Bedarf zur Verfügung stehen. Abbildungen in dieser Anleitung dienen dem grundsätzlichen Verständnis und können von der tatsächlichen Ausführung abweichen. Gültigkeit der Anleitung Diese Anleitung ist für folgendes Produkt gültig: ● Härtekontrollmessgerät softwatch Mitgeltende Unterlagen ● Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Indikatoren 4 | 72...
Einführung Produktidentifizierung Anhand der Produktbezeichnung und der Bestell-Nr. auf dem Typenschild können Sie ihr Produkt identifizieren. ► Prüfen Sie, ob die in Kapitel 1.1 angegebenen Produkte mit Ihrem Produkt übereinstimmen. Das Typenschild finden Sie rechts am Gehäuse. Bezeichnung Bezeichnung Betriebsanleitung beachten Bemessungsaufnahme Entsorgungshinweis Schutzart/Schutzklasse...
Einführung Verwendete Symbole Symbol Bedeutung Gefahr und Risiko wichtige Information oder Voraussetzung nützliche Information oder Tipp schriftliche Dokumentation erforderlich Verweis auf weiterführende Dokumente Arbeiten, die nur von Fachkräften durchgeführt werden dürfen Arbeiten, die nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden dürfen Arbeiten, die nur vom Kundendienst durchgeführt werden dürfen Darstellung von Warnhinweisen Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit beachten müssen.
Einführung Personalanforderungen Während der einzelnen Lebensphasen des Produkts führen unterschiedliche Personen Arbeiten am Produkt aus. Die Arbeiten erfordern unterschiedliche Qualifikationen. 1.6.1 Qualifikation des Personals Personal Voraussetzungen • Keine besonderen Fachkenntnisse Bediener • Kenntnisse über die übertragenen Aufgaben • Kenntnisse über mögliche Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten •...
Sicherheit Sicherheit Sicherheitsmaßnahmen ● Betreiben Sie Ihr Produkt nur, wenn alle Komponenten ordnungsgemäß installiert wurden. ● Beachten Sie die örtlich gültigen Vorschriften zum Trinkwasserschutz, zur Unfallverhütung und zur Arbeitssicherheit. ● Nehmen Sie keine Änderungen, Umbauten, Erweiterungen oder Programmänderungen an Ihrem Produkt vor. ●...
Sicherheit 2.1.3 Elektrische Gefahren Bei Berührung mit spannungsführenden Komponenten besteht unmittelbare Lebensgefahr durch Stromschlag. Beschädigung der Isolation oder einzelner Komponenten kann lebensgefährlich sein. ● Lassen Sie elektrische Arbeiten an dem Produkt nur von einer Elektrofachkraft durchführen. ● Schalten Sie bei Beschädigungen von spannungsführenden Komponenten die Spannungsversorgung sofort ab und veranlassen Sie eine Reparatur.
Sicherheit Vermischung und Restmengen von Chemikalien ● Vermischen Sie keine Chemikalien. Es können nicht vorhersehbare chemische Reaktionen mit tödlicher Gefahr auftreten. ● Entsorgen Sie die Restmengen von Chemikalien gemäß den örtlichen Vorschriften und/oder innerbetrieblichen Anweisungen. ● Restmengen aus gebrauchten Gebinden sollten nicht in Gebinde mit frischen Chemikalien umgefüllt werden, um die Wirksamkeit der Chemikalien nicht zu verschlechtern.
Sicherheit Produktspezifische Sicherheitshinweise ● Verlegen Sie alle Leitungen und Schläuche, Elektro-Verbindungskabel außerhalb jeglicher Verkehrswege, um Stolpern und Abriss zu vermeiden. ● Kennzeichnen Sie mögliche Stolperstellen bei Bedarf. 2.2.1 Indikatoren WARNUNG Augenkontakt mit Indikator ● schwere Augenreizung ► Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung. ►...
Produktbeschreibung Produktbeschreibung Bestimmungsgemäße Verwendung ● Das Härtekontrollmessgerät softwatch dient zur Überwachung der Gesamthärte im Trinkwasser. Der Grenzwert wird durch die Auswahl des Indikators festgelegt. ● Das Härtekontrollmessgerät softwatch ist ausschließlich zur Verwendung im industriellen und gewerblichen Bereich bestimmt. ● Das Härtekontrollmessgerät softwatch dient der Überwachung einer einzigen Weichwasserstraße.
