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Gestra SPECTORcontrol III Originalbetriebsanleitung

Mess-, steuer- und regelsystem
Inhaltsverzeichnis
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Deutsch
Mess-, Steuer- und Regelsystem
SPECTOR control III
Original-Betriebsanleitung
809244-00
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Gestra SPECTORcontrol III

  • Seite 1 Mess-, Steuer- und Regelsystem SPECTOR control III Original-Betriebsanleitung 809244-00 Deutsch...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Zuordnung dieser Anleitung ........................... 5 Lieferumfang / Verpackungsinhalt ........................ 5 Anwendung dieser Anleitung ......................... 6 Verwendete Darstellungen und Symbole ...................... 6 Gefahrensymbole in dieser Anleitung ......................6 Gestaltung der Warnhinweise ........................7 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ........................8 IT-Sicherheit und Einsatzbestimmungen für Ethernet-Geräte ..............8 Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch ......................
  • Seite 3 Inhalt Passwortschutz zur Eingabe von Parametern ................... 29 Eingabe von Namen und Parametern mit Hilfe der Bildschirmtastaturen........... 30 Signalauswahl ............................31 Bedeutung der Schaltflächen und Symbole ....................32 Die Startseite ..............................36 Die Bildschirmansicht parametrieren ....................... 36 Datalog ................................37 Einstellungen ..............................
  • Seite 4 Inhalt Pumpenregler ............................53 3-Komponenten-Regler..........................54 Abschlammregler ........................... 54 Funktionen ..............................55 Menge ..............................55 Dampfrechner............................57 Berechnung ............................. 58 Logik ............................... 59 Schrittkette .............................. 60 Timer / Zeitschaltuhr ..........................60 Wartung ..............................61 Brenner ................................. 62 Alarme ................................64 Alarm Historie ............................
  • Seite 5: Zuordnung Dieser Anleitung

    © Copyright Für diese Dokumentation behalten wir uns alle Urheberrechte vor. Missbräuchliche Verwendung, insbe- sondere Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet. Es gelten die allgemeinen Geschäfts- bedingungen der GESTRA AG. Lieferumfang / Verpackungsinhalt 1 x SPECTOR control III „...
  • Seite 6: Anwendung Dieser Anleitung

    Anwendung dieser Anleitung Diese Betriebsanleitung beschreibt den bestimmungsgemäßen Gebrauch des SPECTOR control III. Sie wendet sich an Personen die diese Geräte steuerungstechnisch integrieren, montieren, in Betrieb nehmen, bedienen, warten und entsorgen. Jeder der die genannten Tätigkeiten durchführt, muss diese Betriebsanleitung gelesen und den Inhalt verstanden haben.
  • Seite 7: Gestaltung Der Warnhinweise

    Gestaltung der Warnhinweise GEFAHR GEFAHR Warnung vor einer gefährlichen Situation, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt. WARNUNG Warnung vor einer gefährlichen Situation, die möglicherweise zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann. VORSICHT VORSICHT Warnung vor einer Situation, die zu leichten oder mittleren Verletzungen führen kann. ACHTUNG ACHTUNG Warnung vor einer Situation, die zu Sach- oder Umweltschäden führt.
  • Seite 8: Bestimmungsgemäßer Gebrauch

    Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das SPECTOR control III wird zum Regeln, Steuern, Anzeigen und Parametrieren von GESTRA CANopen- Geräten eingesetzt. Zusätzlich können über ein von GESTRA spezifiziertes I/O System beliebige Feldgeräte mit Standardsignalen eingebunden werden. Alle Signale können zum Steuern und Regeln verwendet werden.
  • Seite 9: Grundlegende Sicherheitshinweise

    Grundlegende Sicherheitshinweise Bei Arbeiten an elektrischen Anlagen besteht Lebensgefahr durch Stromschlag. Schalten Sie das Gerät immer spannungsfrei bevor Sie Arbeiten an den Klemmleisten „ ausführen. Prüfen Sie die Anlage auf Spannungsfreiheit bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. „ Erforderliche Qualifikation des Personals Tätigkeiten Personal Steuerungstechnisch integrieren...
  • Seite 10: Funktion

