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Grundig R 1000/ GB Serviceanleitung Seite 3

III. Arbeitspunkteinstellung
des NF-Verstärkers
(nur bei R 1000)
Das Einschalten
des Gerätes solite mögIiChst nur mit vor-
geprüfter und eingestellter Endstufe erfolgen. 1m anderen
Fall müssen die Einstellregler
R 254 R 257 für den Ruhe-
strom auf Linksanschlag gebracht werden. Lautstärkeregler
auf Null
stellen.
Netzspannung
mit Regeltrafo langsam auf Sollwert steigern.
Die Leistungsaufnahme soll unter 20 W bleiben.
Kühlflächentemperatur
20 0—25oc Verstärker
nicht aus-
steuern.
Ausgänge nicht belasten.
Zwischen A und B bei beiden Kanälen eine Spannung
von
10 mv +20
—100/0 einsteilen
(R 254/R 257) Ruhestrom
ca.
22 mA.
IV. Einstellen
der Abstimmspannung
UKW und Feststationstaste
„U" einschalten.
Drehko
eindrehen,
AFC aus
R 502 auf Linksanschlag
An U 1 mit R 204 30V ± 100 mv einsteilen
(R149 bei T 1000)
an U 2 mit Fußpunktwiderstand
R 20 2,7V ± 50 mV ein-
stellen
V. FM-HF-ZF-Abgleich
Vor Beginn der Abgleicharbeiten Sind die beiden Einstell-
regler R 55 und R 63 auf Linksanschlag zu stellen. Das
Wobbeln
über UKW setzt ein nach Sicht voreingestelltes
Mischteil und vorabgeglichene ZF-Kreise voraus. Wobbler-
einspeisung symmetrisch (300Q) Oder koaxial (75Q) an
Antennenbuchse.
Hochohmiges Zeigerinstrument
mit mittlerem
Nullpunkt
(UV 5) an die Punkte V und V legen.Wobbelsender auf
± 400 kHz Hub schalten.
Eingangsspannung:
kleinstmöglich
Sichtgerätmit NF-Tastkopfüber 47kQ an Punkt V
schließen.
Tuner
auf UKW und
„U"
schalten,
AFC und
Muting
aus.
Bei allen Abgleichvorgängenist das Chassis von unten her
abzuschirmen.
Skalenzeiger auf 88 MHz
Wobbler auf 88 MHz Mittenfrequenz.
Primärkreis @ dex Demodulators v erstimmen. ZF-Kurve
mit Oszillatorkern u,) auf Mitte stellen.Nun Kreise@ @
und @ auf Maximum und Symmetrie abgleidlen.Wenn
nötig,mitOszillatorkern @ ZF-Kurve n ochmals auf Mitte
stellen.
Antennenkreis @ und Zwischenkreis
auf Maximum
einstellen.
Kernstellungen:
inneres Maximum
c
äuBeres M aximumd und@
Demodulatorabgleidt
Wobbelsender
auf
88 MHz
Mittenfrequenz,
jedoch
mit
± 70 kHz Hub, fmod = 1 kHz,
200 yv.
Kreis @ aufNF-Maximum
undKreis @ aufNulldurchgang
wechselweise
mehrmals
wiederholend
einstellen.
Gege-
benenfalls Kreis@ aufKlirrfaktorminimum
undKreis@
auf Nulldurchgang ebenfalls wechselweise mehrmals wie-
derholend
einstellen.
Kernstellung: inneres Maximum
Skalenzeiger auf 106 MHz
Wobbelsender
auf 106 MHz Mittenfrequenz.
HochOhmiges
Zeigerinstrument an die Punkte V und
legen.Mit Osz.-Trimmer (D mittlerenNullpunkt einstellen.
Nun
Antennenkreistrimmer
und
Zwischenkreistrimmer
@auf Maximum abgleichen.
Der Oszillator-
und HF-Kreis-AbgIeich
ist wechselweise
zu
wiederholen,
bis keine Verbesserung
mehr möglich ist. Der
Abgleich ist bei 106 MHz zu beenden.
Kernste(lungen:
inneres Maximum.