Produktbeschreibung Funktionsbeschreibung Das Härtekontrollmessgerät bestimmt die Wasserhärte mit der kolorimetrischen Grenzwertmethode. Durch Zugabe eines Indikators in die Wasserprobe wird eine Farbreaktion erzeugt. Die Messung der veränderten Transmissionseigenschaften lässt Rückschlüsse auf den Grenzwert zu. Das Härtekontrollmessgerät kann im Automatikmodus (Menü>Automatik) zeitabhängig, mengenabhängig über einen Wasserzähler oder durchflussgesteuert über einen Strömungswächter Messungen starten.
Zum Schutz des Produkts vor Schäden bei Betriebsdruck > 5 bar. Wasserprobenkühler für Heißwasser 160 460 Zum Schutz des Produkts vor Schäden bei Heißwasser. Zulässige Indikatoren Die Härtekontrollmessgeräte softwatch darf nur mit folgenden Indikatoren betrieben werden: Einheit Indikator Indikator Indikator Indikator SWK –...
Transport und Lagerung Transport und Lagerung Versand/Anlieferung/Verpackung ► Prüfen Sie bei Erhalt unverzüglich auf Vollständigkeit und Transportschäden. ► Gehen Sie bei erkennbarem Transportschaden wie folgt vor: • Nehmen Sie die Lieferung nicht oder nur unter Vorbehalt entgegen. • Vermerken Sie den Schadensumfang auf den Transportunterlagen oder auf dem Lieferschein des Transporteurs.
Installation Installation Die Installation des Produkts ist ein wesentlicher Eingriff in die Trinkwasserinstallation und darf nur von einer Fachkraft vorgenommen werden. Einbaubeispiel Bezeichnung Bezeichnung Sicherheitseinrichtung protectliQ Enthärtungsanlage softliQ:LB Trinkwasserfilter pureliQ Aktivkohlefilter AKF Anforderungen an den Installationsort Örtliche Installationsvorschriften, allgemeine Richtlinien und technische Daten sind zu beachten.
Installation ● Zugang für Wartungsarbeiten (Platzbedarf beachten) ● ausreichend ausgeleuchtet sowie be- und entlüftet ● Ebene, senkrechte Wandfläche mit entsprechender Tragfähigkeit, um das Betriebsgewicht des Produkts aufzunehmen Sanitärinstallation ● vorgeschalteter Trinkwasserfilter und gegebenfalls Druckminderer (z. B. Feinfilter pureliQ) ● Bei Vordrücken > 5 bar muss ein Druckminderer eingebaut sein (siehe Kapitel 3.5) ●...
Installation Sanitärinstallation ► Installieren Sie das Produkt an einem trockenen, leicht zugänglichen und gut einsehbaren Ort. ► Benutzen Sie zur Befestigung des Produkts an der Wand das mitgelieferte Befestigungsmaterial und die Bohrschablone. 5.4.1 Gehäuse montieren Das Gehäuse muss oberhalb der Probenahmestelle montiert werden. Die Verbindungsleitung muss senkrecht zum Anschluss geführt werden, um das Mitführen von Schmutzpartikeln aus der Wasserleitung zu verhindern.
Installation 5.4.2 Probenahmestelle montieren Die Probenentnahme muss unmittelbar nach einer Enthärtungsanlage erfolgen, um ein zeitverzögertes Ansprechen der Schutzeinrichtung oder einen verfälschten Messwert zu verhindern. Bezeichnung Bezeichnung Einschraubverbinder T-Stück (nicht im Lieferumfang) Reduzierstück (nicht im Lieferumfang) 1. Installieren Sie die Probenahmestelle in die Rohrleitung. a Achten Sie darauf, dass die Probenahmestelle nach oben gerichtet ist und nicht mehr als 2 Meter vom Härtekontrollmessgerät entfernt ist.
Installation 5.4.3 Zulaufschlauch montieren Bezeichnung Bezeichnung Nippel „IN“ Einschraubverbinder Schnellkupplung Zulaufschlauch (Ø 6 mm) 1. Drehen Sie den Einschraubverbinder in die Schnellkupplung. 2. Stecken Sie die Schnellkupplung auf den Nippel „IN“. 3. Stecken Sie den Zulaufschlauch in den Steckverbinder der Schnellkupplung. 4.