    Es besteht die Möglichkeit alle Signale und Werte mit eindeutigen Namen zu versehen. Dadurch kann eine übersichtliche Anlagendarstellung erzeugt werden. Das SPECTOR control III besitzt nur Regelfunktionen und erfüllt keine Sicherheits- oder Begrenzer-Funktionen. Diese müssen separat ausgeführt werden. Im CAN-Bus dürfen nur von GESTRA freigegebene Geräte eingesetzt werden. SPECTOR control III - Betriebsanleitung - 809244-00...
  • Seite 11: Technische Daten

    Technische Daten Versorgungsspannung 24 V DC ( ) +/- 20 % „ Leistungsaufnahme max. 29 W „ Stromaufnahme max.1,2 A (bei 24 V DC) „ Schnittstellen zur Datenübertragung 2 x Ethernet 100/1000 Mbps RJ45 „ Intranet ‹ Modbus TCP Client/Server ‹...
  • Seite 12 Technische Daten Schutzart Frontseite: IP 65 „ Rückseite: IP 20 „ Zulässige Umgebungsbedingungen Betriebstemperatur: 0 °C – 50 °C „ Lagertemperatur: - 20 °C – 70 °C „ Raumluft sauber und nicht salzig oder anderweitig korrosiv ‹ Transporttemperatur: - 20 °C – 70 °C „...
  • Seite 13: Typenschild / Kennzeichnung

    Typenschild / Kennzeichnung Fig. 3 SPECTOR control III - Betriebsanleitung - 809244-00...
  • Seite 14: Maße Des Spector Control Iii

    Maße des SPECTOR control III Fig. 4 Erforderliche Montageöffnung in der Schaltschranktür oder in der Schalttafel Fig. 5 SPECTOR control III - Betriebsanleitung - 809244-00...
  • Seite 15: Das Spector Control Iii Montieren

    Das SPECTOR control III montieren Das SPECTOR control III ist für den Fronteinbau (z.B. in Schaltschranktüren oder in Schalttafeln) vorgese- hen. Die Materialstärke der Schaltschranktür oder Schalttafel darf max. 5 mm betragen. Montieren Sie das SPECTOR control III so dass es für die sichere Bedienung jederzeit frei zugänglich ist.
  • Seite 16 Das SPECTOR control III montieren Fig. 6 1 Konterrahmen / 2 Display / 3 Rundschnur ( 3 mm) (Dichtung) / 4 Sicherungsmuttern Bauen Sie das SPECTOR control III wie folgt ein: Schneiden Sie eine Montageöffnung (siehe Fig. 5) in die Schaltschranktür oder in die Schalttafel. Lösen Sie die Sicherungsmuttern 4 von den Gewindebolzen und ziehen Sie den Konterrahmen 1 vollständig ab.
  • Seite 17: Das Spector Control Iii Anschließen

    Das SPECTOR control III anschließen Schnittstellen und Anschlüsse Fig. 7 Pos. Kurzbezeichnung Beschreibung Spannungsversorgung X6, X7 2 x USB 2.0 X4, X5 2 x Ethernet (LAN) CAN-Bus Schnittstelle RS232 (COM) micro SD-Card Steckplatz microSD-Card Bitte beachten Sie die Betriebsanleitungen der angeschlossenen Geräte. SPECTOR control III - Betriebsanleitung - 809244-00...
  • Seite 18: Anschluss Der Versorgungsspannung X1

    Das SPECTOR control III anschließen Anschluss der Versorgungsspannung X1 Das SPECTOR control III ist ein Gerät der Schutzklasse 3 und wird mit Sicherheitskleinspannung SELV 24 V DC versorgt. Die Spannungsversorgung ist nicht galvanisch getrennt. „ Der 0 V-Anschluss liegt direkt auf dem Gehäusepotential (FE). „...
  • Seite 19: Anschluss Der Rs232-Schnittstelle X2 - Brennersteuerung: Modbus Rtu

    Das SPECTOR control III anschließen Anschluss der RS232-Schnittstelle X2 - Brennersteuerung: Modbus RTU WARNUNG Verletzungsgefahr durch gestörte Signalübertragung! Eine Störung in der Signalübertragung kann zu unvorhergesehenem Verhalten der Maschine/ Anlage führen. Dies kann nachfolgend zu Verletzungen führen. Verwenden Sie für den Anschluss ausschließlich mehradriges, abgeschirmtes Datenkabel. „...
  • Seite 20: Anschluss Der Can-Bus Schnittstelle X3

