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Aventics DDL Betriebsanleitung

Systembeschreibung drive & diagnostic link
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Betriebsanleitung
Systembeschreibung Drive & Diagnostic Link
DDL
R499050030/2016-12, Ersetzt: 08.2014, DE
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Aventics DDL

  • Seite 1 Betriebsanleitung Systembeschreibung Drive & Diagnostic Link R499050030/2016-12, Ersetzt: 08.2014, DE...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Inhalt Inhalt Sicherheit ............... 9 DDL – Allgemein ............11 DDL-Systemübersicht............12 DDL-Adressierung..............12 2.2.1 Manuelle Adressierung ............13 2.2.2 Automatische Adressierung ..........14 2.2.3 Fehler bei der Adressierung ..........15 DDL-Diagnose................15 DDL-Daten ................16 2.4.1...
  • Seite 4 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Inhalt 3.3.6 Abmessungen ................ 78 3.3.7 ATEX-relevante Informationen ......... 79 ControlNet 337 500 056 0 ............ 79 3.4.1 Übersicht ................. 79 3.4.2 Mastermodul ................80 3.4.3 Slavemodul ................85 3.4.4 Anschlüsse ................90 3.4.5 Technische Daten ..............93 3.4.6...
  • Seite 5 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Inhalt 4.2.4 Ausgangsdatenlänge ............131 4.2.5 Ausgangsdatenbereich in der Steuerung ....131 4.2.6 Diagnose ................132 4.2.7 Parameter ................135 4.2.8 Anschlüsse ................136 4.2.9 Technische Daten ............... 139 4.2.10 Abmessungen ..............140 Ventilsystem LP04 ............... 140 4.3.1...
  • Seite 6 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Inhalt 4.5.8 Technische Daten ............... 170 4.5.9 Abmessungen ..............171 4.5.10 ATEX-relevante Informationen ........171 Digitales Ausgangsmodul 337 500 202 0 ..... 172 4.6.1 Übersicht ................173 4.6.2 DDL-Adresse ................ 173 4.6.3 DDL-Modus ................174 4.6.4...
  • Seite 7 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Inhalt 5.3.1 EP-Druckregelventil ED05 ..........204 5.3.2 EP-Druckregelventil ED07 ..........205 Abkürzungen ............. 205 Konformitätserklärungen (ATEX) ......206 Buskoppler (3375000250, 3375000450, R412006999, R412008000)..........206 DDL-Eingangs- und Ausgangsmodul (33750020x0, R412006712)................206...
  • Seite 8 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Inhalt...
  • Seite 9: Sicherheit

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Sicherheit Sicherheit Beachten Sie die allgemeinen Sicherheitshinweise und machen Sie sich mit dem Inhalt der Betriebsanleitung vertraut, bevor Sie das oder die Geräte installieren und an Druckluft oder an die Spannungsversorgung anschließen. Betreiben Sie die Geräte nur in den Bereichen und Systemen für die es spezifiziert ist und halten sie die Toleranzen der...
  • Seite 10 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Sicherheit Der einwandfreie und sichere Betrieb der Geräte setzt eine sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und Montage voraus. Die Geräte dürfen nur durch geschultes Personal geöffnet werden. Elektrostatisch gefährdete Bauelemente. Die Installation und Inbetriebnahme der Geräte darf nur im...
  • Seite 11: Ddl - Allgemein

    Verwendung entfällt jegliche Haftung unserer Person. Ferner erlischt die Garantie auf Geräte und Zubehörteile. DDL – Allgemein Der Drive & Diagnostic Link (DDL) von AVENTICS ist ein System um Magnetventile, EP-Druckregelventile und digitale und analoge I/O-Module mit unterschiedlichen Feldbussystemen zu nutzen.
  • Seite 12: Ddl-Systemübersicht

    Teilnehmern: Der Buskoppler ermöglicht die Datenübergabe zwischen dem Feldbussystem (PROFIBUS DP, Interbus S, DeviceNet, ...) und dem DDL. Der Buskoppler ist somit der DDL-Master und muss einmal vorhanden sein. Der DDL-Teilnehmer ist entsprechend der Slave im DDL. An den DDL können bis zu 14 Teilnehmer angeschlossen werden.
  • Seite 13: Manuelle Adressierung

    Außerdem muss die niedrigste Adresse die 1 sein und es dürfen keine Lücken zwischen den Adressen existieren. Die Adressierung ist jedoch unabhängig von der physikalischen Position des Teilnehmers im DDL und dessen Typ. Beispiel: An ein Buskoppler Stand alone (benötigt keine DDL- Adresse) sind 5 weitere DDL-Teilnehmer angeschlossen.
  • Seite 14: Automatische Adressierung

    Ausgangsmodul 2.2.2 Automatische Adressierung Falls im DDL nur jeweils ein Teilnehmer je Typ vorkommt, so kann der DDL sich automatisch adressieren. Hierzu müssen alle DDL-Teilnehmer die Adresse 0 erhalten. In diesem Fall ordnet der DDL den Teilnehmern ihre Adresse automatisch zu. Die folgende Tabellen zeigen, welche Modultypen zur Verfügung...
  • Seite 15: Fehler Bei Der Adressierung

    Falls der DDL nicht korrekt adressiert wurde, wird dieses durch die rote DDL-LED der Teilnehmer angezeigt. Falls zwei Teilnehmern dieselbe Adresse zugewiesen wurde, ist dies nicht so erkennbar, dass der DDL in Störung geht. Diese Fehladressierung kann dann jedoch durch die Anzahl der Livebits erkannt werden.
  • Seite 16: Ddl-Daten

    Versorgungsspannungen vorhanden sein. DDL-Daten 2.4.1 DDL-Anschluss Die Verbindung des DDL wird über 5-polige M12x1 Stecker ausgeführt. Für die Verbindungskabel sind 5-adrige, geschirmte Leitungen zu verwendet. Der Schirm muss auf dem Gewinde der Stecker aufgelegt sein. Der Aderquerschnitt beträgt mindestens 0,34 mm .
  • Seite 17: Ddl-Leitungslänge

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL – Allgemein 2.4.2 DDL-Leitungslänge Die gesamte Leitungslänge des DDL ist auf 40 m begrenzt. Dabei ist es unerheblich, ob die Länge zwischen zwei Teilnehmern genutzt, oder gleichmäßig verteilt wird. Bei großen Leitungslängen und hohen Stromverbräuchen, kann der Spannungsabfall über den Leitungen dazuführen, dass die...
  • Seite 18: Normen

    4,2 ms 125 kBaud 128/128 13,0 ms 2.4.4 Normen Das DDL-System erfüllt die unten aufgeführten EMV-Normen: EN 61000-6-4 EN 61000-6-2 Buskoppler AVENTICS Buskoppler ermöglichen den Anschluss von EP- Druckregelventilen, Ventileinheiten und digitalen und analogen Ein- und Ausgangsmodulen an eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) unter Verwendung von Feldbus Systemen wie PROFIBUS DP, Interbus S, ControlNet, DeviceNet, CANopen, …...
  • Seite 19: Profibus Dp 337 500 025 0/337 500 026 0

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler PROFIBUS DP 337 500 025 0/337 500 026 0 Der Buskoppler DDL für PROFIBUS DP ist in zwei Ausführungen erhältlich. Der Buskoppler mit Treibern (337 500 026 0) kann direkt auf eine Ventileinheit montiert werden. Neben der Ansteuerung dieser Einheit steht auch der DDL für weitere DDL-...
  • Seite 20: Mastermodul

    9 DDL-Adresse S5 5 Mastermodul 3.1.2 Mastermodul Das Mastermodul bildet die Schnittstelle zwischen dem PROFIBUS DP und dem DDL. Es kontrolliert den DDL und überprüft die Versorgungsspannungen. PROFIBUS-DP-Adressen Vor dem Anschluss an ein PROFIBUS-DP-System muss dem Buskoppler eine PROFIBUS-Adresse zugeordnet werden. Nach dem Öffnen der Verschlusskappe wird an zwei Drehschaltern...
  • Seite 21 SPS-Konfigurations-Software festgelegte Verzeichnis kopiert werden. Auf der Diskette sind auch 2 Icon-Dateien für diesen Buskoppler hinterlegt (RX_D05EF.dip/RX_R05EF.dib). Zur Konfiguration des Buskopplers wird der Stationstyp – DDL- Buskoppler – ausgewählt (über Ordner Ventile/AVENTICS). Nach dem Anklicken des Feldes „Konfiguration“ und Module müssen die entsprechenden DDL-Module eingefügt werden.
  • Seite 22 Diese Funktionen sind in der GSD Datei hinterlegt und können über ein Konfigurierungstool (z. B. COM PROFIBUS oder S7 Hardwarekonfiguration) im Klartext eingestellt werden. Es wird 1 Byte pro DDL-Teilnehmer bzw. Buskoppler übertragen. Jedes Parameterbyte der einzelnen Teilnehmer kann individuell eingestellt werden. Sind keine Parameter eingestellt, verwenden die DDL-Teilnehmer ihre Default-Parameter.
  • Seite 23 Abschnitten zu entnehmen. DDL-Adresse Am Mastermodul bzw. Stand-alone-Buskoppler muss keine DDL-Adresse eingestellt werden. Zur korrekten Funktion des DDL (Drive & Diagnostic Link) müssen folgende Adressierungsbedingungen erfüllt sein: gleiche Baudrate aller DDL-Module DDL-Adresse zwischen 1 ... 14, bei 1 beginnend, ohne Lücken, Adresse nicht doppelt vergeben...
  • Seite 24 Übersicht der PROFIBUS-LED-Anzeigen Bezeichnung Farbe der LED Bedeutung STOP Rot leuchtet Bus steht / DDL-Konfiguration nicht OK / Hardware nicht OK Rot blinkt Bus steht / DDL-Konfiguration OK / PROFIBUS-Konfiguration: Soll-Ist-Abweichung Grün Bus läuft / Konfiguration OK / DATA exchange SUPPLY Grün leuchtet...
  • Seite 25 Teilnehmern ist die Diagnosedatenlänge der entsprechenden Beschreibungen zu entnehmen. Der Buskoppler mit Treibern (337 500 026 0) verhält sich wie das Stand alone-Modul und einem weiteren DDL-Teilnehmer für Ventilansteuerung. Zur Nutzung der Diagnosefunktion muss der entsprechende Parameter eingestellt sein (siehe Tabelle 5, „Buskoppler-...
  • Seite 26 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Tabelle 8: Bsp.: Diagnose Feldbusmodul PROFIBUS DP mit einer Ventileinheit incl. Standarddiagnose Betrifft DP Norm DP Norm DP Norm DP Norm DP Norm DP Norm Headerbyte Blocklänge in Byte Buskoppler 24 V 24 V 24 V Lücken...
  • Seite 27: Slavemodul

