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Montage
4.3 Montage der Naben
Wir empfehlen, Bohrungen, Welle, Nut und Passfeder vor der Montage auf Maßhaltigkeit zu
prüfen.
In explosionsgefährdeten Bereichen Zündgefahr beachten!
Bei der Montage ist darauf zu achten, dass das E-Maß (siehe Tabelle 1 und 2) eingehalten
!
wird, damit der Zahnkranz im Einsatz axial beweglich bleibt.
Bei Nichtbeachtung kann die Kupplung beschädigt werden.
Entfernen Sie die Halbschalen vom Nabengrundkörper.
Stecken Sie die Nabengrundkörper mit dem Zahnkranz zusammen.
Montieren Sie die zusammengesteckte Einheit mit den Halbschalen und den Klemmschrauben auf die Wel-
lenenden der An- und Abtriebsmaschine.
Drehen Sie die Klemmschrauben soweit handfest ein, dass die Naben und Halbschalen an der Welle anlie-
gen.
Verschieben Sie die Naben in axialer Richtung, bis das E-Maß erreicht ist.
Sichern Sie die Naben durch wechselseitiges Anziehen der Klemmschrauben. Ziehen Sie die Schrauben mit
einem geeigneten Drehmomentschlüssel auf die in Tabelle 1 und 2 angegebenen Anziehdrehmomente T
Sind die Wellendurchmesser mit eingelegter Passfeder kleiner als das d
1 und 2) des Zahnkranzes, können ein oder auch beide Wellenenden in den Zahnkranz hin-
einragen.
Bei Einsatz im Ex-Bereich sind alle Schraubenverbindungen zusätzlich gegen Selbstlockern
zu sichern, z. B. Verkleben mit Loctite (mittelfest).
Naben ohne Passfedernut dürfen nur in der Kategorie 3 eingesetzt werden.
4.4 Verlagerungen - Ausrichten der Kupplungen
Die in Tabelle 3 und 4 aufgeführten Verlagerungswerte bieten Sicherheit, um äußere Einflüsse wie z. B. Wär-
meausdehnungen oder Fundamentabsenkungen auszugleichen.
Um eine lange Lebensdauer der Kupplung sicherzustellen und Gefahren beim Einsatz in
!
Ex-Bereichen zu vermeiden, müssen die Wellenenden genau ausgerichtet werden.
Halten Sie unbedingt die vorgegebenen Verlagerungswerte (siehe Tabelle 3 und 4) ein. Bei
Überschreitung der Werte wird die Kupplung beschädigt.
Je genauer die Kupplung ausgerichtet wird, umso höher ist ihre Lebensdauer.
Bei Einsatz im Ex-Bereich für die Explosionsgruppe IIC (Kennzeichnung II 2GD c IIC T X)
sind nur die halben Verlagerungswerte (siehe Tabelle 3 und 4) zulässig.
Beachten Sie:
Die in Tabelle 3 und 4 angegebenen Verlagerungswerte sind Maximalwerte, die nicht gleichzeitig auftreten
dürfen. Bei gleichzeitigem Auftreten von Radial- und Winkelversatz dürfen die zulässigen Verlagerungswerte
nur anteilig genutzt werden (siehe Bild 7).
Kontrollieren Sie mit Messuhr, Lineal oder Fühlerlehre, ob die zulässigen Verlagerungswerte aus Tabelle 3
und 4 eingehalten werden.
Schutzvermerk ISO 16016
beachten.
ROTEX
Betriebs-/Montageanleitung
Bauart A-H
Gezeichnet:
24.05.2017 Pz/At
Geprüft:
24.05.2017 Pz
®
Ersatz für:
Ersetzt durch:
KTR-N
40226 DE
Blatt:
9 von 19
Ausgabe:
4
-Maß (siehe Tabelle
H
KTR-N vom 15.05.2017
an.
A