    Das SPECTOR control III anschließen Anschluss der CAN-Bus Schnittstelle X3 WARNUNG Verletzungsgefahr durch gestörte Signalübertragung! Eine Störung in der Signalübertragung kann zu unvorhergesehenem Verhalten der Maschine/ Anlage führen. Dies kann nachfolgend zu Verletzungen führen. Verwenden Sie für den Anschluss ausschließlich mehradriges, paarig verseiltes, abge- „...
  • Seite 21 Das SPECTOR control III anschließen Pin-Nr. Signal Funktion Anschluss für den Kabelschirm Shield Direkt auf dem Gehäuse/0 V-Potential Referenz für die CAN-Signale CAN-L CAN-Signal L (pull Low) CAN-H CAN-Signal H (pull High) Term CAN-L Terminierung, Signal CAN-L Fig. 10 Integrierte Terminierung (Abschlusswiderstand) für den CAN-Bus Über die Anschlussklemmen Term CAN-L kann der Busabschluss- CAN-H (4) widerstand (120 Ω) zugeschaltet werden, wenn das Gerät an einem...
  • Seite 22: Anschluss Ethernet X4, X5

    Das SPECTOR control III anschließen Anschluss Ethernet X4, X5 Die Ethernet-Schnittstelle entspricht dem Standard IEEE 802.3 (10/100/1000BASE-T). Die Netzwerk-Verbindung erfolgt über ein geschirmtes Cat-5e Kabel mit RJ45 Anschlüssen. „ Die maximale Kabellänge und Verbindungsgeschwindigkeit wird bestimmt durch die Kabeleigen- „ schaften definiert in EIA/TIA 568 TSB-36.
  • Seite 23: Usb-Schnittstellen X6, X7

    „ Prüfen Sie den USB-Stick vor dem Einsatz zwingend auf Freiheit von Malware. „ WAGO-I/O-System 750 Für die Erfassung der Standardsignale wird das WAGO-I/O System 750 verwendet. Folgende Komponenten sind von GESTRA freigegeben: Buskoppler: 750-337, 750-338 „ Analoge Eingänge: 750-452, 750-453, 750-454, 750-455, 750-459, 750-461, „...
  • Seite 24: Werkseinstellungen

    192.168.0.99 „ IP- Adresse 2 (ETH2, X5) DHCP aktiv „ Passwortlevel 1: „ Passwortlevel 2: „ Passwortlevel 3: GESTRA „ Node ID SC „ Node ID Wago- IO „ Baudrate 50 kB „ SPECTOR control III Runtime Lizenz Eingestellt, Lizenz befindet sich auf der Rückseite „...
  • Seite 25: Bedienung Und Navigation

    Bedienung und Navigation Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung für das SPECTOR control III, erscheint eine Start- seite. Durch wischen kann zwischen den Seiten gewechselt werden. Die Bedienung des SPECTOR control III erfolgt entweder direkt vor Ort über das berührungsemp- findliche Farbdisplay oder via Ethernetschnittstelle über VNC.
  • Seite 26 Bedienung und Navigation Alle Eingabe- und Auswahlfelder sowie die Schaltflächen sind farbig hinterlegt. Weiße Eingabefelder verhalten sich wie Buttons. Hellgraue stellen Messwerte-/ Signale, hellgrüne zusätz- lich Statusinformation dar. Orange und rote Texte zeigen aktuelle Statusinformationen. Hintergrundfarbe Beschreibung / Funktion Weiß Eingabefeld / Auswahlfeld / Ein / Aus Hellgrau Anzeige von Messwerten und Zuständen...
  • Seite 27: Eigenschaften Von Signalen

    Bedienung und Navigation Eigenschaften von Signalen Alle Signale im System haben gemeinsame Eigenschaften die hier beschrieben werden. Namen Alle Signale können mit eindeutigen Namen versehen werden. Dies ermöglicht eine übersicht- liche Darstellung der Anlage. Es können zwei Namen vergeben werden, Maximale Anzahl der Zeichen = 30 zwischen denen man umschalten kann.
  • Seite 28: Alarmgruppen

    Bedienung und Navigation Alarmgruppen Mit den Alarmgruppen können Alarmeinträge gruppiert werden. Dadurch können zum Beispiel Alarmsig- nale für Anlagenteile erzeugt werden. Wurde mindestens ein Alarmeintrag aktiviert, können die Alarmgruppen konfiguriert werden. Signalverarbeitung Die Signalverarbeitung kann deaktiviert werden, der Zustand ändert sich dann nicht mehr. Wird das Signal nicht mehr benötigt, kann es gelöscht werden.
  • Seite 29: Passwortschutz Zur Eingabe Von Parametern