    – Bit 2: Versorgungsspannung der Mastermodul-Elektronik kleiner 19,2 V oder größer 28,8 V – Bit 3: keine externen Module am DDL angeschlossen – Bit 4: Lücken zwischen Adressen, Adresse 0 und 1 ... 14 wurden gemischt oder Adressen doppelt vergeben...
  • Seite 28: Ausgangsdatenlänge

    Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S5 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden. DDL-Modus Die DDL-Baudrate wird mit dem Schalter S4 eingestellt. Alle Teilnehmer müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt werden. Tabelle 9:...
  • Seite 29 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Ausgangsdatenbereich in der Steuerung Die DDL-Adresse bestimmt die Lage der Ausgangsdaten im Datenbereich des Buskopplers und damit die Lage im Adressbereich der Steuerung (siehe PROFIBUS-DP- Konfiguration). Die Ventileinheit belegt je nach eingestellter Länge 1 ... 4 Byte im Ausgangsbereich der Steuerung.
  • Seite 30 Ventile) liegen bei 19,2 V/21,6 V für Unterspannung und bei 28,8 V/26,4 V bei Überspannung. Es werden die Spannungen am Stecker DDL OUT gemessen. Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: Lücken in der Adressierung gleiche Adresse für 2 Teilnehmer vergeben...
  • Seite 31 Diagnose. Bei kleineren Ventileinheiten sind entsprechend weitere Ausgänge und deren Diagnose nicht verwendbar. Der Adressbereich der Diagnose ergibt sich aus der DDL- Adresse. Sollte die Adresse 0 (automatische Adressierung) eingestellt sein, verhält sich der Buskoppler mit Treiber wie eine Ventileinheit.
  • Seite 32 Parameter Diese Funktionen stellt das Slavemodul dem DDL-Mastermodul für PROFIBUS DP zur Verfügung. Pro DDL-Teilnehmer steht 1 Byte für Parameter zur Verfügung. Die Parameter werden nur bei der DDL-Initialisierung übertragen. Für jeden Teilnehmer kann das Parameterbyte individuell eingestellt werden.
  • Seite 33 Diagnosebereich übertragen. Open load wird sofort gemeldet, das Ventil muss nicht angesteuert werden. Bit 3 = 0 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Slavemodul auf 0 gesetzt. Bit 3 = 1 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Slavemodul gespeichert und die Spulen weiterhin angesteuert (Werte einfrieren).
  • Seite 34: Anschlüsse

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.1.4 Anschlüsse 1 X7P2: PROFIBUS-DP Eingang 2 X7P2: PROFIBUS-DP Ausgang X2 3 XPD: DDL OUT 4 X1S: Spannungsversorgung 5 X2O: Ventilansteuerung (nur bei 3375000260) ACHTUNG Die Steckverbinder dürfen nicht unter Last gesteckt oder gezogen werden. Die Montage, bzw. das Stecken und Ziehen des Buskopplers auf die Ventileinheit ist nur im spannungslosen Zustand zulässig!
  • Seite 35 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Über X1S, Pin 1 werden die Elektronik des Buskopplers und die Elektronik aller über das DDL angeschlossenen I/O-Module und Initiatoren versorgt (bei Modulen ohne ext. Spannungseinspeisung). Über X1S, Pin 2 muss bei Verwendung von Modulen ohne externe Spannungsversorgung die Schaltspannung für die...
  • Seite 36: Datenleitung Ddl

    Der Ausgang des DDL ist auf allen Leitungen kurzschlussfest. Jedoch können DDL-Teilnehmer beschädigt werden, wenn 24 V an den Signalleitungen DDL H und DDL L anliegen. Aus diesem Grund wird empfohlen vorkonfektionierte Kabel zu verwenden (siehe Kapitel 5 „DDL-Zubehör“). Die Belegung der DDL- Anschlüsse sind im Kapitel 2.4 „DDL-Daten“...
  • Seite 37: Technische Daten

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.1.5 Technische Daten Profibus DP Technische Daten Betriebsspannung Ventile 24 V DC +10 -0 % Betriebsspannung Initiatoren und 24 V DC ± 20 % Elektronik Absicherung der Spannung Ventile 3 A T extern Absicherung der Spannung Elektronik...
  • Seite 38: Abmessungen

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.1.6 Abmessungen POWER SUPPLY VALVE SENSOR STOP VALVE SENSOR POWER SUPPLY Abb. 9: Abmessungen des Buskopplers mit Treibern (337 500 026 0) STOP VALVE SENSOR POWER SUPPLY Abb. 10: Abmessungen des Buskopplers Stand alone (337 500 025 0)
  • Seite 39: Atex-Relevante Informationen

    Der Buskoppler für DeviceNet ist in zwei Ausführungen erhältlich. Der Buskoppler mit Treibern (R412006998) kann direkt auf eine Ventileinheit montiert werden. Neben der Ansteuerung dieser Einheit steht auch der DDL für weitere DDL- Teilnehmer zur Verfügung. Der Buskoppler Stand alone (R412006999) wird separat montiert und stellt nur den DDL zur Verfügung.
  • Seite 40: Mastermodul

    5 Mastermodul 3.2.2 Mastermodul Das Mastermodul bildet die Schnittstelle zwischen dem DeviceNet und dem DDL. Es kontrolliert den DDL und die Versorgungsspannungen. DeviceNet-Adressen Jeder Teilnehmer im Netzwerk erhält eine eigene eindeutige Adresse. Diese wird an zwei Drehschaltern eingestellt, so dass...
  • Seite 41 Eingangsdatenbereichs (Sensoren, Istwerte, ...) ist ebenfalls auf Abb. 12: Dipschalter S3: 16 Byte begrenzt. Durch die Diagnosedaten des Buskopplers DeviceNet- und der DDL-Teilnehmer verlängert sich der gesamte Baudraten Eingangsdatenbereich, der in der SPS verarbeitet werden muss, auf 50 Byte (32 hex), da die Diagnosedaten zyklisch im Eingangsdatenbereich übertragen werden.
  • Seite 42 Gerätebeschreibungen genannt. DDL-Adresse Am Mastermodul bzw. Stand alone Buskoppler muss keine DDL-Adresse eingestellt werden. Zur korrekten Funktion des DDL (Drive & Diagnostic Link) müssen folgende Adressierungsbedingungen erfüllt sein: gleiche Baudrate aller DDL-Module DDL-Adresse zwischen 1 ... 14, bei 1 beginnend, ohne Lücken, Adresse nicht doppelt vergeben...
  • Seite 43 1 Hz grün Unter-/Überspannung Sensor STATUS blinken 1 Hz grün Unter-/Überspannung Ventile +5 V/ leuchten grün Nach Powerreset: STATUS Versorgung und DDL in Ordnung, Modul wartet auf „Allocation“ durch den Master Sonst: Keine Nutzdatenübertragung, Timeout „expected packet rate“ noch nicht abgelaufen Datenkommunikation läuft...
  • Seite 44 Buskoppler Software-Diagnose Nach dem Spannungseinschalten wird die Konfiguration des DDL bestimmt. Dabei wird die Zahl und die Adresse der angeschlossenen DDL-Teilnehmer, ihre Datenlänge und ihr Typ bestimmt. Nach ca. 5 sec. wird diese Konfiguration wiederholt und mit der ersten verglichen. Ein Unterschied der ermittelten Konfigurationen wird als Konfigurationsfehler (Standarddiagnose-Byte 0, Bit 5) gemeldet.
  • Seite 45: Slavemodul

    – Bit 0 ... 6: Gesamtdatenlänge der Eingangsdaten einschließlich der Diagnosedaten zuzüglich 4 Byte Masterdiagnosedaten – Bit 7: DDL Heartbeat, wird alle 2 ... 3 Sekunden invertiert Byte 2 + 3: – Bit 0 ... 7: Für jede existierende Adresse wird das entsprechende Bit gesetzt.
  • Seite 46: Ausgangsdatenlänge

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler DDL-Adresse Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S5 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden. DDL-Modus Die DDL-Baudrate wird mit dem Schalter S6 eingestellt. Tabelle 19: DDL-Baudrate Open...
  • Seite 47 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Ausgangsdatenbereich in der Steuerung Die DDL-Adresse bestimmt die Lage der Ausgangsdaten im Datenbereich des Buskopplers und damit die Lage im Adressbereich der Steuerung. Die Ventileinheit belegt je nach eingestellter Länge 1 ... 4 Byte im Ausgangsbereich der Steuerung.
  • Seite 48 Ventileinheit. Nähere Informationen entnehmen Sie dem Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“. Die Ventileinheit belegt keine Daten im Eingangsbereich, jedoch im Diagnosebereich des DDL. Byte X ist die Start Adresse des Ausgangsbereichs des DDL- Teilnehmers in der Steuerung. Diagnose LED-Diagnose Tabelle 22: Übersicht der DDL-LED-Anzeigen...
  • Seite 49 Eingangsbereichs entsprechend der DDL-Adresse. Sollte die Adresse 0 (automatische Adressierung) eingestellt sein, verhält sich der Buskoppler mit Treiber wie eine Ventileinheit. Nähere Informationen entnehmen Sie dem Kapitel 2.2 „DDL- Adressierung“. Die Länge des Diagnosebereichs ist 1 Byte Standarddiagnose + eingestellte Ausgangsdatenlänge.
  • Seite 50 Ein offener Ausgang kann nur erkannt werden, wenn dieser nicht angesteuert ist. Parameter Da keine Parameterübertragung beim Buskoppler für DeviceNet zur Verfügung stehen, werden bei allen DDL- Teilnehmern die Default-Parameter verwendet. Die Default-Parameter sind: – Reaktion bei DDL-Ausfall: Werte auf 0...
  • Seite 51: Anschlüsse

    3 Pin 3: 0 V 4 Pin 4: Funktionserde Abb. 15: X1S Spannungs- versorgung Über X1S, Pin 1 werden die Elektronik des Buskopplers und die Elektronik aller über das DDL angeschlossenen I/O-Module und Initiatoren versorgt (bei Modulen ohne ext. Spannungseinspeisung).
  • Seite 52: Datenleitung Devicenet

