erfolgt.
Im
Sucher werden innerhalb der Displaylei-
ste alle wichtigen Kamerafunktionen angezeigt:
Blende und Verschlußzeit mit Tendenzanzeige in
'I>
Blendenstufen neben der Ziffernreihe
.
In der Mit-
te der
Displayleiste
erscheint im manuellen
Betrieb
eine
LED-Reihe
als
Lichtwaage.
Ein Abgleich auf
die mittlere grüne
LED
bedeutet richtige
Belich-
tung
(Zeit-/Blendenkombination)
.
Drei
linke
rote
LEDs
zeigen progressive Überbelichtung in '!3-Stu-
fen
(bis
1 LW)
,
eine weitere
LED
zeigt
Überbelich-
tungen
ab 2
LW
an
.
Die
rechten
LEDs
zeigen die
entsprechenden
Unterbelichtungsstufen
an
.
Rechts
befinden
sich ergänzende Anzeigen:
Blitz
betriebsbereit
+!-
Belichtungskorrektur
eingeschaltet
[§
Meßwertspeicher
aktiviert
D
Spot-
bzw.
Multispotmessung
eingeschaltet
Bei Multispotmessung können
wie bereits
beschrieben bis
zu fünf
Motivdetails
gezielt ange-
messen
und gespeichert werden
.
Beim
Aktivieren
der Memotaste
28 wird dabei im Sucher jeweils
der
verrechnete
Mittelwert
angezeigt. Sind
fünf Mes-
sungen
erfolgt,
blinkt die Sucheranzeige
D
und
signalisiert,
daß keine weiteren Werte mehr ver-
rechnet werden
,
der ermittelte
Meßwert
ist
hierbei
automatisch gespeichert
und kann
durch
Einrasten
der Memotaste
für weitere Aufnahmen gespeichert
werden.
Das
Ergebnis
der Multispotmessung
kann
durch
Verändern von Zeit oder
Blende
,
je nach
gewählter
Automatikfunktion,
geshiftet
werden
.
Das Löschen
der verrechneten
Meßwerte
kann
durch kurzes Umschalten
auf eine andere
Belich-
tungsart oder durch Aus- und wieder Einschalten
der
Kamera erfolgen.
18
Rolleiflex
6008 integral
Sucheranzeigen beachten
Blinken der
Blendenanzeige
erfolgt immer dann
,
wenn der zur Vefügung stehende Blendenbereich
in der Betriebsart
"
Blendenautomatik
«
nicht mehr
ausreicht. Es blinkt dabei entweder die größtmögli-
che oder kleinstmögliche Blende
.
Die roten
LEDs
der Lichtwaage zeigen zusätzlich in 'I>-Stufen (bis
1
LW) an
,
wieweit der Arbeitsbereich überschritten
ist. Durch Vorwählen einer anderen Zeit entspre-
chend
korrigieren
.
Ein
Blinken
der kürzesten
bzw.
längsten Verschlußzeit entsteht
in
der Betriebsart
"
Zeitautomatik «, wenn der Zeitenbereich
unter-
bzw.
überschritten wird.
Die Korrektur
erfolgt durch
Vorwählen einer anderen
Blende
.
Bei der
Ermittlung
der einzelnen
Meßwerte im
Multispot-Betrieb ist beim Blinken
der Blende oder
der
Zeit keine Korrekturmaßnahme
notwendig
.
Die
Werte
außerhalb des Arbeitsbereiches werden von
der
Kamera korrekt verrechnet.
Liegt
das Ender-
gebnis der
Messung
außerhalb des Arbeitsberei-
ches
,
so kann
der
Wert durch Ändern von Blende
bzw.
Zeit
beliebig in den
Arbeitsbereich geshiftet
werden
.
Verschlußzeit-Blinken
bei
"
Programmautoma-
tik
«
bedeutet
entweder,
daß eine
kürzere
Zeit als
'/' 0 00
sek oder eine längere Zeit als
30 sek erforder-
lich
wäre.
Die Tenzdenzanzeige neben
der
Blenden-
und
Verschlußzeitenanzeige
informiert
über Zwischen-
werte
,
die nicht
als Ziffernwert angezeigt werden
.
Punkt unter
gebildetem Blenden-!Zeitwert
ist
'I>
kleiner als angezeigt,
Punkt
oben entsprechend
'I>
größer.
Erscheinen
im
Automatikbetrieb anstelle
der Blenden- und
Zeitwerte
88
8888
Symbole, so