    Passwortlevel 1 = aaa „ Die Eingaben verwerfen und die Passwortlevel 2 = bbb „ Tastatur verlassen. Passwortlevel 3 = GESTRA „ Empfehlung bei einer Erstinstallation Maximale Länge des Passworts: Melden Sie sich mit der Werkseinstellung an und 10 Zeichen ändern Sie nach erfolgreicher Konfiguration das...
  • Seite 30: Eingabe Von Namen Und Parametern Mit Hilfe Der Bildschirmtastaturen

    Bedienung und Navigation Eingabe von Namen und Parametern mit Hilfe der Bildschirmtastaturen Durch Tippen auf ein Eingabefeld öffnet sich eine alphanumerische oder numerische Bildschirmtas- tatur. Ist man Remote mit dem Gerät ver- bunden kann man auch die PC-Tastatur benutzen. Sonderzeichen erreicht man durch Tippen der „...
  • Seite 31: Signalauswahl

    Bedienung und Navigation Signalauswahl Um die Signale im SPECTOR control III zuzuweisen erscheint die Signalauswahl-Liste. Darin sind die Signale nach Typen sortiert aus- wählbar. Lange Listen oder Menüs können Sie mit Hilfe der Scrollbalken auf- oder abwärts verschieben, um zu den ge- wünschten Parametern zu navigieren.
  • Seite 32: Bedeutung Der Schaltflächen Und Symbole

    Bedienung und Navigation Bedeutung der Schaltflächen und Symbole Symbol Beschreibung Startseite - Aufruf der Startseite 1 bis 4 Es wird die in „Setup Display“ definierte Seite angesprungen. Datalog Einstellungen Datum / Uhrzeit - Zeitzone, NTP IO-Modul Konfiguration/Anzahl WAGO Klemmen, Übersicht der angeschlossenen Klemmen Netzwerk / Verbindungen IP-Adressen, Modbus und OPC-Konfiguration, Brenneranbindung etc.
  • Seite 33 Bedienung und Navigation Symbol Beschreibung Ein- Ausgänge CAN-Bus Eingänge Analoge Eingänge Analoge Ausgänge Digitale Eingänge Digitale Ausgänge Schalter / Intern / Modbus TCP Sollwerte / Intern / Modbus TCP Modbus TCP Client- und Brennersignale Analoge Eingänge / Modbus TCP Client Digitale Eingänge / Modbus TCP Client Analoge Ausgänge / Modbus TCP Client Digitale Ausgänge / Modbus TCP Client...
  • Seite 34 Bedienung und Navigation Symbol Beschreibung Regler Funktionen Menge Dampfrechner (Massenstrom/ Leistung) Berechnung Logik Schrittkette Timer/ Zeitschaltuhr Wartung Startseiten Editiermodus Edit Wird nur auf den Startseiten angezeigt, wenn aktuelles Passwortlevel Level 2 oder 3 ist. Gleiche Funktion wie „Swipe up“ auf den Startseiten. Remote Remote Verbindung abbrechen Brenner 1..2 –...
  • Seite 35 Bedienung und Navigation Symbol Beschreibung Alarm – Aufruf Alarm Seite. Rot blinkend = Aktiver Alarm. Rot statisch = Aktiv aber quittiert Alarm Historie Zeigt die historischen Alarme an History Erstwertmeldung First Alarmdiagnose Bei markierten Alarm wird in das entsprechende Signal „gesprungen“.
  • Seite 36: Die Startseite

    Die Startseite Die Startseite öffnen. Die Startseite bietet nach der Parametrierung des Systems eine aktuelle Gesamtübersicht. Zusätzlich können weitere Menüs direkt von der Startseite aus aufgerufen werden. Die Bildschirmansicht und die Inhalte der Startseite können bei Bedarf jederzeit geändert und angepasst werden.
  • Seite 37: Datalog

    Datalog Die Datalogseite öffnen. Die Datalogs dienen zur Aufzeichnung und Darstellung von Messwerten. Die Aufzeichnung erstreckt sich über einen Zeitraum von 14 Tagen bei einem Intervall von 5 Sekunden. Der Datalog kann für eine externe Analyse abgespeichert werden und mit der Backup Funktion exportiert werden.
  • Seite 38: Einstellungen

