chargenbezeichungen auf IO-Komponenten, bisheriger Seriennummernkreis für Safety-Produkte, etc.).
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Vorwort ◦ Dazu unter EtherCAT → Erweiterte Einstellungen → Diagnose das Kontrollkästchen „Show Beckhoff Identification Code (BIC)“ aktivieren: ◦ Die BTN und Inhalte daraus werden dann angezeigt: ◦ Hinweis: ebenso können wie in der Abbildung zu sehen die seit 2012 programmierten Produktionsdaten HW-Stand, FW-Stand und Produktionsdatum per „Show Production Info“...
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Vorwort • Hinweis: bei elektronischer Weiterverarbeitung ist die BTN als String(8) zu behandeln, der Identifier „SBTN“ ist nicht Teil der BTN. • Zum technischen Hintergrund: Die neue BIC Information wird als Category zusätzlich bei der Geräteproduktion ins ESI‑EEPROM geschrieben. Die Struktur des ESI-Inhalts ist durch ETG Spezifikationen weitgehend vorgegeben, demzufolge wird der zusätzliche herstellerspezifische Inhalt mithilfe einer Category nach ETG.2010 abgelegt.
Vorwort 2.5.5 BIC im CoE bei ELM3xxx Übersicht zur Unterstützung des BIC-Eintrags: CoE Objekt 0x10E2 (BIC) ist ab der folgenden Klemmen‑FW enthalten: Klemme ab FW ELM3002 ELM3002-0xx5 ELM3004 ELM3102 ELM3104 ELM3142 ELM3144 ELM3146 ELM3148 ELM324x ELM334x ELM3502 ELM3504 ELM354x ELM3602 ELM3604 ELM370x Zur eindeutigen Identifizierung ist das Objekt 0x10E2 statt des bisher teilweise vorhandenen 0xF083 zu...
Produktübersicht Produktübersicht Beschreibung Die analogen Eingangsklemmen der Serie ELM3xxx können zur Messung von elektrischen Größen in mehreren Messbereichen verwendet werden. Sie liefern die Messwerte über den Feldbus EtherCAT an die Steuerung weiter. Die abgedeckten Messbereiche sind dabei derzeit: • Spannung, bipolar ±20 mV … ±1200 V, unipolar 0…5 V, 0…10 V, 0…20 V, •...
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Produktübersicht Die Messtechnik-Klemmen gliedern sich derzeit in zwei Serien • ELM3x0x – die Basis-Serie (konkrete Eigenschaften: siehe Spezifikation der Klemmen) ◦ Das ist die universelle Geräteklasse für dynamische (schnelle) Anwendungen ◦ Max. Sampleraten je Kanal 10.000 bis 50.000 Sps ◦ Simultanes Sampling der Kanäle in der Klemme (Kanäle messen gleichzeitig) ◦...
• Jedes Gerät verfügt über eine eindeutige, aufgedruckte und elektronisch auslesbare ID-Nummer (BIC/ BTN). • Kalibrierzertifikate sind für die Geräte als bestellbare Option teilweise möglich, sowohl als Beckhoff Werkskalibrierzertifikat als auch extern kalibriert als ISO17025 oder DAkkS. Rekalibrierung ist über den Beckhoff Service möglich.
Der gesamte Messbereich stellt sich in Bezug auf die Ausgabe über die zyklischen Prozessdaten folgendermaßen dar: Abb. 4: Basis Bereich eines Prozessdatenwertes Der Kanal dieser Klemme verfügt über die Möglichkeit, den Messbereich entweder auf die bei Beckhoff bisher übliche Art „nomineller Messbereichsendwert = PDO Endwert: LegacyRange“ oder die neue Methode „technischer Messbereichsendwert = PDO Endwert: ExtendedRange“ einzustellen.
• Das Konfidenzniveau/ Vertrauenslevel liegt, wenn nicht anders angegeben, bei 95%. • Beim Betrieb in EMV-gestörter Umgebung ist zur Einhaltung der Spezifikation verdrillte und geschirmte Signalleitung, mindestens einseitig geerdet zu verwenden. Es wird der Einsatz von Beckhoff Schirmzubehör ZB8511 oder ZS9100-0002 empfohlen: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Die Hutschienenbefestigung ZB8520 wird in Bezug auf analoge Schutzwirkung nicht empfohlen: • Wenn nicht anders spezifiziert, werden Messfehler etc. im DC-Betrieb angegeben (keine Wechselgrößen). Bei Messung eines AC-Signals beeinflusst der Frequenzgang des Analogeingangs die Messung selbst. Hinweis zur Temperatur Die Temperatur innerhalb/außerhalb des Gerätes hat Einfluss auf die Messung durch die Elektronik.
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Die unabhängigen Spezifikationsangaben lassen sich in zwei Gruppen einteilen: • die Angaben zur Offset‑/Gain‑Abweichung, Nichtlinearität, Wiederholgenauigkeit, deren Wirkung auf die Messung nicht vom Anwender beeinflussbar ist. Diese werden von Beckhoff nach der u.a. Rechnung zur sogenannten „Grundgenauigkeit bei 23°C“ zusammengefasst.
• Wenn der allgemeine Einsatz bei bekannter Temperaturspanne und inkl. Rauschen zu betrachten ist: Gesamt-Messgenauigkeit = Grundgenauigkeit & Rauschen & Temperaturwerte nach o.a. Formel Beckhoff gibt die Spezifikationsdaten üblicherweise symmetrisch in [±%] an, also z.B. ±0,01% oder ±100 ppm. Entsprechend wäre das vorzeichenlose Gesamtfenster also der doppelte Wert. Auch eine Peak- to-peak-Angabe ist eine Gesamtfensterangabe, der symmetrische Wert also die Hälfte davon.
Produktübersicht Fehlerkoeffizient der Alterung Wird der Spezifikationswert zur Alterung von Beckhoff (noch) nicht spezifiziert, muss er bei Messunsicherheitsbetrachtungen wie im o.a. Beispiel zu 0 ppm angenommen werden, auch wenn in der Realität über die Betriebszeit davon auszugehen ist, dass sich die Messunsicherheit des betrachteten Gerätes ändert, umgangssprachlich der Messwert "driftet".
Stecker (Push-in) ist zu Wartungszwecken abnehmbar, ohne die einzelnen Adern zu lösen. Optionales Kalibrierzertifikat: • Mit Werkskalibrierzertifikat als ELM300x-0020: auf Anfrage • extern kalibriert (ISO17025 oder DAkks) als ELM300x-0030: verfügbar • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage Quick-Links • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] •...
Produktübersicht 3.4.2 ELM300x - Technische Daten Technische Daten ELM3002-00x0 ELM3004-00x0 Analoge Eingänge 2 Kanal (differentiell) 4 Kanal (differentiell) Zeitbezug der Kanäle untereinander Simultane (gleichzeitige) Wandlung aller Kanäle in der Klemme, synchrone Wandlung zwischen Klemmen wenn DistributedClocks genutzt wird ADC Wandlungsmethode ΔΣ...
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Produktübersicht Grundlegende mechanische ELM3002-00x0 ELM3004-00x0 Eigenschaften Abmessungen (B x H x T) Siehe Kapitel Gehäuse [} 884] Montage auf 35 mm Tragschiene nach EN 60715 Hinweis Montage Stecker teilweise nicht im Lieferumfang, siehe Kapitel Hinweise Anschlusstechnik [} 888] Gewicht ca. 350 g zulässiger Umgebungstemperaturbereich -25…+60 °C im Betrieb zulässiger Umgebungstemperaturbereich...
Produktübersicht 3.4.2.1 ELM300x Übersicht Messbereiche Messung Anschluss Modus Maximal Wert/ Wertebereich Spannung 2-Leiter ±30 V Extended ±32,212.. V Legacy ±30 V ±10 V Extended ±10,737.. V Legacy ±10 V ±5 V Extended ±5,368.. V Legacy ±5 V ±2,5 V Extended ±2,684..
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Produktübersicht Abb. 7: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.4.2.2 Messung ±30 V ELM300x Messung Modus ±30 V Messbereich, nominell -30…+30 V Messbereich, Endwert (MBE) 30 V Messbereich, technisch nutzbar -32,212…+32,212 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 3,84 µV 983,04 µV PDO LSB (Legacy Range) 3,576..
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Produktübersicht 3.4.2.3 Messung ±10 V, 0…10 V ELM300x Messung Modus ±10 V 0…10 V Messbereich, nominell -10…+10 V 0…10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar -10,737…+10,737 V 0…10,737 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV 327,68 µV...
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Produktübersicht Abb. 10: Darstellung 0…10 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
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Produktübersicht 3.4.2.4 Messung ±5 V, 0…5 V ELM300x Messung Modus ±5 V 0…5 V Messbereich, nominell -5…+5 V 0…5 V Messbereich, Endwert (MBE) Messbereich, technisch nutzbar -5,368…+5,368 V 0… 5,368 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 640 nV 163,84 µV...
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Produktübersicht Abb. 12: Darstellung 0…5 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
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Produktübersicht 3.4.2.5 Messung ±2,5 V ELM300x Messung Modus ±2,5 V Messbereich, nominell -2,5…+2,5 V Messbereich, Endwert (MBE) 2,5 V Messbereich, technisch nutzbar -2,684…+2,684 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 320 nV 81,92 µV PDO LSB (Legacy Range) 298..
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• mit Werkskalibrierzertifikat als ELM3002-0225: auf Anfrage • extern kalibriert (ISO17025 oder DAkkS) als ELM3002-0235: verfügbar • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage. Über den Beckhoff Vertrieb, den Support oder messtechnik@beckhoff.de ist eine umfangreiche Dokumentation verfügbar. Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Quick-Links • ELM3002-0xx5 – Sicherheits- und Betriebshinweise [} 68] • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] • Prozessdatenübersicht [} 616] • Anschlussbilder [} 616] • Objektbeschreibung und Parametrierung [} 623] ELM3xxx Version: 3.2...
Produktübersicht 3.5.2 ELM3002-03x5 - Einführung Abb. 22: ELM3002-0305 Die Klemme enthält drei voneinander galvanisch getrennten Bereiche, jeweils den beiden Eingangskanälen und dem EtherCAT-Kommunikationsteil. Vergleiche hierzu auch die Abbildungen unter Speisung, Potentialgruppen [} 909]. Version: 3.2 ELM3xxx...
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Samplingrate von 50.000 Samples je Sekunde und Kanal. Die Klemme ist mit 4-mm-Sicherheits- Laborbuchsen ausgestattet. Optionales Kalibrierzertifikat: • mit Werkskalibrierzertifikat als ELM3002‑0325: auf Anfrage • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage Über den Beckhoff Vertrieb, den Support oder messtechnik@beckhoff.de ist eine umfangreiche Dokumentation verfügbar. ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Quick-Links • ELM3002-0xx5 – Sicherheits- und Betriebshinweise [} 68] • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] • Prozessdatenübersicht [} 616] • Anschlussbilder [} 616] • Objektbeschreibung und Parametrierung [} 623] Version: 3.2 ELM3xxx...
Produktübersicht 3.5.3 ELM3002-04x5 - Einführung Abb. 23: ELM3002-0405 Die Klemme enthält drei voneinander galvanisch getrennten Bereiche, jeweils den beiden Eingangskanälen und dem EtherCAT-Kommunikationsteil. Vergleiche hierzu auch die Abbildungen unter Speisung, Potentialgruppen [} 909]. ELM3xxx Version: 3.2...
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Samplingrate von 50.000 Samples je Sekunde und Kanal. Die Klemme ist mit 4‑mm-Sicherheits-Laborbuchsen ausgestattet. Optionales Kalibrierzertifikat: • mit Werkskalibrierzertifikat als ELM3002-0425: auf Anfrage • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage. Über den Beckhoff Vertrieb, den Support oder messtechnik@beckhoff.de ist eine umfangreiche Dokumentation verfügbar. Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Quick-Links • ELM3002-0xx5 – Sicherheits- und Betriebshinweise [} 68] • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] • Prozessdatenübersicht [} 616] • Anschlussbilder [} 616] • Objektbeschreibung und Parametrierung [} 623] ELM3xxx Version: 3.2...
Personal installiert und betrieben wird. • Bestimmungsgemäße Verwendung (intended use): industrieller, stationärer Einsatz im Innenbereich: Die analogen Eingangsgeräte erweitern das Einsatzfeld des Beckhoff Busklemmen‑Systems um Funktionen zur Messung von Sensorsignalen via Spannung, Strom oder Widerstand. Das angestrebte Einsatzgebiet sind Datenerfassungs‑ und Steuerungsaufgaben in der industriellen Automatisierung.
Produktübersicht WARNUNG Verletzungsgefahr durch Stromschlag/Lichtbogen/Verbrennung Folgende Hinweise (Teil II) sind zu beachten: • Benutzen Sie die Klemmen nicht in einer feuchten oder explosionsgefährdeten Umgebung. Die Installation ist regelmäßig auf Verschmutzung zu prüfen. • Die Klemme darf nur in Bereichen mit einem Verschmutzungsgrad von maximal 2 (nicht leitfähige Verschmutzung) nach IEC 60664‑1 verwendet werden.
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Produktübersicht HINWEIS Betriebshinweise ELMxxxx Folgende Hinweise sind zu beachten • Die Klemme benötigt zum Betrieb eine Kopfstation (embeddedPC, Koppler) der die E‑Bus Spannung erzeugt. Damit die Isolationsfestigkeit nicht überschritten wird muss das Potential des E-Bus zum Gehäuse‑Potential definiert sein. Die Klemme verfügt deshalb intern über eine hochohmige Verbindung zwischen Gehäuse und dem E-Bus.
Produktübersicht 3.5.5 ELM3002-02x5/ ELM3002-03x5/ ELM3002-04x5 - Technische Daten Technische Daten ELM3002-02x5/ -03x5/ -04x5 Analoge Eingänge 2 Kanal Zeitbezug der Kanäle untereinander Simultane (gleichzeitige) Wandlung aller Kanäle in der Klemme, synchrone Wandlung zwischen Klemmen, wenn DistributedClocks genutzt wird ADC-Wandlungsmethode ΔΣ (Delta-Sigma) mit interner Abtastrate 8 MSps Massebezug differentiell Grenzfrequenz Eingangsfilter Hardware...
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Produktübersicht Allgemeine Daten ELM3002-02x5/ -03x5/ -04x5 Type Test: 13 kV DC, 1 min Max. Einsatzspannungsbereich (dauerhaft, Betrieb ohne CAT- Messungskategorie also ohne transiente Überspannungen): : ±1288 V Diff Peak : ±1000 V DC / AC : ±1000 V DC / AC Begriffserläuterung siehe Messkategorie / Überspannungskategorie 1000 V CAT II; nach EN 61010-2-030 in Vorbereitung:1000 V CAT III, 600 V CAT IV;...
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Produktübersicht Normative Angaben ELM3002-02x5/ -03x5/ -04x5 EMV-Festigkeit / Aussendung gemäß EN 61000-6-2 / EN 61000-6-4 Zulassungen/ Kennzeichnungen * CE, UKCA, EAC (UL in Vorbereitung) EMV-Hinweise ESD-Kontaktentladungen auf das Klemmengehäuse nach EN61000-6-4 können zu Messabweichungen von bis zu ±1% in allen Kanälen führen. Bei schnellen transienten Störungen gemäß...
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Produktübersicht 3.5.5.1 ELM3002-02x5/ ELM3002-03x5/ ELM3002-04x5 Übersicht Messbereiche Messung Anschluss MBE / Inter- Modus angezeigter Ma- ELM3002-02x5 ELM3002-03x5 ELM3002-04x5 face ximalwert/ Wer- tebereich Spannung 2-Leiter ±1200 V with Extended 400% * ca. ±5 kV Kanal 1 Extended Legacy *** ca. ±5 kV Kanal 2 Kanal 1 Overrange **...
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Produktübersicht Abb. 24: Übersicht Messbereiche, Bipolar Abb. 25: Übersicht Messbereiche, Bipolar, 400% FSV Range Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt.
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Produktübersicht 3.5.5.2 Messung ±1200 V extended OR ELM3002-02x5 (Kanal 1, Kanal 2), ELM3002-04x5 (nur Kanal 1) Messung Modus ±1200 V with Extended Overrange Messbereich, nominell ca. -5000 …+5000 V Messbereich, Endwert (MBE) 1200 V with Extended Overrange Messbereich, technisch nutzbar ca.
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Produktübersicht 3.5.5.3 Messung ±1200 V ELM3002-02x5 (Kanal 1, Kanal 2), ELM3002-04x5 (nur Kanal 1) Messung Modus ±1200 V Messbereich, nominell -1200 …+1200 V Messbereich, Endwert (MBE) 1200 V Messbereich, technisch nutzbar -1288,49…+1288,49 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 153,6 µV 39,32..
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Produktübersicht 3.5.5.4 Messung ±600 V ELM3002-02x5 (Kanal 1, Kanal 2), ELM3002-04x5 (nur Kanal 1) Messung Modus ±600 V Messbereich, nominell -600 …+600 V Messbereich, Endwert (MBE) 600 V Messbereich, technisch nutzbar -644,24…+644,24 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 76,8 µV 19,66..
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Produktübersicht 3.5.5.5 Messung ±360 V ELM3002-02x5 (Kanal 1, Kanal 2), ELM3002-04x5 (nur Kanal 1) Messung Modus ±360 V Messbereich, nominell -360 …+360 V Messbereich, Endwert (MBE) 360 V Messbereich, technisch nutzbar -386,547…+386,547 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 46,08 µV 11,79..
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Produktübersicht 3.5.5.6 Messung ±60 V ELM3002-02x5 (Kanal 1, Kanal 2), ELM3002-04x5 (nur Kanal 1) Messung Modus ±60 V Messbereich, nominell -60 …+60 V Messbereich, Endwert (MBE) 60 V Messbereich, technisch nutzbar -64,414…+64,414 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 7,68 µV 1,966 mV...
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Produktübersicht 3.5.5.8 Messung ±2,5 V ELM3002-03x5 (Kanal 1, Kanal 2), ELM3002-04x5 (nur Kanal 2) Messung Modus ±2,5 V Messbereich, nominell -2,5 …+2,5 V Messbereich, Endwert (MBE) 2,5 V Messbereich, technisch nutzbar -2,684…+2,684 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 320 nV 81,92 µV...
Adern zu lösen. Optionales Kalibrierzertifikat: • Mit Werkskalibrierzertifikat als ELM310x-0020: auf Anfrage • extern kalibriert (ISO17025 oder DAkks) als ELM310x-0030: auf Anfrage • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage Quick-Links • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] •...
Produktübersicht 3.6.2 ELM310x - Technische Daten Technische Daten ELM3102-00x0 ELM3104-00x0 Analoge Eingänge 2 Kanal (differentiell) 4 Kanal (differentiell) Zeitbezug der Kanäle untereinander Simultane (gleichzeitige) Wandlung aller Kanäle in der Klemme, synchrone Wandlung zwischen Klemmen wenn DistributedClocks genutzt wird ADC Wandlungsmethode ΔΣ...
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Produktübersicht Grundlegende mechanische ELM3102-00x0 ELM3104-00x0 Eigenschaften Montage auf 35 mm Tragschiene nach EN 60715 Hinweis Montage Stecker teilweise nicht im Lieferumfang, siehe Kapitel Hinweise Anschlusstechnik [} 888] Gewicht ca. 350 g zulässiger Umgebungstemperaturbereich -25…+60 °C im Betrieb zulässiger Umgebungstemperaturbereich -40…+85 °C bei Lagerung Umweltangaben ELM3102-00x0 ELM3104-00x0...
Produktübersicht 3.6.2.1 ELM310x Übersicht Messbereiche Messung Anschluss Modus Maximal Wert/ Wertebereich Strom 2-Leiter ±20 mA Extended ±21,474.. mA (-20...20 mA) Legacy ±20 mA +20 mA Extended 0…21,474.. mA (0...20 mA) Legacy 0…20 mA +20 mA Extended 0…21,179 mA (4...20 mA) Legacy 4…20 mA +20 mA...
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Produktübersicht Abb. 28: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.6.2.2 Messung ±20 mA, 0…20 mA, 4…20 mA, NE43 ELM310x Messung Modus ±20 mA 0…20 mA 4…20 mA 3,6…21 mA (NAMUR NE43) Messbereich, nominell ‑20…+20 mA 0…20 mA 4…20 mA 4…20 mA Messbereich, Endwert 20 mA (MBE) Messbereich, technisch ‑21,474…+21,474 mA, 0 …21,474 mA, 0…21,179 mA, 3,6…21 mA, nutzbar überstromgeschützt...
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Produktübersicht Spezifische Angaben: Messung Modus ±20 mA, 0…20 mA, 4…20 mA, NE43 3) 6) Grundgenauigkeit: Messabweichung bei 23°C, mit Mittelwertbildung < ± 0,008 %, < ± 80 ppm typ. < ±1,6 µA typ. Erweiterte Grundgenauigkeit: Messabweichung bei 0…55°C, mit < ±0,0135 %, < ±135 ppm typ.
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Produktübersicht Strommessbereich 0…20 mA Abb. 30: Darstellung Strommessbereich 0…20 mA Strommessbereich 4…20 mA Abb. 31: Darstellung Strommessbereich 4…20 mA Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
Produktübersicht Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Abb. 32: Darstellung Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Nur Extended Range Mode bei Messbereich 4 mA NAMUR In diesem Messbereich ist kein Legacy Range Mode verfügbar. Eine Umstellung auf den Extended Range Mode erfolgt automatisch und ein Schreibzugriff auf das entsprechende CoE Objekt 0x8000:2E (Scaler) wird zwar nicht abgelehnt, führt aber zu keiner Änderung des Parameters.
Samplingrate von 20.000 Samples je Sekunde und Kanal. Der 2-polige Stecker (Push-in) ist zu Wartungszwecken abnehmbar, ohne die einzelnen Adern zu lösen. Optionales Kalibrierzertifikat: • extern kalibriert (ISO17025 oder DAkks) als ELM3102-0130: auf Anfrage • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage Quick-Links • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] •...
Produktübersicht 3.7.2 ELM3102-01x0 - Technische Daten Technische Daten ELM3102-0100/ ELM3102-0120/ ELM3102-0130 Analoge Eingänge 2 Kanal (differentiell) Zeitbezug der Kanäle untereinander Simultane (gleichzeitige) Wandlung aller Kanäle in der Klemme, synchrone Wandlung zwischen Klemmen wenn DistributedClocks genutzt wird ADC Wandlungsmethode ΔΣ (Delta-Sigma) mit interner Abtastrate 5,12 MSps Grenzfrequenz Eingangsfilter Hardware Vor AD-Wandler:...
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Produktübersicht ) siehe Kapitel „Selbsttest und Selbsttest-Bericht“ und „Verbindungstest/schaltbare Anschlussdiagnose“ ) siehe Hinweise zu den Potentialgruppen im Kapitel „Montage und Verdrahtung“/ „Speisung, Potentialgruppen“ [} 907] Grundlegende mechanische ELM3102-0100/ ELM3102-0120/ ELM3102-0130 Eigenschaften Anschlussart 2 pol. PushIn Federkrafttechnik, Wartungsstecker Abmessungen (B x H x T) Siehe Kapitel Gehäuse [} 884] Montage auf 35 mm Tragschiene nach EN 60715...
Produktübersicht 3.7.2.1 ELM3102-01x0 Übersicht Messbereiche Messung Anschluss Modus Maximal Wert/ Wertebereich Spannung 2-Leiter ±60 V Extended ±64,414.. V Legacy ±60 V ±10 V Extended ±10,737.. V Legacy ±10 V ±5 V Extended ±5,368.. V Legacy ±5 V ±2,5 V Extended ±2,684..
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Produktübersicht Abb. 34: Übersicht Messbereiche, Bipolar Abb. 35: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt.
Produktübersicht 3.7.2.2 Messung 5V/ 10V/ ±20 mV..±60 V 3.7.2.2.1 Messung ±60 V Messung Modus ±60 V Messbereich, nominell -60…+60 V Messbereich, Endwert (MBE) 60 V Messbereich, technisch nutzbar -64,414…+64,414 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 7,68 µV 1,966 mV PDO LSB (Legacy Range)
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Produktübersicht Abb. 36: Darstellung ±60 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.7.2.2.2 Messung ±10 V, 0...10 V Messung Modus ±10 V 0…10 V Messbereich, nominell -10…+10 V 0…10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar -10,737…+10,737 V 0…10,737 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV 327,68 µV...
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Produktübersicht Abb. 37: Darstellung ±10 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Soll die „UnderrangeError“‑Erkennung noch weniger empfindlich eingestellt werden, kann der Betrag des negativen Grenzwertes im genannten CoE‑Objekt noch höher gesetzt werden. ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht 3.7.2.2.3 Messung ±5 V, 0...5 V Messung Modus ±5 V 0…5 V Messbereich, nominell -5…+5 V 0…5 V Messbereich, Endwert (MBE) Messbereich, technisch nutzbar -5,368…+5,368 V 0… 5,368 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 640 nV 163,84 µV...
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Produktübersicht Abb. 39: Darstellung ±5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Soll die „UnderrangeError“‑Erkennung noch weniger empfindlich eingestellt werden, kann der Betrag des negativen Grenzwertes im genannten CoE‑Objekt noch höher gesetzt werden. Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht 3.7.2.2.4 Messung ±2,5 V Messung Modus ±2,5 V Messbereich, nominell -2,5…+2,5 V Messbereich, Endwert (MBE) 2,5 V Messbereich, technisch nutzbar -2,684…+2,684 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 320 nV 81,92 µV PDO LSB (Legacy Range) 298..
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Produktübersicht Abb. 41: Darstellung ±2,5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.7.2.2.5 Messung ±1,25 V Messung Modus ±1,25 V Messbereich, nominell -1,25…+1,25 V Messbereich, Endwert (MBE) 1,25 V Messbereich, technisch nutzbar -1,342…+1,342 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 160 nV 40,96 µV PDO LSB (Legacy Range) 149..
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Produktübersicht Abb. 42: Darstellung ±1,25 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 43: Darstellung ±640 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 44: Darstellung ±320 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 45: Darstellung ±160 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 46: Darstellung ±80 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 47: Darstellung ±40 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 48: Darstellung ±20 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.7.2.3 Messung ±20 mA/ 0..20 mA/ 4..20 mA/NAMUR 3.7.2.3.1 Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 Messung Modus ±20 mA 0…20 mA 4…20 mA 3,6…21 mA (NAMUR NE43) Messbereich, nominell ‑20…+20 mA 0…20 mA 4…20 mA 4…20 mA Messbereich, Endwert 20 mA (MBE) Messbereich, technisch ‑21,474…+21,474 mA,...
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Produktübersicht Strommessbereich 0…20 mA Abb. 50: Darstellung Strommessbereich 0…20 mA Strommessbereich 4…20 mA Abb. 51: Darstellung Strommessbereich 4…20 mA Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
Produktübersicht Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Abb. 52: Darstellung Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Nur Extended Range Mode bei Messbereich 4 mA NAMUR In diesem Messbereich ist kein Legacy Range Mode verfügbar. Eine Umstellung auf den Extended Range Mode erfolgt automatisch und ein Schreibzugriff auf das entsprechende CoE Objekt 0x8000:2E (Scaler) wird zwar nicht abgelehnt, führt aber zu keiner Änderung des Parameters.
Zeitstempel und die bekannten Daten-Features der Basisserie wie Filterung, True-RMS-Berechnung etc. Optionales Kalibrierzertifikat: • Mit Werkskalibrierzertifikat als ELM314x-0020: auf Anfrage • extern kalibriert (ISO17025 oder DAkkS) als ELM314x-0030: auf Anfrage • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage Quick-Links • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] •...
Produktübersicht 3.8.2 ELM314x - Technische Daten Technische Daten ELM3142-0000 ELM3144-0000 ELM3146-0000 ELM3148-0000 Analoge Eingänge 2 Kanal 4 Kanal 6 Kanal 8 Kanal (differentiell) (differentiell) (differentiell) (differentiell) Zeitbezug der Kanäle untereinander Aufeinanderfolgende Wandlung aller Kanäle in der Klemme (multiplex), synchrone Wandlung zwischen Klemmen wenn DistributedClocks genutzt wird. Zeitstempel je Kanal, typ.
Produktübersicht 3.8.2.1 ELM314x Übersicht Messbereiche Messung Anschluss Modus Maximal Wert/ Wertebereich Spannung 2-Leiter ±10 V Extended ±10,737.. V Legacy ±10 V ±5 V Extended ±5,368.. V Legacy ±5 V ±2,5 V Extended ±2,684.. V Legacy ±2,5 V ±1,25 V Extended ±1,342..
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Produktübersicht Abb. 55: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.8.2.2 Messung ±10 V, 0...10 V ELM314x Messung Modus ±10 V 0…10 V Messbereich, nominell -10…+10 V 0…10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar -10,737…+10,737 V 0…10,737 V PDO Auflösung 24 Bit (inkl. Vorzeichen) PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV PDO LSB (Legacy Range) 1,192..
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Produktübersicht Messung Modus ±10 V, 0…10 V Rauschen (ohne Filterung) < 90 ppm < 703 digits < 0,90 mV Noise, PtP < 15 ppm < 117 digits < 0,15 mV Noise, RMS Max. SNR > 96,5 dB Rauschdichte@1kHz < 6,71 Rauschen (mit 50 Hz FIR <...
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Produktübersicht Abb. 57: Frequenzgang ±10 V Messbereich, f = 1 kHz, integrierte Filter 1/2 deaktiviert sampling Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Abb. 58: Darstellung 0…10 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
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Produktübersicht Abb. 59: Frequenzgang 0..10 V Messbereich, fsampling = 1 kHz, integrierte Filter 1/2 deaktiviert Version: 3.2 ELM3xxx...
Seite 153
Produktübersicht 3.8.2.3 Messung ±5 V, 0...5 V Messung Modus ±5 V 0…5 V Messbereich, nominell -5…+5 V 0…5 V Messbereich, Endwert (MBE) Messbereich, technisch nutzbar -5,368…+5,368 V 0… 5,368 V PDO Auflösung 24 Bit (inkl. Vorzeichen) PDO LSB (Extended Range) 640 nV PDO LSB (Legacy Range) 596..
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Produktübersicht Messung Modus ±5 V 0…5 V Rauschen (ohne Filterung) < 90 ppm < 703 digits < 0,45 mV Noise, PtP < 15 ppm < 117 digits < 0,08 mV Noise, RMS Max. SNR > 96,5 dB Rauschdichte@1kHz < 3,35 Rauschen (mit 50 Hz FIR <...
Seite 155
Produktübersicht Abb. 61: Frequenzgang ±5 V Messbereich, f = 1 kHz, integrierte Filter 1/2 deaktiviert sampling ELM3xxx Version: 3.2...
Seite 156
Produktübersicht Abb. 62: Darstellung 0…5 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
Seite 157
Produktübersicht Abb. 63: Frequenzgang 0..5 V Messbereich, fsampling = 1 kHz, integrierte Filter 1/2 deaktiviert ELM3xxx Version: 3.2...
Seite 158
Produktübersicht 3.8.2.4 Messung ±2,5 V Messung Modus ±2,5 V Messbereich, nominell -2,5…+2,5 V Messbereich, Endwert (MBE) 2,5 V Messbereich, technisch nutzbar -2,684…+2,684 V PDO Auflösung 24 Bit (inkl. Vorzeichen) PDO LSB (Extended Range) 320 nV PDO LSB (Legacy Range) 298.. nV Grundgenauigkeit: Messabweichung bei 23°C, mit <...
Seite 159
Produktübersicht Messung Modus ±2,5 V Rauschen (ohne Filterung) < 100 ppm < 781 digits < 0,25 mV Noise, PtP < 16 ppm < 125 digits < 0,04 mV Noise, RMS Max. SNR > 95,9 dB Rauschdichte@1kHz < 1,79 Rauschen (mit 50 Hz FIR <...
Seite 160
Produktübersicht Abb. 65: Frequenzgang ±2,5 V Messbereich, f = 1 kHz, integrierte Filter 1/2 deaktiviert sampling Version: 3.2 ELM3xxx...
Seite 161
Produktübersicht 3.8.2.5 Messung ±1,25 V Messung Modus ±1,25 V Messbereich, nominell -1,25…+1,25 V Messbereich, Endwert (MBE) 1,25 V Messbereich, technisch nutzbar -1,342…+1,342 V PDO Auflösung 24 Bit (inkl. Vorzeichen) PDO LSB (Extended Range) 160 nV PDO LSB (Legacy Range) 149.. nV Grundgenauigkeit: Messabweichung bei 23°C, mit <...
Seite 162
Produktübersicht Messung Modus ±1,25 V Rauschen (ohne Filterung) < 100 ppm < 781 digits < 0,13 mV Noise, PtP < 16 ppm < 125 digits < 0,02 mV Noise, RMS Max. SNR > 95,9 dB Rauschdichte@1kHz < 0,89 Rauschen (mit 50 Hz FIR <...
Seite 163
Produktübersicht Abb. 67: Frequenzgang ±1,25 V Messbereich, f = 1 kHz, integrierte Filter 1/2 deaktiviert sampling ELM3xxx Version: 3.2...
Seite 164
Produktübersicht 3.8.2.6 Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 Messung Modus ±20 mA 0…20 mA 4…20 mA 3,6…21 mA (NAMUR NE43) Messbereich, nominell ‑20…+20 mA 0…20 mA 4…20 mA 4…20 mA Messbereich, Endwert 20 mA (MBE) Messbereich, technisch ‑21,474…+21,474 mA, 0…21,474 mA, 0…21,179 mA, 3,6…21 mA, nutzbar überstromgeschützt überstromgeschützt überstromgeschützt...
Seite 165
Produktübersicht Messung Modus ±20 mA, 0…20 mA, 4…20 mA, NE43 Grundgenauigkeit: Messabweichung bei 23°C, mit < ±0,008 %, < ±80 ppm 1) 6) Mittelwertbildung, typ. < ±1,6 µA Erweiterte Grundgenauigkeit: Messabweichung bei 0… < ±0,018 %, < ±180 ppm 1) 6) 60°C, mit Mittelwertbildung, typ.