VI. Einstellen
der Eckfrequenz
87,4 MHz
Drehko
eindrehen,
Meßsender
auf 87,4 MHz, R 502 nach
rechts drehen,
bis eingestellte
Frequenz
mit Meßsender-
frequenz übereinstimmt.
VII. Abgleich der Feldstärkeanzeige
(FM)
Sender
mit
± 40 kHz Hub (fmod =
1 kHz) an Antennen-
buchse. Ue = 1 mV an 300 Q
f
106 MHz
Mit R 34 vorletztes
LED zum Leuchten bringen.
Stichprobe:
Bei 30 mV darf Ietzte LED nicht leuchten.
VIII. Decoderabgleich
Gerät auf UKW, Stereo, Senderpegel 200 PV/300 Q,
ceiver
bzw. Tuner
exakt
abstimmen,
AFC ein.
a) Abglelch der19-kHz-Kreise
09228-647.22@und
09223-648.22 @
Oszillograph
über Tastkopf an
Sender
mit
1 kHz
„Stereo"
und
7.5 kHz
Pilothub
mo-
dulieren.
Kreis@und@aufMaximum.
Kernstellungen:
äußeres Maximum
b) Abglei&l des38.kHz-Kreises
09223-649.22@
OszillographüberTastkopfan V
Kreis@auf Maximum
Kernstellung:
äußeres Maximum
Abglelch desSeitenbandkreises
09223-650.22@
c)
Oszillograph
über Tastkopf an
Kreis@ aufmaximale S eitenbänder undscharfe Schnitt-
punkte abgleichen.
Kernstellung:
åußeres Maximum
d)
Abgleich Pilotphase
Mit Kreis@ auf maximale NF-Ausgangsspannung
kor-
rigieren.
e)
Einstellen
der Pilotschwelle
R 63
Sender mit 200 Hz Kennmodulation
und 3,75 kHz (= 5%)
Pilothub.
HF-PegeI 200 gV/300 Q. R 63 vom
rechten Anschlag
langsam nach links drehen bis Stereo-LED aufleuchtet.
Abgleich der Oberspredldämpfung R 91, 93
f)
Stereocoder
7,5 kHz Pilothub, I kHz, Taste „R" drücken,
NF-VoItmeter
über
15 kHz-TiefpaB
an linken
NF-Aus-
gang und mit R91/R93 auf Minimum einstellen. Taste
„L" drücken und am rechten NF-Ausgang messen; evtl.
R 91/R 93 korrigieren.
Für I kHz mug sich eine Ubersprechdämpfung
von ca.
40 dB ergeben.
Einstellen
der HF-StereosdtaItschwelle
g)
Sender mit 6—7,5 kHz Pilothub
Pegel 20 gV/300 Q. Gerät exakt abstimmen,
AFC
ein
R 55 vom redlten
langsam
nach
links
drehen,
bis Stereo-LED
aufleuchtet.
HF-PegeI um ca. 20 dB absenken,
LED
muß verlöschen.
AM-ZF-Abgleich
Der ZF-AbgIeich
soil mit kleinstmöglicher
Spannung
vor-
genommen werden.
Wobbelsender anV, Sichtgerät a nV.
Die Mittenfrequenz Wird durch das Keramikfilter bestimmt.
Kreise
und
auf Maximum und Symmetrie
abgleichen.
Kernstellungen:
äußeres Maximum.
X. AM-Oszillator-
und Vorkreisabgleich
Empfind-
Bereich
Frequenz
lichkeit
Oszil
ator
Vorkreis
Zeigerstellung
O Maximum
@ Maximum
17
160 kHz
LW
290 kHz
@ Maximum
10
O Maximum
O Maximum
8
560 kHz
@ Maximum
@ Maximum
1450 kHz
15
XI. Abgleidl
der Abstimmanzeige
(AM)
Bei ca. I MHz und 500 mV Senderausgangsspannung
(fmod = 1 kHz, m
30%) mit R 37 Ietzte LED gerade zum
Verlöschen
bringen.
