Inhaltszusammenfassung für Pilz PSEN rd1.2 F-FOV LR
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PSEN rd1.2 F-FOV LR Bedienungsanleitung-1006765-DE-03 Sensorik PSEN...
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Formulierung dieses Dokuments gewählt. Es wird versichert, dass alle Personen diskriminierungsfrei und gleichberechtigt betrachtet werden. Alle Rechte an dieser Dokumentation sind der Pilz GmbH & Co. KG vorbehalten. Kopien für den innerbetrieblichen Bedarf des Benutzers dürfen angefertigt werden. Hinweise und An- regungen zur Verbesserung dieser Dokumentation nehmen wir gerne entgegen.
Glossar der verwendeten Begriffe Aktivierter Ausgang (ON-state) Ausgang, der von OFF-state zu ON-state wechselt. Deaktivierter Ausgang (OFF-state) Ausgang, der von ON-state zu OFF-state wechselt. Erfassungsabstand x Tiefe des für den Erfassungsbereich x konfigurierten Sichtfelds. Erfassungsbereich x Teil des Sichtfelds des Sensors. Der Erfassungsbereich 1 ist der dem Sensor am nächsten gelegene Bereich.
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Glossar der verwendeten Begriffe Neigung Drehung des Sensors um die x-Achse. Die Neigung des Sensors ist definiert als Winkel zwischen zwei Linien, von denen eine senkrecht zum Sensor und die andere parallel zum Boden verläuft. OSSD Output Signal Switching Device Radar Cross Section.
Bedienungsanleitung PSEN rd1.2 JUN 2024 Online als PDF Sensoren mit Reichweite 9 m systems DE-1006765-03 Die PDF-Datei kann über die (diese Anleitung) Website www.pilz.com/manuals heruntergeladen werden Bedienungsanleitung – Bedienungsanleitung PSEN rd1.2 JUN 2024 Online als PDF Sensoren mit Reichweite 5 m systems DE-1005736-07 Die PDF-Datei kann über die...
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1. Diese Anleitung 1.1.4 Updates der Betriebsanleitung Zeitpunkt der Ver- Kennung Hardware-Version Firmware-Version Updates öffentlichung JUN 2024 Bedienungsanleitung Auswerteeinheiten: Auswerteeinheiten: Beispiele für Ketten aktualisiert PSEN rd1.2 systems Typ A: 2.2 Typ A: 2.0 Weitere kleinere Änderungen DE-1006765-03 Typ B: 2.4 Typ B: 2.0 Sensoren: 2.2 Sensoren: PSEN...
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1. Diese Anleitung Zeitpunkt der Ver- Kennung Hardware-Version Firmware-Version Updates öffentlichung SEP 2022 Bedienungsanleitung PSEN rd1.x I/O PSEN rd1.x I/O Sicherheitsmodi umbenannt [„Always restart pre- PSEN rd1.2 systems PN und PSEN PN und PSEN vention“ > „Always-on restart prevention“ (Immer DE-1005736-04 rd1.x I/O: 2.1 rd1.x I/O: 1.6.0...
2. SICHERHEIT 2.1 Sicherheitsinformationen 2.1.1 SICHERHEITSHINWEISE Nachstehend sind die in diesem Dokument verwendeten Sicherheitshinweise für den Benutzer und das Gerät aufgeführt: WARNUNG! Weist auf eine Gefährdungssituation hin, die, wenn sie nicht vermieden wird, zum Tod oder zu schwersten Verletzungen führen kann. HINWEIS: Weist auf Verpflichtungen hin, bei deren Nichteinhaltung Schäden am Gerät möglich sind.
2. Sicherheit Sicherheitsniveaus der für die gesamte Anlage/Maschine geforderten Sicherheitsfunktionen ist jede Sicherheitsfunktion einzeln zu betrachten. 2.1.5 BESTIMMUNGSGEMÄßE VERWENDUNG PSEN rd1.2 systems ist ein Erfassungssystem für den menschlichen Körper, das nach IEC/EN 62061 für SIL 2, nach EN ISO 13849-1 für PL d und nach IEC TS 62998-1 für Performance-Klasse D zertifiziert ist. Es erfüllt folgende Sicherheitsfunktionen: Zugangserfassung: WARNUNG! Die Sicherheitsfunktionen schließen einander aus: Wenn die Erfassung eines...
2. Sicherheit PSEN rd1.2 systems kann in Kombination mit anderen Mitteln zur Risikominderung für die Sicherheitsfunktionen von Anwendungen verwendet werden, die einen höheren Grad der Risikominderung erfordern. 2.1.6 UNSACHGEMÄßE VERWENDUNG Insbesondere gilt Folgendes als unsachgemäße Verwendung: jede technische oder elektrische Veränderung bzw. jede Veränderung der Bauteile des Produkts die Verwendung des Produkts außerhalb der in diesem Dokument beschriebenen Bereiche die Verwendung des Produkts unter Missachtung der vorgeschriebenen technischen Daten, siehe "Technische Daten"...
2. Sicherheit 2.1.11 EINSCHRÄNKUNGEN Wenn die Option Erfassung statischer Objekte deaktiviert ist, erfasst das System keine völlig unbeweglichen Personen, die nicht atmen, oder unbewegliche Objekte im Gefahrenbereich. Das System bietet keinen Schutz vor Teilen, die von der Maschine weggeschleudert werden, vor Strahlungen und vor herabfallenden Objekten.
2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) 2014/53/EU (RED - Funkanlagen) Die vollständige EG-Konformitätserklärung ist über die Website www.pilz.com/manuals abrufbar. Bevollmächtigter: Norbert Fröhlich, Pilz GmbH & Co. KG, Felix-Wankel-Str. 2, 73760 Ostfildern, Deutschland 2.2.3 UKCA Dieses Produkt/diese Produkte entspricht/entsprechen den folgenden Rechtsvorschriften des Vereinigten Königreichs:...
2. Sicherheit Vertreter: Pilz Automation Technology, Pilz House, Little Colliers Field, Corby, Northamptonshire, NN18 8TJ United Kingdom, E-Mail: mail@pilz.co.uk. 2.2.4 SONSTIGE KONFORMITÄTSBESCHEINIGUNGEN UND NATIONALE KONFIGURATIONEN Für eine vollständige und aktuelle Auflistung der Konformitätsbescheinigungen für die Produkte und der nationalen Konfigurationen siehe das Dokument National configuration addendum. Die PDF-Datei kann von der Website www.pilz.com/manuals heruntergeladen werden.
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems 3.1.3 Hauptkomponenten PSEN rd1.2 systems besteht aus einer Auswerteeinheit und bis zu sechs Sensoren. Mithilfe des PSEN rd1 Configurators kann die Funktion des Systems konfiguriert und geprüft werden. 3.1.4 Kompatibilität von Auswerteeinheit und Sensoren Nachstehend sind die Modelle und Typen der Auswerteeinheit und der Sensoren mit den entsprechenden Kompatibilitäten angegeben.
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems empfangen (z. B. dynamische Änderung der Konfiguration). Für weitere Informationen siehe "Feldbuskommunikation (PROFIsafe)" auf Seite 31 oder siehe "Feldbuskommunikation (Safety over EtherCAT® – FSoE)" auf Seite 33. einen Ethernet-Anschluss, der die ungesicherte Kommunikation über eine MODBUS-Schnittstelle ermöglicht (siehe "MODBUS-Kommunikation"...
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems 3.2.3 Funktionen Die Auswerteeinheit führt die folgenden Funktionen aus: Sie sammelt die Informationen von allen Sensoren über CAN-Bus. Sie vergleicht die Position der erfassten Bewegung mit den eingestellten Werten. Sie deaktiviert den gewählten Sicherheitsausgang, wenn mindestens ein Sensor im Erfassungsbereich eine Bewegung feststellt.
I/O rd1.x I/O M1 Zustands-LED für die Hardwarefunktionen des sekundären Mikrocontrollers: orange, langsam blinkend: normales Verhalten andere Zustände:Pilz kontaktieren M2 Zustands-LED für die Hardwarefunktionen des primären Mikrocontrollers: aus: normales Verhalten rot, Dauerlicht:Pilz kontaktieren Feldbusanschluss Nr. 1 mit LEDs (PROFIsafe oder EtherCAT® IN) Feldbusanschluss Nr.
Teil Beschreibung M1 Zustands-LED für die Hardwarefunktionen des sekundären Mikrocontrollers: orange, langsam blinkend: normales Verhalten andere Zustände:Pilz kontaktieren M2 Zustands-LED für die Hardwarefunktionen des primären Mikrocontrollers: aus: normales Verhalten rot, Dauerlicht:Pilz kontaktieren Feldbusanschluss Nr. 1 mit LEDs (PROFIsafe oder EtherCAT® IN) Feldbusanschluss Nr.