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Produktübersicht Strommessbereich 0…20 mA Abb. 69: Darstellung Strommessbereich 0…20 mA Strommessbereich 4…20 mA Abb. 70: Darstellung Strommessbereich 4…20 mA Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
Produktübersicht Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Abb. 71: Darstellung Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Nur Extended Range Mode bei Messbereich 4 mA NAMUR In diesem Messbereich ist kein Legacy Range Mode verfügbar. Eine Umstellung auf den Extended Range Mode erfolgt automatisch und ein Schreibzugriff auf das entsprechende CoE Objekt 0x8000:2E (Scaler) wird zwar nicht abgelehnt, führt aber zu keiner Änderung des Parameters.
Die durchgeführten Powerkontakte vereinfachen die Potenzialverteilung direkt auf der Hutschiene. Zur Reduzierung von Umgebungslufteffekten kann die als Zubehör verfügbare Schirmhaube ZS9100‑0003 auf der Klemme montiert werden. Als Variante mit Werkskalibrierzertifikat oder ISO 17025-/DAkkS-Zertifikat und Rekalibrierung durch den Beckhoff Rekalibrierservice auf Anfrage verfügbar. Quick-Links • EtherCAT Funktionsgrundlagen ELM3xxx...
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Produktübersicht • Montage und Verdrahtung [} 886] • Prozessdatenübersicht [} 616] • Anschlussbilder [} 616] • Objektbeschreibung und Parametrierung [} 669] Version: 3.2 ELM3xxx...
Produktübersicht 3.9.2 ELM334x - Technische Daten Technische Daten ELM3344-000x ELM3348-000x Analoge Eingänge 4 Kanal (differentiell) 8 Kanal (differentiell) Zeitbezug der Kanäle untereinander Aufeinanderfolgende Wandlung aller Kanäle in der Klemme (multiplex), synchrone Wandlung zwischen Klemmen wenn DistributedClocks genutzt wird. Zeitstempel je Kanal, typ.
Produktübersicht Grundlegende mechanische ELM3344-000x ELM3348-000x Eigenschaften Anschlussart ELM3344‑0000 / ELM3348‑0000: 6 pol. PushIn Federkrafttechnik, Wartungsstecker ELM3344‑0003 / ELM3348‑0003: Mini-Thermoelement-Buchse universal Abmessungen (B x H x T) Siehe Kapitel Gehäuse [} 884] Montage auf 35 mm Tragschiene nach EN 60715 Hinweis Montage ELM334x-0000: Stecker im Lieferumfang, siehe Kapitel Hinweise Anschlusstechnik/ Anschlussbauform Push-In mit Wartungsstecker [} 888]...
Seite 173
Produktübersicht Abb. 73: Übersicht Messbereiche, Bipolar Abb. 74: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt.
Produktübersicht 3.9.2.3 Messung Thermoelement HINWEIS Grundlagen Thermoelemente Die im Folgenden beschriebenen Inhalte setzen die Kenntnis des im Kapitel „Grundlagen der Thermoelement-Technologie“ Beschriebenen voraus. Anwendung auf die ELM334x Die Klemme unterstützt die Messung von Spannungen und die Konvertierung diverser Thermoelement- Typen, siehe folgende Liste. Zur Spannungsmessung wird der der beim jeweiligen TC-Typ angegebene elektrische Messbereich mit seiner angegebenen Spezifikation verwendet.
• optional: Konvertierung (Umrechnung) der Spannung per Software in einen Temperaturwert nach eingestelltem Thermoelement-Typ (K, J, …). Alle drei Schritte können lokal im Beckhoff-Messgerät stattfinden. Die Transformation im Gerät kann auch deaktiviert werden, wenn sie übergeordnet in der Steuerung gerechnet werden soll. Je nach Gerätetyp können mehrere Thermoelement-Konvertierungen implementiert sein, die sich dann nur in Software...
Seite 184
Hinweis: der elektrische Messbereich ist so ausgelegt, dass der gesamte Linearisierungsbereich abgedeckt wird. Es kann also der gesamte Temperaturmessbereich genutzt werden. ◦ Mit Angabe des von Beckhoff empfohlenen Messbereichs für diesen Typ. Er ist eine Teilmenge des technisch nutzbaren Messbereichs und deckt den industriell üblicherweise verwendeten Messbereich ab, in dem noch eine relativ geringe Messunsicherheit erreicht wird.
Seite 185
Produktübersicht • Falls die gemessene Spannung bei dem gemessenen Temperaturmesspunkt nicht bekannt ist, muss der Messwert MW = U (T ) mithilfe einer U→T Tabelle ermittelt werden: Messpunkt Messpunkt • Bei diesem Spannungswert wird die Abweichung berechnet: ◦ Über die Gesamtformel ◦ oder einen Einzelwert, z. B. F = 15 ppm Einzel ◦...
Produktübersicht = (F µV) / (42,243 µV/°C) ≈ tbd °C (bedeutet ±tbd °C) ELM3704@35°C, Typ K, 400°C Spannung+CJC Beispiel 2: Betrachtung allein der Wiederholgenauigkeit unter o.a. Bedingungen: = 400 °C Messpunkt MW=U (400 °C) = 16,397 mV Messpunkt = 20 ppm Einzel = 20 ppm ·...
Seite 187
Produktübersicht Für eine konstante TC-Messung sind thermisch stabile Umgebungsbedingungen um die ELM-Klemme herum wichtig. Luftbewegungen um die Klemme mit ggf. veränderlicher Lufttemperatur sind zu vermeiden. Wenn diese nicht vermeidbar sind, sollte die separat erhältliche Schirmhaube ZS9100-0003 zur thermischen Abschirmung verwendet werden. Die nachfolgende Spezifikation wurde ohne Schirmhaube an ruhender Umgebung erstellt.
Seite 188
Produktübersicht Drahtquerschnitt am Push-In Stecker Der TC-Draht führt Wärme je nach Temperaturgefälle in den ELM-Stecker zu oder ab. Auch bei thermischen konstanten Bedingungen führt dies dann zu einer Offset-Abweichung. Wenn eine sehr genaue Messung benötigt wird, kann dies störenden Einfluss haben. Die im Weiteren spezifizierten Werte gelten für Leitungsdicke 0,2 mm (0,0314 mm²).
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Produktübersicht Im Folgenden wird nun für die einzelnen TC-Typen die erzielbare Temperaturmessunsicherheit angegeben, dem Typ nach in aufsteigender Reihenfolge. ELM3xxx Version: 3.2...
Produktübersicht 3.9.2.3.3 ELM3348-00x0, ELM3344-00x0 3.9.2.3.3.1 Spezifikation Typ A-1 Temperaturmessung TC Typ A-1 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +2500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2500 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,2 K ≈...
Seite 191
Produktübersicht 3.9.2.3.3.2 Spezifikation Typ A-2 Temperaturmessung TC Typ A-2 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,0 K ≈...
Seite 192
Produktübersicht 3.9.2.3.3.3 Spezifikation Typ A-3 Temperaturmessung TC Typ A-3 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,0 K ≈...
Seite 193
Produktübersicht 3.9.2.3.3.4 Spezifikation Typ Au/Pt Temperaturmessung TC Typ Au/Pt Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1000 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,95 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.5 Spezifikation Typ B Temperaturmessung TC Typ B Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +200 °C ≈ 0,178 mV … +1820 °C ≈ 13,820 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1820 °C Messbereich, empfohlen +750 °C … +1800 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.6 Spezifikation Typ C Temperaturmessung TC Typ C Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C ≈ 0 mV … +2320 °C ≈ 37,107 mV Messbereich, Endwert (MBE) +2320 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.7 Spezifikation Typ D Temperaturmessung TC Typ D Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 ° … +2490 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2490 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,2 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.8 Spezifikation Typ E Temperaturmessung TC Typ E Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -9,835 mV … +1000 °C ≈ 76,373 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,55 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.9 Spezifikation Typ G Temperaturmessung TC Typ G Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +1000 ° … +2300 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2300 °C Messbereich, empfohlen +1000 °C … +2300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,9 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.10 Spezifikation Typ J Temperaturmessung TC Typ J Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -210 °C ≈ -8,095 mV … +1200 °C ≈ +69,553 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1200 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,56 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.11 Spezifikation Typ K Temperaturmessung TC Typ K Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,458 mV … 1372 °C ≈ 54,886 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1372°C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,61 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.12 Spezifikation Typ L Temperaturmessung TC Typ L Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -2,510 mV … +900 °C ≈ 52,430 mV Messbereich, Endwert (MBE) +900 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +900 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,54 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.13 Spezifikation Typ N Temperaturmessung TC Typ N Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -4,346 mV … +1300 °C ≈ 47,513 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1300 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,64 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.14 Spezifikation Typ P Temperaturmessung TC Typ P Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1395 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1395 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,64 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.15 Spezifikation Typ Pt/Pd Temperaturmessung TC Typ Pt/Pd Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1500 °C Messbereich, empfohlen +500 °C … +1500 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,1 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.16 Spezifikation Typ R Temperaturmessung TC Typ R Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,226 mV … +1768 °C ≈ 21,101 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,2 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.17 Spezifikation Typ S Temperaturmessung TC Typ S Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,236 mV … +1768 °C ≈ 18,693 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,3 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.18 Spezifikation Typ T Temperaturmessung TC Typ T Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,258 mV …. +400 °C ≈ 20,872 mV Messbereich, Endwert (MBE) +400 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +400 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,62 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.3.19 Spezifikation Typ U Temperaturmessung TC Typ U Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -1,850 mV … +600 °C ≈ 33,600 mV Messbereich, Endwert (MBE) +600 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,57 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4 ELM3348-00x3, ELM3344-00x3 3.9.2.3.4.1 Spezifikation Typ A-1 Temperaturmessung TC Typ A-1 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +2500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2500 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,2 K ≈...
Seite 210
Produktübersicht 3.9.2.3.4.2 Spezifikation Typ A-2 Temperaturmessung TC Typ A-2 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,96 K ≈...
Seite 211
Produktübersicht 3.9.2.3.4.3 Spezifikation Typ A-3 Temperaturmessung TC Typ A-3 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,97 K ≈...
Seite 212
Produktübersicht 3.9.2.3.4.4 Spezifikation Typ Au/Pt Temperaturmessung TC Typ Au/Pt Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1000 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,9 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.5 Spezifikation Typ B Temperaturmessung TC Typ B Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +200 °C ≈ 0,178 mV … +1820 °C ≈ 13,820 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1820 °C Messbereich, empfohlen +750 °C … +1800 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.6 Spezifikation Typ C Temperaturmessung TC Typ C Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C ≈ 0 mV … +2320 °C ≈ 37,107 mV Messbereich, Endwert (MBE) +2320 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.7 Spezifikation Typ D Temperaturmessung TC Typ D Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 ° … +2490 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2490 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,1 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.8 Spezifikation Typ E Temperaturmessung TC Typ E Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -9,835 mV … +1000 °C ≈ 76,373 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,46 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.9 Spezifikation Typ G Temperaturmessung TC Typ G Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +1000 ° … +2300 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2300 °C Messbereich, empfohlen +1000 °C … +2300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,85 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.10 Spezifikation Typ J Temperaturmessung TC Typ J Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -210 °C ≈ -8,095 mV … +1200 °C ≈ +69,553 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1200 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,48 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.11 Spezifikation Typ K Temperaturmessung TC Typ K Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,458 mV … 1372 °C ≈ 54,886 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1372°C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,53 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.12 Spezifikation Typ L Temperaturmessung TC Typ L Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -2,510 mV … +900 °C ≈ 52,430 mV Messbereich, Endwert (MBE) +900 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +900 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,45 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.13 Spezifikation Typ N Temperaturmessung TC Typ N Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -4,346 mV … +1300 °C ≈ 47,513 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1300 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,57 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.14 Spezifikation Typ P Temperaturmessung TC Typ P Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1395 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1395 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,56 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.15 Spezifikation Typ Pt/Pd Temperaturmessung TC Typ Pt/Pd Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1500 °C Messbereich, empfohlen +500 °C … +1500 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,0 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.16 Spezifikation Typ R Temperaturmessung TC Typ R Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,226 mV … +1768 °C ≈ 21,101 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,2 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.17 Spezifikation Typ S Temperaturmessung TC Typ S Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,236 mV … +1768 °C ≈ 18,693 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,3 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.18 Spezifikation Typ T Temperaturmessung TC Typ T Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,258 mV …. +400 °C ≈ 20,872 mV Messbereich, Endwert (MBE) +400 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +400 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,55 K ≈...
Produktübersicht 3.9.2.3.4.19 Spezifikation Typ U Temperaturmessung TC Typ U Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -1,850 mV … +600 °C ≈ 33,600 mV Messbereich, Endwert (MBE) +600 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,48 K ≈...
Adern zu lösen. Optionales Kalibrierzertifikat: • Mit Werkskalibrierzertifikat als ELM350x-0020: auf Anfrage • extern kalibriert (ISO17025 oder DAkkS) als ELM350x-0030: auf Anfrage • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage Quick-Links • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] •...
Produktübersicht 3.10.2 ELM350x - Technische Daten Technische Daten ELM3502-00x0 ELM3504-00x0 Analoge Eingänge 2 Kanal (differentiell) 4 Kanal (differentiell) Zeitbezug der Kanäle untereinander Simultane (gleichzeitige) Wandlung aller Kanäle in der Klemme, synchrone Wandlung zwischen Klemmen wenn DistributedClocks genutzt wird ADC Wandlungsmethode ΔΣ...
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Produktübersicht Grundlegende mechanische Eigen- ELM3502-00x0 ELM3504-00x0 schaften Montage auf 35 mm Tragschiene nach EN 60715 Hinweis Montage Stecker teilweise nicht im Lieferumfang, siehe Kapitel Hinweise Anschlusstechnik [} 888] Gewicht ca. 350 g zulässiger Umgebungstemperaturbereich -25…+60 °C 0…+55 °C im Betrieb zulässiger Umgebungstemperaturbereich -40…+85 °C -25…+85 °C bei Lagerung...
Produktübersicht 3.10.2.1 ELM350x Übersicht Messbereiche Messung Anschluss Modus Maximal Wert/ Wertebereich Spannung 2-Leiter ±10 V Extended ±10,737.. V Legacy ±10 V ±80 mV Extended ±85,9.. mV Legacy ±80 mV PT1000 2/3/4‑Leiter 2000 Ω Legacy 266 °C Potentiometer 3/5‑Leiter ±1 V/V Extended ±1 V/V Legacy Vollbrücke...
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Produktübersicht Abb. 84: Übersicht Messbereiche, Bipolar Abb. 85: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt.
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Produktübersicht 3.10.2.2 Messung ±10 V Messung Modus ±10 V Messbereich, nominell -10…+10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar -10,737…+10,737 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV 327,68 µV PDO LSB (Legacy Range) 1,192..
• Konvertierung (Umrechnung, Transformation) des Widerstands per Software in einem Temperaturwert nach eingestelltem RTD-Typ (Pt100, Pt1000…). Beide Schritte können lokal im Beckhoff Messgerät stattfinden. Die Transformation im Gerät kann auch deaktiviert werden, wenn sie übergeordnet in der Steuerung gerechnet werden soll. Je nach Gerätetyp können mehrere RTD-Konvertierungen implementiert sein, die sich dann nur in Software unterscheiden.
Produktübersicht HINWEIS Messung von kleinen Widerständen Insbesondere bei Messungen im Bereich ca. < 10 Ω wird der 4-Leiter-Anschluss durch die relativ hohen Zuleitungs- und Übergangswiderstände unbedingt erforderlich. Zu bedenken ist auch dass bei solch niedrigen Widerständen die relative Messabweichung bezogen auf den MBE hoch werden kann - für solche Messungen sind ggf.
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Produktübersicht Widerstandsmessung 2 kΩ 2/3-Leiter 4-Leiter Betriebsart 3 V Speisespannung fest eingestellt an +Uv Intern 1 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Der Speisestrom ergibt sich somit aus: 3 V / (1 kΩ + R ) → max. 3 mA Messung Messbereich, nominell 2 kΩ (entspricht bei PT1000 +266°C) Messbereich, Endwert (MBE) 2 kΩ...
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Produktübersicht Abb. 89: Verkettung der Unsicherheiten in der RTD-Messung Maßgebend für die erzielbare Temperatur-Messgenauigkeit ist die angegebene Widerstands-Spezifikation. Im Folgenden wird sie auf die möglichen RTD-Typen angewendet. Aufgrund • der bei RTD vorhandenen Nichtlinearität und damit der starken Abhängigkeit der Spezifikationsdaten von der Sensortemperatur T sens •...
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Produktübersicht Von der ELM350x unterstützte RTD-Typen: • Pt1000 nach DIN EN 60751/IEC751 mit α= 0,0039083 [1/C°] Temperaturmessung RTD PT1000 2-Leiter PT1000 3-Leiter PT1000 4-Leiter Verwendeter elektr. Messbereich 2 kΩ Startwert -200°C ≈ 185,2 Ω Endwert 266°C ≈ 2000 Ω PDO LSB (nur Legacy Range) 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Grundgenauigkeit: Messabweichung bei Die erreichbare...
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Produktübersicht Im Folgenden drei Beispiele, die verwendeten Zahlenwerte dienen der Veranschaulichung. Maßgebend bleiben die in den techn. Daten genannten Spezifikationswerte. Beispiel 1: Grundgenauigkeit einer ELM3504 bei 35°C Umgebung, Messung von -100°C im PT1000-Interface (4-Leiter), ohne Rausch- und Alterungs-Einflüsse: = -100 °C Messpunkt MW=R = 602,56 Ω...
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Produktübersicht Abb. 90: Diagramm Rauschen F in Abhängigkeit zur Sensortemperatur Noise, PtP Sehen Sie dazu auch 2 Messung RTD (nur Pt1000) [} 237] Version: 3.2 ELM3xxx...
Produktübersicht 3.10.2.5 Messung Potentiometer Das Potentiometer ist mit dem integrierten Netzteil (max. 5 V, einstellbar) zu versorgen. Die Schleifer- Spannung wird dann im Verhältnis zur Speisespannung gemessen und in % ausgegeben. Technisch verläuft die Messung also wie eine DMS‑Halbbrücke. Im Folgenden ist die Spezifikation im 5-Leiter-Anschluss gegeben, externe Leitungswiderstände werden durch den 5-Leiter-Anschluss kompensiert und das Poti wird direkt vom Messkanal erfasst.
Produktübersicht Verwendung der Beispielprogramme Dieses Dokument enthält exemplarische Anwendungen unserer Produkte für bestimmte Einsatzbereiche. Die hier dargestellten Anwendungshinweise beruhen auf den typischen Eigenschaften unserer Produkte und haben ausschließlich Beispielcharakter. Die mit diesem Dokument vermittelten Hinweise beziehen sich ausdrücklich nicht auf spezifische Anwendungsfälle, daher liegt es in der Verantwortung des Anwenders zu prüfen und zu entscheiden, ob das Produkt für den Einsatz in einem bestimmten Anwendungsbereich geeignet ist.
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung kann sich über die Zeit ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Werte beziehen sich auf eine Gleichtaktstörung zwischen SGND und internem GND.
Produktübersicht Potentiometer-Messbereich Abb. 92: Darstellung Potentiometer-Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.10.2.6 Messung SG 1/1-Bridge (Vollbrücke) 4/6-Leiter-Anschluss Einige Hinweise zur ELM350x Vollbrückenmessung: Der Messbereich nominell/technisch wird hier in „mV/V“ angegeben, wobei eine maximale Versorgungsspannung von 5 V zulässig ist. Maximal ist also für die Brückenspannung ein nomineller Messbereich von ±32 mV/V ⋅ 5 V = ±160 mV nutzbar, entsprechend sind die internen Schaltungen ausgelegt.
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Produktübersicht Zur Berechnung der Vollbrücke: Der Zusammenhang zur Dehnung (µStrain, µε) ist wie folgt: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messung Modus Messbrücke/DMS/StrainGauge/SG 1/1-Bridge 4/6-Leiter 32 mV/V 8 mV/V 4 mV/V 2 mV/V 4 mV/V (comp.) 2 mV/V (comp.) Integrierte Speisung 1…5V Einstellbar, Max. Versorgung/Excitation 21 mA (interne elektronische Überlastsicherung) somit 120R DMS: bis 2,5 V; 350R DMS: bis 5,0 V Messbereich, nominell -32 …...
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung einer Brückenmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung.
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Produktübersicht Messung Modus Messbrücke/DMS/StrainGauge/SG 1/1-Bridge 4/6-Leiter 32 mV/V 8 mV/V 4 mV/V 2 mV/V Max. SNR > 96,5 dB > 86,0 dB > 80,0 dB > 74,0 dB Rauschdicht e@1kHz < 6,79 < 5,66 < 5,66 < 5,66 Rauschen (mit < 12 ppm <...
Produktübersicht 3.10.2.7 Messung SG 1/2-Bridge (Halbbrücke) 3/5-Leiter-Anschluss Einige Hinweise zur ELM350x Halbbrückenmessung: Der Messbereich nominell/technisch wird hier in „mV/V“ angegeben, wobei eine maximale Versorgungsspannung von 5 V zulässig ist. Maximal ist also für die Brückenspannung ein nomineller Messbereich von ±16 mV/V ⋅ 5 V = ±80 mV nutzbar; die internen Schaltungen sind auf die 160 mV der Vollbrückenmessung ausgelegt.
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Produktübersicht Zur Berechnung der R -Halbbrücke: sind die internen schaltbaren Ergänzungswiderstände der Klemme. Sie sind mit einigen kΩ hochohmig im Vergleich zu R und belasten die interne Speisung somit nicht wesentlich. Andere Halbbrückenkonfigurationen (z.B. R oder R veränderlich) sind nicht anschließbar. Der Zusammenhang zur Dehnung (µStrain, µε) ist wie folgt: Die Wahl von N ist nach der mechanischen Anordnung der variablen Widerstände zu wählen (Poisson, 2 aktive uniaxial, …).
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Produktübersicht Messung Modus Messbrücke/DMS/StrainGauge/SG 1/2-Bridge 5/3-Leiter 16 mV/V 8 mV/V 4 mV/V 2 mV/V 4 mV/V (comp.) 2 mV/V (comp.) 1) 5) 1) 5) Integrierte Speisung 1…5V einstellbar, max. Versorgung/Excitation 21 mA (interne elektronische Überlastsicherung) somit 120R DMS: bis 2,5 V; 350R DMS: bis 5,0 V Messbereich, nominell -16 …...
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung einer Brückenmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung.
Gültigkeit der Eigenschaftswerte Der Brückenwiderstand liegt parallel zum o.a. Innenwiderstand der Klemme und führt zu entsprechender Offset-Verschiebung. Der Beckhoff-Werksabgleich erfolgt mit Halbbrücke 350 Ω, die o.a. Werte sind deshalb direkt nur für eine 350 Ω-Halbbrücke gültig. Bei Anschluss einer anders dimensionierten Halbbrücke ist: •...
Leiter-Betrieb gearbeitet werden. • Angaben gelten für 5 V Erregung. Bei geringerer Erregungsspannung verschlechtert sich die Spezifikation, detaillierte Angaben liegen Beckhoff dazu nicht vor. Ist aus Gründen der Sensorselbsterwärmung eine geringere Erregungsspannung gewünscht, kann bei nicht-kontinuierlichen Messungen die Erregungsspannung temporär ein/ausgeschaltet werden (getakteter Betrieb).
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Produktübersicht Zur Berechnung der Viertelbrücke: Abb. 93: Anschluss der Viertelbrücke Erläuterung: • R1: externer Viertelbrückenwiderstand, nominell 120/350/1000 Ω • R2: interner Ergänzungswiderstand, wird nach der CoE Einstellung „Interface“ betragsgleich zu R1 gesetzt, beträgt demnach ebenfalls 120, 350 oder 1000 Ω • R3, R4: hochohmige interne Brückenergänzungswiderstände, belasten die interne Versorgung also nicht wesentlich •...
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Produktübersicht Abb. 94: Zusammenhang zwischen U und ∆R Bridge Die ELM350x verwenden eine interne Linearisierung, so dass die Ausgabe schon linearisiert erfolgt mit da intern mit U gerechnet wird. Exc‘ Version: 3.2 ELM3xxx...
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung einer Brückenmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung.
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. HINWEIS Übergangswiderstände der Anschlusskontakte Die Übergangswiderstände der Anschlusskontakte beeinflussen den Messvorgang. Durch einen anwenderseitigen Abgleich bei gesteckter Signalverbindung kann die Messgenauigkeit weiter erhöht werden.
Adern zu lösen. Optionales Kalibrierzertifikat: • Mit Werkskalibrierzertifikat als ELM354x-0020: auf Anfrage • extern kalibriert (ISO17025 oder DAkkS) als ELM354x-0030: auf Anfrage • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage Quick-Links • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] •...
Produktübersicht 3.11.2 ELM354x - Technische Daten Technische Daten ELM3542-0000 ELM3544-0000 Analoge Eingänge 2 Kanal (differentiell) 4 Kanal (differentiell) Zeitbezug der Kanäle untereinander Aufeinanderfolgende Wandlung aller Kanäle in der Klemme (multiplex), synchrone Wandlung zwischen Klemmen wenn DistributedClocks genutzt wird. Zeitstempel je Kanal, typ.
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Produktübersicht Allgemeine Daten ELM3542-0000 ELM3544-0000 Potentialtrennung Kanal/Kanal nein Potentialtrennung Kanal/E-Bus funktionale Isolierung, 707 V DC (Typprüfung) Potentialtrennung Kanal/SGND funktionale Isolierung, 707 V DC (Typprüfung) Konfiguration Über den EtherCAT Master, z.B. TwinCAT Hinweis zur Leitungslänge Signal-Leitungslängen zum Sensor/Geber über 3 m müssen geschirmt ausgeführt werden, die Schirmausführung muss dem Stand der Technik entsprechen und wirksam sein.
Produktübersicht 3.11.2.1 ELM354x Übersicht Messbereiche Messung Anschluss Modus Maximal Wert/ Wertebereich Spannung 2-Leiter ±10 V Extended ±10,737.. V Legacy ±10 V ±80 mV Extended ±85,9.. mV Legacy ±80 mV PT1000 2/3/4‑Leiter 2000 Ω Legacy 266 °C Potentiometer 3/5‑Leiter ±1 V/V Extended ±1 V/V Legacy Vollbrücke...
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Produktübersicht Abb. 97: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Schirm und Signalmasse getrennt geführt werden können. Optionales Kalibrierzertifikat: • Mit Werkskalibrierzertifikat als ELM360x-0020: auf Anfrage • extern kalibriert (ISO17025 oder DAkkS) als ELM360x-0030: auf Anfrage • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Quick-Links • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] • Prozessdatenübersicht [} 616] • Anschlussbilder [} 616] • Objektbeschreibung und Parametrierung [} 707] Version: 3.2 ELM3xxx...
Produktübersicht 3.12.2 ELM360x - Technische Daten Technische Daten ELM3602-000x ELM3604-000x Analoge Eingänge 2 Kanal (single-ended) 4 Kanal (single-ended) Zeitbezug der Kanäle untereinander Simultane (gleichzeitige) Wandlung aller Kanäle in der Klemme, synchrone Wandlung zwischen Klemmen wenn DistributedClocks genutzt wird ADC Wandlungsmethode ΔΣ...
Produktübersicht Allgemeine Daten ELM3602-000x ELM3604-000x Potentialtrennung Kanal/SGND funktionale Isolierung, 707 V DC (Typprüfung) Konfiguration Über den EtherCAT Master, z.B. TwinCAT Hinweis zur Leitungslänge Signal-Leitungslängen zum Sensor/Geber über 3 m müssen geschirmt ausgeführt werden, die Schirmausführung muss dem Stand der Technik entsprechen und wirksam sein. Bei größeren Kabellängen >30 m ist ein geeigneter Überspannungsschutz (Surge-Protection) vorzusehen wenn entsprechende Störungen auf das Signalkabel einwirken könnten.
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Produktübersicht HINWEIS GND-Bezug Die ELM360x kann bezogen auf GND im Bereich -5 V … +21,5 V messen. Messung Anschluss Modus Maximal Wert/ Wertebereich Spannung 2-Leiter ±10 V Extended ±10,737.. V Legacy ±10 V ±5 V Extended ±5,368.. V Legacy ±5 V ±2,5 V Extended ±2,684..
Produktübersicht Abb. 99: Übersicht Messbereiche, Bipolar Abb. 100: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt.
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Produktübersicht Zur Erläuterung der Bezeichnungen AC und DC siehe Kapitel „Analogtechnische Hinweise ‑ dynamische Signale“. Die Eingangskanäle können grundsätzlich in der Betriebsart AC-Coupling oder DC-Coupling betrieben werden, siehe Kapitel „IEPE AC Coupling“: • AC-Coupling: das beliebige Eingangssignal wird über einen einstellbaren Hochpassfilter geleitet, es verbleibt dahinter nur der entsprechende Wechselanteil (AC) zur klemmeninternen digitalen Weiterverarbeitung.
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Produktübersicht Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Hinweis: falls andere dynamische Filtereigenschaften gewünscht werden kann wie folgt verfahren werden: • Klemme ELM370x im Messbereich „0..20V“ betreiben • IEPE AC Coupling im jeweiligen Kanal deaktivieren • Der Kanal misst nun mit 23 Bit + Vorzeichen über 20 V, also inkl. der Bias-Spannung die üblicherweise 10..16 V beträgt.
Produktübersicht 3.12.2.13 Messung IEPE 0…20 V Messung Modus 0…20 V Messbereich, nominell 0…20 V Messbereich, Endwert (MBE) 20 V Messbereich, technisch nutzbar 0…+21,474 V PDO Auflösung (vorzeichenlos) 23 Bit 15 Bit PDO LSB (Extended Range) 2,56 µV 655,36 µV Eingangsimpedanz ±Input 1 Differentiell typ. 2 MΩ || 1 nF (Innenwiderstand) CommonMode typ.
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Produktübersicht Abb. 116: Darstellung 0…20 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
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Produktübersicht 3.12.2.14 Messung IEPE 0…10 V Messung Modus 0…10 V Messbereich, nominell 0…10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar 0…+10,737 V PDO Auflösung (vorzeichenlos) 23 Bit 15 Bit PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV 327,68 µV PDO LSB (Legacy Range) 1,192.. µV 305,18..
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Produktübersicht Abb. 117: Darstellung 0…10 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
Produktübersicht 3.13 ELM370x 3.13.1 ELM370x-0000, ELM3704-0001, ELM3704-1001 - Einführung Abb. 118: ELM3702-0000, ELM3704-0000, ELM3704-0001, ELM3704-1001 2- und 4-Kanal-Multifunktionseingang, 24 Bit, 10 kSps Die EtherCAT-Klemmen der ELM3xxx-Serie wurden entwickelt, um die gängigen elektrischen Signale im industriellen Umfeld hochwertig messtechnisch erfassen zu können. Besonders im Labor- und Prüftechnikumfeld sind flexibel einsetzbare Messgeräte gewünscht.
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Produktübersicht Optionales Kalibrierzertifikat: • Mit Werkskalibrierzertifikat als ELM370x‑0020: auf Anfrage • extern kalibriert (ISO17025 oder DAkkS) als ELM370x‑0030: auf Anfrage • Rekalibrierservice über den Beckhoff Service: auf Anfrage Quick-Links • EtherCAT Funktionsgrundlagen • Montage und Verdrahtung [} 886] • Prozessdatenübersicht [} 616] •...
Produktübersicht 3.13.2 ELM370x - Technische Daten Technische Daten ELM3702-0000 ELM3704-000x, ELM3704‑0020, ELM3704‑1001 Analoge Eingänge 2 Kanal (differentiell) 4 Kanal (differentiell) Zeitbezug der Kanäle untereinander Simultane (gleichzeitige) Wandlung aller Kanäle in der Klemme, synchrone Wandlung zwischen Klemmen wenn DistributedClocks genutzt wird ADC Wandlungsmethode ΔΣ...
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Produktübersicht Technische Daten ELM3702-0000 ELM3704-000x, ELM3704‑0020, ELM3704‑1001 Überspannungsschutz der Eingänge Wert folgt bezogen auf GND Eigenversorgung über E-Bus Stromaufnahme E-Bus typ. 530 mA typ. 890 mA Stromaufnahme Powerkontakte Thermische Verlustleistung typ. 3 W Spannungsfestigkeit - Zerstörgrenze max. zul. Kurzzeitig/dauerhaft anliegende Spannung zwischen den Kontaktstellen ±I1, ±I2, +Uv und –Uv: Unversorgt ±40 V, Versorgt ±36 V Hinweis: -Uv entspricht dem internen AGND Empfohlener Einsatzspannungsbereich...
Produktübersicht Normative Angaben ELM3702-0000 ELM3704-000x, ELM3704‑0020, ELM3704‑1001 Schwingungs-/Schockfestigkeit gemäß EN 60068-2-6 / EN 60068-2-27 EMV-Festigkeit / Aussendung gemäß EN 61000-6-2 / EN 61000-6-4 Zulassungen/ Kennzeichnungen * CE, UKCA, cULus_60 [} 947], EAC CE, UKCA, cULus_55 [} 947], EAC EMV-Hinweise Bei den Steckern „PushIn“ und „Mini-TC“ können ESD-Luftentladungen nach EN61000-6-4 in die Anschlüsse oder in die dort angeschlossenen Leitungen zu Messabweichungen von bis zu ±MBE im betroffenen Kanal oder durch Übersprechen auch in anderen Kanälen führen.
Produktübersicht 3.13.2.1 ELM370x Übersicht Messbereiche Messung Anschluss Modus Maximal Wert/ Wertebereich Abgeglichen bei ELM3704‑1001 = X Spannung 2-Leiter ±60 V Extended ±64,414.. V Legacy ±60 V ±10 V Extended ±10,737.. V Legacy ±10 V ±5 V Extended ±5,368.. V Legacy ±5 V ±2,5 V Extended...