    Abb. 16: X7D DeviceNet- Datenstecker Jedoch können DDL-Teilnehmer beschädigt werden, wenn 24 V an den Signalleitungen DDL H und DDL L anliegen. Aus diesem Grund wird empfohlen vorkonfektionierte Kabel zu verwenden (siehe Kapitel 5 „DDL-Zubehör“). Die Belegung der DDL- Anschlüsse sind im Kapitel 2.4 „DDL-Daten“ beschrieben.
  • Seite 53: Technische Daten

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.2.5 Technische Daten DeviceNet Technische Daten Betriebsspannung Ventile 24 V DC +10 -0 % Betriebsspannung Elektronik 24 V DC ± 20 % Absicherung der Spannung Ventile 3 A T extern Absicherung der Spannung Elektronik...
  • Seite 54: Abmessungen

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.2.6 Abmessungen POWER SUPPLY SENSOR VALVE Abb. 17: Abmessungen des Buskopplers mit Treibern (R412006998) POWER SUPPLY SENSOR VALVE Abb. 18: Abmessungen des Buskopplers Stand alone (R412006999)
  • Seite 55: Atex-Relevante Informationen

    Ansteuerung dieser Einheit steht auch ein Datenausgang für weitere DDL-Teilnehmer zur Verfügung. Der Buskoppler Stand alone (337 500 045 0) wird separat montiert und stellt nur den DDL zur Verfügung. Für den Buskoppler Stand alone gelten nicht die Teile der Beschreibung über das Slavemodul.
  • Seite 56 VALVE RBDA RESREG RESET Abb. 19: LEDs und Schalter bei 337 500 046 0 1 DDL LEDs 5 Interbusabschluss S2 2 Interbus S LEDs 6 DDL-Modus S3 3 Mastermodul 7 Slavemodul 4 Interbus S DDL Mode S1 8 DDL-Adresse S4...
  • Seite 57: Mastermodul

    Buskoppler 3.3.2 Mastermodul Das Mastermodul bildet die Schnittstelle zwischen dem Interbus S und dem DDL. Es kontrolliert den DDL und die Versorgungsspannungen. Interbus-S-Adressen/Letzter Teilnehmer Die Interbus-Adresse des Buskopplers ergibt sich aus der Lage im Interbus-S-System und kann nur durch Änderung der Reihenfolge der Teilnehmer verändert werden.
  • Seite 58 Der Ein- bzw. Ausgangsdatenbereich ergibt sich aus der Summe aller Datenlängen der verwendeten DDL-Teilnehmer. Wie sich die einzelnen Datenbereiche zusammensetzen, können den entsprechenden Abschnitten entnommen werden. Die Datenlänge im DDL ist Byte-bezogen. Die Konfiguration des Längencodes des Buskopplers wird Wortweise eingestellt. Ungerade Bytesummen sind aufzurunden!
  • Seite 59 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Beispielkonfiguration für Längencodebestimmung: Es sollen Parameter übertragen werden. Tabelle 25: Beispiel für Längencodebestimmung DDL-Gerät Best-Nr. Ausgangsdaten Eingangsdaten Diagnosedaten Buskoppler mit 337 500 046 0 2 Byte – 3 Byte +3 Byte Treibern (2 Byte)
  • Seite 60 Parameter an den Buskoppler zu übertragen. Aus diesem Grunde ist es nicht möglich das Mastermodul zu parametrieren. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Parameter der DDL- Teilnehmer bzw. des Slavemoduls über den Interbus zu konfigurieren. Dieses geschieht über das Ausgangsdatenfeld des Buskopplers (siehe Parameterübertragung).
  • Seite 61 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Parameterübertragung Um Parameter an das DDL-System übergeben zu können, muss das Mastermodul entsprechend konfiguriert sein (siehe Tabelle 26). Bei aktivierter Parameterübertragung müssen zuerst alle benötigten Parameter und die Checksum (Summe alle Parameterbytes) korrekt übertragen werden, (Bytes 0 ... 13: Parameterbytes der einzelnen DDL-Teilnehmer (1 ...
  • Seite 62 DDL-Adresse zwischen 1 ... 14, bei 1 beginnend, ohne Lücken, Adresse nicht doppelt vergeben DDL-Adresse 0: siehe Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ DDL-Modus Die Übertragungsrate des DDL wird mit dem Bit 8 des Dipschalter S1 festgelegt. Alle Teilnehmer müssen auf die gleich Baudrate eingestellt werden. Tabelle 29: DDL Baudrate...
  • Seite 63 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Mit Parameterbytes Tabelle 31: Ausgangsdatenfeld mit Parameter Byte Betrifft DDL-TN 1 Ausgangsdaten – – – – – DDL-TN n Ausgangsdaten – WY-1 Buskoppler Parameterbyte X WY-1 Buskoppler Parameterbyte X + 1 Byteadresse Buskoppler –...
  • Seite 64: Eingangsdatenfeld

    – Anfangsadresse der im Ausgangsdatenfeld angeforderten Diagnosebytes W0Hi: – Bit 0-6: Länge des gesamten Eingangsbereichs in Byte (min 4) – Bit 7: DDL Heartbeat. Wechselt alle 2 ... 3 sec. W1Lo: – angefordertes Diagnosebyte W1Hi: – angefordertes Diagnosebyte +1 W2- Wy: –...
  • Seite 65 Die Schwellen der Versorgungsspannungen (Elektronik/ Ventile) liegen bei 19,2 V/21,6 V für Unterspannung und bei 28,8 V/26,4 V bei Überspannung. Es werden die Spannungen am Stecker DDL Out gemessen. Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet.
  • Seite 66 Verfügung stellt. Die Länge der einzelnen Teilnehmer kann den entsprechenden Beschreibungen entnommen werden. Nach dem Spannungseinschalten wird die Konfiguration des DDL bestimmt. Dabei wird die Zahl und die Adresse der angeschlossenen DDL-Teilnehmer, ihre Datenlänge und ihr Typ bestimmt. Nach ca. 5 sec wird diese Konfiguration wiederholt und mit der ersten verglichen.
  • Seite 67 Adr. 1 Diagnose Dia- Dia- gnose gnose Diagnose Adr. X Diagnose Adr. max. XXX = Standard Diagnosebit oder Zusatzdiagnose bei Ventiltreibern (z. B. Slavemodul) Byte 0: – Bit 0: Elektronik-Versorgungsspannung der nachfolgenden DDL-Module kleiner 19,2 V oder größer 28,8 V...
  • Seite 68 – Bit 2: Versorgungsspannung der Mastermodul-Elektronik kleiner 19,2 V oder größer 28,8 V – Bit 3: keine externen Module am DDL angeschlossen – Bit 4: Lücken zwischen Adressen, Adresse 0 und 1 ... 14 wurden gemischt oder Adressen doppelt vergeben (Doppelte Adressen werden nicht sicher erkannt) –...
  • Seite 69: Slavemodul

    Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S4 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden. DDL-Modus Die DDL-Baudrate wird mit dem Schalter S3 eingestellt. Alle Teilnehmer müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt werden. Tabelle 36: DDL-Baudrate...
  • Seite 70: Ausgangsdatenbereich In Der Steuerung

    Geänderte Schalterstellungen werden erst gültig, wenn das Gerät aus- und wieder eingeschaltet wird. Ausgangsdatenbereich in der Steuerung Die DDL-Adresse bestimmt die Lage der Ausgangsdaten im Datenbereich des Buskopplers und damit die Lage im Adressbereich der Steuerung. Die Ventileinheit belegt je nach eingestellter Länge 1 ... 4 Byte im Ausgangsbereich der Steuerung.
  • Seite 71 Ventile) liegen bei 19,2 V/21,6 V für Unterspannung und bei 28,8 V/26,4 V bei Überspannung. Es werden die Spannungen am Stecker DDL OUT gemessen. Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: eingestellte Baudrate der DDL-Module nicht gleich Lücken in der Adressierung...
  • Seite 72 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Software-Diagnose Die Diagnosedaten des Slavemoduls liegen entsprechend der DDL-Adresse im Diagnosedatenbereich. Sollte die Adresse 0 (automatische Adressierung) eingestellt sein, verhält sich der Buskoppler mit Treiber wie eine Ventileinheit. Nähere Informationen entnehmen Sie dem Kapitel 2.2 „DDL- Adressierung“.
  • Seite 73 Parameter Diese Funktionen stellt das Slavemodul dem DDL-Mastermodul zur Verfügung. Pro DDL-Teilnehmer steht 1 Byte für Parameter zur Verfügung. Die Parameter werden nicht zyklisch übertragen. Für jeden einzelne Teilnehmer kann das Parameterbyte individuell eingestellt werden. Bei dem Interbus-S-Buskoppler können die Parameter der DDL-...
  • Seite 74 Open circuit wird sofort gemeldet, das Ventil muss nicht angesteuert werden. Bit 3 = 0 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Slavemodul auf 0 gesetzt. Bit 3 = 1 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Slavemodul gespeichert und die Spulen weiterhin angesteuert (Werte einfrieren).
  • Seite 75: Anschlüsse

    3 Pin 3: 0 V 4 Pin 4: Funktionserde Abb. 23: X1S Spannungs- Über X1S, Pin 1 werden die Elektronik des Buskopplers und die versorgung Elektronik aller über das DDL angeschlossenen I/O-Module und Initiatoren versorgt (bei Modulen ohne ext. Spannungseinspeisung).
  • Seite 76: Datenleitung Interbus S

    Der Ausgang des DDL ist auf allen Leitungen kurzschlussfest. Jedoch können DDL-Teilnehmer beschädigt werden, wenn 24 V an den Signalleitungen DDL H und DDL L anliegen. Aus diesem Grund wird empfohlen vorkonfektionierte Kabel zu verwenden (siehe Kapitel 5 „DDL-Zubehör“). Die Belegung der DDL- Anschlüsse sind im Kapitel 2.4 „DDL-Daten“...
  • Seite 77: Technische Daten

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.3.5 Technische Daten Interbus S Technische Daten Betriebsspannung Ventile 24 V DC +10 -0 % Betriebsspannung Elektronik 24 V DC ±20 % Absicherung der Spannung Ventile 3 A T extern Absicherung der Spannung Elektronik...
  • Seite 78: Abmessungen