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems Zustand Bedeutung Grün, Dauerlicht Normales Verhalten Grün blinkend oder Pilz kontaktieren Normales Verhalten Pilz kontaktieren Gelb, Dauerlicht oder blinkend F3 (nicht verwendet) In INIT Grün blinkend Im Vor-Betrieb Grün, einmaliges Im sicheren Betrieb Blinken Grün, Dauerlicht...
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems Dynamischer Konfigurationswechsel: zusätzliche sicherheitsrelevante Funktion, die es der Auswerteeinheit ermöglicht, eine bestimmte dynamische Konfiguration auszuwählen. Gesteuert über Feldbus (falls verfügbar): zusätzliche sicherheitsrelevante Funktion zur Überwachung des Zustands der Eingänge mittels Feldbuskommunikation. Beispielsweise kann an den Eingang unter Einhaltung der elektrischen Spezifikationen eine allgemeine BWS angeschlossen werden.
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems 3.4 Ausgänge der Auswerteeinheit 3.4.1 Ausgänge Das System verfügt über vier OSSD-Digitalausgänge mit Kurzschlussschutz, die einzeln (nicht sicher) oder programmiert als zweikanalige Sicherheitsausgänge (sicher) verwendet werden können, um das Sicherheitsniveau des Systems zu gewährleisten. Ein Ausgang wird aktiviert, wenn er von OFF-state zu ON-state wechselt, und deaktiviert, wenn er von ON-state zu OFF-state wechselt.
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems entsprechenden Eingang empfangen wird oder wenn ein Systemausfall auftritt. Der gewählte Ausgang bleibt mindestens 100 ms im OFF-state. Info: Wenn ein OSSD als Erfassungssignalgruppe 1 oder Erfassungssignalgruppe 2 konfiguriert ist, wird diesem automatisch ein zweites OSSD zugeordnet, um ein sicheres Signal bereitzustellen. Jeder Zustand des Ausgangs kann mittels Feldbuskommunikation (falls verfügbar) wiederhergestellt werden.
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems 3.4.5 Ausgangskonfigurationen Dem Monteur des Systems obliegt die Entscheidung, wie das System konfiguriert werden soll: zwei zweikanalige Sicherheitsausgänge (z. B. Erfassungssignal 1 und Erfassungssignal 2, normalerweise Alarm- und Warnsignal) ein zweikanaliger Sicherheitsausgang (z. B. Erfassungssignal 1) und zwei einkanalige Ausgänge (z. B. Systemdiagnosesignal und Feedbacksignal Muting-Aktivierung) jeder Ausgang als Einzelausgang (z.
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems 3.4.7 OSSD-Diagnoseprüfungen Standardmäßig ist die OSSD-Diagnoseprüfung (z. B. auf Kurzschlüsse) deaktiviert. Diese Prüfung kann über den PSEN rd1 Configurator aktiviert werden (Einstellungen > Digitaleingang/-ausgang). Wenn die Prüfung aktiviert ist, überwacht die Auswerteeinheit Folgendes: Kurzschlüsse zwischen OSSDs 24-V-Kurzschlüsse offene Stromkreise (nur Aktivierungen auf Anfrage, d. h., wenn die Sicherheitsfunktion während des Übergangs von 24 V auf GND aktiviert wird)
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems Winkelabdeckung (horizontal) In den ersten 5 m von 10° bis 100° Im Bereich zwischen 5 und 9 m von 10° bis 40° Winkelabdeckung (vertikal) 20° mit 2,5° Verschiebung nach unten RCS-Grenzwert RCS-Grenzwert für jeden Erfassungsbereich eines jeden Sensors 3.5.2 Funktionen Die Sensoren erfüllen folgende Funktionen: Sie erfassen Bewegungen innerhalb ihres jeweiligen Sichtfeldes.
Sicherheitsprotokolle (TLS) geschützt. 3.6.3 Authentifizierung Der Configurator kann kostenlos über die Website www.pilz.com/manuals heruntergeladen werden. Es sind verschiedene Rollen verfügbar. Die Administratorrolle ist für die Benutzerverwaltung verantwortlich. Alle Passwörter können über den Configurator vergeben werden und werden in der Auswerteeinheit gespeichert.
Wiederherstellung über SD (falls verfügbar) Technischer Kundendienst und Wartung Debugging und statistische Informationen Info *: Der Service-Benutzer kann vom Administrator aktiviert/deaktiviert werden. Da nur Pilz-Techniker als Service-Benutzer zugelassen sind, ist der Service-Benutzer durch einen Aktivierungscode geschützt. 3.6.5 Hauptmenü Seite Funktion Dashboard Anzeige der wichtigsten Informationen zu dem konfigurierten System.
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems Seite Funktion Admin Konfiguration und Verwaltung der Benutzer. Aktivierung von Sicherung und Wiederherstellung über SD. Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Konfiguration, Anzeige und Änderung der Netzwerkparameter (falls verfügbar). Konfiguration, Anzeige und Änderung der MODBUS-Parameter (falls verfügbar). Konfiguration, Anzeige und Änderung der Feldbusparameter (falls verfügbar).
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems Das Verhalten der Eingangsdaten von der PLC, wenn mindestens ein Digitaleingang oder OSSD als Gesteuert über Feldbus konfiguriert ist, ist nachstehend beschrieben: Bedingung Eingangsdaten von der PLC Systemverhalten IOPS (Zustand PLC-Provider) = der letzte gültige Wert der das System arbeitet im Normalbetrieb Eingangsvariable wird beibehalten weiter...
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems Richtung der Datentyp Beschreibung Kommunikation Nicht sicher DIAGNOSTIC DATA von der Auswerteeinheit Auswerteeinheit: interner Zustand mit ausführlicher Beschreibung des Fehlerzustands Sensor: interner Zustand mit ausführlicher Beschreibung des Fehlerzustands Nicht sicher SYSTEM STATUS AND TARGET DATA von der Auswerteeinheit 3.8 Feldbuskommunikation (Safety over EtherCAT®...
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems Richtung der Datentyp Beschreibung Kommunikation Sicher SYSTEM STATUS DATA von der Auswerteeinheit Auswerteeinheit: interner Zustand Zustand eines jeden der vier OSSDs Zustand eines jeden einkanaligen und zweikanaligen Eingangs Sensor: Zustand eines jeden Erfassungsbereichs (Zielobjekt erfasst oder nicht erfasst) oder Fehlerzustand Zustand von Erfassung statischer Objekte für jeden Erfassungsbereich...
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems 3.9.3 Datenaustausch über MODBUS In der nachstehenden Tabelle sind die Daten beschrieben, die mithilfe der MODBUS-Kommunikation ausgetauscht werden: Richtung der Datentyp Beschreibung Kommunikation Nicht sicher SYSTEM STATUS DATA von der Auswerteeinheit Auswerteeinheit: interner Zustand Zustand eines jeden der vier OSSDs Zustand eines jeden einkanaligen und zweikanaligen Eingangs Versionsinformation...
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems 3.10.2 Dynamische Systemkonfiguration PSEN rd1.2 systems ermöglicht die Echtzeiteinstellung der wichtigsten Systemparameter und stellt Tools für den dynamischen Wechsel zwischen den verschiedenen voreingestellten Konfigurationen bereit. Mithilfe des PSEN rd1 Configurators können nach dem Festlegen der ersten Systemkonfiguration (Standardkonfiguration) alternative Einstellungssätze für die dynamische Neukonfiguration des Überwachungsbereichs in Echtzeit festgelegt werden.
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3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems Fall 1 Der erste Digitaleingang wurde für die Option Dynamischer Konfigurationswechsel konfiguriert. Nummer der dynamischen Eingang 1 (CH1 und CH2) Eingang 2 Konfiguration 0 = Signal deaktiviert; 1 = Signal aktiviert Fall 2 Der zweite Digitaleingang wurde für die Option Dynamischer Konfigurationswechsel konfiguriert. Nummer der dynamischen Eingang 1...
3. Produktbeschreibung von PSEN rd1.2 systems 3.10.6 Dynamische Konfigurationen über Sicherheitsfeldbus Zum dynamischen Aktivieren einer der voreingestellten Konfigurationen eine externe Sicherheits-PLC anschließen, die mit der Auswerteeinheit über den Sicherheitsfeldbus kommuniziert. Dadurch kann zwischen allen voreingestellten Konfigurationen, d. h. bis zu 32 verschiedenen Konfigurationen, dynamisch gewechselt werden.