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Produktübersicht Abb. 120: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.13.2.2 Messung 5V/ 10V/ ±20 mV..±60 V 3.13.2.2.1 Messung ±60 V Messung Modus ±60 V Messbereich, nominell -60…+60 V Messbereich, Endwert (MBE) 60 V Messbereich, technisch nutzbar -64,414…+64,414 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 7,68 µV 1,966 mV PDO LSB (Legacy Range)
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Produktübersicht Abb. 121: Darstellung ±60 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.13.2.2.2 Messung ±10 V, 0...10 V Messung Modus ±10 V 0…10 V Messbereich, nominell -10…+10 V 0…10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar -10,737…+10,737 V 0…10,737 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV 327,68 µV...
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Produktübersicht Abb. 122: Darstellung ±10 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Soll die „UnderrangeError“‑Erkennung noch weniger empfindlich eingestellt werden, kann der Betrag des negativen Grenzwertes im genannten CoE‑Objekt noch höher gesetzt werden. ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht 3.13.2.2.3 Messung ±5 V, 0...5 V Messung Modus ±5 V 0…5 V Messbereich, nominell -5…+5 V 0…5 V Messbereich, Endwert (MBE) Messbereich, technisch nutzbar -5,368…+5,368 V 0… 5,368 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 640 nV 163,84 µV...
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Produktübersicht Abb. 124: Darstellung ±5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Soll die „UnderrangeError“‑Erkennung noch weniger empfindlich eingestellt werden, kann der Betrag des negativen Grenzwertes im genannten CoE‑Objekt noch höher gesetzt werden. Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht 3.13.2.2.4 Messung ±2,5 V Messung Modus ±2,5 V Messbereich, nominell -2,5…+2,5 V Messbereich, Endwert (MBE) 2,5 V Messbereich, technisch nutzbar -2,684…+2,684 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 320 nV 81,92 µV PDO LSB (Legacy Range) 298..
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Produktübersicht Abb. 126: Darstellung ±2,5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.13.2.2.5 Messung ±1,25 V Messung Modus ±1,25 V Messbereich, nominell -1,25…+1,25 V Messbereich, Endwert (MBE) 1,25 V Messbereich, technisch nutzbar -1,342…+1,342 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 160 nV 40,96 µV PDO LSB (Legacy Range) 149..
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Produktübersicht Abb. 127: Darstellung ±1,25 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 128: Darstellung ±640 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 129: Darstellung ±320 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 130: Darstellung ±160 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 131: Darstellung ±80 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 132: Darstellung ±40 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 133: Darstellung ±20 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.13.2.3 Messung ±20 mA/ 0..20 mA/ 4..20 mA/NAMUR 3.13.2.3.1 Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 Messung Modus ±20 mA 0…20 mA 4…20 mA 3,6…21 mA (NAMUR NE43) Messbereich, nominell ‑20…+20 mA 0…20 mA 4…20 mA 4…20 mA Messbereich, Endwert 20 mA (MBE) Messbereich, technisch ‑21,474…+21,474 mA,...
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Produktübersicht Strommessbereich 0…20 mA Abb. 135: Darstellung Strommessbereich 0…20 mA Strommessbereich 4…20 mA Abb. 136: Darstellung Strommessbereich 4…20 mA Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
Produktübersicht Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Abb. 137: Darstellung Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Nur Extended Range Mode bei Messbereich 4 mA NAMUR In diesem Messbereich ist kein Legacy Range Mode verfügbar. Eine Umstellung auf den Extended Range Mode erfolgt automatisch und ein Schreibzugriff auf das entsprechende CoE Objekt 0x8000:2E (Scaler) wird zwar nicht abgelehnt, führt aber zu keiner Änderung des Parameters.
Produktübersicht 3.13.2.4 Messung Widerstand Hinweis zur Messung von Widerständen bzw. Widerstandsverhältnissen Bei der einfachen 2-Leiter-Messung beeinflusst der Leitungswiderstand der zu dem Sensor geführten Zuleitungen den gemessenen Wert. Ist eine Reduzierung dieses systematischen Fehleranteils bei der 2- Leiter-Messung angestrebt, ist der Zuleitungswiderstand zum Messwiderstand einzurechnen, dieser Zuleitungswiderstand muss dann allerdings erst ermittelt werden.
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Produktübersicht 3.13.2.4.1 Widerstandsmessbereich 5 kΩ Messung Modus Widerstand 0..5 kΩ Betriebsart 2,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 2,5 V / (5 kΩ + R Messung Messbereich, nominell 0…5 kΩ Messbereich, Endwert (MBE) 5 kΩ Messbereich, technisch nutzbar 0 Ω…5,368 kΩ...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Widerstandsmessbereich 5 kΩ Abb. 138: Darstellung Widerstandsmessbereich 5 kΩ Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
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Produktübersicht 3.13.2.4.2 Widerstandsmessbereich 2 kΩ Messung Modus Widerstand 0..2 kΩ Betriebsart 2,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 2,5 V / (5 kΩ + R Messung Messbereich, nominell 0…2 kΩ Messbereich, Endwert (MBE) 2 kΩ Messbereich, technisch nutzbar 0 Ω…...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Abb. 139: Darstellung Widerstandsmessbereich 2 kΩ Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
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Produktübersicht 3.13.2.4.3 Widerstandsmessbereich 500 Ω Messung Modus Widerstand 0..500 Ω Betriebsart 4,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 4,5 V / (5 kΩ + R Messung Messbereich, nominell 0…500 Ω Messbereich, Endwert (MBE) 500 Ω...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Abb. 140: Darstellung Widerstandsmessbereich 500 Ω Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
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Produktübersicht 3.13.2.4.4 Widerstandsmessbereich 200 Ω Messung Modus Widerstand 0..200 Ω Betriebsart 4,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 4,5 V / (5 kΩ + R Messung Messbereich, nominell 0…200 Ω Messbereich, Endwert (MBE) 200 Ω...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Abb. 141: Darstellung Widerstandsmessbereich 200 Ω Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
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Produktübersicht 3.13.2.4.5 Widerstandsmessbereich 50 Ω Messung Modus Widerstand 0..50 Ω Betriebsart 4,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 4,5 V / (5 k Ω + R Messung Messbereich, nominell 0…50 Ω Messbereich, Endwert (MBE) 50 Ω...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Abb. 142: Darstellung Widerstandsmessbereich 50 Ω Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
Produktübersicht 3.13.2.5 Messung RTD Anwendung auf die ELM370x Grundsätzlich ist der elektrische Widerstandsmessbereich unabhängig von der RTD-Transformation einstellbar. Deshalb werden im Folgenden erzielbare Temperaturmessgenauigkeiten in Abhängigkeit vom elektrischen Widerstandsmessbereich angegeben. Bei der Wahl der Kombination ist darauf zu achten, dass je nach gewünschtem Einsatzbereich des Sensors der richtige, ausreichende elektrische Widerstandsbereich gewählt wird, z.B.
• Konvertierung (Umrechnung, Transformation) des Widerstands per Software in einem Temperaturwert nach eingestelltem RTD-Typ (Pt100, Pt1000…). Beide Schritte können lokal im Beckhoff Messgerät stattfinden. Die Transformation im Gerät kann auch deaktiviert werden, wenn sie übergeordnet in der Steuerung gerechnet werden soll. Je nach Gerätetyp können mehrere RTD-Konvertierungen implementiert sein, die sich dann nur in Software unterscheiden.
Produktübersicht Unter Berücksichtigung der Unsicherheit dieses Zuleitungswiderstands kann dieser dann statisch in die laufende Rechnung einbezogen werden, z.B. bei der EL3751 über das CoE‑Objekt 0x8000:13 [} 625] und bei ELM350x/ ELM370x über das CoE‑Objekt 0x80n0:13 [} 625]. Eine z.B. durch Alterung oder Temperatur bedingte Widerstandsänderung der Zuleitung wird jedoch nicht automatisch erfasst.
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Produktübersicht Maßgebend für die erzielbare Temperatur-Messgenauigkeit ist die angegebene Widerstands-Spezifikation. Im Folgenden wird sie auf die möglichen RTD-Typen angewendet. Aufgrund • der bei RTD vorhandenen Nichtlinearität und damit der starken Abhängigkeit der Spezifikationsdaten von der Sensortemperatur T sens • des Einflusses der Umgebungstemperatur auf das verwendete Analogeingangsgerät (führt zu einer Veränderung von T aufgrund von ∆T obwohl T...
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Produktübersicht Hinweise zur Berechnung detaillierter Spezifikationsangaben Sind weitere Spezifikationsangaben von Interesse, können bzw. müssen sie aus den in der Widerstandsspezifikation gegebenen Werten berechnet werden. Zum Ablauf: • Allgemein: Die Umrechnung wird hier nur für einen Messpunkt (ein bestimmtes Eingangssignal) erklärt, bei mehreren Messpunkten (bis hin zum ganzen Messbereich) müssen die Schritte einfach wiederholt werden.
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Produktübersicht Beispiel 2: Betrachtung allein der Wiederholgenauigkeit unter o.a. Bedingungen: = -100 °C Messpunkt MW = R (-100 °C) = 602,56 Ω Messpunkt = 10 ppm Einzel = 10 ppm ⋅ 2000 Ω = 0,02 Ω Widerstand ΔR ) = (R –...
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Produktübersicht Einstellung „B-Parameter Equation“ für NTC-Sensoren Die B-Parameter-Gleichung kann auf NTC-Sensoren (Heißleiter), d.h. RTD-Elemente mit negativem Koeffizienten k, angewendet werden. Dabei gibt der Koeffizienten RT0 den Widerstand bei der Temperatur T0 an, der B-Parameter kann den Angaben des Sensorherstellers entnommen oder durch Messung des Widerstandes bei zwei bekannten Temperaturen bestimmt werden.
Produktübersicht Einstellung „Steinhart Hart“ für NTC-Sensoren Die Steinhart-Hart Gleichung kann auf NTC-Sensoren (Heißleiter), d.h. RTD-Elemente mit negativem Koeffizienten k, angewendet werden. Die Koeffizienten C1, C2 und C4 können entweder direkt den Herstellerdaten entnommen, oder aber berechnet werden. Zur Berechnung der Steinhart-Hart Parameter steht ebenfalls in der EL3204-0200 Dokumentation eine Beispieldatei zur Verfügung.
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 200 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 200 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 500 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 500 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt200 im elektr. Messbereich 500 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt200 im elektr. Messbereich 500 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt200 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt200 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt200 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt200 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt500 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt500 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt500 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt500 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt1000 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt1000 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt1000 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt1000 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 200 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 200 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 500 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 500 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni120 im elektr. Messbereich 500 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni120 im elektr. Messbereich 500 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni120 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni120 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni120 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni120 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni1000 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni1000 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni1000 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni1000 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni1000 TK5000 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni1000 TK5000 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni1000 TK5000 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni1000 TK5000 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 3-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
Produktübersicht 3.13.2.6 Messung Potentiometer Das Potentiometer ist mit dem integrierten Netzteil (max. 5 V, einstellbar) zu versorgen. Die Schleifer- Spannung wird dann im Verhältnis zur Speisespannung gemessen und in % ausgegeben. Technisch verläuft die Messung also wie eine DMS‑Halbbrücke. Im Folgenden ist die Spezifikation im 5-Leiter-Anschluss gegeben, externe Leitungswiderstände werden durch den 5-Leiter-Anschluss kompensiert und das Poti wird direkt vom Messkanal erfasst.
Produktübersicht Verwendung der Beispielprogramme Dieses Dokument enthält exemplarische Anwendungen unserer Produkte für bestimmte Einsatzbereiche. Die hier dargestellten Anwendungshinweise beruhen auf den typischen Eigenschaften unserer Produkte und haben ausschließlich Beispielcharakter. Die mit diesem Dokument vermittelten Hinweise beziehen sich ausdrücklich nicht auf spezifische Anwendungsfälle, daher liegt es in der Verantwortung des Anwenders zu prüfen und zu entscheiden, ob das Produkt für den Einsatz in einem bestimmten Anwendungsbereich geeignet ist.
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Produktübersicht Messung Modus Potentiometer (3/5-Leiter) Betriebsart Die Speisespannung ist per CoE einstellbar, 1...5 V Messbereich, nominell -1 … 1 V/V Messbereich, Endwert (MBE) 1 V/V Messbereich, technisch nutzbar -1 …1 V/V PDO Auflösung 24 Bit (inkl. Vorzeichen) PDO LSB (Extended Range) 0,128 ppm PDO LSB (Legacy Range) 0,119…...
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung kann sich über die Zeit ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Werte beziehen sich auf eine Gleichtaktstörung zwischen SGND und internem GND.
Produktübersicht 3.13.2.7 Messung SG 1/1-Bridge (Vollbrücke) 4/6-Leiter-Anschluss Zur Ermittlung des Messfehlers: Der Messbereich nominell/technisch wird hier in „mV/V“ angegeben, wobei eine maximale Versorgungsspannung von 5 V zulässig ist. Maximal ist also für die Brückenspannung ein nomineller Messbereich von ±32 mV/V ⋅ 5 V = ±160 mV nutzbar, entsprechend sind die internen Schaltungen ausgelegt.
Produktübersicht Zur Berechnung der Vollbrücke: Der Zusammenhang zur Dehnung (µStrain, µε) ist wie folgt: Allgemeine Angaben Messung Modus Messbrücke/DMS/StrainGauge/ SG 1/1-Bridge 4/6-Leiter 32 mV/V 4 mV/V 2 mV/V Integrierte Speisung 1…5V Einstellbar, Max. Versorgung/Excitation 21 mA (interne elektronische Überlastsicherung) somit 120R DMS: bis 2,5 V; 350R DMS: bis 5,0 V Messbereich, nominell -32 …...
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung einer Brückenmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung.
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Produktübersicht ) Berechneter Wert nach Formel in Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ [} 25] zur Abschätzung der Einsetzbarkeit am gegebenen Umgebungstemperaturpunkt bzw. über den angegebenen Umgebungstemperaturbereich im Betrieb (T ). Im realen Einsatz z.B. bei relativ konstanter ambient Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“...
Produktübersicht 3.13.2.8 Messung SG 1/2-Bridge (Halbbrücke) 3/5-Leiter-Anschluss Zur Ermittlung des Messfehlers: Der Messbereich nominell/technisch wird hier in „mV/V“ angegeben, wobei eine maximale Versorgungsspannung von 5 V zulässig ist. Maximal ist also für die Brückenspannung ein nomineller Messbereich von ±16 mV/V ⋅ 5 V = ±80 mV nutzbar; die internen Schaltungen sind auf die 160 mV der Vollbrückenmessung ausgelegt.
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Produktübersicht Zur Berechnung der R -Halbbrücke: sind die internen schaltbaren Ergänzungswiderstände der Klemme. Sie sind mit einigen kΩ hochohmig im Vergleich zu R und belasten die interne Speisung somit nicht wesentlich. Andere Halbbrückenkonfigurationen (z.B. R oder R veränderlich) sind nicht anschließbar. Der Zusammenhang zur Dehnung (µStrain, µε) ist wie folgt: Die Wahl von N ist nach der mechanischen Anordnung der variablen Widerstände zu wählen (Poisson, 2 aktive uniaxial, …).
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Produktübersicht Allgemeine Angaben Messung Modus Messbrücke/DMS/StrainGauge/SG 1/2-Bridge 3/5-Leiter 16 mV/V 2 mV/V Integrierte Speisung 1…5V Einstellbar, Max. Versorgung/Excitation 21 mA (interne elektronische Überlastsicherung) somit • 120R DMS: bis 2,5 V • 350R DMS: bis 5,0 V Messbereich, nominell -16 … 16 mV/V -2 …...
Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung einer Brückenmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung.
Gültigkeit der Eigenschaftswerte Der Brückenwiderstand liegt parallel zum o.a. Innenwiderstand der Klemme und führt zu entsprechender Offset-Verschiebung. Der Beckhoff-Werksabgleich erfolgt mit Halbbrücke 350 Ω, die o.a. Werte sind deshalb direkt nur für eine 350 Ω-Halbbrücke gültig. Bei Anschluss einer anders dimensionierten Halbbrücke ist: •...
Leiter-Betrieb gearbeitet werden. • Angaben gelten für 5 V Erregung. Bei geringerer Erregungsspannung verschlechtert sich die Spezifikation, detaillierte Angaben liegen Beckhoff dazu nicht vor. Ist aus Gründen der Sensorselbsterwärmung eine geringere Erregungsspannung gewünscht, kann bei nicht-kontinuierlichen Messungen die Erregungsspannung temporär ein/ausgeschaltet werden (getakteter Betrieb).
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Produktübersicht Zur Berechnung der Viertelbrücke: Abb. 149: Anschluss der Viertelbrücke Erläuterung: • R1: externer Viertelbrückenwiderstand, nominell 120/350/1000 Ω • R2: interner Ergänzungswiderstand, wird nach der CoE Einstellung „Interface“ betragsgleich zu R1 gesetzt, beträgt demnach ebenfalls 120, 350 oder 1000 Ω • R3, R4: hochohmige interne Brückenergänzungswiderstände, belasten die interne Versorgung also nicht wesentlich •...
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Produktübersicht Abb. 150: Zusammenhang zwischen U und ∆R Bridge Die ELM350x verwenden eine interne Linearisierung, so dass die Ausgabe schon linearisiert erfolgt mit da intern mit U gerechnet wird. Exc‘ Version: 3.2 ELM3xxx...
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung einer Brückenmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung.
Produktübersicht 3.13.2.10 Messung IEPE 10 V / 20 V / ±2,5 V / ±5 V / ±10 V 3.13.2.10.1 IEPE-Hochpass Eigenschaften Zur optionalen Ausregelung der IEPE Bias-Spannung verfügt die ELM370x über ein einstellbares Hochpassfilter 1.Ordnung. Zur Erläuterung der Bezeichnungen AC und DC siehe Kapitel „Analogtechnische Hinweise ‑ dynamische Signale“.
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Produktübersicht ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Hinweis: falls andere dynamische Filtereigenschaften gewünscht werden kann wie folgt verfahren werden: • Klemme ELM370x im Messbereich „0..20V“ betreiben • IEPE AC Coupling im jeweiligen Kanal deaktivieren • Der Kanal misst nun mit 23 Bit + Vorzeichen über 20 V, also inkl. der Bias-Spannung die üblicherweise 10..16 V beträgt.
Produktübersicht 3.13.2.10.2 Messung IEPE ±10 V Messung Modus ±10 V Messbereich, nominell -10…+10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar -10,737…+10,737 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV 327,68 µV PDO LSB (Legacy Range) 1,192..
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Produktübersicht Abb. 151: Darstellung ±10 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.13.2.10.3 Messung IEPE ±5 V Messung Modus ±5 V Messbereich, nominell -5…+5 V Messbereich, Endwert (MBE) Messbereich, technisch nutzbar -5,368…+5,368 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 640 nV 163,84 µV PDO LSB (Legacy Range) 596.. nV 152,59..
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Produktübersicht Abb. 152: Darstellung ±5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.13.2.10.4 Messung IEPE ±2,5 V Messung Modus ±2,5 V Messbereich, nominell -2,5…+2,5 V Messbereich, Endwert (MBE) 2,5 V Messbereich, technisch nutzbar -2,684…+2,684 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 320 nV 81,92 µV PDO LSB (Legacy Range) 298..
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Produktübersicht Abb. 153: Darstellung ±2,5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.13.2.10.5 Messung IEPE 0…20 V Messung Modus 0…20 V Messbereich, nominell 0…20 V Messbereich, Endwert (MBE) 20 V Messbereich, technisch nutzbar 0…+21,474 V PDO Auflösung (vorzeichenlos) 23 Bit 15 Bit PDO LSB (Extended Range) 2,56 µV 655,36 µV Eingangsimpedanz ±Input 1 Differentiell typ. 550 kΩ || 11 nF (Innenwiderstand) ) Die analoge Messung erfolgt immer mit 24 Bit, im 16-Bit-Modus werden die acht niederwertigen Bits abgeschnitten.
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Produktübersicht Abb. 154: Darstellung 0…20 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
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Produktübersicht 3.13.2.10.6 Messung IEPE 0..10 V Messung Modus 0…10 V Messbereich, nominell 0…10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar 0…+10,737 V PDO Auflösung (vorzeichenlos) 23 Bit 15 Bit PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV 327,68 µV PDO LSB (Legacy Range) 1,192.. µV 305,18..
Seite 432
Produktübersicht Abb. 155: Darstellung 0…10 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
Produktübersicht 3.13.2.11 Messung Thermoelement HINWEIS Grundlagen Thermoelemente Die im Folgenden beschriebenen Inhalte setzen die Kenntnis des im Kapitel „Grundlagen der Thermoelement-Technologie“ Beschriebenen voraus. Anwendung auf die ELM370x Die Klemme unterstützt die Messung von Spannungen und die Konvertierung diverser Thermoelement- Typen, siehe folgende Liste. Zur Spannungsmessung wird der der beim jeweiligen TC-Typ angegebene elektrische Messbereich mit seiner angegebenen Spezifikation verwendet.
• optional: Konvertierung (Umrechnung) der Spannung per Software in einen Temperaturwert nach eingestelltem Thermoelement-Typ (K, J, …). Alle drei Schritte können lokal im Beckhoff-Messgerät stattfinden. Die Transformation im Gerät kann auch deaktiviert werden, wenn sie übergeordnet in der Steuerung gerechnet werden soll. Je nach Gerätetyp können mehrere Thermoelement-Konvertierungen implementiert sein, die sich dann nur in Software...
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Hinweis: der elektrische Messbereich ist so ausgelegt, dass der gesamte Linearisierungsbereich abgedeckt wird. Es kann also der gesamte Temperaturmessbereich genutzt werden. ◦ Mit Angabe des von Beckhoff empfohlenen Messbereichs für diesen Typ. Er ist eine Teilmenge des technisch nutzbaren Messbereichs und deckt den industriell üblicherweise verwendeten Messbereich ab, in dem noch eine relativ geringe Messunsicherheit erreicht wird.
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Produktübersicht • Falls die gemessene Spannung bei dem gemessenen Temperaturmesspunkt nicht bekannt ist, muss der Messwert MW = U (T ) mithilfe einer U→T Tabelle ermittelt werden: Messpunkt Messpunkt • Bei diesem Spannungswert wird die Abweichung berechnet: ◦ Über die Gesamtformel ◦ oder einen Einzelwert, z. B. F = 15 ppm Einzel ◦...
Produktübersicht = (F µV) / (42,243 µV/°C) ≈ tbd °C (bedeutet ±tbd °C) ELM3704@35°C, Typ K, 400°C Spannung+CJC Beispiel 2: Betrachtung allein der Wiederholgenauigkeit unter o.a. Bedingungen: = 400 °C Messpunkt MW=U (400 °C) = 16,397 mV Messpunkt = 20 ppm Einzel = 20 ppm ·...
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Produktübersicht Für eine konstante TC-Messung sind thermisch stabile Umgebungsbedingungen um die ELM-Klemme herum wichtig. Luftbewegungen um die Klemme mit ggf. veränderlicher Lufttemperatur sind zu vermeiden. Wenn diese nicht vermeidbar sind, sollte die separat erhältliche Schirmhaube ZS9100-0003 zur thermischen Abschirmung verwendet werden. Die nachfolgende Spezifikation wurde ohne Schirmhaube an ruhender Umgebung erstellt.
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Produktübersicht Drahtquerschnitt am Push-In Stecker Der TC-Draht führt Wärme je nach Temperaturgefälle in den ELM-Stecker zu oder ab. Auch bei thermischen konstanten Bedingungen führt dies dann zu einer Offset-Abweichung. Wenn eine sehr genaue Messung benötigt wird, kann dies störenden Einfluss haben. Die im Weiteren spezifizierten Werte gelten für Leitungsdicke 0,2 mm (0,0314 mm²).
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Produktübersicht Im Folgenden wird nun für die einzelnen TC-Typen die erzielbare Temperaturmessunsicherheit angegeben, dem Typ nach in aufsteigender Reihenfolge. Version: 3.2 ELM3xxx...
Produktübersicht 3.13.2.11.3 ELM3704-00x0, ELM3704-10x1, ELM3702-00x0 3.13.2.11.3.1 Spezifikation Typ A-1 Temperaturmessung TC Typ A-1 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +2500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2500 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,1 K ≈...
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Produktübersicht 3.13.2.11.3.2 Spezifikation Typ A-2 Temperaturmessung TC Typ A-2 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,99 K ≈...
Seite 443
Produktübersicht 3.13.2.11.3.3 Spezifikation Typ A-3 Temperaturmessung TC Typ A-3 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,0 K ≈...
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Produktübersicht 3.13.2.11.3.4 Spezifikation Typ Au/Pt Temperaturmessung TC Typ Au/Pt Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1000 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,98 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.5 Spezifikation Typ B Temperaturmessung TC Typ B Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +200 °C ≈ 0,178 mV … +1820 °C ≈ 13,820 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1820 °C Messbereich, empfohlen +750 °C … +1800 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.6 Spezifikation Typ C Temperaturmessung TC Typ C Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C ≈ 0 mV … +2320 °C ≈ 37,107 mV Messbereich, Endwert (MBE) +2320 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.7 Spezifikation Typ D Temperaturmessung TC Typ D Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 ° … +2490 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2490 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,1 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.8 Spezifikation Typ E Temperaturmessung TC Typ E Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -9,835 mV … +1000 °C ≈ 76,373 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,77 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.9 Spezifikation Typ G Temperaturmessung TC Typ G Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +1000 ° … +2300 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2300 °C Messbereich, empfohlen +1000 °C … +2300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,94 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.10 Spezifikation Typ J Temperaturmessung TC Typ J Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -210 °C ≈ -8,095 mV … +1200 °C ≈ +69,553 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1200 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,78 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.11 Spezifikation Typ K Temperaturmessung TC Typ K Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,458 mV … 1372 °C ≈ 54,886 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1372°C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,8 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.12 Spezifikation Typ L Temperaturmessung TC Typ L Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -2,510 mV … +900 °C ≈ 52,430 mV Messbereich, Endwert (MBE) +900 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +900 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,77 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.13 Spezifikation Typ N Temperaturmessung TC Typ N Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -4,346 mV … +1300 °C ≈ 47,513 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1300 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,81 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.14 Spezifikation Typ P Temperaturmessung TC Typ P Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1395 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1395 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,8 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.15 Spezifikation Typ Pt/Pd Temperaturmessung TC Typ Pt/Pd Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1500 °C Messbereich, empfohlen +500 °C … +1500 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,1 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.16 Spezifikation Typ R Temperaturmessung TC Typ R Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,226 mV … +1768 °C ≈ 21,101 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,2 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.17 Spezifikation Typ S Temperaturmessung TC Typ S Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,236 mV … +1768 °C ≈ 18,693 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±1,2 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.18 Spezifikation Typ T Temperaturmessung TC Typ T Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,258 mV …. +400 °C ≈ 20,872 mV Messbereich, Endwert (MBE) +400 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +400 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,8 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.3.19 Spezifikation Typ U Temperaturmessung TC Typ U Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -1,850 mV … +600 °C ≈ 33,600 mV Messbereich, Endwert (MBE) +600 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±0,78 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4 ELM3704-00x1 3.13.2.11.4.1 Spezifikation Typ A-1 Temperaturmessung TC Typ A-1 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +2500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2500 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 461
Produktübersicht 3.13.2.11.4.2 Spezifikation Typ A-2 Temperaturmessung TC Typ A-2 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 462
Produktübersicht 3.13.2.11.4.3 Spezifikation Typ A-3 Temperaturmessung TC Typ A-3 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 463
Produktübersicht 3.13.2.11.4.4 Spezifikation Typ Au/Pt Temperaturmessung TC Typ Au/Pt Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1000 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.5 Spezifikation Typ B Temperaturmessung TC Typ B Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +200 °C ≈ 0,178 mV … +1820 °C ≈ 13,820 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1820 °C Messbereich, empfohlen +750 °C … +1800 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.6 Spezifikation Typ C Temperaturmessung TC Typ C Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C ≈ 0 mV … +2320 °C ≈ 37,107 mV Messbereich, Endwert (MBE) +2320 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.7 Spezifikation Typ D Temperaturmessung TC Typ D Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 ° … +2490 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2490 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.8 Spezifikation Typ E Temperaturmessung TC Typ E Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -9,835 mV … +1000 °C ≈ 76,373 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.9 Spezifikation Typ G Temperaturmessung TC Typ G Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +1000 ° … +2300 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2300 °C Messbereich, empfohlen +1000 °C … +2300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.10 Spezifikation Typ J Temperaturmessung TC Typ J Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -210 °C ≈ -8,095 mV … +1200 °C ≈ +69,553 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1200 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.11 Spezifikation Typ K Temperaturmessung TC Typ K Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,458 mV … 1372 °C ≈ 54,886 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1372°C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.12 Spezifikation Typ L Temperaturmessung TC Typ L Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -2,510 mV … +900 °C ≈ 52,430 mV Messbereich, Endwert (MBE) +900 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +900 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.13 Spezifikation Typ N Temperaturmessung TC Typ N Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -4,346 mV … +1300 °C ≈ 47,513 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1300 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.14 Spezifikation Typ P Temperaturmessung TC Typ P Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1395 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1395 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.15 Spezifikation Typ Pt/Pd Temperaturmessung TC Typ Pt/Pd Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1500 °C Messbereich, empfohlen +500 °C … +1500 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.16 Spezifikation Typ R Temperaturmessung TC Typ R Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,226 mV … +1768 °C ≈ 21,101 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.17 Spezifikation Typ S Temperaturmessung TC Typ S Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,236 mV … +1768 °C ≈ 18,693 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.18 Spezifikation Typ T Temperaturmessung TC Typ T Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,258 mV …. +400 °C ≈ 20,872 mV Messbereich, Endwert (MBE) +400 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +400 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.13.2.11.4.19 Spezifikation Typ U Temperaturmessung TC Typ U Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -1,850 mV … +600 °C ≈ 33,600 mV Messbereich, Endwert (MBE) +600 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.14 ELM3702-0101 3.14.1 ELM3702-0101 - Einführung Abb. 160: ELM3702-0101 2-Kanal-Multifunktionseingang, 24 Bit, 10 kSps, galvanisch getrennt, LEMO Die EtherCAT-Klemmen der ELM3xxx-Serie wurden entwickelt, um die gängigen elektrischen Signale im industriellen Umfeld hochwertig messtechnisch erfassen zu können. Besonders im Labor- und Prüftechnikumfeld sind flexibel einsetzbare Messgeräte gewünscht.
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Produktübersicht • Montage und Verdrahtung [} 886] • Prozessdatenübersicht [} 616] • Anschlussbilder [} 616] • Objektbeschreibung und Parametrierung [} 736] Version: 3.2 ELM3xxx...
Produktübersicht 3.14.2 ELM3702-0101 - Technische Daten HINWEIS Extended Range Modus nicht verfügbar Der „Extended Range Modus“ ist für RTD-Messung nicht verfügbar. • bis FW07: Das Objekt 0x8000:2E (Scaler) wird in dieser Einstellung ignoriert. Im Hintergrund wird der „Legacy Range Modus“ angewandt. •...
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Produktübersicht ) siehe Hinweise zu den Potentialgruppen im Kapitel „Montage und Verdrahtung“/ „Speisung, Potentialgruppen“ [} 907] Grundlegende mechanische ELM3702-0101 Eigenschaften Anschlussart LEMO 1B 308 8-pin Abmessungen (B x H x T) Siehe Kapitel Gehäuse [} 884] Montage auf 35 mm Tragschiene nach EN 60715 Hinweis Montage Stecker teilweise nicht im Lieferumfang, siehe Kapitel Hinweise Anschlusstechnik [} 888]...
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Produktübersicht 3.14.2.1 ELM3702-0101 Übersicht Messbereiche Messung Anschluss Modus Maximal Wert/ Wertebereich Spannung 2-Leiter ±60 V Extended ±64,414.. V Legacy ±60 V ±10 V Extended ±10,737.. V Legacy ±10 V ±5 V Extended ±5,368.. V Legacy ±5 V ±2,5 V Extended ±2,684..
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Produktübersicht Abb. 162: Übersicht Messbereiche, Unipolar Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.14.2.2 Messung 5V/ 10V/ ±20 mV..±60 V 3.14.2.2.1 Messung ±60 V Messung Modus ±60 V Messbereich, nominell -60…+60 V Messbereich, Endwert (MBE) 60 V Messbereich, technisch nutzbar -64,414…+64,414 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 7,68 µV 1,966 mV PDO LSB (Legacy Range)
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Produktübersicht Abb. 163: Darstellung ±60 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.14.2.2.2 Messung ±10 V, 0...10 V Messung Modus ±10 V 0…10 V Messbereich, nominell -10…+10 V 0…10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar -10,737…+10,737 V 0…10,737 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV 327,68 µV...
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Produktübersicht Abb. 164: Darstellung ±10 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Seite 491
Produktübersicht Soll die „UnderrangeError“‑Erkennung noch weniger empfindlich eingestellt werden, kann der Betrag des negativen Grenzwertes im genannten CoE‑Objekt noch höher gesetzt werden. ELM3xxx Version: 3.2...
Seite 492
Produktübersicht 3.14.2.2.3 Messung ±5 V, 0...5 V Messung Modus ±5 V 0…5 V Messbereich, nominell -5…+5 V 0…5 V Messbereich, Endwert (MBE) Messbereich, technisch nutzbar -5,368…+5,368 V 0… 5,368 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 640 nV 163,84 µV...
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Produktübersicht Abb. 166: Darstellung ±5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Soll die „UnderrangeError“‑Erkennung noch weniger empfindlich eingestellt werden, kann der Betrag des negativen Grenzwertes im genannten CoE‑Objekt noch höher gesetzt werden. Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht 3.14.2.2.4 Messung ±2,5 V Messung Modus ±2,5 V Messbereich, nominell -2,5…+2,5 V Messbereich, Endwert (MBE) 2,5 V Messbereich, technisch nutzbar -2,684…+2,684 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 320 nV 81,92 µV PDO LSB (Legacy Range) 298..