    Einstellungen Datum und Uhrzeit einstellen > Das Gerät verfügt über eine automatische Sommer-/Winterzeitumstellung. Dazu muss die richtige Zeitzone eingestellt werden. Um eine synchronisierte Zeit zu erhalten, kann die Zeit von einem NTP-Server gelesen werden. Wenn NTP nicht aktiviert ist, können Datum und Uhrzeit manuell eingestellt werden.
  • Seite 39: Netzwerk Und Verbindungen

    Mengen gibt es auch für die Regler, Dampfrechner, Wartungen und Brenner feste Zuordnungen mit vielen zusätzlichen Daten. Die Datenpunktlisten erhalten Sie auf der Homepage zum Download: www.gestra.com Modbus TCP Client Das SPECTOR control III kann als Modbus TCP-Cli- ent fungieren und Daten von bis zu zwei Modbus Servern lesen und schreiben.
  • Seite 40 Einstellungen Brenner Es können verschiedene Brennersteuerungen von Siemens (Landis & Stefa) und Lamtec gekoppelt wer- den. Dies geschieht über Modbus RTU oder Modbus TCP. Beachten Sie immer die Bedienungsanleitung der angeschlossenen Geräte. Siemens Lamtec Es können die Brennersteuerungen LMV5 und Es können die Brennersteuerungen CMS, BT300 LMV2/3 angebunden und bedient werden.
  • Seite 41: Can-Bus

    Einstellungen 1 2 3 4 CAN-Bus > Auf dieser Seite kann die Baudrate eingestellt und der aktuelle Status der Schnittstelle abgefragt werden. Außerdem wird auf der Seite eine Liste mit allen im CAN-Bus erkannten Teilnehmern angezeigt. Pos. Beschreibung Den Fehlerspeicher auslesen Laufende Nummer Die gewünschten CAN-Bus Teilnehmer markieren.
  • Seite 42: Alarm

    Einstellungen Alarm > 1,2,..,8 Um den Zustand der Alarmliste im System abzubilden, werden verschiedene Statussignale erzeugt. Statussignale Statussignal Beschreibung Signal Ist immer aktiv, wenn ein Eintrag in der Alarmliste aktiv ist. Ist aktiv, wenn ein Eintrag in der Alarmliste noch nicht quittiert wurde. Signal unquittiert Wird bei jedem neuen Alarm erneut ausgelöst.
  • Seite 43: Ansicht

    Einstellungen Ansicht > Diese Seite enthält Einstellungen, die die Darstellung beeinflussen. Sprache Durch die Sprachumschaltung werden alle statischen Texte auf die jeweilige Sprache umgestellt. Die eingetragenen Namen bleiben unverändert. Farbe Navigationsleiste Die Farbe der Navigationsleiste kann durch Eingabe der RGB-Werte beliebig verändert und so den eigenen Wünschen angepasst werden.
  • Seite 44: Konfiguration

    Passwortlevels sowie der darunter liegenden Level geändert werden. Passwort anfordern Sofern bei einer Unterstützung ein höheres Passwortlevel erforderlich ist, kann bei GESTRA ein temporä- res Passwort angefordert werden. Dieses verfügt über das benötigte Passwortlevel und ist 30 Minuten lang gültig.
  • Seite 45: System

    Auf dieser Seite können Sie die Software und Firmware Versionen sehen und updaten. Bei Supportanfra- gen geben Sie bitte diese Versionen mit an. Updates Updates werden auf der GESTRA Homepage zur Verfügung gestellt. Erstellen Sie vor jedem Update bei Backup! SPECTOR control III - Betriebsanleitung - 809244-00...
  • Seite 46: Ein-/ Ausgänge

    An dieser Stelle erfolgt die Parametrierung der CAN-Eingänge, der Signale der IO-Klemme, der Schalter sowie der Sollwertfunktionen. CAN-Bus Eingänge > Alle GESTRA SPECTOR connect Geräte können für einen Signalaustausch integriert werden. Bei der ersten Parametrierung des Eingangs, erscheint ein Auswahlfenster. „ Wählen Sie hier den Typ des CAN-Teilnehmers aus.
  • Seite 47: Analog Eingang

    Ein-/ Ausgänge Analog Eingang > Für Standardsignale können verschiedene Eingangs-Module verwendet werden. Ist dem Eingang noch kein Modul-Typ zugeordnet, erscheint ein Auswahlfenster. „ Wählen Sie hier den entsprechenden Typ aus. „ Mit einem Klick auf den i-Button im Auswahlfenster erhalten Sie eine Übersicht der aktuell angeschlossenen Klemmen.
  • Seite 48: Digital Eingang