4. Funktionsprinzipien Inhalt Dieser Abschnitt enthält folgende Themen: 4.1 Funktionsprinzipien des Sensors 4.2 Erfassungsbereiche 4.1 Funktionsprinzipien des Sensors 4.1.1 Einleitung Der Sensor ist ein Radargerät auf FMCW-Basis (Frequency Modulated Continuous Wave), das einen proprietären Erfassungsalgorithmus nutzt. Er ist auch ein Sensor für mehrfache Zielobjekte, der Impulse sendet und Informationen durch die Analyse der Reflexionen des Zielobjekts gewinnt, das sich am nächsten zum Sensor bewegt und in jedem Erfassungsbereich angetroffen wird.
4. Funktionsprinzipien 4.1.5 Störungen in Bezug auf Herzschrittmacher oder andere Medizinprodukte Die Strahlungen von PSEN rd1.2 systems wirken sich nicht störend auf Herzschrittmacher oder andere Medizinprodukte aus. 4.2 Erfassungsbereiche 4.2.1 Einleitung Das Sichtfeld eines jeden Sensors kann max. vier Erfassungsbereiche umfassen. Jeder dieser vier Erfassungsbereiche verfügt über ein eigenes Erfassungssignal.
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4. Funktionsprinzipien 4.2.4 Erfassungsabstand Der Erfassungsabstand im ersten Erfassungsbereich beginnt beim Sensor. Der Erfassungsabstand eines Bereichs beginnt dort, wo der Erfassungsabstand des vorhergehenden Bereichs endet. Der Erfassungsabstand eines oder mehrerer Bereiche kann 0 betragen (z. B. Erfassungsbereich 3). Der erste Erfassungsbereich mit einem anderen Erfassungsabstand als 0 (z. B. Erfassungsbereich 1) muss einen Mindesterfassungsabstand von 200 mm aufweisen.
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4. Funktionsprinzipien 4.2.5 Abhängigkeit der Erfassungsbereiche und Erzeugung des Erfassungssignals Wenn ein Sensor innerhalb eines Erfassungsbereichs eine Bewegung erfasst, ändert sich der Zustand seines Erfassungssignals und der entsprechende Sicherheitsausgang wird deaktiviert, falls ein solcher konfiguriert ist. Das Verhalten der Ausgänge für die anschließenden Erfassungsbereiche variiert entsprechend der für den Erfassungsbereich festgelegten Abhängigkeit: Wenn...
4. Funktionsprinzipien In diesem Beispiel erzeugt der Erfassungsbereich 1 ein Erfassungssignal für das Zielobjekt [A], während das Zielobjekt [B] nicht erfasst werden kann. Im PSEN rd1 Configurator auf Einstellungen > Erweitert > Abhängigkeit der Erfassungsbereiche klicken, um den Abhängigkeitsmodus für die Erfassungsbereiche festzulegen. 4.2.6 Unabhängige Erfassungsbereiche: ein Anwendungsfall Es kann hilfreich sein, die Erfassungsbereiche als unabhängig festzulegen, z.
5. Sicherheitsfunktionen Inhalt Dieser Abschnitt enthält folgende Themen: 5.1 Sicherheitsmodi und Sicherheitsfunktionen 5.2 Sicherheitsmodus: Zugangserfassung und Wiederanlaufsperre (Standardeinstellung) 5.3 Sicherheitsmodus: Immer Zugangserfassung 5.4 Erfassung eines benutzerdefinierten Zielobjekts 5.5 Wiederanlaufsperre: Option Erfassung statischer Objekte 5.6 Merkmale der Wiederanlaufsperre 5.1 Sicherheitsmodi und Sicherheitsfunktionen 5.1.1 Einleitung Jeder Erfassungsbereich eines jeden Sensors kann in einem der folgenden Sicherheitsmodi arbeiten: Zugangserfassung und Wiederanlaufsperre...
5. Sicherheitsfunktionen 5.2 Sicherheitsmodus: Zugangserfassung und Wiederanlaufsperre (Standardeinstellung) 5.2.1 Einleitung Dieser Sicherheitsmodus umfasst die folgenden Sicherheitsfunktionen: Zugangserfassung (Erfassung des menschlichen Körpers oder Erfassung eines benutzerdefinierten Zielobjekts) Wiederanlaufsperre 5.2.2 Sicherheitsfunktion: Zugangserfassung (Erfassung des menschlichen Körpers oder Erfassung eines benutzerdefinierten Zielobjekts) Die Zugangserfassung funktioniert wie folgt: Wenn...
5. Sicherheitsfunktionen 5.3 Sicherheitsmodus: Immer Zugangserfassung 5.3.1 Sicherheitsfunktion: Zugangserfassung (Erfassung des menschlichen Körpers oder Erfassung eines benutzerdefinierten Zielobjekts) Dies ist die einzige Sicherheitsfunktion, die für den Modus Immer Zugangserfassung verfügbar ist. Die Zugangserfassung funktioniert wie folgt: Wenn... Dann... keine Bewegung im Erfassungsbereich erfasst wird bleiben die Sicherheitsausgänge aktiv eine Bewegung im Erfassungsbereich erfasst wird bleibt die Zugangserfassungsfunktion aktiv...
Das Tool kann über die Seite Konfiguration des PSEN rd1 Configurators aufgerufen werden. Für Informationen zur Verwendung von RCS Reader Tool siehe die Anleitung von RCS Reader Tool, die über die Website www.pilz.com/manuals heruntergeladen werden kann. 5.4.6 Zeitpunkt für die Aktivierung der Erfassung eines benutzerdefinierten Zielobjekts Bei Außeninstallationen auf beweglichen Elementen kann es notwendig sein, die RCS-Grenzwert beispielsweise...
5. Sicherheitsfunktionen 5.6 Merkmale der Wiederanlaufsperre 5.6.1 Richtlinien für die Positionierung der Sensoren Die Wiederanlaufsperre ist wirksam, wenn der Sensor Bewegungen oder statische Restbewegungen einer Person erfassen kann. Um Personen zu erfassen, die nicht aufrecht stehen oder hocken, muss der Sensor unbedingt in der Lage sein, den Brustbereich der Person deutlich zu erfassen.
5. Sicherheitsfunktionen Das System verwaltet unabhängig für jeden Erfassungsbereich drei Wiederanlauftypen: Zulässiger Bedingungen für die Freigabe des Wiederanlaufs der Maschine Sicherheitsmodus Automatisch Seit der letzten erfassten Bewegung* ist das Zeitintervall Alle vergangen, das über den PSEN rd1 Configurator eingestellt wurde (Timeout Wiederanlauf).
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5. Sicherheitsfunktionen Vorgehensweise Abgesichert 1. Im PSEN rd1 Configurator unter Einstellungen > Wiederanlauf den Punkt manuell Abgesichert manuell auswählen. 2. Falls ein Digitaleingang vorhanden ist, der als Wiederanlaufsignal (Einstellungen > Digitaleingang/-ausgang) konfiguriert ist, die Maschinentaste für das Wiederanlaufsignal ordnungsgemäß anschließen (siehe "Elektrische Anschlüsse" auf Seite 116).
6. Sonstige Funktionen Inhalt Dieser Abschnitt enthält folgende Themen: 6.1 Muting 6.2 Manipulationsschutzfunktionen: Verdrehschutz 6.3 Manipulationsschutzfunktionen: Verdeckungsschutz 6.4 Automatische Wiederherstellung 6.5 Elektromagnetische Störfestigkeit 6.1 Muting 6.1.1 Beschreibung Die Muting-Funktion ist eine zusätzliche sicherheitsrelevante Funktion, mit der die Erfassungsfähigkeit des Sensors, für den sie aktiviert wird, unterbunden wird. Sie kann für einen bestimmten Sensor oder für eine Sensorgruppe aktiviert werden.
6. Sonstige Funktionen WARNUNG! Das Muting-Signal für Sensoren, die denselben Gefahrenbereich überwachen, dann aktivieren, wenn der gesamte Bereich sicher ist und von niemandem betreten werden kann. Wenn die Muting-Funktion aktiviert wird, während einige Sensoren noch eine Bewegung erfassen, könnte eine Person den Überwachungsbereich eines auf Muting geschalteten Sensor betreten, sodass die Sicherheit des gesamten Bereichs beeinträchtigt wird.
6. Sonstige Funktionen Beim Speichern der Systemkonfiguration speichert der Sensor auch seine Position. Wenn der Sensor später eine Änderung in Form einer Drehung um diese Achsen erkennt, übermittelt er ein Manipulationssignal an die Auswerteeinheit. Wenn ein Manipulationssignal eingeht, deaktiviert die Auswerteeinheit die Sicherheitsausgänge. Info: Wenn sich die Position gegenüber den gespeicherten Referenzwerten ändert (d. h., wenn ein Sensor gedreht wird) und die Verdrehschutzfunktion aktiviert ist, wird die Manipulation von der PSEN rd1.2 systems erkannt und die Meldung innerhalb von 5 s übermittelt.