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Produktübersicht Abb. 168: Darstellung ±2,5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.14.2.2.5 Messung ±1,25 V Messung Modus ±1,25 V Messbereich, nominell -1,25…+1,25 V Messbereich, Endwert (MBE) 1,25 V Messbereich, technisch nutzbar -1,342…+1,342 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 160 nV 40,96 µV PDO LSB (Legacy Range) 149..
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Produktübersicht Abb. 169: Darstellung ±1,25 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 170: Darstellung ±640 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 171: Darstellung ±320 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 172: Darstellung ±160 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 173: Darstellung ±80 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 174: Darstellung ±40 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht Abb. 175: Darstellung ±20 mV Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.14.2.3 Messung ±20 mA/ 0..20 mA/ 4..20 mA/NAMUR 3.14.2.3.1 Messung ±20 mA, 0...20 mA, 4...20 mA, NE43 Messung Modus ±20 mA 0…20 mA 4…20 mA 3,6…21 mA (NAMUR NE43) Messbereich, nominell ‑20…+20 mA 0…20 mA 4…20 mA 4…20 mA Messbereich, Endwert 20 mA (MBE) Messbereich, technisch ‑21,474…+21,474 mA,...
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Produktübersicht Strommessbereich 0…20 mA Abb. 177: Darstellung Strommessbereich 0…20 mA Strommessbereich 4…20 mA Abb. 178: Darstellung Strommessbereich 4…20 mA Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
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Produktübersicht Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Abb. 179: Darstellung Strommessbereich 3,6…21 mA (NAMUR) Nur Extended Range Mode bei Messbereich 4 mA NAMUR In diesem Messbereich ist kein Legacy Range Mode verfügbar. Eine Umstellung auf den Extended Range Mode erfolgt automatisch und ein Schreibzugriff auf das entsprechende CoE Objekt 0x8000:2E (Scaler) wird zwar nicht abgelehnt, führt aber zu keiner Änderung des Parameters.
Produktübersicht 3.14.2.4 Messung Widerstand Hinweis zur Messung von Widerständen bzw. Widerstandsverhältnissen Bei der einfachen 2-Leiter-Messung beeinflusst der Leitungswiderstand der zu dem Sensor geführten Zuleitungen den gemessenen Wert. Ist eine Reduzierung dieses systematischen Fehleranteils bei der 2- Leiter-Messung angestrebt, ist der Zuleitungswiderstand zum Messwiderstand einzurechnen, dieser Zuleitungswiderstand muss dann allerdings erst ermittelt werden.
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Produktübersicht 3.14.2.4.1 Widerstandsmessbereich 5 kΩ Messung Modus Widerstand 0..5 kΩ Betriebsart 2,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 2,5 V / (5 kΩ + R Messung Messbereich, nominell 0…5 kΩ Messbereich, Endwert (MBE) 5 kΩ Messbereich, technisch nutzbar 0 Ω…5,368 kΩ...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Widerstandsmessbereich 5 kΩ Abb. 180: Darstellung Widerstandsmessbereich 5 kΩ Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
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Produktübersicht 3.14.2.4.2 Widerstandsmessbereich 2 kΩ Messung Modus Widerstand 0..2 kΩ Betriebsart 2,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 2,5 V / (5 kΩ + R Messung Messbereich, nominell 0…2 kΩ Messbereich, Endwert (MBE) 2 kΩ Messbereich, technisch nutzbar 0 Ω…...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Abb. 181: Darstellung Widerstandsmessbereich 2 kΩ Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
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Produktübersicht 3.14.2.4.3 Widerstandsmessbereich 500 Ω Messung Modus Widerstand 0..500 Ω Betriebsart 4,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 4,5 V / (5 kΩ + R Messung Messbereich, nominell 0…500 Ω Messbereich, Endwert (MBE) 500 Ω...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Abb. 182: Darstellung Widerstandsmessbereich 500 Ω Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
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Produktübersicht 3.14.2.4.4 Widerstandsmessbereich 200 Ω Messung Modus Widerstand 0..200 Ω Betriebsart 4,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 4,5 V / (5 kΩ + R Messung Messbereich, nominell 0…200 Ω Messbereich, Endwert (MBE) 200 Ω...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Abb. 183: Darstellung Widerstandsmessbereich 200 Ω Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
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Produktübersicht 3.14.2.4.5 Widerstandsmessbereich 50 Ω Messung Modus Widerstand 0..50 Ω Betriebsart 4,5 V Speisespannung fest eingestellt n +Uv 5 kΩ Referenzwiderstand an –I2 Speisestrom ergibt sich aus: 4,5 V / (5 k Ω + R Messung Messbereich, nominell 0…50 Ω Messbereich, Endwert (MBE) 50 Ω...
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Produktübersicht Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ wird empfohlen, insbesondere wenn das Gerät einen weiteren Umgebungstemperaturbereich im Betrieb als 0…55°C zulässt. Abb. 184: Darstellung Widerstandsmessbereich 50 Ω Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte.
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Produktübersicht 3.14.2.5 Messung RTD Anwendung auf die ELM3702-0101 Grundsätzlich ist der elektrische Widerstandsmessbereich unabhängig von der RTD-Transformation einstellbar. Deshalb werden im Folgenden erzielbare Temperaturmessgenauigkeiten in Abhängigkeit vom elektrischen Widerstandsmessbereich angegeben. Bei der Wahl der Kombination ist darauf zu achten, dass je nach gewünschtem Einsatzbereich des Sensors der richtige, ausreichende elektrische Widerstandsbereich gewählt wird, z.B.
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• Konvertierung (Umrechnung, Transformation) des Widerstands per Software in einem Temperaturwert nach eingestelltem RTD-Typ (Pt100, Pt1000…). Beide Schritte können lokal im Beckhoff Messgerät stattfinden. Die Transformation im Gerät kann auch deaktiviert werden, wenn sie übergeordnet in der Steuerung gerechnet werden soll. Je nach Gerätetyp können mehrere RTD-Konvertierungen implementiert sein, die sich dann nur in Software unterscheiden.
Produktübersicht Unter Berücksichtigung der Unsicherheit dieses Zuleitungswiderstands kann dieser dann statisch in die laufende Rechnung einbezogen werden, z.B. bei der EL3751 über das CoE‑Objekt 0x8000:13 [} 625] und bei ELM350x/ ELM370x über das CoE‑Objekt 0x80n0:13 [} 625]. Eine z.B. durch Alterung oder Temperatur bedingte Widerstandsänderung der Zuleitung wird jedoch nicht automatisch erfasst.
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Produktübersicht Maßgebend für die erzielbare Temperatur-Messgenauigkeit ist die angegebene Widerstands-Spezifikation. Im Folgenden wird sie auf die möglichen RTD-Typen angewendet. Aufgrund • der bei RTD vorhandenen Nichtlinearität und damit der starken Abhängigkeit der Spezifikationsdaten von der Sensortemperatur T sens • des Einflusses der Umgebungstemperatur auf das verwendete Analogeingangsgerät (führt zu einer Veränderung von T aufgrund von ∆T obwohl T...
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Produktübersicht Hinweise zur Berechnung detaillierter Spezifikationsangaben Sind weitere Spezifikationsangaben von Interesse, können bzw. müssen sie aus den in der Widerstandsspezifikation gegebenen Werten berechnet werden. Zum Ablauf: • Allgemein: Die Umrechnung wird hier nur für einen Messpunkt (ein bestimmtes Eingangssignal) erklärt, bei mehreren Messpunkten (bis hin zum ganzen Messbereich) müssen die Schritte einfach wiederholt werden.
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Produktübersicht Beispiel 2: Betrachtung allein der Wiederholgenauigkeit unter o.a. Bedingungen: = -100 °C Messpunkt MW = R (-100 °C) = 602,56 Ω Messpunkt = 10 ppm Einzel = 10 ppm ⋅ 2000 Ω = 0,02 Ω Widerstand ΔR ) = (R –...
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Produktübersicht Einstellung „B-Parameter Equation“ für NTC-Sensoren Die B-Parameter-Gleichung kann auf NTC-Sensoren (Heißleiter), d.h. RTD-Elemente mit negativem Koeffizienten k, angewendet werden. Dabei gibt der Koeffizienten RT0 den Widerstand bei der Temperatur T0 an, der B-Parameter kann den Angaben des Sensorherstellers entnommen oder durch Messung des Widerstandes bei zwei bekannten Temperaturen bestimmt werden.
Produktübersicht Einstellung „Steinhart Hart“ für NTC-Sensoren Die Steinhart-Hart Gleichung kann auf NTC-Sensoren (Heißleiter), d.h. RTD-Elemente mit negativem Koeffizienten k, angewendet werden. Die Koeffizienten C1, C2 und C4 können entweder direkt den Herstellerdaten entnommen, oder aber berechnet werden. Zur Berechnung der Steinhart-Hart Parameter steht ebenfalls in der EL3204-0200 Dokumentation eine Beispieldatei zur Verfügung.
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 200 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 500 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt100 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt200 im elektr. Messbereich 500 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt200 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt200 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt500 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt500 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Pt1000 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Pt1000 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 200 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 500 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni100 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni120 im elektr. Messbereich 500 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni120 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni120 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni1000 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni1000 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Zero-Offset (Kapitel „ELM Features“/ „ZeroOffset“ [} 000]). Die gegebene Offset-Spezifikation der Klemme spielt damit praktisch keine Rolle mehr. Die Offset-Abweichung einer Widerstandsmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Der Temperaturkoeffizient, also die Änderung des Temperatur-Messwerts bei Änderung der Umgebungstemperatur der Klemme, ist, wie im folgenden Plot zu sehen, nicht konstant.
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Produktübersicht Messunsicherheit für Ni1000 TK5000 im elektr. Messbereich 2000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: Messunsicherheit für Ni1000 TK5000 im elektr. Messbereich 5000 Ω, 4-Leiter-Anschluss: ELM3xxx Version: 3.2...
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Produktübersicht 3.14.2.6 Messung Potentiometer Das Potentiometer ist mit dem integrierten Netzteil (max. 5 V, einstellbar) zu versorgen. Die Schleifer- Spannung wird dann im Verhältnis zur Speisespannung gemessen und in % ausgegeben. Technisch verläuft die Messung also wie eine DMS‑Halbbrücke. Im Folgenden ist die Spezifikation im 5-Leiter-Anschluss gegeben, externe Leitungswiderstände werden durch den 5-Leiter-Anschluss kompensiert und das Poti wird direkt vom Messkanal erfasst.
Produktübersicht Verwendung der Beispielprogramme Dieses Dokument enthält exemplarische Anwendungen unserer Produkte für bestimmte Einsatzbereiche. Die hier dargestellten Anwendungshinweise beruhen auf den typischen Eigenschaften unserer Produkte und haben ausschließlich Beispielcharakter. Die mit diesem Dokument vermittelten Hinweise beziehen sich ausdrücklich nicht auf spezifische Anwendungsfälle, daher liegt es in der Verantwortung des Anwenders zu prüfen und zu entscheiden, ob das Produkt für den Einsatz in einem bestimmten Anwendungsbereich geeignet ist.
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Produktübersicht Messung Modus Potentiometer (3/5-Leiter) Betriebsart Die Speisespannung ist per CoE einstellbar, 1...5 V Messbereich, nominell -1 … 1 V/V Messbereich, Endwert (MBE) 1 V/V Messbereich, technisch nutzbar -1 …1 V/V PDO Auflösung 24 Bit (inkl. Vorzeichen) PDO LSB (Extended Range) 0,128 ppm PDO LSB (Legacy Range) 0,119…...
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung kann sich über die Zeit ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung. ) Werte beziehen sich auf eine Gleichtaktstörung zwischen SGND und internem GND.
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Produktübersicht 3.14.2.7 Messung SG 1/1-Bridge (Vollbrücke) 4/6-Leiter-Anschluss Zur Ermittlung des Messfehlers: Der Messbereich nominell/technisch wird hier in „mV/V“ angegeben, wobei eine maximale Versorgungsspannung von 5 V zulässig ist. Maximal ist also für die Brückenspannung ein nomineller Messbereich von ±32 mV/V ⋅ 5 V = ±160 mV nutzbar, entsprechend sind die internen Schaltungen ausgelegt.
Produktübersicht Zur Berechnung der Vollbrücke: Der Zusammenhang zur Dehnung (µStrain, µε) ist wie folgt: Allgemeine Angaben Messung Modus Messbrücke/DMS/StrainGauge/ SG 1/1-Bridge 4/6-Leiter 32 mV/V 4 mV/V 2 mV/V Integrierte Speisung 1…5V Einstellbar, Max. Versorgung/Excitation 21 mA (interne elektronische Überlastsicherung) somit 120R DMS: bis 2,5 V; 350R DMS: bis 5,0 V Messbereich, nominell -32 …...
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung einer Brückenmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung.
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Produktübersicht ) Berechneter Wert nach Formel in Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“ [} 25] zur Abschätzung der Einsetzbarkeit am gegebenen Umgebungstemperaturpunkt bzw. über den angegebenen Umgebungstemperaturbereich im Betrieb (T ). Im realen Einsatz z.B. bei relativ konstanter ambient Umgebungstemperatur T wird eine geringere (bessere) erzielbare Unsicherheit erreicht, eine ambient spezifische Berechnung nach Kapitel „Allgemeines zur Messgenauigkeit/Messunsicherheit“...
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Produktübersicht 3.14.2.8 Messung SG 1/2-Bridge (Halbbrücke) 3/5-Leiter-Anschluss Zur Ermittlung des Messfehlers: Der Messbereich nominell/technisch wird hier in „mV/V“ angegeben, wobei eine maximale Versorgungsspannung von 5 V zulässig ist. Maximal ist also für die Brückenspannung ein nomineller Messbereich von ±16 mV/V ⋅ 5 V = ±80 mV nutzbar; die internen Schaltungen sind auf die 160 mV der Vollbrückenmessung ausgelegt.
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Produktübersicht Zur Berechnung der R -Halbbrücke: sind die internen schaltbaren Ergänzungswiderstände der Klemme. Sie sind mit einigen kΩ hochohmig im Vergleich zu R und belasten die interne Speisung somit nicht wesentlich. Andere Halbbrückenkonfigurationen (z.B. R oder R veränderlich) sind nicht anschließbar. Der Zusammenhang zur Dehnung (µStrain, µε) ist wie folgt: Die Wahl von N ist nach der mechanischen Anordnung der variablen Widerstände zu wählen (Poisson, 2 aktive uniaxial, …).
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Produktübersicht Allgemeine Angaben Messung Modus Messbrücke/DMS/StrainGauge/SG 1/2-Bridge 3/5-Leiter 16 mV/V 2 mV/V Integrierte Speisung 1…5V Einstellbar, Max. Versorgung/Excitation 21 mA (interne elektronische Überlastsicherung) somit • 120R DMS: bis 2,5 V • 350R DMS: bis 5,0 V Messbereich, nominell -16 … 16 mV/V -2 …...
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Produktübersicht Spezifische Angaben ELM3702-0101 (vorläufige Angaben in kursiv) Messung Modus Messbrücke/DMS/StrainGauge/ SG 1/2-Bridge 3/5-Leiter 16 mV/V 2 mV/V Grundgenauigkeit: ohne Offset < ±0,0145 % < ±0,09 % Messabweichung bei 23°C, mit < ±145 ppm < ±900 ppm 2) 6) Mittelwertbildung, typ. <...
Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung einer Brückenmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung.
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Leiter-Betrieb gearbeitet werden. • Angaben gelten für 5 V Erregung. Bei geringerer Erregungsspannung verschlechtert sich die Spezifikation, detaillierte Angaben liegen Beckhoff dazu nicht vor. Ist aus Gründen der Sensorselbsterwärmung eine geringere Erregungsspannung gewünscht, kann bei nicht-kontinuierlichen Messungen die Erregungsspannung temporär ein/ausgeschaltet werden (getakteter Betrieb).
Seite 568
Produktübersicht Zur Berechnung der Viertelbrücke: Abb. 191: Anschluss der Viertelbrücke Erläuterung: • R1: externer Viertelbrückenwiderstand, nominell 120/350/1000 Ω • R2: interner Ergänzungswiderstand, wird nach der CoE Einstellung „Interface“ betragsgleich zu R1 gesetzt, beträgt demnach ebenfalls 120, 350 oder 1000 Ω • R3, R4: hochohmige interne Brückenergänzungswiderstände, belasten die interne Versorgung also nicht wesentlich •...
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Produktübersicht Abb. 192: Zusammenhang zwischen U und ∆R Bridge Die ELM350x verwenden eine interne Linearisierung, so dass die Ausgabe schon linearisiert erfolgt mit da intern mit U gerechnet wird. Exc‘ ELM3xxx Version: 3.2...
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Funktionen Tara [} 000] als auch ZeroOffset [} 000] der Klemme oder eine übergeordnete Tara-Funktion in der Steuerung eliminiert werden. Die Offset-Abweichung einer Brückenmessung über die Zeit kann sich ändern, deshalb empfiehlt Beckhoff einen regelmäßigen Offset-Abgleich oder eine aufmerksame Beobachtung der Veränderung.
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Produktübersicht 3.14.2.10 Messung IEPE 10 V / 20 V / ±2,5 V / ±5 V / ±10 V 3.14.2.10.1 IEPE-Hochpass Eigenschaften Zur optionalen Ausregelung der IEPE Bias-Spannung verfügt die ELM370x über ein einstellbares Hochpassfilter 1.Ordnung. Zur Erläuterung der Bezeichnungen AC und DC siehe Kapitel „Analogtechnische Hinweise ‑ dynamische Signale“.
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Produktübersicht ELM3xxx Version: 3.2...
Produktübersicht Hinweis: falls andere dynamische Filtereigenschaften gewünscht werden kann wie folgt verfahren werden: • Klemme ELM370x im Messbereich „0..20V“ betreiben • IEPE AC Coupling im jeweiligen Kanal deaktivieren • Der Kanal misst nun mit 23 Bit + Vorzeichen über 20 V, also inkl. der Bias-Spannung die üblicherweise 10..16 V beträgt.
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Produktübersicht Messung Modus ±10 V (Innenwiderstand) ) Die analoge Messung erfolgt immer mit 24 Bit, im 16-Bit-Modus werden die acht niederwertigen Bits abgeschnitten. Weiteres siehe Kapitel „Inbetriebnahme“/ „Prozessdatenübersicht“ [} 616] ) Für IEPE Messung gilt: Die Eingangsspannung darf nicht unter -5 V bezogen auf GND sinken, die Messgenauigkeit ist dann nicht mehr gegeben.
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Produktübersicht Abb. 193: Darstellung ±10 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.14.2.10.3 Messung IEPE ±5 V Messung Modus ±5 V Messbereich, nominell -5…+5 V Messbereich, Endwert (MBE) Messbereich, technisch nutzbar -5,368…+5,368 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 640 nV 163,84 µV PDO LSB (Legacy Range) 596.. nV 152,59..
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Produktübersicht Abb. 194: Darstellung ±5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
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Produktübersicht 3.14.2.10.4 Messung IEPE ±2,5 V Messung Modus ±2,5 V Messbereich, nominell -2,5…+2,5 V Messbereich, Endwert (MBE) 2,5 V Messbereich, technisch nutzbar -2,684…+2,684 V PDO Auflösung (inkl. Vorzeichen) 24 Bit 16 Bit PDO LSB (Extended Range) 320 nV 81,92 µV PDO LSB (Legacy Range) 298..
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Produktübersicht Abb. 195: Darstellung ±2,5 V Messbereich Hinweis: Im Extended Range Mode hat die Underrange/Overrange-Anzeige im PDO Status bei Überschreitung des nominellen Messbereichs den Charakter einer Information/Warnung, das heißt, es wird dabei kein Error in PDO-Status und LED angezeigt. Wird dann im Weiteren auch der technische Messbereich überschritten, wird zusätzlich Error = TRUE angezeigt. Die Erkennungsgrenze für Underrange/Overrange Error ist im CoE einstellbar.
Produktübersicht 3.14.2.10.5 Messung IEPE 0…20 V Messung Modus 0…20 V Messbereich, nominell 0…20 V Messbereich, Endwert (MBE) 20 V Messbereich, technisch nutzbar 0…+21,474 V PDO Auflösung (vorzeichenlos) 23 Bit 15 Bit PDO LSB (Extended Range) 2,56 µV 655,36 µV Eingangsimpedanz ±Input 1 Differentiell typ. 550 kΩ || 11 nF (Innenwiderstand) ) Die analoge Messung erfolgt immer mit 24 Bit, im 16-Bit-Modus werden die acht niederwertigen Bits abgeschnitten.
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Produktübersicht Abb. 196: Darstellung 0…20 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
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Produktübersicht 3.14.2.10.6 Messung IEPE 0..10 V Messung Modus 0…10 V Messbereich, nominell 0…10 V Messbereich, Endwert (MBE) 10 V Messbereich, technisch nutzbar 0…+10,737 V PDO Auflösung (vorzeichenlos) 23 Bit 15 Bit PDO LSB (Extended Range) 1,28 µV 327,68 µV PDO LSB (Legacy Range) 1,192.. µV 305,18..
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Produktübersicht Abb. 197: Darstellung 0…10 V Messbereich Anmerkung: Auch in den unipolaren Messbereichen (Messung ab 0 V, 0 mA, 4 mA, 0 Ω) arbeitet der Kanal elektrisch bipolar und erfasst negative Werte. Dadurch kann der Kanal eine präzise Diagnose auch bei Signalenwerten < 0 liefern. In diesen Messbereichen liegt der Grenzwert für den „Underrange Error“...
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Produktübersicht 3.14.2.11 Messung Thermoelement HINWEIS Grundlagen Thermoelemente Die im Folgenden beschriebenen Inhalte setzen die Kenntnis des im Kapitel „Grundlagen der Thermoelement-Technologie“ Beschriebenen voraus. Anwendung auf die ELM370x Die Klemme unterstützt die Messung von Spannungen und die Konvertierung diverser Thermoelement- Typen, siehe folgende Liste. Zur Spannungsmessung wird der der beim jeweiligen TC-Typ angegebene elektrische Messbereich mit seiner angegebenen Spezifikation verwendet.
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• optional: Konvertierung (Umrechnung) der Spannung per Software in einen Temperaturwert nach eingestelltem Thermoelement-Typ (K, J, …). Alle drei Schritte können lokal im Beckhoff-Messgerät stattfinden. Die Transformation im Gerät kann auch deaktiviert werden, wenn sie übergeordnet in der Steuerung gerechnet werden soll. Je nach Gerätetyp können mehrere Thermoelement-Konvertierungen implementiert sein, die sich dann nur in Software...
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Hinweis: der elektrische Messbereich ist so ausgelegt, dass der gesamte Linearisierungsbereich abgedeckt wird. Es kann also der gesamte Temperaturmessbereich genutzt werden. ◦ Mit Angabe des von Beckhoff empfohlenen Messbereichs für diesen Typ. Er ist eine Teilmenge des technisch nutzbaren Messbereichs und deckt den industriell üblicherweise verwendeten Messbereich ab, in dem noch eine relativ geringe Messunsicherheit erreicht wird.
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Produktübersicht • Falls die gemessene Spannung bei dem gemessenen Temperaturmesspunkt nicht bekannt ist, muss der Messwert MW = U (T ) mithilfe einer U→T Tabelle ermittelt werden: Messpunkt Messpunkt • Bei diesem Spannungswert wird die Abweichung berechnet: ◦ Über die Gesamtformel ◦ oder einen Einzelwert, z. B. F = 15 ppm Einzel ◦...
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Produktübersicht = (F µV) / (42,243 µV/°C) ≈ tbd °C (bedeutet ±tbd °C) ELM3704@35°C, Typ K, 400°C Spannung+CJC Beispiel 2: Betrachtung allein der Wiederholgenauigkeit unter o.a. Bedingungen: = 400 °C Messpunkt MW=U (400 °C) = 16,397 mV Messpunkt = 20 ppm Einzel = 20 ppm ·...
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Produktübersicht Für eine konstante TC-Messung sind thermisch stabile Umgebungsbedingungen um die ELM-Klemme herum wichtig. Luftbewegungen um die Klemme mit ggf. veränderlicher Lufttemperatur sind zu vermeiden. Wenn diese nicht vermeidbar sind, sollte die separat erhältliche Schirmhaube ZS9100-0003 zur thermischen Abschirmung verwendet werden. Die nachfolgende Spezifikation wurde ohne Schirmhaube an ruhender Umgebung erstellt.
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Produktübersicht Hinweis: Die zusätzliche Messabweichung in Abhängigkeit vom TC-Drahtdurchmesser/ Querschnitt ist bei LEMO- und MiniTC-Steckertypen vernachlässigbar klein.“. Spezifikation der internen Kaltstellenmessung Modus TC CJC Kaltstelle Grundgenauigkeit: Messabweichung bei 23°C, mit Mittelwertbildung < ±4 °C Wiederholgenauigkeit < 50 mK Temperaturkoeffizient < 75 mK/K Modus TC CJC RTD Kaltstelle 6) 7)
Produktübersicht 3.14.2.11.3 Spezifikation Typ A-1 Temperaturmessung TC Typ A-1 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +2500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2500 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 597
Produktübersicht 3.14.2.11.4 Spezifikation Typ A-2 Temperaturmessung TC Typ A-2 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 598
Produktübersicht 3.14.2.11.5 Spezifikation Typ A-3 Temperaturmessung TC Typ A-3 Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1800 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1800 °C Messbereich, empfohlen +100 °C … +1600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 599
Produktübersicht 3.14.2.11.6 Spezifikation Typ Au/Pt Temperaturmessung TC Typ Au/Pt Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1000 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 600
Produktübersicht 3.14.2.11.7 Spezifikation Typ B Temperaturmessung TC Typ B Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +200 °C ≈ 0,178 mV … +1820 °C ≈ 13,820 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1820 °C Messbereich, empfohlen +750 °C … +1800 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Seite 601
Produktübersicht 3.14.2.11.8 Spezifikation Typ C Temperaturmessung TC Typ C Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C ≈ 0 mV … +2320 °C ≈ 37,107 mV Messbereich, Endwert (MBE) +2320 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C...
Seite 602
Produktübersicht 3.14.2.11.9 Spezifikation Typ D Temperaturmessung TC Typ D Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 ° … +2490 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2490 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +2200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 603
Produktübersicht 3.14.2.11.10 Spezifikation Typ E Temperaturmessung TC Typ E Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -9,835 mV … +1000 °C ≈ 76,373 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1000 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1000 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Seite 604
Produktübersicht 3.14.2.11.11 Spezifikation Typ G Temperaturmessung TC Typ G Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar +1000 ° … +2300 °C Messbereich, Endwert (MBE) +2300 °C Messbereich, empfohlen +1000 °C … +2300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Seite 605
Produktübersicht 3.14.2.11.12 Spezifikation Typ J Temperaturmessung TC Typ J Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -210 °C ≈ -8,095 mV … +1200 °C ≈ +69,553 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1200 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Seite 606
Produktübersicht 3.14.2.11.13 Spezifikation Typ K Temperaturmessung TC Typ K Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,458 mV … 1372 °C ≈ 54,886 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1372°C Messbereich, empfohlen -100 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Seite 607
Produktübersicht 3.14.2.11.14 Spezifikation Typ L Temperaturmessung TC Typ L Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -2,510 mV … +900 °C ≈ 52,430 mV Messbereich, Endwert (MBE) +900 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +900 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Seite 608
Produktübersicht 3.14.2.11.15 Spezifikation Typ N Temperaturmessung TC Typ N Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -4,346 mV … +1300 °C ≈ 47,513 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1300 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1200 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Seite 609
Produktübersicht 3.14.2.11.16 Spezifikation Typ P Temperaturmessung TC Typ P Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1395 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1395 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +1300 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Seite 610
Produktübersicht 3.14.2.11.17 Spezifikation Typ Pt/Pd Temperaturmessung TC Typ Pt/Pd Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar 0 °C … +1500 °C Messbereich, Endwert (MBE) +1500 °C Messbereich, empfohlen +500 °C … +1500 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 611
Produktübersicht 3.14.2.11.18 Spezifikation Typ R Temperaturmessung TC Typ R Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,226 mV … +1768 °C ≈ 21,101 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 612
Produktübersicht 3.14.2.11.19 Spezifikation Typ S Temperaturmessung TC Typ S Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -0,236 mV … +1768 °C ≈ 18,693 mV Messbereich, Endwert (MBE) +1768°C Messbereich, empfohlen +250 °C … +1700 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,1 K ≈...
Seite 613
Produktübersicht 3.14.2.11.20 Spezifikation Typ T Temperaturmessung TC Typ T Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -270 °C ≈ -6,258 mV …. +400 °C ≈ 20,872 mV Messbereich, Endwert (MBE) +400 °C Messbereich, empfohlen -100 °C … +400 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
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Produktübersicht 3.14.2.11.21 Spezifikation Typ U Temperaturmessung TC Typ U Verwendeter elektr. Messbereich ±80 mV Messbereich, technisch nutzbar -50 °C ≈ -1,850 mV … +600 °C ≈ 33,600 mV Messbereich, Endwert (MBE) +600 °C Messbereich, empfohlen 0 °C … +600 °C PDO LSB 0,1/0,01/0,001°C/digit, je nach PDO Einstellung Unsicherheit im @ 23 °C ±4,0 K ≈...
Produktübersicht 3.15 Start Zur Inbetriebsetzung: • Die Klemme ist, wie im Kapitel Montage und Verdrahtung [} 886] beschrieben, zu montieren • Die Klemme ist in TwinCAT, wie im Kapitel Inbetriebnahme beschrieben, zu konfigurieren. ELM3xxx Version: 3.2...
Inbetriebnahme Inbetriebnahme Hinweis zur Kurzdokumentation HINWEIS In dieser Kurzdokumentation sind in diesem Kapitel keine weiteren Informationen enthalten. Bitte wenden Sie sich an den für Sie zuständigen Beckhoff Vertrieb um die vollständige Dokumentation zu erhalten. Version: 3.2 ELM3xxx...
Inbetriebnahme Einstellungen im CoE 4.2.1 Allgemeiner Zugriff auf Online CoE-Werte Sehr viele funktionsentscheidenden Parameter der EtherCAT Klemmen/ Box-Module werden im sogenannten CoE‑Verzeichnis im Gerät online verwaltet. Unter Umständen soll in der Inbetriebnahme auf einzelne oder mehrere Einträge im aktiven Gerät lesend oder schreibend zugegriffen werden. Das ist möglich: •...
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Abb. 202: Funktionsblöcke (FBs) für den CoE-Zugriff der TwinCAT TC2_EtherCAT.lib TwinCAT TF6010 ADS Monitor Der TF6010 ADS Monitor ist ein kostenloses Hilfsmittel von Beckhoff um ADS Kommunikation zu beobachten. Er kann genutzt werden, um CoE-Werte aus dem EtherCAT Gerät zu lesen oder zu beschreiben (Command Test).
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„in einen Satz“ aus der Klemme gewonnen werden, alternativ könnten sie auch nacheinander händisch wie o.a. herauskopiert werden. Nach Installation des TF6010 ADS Monitors von der Beckhoff Website kann er im Menü der Entwicklungsumgebung unter [TwinCAT] → [ADS Monitor] gestartet werden: ELM3xxx Version: 3.2...
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Inbetriebnahme Abb. 206: Aufruf des ADS Monitors Command Test Um auf das CoE der EtherCAT Klemme zugreifen zu können, ist „EtherCAT Adresse zu aktivieren, danach muss TwinCAT aktiviert bzw. neu gestartet werden. Abb. 207: Aktivierung von „EtherCAT Addr.“ Im Dialog ist anzugeben: •...
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Inbetriebnahme • C: für das beabsichtigte Lesen ist ein ReadRequest anzufügen • D: als ADS Index der Wert 0xF302 für den CoE-Bereich • E: als ADS Offset mit acht Stellen zusammengesetzt • erst der CoE Index, hier 0x8001 • dann der Subindex, hier 0x0101 also 257 0…0x00FF wären die regulären Subindize :01 bis :255 im CoE 0x0100 ist ein CompleteAccess Zugriff inkl :00, liefert also die Größeninformation die in :00 steht mit (4 Byte)
Inbetriebnahme 4.2.2 Vereinfachtes Handling der CoE-Parameter in ELM3xxx HINWEIS Verfügbarkeit der Funktion Diese Funktion ist verfügbar - ELM3002-00x0 ab FW07 - ELM3002-02x5 ab FW02 - ELM3004-00x0 ab FW09 - ELM3102-00x0 ab FW08 - ELM3104-00x0 ab FW08 - ELM3102-01x0 ab FW03 - ELM334x-00xx ab FW01 - ELM360x-00xx ab FW07 Die Geräte dieser Serie werden über das sogenannte CoE-Verzeichnis parametriert, z.B.
Inbetriebnahme • Kopieren aller Einstellungen von einem Kanal zum anderen: im CoE‑Objekt 0xFB00:01, PAI Command: Request [} 632]: ist folgender Wert einzutragen (Achtung: Bytes werden gedreht): 0x50sd: s = source Kanal, d = destination Kanal mit 0=Kanal 1, 1=Kanal 2 usw., für d = „F“: Kanäle Im Erfolgsfall meldet Response = „01“: 4.2.3 ELM300x...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n0:0E TxPDO State TRUE: Daten sind ungültig BOOLEAN 0x00 (FALSE) 60n0:0F Input cycle counter Erhöht um eins wenn sich Werte geändert haben BIT2 0x00 (0 4.2.3.4 0x60n1 PAI Samples Ch.[n+1] (24 Bit) 0 ≤...