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.3.6 Abmessungen POWER SUPPLY SENSOR VALVE VALVE SENSOR RESREG RBDA RESET Abb. 25: Abmessungen des Buskopplers mit Treibern (337 500 046 0) VALVE SENSOR RESREG RBDA RESET Abb. 26: Abmessungen des Buskopplers Stand alone (337 500 045 0)
  • Seite 79: Atex-Relevante Informationen

    Der Buskoppler für ControlNet ist in zwei Ausführungen erhältlich. Der Buskoppler mit Treibern (337 500 056 0) kann direkt auf eine Ventileinheit montiert werden. Neben der Ansteuerung dieser Einheit steht auch das DDL für weitere DDL- Teilnehmer zur Verfügung. Der Buskoppler Stand alone (Nummer auf Anfrage) wird separat montiert und stellt nur das DDL zur Verfügung.
  • Seite 80: Mastermodul

    5 CN-Adresse S2 2 ControlNet LEDs 6 DDL-Modus S3 3 Mastermodul 7 DDL-Mode S4 4 CN-Adresse S1 8 Slavemodul DDL-Adresse S5 3.4.2 Mastermodul Das Mastermodul bildet die Schnittstelle zwischen dem ControlNet und dem DDL. Es kontrolliert den DDL und die Versorgungsspannungen.
  • Seite 81 Eingangsdatenbereichs (Sensoren, Istwerte, ...) ist ebenfalls auf 16 Byte begrenzt. Durch die Diagnosedaten des Buskopplers und der DDL Teilnehmer verlängert sich der gesamte Eingangsdatenbereich, der in der SPS verarbeitet werden muss, auf 48 Byte (30 hex), da die Diagnosedaten zyklisch im Eingangsdatenbereich übertragen werden.
  • Seite 82 DDL-Adresse zwischen 1 ... 14, bei 1 beginnend, ohne Lücken, Adresse nicht doppelt vergeben DDL-Adresse 0: siehe Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ DDL-Modus Die Baudrate des DDL wird mit dem 2-poligen Dipschalter S3 neben den ControlNet-Adressschaltern auf der Vorderseite festgelegt. Alle Teilnehmer müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt werden.
  • Seite 83 LED (siehe Spannungsüberwachung). Software-Diagnose Nach dem Spannungseinschalten wird die Konfiguration des DDL bestimmt. Dabei wird die Zahl und die Adresse der angeschlossenen DDL-Teilnehmer, ihre Datenlänge und ihr Typ bestimmt. Nach ca. 5 sec wird diese Konfiguration wiederholt und mit der ersten verglichen. Ein Unterschied der ermittelten...
  • Seite 84 Die Software-Diagnosedaten des Mastermoduls befindet sich in den ersten 4 Byte des eingestellten Eingangsbereichs in der Steuerung vor den Eingangsdaten. Die Diagnosedaten der anderen DDL-Teilnehmer befinden sich geschlossen hinter dem Eingangsdatenbereich aller DDL-Teilnehmer. Die Länge des Diagnosebereichs der weiteren DDL-Teilnehmer ist bei Ventiltreibern 1 Byte + eingestellte Ausgangsdatenlänge,...
  • Seite 85: Slavemodul

    – Bit 0 ... 6: Gesamtdatenlänge der Eingangsdaten einschließlich der Diagnosedaten zuzüglich 4 Byte Masterdiagnosedaten – Bit 7: DDL Heartbeat, wird alle 2 ... 3 Sekunden invertiert Byte 2 + 3: – Bit 0 ... 7: Für jede existierende Adresse wird das entsprechende Bit gesetzt.
  • Seite 86: Ausgangsdatenlänge

    Buskoppler Ventileinheit geschieht über einen 25-poligen D-Sub-Stecker an der Unterseite des Moduls. DDL-Adresse Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S5 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden. DDL-Modus Die DDL-Baudrate wird mit dem Schalter S4 eingestellt.
  • Seite 87 Buskoppler mit Treiber wie eine Ventileinheit. Nähere Informationen entnehmen Sie dem Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“. Die Ventileinheit belegt keine Daten im Eingangsbereich, jedoch im Diagnosebereich des DDL. Byte X ist die Start Adresse des Ausgangsbereichs des DDL- Teilnehmers in der Steuerung.
  • Seite 88 Ventile) liegen bei 19,2 V/21,6 V für Unterspannung und bei 28,8 V/26,4 V bei Überspannung. Es werden die Spannungen am Stecker DDL Out gemessen. Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: eingestellte Baudrate der DDL-Module nicht gleich Lücken in der Adressierung...
  • Seite 89 Diagnose Bedeutung der Bits: Byte Z Bit 0: Versorgungsspannung der Elektronik kleiner 19,2 V oder größer 28,8 V Byte Z Bit 1: Versorgungsspannung der Ventile kleiner 21,6 V oder größer 26,4 V Byte Z Bit 7: Kommunikationsverbindung zum DDL-Modul unterbrochen...
  • Seite 90: Anschlüsse

    Ein offener Ausgang kann nur erkannt werden, wenn dieser nicht angesteuert ist. Parameter Da keine Parameterübertragung bei dem Buskoppler für ControlNet zur Verfügung stehen, werden bei allen DDL- Teilnehmern die Default-Parameter verwendet. Die Default-Parameter sind: – Reaktion bei DDL-Ausfall: Werte auf 0 –...
  • Seite 91 Abb. 31: X1S Spannungs- versorgung Über X1S, Pin 1 werden die Elektronik des Buskopplers und die Elektronik aller über das DDL angeschlossenen I/O-Module und Initiatoren versorgt (bei Modulen ohne ext. Spannungseinspeisung). Über X1S, Pin 2 muss bei Verwendung von Modulen ohne externe Spannungsversorgung die Schaltspannung für die...
  • Seite 92 Der Ausgang des DDL ist auf allen Leitungen kurzschlussfest. Jedoch können DDL-Teilnehmer beschädigt werden, wenn 24 V an den Signalleitungen DDL H und DDL L anliegen. Aus diesem Grund wird empfohlen vorkonfektionierte Kabel zu verwenden (siehe Kapitel 5 „DDL-Zubehör“). Die Belegung der DDL- Anschlüsse sind im Kapitel 2.4 „DDL-Daten“...
  • Seite 93: Technische Daten

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.4.5 Technische Daten ControlNet Technische Daten Betriebsspannung Ventile 24 V DC +10 -0 % Betriebsspannung Elektronik 24 V DC ±20 % Absicherung der Spannung Ventile 3 A T extern Absicherung der Spannung Elektronik 3 A T...
  • Seite 94: Abmessungen

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.4.6 Abmessungen POWER SUPPLY SENSOR VALVE STATUS A-RUN A-STOP Abb. 32: Abmessungen des Buskopplers mit Treibern (337 500 056 0) POWER SUPPLY SENSOR VALVE STATUS A-RUN A-STOP Abb. 33: Abmessungen des Buskopplers Stand alone (Nummer auf...
  • Seite 95: Canopen R412008000/R412008002

    Der Buskoppler für CANopen ist in zwei Ausführungen erhältlich. Der Buskoppler mit Treibern (R412008002) kann direkt auf eine Ventileinheit montiert werden. Neben der Ansteuerung dieser Einheit steht auch der DDL für weitere DDL- Teilnehmer zur Verfügung. Der Buskoppler Stand alone (R412008000) wird separat montiert und stellt nur den DDL zur Verfügung.
  • Seite 96: Mastermodul

    7 Slavemodul DDL-Modus S6 3 Mastermodul 8 DDL-Adresse S5 (R412008002) 4 CANopen-Adresse S1 9 CANopen-Baudrate 5 CANopen-Adresse S2 DDL-Modus S4 3.5.2 Mastermodul Das Mastermodul bildet die Schnittstelle zwischen dem CANopen und dem DDL. Es kontrolliert den DDL und die Versorgungsspannungen.
  • Seite 97 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler CANopen-Adressen Jeder Teilnehmer im Netzwerk erhält eine eigene eindeutige Adresse. Diese wird an zwei Drehschaltern eingestellt, so dass sich Adressen von 0 ... 99 ergeben können. Mit Schalter S1 wird die Zehnerstelle, mit S2 die Einerstelle eingestellt. Die Adresse 0 ist im CANopen für Diagnosefunktionen reserviert und sollte...
  • Seite 98 Der Buskoppler stellt keine Parameter zur Änderung zu Verfügung. Bei CANopen-Ausfall werden alle Ausgänge auf 0 gesetzt. DDL-Teilnehmer-Parameter Die Parameter für die DDL Busteilnehmer werden im Bereich Parameter des Object Dictionary mit dem Index 2040 übertragen. Die Übertragung aller Parameter muss abgeschlossen sein, bevor das Mastermodul Pre-/Operational geschaltet wird.
  • Seite 99 Modul im Operational Modus STOP Je nach Zustand der Initialisierung der CANopen-Schnittstelle, leuchten die LEDs auf den DDL-Teilnehmern. Erst wenn der Buskoppler Preoperational oder Operational geschaltet wird, werden die DDL-Teilnehmer initialisiert und die roten LEDs der DDL-Teilnehmer erlöschen.
  • Seite 100 LED (siehe Spannungsüberwachung). Software-Diagnose Nach dem Pre-/Operational-Schalten wird die Konfiguration des DDL bestimmt. Dabei wird die Zahl und die Adresse der angeschlossenen DDL-Teilnehmer, ihre Datenlänge und ihr Typ bestimmt. Nach ca. 5 sec wird diese Konfiguration wiederholt und mit der ersten verglichen. Ein Unterschied der ermittelten Konfigurationen wird als Konfigurationsfehler (Standarddiagnose-Byte 0, Bit 5) gemeldet.
  • Seite 101 – Bit 2: Versorgungsspannung der Mastermodul-Elektronik kleiner 19,2 V oder größer 28,8 V – Bit 3: keine externen Module am DDL angeschlossen – Bit 4: Lücken zwischen Adressen, Adresse 0 und 1 ... 14 wurden gemischt oder Adressen doppelt vergeben –...
  • Seite 102: Slavemodul