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Installation 5.4.4 Abwasseranschluss herstellen Ein freier Auslauf und eine rückstaufreie Ableitung des Abwassers muss entsprechend der DIN EN 1717 gewährleistet sein. HINWEIS Rückstau durch geknickte Schläuche ● Fehlerhafte Messungen oder Beschädigung des Produkts ► Verlegen Sie den Spülwasserschlauch ohne Knick und mit Gefälle zum Kanal. 1.
Installation Elektrische Installation Die Elektroinstallation darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. GEFAHR Lebensgefährliche Spannung ● Schwere Verbrennungen, Herz-Kreislauf-Versagen, Tod durch elektrischen ● Schlag ► Lassen Sie elektrische Arbeiten an der Anlage nur von Elektrofachkräften durchführen. 5.5.1 Klemmenbelegung 5.5.1.1 Versorgungsspannung Die maximale Anschlussleistung aller Verbraucher darf 250 VAC/1 A nicht überschreiten.
Installation 5.5.3 Energieversorgung herstellen Die Gesamtanschlussleistung an den Ausgangsklemmen 5…8 darf 250 VA nicht überschreiten. Die Spannungsversorgung des Produkts, sowie die Ausgangsklemmen sind über den Netzschalter geführt und durch die Feinsicherung des Produkts abgesichert. 1. Öffnen Sie den Deckel der Steuerung. a Lösen Sie die 4 Kreuzschlitzschrauben.
Installation Externe Komponenten anschließen Signalausgänge – Relaisausgänge 5.6.1 Relais sind als Wechselkontakte ausgeführt und können sowohl als NO als auch NC angeschlossen werden. Zusätzlich kann der Kontakt als Dauerkontakt oder Impulskontakt geschaltet werden. Als Impulskontakt schaltet das Relais für die programmierte Zeitdauer. Zum Schalten von externen Komponenten kann die interne Netzspannung abgegriffen, oder eine externe Versorgungsspannung verwendet werden.
Installation ● interne Störungen • Indikatormangel • Wassermangel • Messkammerverschmutzung • Probentrübung ● externe Störungen • Leitungsbruch • Stromausfall ● Defekt des Produkts Relais 3 - Statusüberwachung Das Relais zieht an, sobald eine Messung startet oder der Indikatorfüllstand unterschritten wird. Bei der Auswahl einer Analyseüberwachung zieht das Relais an, sobald eine Messung startet.
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Installation Parametrierung Der Eingangskontakt ist nur im Automatikmodus aktiviert. Der Eingangskontakt bietet folgende Parametrierungen: ● Deaktiviert ● Messung starten ● Intervall-Reset ● Wasserzähler ● Strömungswächter ► Wechseln Sie zu Menü>Parameter>Eingang und wählen Sie die gewünschte Parametrierung. Externen Start der Messung konfigurieren Eine Messung wird gestartet, sobald Pin 18 und Pin 19 durch einen potentialfreien Schalter geschlossen werden.
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Installation Wird das Intervall nach einem Intervall-Reset freigegeben, startet die erste Messung nach 1 Minute. Anschließend startet das programmierte Intervall. Wasserzähler konfigurieren Eine Alternative zur zeitgesteuerten Auslösung bietet die mengengesteuerte Auslösung durch den Einsatz eines Wasserzählers mit einem Hall- oder Reed-Schalter. 1.
In der Praxis besteht eine Systemanlage oft aus Enthärtungsanlage, Resthärtekontrolle und Umkehrosmose. In dieser Konstellation ist es möglich, das Härtekontrollmessgerät an den potentialfreien Kontakt der Enthärtung oder an den potentialfreien Kontakt der Umkehrosmose anzuschließen. Wir empfehlen, die Sicherheitseinrichtung (softwatch) direkt mit dem zu überwachenden Anlagenteil (Umkehrosmose) zu koppeln. Eingang Anschluss/Parametrierung...
Installation 5.6.3.3 Sammel-Störmeldung für Grenzwertüberschreitung und Gerätestörung an einer Umkehrosmoseanlage (Öffnerlogik): Störmeldekontakte werden üblicherweise als Öffner ausgeführt, um Drahtbruchsicherheit zu gewährleisten. Im Normalbetrieb wird das Signal über COM 9, NC 10, COM 12, NO 14 geschleift und wird nicht unterbrochen, da beide Relais gemäß nachfolgender Logiktabelle durchgeschaltet sind.