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Inbetriebnahme 4.2.3.8 0x60n6 PAI Synchronous Oversampling Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n6:0 PAI Synchronous UINT8 0x01 (1 Oversampling Ch.[n+1] 60n6:01 Internal Buffer UINT16 0x0000 (0 4.2.3.9 0x70n0 PAI Control Ch.[n+1] 0 ≤...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 21 - IIR Butterw. LP 5th Ord. 250 Hz 22 - IIR Butterw. LP 5th Ord. 1000 Hz 32 - User defined FIR Filter 33 - User defined IIR Filter 34 - User defined Average Filter 80n0:17 Average Filter 1 No Anzahl von Samples für den...
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Inbetriebnahme ) verfügbar ab Revision -0020 für ELM3002 und ab Revision -0021 für ELM3004 4.2.3.11 0x80n1 PAI Filter 1 Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n1:0 PAI Filter 1 Settings...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nE:06 Koeffizient der Samples 3. Ordnung REAL32 0x00000000 (0 (S3 * Sample 80nE:07 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 1. Ordnung (T1 * Temp) 80nE:08 T1S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 1. Ordnung (T1S1 * Temp * Sample) 80nE:09...
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Inbetriebnahme 4.2.3.16 0x90n0 PAI Internal Data Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n0:0 PAI Internal Data UINT8 0x22 (34 Ch.[n+1] 90n0:02 ADC Raw Value Rohwert des ADC INT32 0x00000000 (0 90n0:03...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default „Saturation“ (deutsch: Sättigung) bedeutet, dass der Messbereich des ADC des Kanals voll ausgenutzt wird, der ADC also seinen Maximalwert ausgibt und der Messwert nicht weiter benutzbar ist. „Saturation“ ist somit eine Vorabmeldung, bei weiterer Signalsteigerung kommt es zur „Überlast“.
Seite 631
Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.3.24...
Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default F900:13 Max. Device Maximale Gerätetemperatur REAL32 0x00000000 (0 Temperature ) Dieser Wert hängt von zugeschalteten Features (Filter, True RMS, …) ab; je mehr Funktionen der Klemme im Einsatz sind, desto grösser ist der Wert. Zu beachten ist hierbei u.a. der „Input cycle counter“ (PAI Status [} 623]).
Seite 633
Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10E2:01 SubIndex 001 Hersteller spezifischer Identifikationscode der STRING(141) die BTN und ein oder mehrere BIC enthält 4.2.4.2 0x10F3 Diagnosis History Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10F3:0 Diagnosis History Maximaler Subindex UINT8 0x15 (21 10F3:01...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) … … … … … … 60n2:64 Sample Samples INT16 0x0000 (0 4.2.4.6 0x60n3 PAI Samples Ch.[n+1] (REAL32) 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp...
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Inbetriebnahme 4.2.4.10 0x80n0 PAI Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:0 PAI Settings UINT8 0x41 (65 Ch.[n+1] 80n0:01 Interface Auswahl der Messkonfiguration: UINT16 ELM3002‑0205/ -0405 Ch.1: ELM3002‑0205/ -0405 Ch.1: 0x0517 (1303...
Seite 636
Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 2 – Integrator 2x 3 – Differentiator 1x 4 – Differentiator 2x 80n0:2D Differentiator Abstand der Abtastwerte für die UINT16 0x0001 (1 Samples Delta Differentiation; Maximalwert = 1000 80n0:2E Scaler Skalierung (ENUM): UINT16 0x0000 (0 0 –...
Seite 637
Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n6:02 Scaler-Gain/ Skalierungs-Verstärkung REAL32 0x00000000 (0 Scaler Value 2 oder LookUp y-Wert 1 80n6:03 Scaler Value 3 LookUp x-Wert 2 REAL32 0x00000000 (0 80n6:04 Scaler Value 4 LookUp y-Wert 2 REAL32 0x00000000 (0 80n6:63 Scaler Value 99 LookUp x-Wert 50 REAL32 0x00000000 (0 80n6:64...
Seite 638
Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nF:05 Koeffizient der Samples 2. Ordnung REAL32 0x00000000 (0 (S2 * Sample 80nF:06 Koeffizient der Samples 3. Ordnung REAL32 0x00000000 (0 (S3 * Sample 80nF:07 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 1. Ordnung (T1 * Temp) 80nF:08 T1S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und...
Seite 639
Inbetriebnahme 4.2.4.17 0x90n2 PAI Info Data Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n2:0 PAI Info Data UINT8 0x12 (18 Ch.[n+1] 90n2:01 Effective Sample Effektive Abtastrate REAL32 0x00000000 (0 Rate...
Seite 640
Inbetriebnahme Gültig für ELM3002-0305 (n = 1, 2)/ ELM3002-0405 (nur n = 2) 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle: Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:0 PAI Calibration Dates Ch.[n+1] UINT8 0x86 (134 90nF:01 Vendor U ±5 V OCTET-STRING[4]...
Seite 641
Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.4.24...
Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) Hier wird angezeigt, dass das Kommando noch ausgeführt wird bzw. wurde. Funktionsabhängig, siehe entsprechende Kapitel. Ansonsten: 0: Kommando nicht vorhanden 1: ohne Fehler ausgeführt 2,3: nicht erfolgreich ausgeführt 100..200: zeigt Ausführungsfortschritt an (100 = 0% usw.) 255: Funktion in Arbeit (busy), falls nicht [100..200] als Fortschrittsanzeige genutzt wird...
Seite 643
Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n0:0F Input cycle counter Erhöht um eins wenn sich Werte geändert haben BIT2 0x00 (0 4.2.5.4 0x60n1 PAI Samples Ch.[n+1] (24 Bit) 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung...
Seite 644
Inbetriebnahme 4.2.5.8 0x60n6 PAI Synchronous Oversampling Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n6:0 PAI Synchronous UINT8 0x01 (1 Oversampling Ch.[n+1] 60n6:01 Internal Buffer UINT16 0x0000 (0 4.2.5.9 0x70n0 PAI Control Ch.[n+1] 0 ≤...
Seite 646
Inbetriebnahme 4.2.5.11 0x80n1 PAI Filter 1 Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n1:0 PAI Filter 1 Settings UINT8 0x28 (40 Ch.[n+1] 80n1:01 Filter Coefficient 1 Koeffizienten für Filter 1 INT32 0x00000000 (0 …...
Seite 647
Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nE:07 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 1. Ordnung (T1 * Temp) 80nE:08 T1S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 1. Ordnung (T1S1 * Temp * Sample) 80nE:09 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 2. Ordnung...
Seite 648
Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n0:02 ADC Raw Value Rohwert des ADC INT32 0x00000000 (0 90n0:03 Calibration Value Wert nach Kalibrierung INT32 0x00000000 (0 90n0:04 Zero Offset Value Nulloffsetwert INT32 0x00000000 (0 90n0:07 Actual Negative Aktueller absoluter Minimalwert INT32 0x00000000 (0 Peak Hold...
Seite 649
Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default Der Zähler zählt +1, wenn sich Daten geändert haben und das Speicher-Codewort geschrieben wird. In Abhängigkeit von der Abgleichmethode kann der Zähler daher ggf. mehrfach zählen. 90n2:12 User Calibration Zähler der Anwenderkalibrierung UINT16 0x0000 Counter...
Seite 650
Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.5.24...
Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) FB00:01 Request Kommandoanfrage OCTET- STRING[2] In den betreffenden Funktions‑Kapiteln wird erklärt welcher Wert hier einzutragen ist. FB00:02 Status Kommandostatus UINT8 0x00 (0 Hier wird angezeigt, dass das Kommando noch ausgeführt wird bzw. wurde. Funktionsabhängig, siehe entsprechende Kapitel.
Seite 652
Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n0:0A Underrange TRUE: Unterlauf der Messung Ereignis BOOLEAN 0x00 (FALSE) 60n0:0B Overrange TRUE: Überlauf der Messung Ereignis BOOLEAN 0x00 (FALSE) 60n0:0D Diag TRUE: neue Diagnose Nachricht vorhanden BOOLEAN 0x00 (FALSE) 60n0:0E TxPDO State TRUE: Daten sind ungültig BOOLEAN 0x00 (FALSE)
Seite 653
Inbetriebnahme 4.2.6.8 0x60n6 PAI Synchronous Oversampling Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n6:0 PAI Synchronous UINT8 0x01 (1 Oversampling Ch.[n+1] 60n6:01 Internal Buffer UINT16 0x0000 (0 4.2.6.9 0x70n0 PAI Control Ch.[n+1] 0 ≤...
Seite 654
Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 19 - IIR Butterw. LP 5th Ord. 25 Hz 20 - IIR Butterw. LP 5th Ord. 100 Hz 21 - IIR Butterw. LP 5th Ord. 250 Hz 22 - IIR Butterw. LP 5th Ord. 1000 Hz 32 - User defined FIR Filter 33 - User defined IIR Filter 34 - User defined Average Filter...
Seite 655
Inbetriebnahme 4.2.6.11 0x80n1 PAI Filter 1 Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n1:0 PAI Filter 1 Settings UINT8 0x28 (40 Ch.[n+1] 80n1:01 Filter Coefficient 1 Koeffizienten für Filter 1 INT32 0x00000000 (0 …...
Seite 656
Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nE:07 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 1. Ordnung (T1 * Temp) 80nE:08 T1S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 1. Ordnung (T1S1 * Temp * Sample) 80nE:09 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 2. Ordnung...
Seite 657
Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n0:02 ADC Raw Value Rohwert des ADC INT32 0x00000000 (0 90n0:03 Calibration Value Wert nach Kalibrierung INT32 0x00000000 (0 90n0:04 Zero Offset Value Nulloffsetwert INT32 0x00000000 (0 90n0:07 Actual Negative Aktueller absoluter Minimalwert INT32 0x00000000 (0 Peak Hold...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default Der Zähler zählt +1, wenn sich Daten geändert haben und das Speicher-Codewort geschrieben wird. In Abhängigkeit von der Abgleichmethode kann der Zähler daher ggf. mehrfach zählen. 90n2:12 User Calibration Zähler der Anwenderkalibrierung UINT16 0x0000 Counter...
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Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.6.24...
Inbetriebnahme ) Dieser Wert hängt von zugeschalteten Features (Filter, True RMS, …) ab; je mehr Funktionen der Klemme im Einsatz sind, desto grösser ist der Wert. Zu beachten ist hierbei u.a. der „Input cycle counter“ (PAI Status [} 651]). Die CPU-Auslastung ist ein informativer Wert zu dem insbesondere die „Gerätespezifische DiagMessages“...
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Inbetriebnahme 4.2.7.2 0x10F3 Diagnosis History Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10F3:0 Diagnosis History Maximaler Subindex UINT8 0x15 (21 10F3:01 Maximum Messages Maximale Anzahl der Nachrichten UINT8 0x00 (0 10F3:02 Newest Message Subindex der neusten Nachricht UINT8 0x00 (0 10F3:03 Newest Subindex der letzten bestätigten Nachricht...
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Inbetriebnahme 4.2.7.6 0x60n6 PAI Synchronous Oversampling Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n6:0 PAI Synchronous UINT8 0x01 (1 Oversampling Ch.[n+1] 60n6:01 Internal Buffer UINT16 0x0000 (0 4.2.7.7 0x70n0 PAI Control Ch.[n+1] 0 ≤...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n1:28 Filter Coefficient 40 Koeffizienten für Filter 1 INT32 0x00000000 (0 4.2.7.10 0x80n3 PAI Filter 2 Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nE:0A T2S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 2. Ordnung (T2S1 * Temp * Sample) 80nE:0B Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 3. Ordnung (T3 * Temp 80nE:0C T3S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 3. Ordnung...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n0:09 Previous Negative Absoluter Minimalwert bis zur letzten steigenden INT32 0x00000000 (0 Peak Hold Flanke des „Peak Hold Reset“ 90n0:0A Previous Positive Absoluter Maximalwert bis zur letzten INT32 0x00000000 (0 Peak Hold steigenden Flanke des „Peak Hold Reset“...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default Der Zähler zählt +1, wenn sich Daten geändert haben und das Speicher-Codewort geschrieben wird. In Abhängigkeit von der Abgleichmethode kann der Zähler daher ggf. mehrfach zählen. 4.2.7.16 0x90nF PAI Calibration Dates Ch.[n+1] 0 ≤...
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Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.7.22...
Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default F912:m Filter n Informationen für den Filterdesigner OCTET‑STRIN G[30] m = (2 · Anzahl Kanäle) + 1 Hinweis: Verfügbarkeit von CoE Objekt "0xF912 Filter info": Klemme ab FW‑Version Revision ELM314x -0016 4.2.7.25 0xFB00 PAI Command Index Name...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10F3:06 Diagnosis Message Diagnose Nachricht Nr.01..16 OCTET- .10F3:15 001... STRING[22] Diagnosis Message 4.2.8.3 0x60n0 PAI Status Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags...
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Inbetriebnahme 4.2.8.7 0x60n6 PAI Synchronous Oversampling Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n6:0 PAI Synchronous UINT8 0x01 (1 Oversampling Ch.[n+1] 60n6:01 Internal Buffer UINT16 0x0000 (0 4.2.8.8 0x70n0 PAI Control Ch.[n+1] 0 ≤...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:15 TC Element 0 - None UINT16 0x0001 (1 1 - K -270...1372°C 2 - J -210...1200°C 3 - L -50...900°C 4 - E -270...1000°C 5 - T -270...400°C 6 - N -270...1300°C 7 - U -50...600°C 8 - B 200...1820°C 9 - R -50...1768°C...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:2E Scaler Skalierung (ENUM): UINT16 0x0006 (6 0 – Extended Range 1 – Linear 2 – Lookup Table 3 – Legacy Range 4 – Lookup Table (additive) 5 – Extended Function 6 - Temperature Celsius 7 - Temperature Kelvin 8 - Temperature Fahrenheit 16 - FSV Range (REAL)
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Inbetriebnahme 4.2.8.13 0x80n6 PAI Scaler Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n6:0 PAI Scaler Settings Scalierungswerte Offset/Verstärkung oder UINT8 0x64 (100 Ch.[n+1] LookUp-Tabelle mit 50 x/y Wertepaaren 80n6:01 Scaler Offset/ Skalierungs-Offset...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nF:01 Calibration Date Tag der Kalibrierung OCTET- STRING[4] 80nF:02 Signature Signatur der Kalibrierungswerte OCTET- STRING[256] 80nF:03 Offset REAL32 0x00000000 (0 80nF:04 Koeffizient der Samples 1. Ordnung REAL32 (S1 * Sample) 80nF:05 Koeffizient der Samples 2. Ordnung REAL32 0x00000000 (0 (S2 * Sample...
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Inbetriebnahme 4.2.8.17 0x90n2 PAI Info Data Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n2:0 PAI Info Data UINT8 0x12 (18 Ch.[n+1] 90n2:01 Effective Sample Effektive Abtastrate REAL32 0x00000000 (0 Rate...
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Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.8.24...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default F900:02 Device State Gerätezustand UINT16 0x0000 (0 erlaubte Werte: 0 – Ok 1 – Warm Up F900:03 Operating Time Betriebszeit in [min] UINT32 0x00000000 (0 F900:04 Overtemperature Überschrittene Temperatur des Gerätes UINT32 0x00000000 (0 Time (Device) F900:11...
Inbetriebnahme 4.2.9 ELM350x 4.2.9.1 0x10E2 Manufacturer-specific Identification Code Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10E2:0 Manufacturer-specific Maximaler Subindex UINT8 0x01 (1 Identification Code 10E2:01 SubIndex 001 Hersteller spezifischer Identifikationscode der STRING(141) die BTN und ein oder mehrere BIC enthält 4.2.9.2 0x10F3 Diagnosis History Index...
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Inbetriebnahme 4.2.9.5 0x60n2 PAI Samples Ch.[n+1] (16 Bit) 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle: Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n2:0 PAI Samples UINT8 0x64 (100 Ch.[n+1] 60n2:01 Sample Samples INT16 0x0000 (0 …...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 70n0:04 Tara Auslösen der Tara-Funktion bei jeder positiven BOOLEAN 0x00 (FALSE) Flanke ) ab Revision -0020 4.2.9.10 0x80n0 PAI Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index (hex) Name Bedeutung...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 5 - IIR 5 6 - IIR 6 7 - IIR 7 8 - IIR 8 16 - User defined FIR Filter 17 - User defined IIR Filter 18 - User defined Average Filter 80n0:1A Average Filter 2 No Anzahl von Samples für den...
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Inbetriebnahme ) verfügbar ab Revision -0019 4.2.9.11 0x80n1 PAI Filter 1 Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n1:0 PAI Filter 1 Settings UINT8 0x28 (40 Ch.[n+1] 80n1:01 Filter Coefficient 1...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nA:05 Gravity of Earth Erdgravitation REAL32 0x411CE80A (9.8066502) 4.2.9.15 0x80nE PAI User Calibration Data Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex)
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nF:08 T1S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 1. Ordnung (T1S1 * Temp * Sample) 80nF:09 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 2. Ordnung (T2 * Temp 80nF:0A T2S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 2. Ordnung...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n2:05 Overload Time Absolutzeit während Überlast UINT32 0x00000000 (0 „Überlast“ bedeutet, dass der Kanal elektrisch überlastet ist. Das ist ein nicht empfehlenswerter Zustand der auf Dauer zu atypischer Alterung oder sogar Beschädigung führen kann. Dieser Zustand sollte vermieden werden.
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:94 User SG Full-Bridge 6Wire 32 mV/ OCTET-STRING[4] 90nF:95 User SG Half-Bridge 3Wire 2 mV/V OCTET-STRING[4] 90nF:96 User SG Half-Bridge 3Wire 2 mV/V OCTET-STRING[4] compensated 90nF:97 User SG Half-Bridge 3Wire 4 mV/V OCTET-STRING[4] 90nF:98 User SG Half-Bridge 3Wire 4 mV/V...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:B7 User SG Quarter-Bridge 3Wire OCTET-STRING[4] 350R 8 mV/V 90nF:B8 User SG Quarter-Bridge 3Wire OCTET-STRING[4] 350R 32 mV/V 90nF:B9 User SG Quarter-Bridge 2Wire 1k OCTET-STRING[4] 2 mV/V 90nF:BA User SG Quarter-Bridge 2Wire 1k OCTET-STRING[4] 2 mV/V compensated 90nF:BB...
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Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.9.25...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) FB00:01 Request Kommandoanfrage OCTET- STRING[2] In den betreffenden Funktions‑Kapiteln wird erklärt welcher Wert hier einzutragen ist. FB00:02 Status Kommandostatus UINT8 0x00 (0 Hier wird angezeigt, dass das Kommando noch ausgeführt wird bzw. wurde. Funktionsabhängig, siehe entsprechende Kapitel.
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 60n0:0A Underrange TRUE: Unterlauf der Messung Ereignis BOOLEAN 0x00 (FALSE) 60n0:0B Overrange TRUE: Überlauf der Messung Ereignis BOOLEAN 0x00 (FALSE) 60n0:0D Diag TRUE: neue Diagnose Nachricht vorhanden BOOLEAN 0x00 (FALSE) 60n0:0E TxPDO State TRUE: Daten sind ungültig BOOLEAN 0x00 (FALSE)
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Inbetriebnahme 4.2.10.8 0x70n0 PAI Control Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 70n0:0 PAI Control UINT8 0x02 (2 Ch.[n+1] 70n0:01 Integrator Reset Neustart der Integration bei jeder positiven BOOLEAN 0x00 (FALSE) Flanke...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:16 Filter 1 Optionen für Filter 1: UINT16 0x0000 (0 0 – None 1 - FIR Notch 50 Hz 2 - FIR Notch 60 Hz 3 - FIR LP 100 Hz 5 - FIR HP 150 Hz 16 - IIR Notch 50 Hz 17 - IIR Notch 60 Hz 18 - IIR Butterw.
Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:34 Timestamp Wert zur Korrektur von StartNextLatchTime INT32 0x00000000 Correction (Zeitstempel des ersten Samples) 80n0:35 Low Limiter Kleinster PDO-Ausgabewert REAL32 0xFF7FFFFD (-3.4028231e+38) 80n0:36 High Limiter Größter PDO-Ausgabewert REAL32 0x7F7FFFFD (3.4028231e+38) 80n0:37 Bridge Resistance Brückenwiderstand REAL32 0x43AF0000...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n6:64 Scaler Value 100 LookUp y-Wert 50 REAL32 0x00000000 (0 4.2.10.13 0x80nA PAI Extended Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle (Spezielle Einstellungen für die „Extended Functions“) Index Name Bedeutung...
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Inbetriebnahme 4.2.10.15 0x80nF PAI Vendor Calibration Data Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nF:0 PAI Vendor UINT8 0x0C (12 Calibration Data Ch. [n+1] 80nF:01 Calibration Date Tag der Kalibrierung OCTET- STRING[4]...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n0:11 Limiter Value Wert nach Begrenzung INT32 0x00000000 (0 90n0:21 Signal Frequency Frequenz des Eingangssignals UINT32 0x00000000 (0 90n0:22 Signal Duty Cycle Tastverhältnis des Eingangssignals UINT8 0x00 (0 4.2.10.17 0x90n2 PAI Info Data Ch.[n+1] 0 ≤...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:03 Vendor U 0..10 V OCTET-STRING[4] 90nF:04 Vendor PT1000 2 Wire OCTET-STRING[4] 90nF:05 Vendor PT1000 3 Wire OCTET-STRING[4] 90nF:06 Vendor PT1000 4 Wire OCTET-STRING[4] 90nF:07 Vendor Poti 3 Wire OCTET-STRING[4] 90nF:08 Vendor Poti 5 Wire OCTET-STRING[4] 90nF:09 Vendor SG Full-Bridge 4Wire 2...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:85 User PT1000 3 Wire OCTET-STRING[4] 90nF:86 User PT1000 4 Wire OCTET-STRING[4] 90nF:87 User Poti 3 Wire OCTET-STRING[4] 90nF:88 User Poti 5 Wire OCTET-STRING[4] 90nF:89 User SG Full-Bridge 4Wire 2 mV/V OCTET-STRING[4] 90nF:8A User SG Full-Bridge 4Wire 2 mV/V OCTET-STRING[4]...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:AD User SG Quarter-Bridge 2Wire OCTET-STRING[4] 350R 2 mV/V 90nF:AE User SG Quarter-Bridge 2Wire OCTET-STRING[4] 350R 2 mV/V compensated 90nF:AF User SG Quarter-Bridge 2Wire OCTET-STRING[4] 350R 4 mV/V 90nF:B0 User SG Quarter-Bridge 2Wire OCTET-STRING[4] 350R 4 mV/V compensated 90nF:B1...
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Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.10.25...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default F900:13 Max. Device Maximale Gerätetemperatur REAL32 0x00000000 (0 Temperature F900:20 Status Up Up Zustand BOOLEAN 0x00 (FALSE) ) Dieser Wert hängt von zugeschalteten Features (Filter, True RMS, …) ab; je mehr Funktionen der Klemme im Einsatz sind, desto grösser ist der Wert.
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10E2:01 SubIndex 001 Hersteller spezifischer Identifikationscode der STRING(141) die BTN und ein oder mehrere BIC enthält 4.2.11.2 0x10F3 Diagnosis History Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10F3:0 Diagnosis History Maximaler Subindex UINT8 0x15 (21 10F3:01...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) … … … … … … 60n2:64 Sample Samples INT16 0x0000 (0 4.2.11.6 0x60n3 PAI Samples Ch.[n+1] (REAL32) 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp...
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Inbetriebnahme 4.2.11.10 0x80n0 PAI Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:0 PAI Settings UINT8 0x41 (65 Ch.[n+1] 80n0:01 Interface Auswahl der Messkonfiguration: UINT16 0x0000 (0 0 –...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:1C Enable True RMS Aktivierung der „True RMS“ Berechnung BOOLEAN 0x00 (FALSE) 80n0:1D Enable Frequency Aktivierung Frequenzzähler BOOLEAN 0x00 (FALSE) Counter 80n0:2B Extended Functions Optionen für spätere Funktionen / UINT16 0x0000 (0 Einstellungen 0 –...
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Inbetriebnahme 4.2.11.11 0x80n1 PAI Filter 1 Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n1:0 PAI Filter 1 Settings UINT8 0x28 (40 Ch.[n+1] 80n1:01 Filter Coefficient 1 Koeffizienten für Filter 1 INT32 0x00000000 (0 …...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nE:07 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 1. Ordnung (T1 * Temp) 80nE:08 T1S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 1. Ordnung (T1S1 * Temp * Sample) 80nE:09 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 2. Ordnung...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n0:02 ADC Raw Value Rohwert des ADC INT32 0x00000000 (0 90n0:03 Calibration Value Wert nach Kalibrierung INT32 0x00000000 (0 90n0:04 Zero Offset Value Nulloffsetwert INT32 0x00000000 (0 90n0:07 Actual Negative Aktueller absoluter Minimalwert INT32 0x00000000 (0 Peak Hold...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default Der Zähler zählt +1, wenn sich Daten geändert haben und das Speicher-Codewort geschrieben wird. In Abhängigkeit von der Abgleichmethode kann der Zähler daher ggf. mehrfach zählen. 90n2:12 User Calibration Zähler der Anwenderkalibrierung UINT16 0x0000 Counter...
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Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.11.25...
Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default F900:13 Max. Device Maximale Gerätetemperatur REAL32 0x00000000 (0 Temperature ) Dieser Wert hängt von zugeschalteten Features (Filter, True RMS, …) ab; je mehr Funktionen der Klemme im Einsatz sind, desto grösser ist der Wert. Zu beachten ist hierbei u.a. der „Input cycle counter“ (PAI Status [} 708]).
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10E2:01 SubIndex 001 Hersteller spezifischer Identifikationscode der STRING(141) die BTN und ein oder mehrere BIC enthält 4.2.12.2 0x10F3 Diagnosis History Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10F3:0 Diagnosis History Maximaler Subindex UINT8 0x15 (21 10F3:01...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) … … … … … … 60n2:64 Sample Samples INT16 0x0000 (0 4.2.12.6 0x60n3 PAI Samples Ch.[n+1] (REAL32) 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp...
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Inbetriebnahme 4.2.12.10 0x70n1 PAI TC Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 70n1:0 PAI TC Ch.[n+1] UINT8 0x01 (1 70n1:01 Cold Junction Kaltstellentemperatur [°C] REAL32 0x00000000 (0 Temperature 4.2.12.11 0x80n0 PAI Settings Ch.[n+1]...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 20 - IIR Butterw. LP 5th Ord. 100 Hz 21 - IIR Butterw. LP 5th Ord. 250 Hz 22 - IIR Butterw. LP 5th Ord. 1000 Hz 32 - User defined FIR Filter 33 - User defined IIR Filter 34 - User defined Average Filter 80n0:17 Average Filter 1 No...
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Inbetriebnahme 4.2.12.15 0x80n7 PAI RTD Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n7:0 PAI RTD Settings UINT8 0x06 (6 Ch.[n+1] 80n7:01 Parameter für „B-Parameter Equation“ und REAL32 0x00000000 (0 „DIN IEC 60751 Equation“...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nE:09 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 2. Ordnung (T2 * Temp 80nE:0A T2S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 2. Ordnung (T2S1 * Temp * Sample) 80nE:0B Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 3. Ordnung...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n0:05 Resistor Value Widerstandswert INT32 0x00000000 (0 90n0:06 TC/RTD Element TC/RTD Wert INT32 0x00000000 (0 Value 90n0:07 Actual Negative Aktueller absoluter Minimalwert INT32 0x00000000 (0 Peak Hold 90n0:08 Actual Positive Peak Aktueller absoluter Maximalwert INT32 0x00000000 (0 Hold...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n2:11 Vendor Calibration Zähler der Herstellerkalibrierung UINT16 0x0000 Counter (Bezogen auf das ausgewählte Interface) Der Zähler zählt +1, wenn sich Daten geändert haben und das Speicher-Codewort geschrieben wird. In Abhängigkeit von der Abgleichmethode kann der Zähler daher ggf.
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:89 User U ±80 mV OCTET-STRING[4] 90nF:8A User U ±40 mV OCTET-STRING[4] 90nF:8B User U ±20 mV OCTET-STRING[4] 90nF:8C User U 0..10 V OCTET-STRING[4] 90nF:8D User U 0..5 V OCTET-STRING[4] 90nF:8E User I ±20 mA OCTET-STRING[4] 90nF:8F User I 0..20 mA...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:B5 User SG Quarter-Bridge 3Wire OCTET-STRING[4] 350R 32 mV/V 90nF:B6 User R/RTD 2Wire 5k OCTET-STRING[4] 90nF:B7 User R/RTD 3Wire 5k OCTET-STRING[4] 90nF:B8 User R/RTD 4Wire 5k OCTET-STRING[4] 90nF:B9 User R/RTD 2Wire 2k OCTET-STRING[4] 90nF:BA User R/RTD 3Wire 2k...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:85 User U ±1.25 V OCTET-STRING[4] 90nF:86 User U ±640 mV OCTET-STRING[4] 90nF:87 User U ±320 mV OCTET-STRING[4] 90nF:88 User U ±160 mV OCTET-STRING[4] 90nF:89 User U ±80 mV OCTET-STRING[4] 90nF:8A User U ±40 mV OCTET-STRING[4] 90nF:8B User U ±20 mV...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:B2 User SG Quarter-Bridge 3Wire OCTET-STRING[4] 350R 4 mV/V compensated 90nF:B3 User SG Quarter-Bridge 3Wire OCTET-STRING[4] 350R 8 mV/V 90nF:B4 User SG Quarter-Bridge 3Wire OCTET-STRING[4] 350R 32 mV/V 90nF:B5 User R/RTD 2Wire 5k OCTET-STRING[4] 90nF:B6 User R/RTD 3Wire 5k...
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Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. 4.2.12.27...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 0: Kommando nicht vorhanden 1: ohne Fehler ausgeführt 2,3: nicht erfolgreich ausgeführt 100..200: zeigt Ausführungsfortschritt an (100 = 0% usw.) 255: Funktion in Arbeit (busy), falls nicht [100..200] als Fortschrittsanzeige genutzt wird FB00:03 Response Kommandoantwort...
Inbetriebnahme Index (hex) Bedeutung Datentyp Flags Default 848 - R/RTD 2Wire 50R 849 - R/RTD 3Wire 50R 850 - R/RTD 4Wire 50R 4.2.13 ELM3702-0101 4.2.13.1 0x10E2 Manufacturer-specific Identification Code Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 10E2:0 Manufacturer-specific Maximaler Subindex UINT8 0x01 (1 Identification Code...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) … … … … … … 60n1:64 Sample Samples INT32 0x00000000 (0 4.2.13.5 0x60n2 PAI Samples Ch.[n+1] (16 Bit) 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle (nicht ELM3x4x): Index Name Bedeutung...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 70n0:01 Integrator Reset Neustart der Integration bei jeder Flanke BOOLEAN 0x00 (FALSE) 70n0:02 Peak Hold Reset Beginn neuer Spitzenwert-Erfassung bei jeder BOOLEAN 0x00 (FALSE) Flanke 70n0:03 Sensor Supply Sensor-Versorgung abgeschaltet BOOLEAN 0x00 (FALSE) Disable 70n0:09 Invalidate...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:05 Coldjunction 0 - Intern UINT8 0x00 (0 Compensation 1 - None 2 - Extern Processdata 3 - Fix Value 80n0:06 Enable Autorange Autorrange (aktivieren/ deaktivieren) BOOLEAN 0x00 (FALSE) 80n0:07 IEPE Bias Current 0 - 0 mA BIT4 0x00 (0...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:16 Filter 1 Optionen für Filter 1: UINT16 0x0000 (0 0 – None 1 - FIR Notch 50 Hz 2 - FIR Notch 60 Hz 3 - FIR LP 100 Hz 4 - FIR LP 1000 Hz 5 - FIR HP 150 Hz 16 - IIR Notch 50 Hz 17 - IIR Notch 60 Hz...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 80n0:33 High Range Error Höchste Grenze bei der das Error-Bit und INT32 0x007FFFFF Error-LED gesetzt wird (8388607 80n0:34 Timestamp Wert zur Korrektur von StartNextLatchTime INT32 0xFFFB6C20 Correction (Zeitstempel des ersten Samples) (‑300000 80n0:35 Low Limiter Kleinster PDO-Ausgabewert...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80n6:04 Scaler Value 4 LookUp y-Wert 2 REAL32 0x00000000 (0 80n6:63 Scaler Value 99 LookUp x-Wert 50 REAL32 0x00000000 (0 80n6:64 Scaler Value 100 LookUp y-Wert 50 REAL32 0x00000000 (0 4.2.13.15 0x80n7 PAI RTD Settings Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index Name Bedeutung...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) 80nE:06 Koeffizient der Samples 3. Ordnung REAL32 0x00000000 (0 (S3 * Sample 80nE:07 Temperaturkoeffizient des Temperaturwertes REAL32 0x00000000 (0 1. Ordnung (T1 * Temp) 80nE:08 T1S1 Kombinierter Koeffizient der Verstärkung und REAL32 0x00000000 (0 Temperaturwertes 1. Ordnung (T1S1 * Temp * Sample) 80nE:09...
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Inbetriebnahme 4.2.13.19 0x90n0 PAI Internal Data Ch.[n+1] 0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90n0:0 PAI Internal Data UINT8 0x22 (34 Ch.[n+1] 90n0:01 Connector Temperatur an den Anschlüssen REAL32 0x00000000 (0 Temperature...
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default weiter benutzbar ist. „Saturation“ ist somit eine Vorabmeldung, bei weiterer Signalsteigerung kommt es zur „Überlast“. Der Sättigungszustand ist nicht grundsätzlich schädigend, da er aber auf eine ungenügende Dimensionierung des Messkanals hindeutet wird seine kumulierte Anliegedauer hier informativ angezeigt.
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Inbetriebnahme Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default 90nF:A9 User SG Quarter-Bridge 2Wire OCTET-STRING[4] 120R 32 mV/V 90nF:AA User SG Quarter-Bridge 3Wire OCTET-STRING[4] 120R 2 mV/V compensated 90nF:AB User SG Quarter-Bridge 3Wire OCTET-STRING[4] 120R 4 mV/V compensated 90nF:AC User SG Quarter-Bridge 3Wire OCTET-STRING[4] 120R 8 mV/V 90nF:AD...