    – Bit 0 – 6: Gesamtdatenlänge der Eingangsdaten einschließlich der Diagnosedaten zuzüglich 4 Byte Masterdiagnosedaten – Bit 7: DDL Heartbeat, wird alle 2 ... 3 Sekunden invertiert Byte 2 + 3: – Bit 0 ... 7: Für jede existierende Adresse wird das entsprechende Bit gesetzt.
  • Seite 103 Geänderte Schalterstellungen werden erst gültig, wenn das Gerät aus- und wieder eingeschaltet wird. Ausgangsdatenbereich in der Steuerung Die DDL-Adresse bestimmt die Lage der Ausgangsdaten im Datenbereich des Buskopplers und damit die Lage im Adressbereich der Steuerung. Die Ventileinheit belegt je nach eingestellter Länge 1 ... 4 Byte im Ausgangsbereich der Steuerung.
  • Seite 104 Buskoppler mit Treiber wie eine Ventileinheit. Nähere Informationen entnehmen Sie dem Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“. Die Ventileinheit belegt keine Daten im Eingangsbereich, jedoch im Diagnosebereich des DDL. Byte X ist die Start Adresse des Ausgangsbereichs des DDL- Teilnehmers in der Steuerung.
  • Seite 105 Ventile) liegen bei 19,2 V/21,6 V für Unterspannung und bei 28,8 V/26,4 V bei Überspannung. Es werden die Spannungen am Stecker DDL Out gemessen. Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: eingestellte Baudrate der DDL-Module nicht gleich Lücken in der Adressierung...
  • Seite 106 Eingangsbereichs entsprechend der DDL-Adresse. Sollte die Adresse 0 (automatische Adressierung) eingestellt sein, verhält sich der Buskoppler mit Treiber wie eine Ventileinheit. Nähere Informationen entnehmen Sie dem Kapitel 2.2 „DDL- Adressierung“. Die Länge des Diagnosebereichs ist 1 Byte Standarddiagnose + eingestellte Ausgangsdatenlänge.
  • Seite 107 Parameter Diese Funktionen stellt das Slavemodul dem DDL-Mastermodul für CANopen zur Verfügung. Pro DDL-Teilnehmer steht 1 Byte für Parameter zur Verfügung. Die Parameter werden nur bei der DDL-Initialisierung übertragen. Für jeden Teilnehmer kann das Parameterbyte individuell eingestellt werden.
  • Seite 108: Anschlüsse

    3 Pin 3: 0 V 4 Pin 4: Funktionserde Abb. 38: X1S Spannungs- versorgung Über X1S, Pin 1 werden die Elektronik des Buskopplers und die Elektronik aller über das DDL angeschlossenen I/O-Module und Initiatoren versorgt (bei Modulen ohne ext. Spannungseinspeisung).
  • Seite 109 Abb. 39: X7C CANopen- Datenstecker Jedoch können DDL-Teilnehmer beschädigt werden, wenn 24 V an den Signalleitungen DDL H und DDL L anliegen. Aus diesem Grund wird empfohlen vorkonfektionierte Kabel zu verwenden (siehe Kapitel 5 „DDL-Zubehör“). Die Belegung der DDL- Anschlüsse sind im Kapitel 2.4 „DDL-Daten“ beschrieben.
  • Seite 110: Technische Daten

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.5.5 Technische Daten CANopen Technische Daten Betriebsspannung Ventile 24 V DC +10 -0 % Betriebsspannung Elektronik 24 V DC ±20 % Absicherung der Spannung Ventile 3 A T extern Absicherung der Spannung Elektronik 3 A T...
  • Seite 111: Abmessungen

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 3.5.6 Abmessungen POWER SUPPLY SENSOR VALVE Abb. 40: Abmessungen des Buskopplers mit Treibern (R412008002) POWER SUPPLY SENSOR VALVE Abb. 41: Abmessungen des Buskopplers Stand alone (R412008000)
  • Seite 112: Atex-Relevante Informationen

    Zur Sicherstellung der Funktion und zu Ihrer eigenen Sicherheit lesen Sie bitte aufmerksam die beiliegende Betriebsanleitung, bevor Sie mit der Installation beginnen. Sollten noch Fragen auftreten, so wenden Sie sich bitte an die AVENTICS GmbH. Allgemeine Informationen zum Explosionsschutz Die Buskoppler setzen ein Feldbusprotokoll in ein für Ventilsysteme verständliches Protokoll um.
  • Seite 113 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Die Buskoppler dürfen nur entsprechend den Angaben in der technischen Dokumentation der AVENTICS GmbH und den Angaben auf dem Typenschild eingesetzt werden. Sie entsprechen den gültigen Normen und Vorschriften und erfüllen die Forderungen der Richtlinie 94/9/EG. Die Errichtungsbestimmungen (z.
  • Seite 114 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 6. Es ist darauf zu achten, dass nur die den Zonen entsprechenden Geräte-Zündschutzarten installiert werden! 7. Alle angeschlossenen elektrischen Betriebsmittel müssen für den jeweiligen Einsatz geeignet sein. 8. Der Betreiber hat den Blitzschutz nach den örtlichen Vorschriften zu gewährleisten.
  • Seite 115 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Errichtungsbestimmungen, z. B. die EN 60079-14 einzuhalten. Weitere wichtige Fakten: 1. Die Geräte sind in der Schutzart IP 54 aufgebaut und müssen bei widrigen Umgebungsbedingungen entsprechend geschützt werden. Siehe auch Abschnitt „Allgemeine Anforderungen“, Punkt 12).
  • Seite 116: Verwendung

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler 13. Das Gerät ist niederinduktiv mit dem PA der Anlage zu verbinden. 14. Der Betrieb der Buskoppler ist nur im vollständig montierten und unversehrten Gehäusen zulässig, der Betrieb bei beschädigtem Gehäuse ist untersagt. 15. Ersatzeile bestellen Sie komplett unter Angabe der Material-Nummer, welche auf den Geräten angebracht ist...
  • Seite 117 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler Definition der Typen Material-Nr.: DDL PROFIBUS 3375000250 DDL Interbus 3375000450 DDL DeviceNet R412006999 DDL CanOpen R412008000 Der zulässige Umgebungstemperaturbereich geht von +5 °C … +40 °C/+50°C. Instandhaltung, Wartung Definition von Begriffen nach IEC 60079-17: Wartung und Eine Kombination aller Tätigkeiten, die ausgeführt werden, um...
  • Seite 118: Entsorgung

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Buskoppler und/oder, falls erforderlich, Verwendung von Werkzeugen und Prüfeinrichtungen zu erkennen sind. Instandhaltungsmaßnahmen dürfen nur von Personal mit der Qualifikation ähnlich oder gleich einer befähigten Person nach TRBS 1203 durchgeführt werden. Es dürfen nur solche Zubehörteile in explosionsgefährdeten Bereichen verwendet werden, die alle Anforderungen der europäischen Richtlinien und der nationalen Gesetzgebung...
  • Seite 119: Ddl-Teilnehmer

    Somit ist es möglich bis zu 24 Ventile, bzw. 24 Spulen anzusteuern. Der Ventiltreiber ist mit externer Spannungsversorgung (337 500 015 0), oder auch mit Ventilversorgung über das DDL (337 500 005 0) erhältlich. Ein Vorteil des Ventiltreibers mit externer Spannungsversorgung ist, dass sich bei großen Leitungslängen und hohen Strömen der Spannungsabfall auf den DDL-...
  • Seite 120: Ddl-Adresse

    Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S2 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden. 4.1.3 DDL-Modus Die DDL-Baudrate wird mit dem Schalter S1 eingestellt. Alle Teilnehmer müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt werden. Tabelle 60: DDL-Baudrate Open...
  • Seite 121: Ausgangsdatenbereich In Der Steuerung

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 4.1.5 Ausgangsdatenbereich in der Steuerung Die DDL-Adresse bestimmt die Lage der Ausgangsdaten im Datenbereich des Buskopplers und damit die Lage im Adressbereich der Steuerung. Sollte die Adresse 0 (automatische Adressierung) eingestellt sein, verhält sich der Ventiltreiber wie eine Ventileinheit. Nähere Informationen entnehmen Sie dem Kapitel 2.2 „DDL-...
  • Seite 122: Diagnose

    Ventile) liegen bei 19,2 V/21,6 V für Unterspannung und bei 28,8 V/26,4 V bei Überspannung. Es werden die Spannungen am Stecker DDL OUT gemessen. Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: eingestellte Baudrate der DDL-Module nicht gleich Lücken in der Adressierung...
  • Seite 123 19,2 V oder größer 28,8 V Byte Z Bit 1: Versorgungsspannung der Ventile kleiner 21,6 V oder größer 26,4 V Byte Z Bit 7: Kommunikationsverbindung zum DDL-Modul unterbrochen Byte (Z + 1) – (Z + 4) Bit 0 ... 7: Ausgang kurzgeschlossen oder offen (siehe Beschreibung der Parameter).
  • Seite 124: Parameter

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer ACHTUNG Ein Kurzschluss kann nur erkannt werden, wenn der Ausgang angesteuert ist. Ein offener Ausgang kann nur erkannt werden, wenn dieser nicht angesteuert ist. 4.1.7 Parameter Diese Funktionen stellt der Ventiltreiber dem Buskoppler zur Verfügung.
  • Seite 125 Diagnosebereich übertragen. Open load wird sofort gemeldet, das Ventil muss nicht angesteuert werden. Bit 3 = 0 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Ventiltreiber auf 0 gesetzt. Bit 3 = 1 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Slavemodul gespeichert und die Spulen weiterhin angesteuert (Werte einfrieren).
  • Seite 126: Anschlüsse

    Ventile und die Sensoren/Elektronik erfolgt über einen Abb. 44: Steckverbinder Rundsteckverbinder (X1S) M12x1, 4-polig. Damit es nicht zu Verwechslungen mit dem DDL IN Anschluss kommt, sollte auch nur ein 4-poliger Stecker verwendet werden, bei dem Pin 5 verschlossen ist. Alle nachfolgenden Module werden von dieser Einspeisung versorgt.
  • Seite 127 Datenleitung DDL Mit den Steckern XPD1 und XPD2 wird der Ventiltreiber mit dem Buskoppler, bzw. mit weiteren DDL-Teilnehmern verbunden. Stecker XPD2 (Einbaustecker) ist der DDL IN und Stecker XPD1 (Einbaubuchse) ist der DDL OUT. Die DDL-Spannungsversorgung der Ventilsteuerung ist nicht verpolungssicher, außerdem können DDL-Teilnehmer...
  • Seite 128: Technische Daten

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Zubehör“). Die Belegung der DDL-Anschlüsse sind im Kapitel 2.4 „DDL-Daten“ beschrieben. Der DDL-Abschlussstecker (siehe Kapitel 5 „DDL-Zubehör“) wird benötigt, falls das Modul der letzte bzw einzige Teilnehmer eines DDL-Strangs ist. Damit ist ein definierter Leitungsabschluss gewährleistet und das Modul erfüllt die...
  • Seite 129: Abmessungen