XII. Prüfung des NF-Verstärkers (nur bei R 1000)
Soweit nicht anders gefordert, gelten bei den einzelnen
Prüfungen folgende Bedingungen:
MeBeingang :
TB
Linear
Contourschalter:
Bag- u. Höhenregler:
Mittelstellung
Mittelstellung
Balance-Regler
Lautstärkeregler:
voll
auf
Beide Kanäle parallel betreiben.
Abschlußwiderstände:
4 Q ± 0,5%, 8 Q ± 0.50/0
220 v ± 1% (240 v ±
— GB)
Netzspannung:
Ausgangsleistung / Kurzschlußautomatlk
a)
220 V ± 10/0(240 V ± 1% — GB)
Netzspannung:
Meßfrequenz:
1 kHz
Lastwiderstände:
4 Q ± 0,50/0
PA
2 x 35 w = 2 x 11.8 V bei
LS 1 Oder
LS 2:
Kges =
8 Q ± 0.50/0
Lastwiderstände:
PA
2
W
2 x 15 V bei
bzw. LS 1
und
LS 2.
b)
Kurzsdllußautomatik
Meßfrequenz
I kHz einspeisen.
Pegel so einstellen, daß an 4 Q 7,5Veff 4 21,2Vss ge-
messen
werden.
Auf dem Osziltographenschirm
muß ein I kHz Sinus
sichtbar sein. Den zu prüfenden Kanal nun mit I Q ab-
schlieBen.
Der Sinus muß deutlich
sichtbar
oben
und unten ab-
kappen (Oszillogramm
ca. 10 Vss).
Prüfung mit anderem Kanal wiederholen.
c)
Klirrfaktoren
MeBfrequenz:
40 Hz, 1 kHz, 12,5 kHz
Kges 0.20/0 für2x35W
2 x 11,8V an 4 Q
Oder
LS 2
für2x28W
42
x 15 V an 8 Qbzw.
Kges
LSI
und
LS2
Spiegel•
Oszillatorspan•
selektion
nun
an Punkt 4
Bemerkungen
440
Wechselseitig
L und C abgleidlen,
mit C-Ab•
beenden.
L-Seite: Zeigeranschlag
auf O-Punkt-Markierung.
97 mV
Kernstellungen:
Äußeres Maximum
6 dB
66 mV
Achtung: Oszillator-
und Vorkreisleitung
83 mV
getrennt
zu verlegen'
60
Leistungsbandbrelte
d)
MeBfrequenz 10 Hz ... 80 kHz
Ausgangsleistung 2 x 17,5 W
EingangsempfindIW1keit
e)
Meßfrequenz 1 kHz für35W
11,8 V an 4 Q
145 mV
TA magn.:
1,8 mV
f)
Eingangswiderstand
Me3frequenz
I kHz
Generatorinnenwiderstand
< 10 kQ
TB:
Bezugspegel O dB
Durch Vorschalten
von Rv 330 kQ Pegelab-
fall
max.
4 dB
Generatorinnenwiderstand
< I kQ
TA magn.:
Bezugspegel O dB.
Durch Vorschalten
von Rv 47 kQ Pegelab-
fall 5,3—7 dB.
g)
Maximale
Eingangsspannungen
Lautstärke soweit zurückdrehen, daß eine Obersteue-
rung der Endstufe vermieden wird.
Meßfrequenz
1 kHz
— 6 VeffbeiKges$10/0
TA magn.:
70 mVeff bei Kges
10/0
h)
Frequenzgang
Meßfrequenzen 40 Hz, I kHz, 12,5 kHz. 16 kHz
Maximale
Abweichung von „Linear"
± 1,5 dB
Die Stellungen
der Klangregler
dürfen
bei linearem
Frequenzgang
nicht
mehr
als 200 von
der
mechani-
sdlen
Mitte
abweichen.
TA magn.-Entzerrung
i)
Gerät auf TA magm schalten
Frequenzgang
Linear einstellen
Bezugsfrequenz
I kHz = O dB
Toleranz
± 2 dB
4 kHz
40
Hz
250
Hz
1 kHz
db
± 16,5dB
+5,5 dB
—6 dB
—17 dB
O dB
ausgangsseitig
nicht über-
Verstärker
eingangs-
und
Steu ern!
Sind
16 kHz
loading

Diese Anleitung auch für:

T 1000 /gb