    Ein-/ Ausgänge Digital Eingang > Dargestellt wird das Original-Eingangssignal. Dieses Signal kann invertiert werden. Das resultierende Ausgangssignal kann einer Erstwertmeldung zugeordnet werden. Mit Alarmeintrag „Ein“ wird das Alarm-Signal eingeschaltet. Dieses Signal steht in Abhängigkeit des Aus- gangssignals und kann über „Alarm bei“ = „Ausgangssignal Ein/Aus“...
  • Seite 49: Modbus Ein-/ Ausgänge

    Modbus Ein-/ Ausgänge Über die Modbus TCP Client Funktionalität können diese Ein- / Ausgänge dafür verwendet werden Daten von anderen Geräten zu lesen oder zu schreiben. Dafür muss die Verbindung, die Adresse und das Datenformat gewählt werden. Weitere Manipulationen an den Daten sind möglich, um die Daten richtig einlesen zu können.
  • Seite 50: Modbus Tcp Client Digital Eingang

    Modbus Ein-/ Ausgänge Modbus TCP Client Digital Eingang > Der Wert kann von einem Input oder Coil gelesen werden. Modbus TCP Client Digital Ausgang > Dem Digital Ausgang kann eine Quelle zugeordnet werden. Der Wert kann auf ein Coil geschrieben werden.
  • Seite 51: Regler

    Regler Das SPECTOR control III kann als Universalregler eingesetzt und für verschiedene Regelungsaufgaben frei konfiguriert werden. Digitale- und analoge Verknüpfungen (Logik und Berechnungen) erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Alle Regler verfügen über eine Freigabe. Ist die Freigabe nicht aktiv, wird der Ausgang auf „Zu“ gesteuert. Auf diese Weise kann der Regler in Abhängigkeit von externen Bedingungen gesteuert werden.
  • Seite 52 Regler Parameter Beschreibung Positiv = Zulaufregelung Regelsinn Negativ = Ablaufregelung Mit dem P-Anteil wird die Verstärkung des Reglers an die Regelstrecke ange- Kp [P] passt. Je größer der P-Anteil, desto stärker ist die Reaktion auf Regelabweichun- gen. Der I-Anteil oder die Nachstellzeit Tn stellt sicher, dass ohne bleibende Regelab- Tn [I] weichung ausgeregelt werden kann.
  • Seite 53: 2-Punkt-Regler

    Regler 2-Punkt-Regler In Abhängigkeit von Sollwert und Hysterese wird ein digitales Ausgangssignal zur Ansteuerung von Ventilen erzeugt. Wird der Sollwert unterschritten, wird der Ausgang solange angesteuert, bis der Istwert die Hysterese überschreitet. Parameter Beschreibung Die Hysterese errechnet sich prozentual vom Sollwert und bildet mit diesem den Hysterese Arbeitsbereich.
  • Seite 54: 3-Komponenten-Regler

    Regler 3-Komponenten-Regler Die Funktion 3-Komponenten-Regler ist eine Erweiterung für die Stetig- und 3-Punkt-Schritt-Regler. Das gemessene Niveau wird mit Hilfe der zugeführten Wassermenge und der abgegeben Dampfmenge korrigiert um Verfälschungen bei der Messung auszugleichen. Parameter Beschreibung Dieser Faktor bewertet den Einfluss der Differenz (Dampfmenge - Wassermenge) Wichtung auf das gemessene Niveau.
  • Seite 55: Funktionen

    Funktionen Menge > Mit dieser Funktion können zeitabhängige Werte (z.B. vom Dampfrechner) zu Mengen kumuliert werden. Diese werden als kumulierte Tages-/Mo- nats-/Jahres- und Gesamtmengen gespeichert. Die Daten können manuell gespeichert „ werden. Automatisch werden sie monatlich für jede „ Menge gespeichert. Es werden maximal 12 Monate gespeichert.
  • Seite 56 Funktionen Grafische und tabellarische Darstellung Zusätzlich ist eine grafische und tabellarische Darstellung der Tages- und Monatswerte vorhan- den. Es werden die Werte der letzten 30 Tage darge- stellt. Es können analoge Eingangssignale und digitale Impulssignale verarbeitet werden. Das Eingangssignal muss eine zeitbasierte Dimension haben. „...
  • Seite 57: Dampfrechner

