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ENVIRON ENHP-6-R32 Benutzerhandbuch Seite 8

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VI. Keine Zündquellen
Personen, die an Kälteanlagen arbeiten und dabei Rohrleitungen freilegen, die brennbares Kältemittel enthalten
oder enthalten haben, dürfen keine Zündquellen verwenden, die ein Brand- oder Explosionsrisiko darstellen. Alle
potenziellen Zündquellen – einschließlich Zigaretten – sind in sicherem Abstand zum Ort der Installation, Re-
paratur, Demontage oder Entsorgung zu halten, bei denen brennbares Kältemittel in die Umgebung freigesetzt
werden kann. Vor Beginn der Arbeiten muss der Bereich auf Zünd- und Brandgefahren geprüft werden. Es sind
„Rauchen verboten"-Hinweisschilder anzubringen.
VII. Belüfteter Arbeitsbereich
Vor dem Öffnen des Systems oder dem Durchführen von Arbeiten mit Hitzeeinwirkung ist sicherzustellen, dass
der Bereich entweder im Freien liegt oder ausreichend belüftet ist. Die Belüftung ist während der gesamten Ar-
beitsdauer aufrechtzuerhalten. Die Belüftung soll freigesetztes Kältemittel sicher abführen, idealerweise direkt ins
Freie.
VIII. Überprüfungen der Kälteanlage
Wenn elektrische Komponenten ausgetauscht werden, müssen diese geeignet und gemäß Spezifikation ausge-
legt sein. Die Wartungs- und Servicevorgaben des Herstellers sind jederzeit einzuhalten. Im Zweifelsfall ist der
technische Kundendienst des Herstellers zu kontaktieren. Bei Anlagen mit brennbarem Kältemittel sind folgende
Punkte zu überprüfen:
Die Kältemittelmenge ist auf die Raumgröße abgestimmt, in dem die Anlage betrieben wird.
Lüftungsanlagen und Auslässe arbeiten ordnungsgemäß und sind nicht blockiert.
Bei indirekten Kältekreisläufen ist der Sekundärkreislauf auf Kältemittel zu prüfen.
Kennzeichnungen des Geräts sind sichtbar und lesbar. Unleserliche Beschriftungen müssen erneuert werden.
Kältemittelführende Bauteile dürfen nicht in Bereichen installiert sein, in denen sie korrosiven Stoffen ausge-
setzt sind – es sei denn, sie sind korrosionsbeständig oder entsprechend geschützt.
IX. Prüfung elektrischer Bauteile
Reparatur- und Wartungsarbeiten an elektrischen Bauteilen müssen mit Sicherheitsprüfungen und Sichtkont-
rollen beginnen. Besteht ein sicherheitsrelevanter Defekt, darf die elektrische Versorgung erst nach Behebung
wiederhergestellt werden. Falls eine sofortige Behebung nicht möglich ist, das Gerät aber betrieben werden muss,
ist eine geeignete temporäre Lösung zu implementieren und dem Betreiber mitzuteilen.
Die Sicherheitsprüfungen umfassen:
Die Entladung von Kondensatoren – sicher und funkenfrei.
Es dürfen während Befüllung, Rückgewinnung oder Spülung keine spannungsführenden Leitungen offenliegen.
Die Erdungsverbindung muss durchgehend und intakt sein.
1.3 Reparatur von hermetisch geschlossenen Komponenten
Bei Arbeiten an hermetisch geschlossenen Bauteilen muss die elektrische Versorgung vom Gerät getrennt wer-
den, bevor Abdeckungen oder ähnliche Bauteile entfernt werden. Falls ausnahmsweise eine Stromversorgung
während der Wartung erforderlich ist, muss ein dauerhaft aktives Lecksuchgerät an der kritischsten Stelle instal-
liert werden, um rechtzeitig auf eine potenziell gefährliche Situation hinzuweisen.
b) Besonderes Augenmerk ist auf Folgendes zu legen:
Beim Arbeiten an elektrischen Komponenten darf das Gehäuse keinesfalls in einer Weise verändert werden, die
den Schutzgrad beeinträchtigt. Dazu zählt insbesondere:
Beschädigung von Kabeln
Übermäßige Anzahl an elektrischen Verbindungen
Anschlussklemmen, die nicht der Original-Spezifikation entsprechen
Beschädigte Dichtungen
Falsch montierte Kabelverschraubungen
Locker montierte oder unsachgemäß befestigte Geräte
Es ist sicherzustellen, dass alle Bauteile sicher montiert sind und dass Dichtungen oder Dichtmaterialien nicht so
gealtert oder beschädigt sind, dass sie das Eindringen entzündlicher Atmosphären nicht mehr zuverlässig verhindern.
Ersatzteile dürfen ausschließlich gemäß den Spezifikationen des Herstellers verwendet werden.
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