6. Sonstige Funktionen 6.2.4 Durchzuführende Prüfungen bei deaktivierter Verdrehschutzfunktion Wenn die Verdrehschutzfunktion deaktiviert ist, sind folgende Prüfungen durchzuführen. Sicherheitsfunktion Häufigkeit Maßnahme Zugangserfassung Vor jedem Wiederanlauf der Prüfen, ob der Sensor wie in der Konfiguration Maschine festgelegt positioniert ist. Prüfen, ob der Überwachungsbereich der konfigurierten Vorgabe entspricht.
6. Sonstige Funktionen 6.3.4 Verdeckungssignal beim Einschalten Wenn das System mehrere Stunden ausgeschaltet war und währenddessen Temperaturschwankungen auftraten, übermittelt der Sensor beim Einschalten möglicherweise ein falsches Verdeckungssignal. Die Sicherheitsausgänge werden automatisch innerhalb von 3 Minuten aktiviert, wenn der Sensor seine Betriebstemperatur erreicht hat.
6. Sonstige Funktionen 6.3.7 Notwendigkeit einer Deaktivierung Die Verdeckungsschutzfunktion muss in folgenden Fällen deaktiviert werden: (Bei Wiederanlaufsperre) Im Überwachungsbereich befinden sich bewegliche Teile, die an unterschiedlichen und nicht vorhersehbaren Positionen angehalten werden. Im Überwachungsbereich befinden sich bewegliche Teile, deren Position sich verändert, während die Sensoren auf Muting geschaltet sind.
7. Position des Sensors Inhalt Dieser Abschnitt enthält folgende Themen: 7.1 Grundkonzepte 7.2 Sichtfeld der Sensoren 7.3 Erweitertes Sichtfeld 7.4 Berechnung des Gefahrenbereichs 7.5 Berechnung des Intervalls der Abstände 7.6 Empfehlungen für die Positionierung der Sensoren 7.7 Installation auf beweglichen Teilen (bewegliche Anwendung) 7.8 Außeninstallation 7.1 Grundkonzepte 7.1.1 Ausschlaggebende Faktoren...
7. Position des Sensors 7.2 Sichtfeld der Sensoren 7.2.1 Sichtfeldtypen Im Zuge der Konfiguration kann für jeden einzelnen Sensor die Winkelabdeckung ausgewählt werden (siehe "Winkelabdeckung" auf Seite 40). Der tatsächliche Erfassungsbereich des Sensors ist auch von der Installationshöhe und -neigung des Sensors abhängig (siehe "Berechnung des Intervalls der Abstände"...
7. Position des Sensors 7.2.4 Abmessungen für die Wiederanlaufsperre Info: Die genannten Abmessungen des Toleranzbereichs beziehen sich auf die Erfassung von Personen. Der horizontale Toleranzbereich ist um 40° größer als die eingestellte Winkelabdeckung. Seitenansicht Draufsicht 7.2.5 Position des Sichtfelds Die Position des Sichtfelds weist eine Abweichung von 2,5° auf. Für die Bestimmung der tatsächlichen Position des Sensorsichtfelds ist die Position der LED heranzuziehen: Sichtfeld zeigt nach links, wenn sich die Sensor-LED rechts befindet (in Bezug auf den Mittelpunkt des Sensors, wenn man vor dem Sensor steht)
7. Position des Sensors Seitenansicht mit Sensorneigung 0°. 7.3 Erweitertes Sichtfeld 7.3.1 Einleitung Für jeden Sensor stehen zwei Sichtfeldformen zur Verfügung: Klassisch Korridor 7.3.2 Klassisches Sichtfeld Die klassische Form ermöglicht die Auswahl der Standardform für das Sichtfeld und, falls gewünscht, die Änderung in ein asymmetrisches Sichtfeld.
7. Position des Sensors Bedingungen: Die Sensorachse muss immer in allen Erfassungsbereichen enthalten sein. Die Winkelabdeckung eines jeden Erfassungsbereichs muss größer oder gleich sein wie die Winkelabdeckung der daran anschließenden Erfassungsbereiche. Die minimale Korridorbreite beträgt: 20 cm in den ersten 5 m des Sichtfelds 30 cm im Bereich zwischen 5 und 9 m des Sichtfelds 7.4 Berechnung des Gefahrenbereichs 7.4.1 Einleitung...
Info: [A], [B], [C] und [D] sind Beispiele für die Festlegung von H und keine Empfehlungen dafür, wie der Sensor installiert werden soll. Für nähere Informationen zur Berechnung von H siehe die Anwendungshinweise, die von der Website www.pilz.com/manuals heruntergeladen werden können. Für nähere Informationen zum Unterschied zwischen den beiden Annäherungsrichtungen siehe die Norm ISO 13855.
7. Position des Sensors 7.5 Berechnung des Intervalls der Abstände 7.5.1 Einleitung Das Intervall der Erfassungsabstände eines Sensors ist von der Neigung (α) und der Installationshöhe (h) des Sensors abhängig. Der Erfassungsabstand eines jeden Erfassungsbereichs (Dalarm) ist von einem Abstand d abhängig, der innerhalb des Intervalls der zulässigen Abstände liegen muss.
7. Position des Sensors Nachstehend ist ein Beispiel für die Konfiguration 3 angegeben, wobei D = 0,9 m und D = 1,6 m. 7.5.5 Berechnung des tatsächlichen Alarmabstandes Der tatsächliche Erfassungsabstand Dalarm ist auf der Seite Konfiguration des PSEN rd1 Configurators einzugeben.
7. Position des Sensors Nachstehend ein Beispiel: WARNUNG! Die Winkelabdeckung in den ersten 800 mm des Sichtfelds muss mindestens 60° betragen. Wenn diese Spezifikation nicht eingehalten werden kann, sind Vorkehrungen dafür zu treffen, dass ein Mensch die ersten 800 mm des Sichtfelds nicht betreten kann. 7.6.3 Für die Wiederanlaufsperre Nachstehend sind einige Empfehlungen für die Positionierung der Sensoren für die Funktion der Wiederanlaufsperre aufgeführt:...
7. Position des Sensors 7.7.2 Geschwindigkeitsgrenzen Die Erfassung ist nur dann sichergestellt, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs oder des Maschinenteils zwischen 0,1 m/s und 4 m/s liegt. Info: Berücksichtigt wird nur die Geschwindigkeit des Fahrzeugs oder des Maschinenteils. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Person die Gefahr erkennt und stillsteht.
7. Position des Sensors 7.8 Außeninstallation 7.8.1 Stellen mit Niederschlagseinfluss Wenn der Sensor an einer Stelle installiert wird, die Niederschlägen ausgesetzt ist, sodass unerwünschte Alarme ausgelöst werden können, werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen: Anbringen einer Abdeckung zum Schutz vor Regen, Hagel und Schnee Positionieren des Sensors so, dass keine Bodenstellen ins Bild genommen werden, an denen sich Pfützen bilden können.
Info: Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, fehlen möglicherweise die für den Configurator erforderlichen Abhängigkeiten. Das Betriebssystem aktualisieren oder Pilz kontaktieren, um Unterstützung anzufordern. 1. Den Configurator über die Website www.pilz.com/manuals herunterladen und auf dem Computer installieren. 2. Für das Microsoft Windows-Betriebssystem auch den Treiber für die USB-Verbindung von derselben Website herunterladen und installieren.
8. Installation und Verwendung 4. "Anschluss der Sensoren an die Auswerteeinheit". Info: Die Sensoren auf der Prüfbank an die Auswerteeinheit anschließen, wenn nach der Installation eine schwere Zugänglichkeit der Steckverbinder erwartet wird. 8.2.2 Installation der Auswerteeinheit WARNUNG! Um Manipulationen zu vermeiden, ist sicherzustellen, dass die Auswerteeinheit nur für autorisiertes Personal zugänglich ist (z. B.
8. Installation und Verwendung 8.2.3 Montage der Bügel mit 3 Achsen Info: Für ein Installationsbeispiel für die Sensoren siehe "Installationsbeispiele für die Sensoren" auf Seite 73. Der Bügel, der die Drehung um die z-Achse (Rollen) ermöglicht, ist als Zubehör im Lieferumfang enthalten. Für die Montage: 1.
8. Installation und Verwendung 8.2.4 Installation der Sensoren Info: Für ein Installationsbeispiel für die Sensoren siehe "Installationsbeispiele für die Sensoren" auf Seite 73. Info: Es wird empfohlen, eine Gewindesicherung auf die Gewinde der Befestigungselemente aufzubringen, vor allem dann, wenn der Sensor auf einem beweglichen oder vibrierenden Teil der Maschine installiert wird. Info: Wenn für die Sensorinstallation kein Bügel verwendet wird, sind manipulationssichere Schrauben und eine Gewindesicherung zu verwenden.