    Funktionen Dampfrechner > Der Dampfrechner dient zur Berechnung des Dampfmassenstroms und der Leistung in Sattdampf- oder Heißdampfsystemen. Die Berechnung basiert auf den gemessenen Prozesswerten Volumenstrom, Tempe- ratur und/oder Druck. Zur Berechnung des Dampfmassen- und -energieflusses wird die Norm IAPWS-IF97 verwendet. Hier werden aus den Eingangsgrößen Druck und Temperatur die Dichte und Enthalpie des Dampfes berechnet.
  • Seite 58: Berechnung

    Funktionen Berechnung > Eine Berechnung verknüpft digitale und analoge Signale zu einem neuen Signal. Dieses neue Signal kann mit Dimensionen, Grenzen, Bereichen und Alarmen versehen werden. Zudem ist eine Begrenzung des Ausgangsbe- reichs möglich. Folgende Funktionen stehen zur Verfügung: Grundrechenarten „...
  • Seite 59: Logik

    Funktionen Logik > Eine Logik verknüpft digitale und analoge Signale zu einem neuen Signal. Sie können verzögert, verlängert, negiert etc. werden. Dieses neue Signal kann zudem mit einem Alarm versehen werden. Analoge Eingangssignale kleiner eins sind AUS Symbol Beschreibung der Logikfunktionen Und Verknüpfung ODER Oder Verknüpfung...
  • Seite 60: Schrittkette

    Funktionen Schrittkette > Eine Schrittkette ist eine schrittweise ablaufende Steuerung. Die Kette wird durch eine Startbedingung initiali- siert. Wird diese „0“, kehrt die Schrittkette in die Initialisierung zurück. Der weitere Ablauf ist zwangsgeführt, das Weiter- schalten von einem Schritt zum nächsten erfolgt durch Bedingungen (Transitionen T1..T4).
  • Seite 61: Wartung

    Funktionen Wartung > Die Wartung ermittelt die aktuelle Laufzeit, die Schaltspiele und die Schaltzyklen/60 Minuten für das verbundene Signal. Für diese Werte können Grenzwerte gesetzt werden. Ist ein Grenzwert eingestellt und der „ Alarmeingang aktiviert, erfolgt eine Auswer- tung. Wird einer der eingestellten Grenzwerte „...
  • Seite 62: Brenner

    Brenner Wenn eine Brennersteuerung angebunden und aktiviert ist kann von der Startseite auf eine Brennerübersichtsseite navigiert werden. Dort gibt es weitere Seiten mit Informationen und Einstellmöglichkeiten. Unter anderem Informationen zu den Ein- und Ausgangssignalen, Fehler- und Alarmhistorien. Die Konfiguration der Signalübertragung an „...
  • Seite 63 Brenner Lamtec Die meisten Lamtec Brennersteuerungen sind in Ihrem Aufbau flexibler. Darum muss die Ansicht im SPECTOR control III konfiguriert werden. Die Brennstoffkanäle können nach ihrer Funktion benannt und dann zugeordnet werden. Es können Werte vom SPECTOR control III an die Brennersteuerung übertragen und darüber zum Beispiel der Brennstoff oder der Sollwert vorgegeben werden.
  • Seite 64: Alarme

    Alarme Das SPECTOR control III versieht die im Gerät erzeugten Alarmmeldungen mit Zeitstempeln für Kommt, Geht, Quittiert und legt sie in einem Ringspeicher ab. Die Bedeutung der E.xxx- Fehler-Nummern entnehmen Sie bitte der Tabellen am Ende dieser Anleitung. Die Alarmseite aufrufen. Die Alarmseite kann über den Alarmbutton oben rechts aufgerufen werden.
  • Seite 65: Sicherheitsupdates

    Sicherheitsupdates Die Fa. GESTRA stellt dem Anwender im Support Bereich der GESTRA Homepage (Ressources) relevante Sicherheitsupdates zur Verfügung. Alternativ besteht die Möglichkeit Ihr Produkt unter folgender URL zu registrieren und Update Informatio- nen per Mail zu erhalten: https://www.gestra.com/resources/pages/sil Reinigung und Wartung Reinigen sie das Gerät in regelmäßigen Abständen um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
  • Seite 66: Systemstörungen