Installation Ausgang Anschluss/Parametrierung Klemme/Parameter WE-X Klemmleiste 15/16 WE-OSMO-X Code 113, prog. Eingang 1 = externe Regenerationsauslösung; Schließer 5.6.4 Steuerung schließen 1. Prüfen Sie, ob alle Klemmen und Anschlüsse fest angezogen sind. 2. Schließen Sie den Deckel der Steuerung. a Verschrauben Sie das Gehäuse mit den 4 Schrauben. 33 | 72...
Inbetriebnahme Inbetriebnahme Die Erstinbetriebnahme des Produkts darf nur vom Kundendienst durchgeführt werden. ► Dokumentieren Sie die Erstinbetriebnahme im Betriebshandbuch. ► Füllen Sie das Inbetriebnahmeprotokoll aus. Vorbereitende Arbeiten 1. Halten Sie eine passende Indikatorflasche bereit. 2. Prüfen Sie, ob alle Arretierungsstifte der Messkammer eingedrückt sind. 3.
Inbetriebnahme Inbetriebnahmeprogramm starten Das Inbetriebnahmeprogramm bietet Ihnen eine Hilfestellung bei der Inbetriebnahme des Produkts. Sie werden Schritt für Schritt durch die Inbetriebnahme geführt. Alternativ ist eine manuelle Konfiguration möglich. 3. Starten Sie den Assistenten über Menü>Assistent. 4. Folgen Sie den Anweisungen im Display. Ablauf des Inbetriebnahmeprogramms Schritt Displaytext...
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Inbetriebnahme Schritt Displaytext Bemerkung • °dH • °f • ppmCaCO3 • mmol/l • °e • mval/l Spülen Bei Nutzung eines Probenkühlers Drücken Sie OK, um Zuleitung und ist vor dem Spülen der Messkammer zu spülen. ordnungsgemäße Betrieb der Kühlung sicherzustellen. Spülen Das Magnetventil öffnet und die Spülen...
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Inbetriebnahme Schritt Displaytext Bemerkung Wasserzähler Geben Sie die Achten Sie auf die Einheit im Liter/Impulse des Datenblatt (z. B. Imp/l oder l/Imp). Wasserzählers ein. Sie benötigen die Angabe in l/Imp. Die Messung wird gestartet, sobald eine voreingestellte Wassermenge erfasst wurde. Liter/Impuls: •...
Inbetriebnahme Schritt Displaytext Bemerkung Relais 2 Relais 2 dient zur Anzeige eines Relais 2 ist im Normalbetrieb Gerätefehlers. angezogen und gewährleistet dadurch die Drahtbruchsicherheit. COM – NO: Normalbetrieb (angezogen) COM – NC: Gerätefehler (angezogen) Relais 3 Wählen Sie die Schaltfunktion für Relais 3. Analyse Das Relais schaltet für die •...
Inbetriebnahme Indikatorflasche einsetzen WARNUNG Augenkontakt mit Indikator ● schwere Augenreizung ► Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung. ► Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt des Indikators. Das Produkt besitzt keine Messung des Indikatorfüllstands. ► Setzen Sie nur volle Indikatorflaschen ein. ► Setzen Sie den Zähler zurück (siehe Kapitel 7.2.1). »...
Inbetriebnahme Gehäuse schließen 1. Schließen Sie das Gehäuse mit der Abdeckung. a Schieben Sie die Abdeckung auf die Nocken des Gehäuses bis zum Anschlag. b Prüfen Sie den Festsitz der Abdeckung. Produkt an Betreiber übergeben ► Erklären Sie dem Betreiber die Funktion des Produkts. ►...
Betrieb/Bedienun Betrieb/Bedienung Display und Bedienelemente Bezeichnung Funktion Hintergrundfarbe: Weiß – Ordnungsgemäßer Betrieb Display Hintergrundfarbe: Rot – Grenzwertüberschreitung oder Gerätefehler Netzschalter Zum Ein-/Ausschalten der Steuerung Indikator Indikatorfüllstand zurücksetzen und Navigation In der Menüebene navigieren und Eingaben bestätigen Messung starten ≡...