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8. Installation und Verwendung 5. Die manipulationssicheren Schrauben lösen, 6. Den Sensor in die gewünschte Neigung drehen um den Sensor zu neigen. (siehe "Position des Sensors" auf Seite 57). Info: Eine Kerbe entspricht einer 10°-Neigung. Für die Feineinstellung der Sensorneigung mit einer Genauigkeit von 1°...
8. Installation und Verwendung 8.2.5 Installationsbeispiele für die Sensoren HINWEIS: Zur Identifizierung des Sensorsichtfelds die Position der Sensor-LED heranziehen (siehe "Position des Sichtfelds" auf Seite 59). Bodeninstallation Wandinstallation (z. B. für die Zugangsüberwachung bei einem Eingang) Bedienungsanleitung PSEN rd1.2 systems- Sensoren mit Reichweite 9 m | 73 1006765-DE-03...
8. Installation und Verwendung Info: Den Sensor so installieren, dass das Sichtfeld in Richtung Außenseite des Gefahrenbereichs zeigt, um Fehlalarme zu vermeiden (siehe "Position des Sichtfelds" auf Seite 59). Installation an der Maschine. 8.2.6 Anschluss der Sensoren an die Auswerteeinheit Info: Die maximale Gesamtlänge der CAN-Bus-Leitung beträgt 80 m.
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8. Installation und Verwendung Kette mit Auswerteeinheit am Kettenende und einem Sensor mit Busabschluss (mehr als zwei Sensoren) Info: Für die Kabelspezifikationen siehe "Empfohlene Spezifikationen für CAN-Bus-Kabel" auf Seite 113. Um eine ausreichende Spannung an den Sensoren zu erhalten, sind die folgenden Anforderungen zu betrachten: Max.
8. Installation und Verwendung 8.3 Einstellen der Sensorneigung mit einer Genauigkeit von 1° 8.3.1 Vorgehensweise 1. Die manipulationssicheren Schrauben 2. Den inneren Einstellring aus dem Bügel entfernen und den Sensor vom Bügel entfernen. abnehmen. 3. Den Einstellring entsprechend dem Wert des 4.
8. Installation und Verwendung 5. Den Sensor gemäß der Anzahl der Kerben, die 6. Die Schauben festziehen. der Zehnerstelle des gewünschten Winkels entsprechen, nach unten oder oben neigen (Beispiel: Für einen Neigungswinkel von +38° lautet die Zehnerstelle 3; den Sensor um drei Kerben nach oben neigen).
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8. Installation und Verwendung Beispiel 1 (nach oben): +62° In diesem Beispiel zeigt die Gehäuserückseite zu den folgenden Winkeln: 1°, 2°, 3°, 4°, 5°. Seite 1 Seite 2 Beispiel 2 (nach unten): -37° In diesem Beispiel zeigt die Gehäusevorderseite zu den folgenden Winkeln: 5°, 6°, 7°, 8°, 9°. Seite 1 Seite 2 Bedienungsanleitung PSEN rd1.2 systems- Sensoren mit Reichweite 9 m...
8. Installation und Verwendung 8.3.4 Beispiel: Einstellen der Sensorneigung auf +62° 1. Den Einstellring in die Bohrung für 2° einsetzen. Seite 1 Seite 2 2. Den Sensor so in den Bügel einsetzen, dass die Sensorrückseite zum Winkel 2° zeigt. 3. Den Sensor um sechs Kerben nach oben neigen. 8.4 Konfiguration von PSEN rd1.2 systems 8.4.1 Vorgehensweise bei der Konfiguration 1.
8. Installation und Verwendung Für fahrerlose Fahrzeuge und Fahrzeuge mit Fahrer Fahrzeug auswählen. Info: Die Algorithmen sind optimiert, um Interferenzen zwischen den Sensoren aufgrund der Installationsbedingungen auf ein Minimum zu reduzieren. Auch wenn diese Auswahl keinen Einfluss auf die Leistungen und Robustheit hat, muss verpflichtend die korrekte Anwendungsart ausgewählt werden. Info: Wenn der Anwendungstyp als Fest installiert festgelegt ist, kann das System nur eine dynamische Konfiguration verwalten.
8. Installation und Verwendung Vorgehensweise 1. Den Configurator starten. 2. Auf Konfiguration klicken und prüfen, ob die Anzahl der in der Konfiguration enthaltenen Sensoren der Anzahl der installierten Sensoren entspricht. 3. Auf Einstellungen > Zuweisung Node-ID klicken. 4. Entsprechend dem Zuweisungstyp fortfahren: Zuweisungstyp Schritte manuell...
8. Installation und Verwendung Geschwindigkeit nicht überschreiten. Für weitere Informationen siehe "Geschwindigkeitsgrenzen bei der Zugangserfassung" auf Seite 44. Das Zielobjekt darf nicht vollständig von Objekten verdeckt werden. Ausgangsbedingungen Die Maschine ist ausgeschaltet (sicherer Zustand) PSEN rd1.2 systems ist für die Sicherheitsfunktion der Zugangserfassung konfiguriert Die Erfassungssignale werden über Digitalausgänge oder Sicherheitsfeldbus überwacht (z. B.
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8. Installation und Verwendung Ausgangsbedingungen Die Maschine ist ausgeschaltet (sicherer Zustand) PSEN rd1.2 systems ist für die Sicherheitsfunktion der Wiederanlaufsperre konfiguriert Die Erfassungssignale werden über Digitalausgänge oder Sicherheitsfeldbus überwacht (z. B. PROFIsafe oder FSoE) Prüfanordnung Zweck der nachstehend beschriebenen Prüfungen ist es, die Leistungsfähigkeit des Sensors in Bezug auf die Sicherheitsfunktion der Wiederanlaufsperre zu prüfen.
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8. Installation und Verwendung Beispiele für Prüfpositionen Die folgenden Abbildungen zeigen Beispiele für zu prüfende Positionen und Empfehlungen für die Ermittlung anderer möglicherweise relevanter Positionen. Position 1: Position außerhalb des Gefahrenbereichs Position 2: Vom Standpunkt des Bedieners auf „Position 1“ verborgene Position. Jede weitere ähnliche verborgene Position sollte geprüft werden.
8. Installation und Verwendung 8.5.4 Prüfung des Systems mit PSEN rd1 WARNUNG! Wenn die Prüffunktion aktiv ist, ist die Reaktionszeit des Systems nicht gewährleistet. Der PSEN rd1 Configurator ist bei der Prüfung der Sicherheitsfunktionen nützlich und ermöglicht die Prüfung des tatsächlichen Sichtfelds der Sensoren in Abhängigkeit von deren Installationsposition.
8. Installation und Verwendung 8.6 Verwaltung der Konfiguration 8.6.1 Prüfsumme der Konfiguration Im PSEN rd1 Configurator kann unter Einstellungen > Prüfsumme der Konfiguration Folgendes eingesehen werden: der Hash des Konfigurationsberichts, ein eindeutiger alphanumerischer Code, der dem Bericht zugeordnet ist. Er wird unter Berücksichtigung der gesamten Konfiguration berechnet. Außerdem werden Datum/Uhrzeit des Vorgangs ÄNDERUNG ÜBERNEHMEN und der Name des dafür verwendeten Computers hinzugefügt;...
8. Installation und Verwendung 8.7 Sonstige Vorgehensweisen 8.7.1 Ändern der Sprache 1. Auf klicken. 2. Die gewünschte Sprache auswählen. Die Sprache wird automatisch geändert. 8.7.2 Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen WARNUNG! Das System ist werksseitig nicht mit einer gültigen Konfiguration ausgestattet. Beim erstmaligen Start verbleibt das System daher so lange im sicheren Zustand, bis über den PSEN rd1 Configurator durch Anklicken von ÄNDERUNG ÜBERNEHMEN eine gültige Konfiguration übernommen wird.
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8. Installation und Verwendung Für nähere Informationen zu den Standardwerten für die Parameter siehe "Konfiguration der Parameter des Configurators" auf Seite 123. 8.7.5 Identifizierung eines Sensors Unter Einstellungen > Zuweisung Node-ID oder Konfiguration bei der Node-ID des gewünschten Sensors auf Mit LED identifizieren klicken: Die LED am Sensor blinkt 5 Sekunden lang.
9.5 FEHLER-Ereignisse (Sensor) 9.6 FEHLER-Ereignisse (CAN-BUS) 9.1 Vorgehensweisen zur Problemlösung Info: Wenn Sie von Pilz darum gebeten werden, klicken Sie unter Einstellungen > Aktivitätsverlauf auf Debugdaten der Sensoren herunterladen, um die Dateien herunterzuladen, und übermitteln Sie diese für das Debugging an Pilz.