    Somit ist es möglich bis zu 16 Ventile, bzw. 32 Spulen anzusteuern. Der Ventiltreiber ist mit externer Spannungsversorgung (1 827 030 190 0), oder auch mit Ventilversorgung über das DDL (1 827 030 189 0) erhältlich. Ein Vorteil des Ventiltreibers mit externer Spannungsversorgung ist, dass sich bei großen Leitungslängen und hohen Strömen der Spannungsabfall auf den DDL-...
  • Seite 130: Übersicht

    Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S1 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden. 4.2.3 DDL-Modus Die DDL-Baudrate wird mit dem Schalter S2 eingestellt. Alle Teilnehmer müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt werden. Tabelle 66: DDL-Baudrate Open...
  • Seite 131 Bit 2,5,6,7 am Schalter S2 haben keine Funktion und sind grundsätzlich auf Open zu stellen. 4.2.5 Ausgangsdatenbereich in der Steuerung Die DDL-Adresse bestimmt die Lage der Ausgangsdaten im Datenbereich des Buskopplers und damit die Lage im Adressbereich der Steuerung. Sollte die Adresse 0 (automatische Adressierung) eingestellt sein, verhält sich das der Ventiltreiber wie eine Ventileinheit.
  • Seite 132 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Tabelle 68: Ausgangsbits Ventil- Byte einheit Ventil Spule Ventil X + 1 Spule Ventil X + 2 Spule Ventil X + 3 Spule Die Ventileinheit belegt keine Daten im Eingangsbereich, jedoch im Diagnosebereich des DDL.
  • Seite 133 Ventile) liegen bei 19,2 V/21,6 V für Unterspannung und bei 28,8 V/26,4 V bei Überspannung. Es werden die Spannungen am Stecker DDL OUT gemessen. Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: eingestellte Baudrate der DDL-Module nicht gleich Lücken in der Adressierung...
  • Seite 134 19,2 V oder größer 28,8 V Byte Z Bit 1: Versorgungsspannung der Ventile kleiner 21,6 V oder größer 26,4 V Byte Z Bit 7: Kommunikationsverbindung zum DDL-Modul unterbrochen Byte (Z + 1) – (Z + 4) Bit 0 ... 7: Ausgang kurzgeschlossen oder offen (siehe Beschreibung der Parameter).
  • Seite 135 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 4.2.7 Parameter Diese Funktionen stellt der Ventiltreiber dem Buskoppler zur Verfügung. Je nach Feldbussystem sind die Parameterbytes nutzbar. Der Ventiltreiber stellt dem Buskoppler 1 Byte Parameter zur Verfügung. Tabelle 71: Parameter für den Ventiltreiber...
  • Seite 136 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Bit 3 = 0 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Ventiltreiber auf 0 gesetzt. Bit 3 = 1 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Slavemodul gespeichert und die Spulen weiterhin angesteuert (Werte einfrieren).
  • Seite 137 Durch die zusätzliche Einspeisung der Versorgungsspannungen ist es möglich, einen zusätzlichen NOT-AUS Kreis aufzubauen. Die vom Buskoppler über den DDL IN kommenden Spannungen werden an den DDL OUT nicht weitergereicht. Beim Einsatz eines Ventiltreibers ohne externe Einspeisung der Versorgungsspannungen (1 827 030 189 0) ist der Stecker X10 nicht vorhanden.
  • Seite 138 Leitungsabschluss und das Modul erfüllt die Schutzart IP 65. Interner Abschlusswiderstand – Über den Schalter S2.8 = On wird der DDL elektrisch abgeschlossen. Zusätzlich ist der Anschluss DDL OUT X72 mit einer M12×1-Schutzkappe zu verschließen, um den IP-Schutz zu gewährleisten.
  • Seite 139 (nur 1 827 030 190) extern Achtung: Maximaler Strom in der 0-V-Leitung Betriebsspannungen 24 V DC (nur 1 827 030 189) über DDL Spannungsabfall intern 0,8 V (bei 1 827 030 190) Spannungsabfall intern 0,2 V (bei 1 827 030 189)
  • Seite 140 Abmessungen Abb. 50: Abmessungen des Ventiltreibers 1 827 030 189 Ventilsystem LP04 In dem Ventilsystem (VS) LP04 ist die komplette DDL Ansteuerung integriert. Dadurch ist ein sehr kompakter Aufbau des Systems möglich. Das Ventilsystems LP04 ist in den Ausbaustufen 4, 6, 8, 10,12, 14 und 16 Ventilplätze erhältlich.
  • Seite 141 6 Ventil 1 Arbeitsleistungen Ø6x1 mm 4x1 mm optional 7 Anzeige über LEDs des 11 Ventil 16 Ventilzustands 12/14 4.3.2 DDL-Adresse Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S2 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden.
  • Seite 142 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 4.3.3 DDL-Modus Die DDL-Baudrate wird mit dem Schalter S1 eingestellt. Alle Teilnehmer müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt werden. Tabelle 72: DDL-Baudrate Open DDL 125 kBaud DDL 250 kBaud (default) Keine Funktion Keine Funktion 4.3.4...
  • Seite 143 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Tabelle 73: Ausgangsbits Byte Betrifft Ventil Spule Ventil X + 1 Spule Ventil X + 2 Spule Ventil X + 3 Spule Das Ventilsystem belegt keine Daten im Eingangsbereich, jedoch im Diagnosebereich des DDL.
  • Seite 144 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: eingestellte Baudrate der DDL-Module nicht gleich Lücken in der Adressierung gleiche Adresse für 2 Module vergeben Adresse 0 und 1 ... 14 gleichzeitig vergeben Konfiguration hat sich im laufenden Betrieb geändert...
  • Seite 145 19,2 V oder größer 28,8 V Byte Z Bit 1: Versorgungsspannung der Ventile kleiner 21,6 V oder größer 26,4 V Byte Z Bit 7: Kommunikationsverbindung zum DDL-Modul unterbrochen Byte (Z + 1) – (Z + 4) Bit 0 ... 7: Ausgang kurzgeschlossen oder offen (siehe Beschreibung der Parameter).
  • Seite 146 Diagnosebereich übertragen. Open load wird sofort gemeldet, das Ventil muss nicht angesteuert werden. Bit 3 = 0 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Ventiltreiber auf 0 gesetzt. Bit 3 = 1 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Slavemodul gespeichert und die Spulen weiterhin angesteuert (Werte einfrieren).
  • Seite 147 Buskopplers auf die Ventileinheit ist nur im spannungslosen Zustand zulässig! Die Versorgungsspannungen für das Ventilsystem LP04 werden aus dem DDL entnommen. Dabei ist zu beachten, dass der maximale Strom (3 A bei den 24 V und 4 A bei 0 V) nicht überschritten werden darf.
  • Seite 148 DDL-Teilnehmer Die DDL-Spannungsversorgung des Ventilsystems ist nicht verpolungssicher, außerdem können DDL-Teilnehmer beschädigt werden, wenn 24 V an den Signalleitungen DDL H und DDL L anliegen. Aus diesem Grund wird empfohlen vorkonfektionierte Kabel zu verwenden (siehe Kapitel 5 „DDL- Zubehör“). Die Belegung der DDL-Anschlüsse sind im Kapitel 2.4 „DDL-Daten“...
  • Seite 149: Zusatz Für Ventilsystem Lp04 Mit Eingängen

    32 Ventilspulen auch noch 10 digitale PNP-Eingänge über 5 M12-Buchsen einlesen. Das VS belegt im DDL-System 1 ... 4 Byte Ausgangsdaten, 2 Byte Eingangsdaten und 2 ... 5 Byte Diagnosedaten. Von der Steuerung wird 1 Byte Parameter an die Ventileinheit übertragen.
  • Seite 150 4 XPD2: DDL IN 9 X2I2 5 X2I5 10 X2I1 Eingangsdatenbereich in der Steuerung Die DDL-Adresse bestimmt die Lage der Eingangsdaten im Datenbereich des Buskopplers und damit die Lage im Adressbereich der Steuerung. Das Eingangsmodul belegt 2 Byte im Eingangsbereich der Steuerung.
  • Seite 151 Bitposition Pin 4 Pin 2 Ausgangsdatenbereich in der Steuerung Die DDL-Adresse bestimmt die Lage der Ausgangsdaten im Datenbereich des Buskopplers und damit die Lage im Adressbereich der Steuerung. Sollte die Adresse 0 (automatische Adressierung) eingestellt sein, verhält sich das VS mit Eingängen wie ein Kombimodul.
  • Seite 152: Überlastungsschutz

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Parameter Neben den DDL-Parametern für die Ventileinheit stehen keine weiteren Parameter für die Eingänge zur Verfügung! Überlastungsschutz Die Sensorversorgung wird aus der DDL Spannung Sensor abgeleitet. Wird die Sensorversorgungsspannung an einer Buchse kurzgeschlossen oder überschreitet der Gesamtstrom aller Buchsen 0,5 A, löst der Kurzschlussschutz aus.
  • Seite 153 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer ACHTUNG Die Steckverbinder dürfen nicht unter Last gesteckt oder gezogen werden. Technische Daten für die Eingänge Technische Daten Betriebsspannung über DDL 24 V DC Stromaufnahme aus dem DDL 100 mA (SENSOR SUPPLY) Max. Stromversorgung der Sensoren in...
  • Seite 154 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Abmessungen Abb. 57: Abmessungen des Ventilsystems LP04 mit Eingängen EP-Druckregelventil ED05 561 014 155 0 Die elektrische Ansteuerung der EP-Druckregelventile kann auf verschiedene Arten erfolgen. Das hier beschriebene Gerät verwendet die DDL-Ansteuerung. Das Druckregelventil ED05 ist ein elektropneumatisches Druckregelventil mit einem Proportionalmagneten.
  • Seite 155 4 LED Interface DDL 8 DDL-Modus S1 4.4.2 DDL-Adresse Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S2 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden. Schalter dürfen nicht am laufenden Gerät geändert werden. Geänderte Schalterstellungen werden erst gültig, wenn das...
  • Seite 156: Datenformat