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Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) F083:0 Beckhoff Traceability Number STRING 00000000 Hinweis: dieses Objekt ist erst ab Revision -0018 (bei ELM3148 ab Revision -0017) und der FW mit Release-Datum >2019/03 vorhanden und wird demnächst von dem Objekt 0x10E2 abgelöst. ELM3xxx...
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Inbetriebnahme 4.2.13.28 0xF900 PAI Info Data Index (hex) Name Bedeutung Datentyp Flags Default F900:0 PAI Info Data UINT8 0x13 (19 F900:01 CPU Usage CPU Auslastung in [%] UINT16 0x0000 (0 F900:02 Device State Gerätezustand UINT16 0x0000 (0 erlaubte Werte: 0 – Ok 1 –...
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Inbetriebnahme Index Name Bedeutung Datentyp Flags Default (hex) Falls das abgesetzte Kommando eine Antwort liefert, wird diese hier angezeigt. Funktionsabhängig, siehe entsprechende Kapitel. 4.2.13.31 0x80n0:01 PAI Settings.Interface ELM3702-0101: 0x80n0:01 PAI Settings.Interface (0 ≤ n ≤ m, n+1 = Kanalnummer; m+1 = max. Anz. Kanäle) - Fortsetzung Index (hex) Bedeutung...
Inbetriebnahme Beispielprogramme Verwendung der Beispielprogramme Dieses Dokument enthält exemplarische Anwendungen unserer Produkte für bestimmte Einsatzbereiche. Die hier dargestellten Anwendungshinweise beruhen auf den typischen Eigenschaften unserer Produkte und haben ausschließlich Beispielcharakter. Die mit diesem Dokument vermittelten Hinweise beziehen sich ausdrücklich nicht auf spezifische Anwendungsfälle, daher liegt es in der Verantwortung des Anwenders zu prüfen und zu entscheiden, ob das Produkt für den Einsatz in einem bestimmten Anwendungsbereich geeignet ist.
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Inbetriebnahme Abb. 209: Suche der bestehenden HW-Konfiguration zur bestehenden EtherCAT-Konfiguration • Überprüfen der NetId: der Karteireiter „EtherCAT“ des EtherCAT-Gerätes zeigt die konfigurierte NetId: Diese muss mit den ersten vier Zahlenwerten mit der Projekt‑NetId des Zielsystems übereinstimmen. Die NetId des Projektes kann oben in einem Textfeld der TwinCAT-Umgebung eingesehen werden. Ein pull-down Menü...
• Wählen Sie die zuvor entpackte .tpzip Datei (Beispielprogramm) aus. 4.3.1 Beispielprogramm 1 und 2 (Offset/Gain) Download TwinCAT 3 Projekt: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/2152667403.zip Programmbeschreibung/ Funktion: • Berechnung eines Offsets (Korrekturwertes) anhand der Amplituden einer Eingangswechselspannung (Gleichspannungsanteil ≠ 0), bis eine Abweichung des Offsets kleiner „wOFFSET_MIN_VAL_REF“ (in Digits) erreicht ist.
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Inbetriebnahme Anmerkungen: Alternativ kann anstelle des Funktionsblocks „FB_GET_MIN_MAX“ auch von der TC3 Analytics Library (TF3510) Gebrauch gemacht werden. Der Funktionsblock „FB_ALY_MinMaxAvg_1Ch“ kann ebenfalls für die Ermittlung der Min./Max. Werte herangezogen werden. Es kann dann auch die gesamte Berechnung in diesem Programm durch Verwendung des von diesem Funktionsblock zur Verfügung gestellten Mittelwertes modifiziert werden.
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Inbetriebnahme 0: fb_trig_bEnable(CLK:=(bEnable AND NOT bError)); IF fb_trig_bEnable.Q THEN // Poll switch or button // Initialize temporary offset and gain values: nOffset:= 0; nGain := 1; bScaleOffsetStart := bScalingOrder; bScaleGainStart := NOT bScalingOrder; fb_get_min_max.nMinFreqInput := fMinFrequencyIn; nMainCal_State := 10; // Start END_IF 10: IF (bScaleGainDone AND NOT bScalingOrder) OR (bScaleOffsetDone AND bScalingOrder) THEN bScaleOffsetStart := NOT bScalingOrder; bScaleGainStart := bScalingOrder; nMainCal_State := nMainCal_State + 10; END_IF 20: IF bScaleGainDone AND bScaleOffsetDone THEN nMainCal_State :=0; // All done, initalization for next start END_IF END_CASE // ----- Offset scaling (program 1) ----- IF bScaleOffsetStart THEN CASE nSTATE_SCALE_OFFSET OF 0: bScaleOffsetDone := FALSE; // Initialization of confirmation flag // Get min/max values within a period of the signal: fb_get_min_max(nInputValue:=nScaledSampleVal); IF fb_get_min_max.bRESULT THEN // Wait if Limit-Values are valid // Min/Max Values valid, continue.. // calculate current offset deviation: fOffsetDeviationVal := (fb_get_min_max.nMaxVal - ABS((fb_get_min_max.nMaxVal-fb_get_min_max.nMinVal)/2)); // Offset deviation check: IF ABS(fOffsetDeviationVal) < nOFFSET_MIN_VAL_REF THEN // Deviation in acceptable range - offset scaling done, // now write correction value into CoE Object:...
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Inbetriebnahme // Initiate writing to CoE: nSubIndex := nSubIndScalGain; nSTATE_WRITE_COE := 10; nSTATE_SCALE_GAIN := nSTATE_SCALE_GAIN + 10; END_IF 10: IF(nSTATE_WRITE_COE = 0) THEN IF NOT (nOffset = 0) THEN // (bScalingOrder is TRUE) nDINT_Value := REAL_TO_DINT(nOffset); // Initiate writing to CoE (again): nSubIndex := nSubIndScalOffs; nSTATE_WRITE_COE := 10; END_IF nSTATE_SCALE_GAIN := nSTATE_SCALE_GAIN + 10; END_IF 20: IF(nSTATE_WRITE_COE = 0) THEN // Scaling gain done within CoE for the device bScaleGainStart := FALSE; bScaleGainDone := TRUE; nSTATE_SCALE_GAIN := 0; // Set initial state END_IF END_CASE END_IF IF (nSTATE_WRITE_COE > 0) THEN IF bWriteToCoEEnable THEN CASE nSTATE_WRITE_COE OF 10: // Prepare CoE write access fb_coe_write( sNetId:= userNetId, nSlaveAddr:= nUserSlaveAddr, nIndex:= nCoEIndexScaler, bExecute:= FALSE, tTimeout:= T#1S ); nSTATE_WRITE_COE := nSTATE_WRITE_COE + 10; 20: // Write nDINT_Value to CoE Index "Scaler": fb_coe_write( nSubIndex:= nSubIndex,...
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Inbetriebnahme END_VAR VAR_INPUT bInit :BOOL := TRUE; nInputValue :REAL; nMinFreqInput :REAL; END_VAR VAR_OUTPUT bRESULT :BOOL; nMaxVal :REAL; nMinVal :REAL; END_VAR CMMcnt :UINT; nMaxValCnt :UINT; nMinValCnt :UINT; bValidMinVal :BOOL; bValidMaxVal :BOOL; fbGetCurTaskIdx : GETCURTASKINDEX; END_VAR Ausführungsteil: IF bInit THEN // Counter initialization: // [counter value] > [1/(<input frequency> * TaskCycleTime)] fbGetCurTaskIdx(); CMMcnt := REAL_TO_UINT( 1.1E7/(nMinFreqInput*UDINT_TO_REAL( _TaskInfo[fbGetCurTaskIdx.index].CycleTime))); // At least an entire period have to be sampled for min/max determination // Initialization, go on: nMaxValCnt :=CMMcnt; nMinValCnt :=CMMcnt; nMaxVal :=CMAXinit; nMinVal :=CMINinit; bInit := FALSE; END_IF // Assertions: new min/max values exists: bValidMaxVal := TRUE; bValidMinVal := TRUE; // Filter min/max values IF (nMaxVal < nInputValue) THEN bValidMaxVal := FALSE;...
Inbetriebnahme 4.3.2 Beispielprogramm 3 (LookUp-Tabelle schreiben) Download TwinCAT 3 Projekt: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/ 2152669707.zip Programmbeschreibung/ Funktion: Übertragung von LookUp-Tabellenstützwerten per CoE‑Zugiff in die Klemme für die Abbildung einer Funktion f(x) = x Variablendeklaration Beispielprogramm 3 PROGRAM MAIN //LookUp-Table (LUT) generated by: MBE * x³ aLUT:ARRAY[0..99] OF DINT := [ -7812500,-7812500,-7493593,-6894382, -7174765,-6051169,-6855859,-5279674,-6536953,-4576709, -6218125,-3939087,-5899218,-3363620,-5580390,-2847120, -5261484,-2386402,-4942578,-1978275,-4623750,-1619555, -4304843,-1307052,-3985937,-1037580,-3667109,-807951, -3348203,-614978,-3029375,-455472,-2710468,-326248,...
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Inbetriebnahme bCompleteAccess:= TRUE, bExecute:= TRUE ); wState := wState + 1; // Next state 2: // Proceed with writing to CoE fb_coe_writeEx(); IF NOT fb_coe_writeEx.bBusy THEN wState := 0;// Done bWriteLUT2CoE := FALSE; bError := fb_coe_writeEx.bError; // See nErrId if TRUE END_IF END_CASE END_IF Durch eine einfache Variablen-Abfrage z.B. von einem Taster, der mit bEnable verknüpft ist kann die Übertragung in Gang gesetzt werden. Dafür ist die Variablendeklaration: VAR_INPUT bEnable AT%I* :BOOL;...
Inbetriebnahme 4.3.3 Beispielprogramm 4 (LookUp-Tabelle erzeugen) Download TwinCAT 3 Projekt: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/ 2152669707.zip Programmbeschreibung/ Funktion: Aufnahme von LookUp-Tabellenstützwerten aus einem Eingangssignal der Klemme in eine Feldvariable (und wahlweise anschließender Übertragung der LookUp-Tabellenstützwerte per CoE‑Zugiff in die Klemme mittels Beispielprogramm 3). Vorgesehen ist die Verwendung eines Rampengenerators mit Trigger-Eingang, dessen Pegel zusammen mit einem Eingang einer digitalen Eingangsklemme (z.B.
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Inbetriebnahme nYvalue := aValues[0]; // Gemeinsamer Startwert der LUT FOR nX:=0 TO nEndX DO // Erstelle LUT (X = IST-Werte, Y = SOLL-Werte): aLUT[nX*2] := aValues[nX]; // X-Wert aLUT[nX*2+1] := nYvalue; // Y-Wert // Nächster Y-Wert der LUT (erzeuge "Gerade"): nYvalue := nYvalue + nYstepValue; // f(x) = b+x END_FOR END_IF END_IF Version: 3.2 ELM3xxx...
Inbetriebnahme 4.3.4 Beispielprogramm 5 (Filterkoeffizienten schreiben) Download TwinCAT 3 Projekt: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/ 2152672011.zip Programmbeschreibung/ Funktion Übertragung von exemplarischen Filterkoeffizienten per CoE‑Zugriff in die Klemme. Allgemeine Einstellungen • Der Funktionsblock „FB_EcCoESdoWrite“ benötigt die „Tc2_EtherCAT“ Bibliothek • <AmsNetId> muss die Lokale Device – EtherCAT NetId in Hochkomma eingetragen haben (z.B.
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Inbetriebnahme 0.04299467480848277, 0.03663651655662163, 0 ]; nValue :DINT; // Temporary variable END_VAR Ausführungsteil: // Example program 5: // writes filter coefficients of // "User defined FIR Filter" (32) // incl. example coefficients for band pass // Note: writing possible, if CoE Object // PAI Settings Ch.1 (0x8000:16) has value 32 or 33 set, only! // (32 = User defined FIR Filter / 33 = User defined IIR Filter) // =============================================================== CASE wState OF 0: fb_coe_write(bExecute := FALSE);// Prepare CoE access wState := wState + 1;// Go to next state 1: //nValue := REAL_TO_DINT(DINT_TO_REAL(aFilterCoeffs[index]) *16384); nValue := LREAL_TO_DINT(aFilterCoeffs[index] * 1073741824); // Bit-shift factor: 2^30 // Write filter coefficients (max. 40 entries) fb_coe_write( sNetId:= userNetId, nSlaveAddr:= userSlaveAddr, nSubIndex:= index, nIndex:= wCoEIndexUserFilterCoeffizents, pSrcBuf:= ADR(nValue), cbBufLen:= SIZEOF(nValue), bExecute:= TRUE, tTimeout:= T#1S ); wState := wState + 1; // Go to next state 2: // Execute writing to CoE fb_coe_write(); IF fb_coe_write.bError THEN wState := 100; // Error case ELSE IF NOT fb_coe_write.bBusy THEN...
Inbetriebnahme 4.3.5 Beispielprogramm 6 (Verschränken von Messwerten) Programmbeschreibung/ Funktion Anmerkung zu diesem Kapitel: Der Einsatz von EL3751/ELM3xxx‑Klemmen gilt entsprechend auch für EPP35xx. In manchen Anwendungsfällen wird eine zeitlich besonders feine Auflösung des Signals gewünscht, z.B. damit für eine FFT viele Messpunkte zur Verfügung stehen. Im Folgenden werden zwei Möglichkeiten hierfür dargestellt: •...
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Inbetriebnahme Abb. 211: Konfiguration und Aufbau zum Beispielprogramm 6: Verdopplung der Samplingrate mit 2 x EL3751 Das Beispiel ist mit entsprechenden Anpassungen für andere EL3xxx/ELM3xxx Klemmen bzw. Box‑Modulen ebenfalls anwendbar. Es liegen dann ggf. andere Oversamplingfaktoren, Shiftzeiten etc. vor. Auch die optional vorhandene Task mit 50 µs im Beispiel 6a kann u.U.
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Beispielprogramm Diese genannte Einstellung, wie auch die Basiszeit und die Taskzykluszeit ist bereits in dem Beispielprogramm konfiguriert: Download TwinCAT 3 Projekt/ Beispielprogramm 6a: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/ Resources/4867888523.zip Im Folgenden ist zunächst mit Oversampling = 1 für jeden Eingangswert die einfachste Variante der Verschränkung der Eingangswerte in „strukturierten Text“ gezeigt: eine Feldvariable mit zwei Elementen erhält je einen Wert von einer Klemme.
Inbetriebnahme Variablendeklaration Beispielprogramm 6a PROGRAM MAIN nSamples_1 AT%I* :DINT; // EL3751 input with no added shift time nSamples_2 AT%I* :DINT; // EL3751 input with -50 µs added shift time aCollectedResult :ARRAY[0..1] OF DINT; END_VAR Ausführungsteil: // Example program 6a: // 100 µs task // ============================================================ aCollectedResult[0] := nSamples_1; // Put 1st Value of sequence into array // Pattern: 1.1.1.1... aCollectedResult[1] := nSamples_2; // Put n-th Value of sequence into array (2nd here) // Pattern: .2.2.2.2... // ============================================================ // Result pattern: 12121212... (--> see scope view dots) Bei einem Eingangssignal z.B. Sinus 5 kHz und 2,5 V Amplitude liefert das TwinCAT‑ScopeView folgende Ergebnisse: Abb. 213: Oversampling 20 KSps mit 2 x EL3751 mit Eingangssignalen (unten) und Ergebnissignal (oben) Die obere Abbildung zeigt das Gesamtsignal und die beiden Eingangssignale (nSample_1, nSample_2), um 50 µs zueinander Zeitversetzt innerhalb von 18 s in gestauchter Form.
Inbetriebnahme Abb. 214: Oversampling 20 KSps mit 2 x EL3751 zeigt abwechselnd den Eingangswert 1 und Eingangswert 2 für je einen Ergebniswert Unter bestimmten Voraussetzungen können zudem in einer entsprechend schnellen Task beide Eingänge auf eine einzelne Variable zusammengefasst werden. Das Beispielprogramm enthält hierfür noch eine zusätzliche Task mit 50 µs Zykluszeit, die zum einen für die Darstellung der Eingangssignale im SopeView benötigt wird und zum anderen auch eine Variable (nCollected) enthält, die beide Eingänge abwechselnd zugewiesen bekommt:...
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Inbetriebnahme // Put n-th value of sequence into array (2nd here): aCollectedResult[2*nPos+1] := aSamples_2[nPos]; END_FOR Download TwinCAT 3 Projekt/ Beispielprogramm 6b: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/ Resources/4867891467.zip Das Beispielprogramm 6b liefert das gleiche Ergebnis, nur liegt hier das Gesamteingangssignal lediglich in Form einer Feldvariablen mit 20 Elementen vor. Version: 3.2 ELM3xxx...
(endliche) Zahl mehr ist, wird für die Darstellung im PLC/Scope Wert/Zeit-Paare verwendet, d.h. jedem Y-Wert ist ein X-Zeitwert zugeordnet. Solche Wert/Zeit-Paare lassen sich mit dem TwinCAT ScopeView im XY-Modus einfach darstellen. Siehe hierzu auch unter infosys.beckhoff.com: TwinCAT3 → TExxxx | TC3 Engineering → TE13xx | TC3 ScopeView → Konfiguration → XY‑Graph • Außerdem hat die Umrechnung Folgen für die Weiterverarbeitung in PLC/C/ADS: ◦...
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Inbetriebnahme Anzahl von Elementen wie für den Eingangswert aSamples_1(Wert = nOVS ). Kommt es in einem Taskdurchlauf zu weniger Werten, wird der letzte Wert einfach wiederholt eingetragen (entspricht etwa „sample & hold“). Für die Aufzeichnung wurde das ScopeView wie folgt konfiguriert: Eigenschaft Wert ScopeNodeProperties ViewDetauilLevel ExtendedXYOnly...
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Filter Lib in der PLC eine Tiefpassfilterung vorzunehmen, bevor die Umrechung/Dezimierung vorgenommen wird. Entsprechende Filter können einfach mit dem TE1310 FilterDesigner erstellt werden. Siehe hierzu unter www.beckhoff.de: Automation → TwinCAT 3 → TE1xxx | TC3 Engineering → TE1310 | TC3 Filter Designer Alternativ können natürlich auch die in den EL3751/ ELM3xxx verfügbaren Filter schon auf die passende Tiefpass-Frequenz gesetzt werden, auch dazu ist der TwinCAT Filter Designer hilfreich.
Die Variable nOVS muss den gleichen Oversamplingfaktor enthalten, wie dieser über die Prozessdatenkonfiguration eingestellt ist. Download Beispielprogramm 7: • Konfiguration: IPC + EK1100 + EL3751 + EL9011: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/5090848011.zip • Konfiguration: IPC + EK1100 + ELM3602‑0002 + EL9011: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/5117137291.zip Hinweis: Bei Verwendung einer EtherCAT-Box wie EPP35xx entfällt der EtherCAT-Koppler EK1100.
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Inbetriebnahme // Fill current new samples set on right: aOVS_SampleSets[i+nOVS] := aSamples_1[i]; END_IF END_FOR IF bEnable THEN nResultNoOfSamples := 0; // Use for further processing FOR i := 0 TO nOVS-1 DO nDivVar := TRUNC_INT(tDecVar_InTaskCycle/nOVSTimeInterval_ns); // Check, if new value is in grid IF (nDivVar = i) THEN nResultNoOfSamples := nResultNoOfSamples + 1; // Calc slope by the left and right element values (dy/dx): nDY := aOVS_SampleSets[i+1] - aOVS_SampleSets[i]; sVal := DINT_TO_LREAL(nDY)/nOVSTimeInterval_ns; // Get the time (difference) from the left side element start to the desired time point: nDX := tDecVar_InTaskCycle - TRUNC_INT(tDecVar_InTaskCycle/nOVSTimeInterval_ns) * UDINT_TO_LREAL(nOVSTimeInterval_ns); // Calc timestamp tVarDecResult := nDX + ULINT_TO_LREAL(nOVS_CycleCount); // Calc new value: nVarDecResult := LREAL_TO_DINT(DINT_TO_LREAL(aOVS_SampleSets[i]) + sVal * nDX); // next decimation time step tDecVar_InTaskCycle := tDecVar_InTaskCycle + nDecTimeInterval_ns; tDecVar_InTaskCycle := tDecVar_InTaskCycle - INT_TO_UDINT(TRUNC_INT(tDecVar_InTaskCycle/nTaskCycle_ns)) * nTaskCycle_ns; END_IF // Fill timestamp and new value allocated to the field element of its timestamp aVarDecResult_TS[i] := tVarDecResult; aVarDecResult[i] := nVarDecResult; // For visualization of the original input: aOVS_Samples[i] := aOVS_SampleSets[i]; aOVS_Samples_TS[i] := nOVS_CycleCount; // Count the task cycle timestamp nOVS_CycleCount := nOVS_CycleCount + nOVSTimeInterval_ns;...
Diagnose Nachricht Nr.01...16 (0x10F3:06...0x10F3:15). Aufbau einer Nachricht (Little-Endian beachten): [dddd cccc ffff mmmm tttttttttttttttt pppp kk dddd = DiagCode: z.B. (00 E0): 0xE000 standard Beckhoff Message cccc = ProductCode (21 50): 0x5021 = Code für ELM ffff = Flags, u.a. Angabe über die Anzahl (i) der Parameter (pppp kk) die übergeben werden (02 00 z.B.
Inbetriebnahme 4.3.8 Beispielprogramm 9 (Messbereichskombination) Anmerkung zu diesem Kapitel: Der Einsatz von EL3751/ELM3xxx‑Klemmen gilt entsprechend auch für EPP35xx. In manchen Einsatzfällen kann es von Interesse sein, einen Messwert sowohl in einem kleinen Bereich sehr fein aufgelöst zu messen, aber dennoch hohe Ausschläge noch zu erfassen. Sollte es ein AC/DC-Signal sein, das um 0 herum fein aufzulösen ist, kann folgender Weg beschritten werden: es werden zwei Eingänge einer ELM‑Klemme elektrisch verbunden und messen gleichzeitig das Signal, allerdings mit unterschiedlichem Messbereich.
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Inbetriebnahme Das im Folgenden aufgeführte Beispielprogramm baut auf eine Parallelschaltung zweier Eingangskanäle der ELM3602‑0002 auf: Abb. 217: Möglicher Aufbau für das Beispielprogramm "Messbereichskombination" Programmbeschreibung/ Funktion Der MBE1 von Kanal 1 ist mit ± 5 V und der MBE2 von Kanal 2 mit ±80 mV ausgewählt. Das Programm übernimmt den Eingangsmesswert entweder von Kanal 1 oder Kanal 2 für eine gemeinsame Variable je nach Größe des Vorzeichenlosen Betrags der Eingangsmessgröße: Initial wird auf den Grenzwert von 107% des MBE2 (8388607) geprüft.
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Inbetriebnahme nVoltage2 : LREAL; nVoltageComb : LREAL; END_VAR Ausführungsteil: nPDO1_REAL := DINT_TO_LREAL(nSamplesIn1); nPDO2_REAL := DINT_TO_LREAL(nSamplesIn2); IF ABS(nPDO2_REAL) >= nLimit THEN nValueCombi_LREAL := nPDO1_REAL*nKF; ELSE nValueCombi_LREAL := nPDO2_REAL; END_IF nValueCombi := LREAL_TO_LINT(nValueCombi_LREAL); nVoltage1 := nPDO1_REAL * nFSV_HI/nFSV_PDO; nVoltage2 := nPDO2_REAL * nFSV_LO/nFSV_PDO; nVoltageComb := nValueCombi_LREAL * nFSV_LO/nFSV_PDO; Eine Anwendung dieses Beispiels mit einem ±5 V MBE1 und einen ±80 mV MBE2 und einem Eingangssignal von ±5,68 V zeigt den Spannungsverlauf an Eingang 1, Eingang 2 und beide kombinierte Eingänge als einen durchgängigen Bereich in der untersten Aufzeichnung.
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Inbetriebnahme Abb. 219: Kombination zweier Kanäle der ELM3602-0002: Zuführung einer Dreieckspannung im positiven Übergangsbereich Für den (voreingestellten) „Extended Range“ beider Kanäle gilt (ohne Berücksichtigung jeglicher Messunsicherheiten): Liegt der Dynamikumfang für den ±5 V Messbereich bei etwa 20 · log(5,368 / 6,4E‑7) ≈ 138,47 dB kann ausgehend von dem hier gezeigten Beispiel durch die Kombination von zwei Kanälen der Klemme der Dynamikumfang auf c.a.
Diese Demonstration deckt nicht im Sensor integrierte TEDS-Module ab, die auf den Sensorleitungen kommunizieren. Dies ist so bei IEPE (Schwingung, Vibration) oder Dehnungsmessstreifen/Messbrücken üblich. Der Anschluss eines mit TEDS ausgerüsteten IEPE-Sensors ist u.a. an die Beckhoff ELM3602/ ELM3604 Klemmen möglich.
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Fehlermeldung 0x35 ‘writing fail’. Wird jedoch die Adresse 352 verwendet, ist das gültig und es kommt zu keinem Fehler. Zudem erlaubt (G) „Include application register“ auch die Auswahl, ob das Applikationsregister beschrieben oder gelesen werden soll. Download: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/5750275595.zip Version: 3.2 ELM3xxx...
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Inbetriebnahme Informationen zur TEDS‑Funktionalität der ELM3xxx befinden sich im Kapitel „ELM Features/ TEDS“ [} 000]. ELM3xxx Version: 3.2...
Inbetriebnahme 4.3.10 Beispielprogramm 11 (FB zur Echtzeit Diagnose) Anmerkung zu diesem Kapitel: Der Einsatz von EL3751/ELM3xxx‑Klemmen gilt entsprechend auch für EPP35xx. Folgender Funktionsblock kann als Vorlage zur Anwendung der Echtzeit Diagnose einer EtherCAT Klemme Analog-Eingang in TwinCAT SPS verwendet werden. Er wird in der SPS zwischen die Klemme und der Applikation gesetzt und wertet in Echtzeit die von der Klemme kommenden Diagnosevariablen aus, die Messwerte werden unverändert durchgeleitet.
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Lediglich eine Verknüpfung auf höherer Ebene (Status, Samples, Control, ...) ist erforderlich. Dies sowie sämtliche Konfigurationen sind bereits in dem jeweiligen Beispielprogramm enthalten. • Beispielprogramm (Variante A – Verwendung des Karteireiters „SPS“ der Klemme): https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/7161530379.zip • Beispielprogramm (Variante B – Verwendung des „Create SM/PDO Variables“ in den erweiterten Einstellungen der Klemme): https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/7161533067.zip...
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Inbetriebnahme stELM3602Special : MDP5001_350_EB559ACD; Vorgesehen ist der Lesezugriff auf die Eingänge der Klemme über die Substruktur MDP5001_350_Input und der Schreibzugriff auf die Ausgänge über die Substruktur MDP5001_350_Output der Struktur stELM3602Special. Variante B, „Create SM/PDO Variables“: Allgemein wird die Erzeugung dieser besonderen PDO‑Datentypen inkl. des PDO‑Elementes über die EtherCAT Einstellungen der Klemme aktiviert: in den Erweiterten Einstellungen ist unter „Allgemein“/ „Verhalten“...
Inbetriebnahme 4.3.11 Beispielprogramm 12 (Skripte zur Erzeugung und Transformation von Filterkoeffizienten) Download‑Link: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/12455432203.zip Erläuterungen zur Anwendung siehe im Kapitel „Beispielhafte Berechnung von IIR/FIR-Filterkoeffizienten“. ELM3xxx Version: 3.2...
Signatur‑Algorithmus implementiert werden, der bis zu 256 Byte umfasst. Der Beispiel-Funktionsblock steht in dem zum Download erhältlichen TwinCAT 3‑Archiv zusammen mit einer Visualisierung zur Verfügung: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/8823639307.zip Erläuterungen zur Visu „Kalibrierungs_Signatur_RW“ Die Eingangsvariablen der ADS-Adresse und des „InputToggle“ müssen erneut verknüpft werden, falls eine andere Klemme oder Box (als ELM3602) für das Beispiel verwendet wird.
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Inbetriebnahme anSigDataOutCoE : ARRAY[0..(GVL_CoE.nSigLen-1)] OF BYTE; // Signatur gespeichert anSigDataOutCalc : ARRAY[0..(GVL_CoE.nSigLen-1)] OF BYTE; // Signatur berechnet END_VAR Zur Initialisierung ist der Variablen „tAmsNetIdArr“ der Instanz des FB die „Net‑Id“ und „Port‑Nr.“ zu übergeben. Zusätzlich ist das CoE Objekt für das Auslesen des Kalibrierzählers per 'stCoEPAIInfoDataCalCnt' zu übergeben, da dieses bei den EL3751/ ELM3xxx Klemmen unterschiedlich ist. Ein Aufruf erfolgt mit „bEnable := TRUE“...
„Beckhoff Identification Code (BIC)“ [} 15]. Der BIC enthält mehrere Komponenten, insbesondere die eindeutige BTN. Der BIC wird bei allen Beckhoff EtherCAT Geräten auch elektronisch im ESI EEPROM gespeichert und kann vom EtherCAT Master (z.B. TwinCAT) dort ausgelesen werden. In der TC3 EtherCAT lib ist dazu ab 2020 eine Auslesefunktion verfügbar.
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Mit den hinterlegten Datenlängenangaben in FB_GET_BIC: aLengthOfDataEntry : ARRAY[0..nNumOfDataIds] OF BYTE := [8, 12, 32, 6, 14, 12, 32]; Der Funktionsblock steht als .tpzip – Datei in dem folgenden Download (als .zip) zur Verfügung und enthält zudem auch die erforderlichen bibliotheks-Referenzen (Tc2_EtherCAT, Tc3_DynamicMemory), die erforderliche Datenstruktur sowie ein Aufruf in MAIN: https://infosys.beckhoff.com/content/1031/elm3xxx/Resources/9880941579.zip ELM3xxx Version: 3.2...
ELM Features ELM Features HINWEIS In dieser Kurzdokumentation sind in diesem Kapitel keine weiteren Informationen enthalten. Bitte wenden Sie sich an den für Sie zuständigen Beckhoff Vertrieb um die vollständige Dokumentation zu erhalten. Version: 3.2 ELM3xxx...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Inbetriebnahme am EtherCAT Master Allgemeine Inbetriebnahmehinweise für einen EtherCAT-Slave In dieser Übersicht werden in Kurzform einige Aspekte des EtherCAT-Slave Betriebs unter TwinCAT behandelt. Ausführliche Informationen dazu sind entsprechenden Fachkapiteln z.B. in der EtherCAT- Systemdokumentation zu entnehmen. Diagnose in Echtzeit: WorkingCounter, EtherCAT State und Status Im Allgemeinen bietet ein EtherCAT-Slave mehrere Diagnoseinformationen zur Verarbeitung in der ansteuernden Task an.
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Stand abbilden. Deshalb ist ein Auslesen solcher Variablen über ADS sinnvoll. In Abb. Grundlegende EtherCAT Slave Diagnose in der PLC ist eine Beispielimplementation einer grundlegenden EtherCAT-Slave Diagnose zu sehen. Dabei wird eine Beckhoff EL3102 (2 kanalige analoge Eingangsklemme) verwendet, da sie sowohl über slave-typische Kommunikationsdiagnose als auch über kanal-spezifische Funktionsdiagnose verfügt.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Kennzeichen Funktion Ausprägung Anwendung/Auswertung Im gewählten Beispiel (EL3102) Status Damit sich die übergeordnete PLC- umfasst die EL3102 zwei analoge Task (oder entsprechende • die Bitdeutungen sind der Eingangskanäle, die einen eigenen Steueranwendungen) auf korrekte Gerätedokumentation zu Funktionsstatus zyklusaktuell Daten verlassen kann, muss dort der entnehmen...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 230: EL3102, CoE-Verzeichnis EtherCAT-Systemdokumentation Es ist die ausführliche Beschreibung in der EtherCAT-Systemdokumentation (EtherCAT Grundlagen --> CoE Interface) zu beachten! Einige Hinweise daraus in Kürze: • Es ist geräteabhängig, ob Veränderungen im Online-Verzeichnis slave-lokal gespeichert werden. EL- Klemmen (außer den EL66xx) verfügen über diese Speichermöglichkeit.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Diese Inbetriebnahme verwaltet zugleich • CoE-Parameterverzeichnis • DC/FreeRun-Modus • die verfügbaren Prozessdatensätze (PDO) Die dafür bisher nötigen Karteireiter „Process Data“, „DC“, „Startup“ und „CoE-Online“ werden zwar noch angezeigt, es wird aber empfohlen die automatisch generierten Einstellungen durch die Inbetriebnahmehilfe nicht zu verändern, wenn diese verwendet wird.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 232: Default Verhalten System Manager Zusätzlich kann im Dialog „Erweiterte Einstellung“ beim jeweiligen Slave der Zielzustand eingestellt werden, auch dieser ist standardmäßig OP. Abb. 233: Default Zielzustand im Slave Manuelle Führung Aus bestimmten Gründen kann es angebracht sein, aus der Anwendung/Task/PLC die States kontrolliert zu fahren, z. B.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 234: PLC-Bausteine Hinweis E-Bus-Strom EL/ES-Klemmen werden im Klemmenstrang auf der Hutschiene an einen Koppler gesetzt. Ein Buskoppler kann die an ihm angefügten EL-Klemmen mit der E-Bus-Systemspannung von 5 V versorgen, i.d.R. ist ein Koppler dabei bis zu 2 A belastbar. Zu jeder EL-Klemme ist die Information, wie viel Strom sie aus der E- Bus-Versorgung benötigt, online und im Katalog verfügbar.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Ab TwinCAT 2.11 wird bei der Aktivierung einer solchen Konfiguration eine Warnmeldung „E-Bus Power of Terminal...“ im Logger-Fenster ausgegeben: Abb. 236: Warnmeldung E-Bus-Überschreitung HINWEIS Fehlfunktion möglich! Die E-Bus-Versorgung aller EtherCAT-Klemmen eines Klemmenblocks muss aus demselben Massepotential erfolgen! Version: 3.2 ELM3xxx...