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Kanäle angeschlossen sind und keine Kurzschlüsse an den Ausgängen auftreten. Wenn das Problem andauert, Pilz kontaktieren. Rot, Dauerlicht PERIPHERAL ERROR Fehler bei mindestens einer Den Status der Karte Peripheriefunktion der und die Anschlüsse Auswerteeinheit prüfen.
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Fehler am Sensor, der der Wenn das Problem eine LED auf der nächsten Seite blinkenden LED zugeordnet länger als eine Minute ist ** (siehe "LED am andauert, Pilz Sensor" auf der nächsten kontaktieren. Seite) Alle LEDs Orange, Das System startet gerade.
Info*: S1 entspricht dem Sensor mit der ID 1, S2 entspricht dem Sensor mit der ID 2 usw. 9.1.2 LED am Sensor Meldungen des PSEN rd1 Zustand Problem Lösung Configurators Violett, Sensor im Boot-Zustand Pilz kontaktieren. Dauerlicht (Start) Violett Der Sensor erhält gerade ein Warten, bis das Update blinkend * Firmware-Update abgeschlossen ist, und dabei den Sensor nicht trennen.
Erfassungsbereichs Maschine im Ausfall der Den elektrischen Anschluss prüfen. sicheren Zustand Spannungsversorgung Falls erforderlich, Pilz kontaktieren. ohne Bewegungen im Ausfall an der Auswerteeinheit Den Zustand der LEDs an der Auswerteeinheit prüfen Erfassungsbereich oder an einem der Sensoren (siehe "LEDs der Auswerteeinheit" auf Seite 89).
9. Problemlösung 9.2 Verwaltung des Ereignisprotokolls 9.2.1 Einleitung Das Protokoll der vom System aufgezeichneten Ereignisse kann als PDF-Datei über den PSEN rd1 Configurator heruntergeladen werden. Das System speichert bis zu 4500 Ereignisse, die in zwei Abschnitte unterteilt sind. In jedem Abschnitt werden die Ereignisse beginnend mit dem jüngsten Ereignis angezeigt. Wenn diese Grenze erreicht ist, werden die ältesten Ereignisse überschrieben.
9. Problemlösung Nach einem Wiederanlauf des Geräts erfolgt die Angabe als Relativzeit zum letzten Wiederanlauf. Format: Rel. x d hh:mm:ss Beispiel: Rel. 0 d 00:01:32 Info: Wenn eine Neukonfiguration des Systems durchgeführt wird, werden auch die ältesten Zeitstempel im Format der Absolutzeit aktualisiert.
9. Problemlösung 9.2.8 Beispiel für eine Protokolldatei Ereignisprotokoll für ISC NID UP304 aktualisiert am 2020/11/18 um 16:59:56 [Section 1 - Event logs] 2020/11/18 16:53:49 [ERROR] SENSOR#1 CAN ERROR (Disappearing) 2020/11/18 16:53:44 [ERROR] SENSOR#1 CAN ERROR (Code: 0x0010) COMMUNICATION LOST 2020/11/18 16:53:25 [INFO] ANALYSING UNIT System configuration #16 2020/11/18 16:53:52...
9. Problemlösung Ereignis MODBUS connection INFO Session authentication INFO Validation INFO Log download INFO Für weitere Informationen zu den Ereignissen siehe "INFO-Ereignisse" auf der nächsten Seite und "FEHLER- Ereignisse (Auswerteeinheit)" auf Seite 100. 9.2.10 Ausführlichkeitsgrad Es gibt sechs Ausführlichkeitsgrade für das Protokoll. Der Ausführlichkeitsgrad kann im Zuge der Systemkonfiguration über den PSEN rd1 Configurator festgelegt werden (Einstellungen >...
9. Problemlösung auf Sensorebene; folgende Zusatzinformationen werden vom Sensor ausgelesen: Erfassungsabstand (in mm) und Erfassungswinkel (in °) zu Erfassungsbeginn und Erfassungsbereich am Erfassungsende Format: ANALYSING UNIT #k Detection access (field #n, distance mm/azimuth°) SENSOR #k Detection access (distance mm/azimuth°) ANALYSING UNIT Detection exit (field #n) SENSOR #k Detection exit 9.3 INFO-Ereignisse...
9. Problemlösung 9.3.6 Detection access Jedes Mal, wenn eine Bewegung erfasst wird, wird ein Erfassungsbeginn mit zusätzlichen Parametern entsprechend dem gewählten Ausführlichkeitsgrad aufgezeichnet: die Nummer des Erfassungsbereichs, der die Bewegung erfassende Sensor, der Erfassungsabstand (in mm) und der Erfassungswinkel (in °) (siehe "Ausführlichkeitsgrad für die Ereignisse Erfassungsbeginn und Erfassungsende"...
9. Problemlösung Beispiel: 2020/11/18 16:47:25 [INFO] ANALYSING UNIT MODBUS connection CONNECTED 9.3.12 Session authentication Der Zustand der Authentifizierungssitzung und die verwendete Schnittstelle (USB/ETH) werden aufgezeichnet. Format: Session OPEN/CLOSE/WRONG PASSWORD/UNSET PASSWORD/TIMEOUT/PASSWORT ÄNDERN via USB/ETH Beispiel: 2020/11/18 16:47:25 [INFO] ANALYSING UNIT Session OPEN via USB 9.3.13 Validation Jeder Beginn oder jedes Ende einer Prüftätigkeit am Gerät wird als Ereignis aufgezeichnet.
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9. Problemlösung Siebdruck Beschreibung Versorgungsspannung (+24 V DC) Interne Versorgungsspannung V12 sensors Versorgungsspannung der Sensoren VUSB Spannung des USB-Anschlusses VREF Referenzspannung für die Eingänge (VSNS Error) Analog-Digital-Wandler 9.4.4 Fehler Peripheriefunktionen (PERIPHERAL ERROR) Von der Diagnose erfasster Fehler des Mikrocontrollers, seiner internen Peripheriefunktionen oder Speicher. 9.4.5 Konfigurationsfehler (FEE ERROR) Zeigt an, dass das System noch konfiguriert werden muss.
WARNUNG! Wenn der Sensor auf Muting geschaltet ist, sind keine Sensorfehler verfügbar. Info: Wenn Sie von Pilz darum gebeten werden, klicken Sie unter Einstellungen > Aktivitätsverlauf auf Debugdaten der Sensoren herunterladen, um die Dateien herunterzuladen, und übermitteln Sie diese für das Debugging an Pilz.
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9. Problemlösung Fehler Bedeutung RADIO BANDWIDTH Die ausgewählte Funkfrequenzbandbreite wird nicht unterstützt n.a. STATIC OBJECT Die Erfassung statischer Objekte wird nicht unterstützt DETECTION n.a. CUSTOM TARGET Die Erfassung eines benutzerdefinierten Zielobjekts wird nicht unterstützt DETECTION n.a. ADVANCED FOV n.a. Die erweiterte Sichtfeldform wird nicht unterstützt ANTI-MASKING REF Während der Referenzierung für die Verdeckungsschutzfunktion ist ein Fehler aufgetreten ANTI-ROTATION...
9. Problemlösung 9.5.7 Manipulationsschutzsensor (TAMPER ERROR) Fehler Bedeutung TILT ANGLE ERROR Drehung des Sensors um die x-Achse ROLL ANGLE ERROR Drehung des Sensors um die z-Achse PAN ANGLE ERROR Drehung des Sensors um die y-Achse Info: Angegeben ist die Größe des Winkels (in Grad). 9.5.8 Signalfehler (SIGNAL ERROR) Der Signalfehler tritt auf, wenn der Sensor einen Fehler in Bezug auf die RF-Signale festgestellt hat, insbesondere: Fehler...
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9. Problemlösung HINWEIS: Ein geschirmtes Kabel zwischen der Auswerteeinheit und dem ersten Sensor sowie zwischen den Sensoren wird ausdrücklich empfohlen. Die CAN-Kabel trotzdem getrennt von Starkstrom- und Hochfrequenzleitungen in einem eigenen Kabelkanal verlegen. Bedienungsanleitung PSEN rd1.2 systems- Sensoren mit Reichweite 9 m | 105 1006765-DE-03...
10. Wartung Inhalt Dieser Abschnitt enthält folgende Themen: 10.1 Planmäßige Wartung 10.2 Außerplanmäßige Wartung 10.1 Planmäßige Wartung Allgemeines Wartungspersonal Das allgemeine Wartungspersonal besteht aus Personen, die nur für die Durchführung einfacher Wartungstätigkeiten qualifiziert sind und nicht über Administratorrechte zum Ändern der Konfiguration von PSEN rd1.2 systems über den Configurator verfügen.
