Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Erste Messungen; Einstellungen; Attn; Frequenzeinstellung - Hameg Instruments Hm5012-2 Handbuch

Spektrumanalysatoren
Inhaltsverzeichnis
Verfügbare Sprachen

Verfügbare Sprachen

Bedienelemente und Readout
Das dieser Buchse entnehmbare Signal stammt von
einem AM-Demodulator und erleichtert z.B. bei EMV-
Voruntersuchungen die Identifizierung des Störers. Ist
am Spektrumanalysator-Eingang z.B. eine Antenne an-
geschlossen, kann mit ZERO SPAN auf einen einzelnen
Sender abgestimmt werden. Dabei sind die gesetzli-
chen Bestimmungen des Landes zu beachten, in dem
diese Anwendung vorgenommen wird.
TRACKING GENERATOR
TEST SIGNAL
ON
OUTPUT 50
OUTPUT 50
28
(27) TEST SIGNAL - BNC-Buchse mit Drucktaste und zuge-
ordneter LED
An dieser BNC-Buchse ist auch bei nicht leuchtender LED
ein breitbandiges Signal mit vielen Spektren zu entneh-
men. Es kann über ein 50 Ohm Kabel direkt mit dem Ein-
gang des Spektrum-Analysators verbunden und zur Über-
prüfung der korrekten Funktion des Analysatoreingangs
benutzt werden.
Bei eingeschaltetem Ausgang (Output) ist zusätzlich zu
dem breitbandigen Signal ein 48 MHz Signal mit einem
Pegel von ca. –30dBm auf den Ausgang geschaltet. Sie-
he auch "Test Signal Display"!
(28) TRACKING GENERATOR - N-Buchse und OUTPUT-Taste
mit ON-LED (nicht im HM5012-2 enthalten)
Nach jedem Einschalten des Gerätes ist der Tracking-
Generator zunächst ausgeschaltet, um angeschlosse-
ne Verbraucher zu schützen. Im Readout wird dies
durch das kleine "t" dargestellt. Durch Drücken auf
die Taste OUTPUT wird der Tracking-Generator einge-
schaltet. Im Readout erscheint nun ein großes "T" vor
dem Pegel und die oberhalb der Taste befindliche ON
Leuchtdiode leuchtet. Durch nochmaliges Drücken der
Taste OUTPUT wird der Tracking Generator wieder aus-
geschaltet.
Das sinusförmige Ausgangssignal steht an der N-
Buchse mit einer Quellimpedanz von 50 Ohm zur Ver-
fügung. Die Frequenz des Sinussignals ist immer
gleich der "Empfangsfrequenz" des Spektrum-
analysators; d.h. es handelt sich um einen Mitlauf-
generator.
PROBE POWER
29
(29) PROBE POWER
Die Klinkensteckerbuchse PROBE POWER hat einen
Durchmesser von 2,5 mm und darf nur zur Stromversor-
gung der Nahfeldsonden HZ 530 benutzt werden. Am
Innenanschluss liegt eine Gleichspannung von +6 V ge-
gen den Außenanschluss, der mit dem Messbezugspo-
tenzial (PE) verbunden ist und mit max. 100 mA belastet
werden darf.
Änderungen vorbehalten
INPUT 50
Push Long
+
ON
25
-
PHONE
VOL
.
VDC
48MHz
max.
-30 dBm
+10dBm
27
25
26
I n s t r u m e n t s

Erste Messungen

Einstellungen:

Bevor ein unbekanntes Signal an den Messeingangs ange-
legt wird, sollte geprüft werden, dass das Signal keinen
Gleichspannungsanteil von > ± 25 V aufweist und die maxi-
male Amplitude des zu untersuchenden Signals kleiner als
+10 dBm ist.
ATTN. (Eingangsdämpfung):
Damit das Eingangsteil nicht überlastet wird, sollte der Ab-
schwächer vor dem Anlegen des Signals zunächst auf 40dB
geschaltet sein (40dB LED leuchtet).
ΙΙ
ΙΙ
CAT
CAT

Frequenzeinstellung:

CENTER FREQ. auf 500 MHz (C500MHz) einstellen und ei-
nen SPAN von 1000 MHz (S1000MHz) wählen.

Vertikalskalierung:

Die vertikale Skalierung sollte 10dB/div. betragen, damit der
größte Anzeigebereich vorliegt; die 5dB/DIV.-LED darf dann
nicht leuchten.
RBW (Auflösungsbandbreite):
Es sollte zu Anfang einer Messung das 1000 kHz-Filter ein-
geschaltet und das Videofilter (VBW) ausgeschaltet sein.
Ist kein Signal und nur die Frequenzbasislinie (Rauschband)
sichtbar, kann die Eingangsdämpfung schrittweise verringert
werden, um die Anzeige niedrigerer Signalpegel zu ermögli-
chen. Verschiebt sich dabei die Frequenzbasislinie (Rausch-
band) nach oben, ist dies ein mögliches Indiz für eine außer-
halb des Frequenzbereichs befindliche Spektrallinie mit zu
hoher Amplitude.
Die Einstellung des Abschwächers muss sich nach dem
größten am Messeingang (INPUT) anliegenden Signal rich-
ten, also nicht nach "Zero-Peak". Die optimale Aussteuerung
des Gerätes ist dann gegeben, wenn das größte Signal (Fre-
quenzbereich "0 Hz" - 1000 MHz) bis an die oberste Raster-
linie (Referenzlinie) heranreicht, diese jedoch nicht über-
schreitet. Im Falle einer Überschreitung muss zusätzliche
Eingangsdämpfung eingeschaltet werden bzw. ist ein exter-
nes Dämpfungsglied geeigneter Dämpfung und Leistung
zu verwenden.
Messungen im Full-SPAN (S1000MHz) sind in aller Regel
nur als Übersichtsmessungen sinnvoll. Eine genaue Analy-
se ist nur mit verringertem SPAN möglich. Hierzu muss zu-
vor das interessierende Signal über eine Veränderung der
Mittenfrequenz (CENTER FREQ.) zuerst in die Bild-schirm-
mitte gebracht werden und danach kann der SPAN redu-
ziert werden.
Anschließend kann die Auflösungsbandbreite (RBW) ver-
ringert und gegebenenfalls das Videofilter eingeschaltet
werden. Der Warnhinweis "uncal" darf nicht eingeblendet
sein, da sonst Messfehler zu befürchten sind.

Messwerte ablesen:

Um die Messwerte zahlenmäßig zu erfassen, besteht
der einfachste Weg in der Benutzung des Markers.
Hierzu wird der Marker mit dem Drehknopf (bei leuch-
tender MARKER LED) auf die interessierende Signal-
spitze gesetzt und die für Frequenz und Pegel ange-
zeigten Markerwerte abgelesen. Bei der Anzeige des
Pegelwertes werden der Referenzpegel (REF.-LEVEL)
und die Eingangsabschwächung (ATTN) automatisch
berücksichtigt.
Erste Messungen
17

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
loading

Diese Anleitung auch für:

Hm5014-2

Inhaltsverzeichnis