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 4.4.3 DDL-Modus Die Übertragungsrate des DDL wird mit dem 4-poligen Dipschalter S1 Bit 1 festgelegt. Alle DDL-Teilnehmer müssen auf die gleiche Übertragungsrate eingestellt werden. Durch die Wort-Orientierung der Ein- und Ausgabedaten kommt es bei Byte-orientierten SPS-Typen zu einer Vertauschung von High- und Lowbyte.
  • Seite 157 15 14 13 12 11 10 Statusbit Das Statusbit (Bit 15) ermöglicht eine Kontrolle des Datenflusses. Es wird immer so vom EP-Druckregelventil zurückgemeldet wie es von der Steuerung gesetzt wurde. Somit kann der Datenfluss im DDL-Strang kontrolliert werden, ohne dass ein Sollwert angesteuert werden muss.
  • Seite 158 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 4.4.5 Diagnose LED-Diagnose Der Status des EP-Druckregelventils DDL kann anhand von drei LEDs an der Front des Gerätes abgelesen werden. Tabelle 81: Übersicht der LED-Anzeigen Bezeichnung Farbe der LED Bedeutung 24 V Grün leuchtet...
  • Seite 159 Bit 7: Kommunikationsverbindung zum EP-Druckregelventil unterbrochen 4.4.6 Parameter Das EP-Druckregelventil ED05 ist über das Parameter-Byte im DDL bezüglich des eigenen Verhaltens bei Ausfall der DDL- Kommunikation parametrierbar. Folgende Alternativen sind möglich: Bei DDL-Ausfall wird der Druck 0bar ausgeregelt (Parameter- Bit 3 = 0).
  • Seite 160 Die Spannungsversorgung des Ventils kann, falls erforderlich, in den NOT-AUS-Kreis eingebunden werden. Wird die Spannungsversorgung im NOT-AUS-Fall unterbrochen, arbeitet die DDL-Schnittstelle des Gerätes weiter, d. h. das Gerät entlüftet im NOT-AUS-Fall und regelt den Druck wieder aus, nach dem die Spannungsversorgung wieder am Gerät anliegt.
  • Seite 161 Gerät beschädigt werden. Datenleitung DDL Mit den Steckern XPD1 und XPD2 wird das EP-Druckregelventil mit dem Buskoppler, bzw. mit den weiteren Geräten am DDL verbunden. Stecker XPD2 (Einbaustecker) ist der DDL IN und Stecker XPD1 (Einbaubuchse) ist der DDL OUT Stecker.
  • Seite 162 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 4.4.9 Technische Daten Technische Daten Zulässiges Medium kondensat- und ölfreie Druckluft, gefiltert 50 μm Betriebsdruck maximal 11 bar Thermischer Anwendungsbereich 0 °C ... +50 °C Lagertemperatur -20 °C +70° C Versorgungsspannung 24 V DC +/-20 %...
  • Seite 163 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 4.4.10 Abmessungen 80,500 mm 62 mm Abb. 60: Abmessungen des EP-Druckregelventils ED05 (561 014 155 0)
  • Seite 164 Mit dem digitalen Eingangsmodul können 8 oder 16 digitale 24 V PNP-Eingänge eingelesen werden. Das Eingangsmodul liefert über das DDL ein bzw. 2 Byte Eingangsdaten und 1 Byte Diagnosedaten an die Steuerung. Von der Steuerung wird 1 Byte Parameter an das Eingangsmodul übertragen.
  • Seite 165: Ddl-Modus Und Datenlänge

    Der Codier- und der Adress-Schalter befinden sich hinter einer unverlierbaren transparenten Abdeckkappe, die über 2 Schrauben zu öffnen ist Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S 2 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden.
  • Seite 166 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Die Zuordnung der Eingangssignale zur Bitposition ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Dabei stellt Byte 0 das erste Byte des Eingangsmoduls im Prozessabbild dar. Tabelle 84: Zuordnung Pinbelegung – Bitposition Stecker X2I1 X2I2 X2I3 X2I4 X2I5 X2I6 X2I7 X2I8 Bitposition Pin 4 0.0...
  • Seite 167 Blinkt = 24 V Sensorversorgungsspannung außerhalb 19,2 V ... 28,8 V Aus = Sensorversorgung DDL nicht vorhanden Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: die eingestellte Baudrate der DDL-Module ist nicht bei allen Teilnehmern gleich es gibt Lücken in der Adressierung...
  • Seite 168: Überlastungsschutz Und Parameter

    Wenn im Parameter-Byte das Bit 0 = 1 gesetzt ist, wird, auch wenn die Ursache für die Diagnose nicht mehr vorhanden ist, dieser Zustand „Überlast“ im Eingangsmodul gespeichert und kann nur durch eine Unterbrechung der DDL- Versorgungsspannung zurückgesetzt werden. Ist das Parameter Bit 0 nicht gesetzt (Default), wird bei einer Überlast der Sensorversorgung die Spannung an allen Steckern...
  • Seite 169 Datenleitung DDL Mit den Steckern XPD1 und XPD2 wird das Eingangsmodul mit dem Buskoppler, bzw. mit weiteren DDL Geräten verbunden. Stecker XPD2 (Einbaustecker) ist der DDL IN und Stecker XPD1 (Einbaubuchse) ist der DDL OUT. Die DDL-Spannungsversorgung des Eingangsmoduls ist nicht...
  • Seite 170 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer beschädigt werden, wenn 24 V an den Signalleitungen DDL H und DDL L anliegen. Aus diesem Grund wird empfohlen vorkonfektionierte Kabel zu verwenden (siehe Kapitel 5 „DDL- Zubehör“). Die Belegung der DDL-Anschlüsse sind im Kapitel 2.4 „DDL-Daten“...
  • Seite 171 Abb. 63: Abmessungen des Eingangsmoduls (337 500 200 0) 4.5.10 ATEX-relevante Informationen Wird das DDL Eingangsmodul 337 500 200 0 in der Zone 2 eingesetzt, so müssen unbedingt die folgenden Informationen beachtet werden. Der vollständige Inhalt ist in Kapitel 4.8.1 zu finden: „Ex-relevanter Auszug aus der Betriebsanleitung zu den I/O-...
  • Seite 172 Innerhalb eines Ausgangskreises (U bzw. U sind insgesamt 6 A zulässig. Das Ausgangsmodul gibt über das DDL 1 Byte Ausgangsdaten von der Steuerung an den Ausgängen aus. Von der Steuerung werden 1 Byte Parameter an das Ausgangsmodul übertragen.
  • Seite 173 Abb. 64: Bedienelemente und Stecker 1 Codier-Schalter S1 2 Adress-Schalter S2 4.6.2 DDL-Adresse Der Codier- und der Adress-Schalter befinden sich hinter einer unverlierbaren transparenten Abdeckkappe, die über 2 Schrauben zu öffnen ist. Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S2 eingestellt.
  • Seite 174 Schalter dürfen nicht am laufenden Gerät geändert werden. Geänderte Schalterstellungen werden erst gültig, wenn das Gerät aus- und wieder eingeschaltet wird. 4.6.3 DDL-Modus Die DDL-Baudrate wird mit dem Schalter S1 eingestellt. Alle Teilnehmer müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt werden. Tabelle 89: DDL-Baudrate Open...
  • Seite 175 Gelb Ein = Ausgang 7 aktiv X2O8 Gelb Ein = Ausgang 8 aktiv Ein = keine DDL Kommunikation (siehe Seite 176) SUPPLY Grün Ein = 24 V Sensorversorgungsspannung im Bereich 19,2 V ... 28,8 V SENSOR Blinkt = 24 V Sensorversorgungsspannung außerhalb 19,2 V... 28,8 V Aus = Sensorversorgung DDL nicht vorhanden Grün...
  • Seite 176 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: die eingestellte Baudrate der DDL-Module ist nicht bei allen Teilnehmern gleich es gibt Lücken in der Adressierung für 2 Module wurde die gleiche Adresse vergeben...
  • Seite 177 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Byte Z Bit 2: Versorgungsspannung U ist kleiner 21,6 V oder größer 26,4 V Byte Z Bit 7: Kommunikationsverbindung zum DDL-Modul unterbrochen Byte (Z + 1) Bit 0 7: Ausgang kurzgeschlossen oder offen (siehe Beschreibung der Parameter).
  • Seite 178 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Bit 1 = 0 Ausgangsbezogene Diagnosemeldungen nur senden, wenn der Ausgang angesteuert ist. Beim Einschalten der Anlage wird nicht überprüft, ob Lasten an den Ausgängen vorhanden sind. Wird ein Ausgang angesteuert, bei dem keine Last vorhanden ist, wird eine Diagnosemeldung generiert.
  • Seite 179 Output 0.7 Output 0.6 X2O8 Output 0.7 Datenleitung DDL Mit den Steckern XPD1 und XPD2 wird das Ausgangsmodul mit dem Buskoppler, bzw. mit weiteren DDL-Geräten verbunden. Stecker XPD2 (Einbaustecker) ist der DDL IN und Stecker XPD1 (Einbaubuchse) ist der DDL OUT.
  • Seite 180 DDL-Teilnehmer Die DDL-Spannungsversorgung des Ausgangsmoduls ist nicht verpolungssicher, außerdem können DDL-Teilnehmer beschädigt werden, wenn 24 V an den Signalleitungen DDL H und DDL L anliegen. Aus diesem Grund wird empfohlen vorkonfektionierte Kabel zu verwenden (siehe Kapitel 5 „DDL- Zubehör“). Die Belegung der DDL-Anschlüsse sind im Kapitel 2.4 „DDL-Daten“...
  • Seite 181 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 4.6.9 Abmessungen SENSOR SUPPLY DDL IN DDL OUT Abb. 67: Abmessungen des Ausgangsmoduls (337 500 202 0)
  • Seite 182 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 4.6.10 ATEX-relevante Informationen Wird das DDL-Ausgangsmodul 337 500 202 0 in der Zone 2 eingesetzt, so müssen unbedingt die folgenden Informationen beachtet werden. Der vollständige Inhalt ist in Kapitel 4.8.1 zu finden: „Ex- relevanter Auszug aus der Betriebsanleitung zu den I/O- Modulen“.
  • Seite 183 Der Codier- und der Adress-Schalter befinden sich hinter einer unverlierbaren transparenten Abdeckkappe, die über 2 Schrauben zu öffnen ist Die DDL-Adresse wird mit dem Schalter S 2 eingestellt. Die Einstellrichtlinien für die Adressierung sind im Kapitel 2.2 „DDL-Adressierung“ zu finden.
  • Seite 184: Datenbereich In Der Steuerung

