Inhaltsverzeichnis Über dieses Dokument ......................5 Sicherheitshinweise ....................... 5 2.1. Gestaltung der Sicherheitshinweise ..................5 2.2. Grundlegende Sicherheitshinweise ..................5 2.3. Personal ..........................5 2.4. Bestimmungsgemäße Verwendung ..................6 2.5. Restgefahren ......................... 6 2.5.1. Gerät ......................... 6 2.5.2. Antriebsschutz ......................7 2.5.3.
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16.3. Montage des Schwingweitensensors ................35 16.4. Zusammenhang zwischen Beschleunigung und Schwingweite ........37 16.5. Daten der gängigsten RNA Vibrationsförderer für Regelbetrieb mit Schwingweitensensor ....................37 16.6. Parameter für den Regelbetrieb ..................38 16.7. Zusätzliche Displayanzeigen beim Regelbetrieb ............39 16.8.
Konformitätserklärung Im Sinne der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU und EMV-Richtlinie 2014/30/EU Hiermit erklären wir das das Produkt folgenden Bestimmungen entspricht: Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU EMV-Richtlinie 2014/30/EU Angewendete harmonisierte Normen: DIN EN 60204 T1 EN 61439-1 Bemerkungen: Rhein-Nadel-Automation --------------------------------- Geschäftsführer Dr. Tobias Hensen Rhein-Nadel Automation GmbH 01/2024 VT-BA-ESR-ESM3000-DE_2024.docx...
1. Über dieses Dokument Achtung Lesen Sie diese Dokumentation sorgfältig und beachten Sie die Sicherheitshinweise, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. Dokumentbeschreibung: Dieses Dokument unterstützt Sie bei der Auswahl Ihres Produkts. Außerdem finden Sie Informationen zur mechanischen und elektrischen Installation, zur Bedienung, zu Produkterweiterungen und zum Zubehör. Nichtbeachtung kann zu Störungen des Produkts oder des Umfelds führen, dessen Lebensdauer verkürzen oder andere Schäden verursachen.
• Im Wohnbereich kann das Produkt EMV-Störungen verursachen. Der Betreiber ist für die Durch- führung von Entstörmaßnahmen verantwortlich. • Sie sind zum Betrieb von RNA Rundförderern und Linearförderern optimiert. Die Grenzwerte der technischen Daten sind zu beachten. Achtung! • Vor der Inbetriebnahme ist sicherzustellen, dass der Schutzleiter (PE) an der Anschluss- stelle installiert und intakt ist.
3. Produktinformationen 3.1. Leistungsmerkmale Die Steuergeräte der Baureihe ESR3000 / ESR3000-SW / ESM 3000 sind speziell angepasste Frequenzu- mrichter für die Steuerung von Vibrationsantrieben/Schwingförderern. Die Geräte erzeugen eine netzunab- hängige Ausgangsfrequenz für den Vibrationsantrieb. Ein genaues Abstimmen der Federn oder Gewicht- sausgleich ist daher nicht erforderlich.
3.2. EG-Konformität Das Steuergerät entspricht folgenden Bestimmungen: EG - EMV Richtlinie 2014/35/EU; EG - Niederspannungsrichtlinie 2014/30/EU; EG - RoHS Richtlinie 2011/65/EU Angewendete harmonisierte Normen: DIN EN 60204, T.1 EN 61439-1 For use in NFPA 79 Applications only E217179 Adapters providing field wiring means are available from Rhein-Nadel Automation GmbH. Refer to Rhein-Nadel Automation GmbH.
4. Allgemeines ESM 3000/16 ESR 3000/6 +24V +24V SPEED SPEED +10V SPEED SPEED +24V Ø5,0 Gehäuseausführung (6A) Schaltschrankein- Schaltschrankeinbau- ausführung (16A) bauausführung (6A) 5. Funktion Die Bedienung des Gerätes erfolgt über ein Bedienteil auf der Frontplatte (Tasten und LED-Anzeige). Alle Einstellungen können mittels einer Menüsteuerung über dieses Bedienteil vorgenommen werden.
5.1. Füllstandsteuerung (Stauschaltung) Über interne, einstellbare Zeitstufen („t ein“ und „t aus“) wird der Ausgang in Abhängigkeit von dem über einen Materialsensor gemessenen Materialstand EIN- bzw. AUS geschaltet. Der Füllstand des Fördergutes pendelt so um die Position des in der Füllstrecke angebrachten Materialsensors. Der Ausgang des Steuer- gerätes wird eingeschaltet, wenn das Fördergut den Sensor unterschreitet und die eingestellte Einschalt- verzögerungszeit abgelaufen ist.