Betrieb/Bedienung Menüebene ≡ ► Um in das Menü zu wechseln, drücken Sie Im Menü haben Sie folgende Auswahlmöglichkeiten: Menü Beschreibung Automatik Umschalten zwischen Handbetrieb und Automatikbetrieb Service Untermenü für Problembehandlung und manuelle Messung Parameter Untermenü für Einstellung sämtlicher Geräteparameter Assistent Hilfe bei Erstinbetriebnahme oder Neuparametrierung Info Untermenü...
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Betrieb/Bedienun 7.2.3 Info Mit dem Menüpunkt Info im Hauptmenü werden zusätzliche Informationen zum Produkt angezeigt. Information Beschreibung Hardwareversion Version der eingesetzten Hardware Softwareversion Installierte Softwareversion Analysenzähler Anzahl der durchgeführten Messungen seit Inbetriebnahme oder Wartung Wartungszähler Anzahl der verbleibenden Messungen Lebensdauer der Schlauchpumpenkassette: beginnt bei 30.000 Messungen und zählt zurück Wartungsdatum Ablaufdatum der eingesetzten Schlauchpumpenkassette: beginnt bei 2 Jahren...
Betrieb/Bedienung SD-Karte Das Härtekontrollmessgerät enthält eine SD-Karte. Auf der Speicherkarte werden folgende Informationen gespeichert: Information Dateiname.Dateiformat Messwerte trend.csv Messwerte in tabellarischer Form Datum YYYY.MM.DD, Tab, Uhrzeit hh.mm, Tab, Messwert x.xxx, Tab, Einheit, LF (je nach eingestellter Einheit) Fehlermeldungen error.csv Fehlermeldungen in tabellarischer Form Datum YYYY.MM.DD, Tab, Uhrzeit hh.mm, Tab, Fehlercode, LF Analyseergebnisse history.dat...
Betrieb/Bedienun Anzeige im Display Im Display wird während einer Messung der jeweilige Schritt angezeigt. Bezeichnung Bezeichnung Datum Relais 3 abgefallen Relais 2 angezogen (schwarz hinterlegte Status (Reinigen/Wartung) Felder sind aktiv) Uhrzeit Relais 1 abgefallen Grenzwert überschritten Handbetrieb oder Automatikbetrieb Grenzwert mit Einheit Messschritt (T –...
Betrieb/Bedienung Messung auslösen ► Halten Sie OK 3 Sekunden gedrückt. Auslösebedingung Einstellung/Aktion Automatisch Ausgelöst durch das Steuerprogramm Individuelle Konfiguration: • 5 bis 360 Minuten: Menü>Analyse>Auto. Intervall Zeit • 1 bis 9999 Liter/hl/m³/gal(US)/gal(GB): Menü>Analyse>Auto.Intervall Menge 3 Minuten nach Einschalten des Produkts 3 Minuten nach einer Grenzwertüberschreitung bei aktivierter Kontrollmessung 1 Minute nach Aktivieren des Automatikmodus...
Betrieb/Bedienung Verhalten bei Stromausfall Sämtliche Einstellungen des Produkts werden auf der SD-Karte oder im internen Speicher abgelegt. Nach einem Stromausfall stehen die Einstellungen wieder zur Verfügung. Wenn sich das Gerät zuvor im Automatikmodus befunden hat, startet das Härtekontrollmessgerät nach einer kurzen Verweilzeit automatisch wieder mit einer Messung entsprechend den eingestellten Intervallzeiten.
Betrieb/Bedienung 7.12 BOB-Betrieb HINWEIS Falsche Reichweite des Indikators ● Anlagenschaden ► Setzen Sie nach jedem Wechsel der Indikatorflasche den Indikatorfüllstand auf 100 %. Die Abkürzung BOB steht für „Betrieb ohne Beaufsichtigung“. Diese Betriebsart wird für Dampfkesselanlagen gemäß TRD 604 („Technische Regeln für Dampfkessel“, veröffentlicht durch den TÜV) gefordert.
Betrieb/Bedienung 7.13 Indikatorflasche wechseln WARNUNG Augenkontakt mit Indikator ● schwere Augenreizung ► Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung. ► Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt des Indikators. HINWEIS Verunreinigung der Indikatorlösung ● Funktionsstörung ► Ersetzen Sie eine verbrauchte Indikatorflasche durch eine volle Indikatorflasche mit identischer Indikatorlösung. ►...