• „offline“: der vorgesehene Aufbau wird durch Hinzufügen und entsprechendes Platzieren einzelner Komponenten erstellt. Diese können aus einem Verzeichnis ausgewählt und Konfiguriert werden. ◦ Die Vorgehensweise für den „offline“ – Betrieb ist unter http://infosys.beckhoff.de einsehbar: TwinCAT 2 → TwinCAT System Manager → EA - Konfiguration → Anfügen eines E/A-Gerätes •...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Das anwenderseitige Einfügen bestimmter Komponenten (E/A – Gerät, Klemme, Box,..) erfolgt bei TwinCAT 2 und TwinCAT 3 auf die gleiche Weise. In den nachfolgenden Beschreibungen wird ausschließlich der „online“ Vorgang angewandt. Beispielkonfiguration (realer Aufbau) Ausgehend von der folgenden Beispielkonfiguration wird in den anschließenden Unterkapiteln das Vorgehen für TwinCAT 2 und TwinCAT 3 behandelt: •...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master 6.2.1 TwinCAT 2 Startup TwinCAT 2 verwendet grundlegend zwei Benutzeroberflächen: den „TwinCAT System Manager“ zur Kommunikation mit den elektromechanischen Komponenten und „TwinCAT PLC Control“ für die Erstellung und Kompilierung einer Steuerung. Begonnen wird zunächst mit der Anwendung des TwinCAT System Managers.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 240: Wähle Zielsystem Mittels „Suchen (Ethernet)...“ wird das Zielsystem eingetragen. Dadurch wird ein weiterer Dialog geöffnet um hier entweder: • den bekannten Rechnernamen hinter „Enter Host Name / IP:“ einzutragen (wie rot gekennzeichnet) • einen „Broadcast Search“ durchzuführen (falls der Rechnername nicht genau bekannt) •...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Geräte einfügen In dem linksseitigen Konfigurationsbaum der TwinCAT 2 – Benutzeroberfläche des System Managers wird „E/A-Geräte“ selektiert und sodann entweder über Rechtsklick ein Kontextmenü geöffnet und „Geräte Suchen…“ ausgewählt oder in der Menüleiste mit die Aktion gestartet. Ggf. ist zuvor der TwinCAT System Manager in den „Konfig Modus“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 244: Abbildung der Konfiguration im TwinCAT 2 System Manager Der gesamte Vorgang setzt sich aus zwei Stufen zusammen, die auch separat ausgeführt werden können (erst das Ermitteln der Geräte, dann das Ermitteln der daran befindlichen Elemente wie Box-Module, Klemmen o. ä.).
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master ◦ Strukturierter Text (ST) • Grafische Sprachen ◦ Funktionsplan (FUP, FBD) ◦ Kontaktplan (KOP, LD) ◦ Freigrafischer Funktionsplaneditor (CFC) ◦ Ablaufsprache (AS, SFC) Für die folgenden Betrachtungen wird lediglich vom strukturierten Text (ST) Gebrauch gemacht. Nach dem Start von TwinCAT PLC Control wird folgende Benutzeroberfläche für ein initiales Projekt dargestellt: Abb. 246: TwinCAT PLC Control nach dem Start Nun sind für den weiteren Ablauf Beispielvariablen sowie ein Beispielprogramm erstellt und unter dem...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 247: Beispielprogramm mit Variablen nach einem Kompiliervorgang (ohne Variablenanbindung) Die Warnung 1990 (fehlende „VAR_CONFIG“) nach einem Kompiliervorgang zeigt auf, dass die als extern definierten Variablen (mit der Kennzeichnung „AT%I*“ bzw. „AT%Q*“) nicht zugeordnet sind. Das TwinCAT PLC Control erzeugt nach erfolgreichen Kompiliervorgang eine „*.tpy“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Über ein dadurch geöffnetes Browserfenster wird die PLC-Konfiguration „PLC_example.tpy“ ausgewählt. Dann ist in dem Konfigurationsbaum des System Managers das Projekt inklusive der beiden „AT“– gekennzeichneten Variablen eingebunden: Abb. 249: Eingebundenes PLC-Projekt in der SPS-Konfiguration des System Managers Die beiden Variablen „bEL1004_Ch4“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 251: Auswahl des PDO vom Typ BOOL Entsprechend der Standarteinstellungen stehen nur bestimmte PDO-Objekte zur Auswahl zur Verfügung. In diesem Beispiel wird von der Klemme EL1004 der Eingang von Kanal 4 zur Verknüpfung ausgewählt. Im Gegensatz hierzu muss für das Erstellen der Verknüpfung der Ausgangsvariablen die Checkbox „Alle Typen“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 253: Anwendung von „Goto Link Variable“ am Beispiel von „MAIN.bEL1004_Ch4“ Anschließend wird mittels Menüauswahl „Aktionen“ → „Zuordnung erzeugen…“ oder über Vorgang des Zuordnens von Variablen zu PDO abgeschlossen. Dies lässt sich entsprechend in der Konfiguration einsehen: Der Vorgang zur Erstellung von Verknüpfungen kann auch in umgekehrter Richtung, d. h.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 254: Auswahl des Zielsystems (remote) In diesem Beispiel wird das „Laufzeitsystem 1 (Port 801)“ ausgewählt und bestätigt. Mittels Menüauswahl „Online“ → „Login“, Taste F11 oder per Klick auf wird auch die PLC mit dem Echtzeitsystem verbunden und nachfolgend das Steuerprogramm geladen, um es ausführen lassen zu können. Dies wird entsprechend mit der Meldung „Kein Programm auf der Steuerung! Soll das neue Programm geladen werden?“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Über „Online“ → „Run“, Taste F5 oder kann nun die PLC gestartet werden. 6.2.2 TwinCAT 3 Startup TwinCAT 3 stellt die Bereiche der Entwicklungsumgebung durch das Microsoft Visual-Studio gemeinsam zur Verfügung: in den allgemeinen Fensterbereich erscheint nach dem Start linksseitig der Projektmappen- Explorer (vgl.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 257: Neues TwinCAT 3 Projekt erstellen Im Projektmappen-Explorer liegt sodann das neue Projekt vor: Abb. 258: Neues TwinCAT 3 Projekt im Projektmappen-Explorer Es besteht generell die Möglichkeit das TwinCAT „lokal“ oder per „remote“ zu verwenden. Ist das TwinCAT System inkl. Benutzeroberfläche (Standard) auf dem betreffenden PLC (lokal) installiert, kann TwinCAT „lokal“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master und folgendes Fenster hierzu geöffnet: Abb. 259: Auswahldialog: Wähle Zielsystem Mittels „Suchen (Ethernet)...“ wird das Zielsystem eingetragen. Dadurch wird ein weiterer Dialog geöffnet um hier entweder: • den bekannten Rechnernamen hinter „Enter Host Name / IP:“ einzutragen (wie rot gekennzeichnet) •...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Nach der Auswahl mit „OK“ ist das Zielsystem über das Visual Studio Shell ansprechbar. Geräte einfügen In dem linksseitigen Projektmappen-Explorer der Benutzeroberfläche des Visual Studio Shell wird innerhalb des Elementes „E/A“ befindliche „Geräte“ selektiert und sodann entweder über Rechtsklick ein Kontextmenü geöffnet und „Scan“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 263: Abbildung der Konfiguration in VS Shell der TwinCAT 3 Umgebung Der gesamte Vorgang setzt sich aus zwei Stufen zusammen, die auch separat ausgeführt werden können (erst das Ermitteln der Geräte, dann das Ermitteln der daran befindlichen Elemente wie Box-Module, Klemmen o. ä.).
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master PLC programmieren TwinCAT PLC Control ist die Entwicklungsumgebung zur Erstellung der Steuerung in unterschiedlichen Programmumgebungen: Das TwinCAT PLC Control unterstützt alle in der IEC 61131-3 beschriebenen Sprachen. Es gibt zwei textuelle Sprachen und drei grafische Sprachen. •...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 266: Festlegen des Namens bzw. Verzeichnisses für die PLC Programmierumgebung Das durch Auswahl von „Standard PLC Projekt“ bereits existierende Programm „Main“ kann über das „PLC_example_Project“ in „POUs“ durch Doppelklick geöffnet werden. Es wird folgende Benutzeroberfläche für ein initiales Projekt dargestellt: Abb. 267: Initiales Programm „Main“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 268: Beispielprogramm mit Variablen nach einem Kompiliervorgang (ohne Variablenanbindung) Das Steuerprogramm wird nun als Projektmappe erstellt und damit der Kompiliervorgang vorgenommen: Abb. 269: Kompilierung des Programms starten Anschließend liegen in den „Zuordnungen“ des Projektmappen-Explorers die folgenden – im ST/ PLC Programm mit „AT%“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Variablen Zuordnen Über das Menü einer Instanz – Variablen innerhalb des „SPS“ Kontextes wird mittels „Verknüpfung Ändern…“ ein Fenster zur Auswahl eines passenden Prozessobjektes (PDOs) für dessen Verknüpfung geöffnet: Abb. 270: Erstellen der Verknüpfungen PLC-Variablen zu Prozessobjekten In dem dadurch geöffneten Fenster kann aus dem SPS-Konfigurationsbaum das Prozessobjekt für die Variable „bEL1004_Ch4“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Entsprechend der Standarteinstellungen stehen nur bestimmte PDO-Objekte zur Auswahl zur Verfügung. In diesem Beispiel wird von der Klemme EL1004 der Eingang von Kanal 4 zur Verknüpfung ausgewählt. Im Gegensatz hierzu muss für das Erstellen der Verknüpfung der Ausgangsvariablen die Checkbox „Alle Typen“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 273: Anwendung von "Goto Link Variable" am Beispiel von „MAIN.bEL1004_Ch4“ Der Vorgang zur Erstellung von Verknüpfungen kann auch in umgekehrter Richtung, d. h. von einzelnen PDO ausgehend zu einer Variablen erfolgen. In diesem Beispiel wäre dann allerdings eine komplette Auswahl aller Ausgangsbits der EL2008 nicht möglich, da die Klemme nur einzelne digitale Ausgänge zur Verfügung stellt.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master 4. In der SPS muss dann eine Instanz der Datenstruktur vom kopierten Datentyp angelegt werden. Abb. 275: Instance_of_struct 5. Anschließend muss die Projektmappe erstellt werden. Das kann entweder über die Tastenkombination „STRG + Shift + B“ gemacht werden oder über den Reiter „Erstellen“/ „Build“ in TwinCAT.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Aktivieren der Konfiguration Die Zuordnung von PDO zu PLC Variablen hat nun die Verbindung von der Steuerung zu den Ein- und Ausgängen der Klemmen hergestellt. Nun kann die Konfiguration mit oder über das Menü unter „TWINCAT“ aktiviert werden, um dadurch Einstellungen der Entwicklungsumgebung auf das Laufzeitsystem zu übertragen.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Die beiden Bedienelemente zum Stoppen und Ausloggen führen je nach Bedarf zu der gewünschten Aktion (entsprechend auch für Stopp „umschalt-Taste + F5“ oder beide Aktionen über das „PLC“ Menü auswählbar). Version: 3.2 ELM3xxx...
In den folgenden Kapiteln wird dem Anwender die Inbetriebnahme der TwinCAT Entwicklungsumgebung auf einem PC System der Steuerung sowie die wichtigsten Funktionen einzelner Steuerungselemente erläutert. Bitte sehen Sie weitere Informationen zu TwinCAT 2 und TwinCAT 3 unter http://infosys.beckhoff.de/. 6.3.1 Installation der TwinCAT Realtime-Treiber Um einen Standard Ethernet Port einer IPC-Steuerung mit den nötigen Echtzeitfähigkeiten auszurüsten, ist...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 279: Aufruf im System Manager (TwinCAT 2) Unter TwinCAT 3 ist dies über das Menü unter „TwinCAT“ erreichbar: Abb. 280: Aufruf in VS Shell (TwinCAT 3) B: Über TcRteInstall.exe im TwinCAT-Verzeichnis Abb. 281: TcRteInstall.exe im TwinCAT-Verzeichnis In beiden Fällen erscheint der folgende Dialog: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 282: Übersicht Netzwerkschnittstellen Hier können nun Schnittstellen, die unter „Kompatible Geräte“ aufgeführt sind, über den „Install“ Button mit dem Treiber belegt werden. Eine Installation des Treibers auf inkompatiblen Devices sollte nicht vorgenommen werden. Ein Windows-Warnhinweis bezüglich des unsignierten Treibers kann ignoriert werden. Alternativ kann auch wie im Kapitel Offline Konfigurationserstellung, Abschnitt „Anlegen des Geräts EtherCAT“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 284: Windows-Eigenschaften der Netzwerkschnittstelle Eine korrekte Einstellung des Treibers könnte wie folgt aussehen: Abb. 285: Beispielhafte korrekte Treiber-Einstellung des Ethernet Ports Andere mögliche Einstellungen sind zu vermeiden: Version: 3.2 ELM3xxx...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 286: Fehlerhafte Treiber-Einstellungen des Ethernet Ports ELM3xxx Version: 3.2...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master IP-Adresse des verwendeten Ports IP-Adresse/DHCP In den meisten Fällen wird ein Ethernet-Port, der als EtherCAT-Gerät konfiguriert wird, keine allgemeinen IP-Pakete transportieren. Deshalb und für den Fall, dass eine EL6601 oder entsprechende Geräte eingesetzt werden, ist es sinnvoll, über die Treiber-Einstellung „Internet Protocol TCP/IP“...
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Die Bestellbezeichnung aus Typ + Version (hier: EL2521-0025) beschreibt die Funktion des Gerätes. Die Revision gibt den technischen Fortschritt wieder und wird von Beckhoff verwaltet. Prinzipiell kann ein Gerät mit höherer Revision ein Gerät mit niedrigerer Revision ersetzen, wenn z. B. in der Dokumentation nicht anders angegeben.
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Features mit. Wenn diese nicht genutzt werden sollen, kann ohne Bedenken mit der bisherigen Revision 1018 in der Konfiguration weitergearbeitet werden. Dies drückt auch die Beckhoff Kompatibilitätsregel aus. Siehe dazu insbesondere das Kapitel „Allgemeine Hinweise zur Verwendung von Beckhoff EtherCAT IO- Komponenten" und zur manuellen Konfigurationserstellung das Kapitel „Offline Konfigurationserstellung [} 839]“.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Der System Manager legt bei „online“ erfassten Gerätebeschreibungen in seinem ESI-Verzeichnis eine neue Datei „OnlineDescription0000...xml“ an, die alle online ausgelesenen ESI-Beschreibungen enthält. Abb. 291: Vom System Manager angelegt OnlineDescription.xml Soll daraufhin ein Slave manuell in die Konfiguration eingefügt werden, sind „online“ erstellte Slaves durch ein vorangestelltes „>“...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 293: Hinweisfenster fehlerhafte ESI-Datei (links: TwinCAT 2; rechts: TwinCAT 3) Ursachen dafür können sein • Aufbau der *.xml entspricht nicht der zugehörigen *.xsd-Datei → prüfen Sie die Ihnen vorliegenden Schemata • Inhalt kann nicht in eine Gerätebeschreibung übersetzt werden → Es ist der Hersteller der Datei zu kontaktieren Version: 3.2 ELM3xxx...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master 6.3.3 TwinCAT ESI Updater Der ESI Updater ist eine komfortable Möglichkeit, die von den EtherCAT Herstellern bereitgestellten ESIs automatisch über das Internet in das TwinCAT-Verzeichnis zu beziehen (ESI = EtherCAT slave information). Dazu greift TwinCAT auf die bei der ETG hinterlegte zentrale ESI-ULR-Verzeichnisliste zu; die Einträge sind dann unveränderbar im Updater-Dialog zu sehen.
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Ordner angibt. Mit [OK] wird das Fenster geschlossen. Hinweis: Manuell hinzugefügte ESI-Dateien werden nicht in den Backup-Zip-Ordner verschoben und bleiben in TwinCAT zugänglich. Nur die von Beckhoff gelieferten ESI-Dateien werden automatisch verwaltet. Das noch geöffnete Fenster des (ESI) Updaters kann nun mit [X] (oben-rechts) oder [Cancel] geschlossen werden.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master 6.3.3.2 TwinCAT 2 Ab TwinCAT 2.11 kann der System Manager bei Online-Zugang selbst nach aktuellen Beckhoff ESI-Dateien suchen: Abb. 296: Anwendung des ESI Updaters (>=TwinCAT 2.11) Der Aufruf erfolgt unter: „Options“ → „Update EtherCAT Device Descriptions“. 6.3.4 Unterscheidung Online / Offline Die Unterscheidung Online / Offline bezieht sich auf das Vorhandensein der tatsächlichen I/O-Umgebung...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 297: Anfügen eines EtherCAT Device: links TwinCAT 2; rechts TwinCAT 3 Für eine EtherCAT I/O Anwendung mit EtherCAT-Slaves ist der „EtherCAT“ Typ auszuwählen. „EtherCAT Automation Protocol via EL6601“ ist für den bisherigen Publisher/Subscriber-Dienst in Kombination mit einer EL6601/EL6614 Klemme auszuwählen. Abb. 298: Auswahl EtherCAT Anschluss (TwinCAT 2.11, TwinCAT 3) Diesem virtuellen Gerät ist dann ein realer Ethernet Port auf dem Laufzeitsystem zuzuordnen.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 300: Eigenschaften EtherCAT-Gerät (TwinCAT 2) TwinCAT 3: Die Eigenschaften des EtherCAT-Gerätes können mit Doppelklick auf „Gerät .. (EtherCAT)“ im Projektmappen-Explorer unter „E/A“ geöffnet werden: Auswahl des Ethernet-Ports Es können nur Ethernet-Ports für ein EtherCAT-Gerät ausgewählt werden, für die der TwinCAT- Realtime-Treiber installiert ist.
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Oft sind aus historischen oder funktionalen Gründen mehrere Revisionen eines Gerätes erzeugt worden, z. B. durch technologische Weiterentwicklung. Zur vereinfachten Anzeige (s. Abb. „Auswahldialog neues EtherCAT-Gerät“) wird bei Beckhoff Geräten nur die letzte (=höchste) Revision und damit der letzte Version: 3.2...
Abb. 305: Name/Revision Klemme Wenn im TwinCAT-System aktuelle ESI-Beschreibungen vorliegen, entspricht der im Auswahldialog als letzte Revision angebotene Stand dem Produktionsstand von Beckhoff. Es wird empfohlen, bei Erstellung einer neuen Konfiguration jeweils diesen letzten Revisionsstand eines Gerätes zu verwenden, wenn aktuell produzierte Beckhoff-Geräte in der realen Applikation verwendet werden.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 306: EtherCAT Klemme im TwinCAT-Baum (links: TwinCAT 2; rechts: TwinCAT 3) Version: 3.2 ELM3xxx...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master 6.3.6 ONLINE Konfigurationserstellung Erkennen / Scan des Geräts EtherCAT Befindet sich das TwinCAT-System im CONFIG-Modus, kann online nach Geräten gesucht werden. Erkennbar ist dies durch ein Symbol unten rechts in der Informationsleiste: • bei TwinCAT 2 durch eine blaue Anzeige „Config Mode“ im System Manager-Fenster: •...
Konfigurationserstellung verwendet werden sondern ggf. zum Vergleich [} 850] mit der festgelegten Erst- Konfiguration. Hintergrund: da Beckhoff aus Gründen der Produktpflege gelegentlich den Revisionsstand der ausgelieferten Produkte erhöht, kann durch einen solchen Scan eine Konfiguration erzeugt werden, die (bei identischem Maschinenaufbau) zwar von der Geräteliste her identisch ist, die jeweilige Geräterevision unterscheiden sich aber ggf.
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Konfiguration. Ebenso werden eventuell von A weltweit Ersatzteillager für die kommenden Serienmaschinen mit Klemmen EL2521-0025-1018 angelegt. Nach einiger Zeit erweitert Beckhoff die EL2521-0025 um ein neues Feature C. Deshalb wird die FW geändert, nach außen hin kenntlich durch einen höheren FW-Stand und eine neue Revision -1019.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 315: Manuelles Scannen nach Teilnehmern auf festgelegtem EtherCAT Device (links: TC2; rechts TC3) Im System Manager (TwinCAT 2) bzw. der Benutzeroberfläche (TwinCAT 3) kann der Scan-Ablauf am Ladebalken unten in der Statusleiste verfolgt werden. Abb. 316: Scanfortschritt am Beispiel von TwinCAT 2 Die Konfiguration wird aufgebaut und kann danach gleich in den Online-Zustand (OPERATIONAL) versetzt werden.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 320: Beispielhafte Online-Anzeige Zu beachten sind • alle Slaves sollen im OP-State sein • der EtherCAT-Master soll im „Actual State“ OP sein • „Frames/sec“ soll der Zykluszeit unter Berücksichtigung der versendeten Frameanzahl sein • es sollen weder übermäßig „LostFrames“- noch CRC-Fehler auftreten Die Konfiguration ist nun fertig gestellt.
Bei diesem Scan werden z. Z. (TwinCAT 2.11 bzw. 3.1) nur die Geräteeigenschaften Vendor (Hersteller), Gerätename und Revision verglichen! Ein „ChangeTo“ oder „Copy“ sollte nur im Hinblick auf die Beckhoff IO-Kompatibilitätsregel (s. o.) nur mit Bedacht vorgenommen werden. Das Gerät wird dann in der Konfiguration gegen die vorgefundene Revision ausgetauscht, dies kann Einfluss auf unterstützte...
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Abb. 324: Name/Revision Klemme Wenn im TwinCAT-System aktuelle ESI-Beschreibungen vorliegen, entspricht der im Auswahldialog als letzte Revision angebotene Stand dem Produktionsstand von Beckhoff. Es wird empfohlen, bei Erstellung einer neuen Konfiguration jeweils diesen letzten Revisionsstand eines Gerätes zu verwenden, wenn aktuell produzierte Beckhoff-Geräte in der realen Applikation verwendet werden.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 325: Korrekturdialog mit Änderungen Sind alle Änderungen übernommen oder akzeptiert, können sie durch „OK“ in die reale *.tsm-Konfiguration übernommen werden. Change to Compatible Type TwinCAT bietet mit „Change to Compatible Type…“ eine Funktion zum Austauschen eines Gerätes unter Beibehaltung der Links in die Task.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 327: TwinCAT 2 Dialog Change to Alternative Type Wenn aufgerufen, sucht der System Manager in der bezogenen Geräte-ESI (hier im Beispiel: EL1202-0000) nach dort enthaltenen Angaben zu kompatiblen Geräten. Die Konfiguration wird geändert und gleichzeitig das ESI-EEPROM überschrieben - deshalb ist dieser Vorgang nur im Online-Zustand (ConfigMode) möglich. 6.3.7 EtherCAT-Teilnehmerkonfiguration Klicken Sie im linken Fenster des TwinCAT 2 System Managers bzw.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Name Name des EtherCAT-Geräts Laufende Nr. des EtherCAT-Geräts Typ des EtherCAT-Geräts Kommentar Hier können Sie einen Kommentar (z. B. zum Anlagenteil) hinzufügen. Disabled Hier können Sie das EtherCAT-Gerät deaktivieren. Symbole erzeugen Nur wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, können Sie per ADS auf diesen EtherCAT-Slave zugreifen.
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Prozessdaten (Größe in Bit/Bytes, Quellort, Übertragungsart) er von oder zu diesem Slave übermitteln möchte. Eine falsche Konfiguration kann einen erfolgreichen Start des Slaves verhindern. Für Beckhoff EtherCAT-Slaves EL, ES, EM, EJ und EP gilt im Allgemeinen: • Die vom Gerät unterstützten Prozessdaten Input/Output sind in der ESI/XML-Beschreibung herstellerseitig definiert.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 332: Konfigurieren der Prozessdaten Manuelle Veränderung der Prozessdaten In der PDO-Übersicht kann laut ESI-Beschreibung ein PDO als „fixed“ mit dem Flag „F“ gekennzeichnet sein (Abb. Konfigurieren der Prozessdaten, J). Solche PDOs können prinzipiell nicht in ihrer Zusammenstellung verändert werden, auch wenn TwinCAT den entsprechenden Dialog anbietet („Edit“).
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 333: Karteireiter „Startup“ Spalte Beschreibung Transition Übergang, in den der Request gesendet wird. Dies kann entweder • der Übergang von Pre-Operational to Safe-Operational (PS) oder • der Übergang von Safe-Operational to Operational (SO) sein. Wenn der Übergang in „<>“ eingeschlossen ist (z. B. <PS>), dann ist der Mailbox Request fest und kann vom Anwender nicht geändert oder gelöscht werden.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 334: Karteireiter „CoE - Online“ Darstellung der Objekt-Liste Spalte Beschreibung Index Index und Subindex des Objekts Name Name des Objekts Flags Das Objekt kann ausgelesen und Daten können in das Objekt geschrieben werden (Read/Write) Das Objekt kann ausgelesen werden, es ist aber nicht möglich Daten in das Objekt zu schreiben (Read only) Ein zusätzliches P kennzeichnet das Objekt als Prozessdatenobjekt.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 335: Dialog „Advanced settings“ Online - über SDO-Information Wenn dieses Optionsfeld angewählt ist, wird die Liste der im Objektverzeichnis des Slaves enthaltenen Objekte über SDO-Information aus dem Slave hochgeladen. In der untenstehenden Liste können Sie festlegen welche Objekt-Typen hochgeladen werden sollen. Offline - über EDS-Datei Wenn dieses Optionsfeld angewählt ist, wird die Liste der im Objektverzeichnis enthaltenen Objekte aus einer EDS-Datei gelesen, die der Anwender bereitstellt.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master PDO-Zuordnung PDO-Zuordnung des ausgewählten Sync-Managers. Hier werden alle für diesen Sync-Manager-Typ definierten PDOs aufgelistet: • Wenn in der Sync-Manager-Liste der Ausgangs-Sync-Manager (Outputs) ausgewählt ist, werden alle RxPDOs angezeigt. • Wenn in der Sync-Manager-Liste der Eingangs-Sync-Manager (Inputs) ausgewählt ist, werden alle TxPDOs angezeigt.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master PDO-Konfiguration Falls dieses Kontrollkästchen angewählt ist, wird die Konfiguration des jeweiligen PDOs (wie sie in der PDO- Liste und der Anzeige PDO-Inhalt angezeigt wird) zum EtherCAT-Slave herunter geladen. Version: 3.2 ELM3xxx...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Die beiden genannten Methoden für den Export und Import der veränderten Klemme werden im Folgenden demonstriert. 6.3.8.2 Das Vorgehen innerhalb TwinCAT mit xti‑Dateien Jedes IO Gerät kann einzeln exportiert/abgespeichert werden: Die xti‑Datei kann abgelegt: und in einem anderen TwinCAT System über „Insert Existing item“ wieder importiert werden: Version: 3.2 ELM3xxx...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master 6.3.8.3 Das Vorgehen innerhalb und außerhalb TwinCAT mit sci‑Datei Hinweis Verfügbarkeit (2021/01) Das sog. „SCI‑Verfahren“ ist ab TwinCAT 3.1 Build 4024.14 verfügbar. Die Slave Configuration Information (SCI) beschreibt eine bestimmte vollständige Konfiguration für einen EtherCAT-Slave (Klemme, Box, Antrieb…) basierend auf den Einstellungsmöglichkeiten der Gerätebeschreibungsdatei (ESI, EtherCAT-Slave Information).
Inbetriebnahme am EtherCAT Master • Im Weiteren kann eine Beschreibung angegeben werden: • Erläuterungen zum Dialogfenster: Name Name des SCIs, wird vom Anwender vergeben. Description Beschreibung der Slave Konfiguration für den genutzten Anwendungsfall, wird vom Anwender vergeben. Options Keep Modules Falls ein Slave „Modules/Slots“...
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Es werden alle Slaves abgewählt. • Die sci‑Datei kann lokal abgespeichert werden: • Es erfolgt der Export: Import • Eine sci‑Beschreibung kann wie jede normale Beckhoff‑Gerätebeschreibung manuell in die TwinCAT‑Konfiguration eingefügt werden. • Die sci‑Datei muss im TwinCAT‑ESI‑Pfad liegen, i.d.R. unter: C:\TwinCAT\3.1\Config\Io\EtherCAT •...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master • SCI‑Geräte anzeigen und gewünschtes Gerät auswählen und einfügen: Weitere Hinweise • Einstellungen für die SCI‑Funktion können über den allgemeinen Options Dialog vorgenommen werden (Tools → Options → TwinCAT → Export SCI): Erläuterung der Einstellungen: Default export AoE | Set AmsNetId Standard Einstellung, ob die konfigurierte AmsNetId exportiert wird. options CoE | Set cycle time(0x1C3x.2) Standard Einstellung, ob die konfigurierte Zykluszeit exportiert wird.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Generic Reload Devices Einstellung, ob vor dem SCI Export das Kommando „Reload Devices“ ausgeführt wird. Dies wird dringend empfohlen, um eine konsistente Slave‑Konfiguration zu gewährleisten. SCI‑Fehlermeldungen werden bei Bedarf im TwinCAT Logger Output‑Fenster angezeigt: ELM3xxx Version: 3.2...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master EtherCAT-Grundlagen Grundlagen zum Feldbus EtherCAT entnehmen Sie bitte der EtherCAT System-Dokumentation. Version: 3.2 ELM3xxx...
Receiver Data - Aufgrund der automatischen Kabelerkennung (Auto-Crossing) können Sie zwischen EtherCAT-Geräten von Beckhoff sowohl symmetrisch (1:1) belegte als auch gekreuzte Leitungen (Cross-Over) verwendet werden. Empfohlene Kabel Es wird empfohlen, die entsprechenden Beckhoff-Komponenten zu verwenden, z. B. - Kabelsätze ZK1090-9191-xxxx bzw.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master HINWEIS Fehlfunktion möglich! Die E-Bus-Versorgung aller EtherCAT-Klemmen eines Klemmenblocks muss aus demselben Massepotential erfolgen! Version: 3.2 ELM3xxx...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Allgemeine Hinweise zur Watchdog-Einstellung Die EtherCAT-Klemmen sind mit einer Sicherungseinrichtung (Watchdog) ausgestattet, die z. B. bei unterbrochenem Prozessdatenverkehr nach einer voreinstellbaren Zeit die Ausgänge (sofern vorhanden) in einen gegebenenfalls vorgebbaren Zustand schaltet, in Abhängigkeit von Gerät und Einstellung z. B. auf FALSE (aus) oder einen Ausgabewert.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master SM-Watchdog (SyncManager-Watchdog) Der SyncManager-Watchdog wird bei jeder erfolgreichen EtherCAT-Prozessdatenkommunikation mit der Klemme zurückgesetzt. Findet z. B. durch eine Leitungsunterbrechung länger als die eingestellte und aktivierte SM-Watchdog-Zeit keine EtherCAT-Prozessdatenkommunikation mit der Klemme statt, löst der Watchdog aus. Der Status der Klemme (in der Regel OP) bleibt davon unberührt. Der Watchdog wird erst wieder durch einen erfolgreichen EtherCAT-Prozessdatenzugriff zurückgesetzt.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master EtherCAT State Machine Über die EtherCAT State Machine (ESM) wird der Zustand des EtherCAT-Slaves gesteuert. Je nach Zustand sind unterschiedliche Funktionen im EtherCAT-Slave zugänglich bzw. ausführbar. Insbesondere während des Hochlaufs des Slaves müssen in jedem State spezifische Kommandos vom EtherCAT-Master zum Gerät gesendet werden.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Safe-Operational (Safe-Op) Beim Übergang von Pre-Op nach Safe-Op prüft der EtherCAT-Slave, ob die Sync-Manager-Kanäle für die Prozessdatenkommunikation sowie ggf. die Einstellungen für die Distributed Clocks korrekt sind. Bevor er den Zustandswechsel quittiert, kopiert der EtherCAT-Slave aktuelle Inputdaten in die entsprechenden Dual Port (DP)-RAM-Bereiche des ESC.
Inbetriebnahme am EtherCAT Master • 0x1000: Hier sind feste Identitätsinformationen zum Gerät hinterlegt wie Name, Hersteller, Seriennummer etc. Außerdem liegen hier Angaben über die aktuellen und verfügbaren Prozessdatenkonstellationen. • 0x8000: Hier sind die für den Betrieb erforderlichen funktionsrelevanten Parameter für alle Kanäle zugänglich wie Filtereinstellung oder Ausgabefrequenz.
Dies wird für Änderungen während der Anlagenlaufzeit empfohlen oder wenn kein System Manager bzw. Bedienpersonal zur Verfügung steht. Datenerhaltung Werden online auf dem Slave CoE-Parameter geändert, wird dies in Beckhoff-Geräten üblicherweise ausfallsicher im Gerät (EEPROM) gespeichert. D. h. nach einem Neustart (Re Power) sind die veränderten CoE-Parameter immer noch erhalten.
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Startup-Liste Veränderungen im lokalen CoE-Verzeichnis der Klemme gehen im Austauschfall mit der alten Klemme verloren. Wird im Austauschfall eine neue Klemme mit Beckhoff Werkseinstellungen eingesetzt, bringt diese die Standardeinstellungen mit. Es ist deshalb empfehlenswert, alle Veränderungen im CoE-Verzeichnis eines EtherCAT-Slaves in der Startup-Liste des Slaves zu verankern, die bei jedem Start des EtherCAT-Feldbus abgearbeitet wird.
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Abb. 343: Offline-Verzeichnis • Wenn der Slave online ist, ◦ wird das reale, aktuelle Verzeichnis des Slaves ausgelesen; dies kann je nach Größe und Zykluszeit einige Sekunden dauern. ◦ wird die tatsächliche Identität angezeigt. ◦ wird der Firmware- und Hardware-Stand des Gerätes im CoE angezeigt. ◦...