    Gerät aus- und wieder eingeschaltet wird. 4.7.3 DDL-Modus Die DDL-Baudrate und die Datenlänge wird mit dem Schalter S1 eingestellt. Alle DDL Teilnehmer müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt werden. Über die Einstellung mit Bit 3 kann ausgewählt werden, ob das E/A-Modul als 16fach- Ausgangsmodul oder als Ein-/Ausgangsmodul mit je 8 Kanälen...
  • Seite 185 Es werden keine Daten im Eingangsbereich belegt, jedoch im Diagnosebereich des DDL. Sollte die Adresse 0 (automatische Adressierung) eingestellt sein, verhält sich das E/A-Modul wie ein Kombimodul. Nähere Informationen entnehmen Sie dem Kapitel 2.2 „DDL- Adressierung“. Die Zuordnung der Ausgangssignale zur Bitposition ist der folgenden Tabelle zu entnehmen.
  • Seite 186 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Tabelle 97: Zuordnung Pinbelegung – Bitposition Signalart Ausgang Eingang X2D1 X2D2 X2D3 X2D4 X2D5 X2D6 X2D7 X2D8 Stecker Pin 4 Bitposition Pin 2 4.7.5 Diagnose LED-Diagnose Der Status des E/A-Moduls kann anhand von LEDs an der Front des Gerätes abgelesen werden.
  • Seite 187 Blinkt = 24 V Versorgungsspg Valve außerhalb 21,6 V ... 26,4 V Aus = Sensorversorgung DDL nicht vorhanden Die LED DDL zeigt an, dass keine Nutzdatenkommunikation im DDL stattfindet. Dies kann folgende Ursachen haben: die eingestellte Baudrate der DDL-Module ist nicht bei allen Teilnehmern gleich es gibt Lücken in der Adressierung...
  • Seite 188 – Bit 0: Versorgungsspannung der Elektronik kleiner 19,2 V oder größer 28,8 V – Bit 1: Versorgungsspannung der Ventile ist kleiner 21,6 V oder größer 26,4 V – Bit 2: Versorgungsspannung der Sensoren kleiner 19,2 V oder größer 28,8 V – Bit 7: Kommunikationsverbindung zum DDL-Modul unterbrochen...
  • Seite 189 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Byte Z + n Bit 0 ... 7: Ausgänge kurzgeschlossen oder offen (siehe Beschreibung der Parameter). Byte Z ist die Startadresse des Diagnosebereichs dieses DDL-Teilnehmers in der Steuerung. ACHTUNG Ein Kurzschluss kann nur erkannt werden, wenn der Ausgang angesteuert ist.
  • Seite 190 Open load wird sofort gemeldet, der Ausgang muss nicht angesteuert werden. Bit 3 = 0 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Ventiltreiber auf 0 gesetzt. Bit 3 = 1 Bei Ausfall des DDL werden die Ausgangsdaten im Slavemodul gespeichert und die Spulen weiterhin angesteuert (Werte einfrieren).
  • Seite 191 (Einbaubuchse) ist der DDL OUT. Die DDL-Spannungsversorgung des E/A-Moduls ist nicht verpolungssicher, außerdem können DDL-Teilnehmer beschädigt werden, wenn 24 V an den Signalleitungen DDL H und DDL L anliegen. Aus diesem Grund wird empfohlen vorkonfektionierte Kabel zu verwenden (siehe Kapitel 5 „DDL-Zubehör“).
  • Seite 192 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Der DDL-Abschlussstecker (siehe Kapitel 5 „DDL-Zubehör“) wird benötigt, falls das Modul der letzte bzw einzige Teilnehmer eines DDL-Strangs ist. Damit ist ein definierter Leitungsabschluss gewährleistet und das Modul erfüllt die Schutzart IP 65. 4.7.8...
  • Seite 193 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Tabelle 103: Schaltpegel Signal = 0 Signal = 1 5 V Spannung > 11 V 1,5 mA Strom > 2,5 mA Technische Daten der Ausgänge max. Ausgangsstrom pro Ausgang 100 mA (kurzschlussfest) Diagnosefähige Ausgangs-Lasten...
  • Seite 194: Abmessungen

    DDL OUT Abb. 70: Abmessungen des E/A-Moduls (R412006712) 4.7.10 ATEX-relevante Informationen Wird das digitale DDL-Ein-/Ausgangsmodul R412006712 in der Zone 2 eingesetzt, so müssen unbedingt die folgenden Informationen beachtet werden. Der vollständige Inhalt ist in Kapitel 4.8.1 zu finden: „Ex- relevanter Auszug aus der Betriebsanleitung zu den I/O-...
  • Seite 195: Atex-Relevante Informationen Für E/A- Module

    Zur Sicherstellung der Funktion und zu Ihrer eigenen Sicherheit lesen Sie bitte aufmerksam die beiliegende Betriebsanleitung, bevor Sie mit der Installation beginnen. Sollten noch Fragen auftreten, so wenden Sie sich bitte an die AVENTICS GmbH. Allgemeine Informationen zum Explosionsschutz Digitales Eingangsmodul 337 500 200 0: Mit dem digitalen Eingangsmodul können 8 oder 16 digitale...
  • Seite 196 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Die I/O-Module dürfen nur entsprechend den Angaben in der technischen Dokumentation der AVENTICS GmbH und den Angaben auf dem Typenschild eingesetzt werden. Sie entsprechen den gültigen Normen und Vorschriften und erfüllen die Forderungen der Richtlinie 94/9/EG. Die Errichtungsbestimmungen (z.
  • Seite 197 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 7. Es ist darauf zu achten, dass nur die den Zonen entsprechenden Geräte-Zündschutzarten installiert werden! 8. Alle angeschlossenen elektrischen Betriebsmittel müssen für den jeweiligen Einsatz geeignet sein. 9. Der Betreiber hat den Blitzschutz nach den örtlichen Vorschriften zu gewährleisten.
  • Seite 198 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Weitere wichtige Fakten: 1. Die Geräte sind in der Schutzart 54 aufgebaut und müssen bei widrigen Umgebungsbedingungen entsprechend geschützt werden. Siehe auch Abschnitt „Allgemeine Anforderungen“, Punkt 12). 2. Die Konformitätsaussage mit den dort genannten besonderen Bestimmungen sind zu beachten.
  • Seite 199 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer 14. Der Betrieb der I/O-Module ist nur im vollständig montierten und unversehrten Gehäusen zulässig, der Betrieb bei beschädigtem Gehäuse ist untersagt. 15. Ersatzeile bestellen Sie komplett unter Angabe der Material-Nummer, welche auf den Geräten angebracht ist (Aufdruck, Typenschild).
  • Seite 200: Definition Der Typen

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Definition der Typen Material-Nr.: Digitales Eingangsmodul 3375002000 Digitales Ausgangsmodul 3375002020 Digitales Ein-/Ausgangsmodul R412006712 Der zulässige Umgebungstemperaturbereich geht von 0 ... 50 °C. Instandhaltung, Wartung Definition von Begriffen nach IEC 60079-17: Wartung und Eine Kombination aller Tätigkeiten, die ausgeführt werden, um...
  • Seite 201 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Teilnehmer Instandhaltungsmaßnahmen dürfen nur von Personal mit der Qualifikation ähnlich oder gleich einer befähigten Person nach TRBS 1203 durchgeführt werden. Es dürfen nur solche Zubehörteile in explosionsgefährdeten Bereichen verwendet werden, die alle Anforderungen der europäischen Richtlinien und der nationalen Gesetzgebung erfüllen.
  • Seite 202 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Zubehör DDL-Zubehör Kabel 5.1.1 DDL-Kabel Für die Verbindung des DDL sind folgende Kabel mit M12- Anschluss bei AVENTICS erhältlich. Alle DDL-Kabel sind schleppkettenfähig. Best-Nr.: Verbindungskabel 0,3 m 894 605 466 2 Verbindungskabel 0,5 m 894 605 467 2...
  • Seite 203 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Zubehör Stecker 5.2.1 Abschlussstecker Best-Nr.: DDL-Abschlussstecker 894 105 426 4 PROFIBUS-Abschlussstecker 894 105 406 4 DeviceNet-Abschlussstecker 894 105 426 4 5.2.2 Abschlussstecker Best-Nr.: PROFIBUS DP/Interbus S IN, B-codiert, 894 105 404 4 180°, female PROFIBUS DP/Interbus S OUT, B-codiert, 894 105 405 4 180°, male...
  • Seite 204: Grundplatten (Für Ep-Druckregelventile)

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH DDL-Zubehör 5.2.4 Sonstige Steckverbinder Best-Nr.: Rundsteckverbinder, M12x1, 4-polig, male 894 205 121 2 Rundsteckverbinder, metall, M12x1, 894 205 160 2 5-polig, 180°, female Rundsteckverbinder, metall, M12x1, 894 205 161 2 5-polig, 180°, male Rundsteckverbinder, M12x1, 5-polig, 894 205 204 2 90°, male...
  • Seite 205: Abkürzungen

    AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Abkürzungen 5.3.2 EP-Druckregelventil ED07 Best-Nr.: 1-fach 561 021 105 2 1-fach, D12 561 023 100 2 Verkettungsplatte 898 504 993 2 Endplatten (rechts und links) für Verkettung 898 504 114 2 Abkürzungen Tabelle 104: Abkürzungen Abkürzung...
  • Seite 206 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Konformitätserklärungen (ATEX) Konformitätserklärungen (ATEX) Buskoppler (3375000250, 3375000450, R412006999, R412008000) Sie finden das Dokument im AVENTICS Media Centre unter www.aventics.com/de/media-centre Suchen Sie mit Hilfe der Suchmaske nach der folgenden Nummer: 3375000250 DDL-Eingangs- und Ausgangsmodul (33750020x0, R412006712) Sie finden das Dokument im AVENTICS Media Centre unter www.aventics.com/de/media-centre...
  • Seite 207 AVENTICS | DDL | R499050030–BAL–001–AH Konformitätserklärungen (ATEX)
  • Seite 208 Beispielkonfiguration abgebildet. Das ausgelieferte Produkt kann daher von der Abbildung abweichen. Die Originalbetriebsanleitung wurde in deutscher Sprache erstellt. R499050030–BAL–001–AH/2016-12 Änderungen vorbehalten. © Alle Rechte bei AVENTICS GmbH, auch für den Fall von Schutzrechtsanmeldungen. Jede Verfügungsbefugnis, wie Kopier- und Weitergaberecht, bei uns.

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