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Betrieb/Bedienung 1. Ziehen Sie die Abdeckung vom Gehäuse ab. 2. Schalten Sie den Netzschalter aus. 3. Nehmen Sie die verbrauchte Indikatorflasche aus der Halterung. 4. Lösen Sie den Flaschenanschluss. 5. Ziehen Sie die Saugleitung unter Zuhilfenahme eines Papiertuchs aus der Indikatorflasche.
Instandhaltung Instandhaltung Die Instandhaltung beinhaltet die Reinigung, Inspektion und Wartung des Produkts. Die Verantwortung für Inspektion und Wartung unterliegt den örtlichen und nationalen Anforderungen. Der Betreiber ist für die Einhaltung der vorgeschriebenen Instandhaltungsarbeiten verantwortlich. Durch den Abschluss eines Wartungsvertrages stellen Sie die termingerechte Abwicklung aller Wartungsarbeiten sicher.
Instandhaltung Intervalle Die DIN EN 806-5 empfiehlt eine halbjährliche und eine jährliche Wartung, um einen störungsfreien und hygienischen Betrieb des Produkts zu gewährleisten. Störungen können durch eine regelmäßige Inspektion und Wartung rechtzeitig erkannt und Anlagenausfälle evtl. vermieden werden. ► Legen Sie (als Betreiber) fest, welche Komponenten in welchen Intervallen (belastungsabhängig) inspiziert und gewartet werden müssen.
Instandhaltung Wartung Jährliche Wartungsarbeiten erfordern Fachwissen. Diese Wartungsarbeiten dürfen nur vom Kundendienst durchgeführt werden. Um langfristig eine einwandfreie Funktion des Produkts zu sichern, sind einige regelmäßige Arbeiten notwendig. Die DIN EN 806-5 empfiehlt eine regelmäßige Wartung, um einen störungsfreien und hygienischen Betrieb des Produkts zu gewährleisten. 8.4.1 Halbjährliche Wartung Messkammer reinigen...
Instandhaltung 9. Entnehmen Sie den Rührflügel. 10. Hebeln Sie den Indikatorstopfen mit einem Schlitzschraubendreher nach oben heraus. 11. Reinigen Sie die Messkammer und die Stopfen vorsichtig unter fließendem Wasser mit einer weichen Reinigungsbürste. 12. Bauen Sie die Messkammer in umgekehrter Reihenfolge wieder in das Produkt ein.
Um ein Software-Update durchzuführen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Laden Sie das Software-Update herunter: http://www.gruenbeck.de/ > Produkte & Branchen > Sicherheits- und Sicherungseinrichtungen > Härtekontrollmessgerät softwatch. 2. Schalten Sie das Produkt aus. 3. Entnehmen Sie die SD-Karte. 4. Übertragen Sie die heruntergeladene Datei (LA26xxx.bin) auf die SD-Karte.
Instandhaltung Verbrauchsmaterial Produkt Bestell-Nr.: Indikator SWK – 0,1 (500ml) 172 201 Indikator SWK – 0,3 (500ml) 172 202 Indikator SWK – 0,5 (500ml) 172 203 Indikator SWK – 10 (500ml) 172 204 Batterie (Typ CR2032) Ersatzteile Eine Übersicht über die Ersatzteile finden Sie im Ersatzteilkatalog unter www.gruenbeck.de. Sie erhalten die Ersatzteile bei der für Ihr Gebiet zuständigen Grünbeck-Vertretung.
Störung Störung Messung startet nicht ► Prüfen Sie, ob ein Strömungswächter konfiguriert und angeschlossen ist. ► Prüfen Sie, ob eine Intervallzeit eingegeben ist. ► Prüfen Sie, ob ein Wasserzähler vollständig konfiguriert und angeschlossen ist. ► Prüfen Sie die Verbindung einer externen Steuerung zum Produkt. Displaymeldungen Tritt während der Messung ein Fehler auf, erscheint die Displaymeldung.
Störung Fehlercodes Code Anzeige Fehler Log-Datei Eintrag Mögliche Ursache • Indikator leer oder gefroren Indikator Keine Indikator fehlt Verdunkelung • Pumpe oder Motor defekt, nicht der Probe eingesteckt oder falsch eingesteckt erkannt. • Indikatorschlauch oder Stopfen verstopft • Zu- und Ablaufschlauch vertauscht oder verstopft (Messkammer leer) •...