Externer Sollwert Der Sollwert für die Förderleistung kann auch über eine externe Führungsgröße 0...10 V, DC, 0(4)...20 mA, oder über ein Potentiometer 10 kR vorgegeben werden. Bei externem Sollwert muss im Menü „C 003“ Para- meter E.S.P. auf I gesetzt werden. Wird ein Potentiometer eingesetzt, muß zusätzlich der Parameter „Pot“ auf I gesetzt werden (nicht bei 12A und 16A Steuergeräten).
6.2. Schaltschrankeinbauausführung ESM • Bedien- und Anzeigeteil • Elektrischer Anschluss auf Klemmen • Schraubbefestigung auf Montageplatte 7. Einstellmöglichkeiten Parametertabelle Nach Abgleich des Steuergerätes in Verbindung mit dem Schwingfördergerät beschränkt sich die nötige Einstellung vom Anwender auf die Einstellung der Förderleistung. Verstellung der Förderleistung: 2-mal „P“...
Zeigerinstrumente) verwendet werden. Es empfiehlt sich, Dreheiseninstrumente zu verwenden, da elektro- nische Vielfachinstrumente (auch mit TRMS) in diesem Fall keine verlässlichen Werte anzeigen. Gut geeig- net ist dazu der RNA Messadapter ESZ02. Er enthält Dreheisenmessgeräte für Strom und Spannung, ist mit Steckern ausgerüstet, und kann daher einfach in die Leitung vom Steuergerät zum Vibrationsantrieb eingeschleift werden.
Rundförderer und Linearförderer sind auf Grund ihres mechanischen Aufbaus gegen Beschädigung nur durch sachgemäßen Betrieb zu schützen. Die elektrischen Betriebsbedingungen müssen daher an das Schwingsystem angepasst sein. Die folgende Tabelle zeigt für die RNA - Förderer die variablen Bereiche auf, innerhalb deren ein Betrieb gefahrlos möglich ist. Achtung Voraussetzung für gleichbleibende und stabil arbeitende Laufleistung ist die gleichmäßige Ge-...
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90...120 Hz schwarz SLK - N 6 45...60 Hz SLK - N 6 G 45...60 Hz RNA rüstet die Förderer zur leichteren Unterscheidungsmöglichkeit der Schwingfrequenz, mit Magneten und Anschlusskabeln in unterschiedlicher Farbe aus. Magnetfarbe Kabelfarbe Schwingfrequenz bei Betrieb Schwingfrequenz bei Frequenz-...
10. Einschalthäufigkeit der Betriebsspannung Um die Wirksamkeit der internen Einschaltdämpfung nicht zu beeinträchtigen, muss nach Ausschalten der Betriebsspannung bis zum erneuten wiedereinschalten 5 Sekunden Wartezeit eingehalten werden. Das betriebsmässige Starten/Stoppen des Förderers muss daher immer über den Freigabeeingang und darf nicht über den Netzanschluss erfolgen. 11.
Füllstandsteuerung Code C. 167, 007 Einschaltverzögerung Einschaltverzögerung 0...60 Sek. 0…60 Sek. Ausschaltverzögerung Ausschaltverzögerung 0…60 Sek. 0...60 Sek. Sensorfunktion invertieren Sensorfunktion invertieren I = invertiert I = invertiert 0 = Störungszeit nicht aktiv 0 = Störungszeit nicht aktiv I = Störungszeit aktiv I = Störungszeit aktiv E.
Netzspannung zu niedrig Netzspannung prüfen. Wird bei jedem Netz Ein und Netz Aus kurz angezeigt. Sensor Time-Out Bei Zeitüberschreitung der Sensor-time-out Funktion. oder ERROR Reset durch Taste „0“ und „I“ im Bediendisplay oder Menüpunkt C. 009. Bei angezeigtem ERROR überprüfen ob Fehler in der Verdrahtung oder Kabeldefekte vorliegen. Rücksetzen der ERROR-Meldung wie folgt: Code 009 Error zurücksetzen Error zurücksetzen...