Administratorrechte verfügen, um die Konfiguration von PSEN rd1.2 systems über den PSEN rd1 Configurator zu ändern sowie Wartungs- und Problemlösungstätigkeiten durchzuführen. 10.2.2 Firmware-Update der Auswerteeinheit 1. Die letzte Version des PSEN rd1 Configurators über die Website www.pilz.com/manuals herunterladen und auf dem Computer installieren. 2. Die Auswerteeinheit über Ethernet verbinden und mit der Administratorrolle anmelden.
10. Wartung 2. Zum Aktivieren der Speicherung der Anmeldeinformationen aller Benutzer Inklusive Benutzerdaten auswählen. 3. Zum Ausführen der Sicherung eine microSD-Karte in den Speicherkartenslot der Auswerteeinheit einstecken. Info: Die microSD-Karte ist nicht im Lieferumfang der Auswerteeinheit enthalten. Für nähere Informationen zu den Spezifikationen der microSD-Karte siehe "Spezifikationen der microSD-Karte" unten 4.
11. Technische Spezifikationen 11.1 Technische Daten PL (Performance Level) ESPE Type (EN 61496-1) Kategorie (EN ISO 13849) 3 äquivalent 11.1.1 Allgemeine Merkmale Klasse (IEC TS 62998-1) Erfassungsmethode Algorithmus zur Erfassung von Kommunikationsprotokoll CAN konform nach EN 50325-5 Bewegungen auf Basis von FMCW- (Sensoren –...
11. Technische Spezifikationen 11.1.3 Ethernet-Verbindung (falls Stoßprüfung Für Typ A: 0,5 J, Kugel mit 0,25 kg aus einer Höhe von 20 cm verfügbar) Für Typ B: 1 J, Kugel mit 0,25 kg aus einer Höhe von 40 cm Standardmäßige 192.168.0.20 IP-Adresse Schläge/Stöße Für Typ A: gemäß...
11. Technische Spezifikationen Type B 11.1.5 Technische Daten Sensor Steckverbinder 2 M12-Steckverbinder mit 5 Pins (1 Stecker und 1 Buchse) Endwiderstand CAN- 120 Ω (nicht im Lieferumfang enthalten; muss mit einem Busabschluss installiert werden) Spannungsversorgung 12 V DC ± 20 %, über die Auswerteeinheit Verbrauch Durchschnitt 2,2 W...
11. Technische Spezifikationen 11.2 Pinbelegung der Anschlussleiste Symbol Beschreibung Anschlussleisten und des Digital Out GND, gemeinsames Steckers Bezugspotenzial für alle Digitalausgänge 11.2.1 Anschlussleiste Ausgang 4 Digitaleingänge und -ausgänge (OSSD4) Ausgang 3 (OSSD3) Ausgang 2 (OSSD2) Ausgang 1 (OSSD1) Info: Wenn Sie so auf die Auswerteeinheit blicken, GND, dass sich die Anschlussleiste oben links befindet, gemeinsames...
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11. Technische Spezifikationen Info: Die Kabel müssen eine maximale Betriebstemperatur von mindestens 70 °C haben. Info: Nur Kupferdrähte mit Mindestquerschnitt 18 AWG und Anziehdrehmoment 0,62 Nm verwenden. 11.2.4 Anschlussleiste CAN-Bus Symbol Beschreibung Ausgang + 12 V DC CAN H CAN L Info: Die Kabel müssen eine maximale Betriebstemperatur von mindestens 70 °C haben.
11. Technische Spezifikationen 11.3 Elektrische Anschlüsse 11.3.1 Anschluss der Sicherheitsausgänge an die Programmable Logic Controller (PLC) Info: Für den Anschluss an den Eingang von PNOZmulti- oder PSSu2-Systemen muss die Unterdrückung der Prüfimpulse im entsprechenden Funktionsblock aktiviert werden. Einstellungen der digitalen E/A (über den PSEN rd1 Configurator) Digitaleingang #1 Nicht konfiguriert Digitaleingang #2 Nicht konfiguriert Digitalausgang #1 Erfassungssignal 1...
11. Technische Spezifikationen 11.3.2 Anschluss der Sicherheitsausgänge zu einem externen Sicherheitsrelais Einstellungen der digitalen E/A (über den PSEN rd1 Configurator) Digitaleingang #1 Nicht konfiguriert Digitaleingang #2 Nicht konfiguriert Digitalausgang #1 Erfassungssignal 1 Digitalausgang #2 Erfassungssignal 1 Digitalausgang #3 Nicht konfiguriert Digitalausgang #4 Nicht konfiguriert Bedienungsanleitung PSEN rd1.2 systems- Sensoren mit Reichweite 9 m | 117...
11. Technische Spezifikationen 11.3.3 Anschluss des Stoppsignals (Not-Aus-Taste) Info: Die erwähnte Not-Aus-Taste öffnet bei Betätigung den Kontakt. Info: Die für die Verkabelung der Digitaleingänge verwendeten Kabel dürfen max. 30 m lang sein. Einstellungen der digitalen E/A (über den PSEN rd1 Configurator) Digitaleingang #1 Nicht konfiguriert Digitaleingang #2 Stoppsignal Digitalausgang #1 Nicht konfiguriert...
11. Technische Spezifikationen 11.3.4 Anschluss des Wiederanlaufsignals (zweikanalig) Info: Die angegebene Taste für das Wiederanlaufsignal schließt bei Betätigung den Kontakt. Info: Die für die Verkabelung der Digitaleingänge verwendeten Kabel dürfen max. 30 m lang sein. Einstellungen der digitalen E/A (über den PSEN rd1 Configurator) Digitaleingang #1 Nicht konfiguriert Digitaleingang #2 Wiederanlaufsignal Digitalausgang #1 Nicht konfiguriert...
11. Technische Spezifikationen 11.3.5 Anschluss des Ein- und Ausgangs für das Muting (eine Sensorgruppe) Info: Die für die Verkabelung der Digitaleingänge verwendeten Kabel dürfen max. 30 m lang sein. Einstellungen der digitalen E/A (über den PSEN rd1 Configurator) Digitaleingang #1 Muting-Gruppe 1 Digitaleingang #2 Nicht konfiguriert Digitalausgang #1 Nicht konfiguriert Digitalausgang #2 Nicht konfiguriert...
11. Technische Spezifikationen 11.3.6 Anschluss des Ein- und Ausgangs für das Muting (zwei Sensorgruppen) Info: Die für die Verkabelung der Digitaleingänge verwendeten Kabel dürfen max. 30 m lang sein. Einstellungen der digitalen E/A (über den PSEN rd1 Configurator) Digitaleingang #1 Muting-Gruppe 1 Digitaleingang #2 Muting-Gruppe 2 Digitalausgang #1 Nicht konfiguriert Digitalausgang #2 Nicht konfiguriert...
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11. Technische Spezifikationen 11.3.7 Anschluss des Erfassungssignals 1 und 2 Einstellungen der digitalen E/A (über den PSEN rd1 Configurator) Digitaleingang #1 Nicht konfiguriert Digitaleingang #2 Nicht konfiguriert Digitalausgang #1 Erfassungssignal 1 Digitalausgang #2 Erfassungssignal 1 Digitalausgang #3 Erfassungssignal 2 Digitalausgang #4 Erfassungssignal 2 Bedienungsanleitung PSEN rd1.2 systems- Sensoren mit Reichweite 9 m 122 | 1006765-DE-03...
11. Technische Spezifikationen 11.3.8 Anschluss des Diagnoseausgangs Info: Die für die Verkabelung der Digitaleingänge verwendeten Kabel dürfen max. 30 m lang sein. Einstellungen der digitalen E/A (über den PSEN rd1 Configurator) Digitaleingang #1 Nicht konfiguriert Digitaleingang #2 Nicht konfiguriert Digitalausgang #1 Nicht konfiguriert Digitalausgang #2 Nicht konfiguriert Digitalausgang #3 Systemdiagnosesignal Digitalausgang #4 Nicht konfiguriert...
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11. Technische Spezifikationen Parameter Min. Max. Standardwert Sensormodell und -typ Sensoren mit Reichweite 5 m, Sensoren mit Sensoren mit Reichweite 9 m Reichweite 5 m Land Europa, sonstige zertifizierte Länder oder Europa, sonstige Länderverzeichnis zertifizierte Länder Auswahl der Anwendungsart Fest installiert, Beweglich, Fahrzeug Fest installiert Konfiguration Anzahl der installierten Sensoren...
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11. Technische Spezifikationen Parameter Min. Max. Standardwert Winkelabdeckung rechts (Form Klassisch), 0° 20° für einen Gesamterfassungsabstand größer Info: Die minimale als 5000 mm Winkelabdeckung (links + rechts) beträgt 10°. (Form Korridor) – Korridor links 0 mm 4000 mm 500 mm Info: Die minimale Korridorbreite (links + rechts) beträgt...