    Um einen fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten sind alle Busteilnehmer über eine externe Spannungsversorgung 24 V DC SELV-Netzteil zu betreiben, welches von geschalteten Lasten getrennt ist. Die Busspannungsversorgung der GESTRA Steuergeräte darf nicht für die Spannungsversorgung von SPECTOR control III und den angeschlossenen Geräte verwendet werden. Die korrekte Verdrahtung:...
  • Seite 67: Maßnahmen Gegen Hochfrequenzstörungen

    Systemstörungen Maßnahmen gegen Hochfrequenzstörungen Hochfrequenzstörungen entstehen z.B. durch nicht phasensynchrone Schaltvorgänge. Treten solche Störungen auf und kommt es zu sporadischen Ausfällen, empfehlen wir folgende Entstörmaßnahmen: Induktive Verbraucher gemäß Herstellerangabe entstören (RC-Kombination). „ Verlegen der Bus-Leitungen getrennt von Starkstromleitungen. „ Abstände zu störenden Verbrauchern vergrößern. „...
  • Seite 68: Fehlercodes Der Spector Connect Geräte

    Systemstörungen Fehlercodes der SPECTOR connect Geräte Fehlercodes für das Sicherheits-Steuergerät URS 60 / URS 61 interne Fehlercode Mögliche Fehler Abhilfe Bezeichnung E.006 ProbeCntErr Keine Elektrode konfiguriert Den Kodierschalter überprüfen Kodierschalterstellung E.007 DipKonfErr Den Kodierschalter überprüfen inkonsistent Den Montageort prüfen E.008 Ch1Ch2DiffErr EMV- oder interner Fehler Das Sicherheits-Steuergerät auswechseln...
  • Seite 69 Systemstörungen Niveauregler NRR 2-60 / NRR 2-61 Fehlercodes für: Leitfähigkeitsregler LRR 1-60 Universalwandler URW 60 interne Fehlercode Mögliche Fehler Abhilfe Bezeichnung PlausSwitch- MIN-Schaltpunkt höher als E.004 Die Schaltpunkte neu einstellen pointErr MAX-Schaltpunkt gelegt E.005 InitTestErr Interner Fehler Das Gerät neu starten und ggf. auswechseln WalkThrough- E.006 Interner Fehler...
  • Seite 70 Systemstörungen Niveauregler NRR 2-60 / NRR 2-61 Fehlercodes für: Leitfähigkeitsregler LRR 1-60 Universalwandler URW 60 Den Speisewassermenge Stromgeber über- Speisewassermenge prüfen und ggf. auswechseln E.018 FeedwaterMaxErr Mess-Strom > 20 mA Den Elektrischen Anschluss überprüfen Die Leitfähigkeitselektrode überprüfen und ProbeLFShort- Leitfähigkeitselektrode defekt ggf.
  • Seite 71: Außerbetriebnahme

    Für mindestens drei (3) Jahre ab Lieferung dieses Produkts (und, sofern in der entsprechenden Lizenz vorgesehen, für den Zeitraum, in dem dieses Produkt offiziell von der GESTRA AG unterstützt wird) stellt die GESTRA AG jedem Dritten, der sich unter der unten angegebenen Kontaktadresse an sie wendet, gegen eine Gebühr, die die Kosten für die physische Verteilung des Quellcodes nicht übersteigt, eine...
  • Seite 72: Erklärung Zur Konformität; Normen Und Richtlinien

    Einzelheiten zur Konformität der Geräte sowie angewandte Normen und Richtlinien finden Sie, sofern zutreffend, in der Konformitätserklärung sowie in den zugehörigen Zertifikaten bzw. Zulassungen. Sie können die gültige Konformitätserklärung im Internet unter www.gestra.com herunterladen. Die zugehörige Zertifikate bzw. Zulassungen können Sie unter der folgenden Adresse anfordern: GESTRA AG Münchener Straße 77...
  • Seite 73 SPECTOR control III - Betriebsanleitung - 809244-00...
  • Seite 74 SPECTOR control III - Betriebsanleitung - 809244-00...
  • Seite 75 SPECTOR control III - Betriebsanleitung - 809244-00...
  • Seite 76 Weltweite Vertretungen finden Sie unter: www.gestra.com GESTRA AG Münchener Straße 77 28215 Bremen Germany Telefon +49 421 3503-0 Telefax +49 421 3503-393 E-Mail info@de.gestra.com www.gestra.com 809244-00/02-2025leb · GESTRA AG · Bremen · Printed in Germany...

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