13.6. Anschluss Schaltschrankausführung 16A (ESM3000 12A) ESM 3000/16 Eingangsspannung L, N, PE, 110 /240V 50/60Hz Material-Sensor 12...24V, DC +24V Freigabe 0...10V Sollwert 0(4)...20mA SPEED +10V schwarz Beschleunigungs- orange INPUT SW... + 24V sensor Förderer Federklemme für Schirmanschluss des Ausgangskabels und des Schwingweitensensors Zur Einhaltung der EMV-Vorschriften muss ein abgeschirmtes Ausgangskabel zum Förderer verwendet wer-...
15. Anhang Service Achtung! Die Einstellungen in dem hier beschriebenen Service Menü sind nur von fachlich geschultem Personal durchzuführen, da mit diesen Einstellungen die Funktion und Grenzwerte der Förder- geräte beeinflusst werden. Es bleibt dem Lieferanten der Anlage überlassen, diese Informatio- nen weiterzugeben oder seinem Servicepersonal vorzubehalten.
15.2. Frequenzeinstellbereich Das Steuergerät überdeckt einen maximalen Frequenzbereich von 5...300 Hz. Durch eine einstellbare un- tere und obere Frequenzgrenze kann der durch den Anwender nutzbare Frequenzbereich (Parameter „F“) auf einen Bereich von maximal 1:4 eingestellt werden. Insbesondere im Regelbetrieb kommt diesem nutzbaren Frequenzbereich aus Gründen der sicheren Er- kennung des Messwertes des Schwingweitensensors große Bedeutung zu.
15.4. Servicemodus freischalten Ist der Servicemodus freigeschaltet, kann das eigentliche Service Menü eingestellt werden: Code 127 0 = Servicemodus Aus I = Servicemodus Ein Servicemodus Nach eingeschaltetem Servicemodus ist das normale Servicemenü um die Einstellmöglichkeiten Aus- gangsstrom und Frequenzgrenzen erweitert. 15.5.
• Geeignet sind daher Linearförderer des Typs SLL400, SLL800, SLL804, SLF1000/1020/1040, SLK1, SLK-N6, SLK12, SLC500, SLA400. • Ebenso sind Bunker der Typen BV und BVL geeignet, die auf den Linearförderern SLL400, SLL804 und SLF1000 basieren. • Auch kleinere Rundförderer sind für den Betrieb mit Schwingweitensensor nicht geeignet. Erst ab Bau- grösse SRC-N400 kann es je nach Aufgabenstellung sinnvoll sein, den Vibrationsförderer im Regelbe- trieb zu betreiben.
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Kabel- schelle Im Regelbetrieb bestimmt die Höhe des Ausgangssignals direkt die maximale Schwingweite des Förderers. Durch ein zu kleines Sensorsignal wird der Steuerbereich des Sollwertes stark eingeschränkt. Schwingendes Teil Montageblock Sensor Schwingrichtung Festes Teil 1. kleine Amplitude bei senkrechter Montage. 2.
Vibrationsförderer sind auf Grund ihres mechanischen Aufbaus gegen Beschädigung nur durch sachgemä- ßen Betrieb zu schützen. Die elektrischen Betriebsbedingungen müssen daher an das Schwingsystem angepasst sein. Die folgenden Tabellen zeigen für die RNA – Vibrationsförderer die variablen Bereiche auf, innerhalb derer ein Betrieb gefahrlos möglich ist. Rhein-Nadel Automation GmbH 01/2024 VT-BA-ESR-ESM3000-DE_2024.docx...
16.7. Zusätzliche Displayanzeigen beim Regelbetrieb 1. Maximale Ausgangsspannung der Steuerung ist erreicht. Das vom Sensor zurückgelieferte Signal (Beschleuni- gung) ist zu klein in Bezug auf den eingestellten Sollwert. Parameter „P“ im Menü C 096 oder C 008 verkleinern. 2. Der eingestellte Maximalstrom ist erreicht (Stromgrenze). Spitzenwertanzeige Das von Schwingweitensensor gelieferte Signal ist zu groß.
17) Unter Code 008 den Parameter I.A. auf 10 setzen. 18) Die Aussteuerbegrenzung unter Code 008 mit Parameter P. auf 90 setzen. 19) Falls das Steuergerät mit externem Start/Stopp betrieben werden soll, diesen unter Code 003 mit Parameter E.N. 1 auf E.N. 0 einschalten. 20) Falls das Steuergerät mit externem Sollwert betrieben werden soll, diesen unter Code 003 mit Parameter E.S.P.
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