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Hz530 Sondensatz Für Emv-Diagnose; Zubehör Hz530 - Hameg Instruments Hm5012-2 Handbuch

Spektrumanalysatoren
Inhaltsverzeichnis
Verfügbare Sprachen

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Technische Daten:
Frequenzbereiche:
Versorgungsspannung:
Stromaufnahme:
Sondenmaße:
Gehäuse:
Lieferform:
* Batterien (4xType Mignon) gehören nicht zum Lieferumfang
HZ530 Sondensatz für EMV-Diagnose
Der HZ530-Sondensatz besteht
aus drei aktiven Breitbandsonden für
die EMV-Diagnose bei der Entwick-
lung elektronischer Baugruppen und
Geräte. Er enthält eine aktive Mag-
netfeldsonde (H-Feldsonde), einen
aktiven E-Feldmonopol und eine akti-
ve Hochimpedanzsonde. Die Sonden
sind zum Anschluss an einen Spek-
trumanalysator vorgesehen und ha-
ben daher einen koaxialen Ausgang
mit einem Wellenwiderstand von 50Ω.
Je nach Typ haben die Sonden eine
Bandbreite von 100kHz bis über
1000MHz. Die Sonden sind in mo-
dernster Technologie aufgebaut.
GaAsFET sowie Mikrowellenintegrier-
te Schaltungen (MMIC) sorgen für
Rauscharmut, hohe Verstärkung und
die nötige Empfindlichkeit. Der An-
schluss an einen Spektrumanalysa-
tor, Messempfänger oder Oszillos-
kop erfolgt über ca. 1,5m lange BNC-
Koaxialkabel. Die in den Sonden schon
eingebauten Vorverstärker (ca. 30 dB)
erübrigen den Einsatz von externen
Zusatzgeräten, was natürlich die
Handhabung erheblich vereinfacht.
Die Sonden werden entweder durch
einsetzbare Batterien/Akkus betrie-
ben oder können direkt aus den HA-
MEG Spektrumanalysatoren mit Span-
nung versorgt werden. Die schlanke
Bauform erlaubt guten Zugang zur
prüfenden Schaltung auch in beeng-
ter Prüfumgebung. Mittels eines Ak-
kusatzes hat jede Sonde eine Betriebs-
dauer von ca. 20 - 30 Stunden. Die
Sonden werden komplett im Dreier-
satz in einem stabilen und formschö-
nen Transportkoffer angeboten.
Die H-Feldsonde
Die H-Feldsonde gibt einen der magne-
tischen Wechselfeldstärke proportio-
nalen Pegel an den Spektrumanaly-
sator ab. Mit ihr können Störquellen in
Änderungen vorbehalten
(Referenztemperatur: 23°C ±2°C
100 kHz – 1,0 GHz
6V = aus HM 5005-14 oder Batterie*
ca. 10 – 24 mA =
40 x 19 x 195mm
Kunststoff, innen elektrisch geschirmt
1 E-Feldsonde
1 H-Feldsonde
1 Hochimpedanzsonde
1 BNC-Kabel 1,5m
1 Spannungsversorgungskabel im Transportkoffer
Anleitung
elektronischen Baugruppen relativ
präzise lokalisiert werden.
Dies hat seine Ursache darin, dass
moderne elektronische Baugruppen
als Störer meist niederohmig wirken
(relativ kleine Spannungsänderungen
bei entsprechend großen Stromände-
rungen). Die abgestrahlten Störungen
beginnen daher an ihrer Quelle zu-
nächst überwiegend mit einem mag-
netischen Wechselfeld. Da beim Über-
gang vom Nah- zum Fernfeld das Ver-
hältnis vom magnetischen zum elek-
trischen Feld die 377Ω Wellenwider-
stand der Luft erreichen muss, nimmt
das H-Feld zunächst mit der dritten
Potenz des Abstandes vom Störer ab.
Eine Verdoppelung des Abstandes be-
deutet ein Abnehmen des Feldes auf
ein Achtel. Beim praktischen Gebrauch
der H-Feldsonde bemerkt man des-
halb ein sehr starkes Ansteigen des
Pegels bei Annäherung an den Störer.
Beim Absuchen einer Baugruppe mit
der H-Feldsonde fallen die Störer da-
her sofort auf. Es kann z.B. schnell
festgestellt werden, welches IC stark
stört und welches nicht. Ferner kann
hierbei auf dem Spektrumanalysator
erkannt werden, wie sich die Störlei-
stung über den Frequenzbereich ver-
teilt. Somit kann man Bauelemente,
die aus EMV-Gründen weniger geeig-
net sind, schon früh in der Entwick-
lung eliminieren. Die Wirkung von Ge-
genmaßnahmen lässt sich qualitativ
gut beurteilen. Man kann Abschirmun-
gen auf "undichte" Stellen untersu-
chen und Kabel oder Leitungen auf
mitgeführte Störleistungen absuchen.
Die Hochimpedanzsonde
Die Hochimpedanzsonde ermöglicht
eine Untersuchung des Störpegels auf
einzelnen Kontakten oder Leiterbah-
nen. Sie ist sehr hochohmig (Isolati-
onswiderstand des Leiterplattenma-
terials) und belastet den geprüften
Messpunkt mit nur 2pF. Dadurch kann
direkt in der Schaltung gemessen wer-
den, ohne nennenswerte Veränderun-
gen der Verhältnisse durch den Mes-
seingriff zu bewirken.
Es kann z.B. die Wirkung von Filter-
und Abblockmaßnahmen quantitativ
gemessen werden. Es können einzel-
ne Anschlüsse von ICs als Störer
identifiziert und innerhalb von Leiter-
platten können problematische Leiter-
bahnen ermittelt werden. Mit dieser
Sonde kann man jeden einzelnen Punkt
einer Schaltung direkt dem Spek-
trumanalysator zugänglich machen.
Der E-Feldmonopol
Der E-Feldmonopol hat von allen drei
Sonden die höchste Empfindlichkeit.
Er ist so empfindlich, dass man ihn
ohne weiteres als Antenne zum Ra-
dio- oder Fernsehempfang benutzen
könnte. Daher kann man mit ihm die
Gesamtabstrahlung einer Baugruppe
oder eines Gerätes beurteilen.
Er wird z.B. verwendet, um die Wir-
kung von Abschirmmaßnahmen zu
prüfen. Mit ihm kann auch die Ge-
samtwirkung von Filtermaßnahmen
beurteilt werden, soweit sie etwa das
Gerätegehäuse verlassende Kabel und
Leitungen betreffen
und damit die
Gesamtabstrahlung beeinflussen. Fer-
ner kann man mit dem E-Feldmono-
pol Relativmessungen zu Abnahme-
protokollen durchführen. Dies macht
es möglich, erforderliche Nachbesse-
rungen so gezielt auszuführen, dass
man bei der Abnahmeprüfung nicht
ein zweites Mal durchfällt. Ferner kön-
nen Abnahmeprüfungen so gut vorbe-
reitet werden, dass man im Allgemei-
nen vor Überraschungen sicher ist.
Zubehör
7

Kapitel

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