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Vorhersehbare Fehlanwendung; Restrisiken; Individuelle Schutzvorrichtungen (Psa) - Grove 04414162 Bedienungs- Und Wartungsanleitung

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BEDIENUNGS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Mobile Fettsprüh-Einheit

2.3 VORHERSEHBARE FEHLANWENDUNG

Folgende, in der Praxis häufig vorkommende Fehlanwendungen sind unzulässig und zu vermeiden:
Verwendung der Sprühpistole oder Lanzen als Hebel, Hammer oder Stütze,
Abknicken, Quetschen, Überfahren oder scharfes Abwinkeln von Fett- oder Luftschläuchen,
Sprühen auf heisse oder glühende Oberflächen → Brand- und Rauchgefahr,
Sprühen in unmittelbarer Nähe von offenen Flammen, Funken oder Zündquellen,
Sprühen bei laufendem Betrieb mit hohem Seiltempo, ohne dass der Kran gesichert ist,
Arbeiten an der Maschine bei unzureichender Beleuchtung oder schlechten
Sichtverhältnissen,
Ausbau von Komponenten (Lanze, Sprühkopf, Schläuche, Armaturen) unter Druck,
Umgehen, Überbrücken oder Stilllegen von Sicherheitseinrichtungen (z. B. Sicherheits-
Luftkupplungen).
Der Betreiber hat durch geeignete Unterweisungen, Arbeitsanweisungen und Aufsicht sicherzustellen,
dass solche Fehlanwendungen vermieden werden.

2.4 RESTRISIKEN

Trotz sorgfältiger Konstruktion, Auswahl von Bauteilen und Einhaltung der Normen verbleiben bei einem
Hochdruck-Fettsystem gewisse Restrisiken:
Leckagen:
Durch Verschleiss, Alterung oder mechanische Beschädigung können Fett- oder
o
Luftleckagen auftreten.
Konsequenz: Rutschgefahr, Verschmutzung, Gefahr des Hautkontaktes mit dem Medium.
o
Fettnebel / Aerosole:
Beim Sprühen können Aerosole entstehen, insbesondere bei hoher Luftmenge und
o
geringem Fettfluss.
Konsequenz: Einatmen von Fettnebel, Reizung der Atemwege, Verschmutzung der
o
Umgebung.
Stolpergefahren durch Schläuche:
Ausgelegte Schläuche liegen im Arbeitsbereich und können Stolperstellen bilden.
o
Konsequenz: Sturzgefahr für das Bedien- oder Servicepersonal.
o
Quetsch- und Einzug Gefahr:
Bei Arbeiten in der Nähe von Seilen und bewegten Maschinenteilen besteht Quetsch- und
o
Einzug Gefahr.
Konsequenz: Verletzungen an Händen, Armen oder Körper beim unbeabsichtigten
o
Anlaufen der Maschine.
Diese Restrisiken müssen durch:
konsequente Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA),
regelmässige Inspektion von Schläuchen, Kupplungen und Lanzen,
eine sichere Arbeitsorganisation (z. B. Schlauchführung, Absperrung des Arbeitsbereichs),
Einhalten der Sicherheitshinweise dieser Anleitung
so weit wie möglich reduziert werden.

2.5 INDIVIDUELLE SCHUTZVORRICHTUNGEN (PSA)

Manitowoc Crane Group Germany GmbH, Industriegelände West, DE-26389 Wilhelmshaven
www.manitowoc.com
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