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11. Technische Spezifikationen Parameter Min. Max. Standardwert Einstellungen > Digitaleingang/-ausgang Digitaleingang (für jeden Eingang) Nicht konfiguriert, Stoppsignal, Nicht konfiguriert Wiederanlaufsignal, Muting-Gruppe „N“, Dynamischer Konfigurationswechsel, Gesteuert über Feldbus, Systemwiederherstellung, Wiederanlaufsignal + Systemwiederherstellung, Einkanalig (Kategorie 2) Digitaleingangskanal (für jeden Kanal eines Nicht konfiguriert, Wiederanlaufsignal, Nicht konfiguriert jeden Eingangs) Gesteuert über Feldbus,...
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11. Technische Spezifikationen Parameter Min. Max. Standardwert Erfassungszustand Sensor 4 PS2v6 65535 Erfassungszustand Sensor 5 PS2v6 65535 Erfassungszustand Sensor 6 PS2v6 65535 Konfiguration und Systemzustand PS2v4 65535 Informationen über die Sensoren PS2v4 65535 Erfassungszustand Sensor 1 PS2v4 65535 Erfassungszustand Sensor 2 PS2v4 65535 Erfassungszustand Sensor 3 PS2v4 65535...
11. Technische Spezifikationen 11.5 Digitaleingangssignale 11.5.1 Stoppsignal Teil Beschreibung Erfassungssignal Beide werden an der abfallenden Flanke des Eingangssignals mindestens eines der beiden Eingangskanäle deaktiviert. Bleiben im OFF-state, solange einer der beiden Eingangskanäle auf dem logischen Pegel Low (0) bleibt. Erfassungssignal Stoppsignal CH1 Austauschbarer Kanal.
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11. Technische Spezifikationen 11.5.2 Muting (mit/ohne Impuls) Ohne Impuls (kohärenter Redundanzmodus) Teil Beschreibung Diff Kleiner als 100 ms. Wenn der Wert über 100 ms liegt, wird der Diagnosealarm aktiviert und das System deaktiviert die Sicherheitsausgänge. Muting-Signal Austauschbarer Kanal. (Gruppe n) CH 1 Muting-Signal (Gruppe n) CH 2 Muting-Zustand Aktiviert, solange beide Kanäle den logischen Pegel High (1) aufweisen, und deaktiviert,...
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11. Technische Spezifikationen Teil Beschreibung Diff Kleiner als 100 ms. Wenn der Wert über 100 ms liegt, wird der Diagnosealarm aktiviert und das System deaktiviert die Sicherheitsausgänge. Muting-Zustand Aktiviert, solange Kanal 1 des Muting-Signals den logischen Pegel High (1) und Kanal 2 den logischen Pegel Low (0) aufweist.
11. Technische Spezifikationen 11.5.3 Wiederanlaufsignal (zweikanalig, kohärenter Redundanzmodus) Teil Beschreibung Erfassungssignal 1 Die Ausgänge des Erfassungssignals 1 und des Erfassungssignals 2 gehen in den ON- state über, sobald der letzte Kanal den Übergang 0 -> 1 -> 0 korrekt abgeschlossen hat. Erfassungssignal 2 Wiederanlaufsignal Austauschbarer Kanal.
11. Technische Spezifikationen 11.5.4 Wiederanlaufsignal (zweikanalig, inverser Redundanzmodus) Teil Beschreibung Erfassungssignal 1 Die Ausgänge des Erfassungssignals 1 und des Erfassungssignals 2 gehen in den ON- state über, sobald der letzte Kanal den Übergang korrekt abgeschlossen hat. Erfassungssignal 2 Wiederanlaufsignal Kanal 1 des Wiederanlaufsignals muss einen Übergang des logischen Pegels von 0 -> 1 - >...
11. Technische Spezifikationen 11.5.5 Wiederanlaufsignal (einkanalig) Teil Beschreibung Erfassungssignal 1 Die Ausgänge des Erfassungssignals 1 und des Erfassungssignals 2 gehen in den ON- state über, sobald das Wiederanlaufsignal den Übergang 0 -> 1 -> 0 korrekt Erfassungssignal 2 abgeschlossen hat. Wiederanlaufsignal Der Kanal muss einen Übergang des logischen Pegels von 0 ->...
11. Technische Spezifikationen 11.5.7 Systemwiederherstellung (zweikanalig, inverser Redundanzmodus) Teil Beschreibung Systemwiederherstellung Kanal 1 der Systemwiederherstellung muss einen Übergang des logischen Pegels von 0 -> 1 -> 0 ausführen. Kanal 2 der Systemwiederherstellung muss einen Übergang des logischen Pegels von 1 -> 0 -> 1 ausführen. Sie müssen über einen Systemwiederherstellung Zeitraum (t) von mindestens 10 s und höchstens 30 s auf einem hohen logischen Pegel verbleiben.
11. Technische Spezifikationen 11.5.9 Wiederanlaufsignal + Systemwiederherstellung (zweikanalig, kohärenter Redundanzmodus) Teil Beschreibung Austauschbarer Kanal. Beide Kanäle müssen einen Übergang des logischen Pegels von 0 -> 1 -> 0 ausführen. Sie müssen über einen Zeitraum (t) von mindestens 200 ms und höchstens 5 s auf einem hohen logischen Pegel (Wiederanlaufsignal) verbleiben.
11. Technische Spezifikationen Teil Beschreibung Diff Kleiner als 100 ms. Wenn der Wert über 100 ms liegt, hält das System die Ausgänge deaktiviert. 11.5.11 Wiederanlaufsignal + Systemwiederherstellung (einkanalig) Teil Beschreibung Wiederanlaufsignal Der Kanal muss einen Übergang des logischen Pegels von 0 -> 1 -> 0 ausführen. Er muss über einen Zeitraum (t) von mindestens 200 ms und höchstens 5 s auf einem hohen logischen Pegel verbleiben.
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11. Technische Spezifikationen Mit zwei Eingängen (Kanalcodierung deaktiviert) Teil Beschreibung Diff Kleiner als 100 ms. Wenn der Wert über 100 ms liegt, wird der Diagnosealarm aktiviert und das System deaktiviert die Sicherheitsausgänge. Nummer der Für nähere Informationen zur Nummer der dynamischen Konfiguration und zur Option dynamischen Kanalcodierung siehe "Dynamische Konfigurationen über Digitaleingänge"...
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11. Technische Spezifikationen Mit zwei Eingängen Teil Beschreibung Diff Kleiner als 100 ms. Wenn der Wert über 100 ms liegt, wird der Diagnosealarm aktiviert und das System deaktiviert die Sicherheitsausgänge. Nummer der Für nähere Informationen zur Nummer der dynamischen Konfiguration und zur Option dynamischen Kanalcodierung siehe "Dynamische Konfigurationen über Digitaleingänge"...
Eventuelle Änderungsvorschläge des Integrators oder des Endbenutzers sind an Pilz zu übermitteln und werden vom Produkteigentümer geprüft. 12.1.8 Implementierte Sicherheitsmaßnahmen Die Pakete mit den Firmware-Updates werden von Pilz verwaltet und sind signiert, sodass keine ungeprüften Binärdateien verwendet werden können. Bedienungsanleitung PSEN rd1.2 systems- Sensoren mit Reichweite 9 m...
Für nähere Informationen zur Entsorgung wenden Sie sich an die Entsorgungsdienstleister oder den Händler, bei dem Sie das Produkt erworben haben. 12.3 Kundendienst und Garantie 12.3.1 Kundendienst Pilz GmbH & Co. KG Felix-Wankel-Straße 2 73760 Ostfildern - Deutschland Tel.: +49 711 3409-222 Fax: +49 711 3409-133 E-Mail: support@pilz.com...
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12. Anhang Frage Ja Nein Wurden zusätzliche mechanische Schutzmaßnahmen, die ein Übergreifen, Untergreifen oder Umgreifen der BWS verhindern, angebracht und gegen Manipulation gesichert? Wurde die maximale Nachlaufzeit der Maschine gemessen, angegeben und dokumentiert? Wurde die BWS so montiert, dass der erforderliche Mindestabstand zur nächstgelegenen Gefahrenstelle eingehalten wird? Wurden die BWS nach der Einstellung ordnungsgemäß...
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Produkte und umweltfreundliche Lösungen zu erhalten. Wir sind international vertreten. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.pilz.com oder nehmen Sie Kontakt mit unserem Stammhaus auf. Stammhaus: Pilz GmbH & Co. KG, Felix-Wankel-Straße 2, 73760 Ostfildern, Deutschland Telefon: +49 711 3409-0, E-Mail: info@pilz.de, Internet: www.pilz.com...