Technische
Daten
Transistoren
45
Dioden
35
Gleichrichter
2
Bereiche
5
UKW
87,5-
108 MHz
LW
145-
350 kHz
MW — 510 - 1620 kHz
KWI
3,15-
8,8MHz
ip
KWIl
8,6- 22,5MHz f Mttupe
Netztrafo
9005 - 005.01
Netzspannungen
110/130/220/240 V~ 50/60 Hz
Sicherungen
Netz:
110/130 V~ 250 mA trage
220/240 V~ 125 mA trage
Niederspannung:
250 mA flink
Netzaufnahme
max. 14 Watt
FM-Werte
Ausgangsspannungen
Bei Stereo A = B und 40 kHz Gesamthub 0,65 V
Bei Mono 40kHz
~760mV_
Ri 2kQ
Belastung mit Z S 22 kQ
Pegelregler 0...—10 dB je Kanal
Stérabstande bei 40 kHz Hub
Fremdspannungsabstand
Mono
35 66dB
Stereo S 65 dB
Gerauschspannungsabstand
Mono
5S 70dB
Stereo 5S 65dB
Pilotton-Fremdspannungsabstand
bei 19 kHz - 40 dB
bei 38 kHz - 60 dB
Klirrfaktor
1 kHz bei Mono/Stereo 40 kHz Hub
1mV HF
Koes < 0,5%
Innerhalb +50 kHz Mittenabweichung
mit 1kHz fmog und
x 75 kHz Hub bleibt Kges 1°/o
Ubersprechdampfung
1000 Hz S 35 dB
250- 6300Hz
26dB
6300-12500 Hz
20dB
AM-Unterdriickung
MeBfrequenz 102 MHz
FM 22,5 kHz Hub
58 dB fmog
1 kHz
26 dB frog 40 kHz
Pegel 10uV -
1mV/240 Q
AM 30°7/o
Scharfabstimmung
Fangbereich bei 10 wV/240Q
200 - 250 kHz
1mV/240Q
350 - 400 kHz
Empfindlichkeit
1,4uV bei 15 kHz Hub und 26 dB Rauschabstand
Spiegelselektion
88 MHz - 1: 2000
98 MHz - 1: 900
106 MHz - 1 : 600
AM-Werte
R/S Abstand
1MHz m = 30%
100 mV an Antenne
41dB
500 mV an Antenne
46dB
Klirrfaktor m = 70% < 0,5°/o
Ausgangsspannung
500 mV HF m = 90%o 1,5V am Tunerausgang
AM-Empfindlichkeiten fiir R/S = 6db
m = 30°%/o
MW
560kHz
5,4uV
KW
4,5 MHz
3,7 uv
1000 kHz
7,3uV
7 MHz
4uV
1450 kHz
9,2 uV
8 MHz
49 uV
LW
160 kHz
6uV
KW II 11 MHz
5,9 WV
240 kHz
8 pV
17 MHz
5,9 uv
320 kHz
10 uV
21 MHz
8,2 uV
HF + NF Bandbreite
Stellung ,,breit"
\"
Stellung ,,schma
OdB
1
kHz
OdB
1
kHz
- 3dB
2,25 kHz
- 3dB
2
kHz
-10dB
3,75 kHz
-10dB
2,75 kHz
-20dB
4,6 kHz
-20dB
3,25 kHz
-26dB
5
kHz
-26dB
3,55 kHz
Variation der KW-Lupe
4,5 MHz + 45 kHz
8 MHz + 70 kHz
11 MHz + 25 kHz
21 MHz + 50 kHz
Reparatur und Prifung
des Supertunoscope
Beim
Versagen
des
Supertunoscope
kann
man
durch
Driicken der Programmiertaste
feststellen, ob allgemein
die Schaltung nicht arbeitet (Lampen defekt) oder ob die
Ansteuerung fehlerhaft ist. Versagt die Schaltung in bei-
den Stellungen der Programmiertaste und sind die Lam-
pen in Ordnung, so verfahre man wie folgt:
Programmiertaste ungedriickt. Punkte M4
und M5 kurz-
geschlossen. Antennenbuchse kurzgeschlossen. Es miissen
jetzt die beiden roten Lampen brennen. Offnet man
nun
die Antennenbuchsen
und
stellt einen
starken
Sender
(MeBsender) ein, so miissen die roten Lampen verléschen,
und die wei®e wird aufleuchten. Der Fehler mu
jetzt in
der verstinintin sepia gigen Ansteuerung liegen. Bleiben
die Lampen hell, so ist die HF-pegelabhangige Ansteue-
rung defekt. Wir gehen jetzt davon aus, das der HF-Pegel
richtig ausgewertet wird, die Verstimmungssteuerung aber
defekt ist. Der Sender bleibt eingestellt, die weiBe Lampe
brennt. Man gibt jetzt abwechselnd
auf die Elkos C351
und C 354 eine positive Spannung von etwa 2V. Es wird
dann die weiBe
Lampe verléschen
und die zugehdrige
rote Lampe aufleuchten. Hat die positive Spannung keiner-
lei Wirkung oder nur in einem Kanal, so liegt der Fehler
in den Triggern, welche die Lampen ansteuern. Reagieren
beide Kanale in der angegebenen
Weise, so bleibt
nur
noch die Priifung des Choppers und des Wechselstrom-
verstarkers. Der Kurzschlu8 von M4 und M5
wird autge-
hoben, das Gerat auf einen Sender eingestellt. Mit Hilfe
eines Rdhrenvoltmeters
an M4
und M5 wird eine Ver-
stimmungsspannung von + 200 mV eingestellt (siehe Schalt-
bild). Das Réhrenvoltmeter wird dann beidseitig wieder
abgeklemmt,
um Brummeinstreuungen
und Fehlspannun-
gen auszuschlieBen. Mit Hilfe eines Oszillographen wer-
den die im Schaltbild angegebenen
Werte gepriift. Die
Ausgangsgleichspannungen
an den Kondensatoren
C 351
und C 354 sind mit einem RGhrenvoltmeter zu messen. An
C351 darf keine Spannung sein. Am C 354 stehen gut 1 V.
Wird die Verstimmungsspannung
am Eingang des Chop-
pers negativ, so vertauschen C351
und C354 die Rollen.
Soll nach erfolgter Reparatur die Empfindlichkeit des Ver-
starkers eingestellt werden, so verfahre man genau nach
Abgleichanweisung
und beachte, da®B die Regler
R362
und R 363 voneinander abhangig sind.