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• ... Allgemein wird dies geschrieben als 0x80n0. Ausführliche Hinweise zum CoE-Interface finden Sie in der EtherCAT-Systemdokumentation auf der Beckhoff Website. BackUp-Objekte und Checksumme 0x10F0:01 In Bezug auf den Informationserhalt sind für das CoE-Parameter-/Objektverzeichnis u. a. folgende Objekttypen definiert, die aber nicht alle zugleich in jedem Gerät vorkommen müssen: •...
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Inbetriebnahme am EtherCAT Master Wird ein BackUp-Objekt verändert, errechnet die Firmware entsprechend eine neue Checksumme. Diese kann verwendet werden, um Änderungen der BackUp-Objekte festzustellen. Hinweis: Der Initialwert kann sich je nach Firmware-Stand ändern, wenn durch Funktionserweiterungen Objekte in den Erfassungsbereich der CRC dazukommen. Version: 3.2 ELM3xxx...
Inbetriebnahme am EtherCAT Master Distributed Clock Die Distributed Clock stellt eine lokale Uhr im EtherCAT Slave Controller (ESC) dar mit den Eigenschaften: • Einheit 1 ns • Nullpunkt 1.1.2000 00:00 • Umfang 64 Bit (ausreichend für die nächsten 584 Jahre); manche EtherCAT-Slaves unterstützen jedoch nur einen Umfang von 32 Bit, d. h.
Montage und Verdrahtung Montage und Verdrahtung Hinweise zu Stecker und Verdrahtung Die Konstruktion von EtherCAT IO-Modulen/Klemmen/Box-Modulen ist so gestaltet, dass sie über zwei Anschlussseiten verfügen: die eine obligatorisch zum Feldbus, um mit dem Modul zu kommunizieren, die andere zum Signal/Sensor/Aktor, um das Modul bestimmungsgemäß verwenden zu können. Die „äußere“ Anschlussseite ist in der Regel mit Kontaktiertechnik ausgerüstet, um die weiterführenden Leitungen anschließen zu können.
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Sorgfalt der Ausführung und Zeitbedarf. Beispiele: ◦ Die in der Automatisierungstechnik übliche Federkrafttechnik/Push-In-Verbindung (Beispiel Beckhoff EL-Klemmen) ist in wenigen Sekunden mit oder ohne Aderendhülse hergestellt oder gelöst, ein Schraubendreher oder Drückstift ist ausreichend. Dafür ist die (ohmsche) Wiederholgenauigkeit oft nicht ausreichend für hochpräzise Messungen im DMS/R-Bereich.
Die Leitungen dürfen nicht spannungsführend oder unter Last gesteckt/gezogen werden. Zu Wartungsszwecken z.B. im Servicefall kann ohne Lösen der einzelnen Adern der gesamte Steckkörper aus der Beckhoff-Klemme gezogen werden. Dazu mit einem Schraubendreher (z.B. Beckhoff ZB8700) die mittige Entriegelung zu lösen und an den Leitungen der Steckkörper herauszuziehen.
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Drehung zu arretieren. Lösen entsprechend. Es ist auf Sauberkeit zu achten. Die entsprechenden Montagehinweise bei Steckerkonfektionierung sind zu beachten. Impedanzangaben (50 Ω, 75 Ω) spielen nur im Hochfrequenzbereich eine Rolle, bei Frequenzen im MHz- Bereich und darüber. Wenn nicht anders angegeben, verfügen Beckhoff Klemmen deshalb über keine 50 oder 75 Ω Leistungsanpassung. 8.2.3 Anschlussbauform LEMO Bei Klemmen mit LEMO-Anschluss wird kein Anschlussstecker mitgeliefert.
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Montage und Verdrahtung Abb. 347: Abbildung Mini-Thermoelement-Stecker (Abmessungen nur als Richtwerte) Bei Beckhoff sind Mini-TC-Stecker als Zubehör ZS3000‑010x erhältlich. Die Farbe des Steckers/der Buchse zeigt den eingebauten Materialtyp an. Idealerweise sind Stecker und Buchse vom selben Typ und somit materialgleich. Dann verlagert sich die unvermeidbare TC Kaltstelle in das Messgerät und kann dort ideal gemessen werden.
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Montage und Verdrahtung Hinweis zur Spannungsversorgung WARNUNG Spannungsversorgung aus SELV- / PELV-Netzteil! Zur Versorgung dieses Geräts müssen SELV- / PELV-Stromkreise (Sicherheitskleinspannung, "safety extra-low voltage" / Schutzkleinspannung, „protective extra-low voltage“) nach IEC 61010-2-201 verwendet werden. Hinweise: • Durch SELV/PELV-Stromkreise entstehen eventuell weitere Vorgaben aus Normen wie IEC 60204-1 et al., zum Beispiel bezüglich Leitungsabstand und -isolierung.
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Montage und Verdrahtung Zubehör Für die analogen Eingangsklemmen der ELM3xxx-Serie ist derzeit folgendes Zubehör verfügbar 8.4.1 Schirmanschluss ZS9100-0002 Der Schirmanschluss ist ein optionales Bauteil, dass an der Unterseite des ELMxxxx Gehäuses montiert werden kann. Er ist gesondert zu bestellen. Verfügbare Modelle •...
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Montage und Verdrahtung • ZS5300-0015: Schirmblech für EtherCAT-Anschluss der EtherCAT-Klemmen ELM721x/ELM722x ◦ Klemmung, 2 Leitungen, VPE = 5 Stk • ZS5300-0016: Schirmblech für EtherCAT-Anschluss der EtherCAT-Klemmen ELM723x ◦ Klemmung, 1 Leitung, VPE = 5 Stk Er dient dazu, elektrische Störsignale, die über den Kabelschirm ankommen, am Gehäuse niederohmig zu erden.
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Montage und Verdrahtung • Beckhoff Schirmanschlusssystem ZB8500 https://www.beckhoff.de/zb8500/ • Separate Schirmauflage je nach Anforderung 8.4.2 Schirmhaube ZS9100-0003 Die Schirmhaube ist ein optionales Bauteil für die ELMxxxx-Gehäuseserie. Sie ist gesondert zu bestellen. Sie beeinträchtigt die Sichtbarkeit der LED-Anzeigen der Klemme nicht.
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Montage und Verdrahtung führen und damit zu schwankenden Temperaturmessungen. Bei Verwendung der Schirmhaube wird der Steckerbereich abgeschirmt und eine thermisch beruhigte Umgebung gefördert. Damit kann die erzielbare Messgenauigkeit gesteigert werden. Es können 1..4 handelsübliche Signalleitungen bis ca. 7 mm Schirmdurchmesser (entspricht meist ca. 9 mm Außendurchmesser) zugeführt werden.
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Montage und Verdrahtung • die Signalleitungen entmanteln, die Adern in die Stecker (A) einführen. Dann das Schirmgeflecht in den EMV-Bügel (B) drücken und das Kabel mit dem beigelegten Kabelbinder an der Zugentlastungsschelle (C) befestigen. Dabei Empfehlungen zum Biegeradius der Leitungshersteller beachten.
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Montage und Verdrahtung • Zur Demontage ist umgekehrt vorzugehen. Eine Betriebsmittelkennzeichnung ist ggf. auf der Haube zu wiederholen. HINWEIS Hinweis zum Einsatz unter Schwingungsbelastung Ein Einsatz der ELM-Klemmen mit montierter Schirmhaube ZS9100-0003 unter Schwingungs- und Schockeinwirkung in Richtung Hutschienenverlauf (roter Pfeil) ist, unabhängig von der Einbaulage, nicht zulässig.
Montage und Verdrahtung 8.4.4 LEMO Stecker ZS3000-000x Die Firma LEMO bietet eine umfangreiche Auswahl an Steckern. Über Beckhoff ist eine Auswahl, passend zu den entsprechenden ELM3xxx Klemmen mit LEMO Buchsen, erhältlich. LEMO Stecker, 8 polig Beschreibung Für ELM3xxx‑xxx1 Klemmen ZS3000‑0001 Push‑Pull, Stecker, gerade, Stift, 8‑polig,...
Montage und Verdrahtung Allgemeine Hinweise zu den Power-Kontakten Wenn die Klemme keine eigene Durchleitung oder Speisung der Powerkontakte aufweist, darf die Klemme rechts davon keine links herausstehenden Powerkontakte aufweisen. Diese wären offen zugänglich, falls die Klemme von der Hutschiene gezogen wird. Sehen Sie dazu auch 2 Hinweise Anschlusstechnik [} 888] Version: 3.2...
Montage und Verdrahtung Einbaulagen HINWEIS Einschränkung von Einbaulage und Betriebstemperaturbereich Entnehmen Sie den technischen Daten zu einer Klemme, ob sie Einschränkungen bei Einbaulage und/oder Betriebstemperaturbereich unterliegt. Sorgen Sie bei der Montage von Klemmen mit erhöhter thermischer Verlustleistung dafür, dass im Betrieb oberhalb und unterhalb der Klemmen ausreichend Abstand zu anderen Komponenten eingehalten wird, so dass die Klemmen ausreichend belüftet werden! Im Folgenden werden Einbaulagen und deren Benennung für hutschienenmontierte Geräte definiert.
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Montage und Verdrahtung • Links: Geräte-/Klemmenreihenfolge abwärts • Rechts: Geräte-/Klemmenreihenfolge aufwärts Bezugsrichtung "unten" (siehe Pfeil) zeigt in Richtung der Erdanziehungskraft. Einbaulage Liegend In der Einbaulage „Liegend“ wird die Tragschiene auf eine waagerecht liegende Montageplatte montiert, im Fall von Klemmen weisen die Anschlusspunkte nach oben. Bezugsrichtung "unten"...
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Montage und Verdrahtung Bezeichnung Einbaulagen Abb. 350: Tragschiene mit Klemmenblock seitlich-horizontal montiert • 1-A: seitlich: von links nach rechts • 1-B: seitlich: von rechts nach links Weitere Einbaulagen Alle anderen Einbaulagen (2-A, 2-B und 3-A, 3-B) zeichnen sich durch davon abweichende räumliche Lage der Tragschiene aus.
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Montage und Verdrahtung Abb. 352: Tragschiene mit Klemmenblock auf obere/ untere Fläche montiert • 3-A: Tragschiene unten: Anschlußseite oben • 3-B: Tragschiene oben: Anschlußseite unten Version: 3.2 ELM3xxx...
Montage und Verdrahtung Montage von passiven Klemmen Hinweis zur Montage von Passiven Klemmen EtherCAT-Busklemmen (ELxxxx / ESxxxx), die nicht aktiv am Datenaustausch innerhalb des Busklemmenblocks teilnehmen, werden als passive Klemmen bezeichnet. Zu erkennen sind diese Klemmen an der nicht vorhandenen Stromaufnahme aus dem E-Bus. Um einen optimalen Datenaustausch zu gewährleisten, dürfen nicht mehr als 2 passive Klemmen direkt aneinander gereiht werden! Beispiele für Montage von passiven Klemmen (hell eingefärbt)
Montage und Verdrahtung Schirmung, Erdung Hierzu wird auf die weiterführenden Hinweise im I/O-Analog-Handbuch, Kapitel „Analogtechnische Hinweise - Schirm und Erde“ verwiesen, siehe Kapitel Wegweiser durch die Dokumentation [} 14]. Version: 3.2 ELM3xxx...
Montage und Verdrahtung Speisung, Potentialgruppen Die Klemmen der Serie ELM3xxx sind je nach Funktion unterschiedlich aufgebaut. Die Elektronik eines feldbusangebundenen IO-Geräts besteht im Allgemeinen aus zwei Potentialgruppen (Ausnahmen möglich, siehe jeweilige Gerätedokumentation): • dem Kommunikationsteil, die sogenannte Bus-Seite. Diese wird üblicherweise von der Steuerspannung U versorgt.
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Montage und Verdrahtung Für die ELM3xxx können folgende Potential-Schemata angegeben werden: Abb. 355: Potential-Schemata ELM300x-0000 Version: 3.2 ELM3xxx...
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Montage und Verdrahtung Abb. 356: Potential-Schemata ELM3002-0205 ELM3xxx Version: 3.2...
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Montage und Verdrahtung Abb. 357: ELM3002-0305 Version: 3.2 ELM3xxx...
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Montage und Verdrahtung Abb. 358: ELM3002-0405 ELM3xxx Version: 3.2...
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Montage und Verdrahtung Abb. 359: Potential-Schemata ELM310x-0000 Version: 3.2 ELM3xxx...
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Montage und Verdrahtung Abb. 360: Potential-Schemata ELM3102-0100 ELM3xxx Version: 3.2...
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Montage und Verdrahtung Abb. 361: Potential-Schemata ELM3142-0000/ ELM3144-0000 Version: 3.2 ELM3xxx...
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Montage und Verdrahtung Abb. 362: Potential-Schemata ELM3146-0000 ELM3xxx Version: 3.2...
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Montage und Verdrahtung Abb. 363: Potential-Schemata ELM3148-0000 Version: 3.2 ELM3xxx...
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Montage und Verdrahtung Abb. 364: Potential-Schemata ELM334x-0000 ELM3xxx Version: 3.2...
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Montage und Verdrahtung Abb. 365: Potential-Schemata ELM334x-0003 Version: 3.2 ELM3xxx...
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Montage und Verdrahtung Abb. 366: Potential-Schemata ELM350x-0000 ELM3xxx Version: 3.2...
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Montage und Verdrahtung Abb. 367: Potential-Schemata ELM360x-0000 Version: 3.2 ELM3xxx...
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Montage und Verdrahtung Abb. 368: Potential-Schemata ELM360x-0002 ELM3xxx Version: 3.2...
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Montage und Verdrahtung Abb. 369: Potential-Schemata ELM370x-0000 Version: 3.2 ELM3xxx...
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Montage und Verdrahtung Abb. 370: Potential-Schemata ELM370x-0001 ELM3xxx Version: 3.2...
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Montage und Verdrahtung Abb. 371: Potential-Schemata ELM3702-0101 Schemata für weitere Klemmen in Vorbereitung. Version: 3.2 ELM3xxx...
Montage und Verdrahtung 8.10 Tragschienenmontage für ELM/EKM-Klemmen WARNUNG Verletzungsgefahr durch Stromschlag und Beschädigung des Gerätes möglich! Setzen Sie das Busklemmen-System in einen sicheren, spannungslosen Zustand, bevor Sie mit der Montage, Demontage oder Verdrahtung der Busklemmen beginnen! Montage Die ELM-Klemmen werden auf handelsübliche 35 mm Tragschienen (Hutschienen nach EN 60715) wie folgt aufgerastet: •...
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Montage und Verdrahtung Abb. 373: Einschieben der ELM-Klemmen und schließen der Tragschienenriegel oben und unten • Beim Schließen der beiden Riegel darf kein störender mechanischer Widerstand wahrnehmbar sein. Die Riegel müssen einschnappen, so dass sie plan mit dem Gehäuse abschliessen: Achtung: Wenn Sie die ELM-Klemmen erst auf die Tragschiene einrasten und dann nebeneinander schieben ohne das Nut und Feder ineinander greifen, wird keine funktionsfähige Verbindung hergestellt! Bei richtiger Montage darf kein nennenswerter Spalt zwischen den Gehäusen zu sehen sein.
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Montage und Verdrahtung Abb. 374: Öffnen des oberen und unteren Tragschienenriegels und herausziehen der ELM-Klemme Verbindungen innerhalb eines Busklemmenblocks Die elektrischen Verbindungen zwischen Buskoppler und Busklemmen werden durch das Zusammenstecken der Komponenten automatisch realisiert: Die sechs Federkontakte des E-Bus übernehmen die Übertragung der Daten und die Versorgung der Busklemmenelektronik. ELM3xxx Version: 3.2...
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Schlag zu verhindern. Achtung: die einschlägigen Anwendungsnormen bezeichnen mit „Gehäuse“ den umgebenden Schaltschrank/Schaltkasten, während hier mit „Gehäuse“ die Beckhoff Klemme gemeint ist. Vgl. dazu das Klärungskapitel „Analogtechnische Hinweise – Schirm und Erde“ in dieser Dokumentation. Das Gehäuse bietet die Möglichkeit per Schraubverbindung M4 (bis ca. Baujahr 2022: M3) einen Ringkabelschuh zur PE-Anbindung anzuschließen.
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Montage und Verdrahtung ◦ Wenn die Klemme zwar an SELV/PELV-Schutzkleinspannung betrieben wird, jedoch im Fehlerfall die Möglichkeit einer Kontaktierung z.B. eines spannungsführenden Leiters mit dem Gehäuse besteht und damit das Gehäuse unter unzulässige Berührspannung setzen kann, ist ebenfalls eine Verbindung mit dem Schutzleitersystem nötig. Dies geben Anwendungsnormen wie die EN60204‑1 oder EN61439‑1 aus dem Schaltschrankbau vor.
Montage und Verdrahtung 8.12 Bedeutung der LEDs Abb. 375: LEDs der ELM Klemmen Farbe Beschreibung grün Zustand der EtherCAT State Machine [} 875]: INIT = Initialisierung der Klemme blinkend Zustand der EtherCAT State Machine: PREOP = Funktion für Mailbox-Kommunikation und abweichende Standard-Einstellungen gesetzt Einzelblitz Zustand der EtherCAT State Machine: SAFEOP = Überprüfung der Kanäle des Sync-Managers [} 860] und der Distributed Clocks [} 883] (falls unterstützt)
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Montage und Verdrahtung • Byte 1 (vlnr): Blink-/Leuchtcode ◦ 0x00: Aus/ nicht vorhanden ◦ 0x01…0x14: 1..20 Hz ◦ 0x80: EtherCAT PreOp ◦ 0x81: EtherCAT SafeOp ◦ 0x82: EtherCAT Boot ◦ 0xFF: An/ vorhanden • Byte 2..4: ◦ 0x00: Aus ◦ 0xFF: An Beispiele: •...
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Montage und Verdrahtung 8.13 Powerkontakte ELM314x Die Powerkontakte (durchgeschleift, üblich 24V/ 0V) sind zur Sensorversorgung an den Klemmstellen der ELM314x wie folgt kontaktiert: Abb. 377: Verbindungen der Powerkontakte bei der ELM314x Tabellarisch: Klemme ELM3142-0000 ELM3144-0000 ELM3146-0000 ELM3148-0000 Stecker X1, X2 X1..X4 X3, X4 X1..X4 24 V / U...
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Die Thermoelement-Leitung und der RTD werden mittels Krimp-Kontaktierung befestigt: Nach dem Zusammenbau ist der Stecker mit 2K Epoxid Kleber zu versiegeln. Eine Ausführlichere Anleitung „Verwendung der externen Kaltstelle in LEMO Steckern an ELM3xxx“ kann über den Beckhoff-Support angefragt werden. ELM3xxx Version: 3.2...
Montage und Verdrahtung 8.15 Entsorgung Die mit einer durchgestrichenen Abfalltonne gekennzeichneten Produkte dürfen nicht in den Hausmüll. Das Gerät gilt bei der Entsorgung als Elektro- und Elektronik-Altgerät. Die nationalen Vorgaben zur Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sind zu beachten. Version: 3.2 ELM3xxx...
Anhang Anhang Volatilität Falls es zu Ihrer Anwendung Anforderungen bezüglich der Volatilität der Produkte gibt, zum Beispiel aus Anforderungen des U.S. Department of Defense oder ähnlichen Behörden oder Sicherheitsorganisationen, gilt folgendes Vorgehen: Das Produkt enthält sowohl persistenten als auch nicht persistenten Speicher. Der nicht persistente Speicher verliert seine Informationen unmittelbar nach Spannungsverlust.
In der zum EtherCAT-Gerät gehörigen ESI/XML-Datei werden die DiagMessages in Textform erklärt: Anhand der in der DiagMessage enthaltenen Text-ID kann die entsprechende Klartextmeldung in den Sprachen gefunden werden, die in der ESI/XML enthalten sind. Üblicherweise sind dies bei Beckhoff- Produkten deutsch und englisch.
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Anhang Implementierung TwinCAT System Manager Ab TwinCAT 2.11 werden DiagMessages, wenn vorhanden, beim Gerät in einer eigenen Oberfläche angezeigt. Auch die Bedienung (Abholung, Bestätigung) erfolgt darüber. Abb. 379: Implementierung DiagMessage-System im TwinCAT System Manager Im Reiter Diag History (A) sind die Betätigungsfelder (B) wie auch die ausgelesene History (C) zu sehen. Die Bestandteile der Message: •...
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über den EtherCAT Master oder durch Einsicht in das Register x901 eines DC-Slaves ermittelt werden. Aufbau der Text-ID Der Aufbau der MessageID unterliegt keiner Standardisierung und kann herstellerspezifisch definiert werden. Bei Beckhoff EtherCAT-Geräten (EL, EP) lautet er nach xyzz üblichwerweise: 0: Systeminfo 0: System...
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Anhang Text-ID Text Message Zusätzlicher Kommentar 0x1201 Information Kommunikation Communication re-established Kommunikation zur Feldseite wiederhergestellt Die Meldung tritt auf, wenn z. B. im Betrieb die Spannung der Powerkontakte entfernt und wieder angelegt wurde. 0x1300 Information Encoder Position set: %d, %d Position gesetzt - StartInputhandler 0x1303 Information Encoder...
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Anhang Text-ID Text Message Zusätzlicher Kommentar 0x4007 Warnung System %s: %s Connection Open (IN:%d OUT:%d) from %d.%d.%d.%d denied (Output Data Size expected: %d Byte(s) received: %d Byte(s)) 0x4008 Warnung System %s: %s Connection Open (IN:%d OUT:%d) from %d.%d.%d.%d denied (RPI:%dms not supported ->...
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Anhang Text-ID Text Message Zusätzlicher Kommentar 0x4600 Warnung Allgemein IO Wrong supply voltage range Versorgungsspannung im falschen Bereich 0x4610 Warnung Allgemein IO Wrong output voltage range Ausgangsspannung im falschen Bereich 0x4705 Warnung Processor usage at %d % Prozessorauslastung bei %d % 0x470A Warnung EtherCAT Frame missed (change...
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Anhang Text-ID Text Message Zusätzlicher Kommentar 0x8288 Fehler Kommunikation Reading Certificate EK failed: %X 0x8289 Fehler Kommunikation Challenge could not be hashed: 0x828A Fehler Kommunikation Tickstamp Process failed 0x828B Fehler Kommunikation PCR Process failed: %X 0x828C Fehler Kommunikation Quote Process failed: %X 0x82FF Fehler Kommunikation Bootmode not activated...
Anhang Text-ID Text Message Zusätzlicher Kommentar 0x8416 Fehler Drive Motor-Overtemperature Die Innentemperatur des Motors übersteigt die parametrierte Fehlerschwelle. Der Motor bleibt sofort stehen. Das Aktivieren der Endstufe wird unterbunden. 0x8417 Fehler Drive Maximum rotating field velocity Drehfeldgeschwindigkeit übersteigt den von Dual Use exceeded (EU 1382/2014) vorgeschriebenen Wert.
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Anhang Abb. 381: Schematische Darstellung TCEventLogger Siehe dazu die Erläuterungen in der TwinCAT EventLogger Dokumentation z. B. im Beckhoff InfoSys https://infosys.beckhoff.com/ → TwinCAT 3 → TE1000 XAE → Technologien → EventLogger . Der EventLogger speichert in eine lokale Datenbank unter ..\TwinCAT\3.1\Boot\LoggedEvents.db und ist im Gegensatz zum VisualStudio Error Window für dauerhafte Aufzeichnung konzipiert.
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Anhang Abb. 382: Anzeige EventLogger Window • Im Folgenden sind am Beispiel einer ELM3602-0002 einige DiagMessages und daraus resultierend die Logged Events zu sehen ELM3xxx Version: 3.2...
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Anhang Abb. 383: Anzeige DiagMessages und Logged Events • Im Logger Window kann nach Einträgen und Sprache gefiltert werden. Deutsch: 1031 Englisch: 1033 Abb. 384: Einstellung Filter Sprache • Ist ein EtherCAT Slave default befähigt, DiagMessages als Event über EtherCAT abzusetzen, kann dies für jeden Slave einzeln im CoE 0x10F3:05 aktiviert/deaktiviert werden.
Gerätedokumentation nachzulesen, ob und wie z. B. durch CoE Settings einzelne Ursachen deaktiviert werden können. • Einstellungen zum TwinCAT EventLogger sind unter Tools/Options zu finden. Abb. 386: Einstellungen TwinCAT EventLogger UL-Hinweise VORSICHT Application The modules are intended for use with Beckhoff’s UL Listed EtherCAT System only. ELM3xxx Version: 3.2...
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Anhang VORSICHT Examination For cULus examination, the Beckhoff I/O System has only been investigated for risk of fire and electrical shock (in accordance with UL508 and CSA C22.2 No. 142). VORSICHT For devices with Ethernet connectors Not for connection to telecommunication circuits.
Detaillierte Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der vollständigen EtherCAT-Systembeschreibung. Firmware Update EL/ES/ELM/EM/EP/EPP/ERPxxxx Dieses Kapitel beschreibt das Geräte-Update für Beckhoff EtherCAT-Slaves der Serien EL/ES, ELM, EM, EK, EP, EPP und ERP. Ein FW-Update sollte nur nach Rücksprache mit dem Beckhoff Support durchgeführt werden. HINWEIS Nur TwinCAT 3 Software verwenden! Ein Firmware-Update von Beckhoff IO Geräten ist ausschließlich mit einer TwinCAT 3-Installation...
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Anhang HINWEIS Applikationsspezifisches Beschreiben des ESI-EEPROM Die ESI wird vom Gerätehersteller nach ETG-Standard entwickelt und für das entsprechende Produkt freigegeben. - Bedeutung für die ESI-Datei: Eine applikationsseitige Veränderung (also durch den Anwender) ist nicht zulässig. - Bedeutung für das ESI-EEPROM: Auch wenn technisch eine Beschreibbarkeit gegeben ist, dürfen die ESI-Teile im EEPROM und ggf.
Nicht kompatible Kombinationen führen mindestens zu Fehlfunktionen oder sogar zur endgültigen Außerbetriebsetzung des Gerätes. Ein entsprechendes Update sollte nur in Rücksprache mit dem Beckhoff Support ausgeführt werden. Anzeige der Slave-Kennung ESI Der einfachste Weg die Übereinstimmung von konfigurierter und tatsächlicher Gerätebeschreibung festzustellen, ist im TwinCAT-Modus Config/FreeRun das Scannen der EtherCAT-Boxen auszuführen:...
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Anhang Abb. 388: Rechtsklick auf das EtherCAT-Gerät bewirkt das Scannen des unterlagerten Feldes Wenn das gefundene Feld mit dem konfigurierten übereinstimmt, erscheint Abb. 389: Konfiguration identisch ansonsten erscheint ein Änderungsdialog, um die realen Angaben in die Konfiguration zu übernehmen. Abb. 390: Änderungsdialog In diesem Beispiel in Abb. Änderungsdialog. wurde eine EL3201-0000-0017 vorgefunden, während eine EL3201-0000-0016 konfiguriert wurde.
Anhang Änderung der Slave-Kennung ESI Die ESI/EEPROM-Kennung kann unter TwinCAT wie folgt aktualisiert werden: • Es muss eine einwandfreie EtherCAT-Kommunikation zum Slave hergestellt werden • Der State des Slave ist unerheblich • Rechtsklick auf den Slave in der Online-Anzeige führt zum Dialog EEPROM Update, Abb. EEPROM Update Abb. 391: EEPROM Update Im folgenden Dialog wird die neue ESI-Beschreibung ausgewählt, s.
• offline: in der EtherCAT Slave Information ESI/XML kann der Default-Inhalt des CoE enthalten sein. Dieses CoE-Verzeichnis kann nur angezeigt werden, wenn es in der ESI (z. B. „Beckhoff EL5xxx.xml“) enthalten ist. Die Umschaltung zwischen beiden Ansichten kann über den Button Advanced vorgenommen werden.
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Firmware Update. Abb. 394: Firmware Update Es ist folgender Ablauf einzuhalten, wenn keine anderen Angaben z. B. durch den Beckhoff Support vorliegen. Gültig für TwinCAT 2 und 3 als EtherCAT-Master. • TwinCAT System in ConfigMode/FreeRun mit Zykluszeit >= 1ms schalten (default sind im ConfigMode 4 ms).
Anhang • Slave in INIT schalten (A) • Slave in BOOTSTRAP schalten • Kontrolle des aktuellen Status (B, C) • Download der neuen *efw-Datei, abwarten bis beendet. Ein Passwort wird in der Regel nicht benötigt. • Nach Beendigung des Download in INIT schalten, dann in PreOP •...
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Anhang Abb. 395: Versionsbestimmung FPGA-Firmware Falls die Spalte Reg:0002 nicht angezeigt wird, klicken sie mit der rechten Maustaste auf den Tabellenkopf und wählen im erscheinenden Kontextmenü, den Menüpunkt Properties. Abb. 396: Kontextmenu Eigenschaften (Properties) In dem folgenden Dialog Advanced Settings können Sie festlegen, welche Spalten angezeigt werden sollen. Markieren Sie dort unter Diagnose/Online Anzeige das Kontrollkästchen vor '0002 ETxxxx Build' um die Anzeige der FPGA-Firmware-Version zu aktivieren.
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Ältere Firmware-Stände können nur vom Hersteller aktualisiert werden! Update eines EtherCAT-Geräts Es ist folgender Ablauf einzuhalten, wenn keine anderen Angaben z. B. durch den Beckhoff Support vorliegen: • TwinCAT System in ConfigMode/FreeRun mit Zykluszeit >= 1 ms schalten (default sind im ConfigMode 4 ms).
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Anhang • Wählen Sie im TwinCAT System Manager die Klemme an, deren FPGA-Firmware Sie aktualisieren möchten (im Beispiel: Klemme 5: EL5001) und klicken Sie auf dem Karteireiter EtherCAT auf die Schaltfläche Weitere Einstellungen: • Im folgenden Dialog Advanced Settings klicken Sie im Menüpunkt ESC-Zugriff/E²PROM/FPGA auf die Schaltfläche Schreibe FPGA: ELM3xxx Version: 3.2...
Anhang • Wählen Sie die Datei (*.rbf) mit der neuen FPGA-Firmware aus und übertragen Sie diese zum EtherCAT-Gerät: • Abwarten bis zum Ende des Downloads • Slave kurz stromlos schalten (nicht unter Spannung ziehen!). Um die neue FPGA-Firmware zu aktivieren ist ein Neustart (Aus- und Wiedereinschalten der Spannungsversorgung) des EtherCAT- Geräts erforderlich •...
Anhang Firmware Kompatibilität Beckhoff EtherCAT Geräte werden mit dem aktuell verfügbaren letzten Firmware-Stand ausgeliefert. Dabei bestehen zwingende Abhängigkeiten zwischen Firmware und Hardware; eine Kompatibilität ist nicht in jeder Kombination gegeben. Die unten angegebene Übersicht zeigt auf welchem Hardware-Stand eine Firmware betrieben werden kann.
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2021/08 ) Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Dokumentation ist dies der aktuelle kompatible Firmware/Hardware- Stand. Überprüfen Sie auf der Beckhoff Webseite, ob eine aktuellere Dokumentation vorliegt. Firmware Kompatibilität - Passive Klemmen Die Passiven Klemmen der ELxxxx Serie verfügen über keine Firmware.
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Anhang Abb. 400: Eingabe des Restore-Wertes im Set Value Dialog Durch Doppelklick auf SubIndex 001 gelangen Sie in den Set Value -Dialog. Tragen Sie im Feld Dec den Reset-Wert 1684107116 oder alternativ im Feld Hex den Wert 0x64616F6C ein (ASCII: „load“) und bestätigen Sie mit OK (Abb.
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Ein HighSide-Shunt ist ein Shunt der mit einem Anschluss am positiven/oberen Potential liegt, in der Regel wird dann der negative Anschluss geschaltet, „negativ schaltend“. Grundsätzlich ist die mV-Messung an einem Shunt zur Strombestimmung mit den differentiellen U‑Eingängen der Beckhoff Messgeräte möglich. Dabei sind jedoch zwei wesentliche Einschränkungen zu beachten: ◦ Gleichtaktspannung U zwischen den Kanälen (CommonMode): Bei mehrkanaligen Klemmen...
I/O-Analog-Handbuch Hinweise zu I/O-Komponenten mit analogen Ein- und Ausgängen, die Ihnen im Beckhoff Information-System und auf der Beckhoff-Webseite www.beckhoff.com auf den jeweiligen Produktseiten zum Download zur Verfügung steht. Die Inhalte umfassen Grundlagen der Sensortechnik sowie Hinweise zu analogen Messwerten. ELM3xxx...
Unterstützung bei allen Fragen zu Beckhoff Produkten und Systemlösungen zur Verfügung stellt. Beckhoff Niederlassungen und Vertretungen Wenden Sie sich bitte an Ihre Beckhoff Niederlassung oder Ihre Vertretung für den lokalen Support und Service zu Beckhoff Produkten! Die Adressen der weltweiten Beckhoff Niederlassungen und Vertretungen entnehmen Sie bitte unseren Internetseiten: www.beckhoff.com...
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, XFC , XPlanar and XTS are registered and licensed trademarks of Beckhoff Automation GmbH. Third-party trademark statements DeviceNet and EtherNet/IP are trademarks of ODVA, Inc. DSP System Toolbox, Embedded Coder, MATLAB, MATLAB Coder, MATLAB Compiler, MathWorks, Predictive Maintenance Toolbox, Simscape, Simscape™...
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Mehr Informationen: www.beckhoff.com/ELMxxxx Beckhoff Automation GmbH & Co. KG Hülshorstweg 20 33415 Verl Deutschland Telefon: +49 5246 9630 info@beckhoff.com www.beckhoff.com...