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Störung Diagnose Erklärung Abhilfe ► Prüfen Sie die Steckverbindungen. Test Dosierpumpe für Pumpbewegung nicht sichtbar, 2 Sekunden: Motor nicht hörbar. Der Fehler besteht weiterhin: Motor oder Pumpe aus. Platine ist defekt. Pumpbewegung nicht sichtbar, Pumpenkassette defekt oder verschlissen. Motor hörbar. ►...
Störung Sonstige Beobachtungen Beobachtung Abhilfe ► Prüfen Sie, ob ein Strömungswächter konfiguriert und angeschlossen ist. Messung startet nicht ► Prüfen Sie, ob eine Intervallzeit eingegeben ist. ► Prüfen Sie, ob ein Wasserzähler vollständig konfiguriert und angeschlossen ist. ► Prüfen Sie gegebenenfalls die Verbindung von einer externen Steuerung zum Gerät.
Außerbetriebnahme Außerbetriebnahme 10.1 Temporärer Stillstand Das Härtekontrollmessgerät hilft beim Schutz Ihrer Anlage vor HINWEIS Härtedurchbrüchen. ● Folgeschäden durch Härtedurchbrüche ► Vergewissern Sie sich, dass durch einen temporären Stillstand keine Folgeschäden entstehen können. Wollen Sie auf Grund eines Anlagenstillstands/Umbaus Ihre Wasserversorgung temporär stilllegen, gehen Sie wie folgt vor: 1.
Demontage und Entsorgung Demontage und Entsorgung 11.1 Demontage Die folgenden Tätigkeiten dürfen nur von einer Fachkraft durchgeführt werden. 1. Schließen Sie die Absperrventile der Wasserleitung, in der die Probenahmestelle eingebaut ist. 2. Machen Sie die Zuleitung und Messkammer drucklos, indem Sie das Eingangsmagnetventil öffnen: Menü>Service>Manuelles Spülen »...
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Demontage und Entsorgung ► Spülen Sie eine leere Flasche mit viel Wasser aus und entsorgen Sie die leere Flasche über den Hausmüll. Batterien ► Führen Sie die Batterien der Sammelstelle für Elektro- und Elektronik-Produkte Produkt Befindet sich dieses Symbol (durchgestrichene Abfalltonne) auf dem Produkt, bedeutet dies, dass dieses Produkt, bzw.
Betriebshandbuch Betriebshandbuch ► Dokumentieren Sie die Erst-Inbetriebnahme und alle Wartungstätigkeiten. ► Kopieren Sie das Wartungsprotokoll. Härtekontrollmessgerät softwatch Serien-Nr.:__________________ Inbetriebnahmeprotokoll Kunde Name: Adresse: Installation/Zubehör Trinkwasserfilter (Fabrikat, Typ) Druckminderer nein Kanalanschluss nach DIN EN 1717 nein Bodenablauf vorhanden nein Sicherheitseinrichtung nein Indikator...
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Betriebshandbuch Wartung Nr.: ___ Tragen Sie die Messwerte und Betriebsdaten ein. Bestätigen Sie die Prüfungen mit i. O. oder vermerken Sie eine durchgeführte Reparatur. Betriebswerte Betriebsdruck Gesamtmessungen Stück Gutmessungen Stück Schlechtmessungen Stück Indikatorfüllstand ca. Fehlerspeicher (SD-Karte) auslesen Fehler Datum Zeit Wartungsarbeiten Messkammer gereinigt Schlauchpumpenkassette gewechselt...
Verkehr gebrachten Ausführung den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der zutreffenden EU-Richtlinien entspricht. Bei einer mit uns nicht abgestimmten Änderung der Anlage verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Härtekontrollmessgerät softwatch Serien-Nr.: siehe Typenschild Weiterhin bestätigen wir die Einhaltung der wesentlichen Anforderungen der EMV-Richtlinie 2014/30/EU.
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Impressum Technische Dokumentation Bei Fragen und Anregungen zu dieser Betriebsanleitung wenden Sie sich bitte direkt an die Abteilung Technische Dokumentation bei Grünbeck Email: dokumentation@gruenbeck.de...
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Grünbeck AG Josef-Grünbeck-Straße 1 89420 Höchstädt a. d. Donau +49 9074 41-0 +49 9074 41-100 info@gruenbeck.de Mehr Infos unter www.gruenbeck.de www.gruenbeck.de...